SERENUS Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Heinrich Leewe seit 5.1.2021 | Geschäftsführer |
Rainer Rolf seit 27.12.2017 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIMPLICITY INVEST GmbHHerzebrock-ClarholzKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020Die Simplicity-Gruppe ist im Bereich des Textilhandels mit den Marken OPUS und someday tätig. Angefangen hat alles im Herbst 2000 mit der Idee, unter dem Namen OPUS richtig gute Hosen zu machen. Vom Spezialisten für Hosen hat sich OPUS dann zu einer Marke entwickelt, die komplette Outfits für moderne Frauen anbietet, die sich nicht über ihr Alter, sondern über ihren Stil definieren: feminin, casual, klar und individuell. Mit der Zeit entwickelte sich die Idee für eine neue Modemarke, und so ging es 2015 weiter mit someday und dem Einstieg in das Premiumsegment: Casual Confident. Unter diesem Namen entstehen modisch anspruchsvolle Kollektionen: pure Mode für souveräne und selbstbewusste Frauen. Heute sind die beiden Modemarken OPUS und someday unter dem Dach der Simplicity trade GmbH vereint. Eine klare Formsprache, eine langlebige Qualität und harmonische Farbpaletten machen jedes unserer Produkte zu einem Lieblingsteil unserer Kundinnen. Wir bedienen mit OPUS und someday keine Altersgruppe, sondern vielmehr die Stil Welt, in der sich unsere Kundinnen bewegen. Unsere Kollektionen werden über unseren Online Shop und bei weit mehr als 2.000 Handelspartnern europaweit vertrieben - sowohl online als auch offline. Unser Weg führt uns von zwei Modemarken zu einem wachsenden Netzwerk mit Expansionspotenzial. Mittlerweile sind wir mehr als ein modernes Modeunternehmen. Wir sind Marken-Schaffende, Logistik-Experten und digitaler Innovator. Für jede Herausforderung finden wir eine effiziente oder digitale Lösung. Und stolz können wir behaupten: Unsere Ideen werden überwiegend In-House umgesetzt. Das macht uns besonders. Gesamtwirtschaftliche LageDie Weltwirtschaft machte 2020 im Zuge noch nie dagewesener Herausforderungen eine tiefe Rezession durch. Verglichen mit den vorangegangenen Krisen der Jahre 2008 und 2011-2012 wurde der Covid-19- Schock stärker durch exogene Ereignisse ausgelöst. Während in vorherigen Krisenzeiten spezifische Probleme im Finanzsektor im Vordergrund standen, hatte die 2020 eingetretene Rezession keine ökonomischen Ursachen. Die Ausbreitung von Covid-19 hatte äußerst gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit, und zwar zunächst in China und dann weltweit. Der internationale Handel brach ein, das Funktionieren der globalen Wertschöpfungsketten wurde massiv beeinträchtigt und die Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten stieg drastisch an. Die globale Teuerung war im Jahr 2020 rückläufig, was auf die schwache weltweite Nachfrage im Zusammenhang mit der Pandemie und den kräftigen Preisrückgang bei zahlreichen Rohstoffen zurückzuführen war. Auch die Wirtschaft des Euroraums wurde von den enormen Auswirkungen der Pandemie in Mitleidenschaft gezogen. Sichtbar wurden diese beispielsweise anhand der Konsumausgaben, die in der ersten Jahreshälfte infolge der großflächigen Lockdown-Maßnahmen und der erhöhten Risikoaversion deutlich sanken. Auch die Konjunktur schwächte sich - insbesondere im Dienstleistungssektor - vor dem Hintergrund der fehlenden Nachfrage und der Einschränkungen der Wirtschaftstätigkeit deutlich ab. Infolgedessen verringerte sich das reale BIP im zweiten Quartal 2020 außerordentlich stark. Zwar wirkte sich die Pandemie auch