Feria-Bau GmbH & Co. KG - Taunamare -
Selbe AdresseSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jaqueline Egger-Buck seit 24.1.2017 | Vorstandsmitglied |
Peter Buck seit 11.10.2006 | Vorstandsmitglied |
Heribert Nagel seit 11.10.2006 | Prokura |
Udo Burk seit 11.10.2006 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fränkel AGFriedrichshafenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Das Unternehmen: Am 26. April 1888 wurde der Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen gelegt. Mit einer 133-jährigen Unternehmensgeschichte verfolgt die Fränkel AG folgendes Leitbild: Wirtschaftliche Leistung: Die Fränkel AG ist ein mittelständisches Immobilienunternehmen, das lebenszyklusorientierte Wohnraumlösungen sowie hochwertigen, nachhaltigen Gewerbebau realisiert. Eigene Objekte erstellen, verwalten und betreiben ist das Kerngeschäft der Fränkel AG. Nachhaltigkeit: Die Fränkel AG steht für Tradition, Kontinuität, Verlässlichkeit, Vertrauen und Nachhaltigkeit. Fränkel Team: Jeder einzelne Mitarbeiter ist ein Puzzle-Teil des Netzwerkes und ein wichtiger Partner des gemeinsamen starken Teams. Das "Wir - Gefühl" wird bei der Fränkel AG großgeschrieben: Loyalität, Kollegialität und Sicherheit sind ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Firmenkultur und führen die Fränkel AG sicher in die Zukunft. Mit dem Bau einer Wohnsiedlung in Langenargen wurde Mitte der 1960er Jahre der Grundstock für das heutige Immobilienunternehmen Fränkel gelegt. Ende der 1970er Jahre erweiterte die erste Gewerbeimmobilie in Eriskirch das Portfolio des Unternehmens. Die strategische Ausrichtung der 1980er und 1990er Jahre lag besonders im Wohnbau. In dieser Zeit wurden die Wohngebiete Oberhof Friedrichshafen, Bad Waldsee, Riedlingen und Ailingen realisiert. Ab dem Jahr 1998 bis zum Jahr 2015 fokussierte sich die strategische Ausrichtung auf den Gewerbebau. Immobilien in Immenstaad, Weingarten, Friedrichshafen und Markdorf konnten für namhafte Unternehmen wie Matrium, ContiTemic, den Landkreis Bodensee und die Telekom-Gruppe entwickelt und umgesetzt werden. Strategie: Nach wie vor fokussiert sich die Fränkel AG auf den reinen Mietwohnungsbau. In Entwicklung des Wohnbauprojektes "NaturElla" werden ab 2025 weitere 119 Wohneinheiten das Portfolio erweitern. Dieses Projekt hat die strategische Ausrichtung auf den Wohnungsbau weiter verstärkt. Der Wechsel der strategischen Ausrichtung zwischen Mietwohnungs- und Gewerbebau über die vergangenen 60 Jahre basiert auf wechselnden Marktgegebenheiten. Die Fränkel AG agiert vorausschauend und marktorientiert. Unser Geschäftsmodell ist nicht auf hohe Mieten ausgerichtet, sondern auf die dauerhafte Nutzung der über 1.013 Wohneinheiten durch zufriedene Mieter, die sorgfältig mit dem Bestand umgehen und die Zusammenarbeit mit der Fränkel AG schätzen. Resilienz: Die Fränkel AG hat die Fähigkeit unternehmerische Resilienz auszuhalten und sich stets an neue Marktgegebenheiten anzupassen. Folgende Schwerpunkte sind zur Resilienz für die Fränkel AG von Bedeutung: - Stabile Geschäftsbeziehungen und vertrauensvolle Zusammenarbeit - Gutes Personalmanagement - Moderne Technik, Digitalisierung - Führungskräftekompetenz, inkl. Weiterbildung und rechtzeitiger Erkennung von möglichen Risiken. Wirtschaftliches Umfeld: In den vergangenen 26 Jahren konnte der Bodenseekreis ein Bevölkerungswachstum von 13,4% verzeichnen. (Quelle: de.statista.com). Dies bedeutet einen jährlichen Zuwachs von ca. 0,7% in der gesamten Bodenseeregion. Für die Jahre 2015 - 2030 wird ein weiteres Wachstum um 10,8% prognostiziert (Quelle: statistik-bodensee.org; Int. Bodensee Konferenz) Wohnimmobilien: Der "Strategy Research" der LBBW (Quelle: Landesbank Baden-Württemberg; Strategy Research, Immobilien Quartely, 25.01.2024, Seite 3.) weist darauf hin, dass der Anstieg der Mieten leicht nachgelassen hat. Weiterhin ist jedoch mit Wohnraum Knappheit zu rechnen. Der Grund hierfür ist ein anhaltendes Wachstum der Bevölkerung sowie der Einbruch der Auftragseingänge bei Wohnimmobilien. Die seit Jahren bestehende konstante Nachfrage nach Wohnraum führt dazu, dass kein Leerstand in den Wohnungen zu verzeichnen ist. Leerstehende Wohnungen ergeben sich nur durch