SIG Euro Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Deborah Untheim seit 7.10.2025 | Prokura |
Tobias Schlarb seit 7.10.2025 | Prokura |
Helene Mensler seit 6.9.2024 | Prokura |
Isabelle Riege seit 29.11.2023 | Prokura |
Agnes Brigitte Goldschmidt seit 6.7.2023 | Prokura |
Harald Trauth seit 15.3.2018 | Geschäftsführer |
Georg Philippen seit 19.9.2013 | Prokura |
Marcel Müllers seit 19.9.2013 | Prokura |
Franz-Josef Dr. Collin seit 26.4.2006 | Prokura |
Achim Inden seit 19.4.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SIG Austria GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIG International Services GmbHLinnichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Darstellung des UnternehmensSIG ist ein führender Anbieter von nachhaltigen, innovativen und vielseitigen Verpackungslösungen. Wir arbeiten partnerschaftlich mit unseren Kunden zusammen, um Lebensmittel auf sichere, nachhaltige und bezahlbare Weise zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern in aller Welt zu bringen. Wir sind ein Systemanbieter, der Standbeutel, Kartonpackungen und Bag-in-Box vertreibt. Dank unserer vielseitigen Technologie und unserer Fähigkeit zur Produktinnovation können wir unseren Kunden kategorie- und kanalübergreifende Lösungen anbieten und flexibel und schnell auf die Bedürfnisse der Verbraucher und des Marktes eingehen. Die SIG wurde 1853 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Neuhausen, Schweiz. Die SIG International Services GmbH (SIG IS) mit Sitz in Linnich agiert als globale konzerninterne Dienstleistungsgesellschaft innerhalb der SIG-Gruppe. Das Dienstleistungsspektrum umfasst die Bereiche Rechnungswesen, Finanzen und Controlling, Rechtsberatung, Interne Revision, Marketing, Kommunikation, Personalwesen, Einkauf, Umwelt-, Gesundheits-, und Sicherheitsmanagement, Produktions-, Qualitäts- und Logistikmanagement. Die Geschäftsbeziehungen zu den SIG-Gesellschaften sind im Rahmen von Dienstleistungsverträgen geregelt und werden mit im Vorhinein festgelegten Aufschlägen (sog. "Cost-Plus-Verfahren") abgerechnet. Mit der Gesellschafterin SIG Euro Holding GmbH besteht seit 2006 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes UmfeldDie Gesellschaft erbringt ihre Dienstleistungen fast ausschließlich für am Markt tätige Konzerngesellschaften. Das Geschäft unserer Kunden im Lebensmittelbereich wird kaum von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst. Die Nachfrage nach internen Dienstleistungen in den oben genannten Bereichen hängt unabhängig davon nur sehr indirekt von der Marktentwicklung ab. GeschäftsverlaufDer Umsatz der Gesellschaft im Geschäftjahr 2023 blieb aufgrund einer leicht rückläufigen Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen unter dem Umsatz des Vorjahres. Durch die gleichzeitige stetige Analyse und Optimierung der Kostenstrukturen durch die Geschäftsführung konnten jedoch die angefallenen Aufwendungen unter den budgetierten Werten gehalten werden. Insbesondere die Entwicklungen bei der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen und bei der Rückstellung für Tantieme hatten einen positiven Einfluss auf die Aufwandsentwicklung. Dennoch blieb der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung leicht unter dem Vorjahr. Der Krieg in der Ukraine hatte auch im Geschäftsjahr 2023 keine direkte Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Analyse der ErtragslageDie Umsatzerlöse im Jahr 2023 lagen mit 30,3 Mio. € leicht unter dem Vorjahr (31,2 Mio. €) und haben somit die Erwartungen des Managements nicht erfüllt. Dabei hängt die Entwicklung der Umsatzerlöse mit den verbundenen Unternehmen aufgrund des bestehenden Cost-Plus-Verfahrens von der Entwicklung der weiter zu belastenden Kosten ab. Die Personalkosten sanken im Geschäftsjahr von 19,1 Mio. € auf 17,9 Mio. €. Hauptgründe hierfür sind gesunkene Lohn und Gehaltskosten (-0,2 Mio. €) sowie rückläufige Altersvorsorgeaufwendungen (-1,2 Mio. €). Gegenläufig haben sich die Restrukturierungsaufwendungen (0,2 Mio. €) entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 0,9 Mio. € auf 11,0 Mio. € (Vorjahr 10,1 Mio. €). Dieser Anstieg resultiert vorwiegend aus gestiegenen Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen, Reisekosten und externen Dienstleistungen. Im Gegenzug konnten die Aufwendungen für Werbung und Beratung im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden. Das Finanzergebnis hat sich von -0,2 Mio. € auf 0,3 Mio. € verbessert. Hauptgrund hierfür sind gestiegene Zinserträge aus dem konzerninternen Cash-Pooling. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag liegen bei -0,2 Mio. € und resultieren aus ausländischen Quellensteuern. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung im Berichtsjahr beläuft sich auf 1,6 Mio. €. Das Ergebnis trifft, mit Blick auf die Umsatzentwicklung, die Erwartung der Geschäftsführung. Analyse der Vermögens- und FinanzlageIm Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme hauptsächlich aufgrund geringerer Forderungen gegen die Gesellschafterin sowie geringerer Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2,5 Mio. € auf 17,3 Mio. € gesunken. Die Verminderung der Forderungen gegen die Gesellschafterin auf 16,7 Mio. € (Vorjahr 18,3 Mio. €) resultiert hauptsächlich aus der Reduzierung des konzerninternen Cash-Poolings. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 0,9 Mio. € (Vorjahr 1,4 Mio. €) ist vor allem durch niedrigere Umsätze mit den verbundenen Unternehmen infolge des jährlichen Final Settlement Prozesses zum Jahresende bedingt. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages liegt das Eigenkapital unverändert bei 1,1 Mio. €. Die gesunkene Bilanzsumme hat zu einem Anstieg der Eigenkapitalquote auf 6,4 % geführt (Vorjahr 5,6 %). Die Rückstellungen haben sich um 0,7 Mio. € reduziert (Vorjahr 13,3 Mio. €). Dabei ist die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 0,2 Mio. € auf 8,8 Mio. € gesunken. Die weitere Rückstellungsreduzierung betrifft hauptsächlich die Rückstellung für fehlende Rechnungen sowie die Tantiemerückstellung. Die Verbindlichkeiten haben sich zum Stichtag von 5,4 Mio. € auf 3,6 Mio. € verringert. Der Hauptgrund hierfür sind niedrigere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen infolge des Final Settlement Prozesses zum Jahresende. Zum Bilanzstichtag bestehen, wie zum Vorjahresstichtag, keine nennenswerten Bankverbindlichkeiten. GesamtaussageDas Finanzmanagement der SIG IS richtet sich im Wesentlichen auf das Kostenmanagement. Die Kostenstruktur des Unternehmens (u.a. Personalkosten, externe Dienstleistungen, etc.) wird regelmäßig und zeitnah analysiert, um die konzerninternen Dienstleistungen zu marktgerechten Preisen anbieten zu können. Die Forderungen resultieren hauptsächlich aus konzerninternen Umsätzen. Diese werden von den SIG-Gesellschaften innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Aufgrund der mit den SIG-Gesellschaften abgeschlossenen Dienstleistungsverträge, die eine garantierte Marge beinhalten, schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gesichert ein. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch eine Einbindung in das konzernweite Finanzmanagement- und Cash-Pooling-System abgesichert. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungGrundlagen des SIG-Risikomanagements sind geregelte Geschäftsprozesse, eine klare Zuordnung von Zuständigkeiten in der Organisation sowie angemessene Berichtssysteme, die eine zeitnahe Bereitstellung von entscheidungsrelevanten Informationen für die Geschäftsführung und das Managementteam gewährleisten. Chancen und Risiken Da das Geschäftsvolumen der Gesellschaft von den für andere Konzerngesellschaften zu erbringenden vertraglich vereinbarten Dienstleistungen abhängt und die dabei anfallenden Kosten nach dem Cost-Plus Verfahren weiterbelastet werden, besteht für die Gesellschaft kein Ergebnisrisiko. Es wird kontinuierlich an der Optimierung der Geschäfts- und Managementprozesse sowie an der Kosteneffizienz gearbeitet. Aufgrund des stetigen Wachstums der SIG-Gruppe und der getätigten Unternehmensübernahmen besteht die Chance, dass die angebotenen Dienstleistungen zukünftig stärker nachgefragt werden. Bestandsgefährdende Risiken werden zurzeit nicht gesehen. Ausblick Es wird davon ausgegangen, dass der Krieg in der Ukraine und die Situation im Nahen Osten keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben werden. Aufgrund des andauernden Wachstums der SIG Gruppe und der dargestellten Risikoausprägung der Gesellschaft erwarten wir eine steigende Nachfrage der angebotenen Dienstleistungen. Infolgedessen erwarten wir moderat steigende Umsätze. Desweitern wird davon ausgegangen, dass sich der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung für 2024 aufgrund des Cost Plus Verfahrens bei einer Umsatzmarge von ca. 5% einstellen wird.