deutlich auf das Beschäftigungswachstum aus, prägend für die Arbeitsmarktentwicklung im Euroraum waren 2020 jedoch arbeitspolitische Maßnahmen. Durch die in den Euro-Ländern ergriffenen staatlichen Hilfsmaßnahmen konnten u. a. Kündigungen begrenzt werden Die Corona-Pandemie hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion wurde sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe teilweise massiv eingeschränkt. Im Produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, ging die preisbereinigte Wirtschaftsleistung gegenüber 2019 um 9,7 % zurück, im Verarbeitenden Gewerbe sogar um 10,4 %. Die Industrie war vor allem in der ersten Jahreshälfte von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen, unter anderem durch die zeitweise gestörten globalen Lieferketten. Besonders deutlich zeigte sich der konjunkturelle Einbruch in den Dienstleistungsbereichen, die zum Teil so starke Rückgänge wie noch nie verzeichneten. Exemplarisch hierfür steht der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, dessen Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 6,3 % niedriger war als 2019. Dabei gab es durchaus gegenläufige Entwicklungen: Der Onlinehandel nahm deutlich zu, während der stationäre Handel zum Teil tief im Minus war. Die starken Einschränkungen in der Beherbergung und Gastronomie führten zu einem historischen Rückgang im Gastgewerbe. Auch auf der Nachfrageseite waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich sichtbar. Anders als während der Finanz- und Wirtschaftskrise, als der gesamte Konsum die Wirtschaft stützte, gingen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 6,0 % zurück und damit so stark wie noch nie. Die Konsumausgaben des Staates wirkten dagegen mit einem preisbereinigten Anstieg von 3,4 % auch in der Corona-Krise stabilisierend, wozu unter anderem die Beschaffung von Schutzausrüstungen und Krankenhausleistungen beitrug. BranchenentwicklungSämtliche Konjunkturzahlen des Jahres 2020 stehen unter dem Einfluss der Corona-Krise und sind bis auf wenige Ausnahmen rückläufig, oft im zweistelligen Prozentbereich. Dabei ist Bekleidung durch die Lockdown-Maßnahmen deutlich stärker betroffen als Textil. Die Umsätze sanken im vergangenen Jahr 2020 mit insgesamt -11,4 % deutlich. Bekleidung verzeichnet insgesamt -19,0 % weniger Umsatz als im Vorjahr. Insbesondere im ersten Lockdown im Frühjahr sind die Umsätze teils um -45,0 % eingebrochen. Textil war mit -6,7 % Umsatzminus weniger betroffen. Zwar haben z. B. die Automobilzulieferer in der ersten Jahreshälfte hohe Verluste hinnehmen müssen, allerdings haben Teilsegmente wie Vliesstoffe oder die Heimtextilien sogar zulegen können. Die Exporte sind ebenfalls stark rückläufig, nur nach China konnten über das gesamte Jahr hinweg mehr Produkte ausgeführt werden. Insbesondere in die für die Branche wichtigen EU-Länder wurde weniger exportiert. Die Importe sind ebenfalls aufgrund der Pandemie eingebrochen, mit der wesentlichen Ausnahme für Produkte im Zusammenhang mit der Produktion von Masken. Aus diesem Grund vervielfachen sich die Importe aus Asien in diesem Bereich. Die Beschäftigung in Deutschland sinkt im Jahresdurchschnitt um -5,8 %, zum Ende des Jahres 2020 waren es sogar -6,1 %. Textil verlor im Schnitt -4,4 % der Mitarbeiter, bei Bekleidung waren es -8,7 %. Die Beschäftigungsaussichten sind aufgrund der anhaltenden Krise getrübt, es wird mit weiterem Beschäftigungsabbau im Laufe des Jahres 2021 gerechnet. Der Bekleidungseinzelhandel ist aufgrund des zweimaligen