Fluktuationen, die dazu genutzt werden, diese nach Auszug eines Mieters umfassend zu sanieren (Leerstandsquote 2023: 0,669%). Diese konsequente Generalsanierung von Wohnungen wird fortgeführt werden, um die Qualität unseres Wohnungsbestandes zu halten und marktgerechte Mieten zu erzielen. Der durchschnittliche Mietpreis im Wohnungsbereich in Friedrichshafen beträgt laut Mietspiegel Friedrichshafen März 2024 (https://www.engelvoelkers.com/de-de/ mietspiegel/baden- wuerttemberg/friedrichshafen/) 14,68 Euro/m 2. Die Durchschnittsmieten der Mietwohnungen der Fränkel AG in Friedrichshafen belaufen sich zum Jahresende auf 8,83 Euro/m 2 (2022: 8,35 Euro/m 2 ). Gewerbe- und Büroimmobilien: Der demographische Wandel belastet das Beschäftigungswachstum. In den nächsten Jahren werden mehr Menschen in den Ruhestand gehen als an Berufseinsteigern nachkommen. Hinzukommt, dass Büroangestellte nicht mehr die komplette Arbeitszeit vor Ort im Büro sind. Hybride Arbeitszeitmodelle und Homeoffice gehören zum Normalfall. Unternehmen werden in den nächsten Jahren die angemieteten Flächen reduzieren. Dies bedeutet, dass mit einem möglichen Leerstand von Büroimmobilien zu rechnen ist. (Quelle: Landesbank Baden-Württemberg; Strategy Research, Immobilien Quartely, 25.01.2024, Seite 3.) Die Fränkel AG ist sich ihrem Kerngeschäft bewusst, handelt und agiert marktgerecht am Puls der Zeit. Kontinuierliche Weiterbildungen der Mitarbeiter und Teilnahme an Foren und Kongressen bilden ein fundiertes Wissen und sind die Basis für den Erfolg unseres mittelständischen Immobilienunternehmens. Im Bereich der Weiterbildung hat die Digitalisierung sehr viele Vorteile, die Mitarbeiter können vor Ort online an Vorträgen und Schulungen teilnehmen. Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen: Im Bereich Marketing, Corporate Design hat die Fränkel AG sich neu aufgestellt. Für diesen Bereich wurde eine neue "Stelle" geschaffen, mit dem Ziel das Corporate Design und die Aktivitäten auf Social Media weiter aufzubauen. Unsere Kunden, Geschäftspartner und Mieter werden über Social Media tagesaktuell über Baufortschritte und Veranstaltungen informiert. Im Berichtsjahr 2023 haben Mieter, Kunden und Partner erneut 2x die FränkelNews erhalten. Hier wurden alle Neuigkeiten und Informationen rund um die Fränkel-Unternehmen weitergegeben. Insbesondere wurden über die im Bau befindlichen Projekte, Sanierungen von Objekten und Projektneuentwicklungen berichtet. Das Format und das Design der Fränkel News wurde im Jahr 2023 umgestaltet. Besondere Marketingmaßnahmen sind im Bereich der Wohnungswirtschaft nicht notwendig. Die aktuelle Markt- sowie Vermietungssituation mit einer nahezu 100% -igen Belegung bieten hierfür die Grundlage. Es wird im Unternehmen sehr großen Wert auf Image und Markenpositionierung gelegt. In der gewerblichen Vermietung werden diverse Marketinginstrumente eingesetzt: - Social-Media-Kanäle: Facebook und Instagram - Onlinewerbung auf Immobilienportalen - Kooperation mit den Kommunen und der Wirtschaftsförderung - Netzwerkbildung und Netzwerkförderung. Die Fränkel AG hat sich im Berichtsjahr weiterhin stärker im Bereich soziale Medien engagiert und den Aufbau einer eigenen "Fränkel" Community vorangetrieben. Ziel hierbei ist unter anderem den Bekanntheitsgrad überregional weiter auszubauen und die gewerbliche Vermietung über die sozialen Medien zu generieren. Die Fränkel AG investiert trotz der aktuellen Marktsituation in Kundenpflege und Kundenbindung und versteht sich als Dienstleister. Personalbericht: Personalbeschaffungs- und -bindungsmanagement Zum 31.12.2023 waren bei der Fränkel AG 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Jahr 2022 hat sich die Anzahl der Mitarbeiter um die neu geschaffene Stelle "Marketing und Corporate Design" erhöht. Diverse Aufgabenbereiche und der wachsende Arbeitsumfang werden durch den fortschreitenden Digitalisierungsprozess kompensiert, so dass eine Aufstockung des Personals derzeit nicht notwendig ist. Zum Zeitpunkt des Berichts sind alle relevanten Stellen besetzt. Der Fachkräftemangel ist spürbar, wird aktuell jedoch bei der Fränkel AG durch Attraktivität der Stellenangebote sowie vorausschauendes Personalmanagement nicht entscheidend gewertet. Personalentwicklung Die Fränkel AG fördert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Seminaren, Workshops und Entwicklungsgesprächen mit integrierten Feedbackbewertungen, die auf jede/jeden einzelne/einzelnen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter individualisiert sind. Der Fokus im Berichtsjahr lag weiterhin in der Digitalisierung und der daraus resultierenden Weiterbildung. Insbesondere online Schulungen und Workshops zu aktuellen Themen der Immobilienwirtschaft erweiterten das Fachwissen der Fränkel Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter. Der positive Effekt der Digitalisierung hat sich weiterhin auf das Online-Angebot von Fachvorträgen und Schulungen ausgewirkt. Somit sind zahlreiche Weiterbildungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei geringerem Zeit- und Kostenaufwand möglich. Für jeden einzelnen Mitarbeiter werden im Nachgang zu den jährlichen Mitarbeitergesprächen diverse Weiterbildungsmöglichkeiten aufgezeigt und 3-Jahres Pläne erarbeitet. Aufgrund des demographischen Wandels und der daraus resultierenden angespannten Arbeitsmarktsituation, konzentriert sich die Fränkel AG intensiver auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Für jedes Schuljahr ist es geplant einen Studenten und mindestens einen Auszubildenden einzustellen. Auch der Quereinstieg ins Unternehmen ist möglich und wird intern und extern durch Fortbildungen begleitet. Im Jahr 2023 ist die Stelle des dualen Studiums besetzt. Für das Jahr 2024 ist eine weitere Stelle des dualen Studiums und die Ausbildungsstelle neu besetzt. Digitalisierungsprozess - IT: Im Berichtsjahr wurde weiterhin intensiv an Digitalisierungsprozessen gearbeitet. Der zeitliche und monetäre Aufwand wird in den nächsten Jahren, nicht durch Mitarbeiterreduktion, sondern mit Ressourceneffizienzpotential aufgewogen. Das schrittweise Voranschreiten der Digitalisierung ist ein fortlaufender Prozess. Im Berichtsjahr wurden der digitale Rechnungseingang und die digitale Rechnungsverarbeitung erfolgreich umgesetzt. Datenschutz Seit 25. Mai 2018 wird die neue EU-Datenschutzgrundverordnung angewendet. Die Fränkel AG hat sich mit den notwendigen Vorkehrungen beschäftigt und lässt sich juristisch beraten, damit die Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen und die Verarbeitung der personenbezogenen Daten vorschriftsmäßig abgebildet werden können. Ein externer Datenschutzbeauftragter wurde beauftragt. Vermietungen Wohnwirtschaftlich Aktuelle wohnwirtschaftliche Situation Fränkel AG Die Fränkel AG verwaltet 1.026 Wohneinheiten mit insgesamt 85.437,31 m 2 Wohnfläche, sowie 141 Gewerbeeinheiten mit insgesamt 74.552,23 m 2 Gewerbefläche. Bei der Vermietung von Wohnungen verfügt unsere Gesellschaft nach wie vor im Wesentlichen über ein Portfolio kleinerer, mittlerer und großer Wohnungen, mit denen am Markt übliche Durchschnittsmieten von 4,38 Euro/m 2 bis 16,97 Euro/m 2 erzielt werden. Bezüglich der Vermietung gab es im Jahr 2023 keinerlei Probleme, auskömmliche Mieten zu erzielen. Wie bereits berichtet, hat sich die Wohnungsknappheit in unserer Region dadurch bemerkbar gemacht, dass inzwischen Wartelisten von Mietinteressenten geführt werden. Einen Leerstand konnten wir im Jahre 2023, wie auch in den Vorjahren, vermeiden. Durch Instandhaltungen und Renovierungsarbeiten in freiwerdenden Wohnungen wurden zum Teil übergangsbedingte Leerstände von 2 bzw. 4 Monaten bei einzelnen Wohnungen verursacht. Insbesondere betrafen die Renovierungsmaßnahmen in den Wohnungen den Austausch von Teppichböden (Vinyl-Belag) und teilweise die Erneuerungen der Einbauküchen sowie Badsanierungen. In den renovierten Wohnungen kann ein Mietpreis bis 14,50 Euro/m 2 erzielt werden. Die Fluktuation hat sich im Berichtsjahr konstant gehalten: es waren 97 (2022: 97) Vermietungen und 83 (2022: 92) Kündigungen zu verzeichnen. Die Instandhaltungsmaßnahmen zum Erhalt der Vermietbarkeit unserer wohnwirtschaftlichen Gebäude wurden auch im Jahr 2023 kontinuierlich fortgeführt und weiter ausgebaut. Im Wesentlichen erfolgten diese Instandhaltungen in folgenden Bereichen: Bodenbeläge (Designbeläge), Badsanierungen, Küchen, Schönheitsreparaturen an Gebäuden, bzw. in Tiefgaragen, sowie die Renovierung von Treppenhäusern und der energetischen Sanierung. Aus nachstehenden Grafiken ist ersichtlich, wie sich die Mieten in den Wohnanlagen Friedrichshafen, Oberhofstr. 17, 19, 21, Friedrichshafen-Ailingen und in der Wohnanlage Kressbronn, Heidachstraße 18, 20 und 24 in den Jahren 2015-2023 entwickelt haben. Die Mietentwicklung in der Wohnanlage Oberhofstraße 17, 19 und 21 hat sich im Jahre 2015 bis 2023 um 16,155%, das heißt von 526.110,72 Euro auf 611.102,26 Euro erhöht. Die Wohnanlage Heidachstraße in Kressbronn 18, 20 und 24 konnte sich in den Jahren 2015 bis 2023 um 19,882% verbessern. Die Nettokaltmiete erhöhte sich von 259.133,04 Euro im Jahre 2015 auf 310.653,22 Euro im Jahre 2023. Derzeitige Jahresmieterlöse in Riedlingen belaufen sich auf 909.255,88 Euro. Die Sollmietpreise haben sich vom Jahr 2015 auf das Jahr 2023 um 31,112 % erhöht. Nach über 10 Jahren wurde eine spürbare Mieterhöhung in den Wohnanlagen durchgeführt. Dieser Anstieg ist in den einzelnen Grafiken gut erkennbar. Gewerblich Die Gewerbefläche umfasst im Berichtsjahr 74.552,23 m 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 208,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 247,0 Mio. Euro im Jahr 2023. Grund hierfür sind hauptsächlich höhere Verbindlichkeiten durch das Projekt "NaturElla", sowie der unter dem Punkt "Finanzlage" aufgeführte Finanzmittelbestand. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wuchsen durch das oben aufgeführte Projekt um 29,4 Mio. Euro auf 120,3 Mio. Euro an. Das Eigenkapital konnte auf 72,6 Mio. Euro wiederum deutlich gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote liegt somit bei 29,4% der Bilanzsumme (Vorjahr 31,6%). Das wirtschaftliche Eigenkapital unter Einbeziehung von Gesellschafterverbindlichkeiten beläuft sich auf 44,4% (Vorjahr: 50,6%) der Bilanzsumme. Finanzlage Der Finanzmittelbestand lag zum Jahresende bei 27,3 Mio. Euro. Der hohe Finanzmittelbestand beruht zum größten Teil auf dem Abruf von Darlehensmitteln für ein Bauprojekt. Diese Mittel sind projektgebunden. Korrigiert um diesen Sondereinfluss betrug der Finanzmittelbestand 900 TEuro. Im Wirtschaftsjahr 2023 erfolgten insgesamt Tilgungsleistungen auf Verbindlichkeiten bei Banken in einer Gesamthöhe von 7,9 Mio. Euro. Für das Projekt "NaturElla" (Friedrichshafener Straße in Langenargen) wurden Darlehensmittel in einer Gesamthöhe von 35,4 Mio. Euro aufgenommen. Diese stellten, wie oben beschrieben, zum 31.12.2023 den hohen Finanzmittelbestand dar. Eine weitere "freie" Kreditlinie bei einer Bank in Höhe von 1.000 TEuro wurde wegen der vorhandenen, hohen Liquidität weiterhin nicht genutzt. Die Gesamtverbindlichkeiten bei Banken zum 31.12.2023 beliefen sich auf 120,3 Mio. Euro. (31.12.2022: 90,9 Mio. Euro). Darlehen in Fremdwährung wurden zum 31.12.2023 nicht geführt. Ertragslage Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse blieben im Jahr 2023 konstant und beliefen sich auf rund 18,7 Mio. Euro und lagen im kalkulierten Rahmen. Durch den Verkauf einer Immobilie zu Beginn des Jahres 2023 reduzierte sich der Mietertrag im Vergleich zum Vorjahr etwas. Die Vollvermietung im wohnwirtschaftlichen Bereich und die starke Vermietung im gewerblichen Immobilienbereich sichern dem Unternehmen nachhaltig langfristige, kalkulierbare Erträge. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich deutlich. Grund für den Anstieg sind Gewinne aus der Veräußerung einer Immobilie des Anlagevermögens in Höhe von 3,3 Mio. Euro. Die in den Jahren 2023 fällig werdenden Darlehen wurden aus eigenen Mitteln abgelöst oder endfällig getilgt (63,9 TEuro). Prolongationen von Darlehen standen im Berichtsjahr nicht an. Durch erfolgte Darlehensrückführungen und langfristiger Festschreibung der Zinsen kann mit einer stabilen Liquiditätslage kalkuliert werden. Wie auch in den vergangenen Jahren wird die vorhandene Liquidität für Sanierungen im Immobilienbestand und zur Entwicklung erworbener Grundstücke verwendet. Erträge und Aufwendungen sind im Bereich Vermietung und Verpachtung meist langfristig kalkulierbar und unterliegen, wie auch in den vergangenen Jahren, nur leichten Schwankungen. Dies ermöglicht eine sichere Prognose des Unternehmensergebnisses für die