Linnich, 25. Oktober 2024 SIG International Services GmbH, Linnich Geschäftsführung Harald Trauth Norman Gierow Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 3925 in das Handelsregister des Amtsgerichts Düren eingetragen. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Linnich. Alleiniger Gesellschafter der SIG International Services GmbH ist die SIG Euro Holding GmbH, Linnich. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der vorliegende Jahresabschluss der SIG International Services GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und einzelne davon-Vermerke der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt, die unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen wurden. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände wird handelsrechtlich die steuerliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG analog angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 800,00 nicht übersteigen. Übersicht über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern in Jahren:
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Betrag zum Bilanzstichtag bilanziert, der Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach den Richttafeln Heubeck 2018 G nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelt. Sie wurden zum 31. Dezember 2023 gem. Art. 75 Abs. 6 EGHGB i. V. m. § 253 Abs. 2 HGB n. F. mit dem zum Zeitpunkt der Ermittlung der Pensionsrückstellungen für den Dezember 2023 erwarteten von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,78 % p.a.). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,80 % (Vorjahr 2,80 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,30 % (Vorjahr 2,30 %) zugrunde gelegt sowie eine unveränderte Fluktuation in Höhe von 2,0 % p. a. unterstellt. Der von der Deutschen Bundesbank im Dezember 2023 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,74 % (Vorjahr 1,44 %). Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach den Richttafeln Heubeck 2018 G auf Grundlage der Verlautbarung IDW RS HFA 3 vom 19.06.2013 unter Berücksichtigung der HGB-Vorschriften gebildet. Dabei wurden folgende Bewertungsannahmen getroffen: Rechnungszinsfuß 1,01 % p.a. (Vorjahr 0,48 % p.a.) und Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,80 % p.a. (Vorjahr 2,80 % p.a.). Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten nach den Richttafeln Heubeck 2018 G unter Anwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Method) und unter Berücksichtigung der HGB-Vorschriften gebildet. Dabei wurden folgende Bewertungsannahmen getroffen: Fluktuation 2,0 % p.a., Rechnungszinsfuß 1,74 % p.a. (Vorjahr 1,44 % p.a.), Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,80 % p.a. (Vorjahr 2,80 % p.a.). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden, bei Erfassen des Geschäftsvorfalls mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Zum Bilanzstichtag werden gem. § 256a HGB Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden das Anschaffungswertprinzip (§ 253 Abs.1 Satz 1 HGB) und das Imparitätsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) nicht beachtet. Die Gesellschaft bilanziert aufgrund des Organschaftsverhältnisses mit der SIG Euro Holding GmbH als Organgesellschaft keine eigenen latenten Steuern. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel in der Anlage I zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind, wie zum Vorjahresstichtag, keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen, wie zum Vorjahresstichtag, ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 16.729 (Vorjahr TEUR 18.275) bestehen aus sonstigen Forderungen im Rahmen des konzerninternen Cash-Poolings und damit verbundenen Zinsforderungen in Höhe von TEUR 16.673 (Vorjahr TEUR 18.209) sowie Forderungen aus Steuerverrechnungen im Rahmen der Organschaft in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr TEUR 66). Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beläuft sich unverändert zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.000. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage liegt zum 31. Dezember 2023 weiterhin bei TEUR 100. Bilanzgewinn Der unveränderte Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.653 resultiert aus nicht ausgeschütteten Gewinnen vor Abschluss des Ergebnisabführungsvertrages. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 11.853 (Vorjahr TEUR 11.809) sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Diese Vermögensgegenstände wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens (ermittelt je nach Anlageform nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bzw. aufgrund von Kurswerten zum Stichtag) beträgt für Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen TEUR 1.190 (Vorjahr TEUR 1.204) und für Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen TEUR 664 (Vorjahr TEUR 656). Hiervon betreffen TEUR 408 (Vorjahr TEUR 401) Vermögensgegenstände, deren Wertansatz ca. TEUR 50 über den Anschaffungskosten liegt und damit in dieser Höhe grundsätzlich der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre unterliegen. Da die frei verfügbaren Rücklagen der Gesellschaft jedoch höher sind, kommt diese Sperre nicht zur Anwendung. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB war die Neufassung von § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss 2016 anzuwenden. Die hieraus sich ergebende Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 10.037 (Vorjahr TEUR 10.179) liegt um TEUR 128 (Vorjahr TEUR 592) unter dem Ansatz, der sich zum 31.12.2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittssatzes ergeben hätte. Obwohl dieser Betrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB grundsätzlich für Ausschüttungen gesperrt ist, wurde der Betrag im Rahmen der Ergebnisabführung berücksichtigt, da er keiner Abführungssperre unterliegt. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im Finanzergebnis erfasst. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und für ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.643 (Vorjahr TEUR 5.417) sind zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023, wie zum Vorjahresstichtag, keine Verbindlichkeiten enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten haben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag 2023 in Höhe von TEUR 1.747 (Vorjahr TEUR 1.876). Sie resultieren, wie zum Vorjahresstichtag, im Wesentlichen mit TEUR 1.553 (Vorjahr TEUR 1.734) aus der Ergebnisabführung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Liquiditätsgründen werden bestimmte Vermögensgegenstände gemietet bzw. geleast. Besondere Risiken ergeben sich hieraus nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Von der Befreiungsklausel des § 288 Absatz 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von Altverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 36) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 5) enthalten. Die Erträge aus Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 8 (Vorjahr TEUR 14). Personalaufwand
Im Personalaufwand sind im Berichtsjahr Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von TEUR 921 (Vorjahr TEUR 692) enthalten. Abschreibungen In den Abschreibungen sind, wie im Vorjahr, keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen aus Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 37) angefallen. Im Geschäftsjahr sind periodenfremde Aufwendungen unter TEUR 1 (Vorjahr TEUR 2) angefallen. Finanzergebnis In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 479 (Vorjahr TEUR 16) enthalten. Der von verbundenen Unternehmen in Rechnung gestellte Zinsaufwand liegt im Berichtsjahr bei TEUR 28 (Vorjahr TEUR 3) und ist in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. Ein sich aus den Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens ergebender Ertrag in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr TEUR 5) wurde nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zusammen mit den Zinszuführungen aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen langfristigen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 188 (Vorjahr TEUR 172) unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der Saldo beläuft sich auf TEUR 136 (Vorjahr TEUR 167). Sonstige AngabenGeschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich auf TEUR 1.126. Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Bezüge für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen ergaben sich, wie im Vorjahr, nicht. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres, die für den Jahresabschluss von Relevanz wären. Konzernverhältnisse Mit Vertrag vom 15. Mai 2006 wurde ein Gewinnabführungsvertrag mit der SIG Euro Holding GmbH (vormals SIG Euro Holding AG & Co. KGaA) geschlossen. Dieser Vertrag ist wirksam ab dem 1. Januar 2006 und wurde am 24. Oktober 2006 in das Handelsregister unter der Nummer HRB 3925 eingetragen. Für die Verlustübernahme gelten die Vorschriften des § 302 des Aktiengesetzes in seiner jeweils gültigen Fassung. Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien unter einer Kündigungsfrist von sechs Monaten auf das Ende eines jeden Geschäftsjahres der Gesellschaft, frühestens auf den 31.12.2024 gekündigt werden. Von dem Kündigungsrecht wurde kein Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss der SIG International Services GmbH wird in den nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der SIG Group AG, Neuhausen am Rheinfall, Schweiz, einbezogen. Die SIG Group AG ist seit dem 28. September 2018 bei der "SIX Swiss Exchange" der Schweizer Börse mit Sitz in Zürich, unter dem Ticker "SIGN:SWX" gelistet. Die SIG Group AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss (Annual Report) kann bei der SIX Swiss Exchange unter dem Ticker "SIGN:SWX" abgerufen werden und wird zudem auf der Unternehmens-Homepage (https://www.sig.biz/en/responsibility/cr-reports) der SIG Group AG zur Verfügung gestellt.
Linnich, 25. Oktober 2024 SIG International Services GmbH, Linnich Geschäftsführung Harald Trauth Norman Gierow Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SIG International Services GmbH, Linnich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIG International Services GmbH, Linnich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIG International Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 29. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Herting, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Seifert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 19. November 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen