Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 19419
Vorher
MBN Eventproducts GmbH
Eingetragen
2.10.2002
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Büromöbeln
Gegenstand
Vertrieb, Entwicklung, Fertigung, Montage und Vermietung von Beleuchtungstechnik, LED-Produkten, Effektgeräten und Veranstaltungstechnik nebst Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Galaed SASFRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PROLED Holding GmbH
Germany
34.925 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MBN GmbH

Friedberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

MBN GmbH

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die MBN GmbH ist ein innovatives Unternehmen im Bereich der Entwicklung und Herstellung von LED-Beleuchtung und dabei bereits seit 2005 ausschließlich auf die LED-Technologie spezialisiert.

Die LED-Leuchten, Steuerungen und Komponenten werden unter den bekannten Marken PROLED® weltweit angeboten.

Die Produktpalette umfasst eine Vielfalt an flexiblen LED-Bändern, passenden innovativen Profilen, Innenleuchten und Außenleuchten für gewerbliche und industrielle Bauten, Einzelhandel, Hotels, Restaurants etc. Abgerundet wird das Produktportfolio durch intelligente Steuerungen für ein modernes und komfortables Lichtmanagement.

Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2020 stand der Ausbau der Abteilung strategischer Einkauf/Produktmanagement sowie die Vorbereitung der Neubesetzung der Geschäftsführung im ersten Quartal 2021.

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt zentral vom Sitz der Gesellschaft in Friedberg aus. Die Leitung der Gesellschaft liegt in den Händen von einem Geschäftsführer und zwei Prokuristen.

Die MBN GmbH hat zum Abschlussstichtag eine unmittelbare Tochtergesellschaft in Österreich (100 %), die sie von ihrem Firmensitz aus steuert.

2. Forschung und Entwicklung

Die Qualität unserer Produkte unterliegt strengen Qualitäts- und Prüfparametern. Zur Qualitätssicherung werden die LED-Produkte regelmäßig in unserem hauseigenen photometrischen Messlabor geprüft und bewertet. Unser photometrisches Labor ermöglicht unter anderem die Messung von Wellenlänge, Farbtemperatur, Farbspektrum, Farbwiedergabeindex (CRI), Strahlungsleistung und Lichtstrom (Luminous Flux).

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Geschäftsjahr betragen rund T€ 169 Wir beschäftigen derzeit im F&E-Bereich zwei Mitarbeiter; Entwicklungskosten sind - wie in den Vorjahren - nicht aktiviert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ist nach wie vor eine der tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft. Nach China, Hong Kong und den USA behauptet sie weiterhin ihre internationale Spitzenstellung - Deutschland ist viertgrößte Exportnation. Allerdings hat sich das Umsatzwachstum der Branche gegenüber dem Vorjahr 2019 bereits deutlich um 2% abgeschwächt. Für 2020 ergaben sich Corona Pandemie bedingt rund 7% Umsatzrückgänge.

Der Branchenverband ZVEI rechnet - bei einer weiter gefassten Definition der Branche - mit einem Minus von bis zu 10%.

Innovationskraft spielt eine Schlüsselrolle

Der Wirtschaftszweig setzt weiter auf seine Innovationskraft und erwartet dauerhaft starke Wachstumsimpulse durch Energiewende, Elektromobilität und Digitalisierung. Bei Lösungen für die "Industrie 4.0" sieht sich die Elektroindustrie in einer Schlüsselrolle. Dafür sprechen die hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, die allein im Jahr 2019 bei 19,6 Mrd. € lagen.

Vorreiter bei der Energiewende

Vor allem die von der Politik beschlossene Energiewende eröffnet große Potenziale, um in Deutschland ein modernes, von fossilen Energieträgern und deren Preisentwicklung weitgehend unabhängiges Energiesystem mit hoher Effizienz zu etablieren. Forciert wird diese Entwicklung unter anderem durch den Beschluss zum Kohleausstieg, den die Kohlekommission im Januar 2019 fasste. Die Elektrobranche versteht sich hier ebenfalls als Vorreiter, der entsprechende Technologien zur Umsetzung und Unterstützung entwickelt und anbietet.

Oberste politische Priorität sollte es nach Meinung der Branche allerdings vor allem sein, die Energieeffizienz zu steigern. Energiespar-Contracting und die Elektrifizierung der Bereiche Wärme und Mobilität könnten zudem dabei helfen, Effizienzpotenziale wirtschaftlich auszuschöpfen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Der Ausbau der vorhandenen Netzinfrastruktur zum intelligenten Stromnetz, dem Smart Grid, bietet ebenso wie die Ausstattung von Haushalten und Unternehmen mit intelligenten Zähler- oder Energiemanagementsystemen ein hohes Wachstumspotenzial. Dasselbe gilt für die Elektromobilität, energieeffiziente Elektromotoren, neue Lichttechnik auf der Basis von LED sowie Innovationen im Bereich Gebäudetechnik und -automation.

(Quelle: Branchendienst der Sparkassen-Finanzgruppe, Branchenreport Herstellung von elektrischen Ausrüstungen vom 23.09.2020)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Hersteller und Großhändler von LED-Beleuchtung ist die MBN GmbH vorwiegend in Europa tätig.

Ein wichtiger Schritt war die Entwicklung weiterer LED-Lichtbänder (Flex Strips) und weiterer Aluminiumprofile für die lineare Beleuchtung. Für die Profile wurden Geschmacksmuster angemeldet.

Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 6,9 %. Der Umsatzrückgang begründet sich im Wesentlichen als Folge der Corona Pandemie.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohergebnis 7.359 7.883 -524 -6,6
EBIT 2.058 2.711 -653 -24,1
Finanzergebnis -10 -9 -1 +3,7
Steuern -6 -8 +2 +19,9
Jahresergebnis 0 0 0 0,0

Die MBN GmbH erwirtschaftete ein um 6,6 % geringeres Rohergebnis. Grund hierfür ist ein Umsatzrückgang bedingt durch die Corona Pandemie in einzelnen Kundensegmenten. Der Umsatzrückgang ist im Branchenvergleich zu Beleuchtungsindustrie in Deutschland unterdurchschnittlich.

Aufgrund einer höheren Personaleinsatzquote hat sich das EBIT gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Personaleinsatzquote beläuft sich auf 18,1 % nach 16,1 % im Vorjahr.

Das Finanzergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen enthält, hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung ist um T€ 652 (24,2 %) gesunken. Das Jahresergebnis beträgt wie im Vorjahr aufgrund des bestehenden Ergebnisabführunsvertrags T€ 0. Die MBN GmbH ist Organgesellschaft des Organträgers PROLED Holding GmbH.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der betriebsbedingte Cashflow wird vereinfacht ermittelt aus EBIT zuzüglich Abschreibungen und beträgt im Berichtsjahr T€ 2.178 (i. Vj. T€ 2.837). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an die PROLED Holding GmbH bedient werden.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten 31.12.20 31.12.19 Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 473 598 -125 -20,9
Vorräte 5.073 5.405 -332 -6,1
Liquide Mittel 2.333 1.911 +422 +22,1
Passiva
Eigenkapital 7.648 7.648 0 0,0
Bilanzsumme 8.738 8.973 -235 -2,6

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 473 gesunken. Die erforderlichen Wertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit von 13 Tagen liegt deutlich im positiven Bereich.

Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 332 gesunken.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist aufgrund des positiven Cashflows um T€ 422 gestiegen.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 7.648. Die Eigenkapitalquote liegt bei 87,5 % (nach 85,2 % im Vorjahr) und spiegelt die sehr gute Vermögenslage der MBN GmbH wider.

Die vorhandenen Kontokorrentlinien (T€ 1.879) wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um 14,5 % auf T€ 368 erhöht.

Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine im Vergleich zum Vorjahr rückläufige Entwicklung genommen. Mit Beginn der Pandemie wurde unternehmensintern das Ziel und Budget für 2020 überprüft und unter Zuhilfenahme eines Worst Case Szenario angepasst. Diese wurden positiv übertroffen. Entsprechend ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf zufrieden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Rohergebnis und dem EBIT.

Als weitere Kennzahlen verwenden wir für unsere interne Unternehmenssteuerung die Rohergebnisquote und den betriebsbedingten Cashflow.

Die Rohergebnisquote berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zum Rohergebnis, den betriebsbedingten Cashflow aus der Summe aus EBIT und Abschreibungen.

Die Rohergebnisquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 %-Punkte von 34,4 % auf 28,0 % gesunken.

Das EBIT liegt um T€ 653 (-24,1 %) unter dem Vorjahr (T€ 2.711).

Der betriebsbedingte Cashflow beträgt T€ 2.178 und ist damit um T€ 659 niedriger als im Vorjahr (T€ 2.837).

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist den pandemischen Umständen entsprechend zurückgegangen und hat die vor der Pandemie beschlossene Planung nicht erreicht. Gleichwohl hat sie die der Pandemiesituation angeglichenen Schätzungen übertroffen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt.

III. Prognosebericht

Die MBN GmbH ist ein erfahrener Hersteller und Großhändler im Bereich LED-Beleuchtung. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von LED-Beleuchtung sind unser Kerngeschäft.

Die Kundensegmente Residential und Office werden im Beleuchtungsbereich im Vergleich zu anderen Kundensegmenten voraussichtlich deutlich stärker wachsen. Das Kundensegment Residential gehört zunehmend zu den bedeutendsten Anwendungsbereichen der MBN GmbH.

Durch Ausbau des Produktsortimentes, Stärkung des Management Teams, eine neue Vertriebs- und Marketing-orientierte Geschäftsführung sowie die weitergehende Umstrukturierung der Prozessabläufe geht die MBN GmbH auch für die Folgejahre von positivem Wachstum aus.

Die Rohergebnissteigerung für 2021 wird im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen, beim EBIT erwarten wir eine Steigerung im oberen einstelligen Prozentbereich.

Unseren Mitarbeitereinsatz können wir durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle im Service und in der Verwaltung aufrechterhalten.

Wir erwarten insgesamt eine weiterhin positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Alle Annahmen und Prognosen unterstellen ein Geschäftsfjahr 2021 mit ähnlichen pandemischen Einflüssen wie im GJ 2020. Aufgrund der mit jeder Prognose verbundenen Unsicherheit ist es möglich, dass die tatsächliche zukünftige Entwicklung von unseren Erwartungen abweicht.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken

Die Darstellung der Risiken im Lagebericht erfolgt vor der Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen (Brutto-Darstellung).

Risiken aus operativer Tätigkeit

Eine der größten Herausforderungen für die Elektrobranche sieht der ZVEI weiterhin im Fachkräftemangel. Insbesondere für die kleineren und mittelständischen Betriebe registriert die Branche in der Personalgewinnung große Probleme.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, und dem stagnierenden Preisniveau werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Kundenservice, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Ein Lieferantenrisiko ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten und Verknappungen. Jedoch lässt sich durch Abdeckung der jeweiligen Produktgruppen durch mehrere Lieferanten und Zulieferer das Risiko reduzieren.

Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Es ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen.

Aufgrund der guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut; es sind für 2021 keine Engpässe zu erwarten.

Die Bedeutung der Risiken aus operativer Tätigkeit schätzen wir als gering ein.

Politische Risiken/Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen.

Die Bedeutung der politischen Risiken und Marktrisiken schätzen wir als gering ein.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten und flüssige Mittel. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit.

Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten erfolgt zur Steuerung von Risiken aus Währungsschwankungen und dient grundsätzlich Sicherungszwecken.

Die Bedeutung der Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten schätzen wir als gering ein.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken sind derzeit nicht vorhanden.

Risiken Coronavirus

Seit Januar 2020 breitet sich die Coronavirus Pandemie weltweit aus. Das Risiko ist für die MBN GmbH als niedrig bis mittel einzustufen. Wir rechnen mit einem relevanten negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft. Insbesondere werden das Rohergebnis und das EBIT voraussichtlich weiterhin betroffen sein.

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Gegenüber dem 31. Dezember 2019 haben sich keine wesentlichen Veränderungen in der Risikosituation ergeben. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

Chancen

Absatzmarktbezogene Chancen

Als Hersteller von LED-Leuchten agieren wir in einem internationalen Wachstumsmarkt. Chancen sehen wir weiterhin in der expandierenden Bauwirtschaft in Deutschland und der damit verbundenen steigenden Verbreitung der LED-Leuchten sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte im EU-Raum, mittleren Osten und Südamerika. Die MBN GmbH fokusiert sich zukünftig stärker auf die Kundensegmente Hospitality, Office, Retail und Outdoor (gebäudenahe Außenleuchten).

Die MBN GmbH verfügt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

Die Bedeutung der absatzmarktbezogenen Chancen schätzen wir als mittel ein.

Internationalisierung

Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten. Die MBN GmbH ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und einem vergleichsweise hohen Marktpotenzial. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt vielfach in Kooperation mit einem lokalen Partner. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente und erfolgversprechende Strategie bewährt. Auch künftig wird die MBN GmbH diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen.

Die Bedeutung der Chancen im Zusammenhang mit der Internationalisierung schätzen wir als hoch ein.

Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

 

Friedberg, den 30. April 2021

Peter Gawlik

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 653.846,55 717.380,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.706,00 40.526,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 33.706,00 40.526,00
II. Sachanlagen 325.140,55 381.854,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.020,00 19.698,00
2. technische Anlagen und Maschinen 37.217,00 48.581,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 270.119,00 313.575,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 784,55 0,00
III. Finanzanlagen 295.000,00 295.000,00
1. Beteiligungen 295.000,00 295.000,00
B. Umlaufvermögen 8.045.528,88 8.163.989,48
I. Vorräte 5.072.849,82 5.404.917,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 639.472,06 847.590,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 97.524,34 147.681,88
2. sonstige Vermögensgegenstände 541.947,72 699.908,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.333.207,00 1.911.481,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.929,41 91.597,24
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.738.304,84 8.972.966,72

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 7.647.721,73 7.647.721,73
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 7.597.721,73 7.597.721,73
davon Gewinnvortrag 7.597.721,73 7.597.721,73
B. Rückstellungen 372.215,00 378.925,00
C. Verbindlichkeiten 718.368,11 946.319,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.330,45 11.838,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.330,45 11.838,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 254.957,16 569.092,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 254.957,16 569.092,40
3. sonstige Verbindlichkeiten 456.080,50 365.388,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 456.080,50 365.388,68
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.738.304,84 8.972.966,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 7.358.848,32 7.883.023,67
2. Personalaufwand 2.350.486,87 2.253.738,81
a) Löhne und Gehälter 1.994.132,94 1.900.571,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 356.353,93 353.166,90
davon für Altersversorgung 16.674,35 16.919,29
3. Abschreibungen 119.310,45 125.873,61
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 119.310,45 125.873,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.830.767,88 2.792.186,05
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 87.345,38 7.642,19
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.521,95 9.185,32
6. Ergebnis nach Steuern 2.048.761,17 2.702.039,88
7. sonstige Steuern 6.201,25 7.738,09
8. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.042.559,92 2.694.301,79
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Ergebnisverwendung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.597.721,73 7.597.721,73
11. Bilanzgewinn 7.597.721,73 7.597.721,73

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die MBN GmbH hat Ihren Sitz in Friedberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter 19419 eingetragen.

Zwischen der MBN GmbH und der PROLED Holding GmbH wurde am 23. Oktober 2017 ein Gewinnabführungsvertrag mit unbestimmter Laufzeit (mindestens jedoch 5 Jahre) abgeschlossen; dieser wurde am 20. Dezember 2017 in das Handelsregister eingetragen. Die Verpflichtung zur Gewinnabführung bestand erstmals für das Ergebnis des am 1. Januar 2018 beginnenden Geschäftsjahres.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 4 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Dementsprechend wurden die Aufstellungserleichterungen der §§ 276 und 288 HGB zum Teil in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss der MBN GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2020 grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Angaben im Anhang erfolgen in EUR bzw. TEUR. Rundungsdifferenzen sind möglich.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen (Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear nach Maßgabe der geschätzten betrieblichen Nutzungsdauer zwischen zwei und 19 Jahren.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände wurde handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewandt. Die Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, wurden in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht überstiegen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Neben den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen berücksichtigt. In die Ermittlung der Herstellungskosten wurden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Berechnung der Herstellungskosten mit einbezogen. Gemäß dem strengen Niederstwertprinzip werden bei Vorliegen eines niedrigeren Marktpreises am Stichtag Abwertungen erfasst, sofern die zu bewertenden Bestände nicht zu einem Preis über den Anschaffungskosten veräußert werden können. Ferner erfolgen ggf. sogenannte Gängigkeitsabschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit den hingegebenen Beträgen, die erhaltenen Anzahlungen mit den zugeflossenen Beträgen angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde, unverändert zum Vorjahr, durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nenn- bzw. Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite wurden Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellten.

Bei der Dotierung von Rückstellungen wurden erkennbare Risiken angemessen und ausreichend berücksichtigt. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend ihrer Restlaufzeit mit den durch die Deutsche Bundesbank ermittelten Abzinsungssätzen abgezinst.

Rückstellungen für Gewährleistung werden, ausgehend von Erfahrungswerten und stetig zu Vorjahren, in Höhe von 1 % des garantiebehafteten Umsatzes dotiert.

Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Das Realisations- und Anschaffungskostenprinzip ist bei auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger nicht zu beachten. Dies bedeutet, dass nicht realisierte Kursgewinne und -verluste am Bilanzstichtag für entsprechende Bilanzposten erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst werden.

D. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Positionen des Jahresabschlusses

1. Bilanz zum 31. Dezember 2020

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020 ist in einem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2020 100 % der Anteile an der PROLED AUSTRIA Vertriebs GmbH mit Sitz in Wels, Österreich. Das Eigenkapital der PROLED AUSTRIA Vertriebs GmbH beträgt zum Stichtag TEUR 360 (i. Vj. TEUR 203), der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 beläuft sich auf TEUR 157 (i. Vj. Jahresüberschuss von TEUR 81).

Zum Bilanzstichtag belaufen sich die Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert in Bezug auf die Bestände auf TEUR 334 (i. Vj. TEUR 278).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, analog Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 98 (i. Vj. TEUR 148) gleichzeitig Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. TEUR 3 (i. Vj. TEUR 11).

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 372 (i. Vj. TEUR 379) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 201; i. Vj. TEUR 214) sowie aus Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 104; i. Vj. TEUR 111).

Zum Bilanzstichtag bestehen Devisentermingeschäfte zur Sicherung in Bezug auf Währungsrisiken USD/EUR (Volumen von 1.146 TUS$, i. Vj. 150 TUS$). Die Marktwerte sind mit TEUR 22 (i. Vj. TEUR 1) negativ.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 7; i. Vj. TEUR 12), die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 39; i. Vj. TEUR 18), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 368; i. Vj. TEUR 321) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 255; i. Vj. TEUR 569) sind allesamt innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 49; i. Vj. TEUR 27) ergeben sich Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit zwischen ein und fünf Jahren in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 7).

Die Verbindlichkeiten sind, analog Vorjahr, nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 255 (i. Vj. TEUR 569) setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 76; i. Vj. TEUR 127) und Verbindlichkeiten aus einem Ergebnisabführungsvertrag (TEUR 179; i. Vj. TEUR 442). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 209 (i. Vj. TEUR 478) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Ziff. 3 a HGB aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 2.122 (i. Vj. TEUR 2.407) über die gesamte Laufzeit. TEUR 411 (i. Vj. TEUR 378) sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Miet- und Leasingverträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung sowie die Übernahme wesentlicher wirtschaftlicher Risiken vermieden werden. Weiterhin besteht Planungs- und Kalkulationssicherheit im Hinblick auf die, für die Laufzeit fest vereinbarten, Miet- und Leasingkonditionen. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sollten Objekte nicht mehr vollständig nutzbar sein.

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 12) verbucht.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 87 (i. Vj. TEUR 8) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 648 (i. Vj. TEUR 649), Werbe- und Reisekosten in Höhe von TEUR 502 (i. Vj. TEUR 483), Raumkosten in Höhe von TEUR 444 (i. Vj. TEUR 455), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 353 (i. Vj. TEUR 478) und Kosten für Leiharbeiter in Höhe von TEUR 133 (i. Vj. TEUR 152).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten - wie im Vorjahr - keine Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen.

E. Sonstige Angaben

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Das Unternehmen beschäftigte durchschnittlich 37 Arbeitnehmer (i. Vj. durchschnittlich 35 Arbeitnehmer). Die Aufteilung nach Funktionsbereichen zu den jeweiligen Stichtagen ist folgender Darstellung zu entnehmen (Vorjahresangaben jeweils in Klammer):

Forschung und Entwicklung 2 (2)
Produktion 17 (14)
Verwaltung 6 (5)
Vertrieb 16 (16)
Management 2 (2)
Gesamt 43 (39)

Konzernzugehörigkeit

Die MBN GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der PROLED Holding GmbH, Friedberg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis).

Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses

Das Tochterunternehmen PROLED AUSTRIA Vertriebs GmbH, Wels, Österreich, wird aufgrund seiner untergeordneten Bedeutung für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Teilkonzerns MBN GmbH gemäß § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht konsolidiert. Da die PROLED AUSTRIA Vertriebs GmbH das einzige Tochterunternehmen der MBN GmbH ist, wird insofern kein Konzernabschluss aufgestellt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Bernd Menrad, Geschäftsführer (bis 01.03.2021)

Herr Peter Gawlik, Geschäftsführer (seit 01.03.2021)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Friedberg, den 30. April 2021

gez. Peter Gawlik

Anlagespiegel

Anschaffungs-Herstellungs kosten 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-Herstellungs kosten 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.026,72 3.967,00 0,00 86.993,72
Immaterielle Vermögensgegenstände 83.026,72 3.967,00 0,00 86.993,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.333,48 0,00 0,00 24.333,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 205.960,87 1.113,59 0,00 207.074,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 911.636,78 50.053,86 78.808,26 882.882,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 784,55 0,00 784,55
Sachanlagen 1.141.931,13 51.952,00 78.808,26 1.115.074,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 295.000,00 0,00 0,00 295.000,00
Finanzanlagen 295.000,00 0,00 0,00 295.000,00
1.519.957,85 55.919,00 78.808,26 1.497.068,59
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.500,72 10.787,00 0,00 53.287,72
Immaterielle Vermögensgegenstände 42.500,72 10.787,00 0,00 53.287,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.635,48 2.678,00 0,00 7.313,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 157.379,87 12.477,59 0,00 169.857,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 598.061,78 93.367,86 78.666,26 612.763,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 760.077,13 108.523,45 78.666,26 789.934,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
802.577,85 119.310,45 78.666,26 843.222,04
Buchwert 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.706,00 40.526,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 33.706,00 40.526,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.020,00 19.698,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 37.217,00 48.581,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 270.119,00 313.575,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 784,55 0,00
Sachanlagen 325.140,55 381.854,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 295.000,00 295.000,00
Finanzanlagen 295.000,00 295.000,00
653.846,55 717.380,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MBN GmbH, Friedberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MBN GmbH, Friedberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MBN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

1. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

1. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm, den 30. April 2021

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Faul, Wirtschaftsprüfer

Müller, Wirtschaftsprüferin

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