nächsten Jahre. Im Berichtsjahr ergab sich ein Jahresüberschuss von 6,9 Mio. Euro (Vorjahr 5,1 Mio. Euro). Ausblick Die Haupteinnahmequellen der Gesellschaft werden auch in Zukunft die Umsatzerlöse aus der Vermietung und Verpachtung sein. Da insbesondere der Wohnungsmarkt, wie bereits erwähnt, eine stabile bzw. steigende Nachfrage aufweist, besteht auch in den kommenden Jahren keine Sorge bezüglich Leerständen, bzw. um auskömmliche Mieten. Durch die Vollvermietung kann auch im Jahr 2024 mit einem stabilen bzw. steigenden Mietertrag gerechnet werden. Projekt "NaturElla" Die Fränkel AG hat bereits im Jahr 2022 mit dem Abbruch der ehemaligen Saftfabrik Naturella in Langenargen inkl. Bürogebäude begonnen. Ziel ist die Umnutzung von einem bisher gewerblich genutzten Areal in Mietwohnungsbau. In insgesamt 9 Häusern werden 119 moderne Mietwohnungen und ein 1 Gewerbeeinheit in modularer Holzbauweise entstehen. Die vermietbare Fläche des Areals liegt bei ca. 12.000 m 2. Die Wohnungsgrößen reichen von 2 bis 4,5 Zimmer, mit einer Fläche von 68 bis 140m 2. Zum Ende des Berichtsjahres 2023 konnte die Außenhülle von 2 Gebäuden komplett fertiggestellt werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Außenhülle von 6 Gebäuden fertiggestellt. Der Bezug der ersten vier Häuser ist für das erste Quartal 2025 geplant, die weiteren 5 Häuser werden im zweiten Quartal 2025 bezogen. Mit der Vermietung der Wohnungen wurde Ende März 2024 begonnen, zum aktuellen Zeitpunkt sind bereits 43 Wohnungen fest vermietet. Projekt "Hochstraße" Die Fränkel AG hat im Jahr 2021 per Erbbaurecht ein attraktives Grundstück in zentraler Lage in Friedrichshafen erworben. Im nächsten Jahr wird intensiv mit der Projektentwicklung begonnen. Das Projekt wurde im Berichtsjahr bereits dem Gestaltungsbeirat der Stadt Friedrichshafen vorgestellt und positiv bewertet. Vorhaltegrundstücke / Gebäude: Wenn sich die Möglichkeit ergibt, ist die Fränkel AG stets daran interessiert geeignete Grundstücke zu kaufen, um im Umfeld dieser Objekte Projektentwicklung zu betreiben. So hatte die Fränkel AG die Gelegenheit in direkt Nachbarschaft, die Charlottenstraße 59 und 61 (zwei Gebäude) zu erwerben. Chancen und Risiken Der Bedarf an gewerblichen Mietflächen ist aus Sicht der Fränkel AG in dieser Region gesättigt. Die Chancen des Unternehmens liegen in der Möglichkeit, gewerbliche Mieten aufgrund der Index-Vereinbarungen in den kommenden Jahren zu erhöhen. Auch im Mietwohnungsbereich werden bei Sanierungen sowie Neuvermietungen die Mietpreise angepasst. Positiv für die Fränkel AG dürfte der weiterhin hohe Bedarf an Wohnraum sein, der aus der Zunahme der Bevölkerung bzw. der Zahl der Haushalte sowie der vermehrten Zuwanderung und steigenden Flüchtlingszahlen entsteht. Somit kann weiterhin von einer Vollvermietung für die nächsten Jahre ausgegangen werden. Jede freie Wohnung kann auch an Kommunen und Landkreise zur Unterbringung von Flüchtlingen vermietet werden. Risiken für die Branche der Wohn- und Wirtschaftsimmobilien und somit auch für die Fränkel AG entstehen durch die hohen Bau-, Energie- und Zinskosten. Aber auch die steigenden Lebenshaltungskosten, Kaufkraftverluste und strenger werdende Sanierungs- und Modernisierungsvorgaben könnten die Fränkel AG in Zukunft belasten. Die Mieter der Fränkel AG bleiben aufgrund bestehender Lieferverträge für Gas und Strom von Erhöhungen bis Ende 2024 verschont Sehr positiv zu bewerten sind die digitalen Abläufe im Unternehmen. Ein Konzept des mobilen Arbeitens wurde im Nachgang zur Pandemie beibehalten und wird stetig angepasst. Aus den im Berichtsjahr getätigten Verkäufen zeigt sich, dass insgesamt erhebliche stille Reserven in den Immobilien stecken.
Friedrichshafen, den 10. Mai 2024 Die Vorstände BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss 2023I. Allgemeine Angaben Die Fränkel AG mit Sitz in Friedrichshafen wird beim Registergericht Ulm mit der Registernummer HRB 631880 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Firma Fränkel AG wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen, da wir uns nach § 1 der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen als Wohnungsunternehmen einstufen. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 276, 288, 327 HGB Gebrauch. II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Form der Darstellung Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich folgende Veränderungen oder Umgliederungen in den Bilanzpositionen: - Anzahlungen wurden im Vorjahr teilweise im Posten "Anlagen im Bau" ausgewiesen und im Berichtsjahr (128 TEuro) in den Posten "geleistete Anzahlungen" umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. - Ein Grundstück mit Erbbaurecht Dritter wurde im Vorjahr im Posten "Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten" und "Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten" ausgewiesen und im Berichtsjahr (300,2 TEuro) in den Posten "Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter" umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. - Ein auf Grundlage eines Erbbaurechts erbautes Gebäude wurde im Vorjahr im Posten "Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten" ausgewiesen und im Berichtsjahr (3.756,7 TEuro) in den Posten "Bauten auf fremden Grundstücken" umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt wurden. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Bei den Konzessionen und ähnlichen Rechten liegt die Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren. Das Nutzungsrecht am Gebäude Landratsamt Bodenseekreis in Friedrichshafen ist zu Herstellkosten des Gebäudes bewertet und hat eine Gesamtnutzungsdauer von 20 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei der Erstellung von neuen Gebäuden werden anteilige Zinsen aktiviert (§ 255 Absatz 3 HGB). Die planmäßigen Abschreibungen von Gebäuden wird auf Grundlage der Nutzungsdauer von 80 Jahren berechnet (Vorjahr ebenfalls 80 Jahre). Die Nutzungsdauer bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen 3 und 20 Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro werden voll abgeschrieben. Beim Finanzanlagevermögen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Im Berichtsjahr waren keine Wertberichtigungen auf Grund eventueller Ausfallrisiken bei Ausleihungen erforderlich. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Im Berichtsjahr waren nach Einschätzung der Geschäftsleitung keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich. Umlaufvermögen Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den angefallenen umlagefähigen Aufwendungen für Hausbewirtschaftung. Zum Verkauf bestimmte unbebaute und bebaute Grundstücke werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Umlaufvermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Im Berichtsjahr waren nach Einschätzung der Geschäftsleitung keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Für Einzelrisiken wurden im Geschäftsjahr Einzelwertberichtigung in Höhe von 47 TEuro gebildet (Forderungen gegen Mieter). Rückstellungen Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Währungsumrechnung Währungsumrechnungen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erforderlich. Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung waren nicht vorhanden. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen 3.359 TEuro (davon außerplanmäßige Abschreibungen 0 TEuro). Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2023, einschließlich der kumulierten Abschreibungen, wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen. Die Finanzanlagen betreffen die Beteiligung an der Fränkel Immobilien-Service GmbH, Friedrichshafen. Mit dieser ist ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3. Derivative Finanzinstrumente Angabe nach § 285 Nr. 23 HGB: Die Fränkel AG hat zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Darlehensvaluta zum 31. Dezember 2023: 8.834 TEuro) Verträge über derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) abgeschlossen. Es wurden Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet (Micro-Hedge). Die mit den Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken betragen insgesamt 152 TEuro (negative Swapwerte zum Bilanzstichtag) und wurden aufgrund der gebildeten Bewertungseinheiten bilanziell nicht erfasst. Weitere mit den Bewertungseinheiten gebildete positive Marktwerte betragen insgesamt 145 TEuro. Auch diese wurden bilanziell nicht erfasst. Zinsswaps sowie Zins-Währungs-Swaps, für die keine Bewertungseinheit gebildet werden können, bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