Lockdowns im Jahr 2020 extrem getroffen: -24,8 % Umsatzrückgang waren es im Gesamtjahr. Der gesamte Einzelhandel konnte dem gegenüber sogar zulegen (+5,4 %). Auch die starken Zuwächse beim Onlinehandel konnten im Bekleidungssegment die Rückgänge im stationären Handel nicht annähernd ausgleichen. Der langfristige Vergleich von stationärem und Onlinehandel zeigt, dass wesentliche Umsatzsteigerungen seit etlichen Jahren aus dem Online- und Versandgeschäft resultieren. Die Steigerungsraten des Online-Handels übertreffen seit vielen Jahren die des gesamten Handels. Die Lockdown-Maßnahmen des Jahres 2020 haben diesen Trend noch verstärkt. Kennzahlen der UnternehmenssteuerungDer wesentliche Leistungsindikator stellt in der Simplicity-Gruppe das EBITDA dar. ErtragslageUnser wesentlicher finanzieller Leistungsindikator, das EBITDA, beträgt 6.692 TEUR, der Konzernjahresüberschuss beläuft sich auf 1.105 TEUR. Der Konzernumsatz ist aufgrund der covid19 Pandemie und der daraufhin vom Gesetzgeber beschlossenen Maßnahmen deutlich auf 166,9 Mio. EUR zurückgegangen. Durch die temporäre Schließung des stationären Einzelhandels hat sich der Umsatz des eigenen Online-Shops deutlich gesteigert. Der Rohertrag (Umatzerlöse minus Materialaufwand) beträgt 62.964 TEUR. Die Simplicity-Gruppe investiert weiterhin in Ausbau der Marken mit allen damit verbundenen Maßnahmen. Die Personalaufwendungen betragen 16.113 TEUR. Die Mitarbeiteranzahl beträgt zum Konzernbilanzstichtag 313 Mitarbeiter. Vermögens-und FinanzlageDie Konzernbilanzsumme beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 156.291 TEUR. Die Aktivseite ist durch den Forderungsbestand sowie durch den Warenbestand zum Bilanzstichtag geprägt, welche sich beide durch eine hohe Umschlagshäufigkeit auszeichnen. Die Kapitalstruktur der Simplicity-Gruppe ist durch eine gute Eigenkapitalausstattung geprägt. Das Konzerneigenkapital beträgt zum Stichtag 131.223 TEUR. Hiervon resultieren insgesamt 22 Mio. EUR aus der Verrechnung von Unterschiedsbeträgen aus der Erstkonsolidierung der simplicity networks GmbH sowie aus Neubewertungen nach § 301 HGB. Die Eigenkapitalquote liegt bei 84,0 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht, da die Gruppe nach größtmöglicher Autonomie gegenüber den Kapitalmärkten strebt. Investitionen in den Bereichen Büroausstattung, IT und Fuhrpark wurden in Höhe von 2,1 Mio. EUR vorgenommen. Die Vorräte betragen zum Bilanzstichtag 18,3 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Rechnungsabgrenzung summieren sich auf 57,6 Mio. EUR. Die Zahlungsmittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 35,7 Mio. EUR, das entspricht 22,9 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten betragen 7,7 Mio. EUR. Die Vermögens-und Finanzlage stellt sich sehr positiv dar. Gesamtbeurteilung des GeschäftsverlaufsInsgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung zufrieden. Die kommunizierten Gruppenziele wurden aufgrund der covid19 Situation nicht erreicht. Der Mut und die Bereitschaft zu Veränderungen sowie der Wille zur immerwährenden Verbesserung sind in dem sich so rasch wandelnden Bekleidungsmarkt die wichtigsten Erfolgsfaktoren. In diesem Sinne blicken wir trotz anhaltend starkem Wettbewerbsdruck auf den relevanten Absatzmärkten weiterhin und einer weiterhin unsicheren Entwicklung der Pandemie optimistisch in die Zukunft. Chancen und Risiken der voraussichtlichen EntwicklungDie Einschätzung von Chancen und Risiken erfolgt im Rahmen der Planung prinzipiell für einen Zeitraum von einem Jahr. Die konjunkturelle Lage auf den Absatzmärkten beeinflusst die Wachstumsaussichten unserer Gruppe. Als Konsumgüterunternehmen können wir unmittelbar von positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und deren Auswirkung auf das Konsumentenvertrauen und das Kaufverhalten der Kunden profitieren. Regulatorische und gesetzgeberische Veränderungen können einen Einfluss auf die Absatzchancen und die Profitabilität haben. Die Senkung von Einfuhrzöllen oder Steuern kann beispielsweise die Wettbewerbsposition der Gruppe in Relation zum lokalen Wettbewerb verbessern. Um Risiken, Trends und Entwicklungen in der Modebranche und in den für uns relevanten Absatzmärkten frühzeitig identifizieren zu können, beobachten wir ständig den Markt. Die Erkenntnisse fließen in die Kollektionserstellung ein. Durch Vertriebsallianzen mit dem Einzelhandel und den damit verbundenen Erfahrungen am Point of Sale können Kollektionen noch gezielter auf die Nachfrage zugeschnitten werden. Mit zwölf Kollektionen im Jahr und einem sehr kurzen Zeitraum von der Kollektionserstellung bis zur Auslieferung der Ware reagiert die Simplicity-Gruppe schnell und flexibel auf Markttrends. Wir verfügen über einen sehr breit gestreuten Kundenstamm. Das führt zu einer sehr geringen Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Durch das straffe Debitorenmanagement werden sehr kurze Forderungslaufzeiten und geringe Forderungsausfälle erreicht. Personalrisiken ergeben sich im Wesentlichen bei der Personalbeschaffung, durch den Fachkräftemangel und Fluktuation. Wir legen großen Wert auf die Fortbildung und Qualifikation ihrer Mitarbeiter. Externe wie interne Fortbildungen und interne Trainingsprogramme dienen dazu, diesem Anspruch gerecht zu werden. Investitionen in technische und IT-Unterstützung sorgen für die Sicherung und Weiterentwicklung der Prozesse. Auf die stetige Weiterentwicklung der IT-Systeme wird sehr großen Wert gelegt. IT-Sicherheits- und Systemausfallrisiken werden durch Backupsysteme und regelmäßige Wartungen weitgehend ausgeschlossen. Einen Bestandteil des Risikomanagements bildet der Versicherungsbereich. Durch entsprechend hohe Deckungssummen für die Bereiche Haftpflicht, Feuerbetriebsunterbrechung, Gebäude etc. werden die Risiken abgesichert. Mit dem Versicherer findet im jährlichen Rhythmus eine Überprüfung der bestehenden Risiken und Deckungssummen statt. Um das Risiko der qualitativen und zeitgerechten Warenbeschaffung weiterhin gering zu halten, setzen die Unternehmen der Simplicity-Gruppe auf eine dezentrale Lieferantenstruktur und mehrere, voneinander unabhängige Beschaffungsmärkte. Produktionsausfälle sind möglich, würden sich jedoch auf einzelne Modelle beschränken und könnten mit gewissem zeitlichen Verzug an andere Produktionsstandorte verlagert und nachproduziert werden. Um das Lagerrisiko möglichst gering zu halten, werden alle Bestände permanent überwacht und zeitnah verwertet. Als international operierende Gruppe unterliegen wir Wechselkursrisiken. Wechselkursrisiken, die durch den Einkauf in außereuropäischen Ländern entstehen, werden durch Kurssicherungsinstrumente abgesichert. Das Wechselkursrisiko wird dadurch weitgehend neutralisiert. Kurssicherungsinstrumente werden ausschließlich zur Absicherung möglicher Risiken aus bestehenden oder geplanten Grundgeschäften und nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken eingesetzt und nur mit Banken bester Bonität abgeschlossen. Wechselkursentwicklungen können das Ergebnis der Gruppe potenziell beeinflussen. Wir analysieren das Marktumfeld kontinuierlich, um diesbezügliche Chancen zu identifizieren und wahrzunehmen. Der rasante technologische Fortschritt der letzten Jahre, insbesondere die sprunghaft gestiegene Bedeutung des Internets, hat die Einkaufs- und Lebensgewohnheiten der Konsumenten stark verändert. Die Simplicity-Gruppe begreift diese Veränderungen als Chance. Mit dem Ausbau und der kontinuierlichen Verbesserung des Online-Shops entsprechen wir den Ansprüchen der Konsumenten in Bezug auf Produktpräsentation, Produktauswahl und Service, Gleichzeitig nutzt die Simplicity-Gruppe digitale Medien, um die Wahrnehmung seiner Marken zu verstärken und sie emotional aufzuladen. Insgesamt sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. Risiken auf der Absatzseite haben wir durch unsere Präsenz am Point of Sale stets im Blick, nicht zuletzt gestützt durch breit aufgestellte Partnerschaften mit dem Einzelhandel. Zudem bietet uns die hohe Kollektionsfrequenz die Chance, auch kurzfristig auf Trends zu reagieren. Wir sind in der Lage, durch die Warenqualität und das Design zwei für unsere Kunden wichtige Produktmerkmale zu bieten. Dadurch definieren wir uns im Wettbewerb nicht ausschließlich über den Preis. Auf der Beschaffungsseite sehen wir durch unsere vergleichsweise niedrigen Lagerbestände und die vorausschauende Einkaufsstrategie eher geringe Risiken. Prognose und AusblickDie deutsche Wirtschaft erholt sich weiter von der Corona-Krise, verliert dabei aber zunächst an Fahrt. Fortbestehende Vorsichtsmaßnahmen zum Infektionsschutz und Lieferengpässe bei Vorprodukten erweisen sich als hartnäckiger und gravierender als erwartet und verschieben den Schlussspurt in das kommende Jahr. Die Lieferengpässe kosten die Industrie in diesem Jahr schätzungsweise 40 Milliarden Euro Wertschöpfung, von der ein großer Teil nachgeholt werden dürfte, sobald die Lieferengpässe überwunden sind. 2021 ist mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,6 Prozent zu rechnen (bislang 3,9), 2022 dann mit 5,1 Prozent (bislang 4,8). 2023 dürfte die Wirtschaftsleistung um 2,3 Prozent steigen. Der private Verbrauch dürfte im nächsten Jahr mit einer Rate von fast 8 Prozent so kräftig zulegen wie noch nie in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Während der Pandemie hat sich Kaufkraft von über 200 Milliarden Euro aufgestaut, die die ohnehin expansiv wirkende Rückkehr zu normalen Konsumgewohnheiten zusätzlich verstärkt. Die Verbraucherpreise steigen im laufenden Jahr mit einer Rate von 2,9 Prozent so stark wie seit fast dreißig Jahren nicht mehr, wobei sich die Inflationsdynamik in der zweiten Jahreshälfte noch beschleunigen und in der Spitze die 4-Prozent-Marke reißen dürfte. Auch wenn im kommenden Jahr einige Sonderfaktoren wegfallen, wird sich der Teuerungsdruck nur allmählich abbauen und die Inflationsrate erst im Jahr 2023 die 2-Prozent-Marke wieder unterschreiten. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen und unter Einbezug der voraussichtlichen finanziellen Auswirkungen des Coronavirus geht Simplicity davon aus, dass der Konzernumsatz im Jahr 2021 moderat steigen wird. Aufgrund der guten finanziellen Situation sowie eingeleiteter Maßnahmen zur Kostenreduzierung werden wir aus heutiger Sicht ein stark verbessertes EBITDA erreichen. Simplicity erwartet eine deutliche Erholung und Normalisierung des Geschäftsverlaufes in 2022. Nicht auszuschließen ist aber, dass diese Erwartungen bei einem nochmaligen Lockdown verfehlt werden.
Herzebrock-Clarholz, 15. Dezember 2021 Stefan Leewe Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2020Allgemeine Angaben und rechtliche GrundlagenDer Konzernabschluss der Simplicity INVEST GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt und entspricht dem Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen. Die Gesellschaft ist nach § 290 HGB verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Herzebrock-Clarholz und ist unter der Nummer HRB 9926 beim Amtsgericht Gütersloh eingetragen. Angaben zur Bilanzierung und BewertungKonsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungskreis In den konsolidierten Abschluss zum 31. Dezember 2020 werden neben der Simplicity INVEST GmbH folgende im Konsolidierungskreis stehende Gesellschaften einbezogen
Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung war der 01.09.2016. Da die Anteile der simplicity networks GmbH durch Abspaltung zu Buchwerten in die Simplicity Invest GmbH eingebracht wurden, resultierte aus der Erstkonsolidierung ein technischer passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von € 43,9 Mio., der durch thesaurierte Gewinne der simplicity networks GmbH aus Vorjahren begründet ist. Der passivische Unterschiedsbetrag wird daher dem Eigenkapital zugeordnet und im Gewinnvortrag ausgewiesen. Die simplicity networks GmbH, Oelde, die Opus GmbH, Oelde, die someday GmbH, Oelde, und die Monda GmbH, Oelde, haben von den Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung nach § 303 HGB aufgerechnet. Konzerninterne Umsatzerlöse und andere konzerninterne Erträge sind mit den entsprechenden Aufwendungen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 304 HGB verrechnet worden. Eine Eliminierung von Zwischenergebnissen aus gruppeninternen Lieferungen wurde nicht vorgenommen, da es sich um unwesentliche Beträge im Sinne von § 304 Abs. 2 HGB handelte. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen in der Regel über drei Jahre vermindert. Im Rahmen der Neubewertung nach § 301 Abs. 1 HGB wurden immaterielle Vermögensgegenstände zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zu Zeitwerten bewertet; diese werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen zwei und elf Jahren der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. aufgrund erforderlicher Bewertungsabschläge mit einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anschaffungsnebenkosten wurden berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel sind mit ihren Nominalwerten bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sofern sie zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hatten, wurden sie mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen (Anlage zum Anhang). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (663 TEUR), Rücknahmeverpflichtungen online-shop (1.281 TEUR), Risiken aus abgeschlossenen Devisentermingeschäften (3.771 TEUR), Rechtskosten (231 TEUR), Abschluss- und Prüfungskosten (163 TEUR) und Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (97 TEUR). Aus der Auflösung von Rückstellungen entstanden periodenfremde Erträge von 124 TEUR. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 17.853 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen, die im Einzelnen Verbindlichkeiten aus Miet- und Pachtverträgen 5.982 TEUR (davon 1.529 TEUR mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) und übrige Verbindlichkeiten in Höhe von 11.871 TEUR (davon 11.611 TEUR mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) betreffen. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit dem Vertrieb von Textilien erzielt. Geographisch entfallen für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 128.415 TEUR auf das Inland und 38.523 TEUR auf das Ausland. Angaben zu latenten Steuern Die Abgrenzung latenter Steuern nach § 274 HGB beruht auf nicht dauerhaften Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. Derartige Unterschiede ergeben sich in den Einzelabschlüssen im Anlagevermögen und bei den Rückstellungen. Da sich bei Gesamtdifferenzbetrachtung ein Aktivüberhang latenter Steuern in den Einzelabschlüssen ergibt, wird diese unter Inanspruchnahme von § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht gebildet. Passive latente Steuern wurden auf Bewertungsunterschiede aus der Neubewertung nach § 301 HGB im Rahmen der Erstkonsolidierung unter Berücksichtigung von Abschreibungen und eines Steuersatzes von 30,25 % gebildet. Die passiven latenten Steuern betragen am Jahresende 6.797 TEUR und reduzierten sich im Geschäftsjahr um 632 TEUR. Sonstige PflichtangabenNamen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Stefan Leewe, Geschäftsführer der simplicity networks GmbH, geführt. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Zahl der im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 beschäftigten Arbeitnehmer Die Zahl der durchschnittlich in diesem Zeitraum beschäftigen Arbeitnehmer beträgt 313. Davon entfallen auf die Lohnempfänger 52 und auf die Gehaltsempfänger 261 Personen. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar 2020 für die einbezogenen Unternehmen betrug für Abschlussprüfungsleistungen 87 TEUR und 26 TEUR für Steuerberatungsleistungen, die von einem mit dem Abschlussprüfer verbundenen Unternehmen erbracht wurden. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und weder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Konzernbilanz berücksichtigt wurden, haben sich nicht ereignet.
Herzebrock-Clarholz, 15. Dezember 2021 Stefan Leewe Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2020
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Der Finanzmittelfonds entspricht dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinsitituten Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Die Gewinnrücklagen sowie der Konzern-Bilanzgewinn stehen am Stichtag zur Ausschüttung zur Verfügung. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Simplicity Invest GmbH, Herzebrock-Clarholz Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Simplicity Invest GmbH, Herzebrock-Clarholz, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Simplicity Invest GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B unter "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
Bielefeld, den 22. Dezember 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Peter Krupp, Wirtschaftsprüfer ppa. Thomas Godt, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31.12.2020 wurde am 11.01.2022 gebilligt. |
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