(Auf den Namen lautende vinkulierte Stückaktien) 25.000.000 Stück mit einem Nennwert von 1 Euro. Entwicklung des Bilanzverlustes/Bilanzgewinns:
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen ungewisse Verbindlichkeiten für Personalkosten (81,6 TEuro), Berufsgenossenschaft (1,5 TEuro), Jahresabschlusskosten (16,5 TEuro) und Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (27,9 TEuro). 6. Verbindlichkeiten
* Darlehen mit Bindungs- und Rangrücktrittserklärung (aufgehoben im April 2024) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und Abtretung von Mietansprüchen gesichert. 7. Passive latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf den Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der Abschreibung von Sachanlagevermögen und aus dem Ansatz einer steuerfreien Rücklage in der Steuerbilanz (passive latente Steuern) sowie aus Differenzen beim Ansatz von immateriellen Vermögensgegenständen (aktive latente Steuern). Aktive und passive latente Steuern wurden verrechnet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem individuellen Steuersatz von 15,825% aus Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag. Gewerbesteuer wurde nicht berücksichtigt, da die Fränkel AG aufgrund der Anwendung der erweiterten Kürzung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG nicht mit einer Gewerbesteuerbelastung rechnet. Der Posten passive latente Steuern belief sich im Berichtsjahr auf 6.955,8 TEuro (Vorjahr 6.171,5 TEuro). Die Veränderung führte zu einem Aufwand von 784,3 TEuro. 8. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Die Gesellschaft haftet für Vertragserfüllungsbürgschaften in einer Gesamthöhe von 250 TEuro. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. Mit der Tochtergesellschaft Fränkel Immobilien-Service GmbH (Sitz Friedrichshafen, eingetragen im Registergericht Ulm unter HRB 722439) wurde ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Dieser wurde bei der Organtochter am 25.06.2009/07.12.2021 im Handelsregister eingetragen. 9. sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.v. § 285 Nr. 3a HGB: Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S. v. § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Leasingvereinbarungen (17,8 TEuro). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden im Zusammenhang mit "Vermietungen und Verpachtungen" im Inland (18.688 TEuro), Betreuungsleistung (4 TEuro), sowie aus anderen Lieferungen und Leistungen (57 TEuro) erwirtschaftet. In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 11 TEuro, sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 57 TEuro enthalten (jeweils Nebenkostenpauschalen). In den periodenfremden Erträgen ist die Auflösung eines Beitrags zur Berufsgenossenschaft 2021 in einer Höhe von 11 TEuro enthalten. Darüber hinaus beinhaltet die Erfolgsrechnung periodenfremde Erträge in Folge einer steuerlichen Außenprüfung in Höhe von 211,5 TEuro sowie Gewinne aus der Veräußerung einer Immobilie des Anlagevermögens in Höhe von 3.237,3 TEuro. VI. Sonstige Angaben 1. Aufsichtsrat Heinz Bühler Steuerberater, Kanzlei Bühler & Partner, Friedrichshafen (Vorsitzender) Oliver Keim Kaufmann für Grundstücks- u. Wohnungswirtschaft, Fränkel AG (Stv. Vorsitzender) Christof Dell Betriebswirt im Einzelhandel, Martin Fränkel GmbH Thorsten Tagmann MSc. Facility-Management, Fränkel Immobilien-Service GmbH Die Aufsichtsräte erhielten im Geschäftsjahr insgesamt eine Vergütung von 2,6 TEuro. 2. Vorstand/Geschäftsführung Peter Buck, Vorstand Jaqueline Egger-Buck, Vorständin Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 38 (Vorjahr: 37) Mitarbeiter beschäftigt:
4. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen und Unternehmen Es wurden keine Vorschüsse und Kredite gem. § 285 Nr. 9 c HGB gewährt. Folgende Geschäfte wurden mit nahestehenden Personen und Unternehmen im Berichtsjahr getätigt:
5. Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über Beteiligungen im Sinne von § 271 Absatz 1 HGB berichtet:
6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. 7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung nach § 285 Nr. 34 HGBDie Geschäftsführung wird dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 6.884.174,49 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Friedrichshafen, den 10. Mai 2024 Peter Buck, Vorstand Jaqueline Egger-Buck, Vorständin Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2023Aufsichtsrat der Fränkel AG Der Aufsichtsrat der "Fränkel AG" hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand der Fränkel AG unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle wesentlichen Fragen zur Unternehmensplanung, zur Ausrichtung, Entwicklung und den Geschäftsverlauf. Über die Lage des Unternehmens, sowie zu Risiken und Risikomanagement hielt der Vorstand den Aufsichtsrat auf dem Laufenden. Der Aufsichtsrat war in alle wesentlichen Entscheidungen des Unternehmens eingebunden und hat, sofern erforderlich, seine Zustimmung erteilt. Der Vorstand ist seiner Berichtspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat im Berichtsjahr in vollem Umfang nachgekommen. Besetzung des Aufsichtsrats: Im Berichtsjahr bestand der Aufsichtsrat aus 4 Mitgliedern: Herr Heinz Bühler (Aufsichtsratsvorsitzender), Herr Oliver Keim (Stellvertreter), Herr Christof Dell und Herr Thorsten Tagmann. Interessenskonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern sind nicht bekannt. Sitzungen des Aufsichtsrats / Berichterstattung des Vorstands: Der Aufsichtsrat traf sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zu verschiedenen Sitzungen und Besprechungen. Der Aufsichtsrat tritt in regelmäßigen Abständen zu Sitzungen zusammen, die unter anderem vor Ort im Unternehmen abgehalten wurden. Dies ermöglichte den Mitgliedern, sich im Unternehmen selbst über entscheidungsrelevante Themen zu informieren. Der Aufsichtsrat wurde durch die Geschäftsführung auch außerhalb seiner Sitzungen regelmäßig ausführlich über Unternehmensvorhaben und die Unternehmensentwicklung informiert. Jahresabschluss 2023: Wie in den vergangenen Jahren bereits geschehen, wurde der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss 2023 auch in diesem Jahr von der durch die Hauptversammlung 2022 bestellten und beauftragten Lieb GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 73430 Aalen, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von 6.884.174,49 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Tätigkeitsschwerpunkte: NaturElla: - Konzentration auf Bau des Wohnbauareals NaturElla (Ziel Fertigstellung zwischen Herbst 2024 und Sommer 2025) - Finale Erarbeitung eines Energiekonzeptes - mit dem Ziel der Autarkie des Wohngebietes - Umsetzung in 2024 - Aquise von Mietinteressenten für die "NaturElla" Projektentwicklung: - Zahlreiche Gespräche und Verhandlungen für weitere Wohnbauprojekte in der Region - Erwerb von 2 Objekten (Charlottenstr. 59 und 61) zur weiteren Projektentwicklung Digitalisierung: - Ausweitung des Digitale Rechnungseingangs auf alle Mandanten Immobilienbestand: - Aufstockung Stockerholzstr.8/1 abgeschlossen - geplant ist die Aufstockung eines weiteren Gebäudes, sowie die Außensanierung Stockerholzstr.8 Über den Geschäftsbetrieb des Unternehmens wurde der Aufsichtsrat in laufenden Besprechungen mit der Fränkel AG, sowie über direkte Informationen durch die Vorstände der Gesellschaft informiert. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern der Fränkel AG für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Friedrichshafen, den 06. Juni 2024 Der Aufsichtsrat Heinz Bühler, Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 6. Juni 2024 festgestellt. Ergebnisverwendung: Die Hauptversammlung vom 6. Juni 2024 hat beschlossen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 6.884.174,49 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 27.250.751,02 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Fränkel AG , Friedrichshafen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fränkel AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fränkel AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/ verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
Aalen, den 10. Mai 2024 LIEB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Uwe Lieb, Wirtschaftsprüfer |
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