ANTEA Bestattungen GmbHLiquidiert

01157 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 13844
Eingetragen
23.11.2004
Branche
Friedhöfe und KrematorienBestattungsinstituteBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Durchführung von Bestattungsdienstleistungen sowie Beteiligung und Beratung von Unternehmen in der Friedhofs- und Bestattungsbranche

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Hubacek
seit 29.7.2009
Prokura
Prokura
Alexander Dr. Bader
seit 31.3.2008
Prokura
Franziska Schaffranke
seit 31.3.2008
Prokura
Karlheinz Fritscher
seit 31.3.2008
Geschäftsführer
Prokura
Olaf Heiko Dilge
seit 27.7.2007
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ANTEA Bestattungen GmbH

Bautzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz

AKTIVA

Euro

31.12.2009

Euro

TEuro

31.12.2008
TEuro

A. Anlagevermögen

352211,00

355

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

257904,00

253

II. Sachanlagen

69307,00

77

III. Finanzanlagen

25000,00

25

B. Umlaufvermögen

544983,25

751

I. Vorräte

119309,03

129

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

419978,70

598

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

5695,52

24

C. Rechnungsabgrenzungsposten

1181,82

0

Summe Aktiva

898376,07

1106

PASSIVA

Euro

31.12.2009

Euro

Euro

31.12.2008

Euro

A. Eigenkapital

241693,80

242

I. Gezeichnetes Kapital

200300,00

200

II. Kapitalrücklage

41393,80

42

B. Rückstellungen

186532,58

146

C. Verbindlichkeiten

470149,69

718

Summe Passiva

898376,07

1106

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die ANTEA Bestattungen GmbH (im Folgenden kurz "Gesellschaft") ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Abschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Darüber hinaus waren die Bilanzierungsrichtlinien der AHORN Aktiengesellschaft (im Folgenden auch kurz "AHORN AG"), Berlin, zu beachten. Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen und u.a. auf die Erstellung eines Lageberichtes (§ 264 Abs. 1 HGB) und auf bestimmte Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung und im Anhang (§§ 266 Abs. 1, 274a, 276, 288 HGB) verzichtet. Im Hinblick auf eine Offenlegung wird die Erleichterung des § 326 HGB in Anspruch genommen.

Soweit zwischen den erforderlichen Angaben in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang ein Wahlrecht besteht, wurde grundsätzlich der Ausweis im Anhang vorgezogen.

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der IDEAL Lebensversicherung a.G., Berlin, und wird als mittelbare 100 %ige Beteiligung in deren Konzernabschluss einbezogen. Sie macht von der Befreiung des § 291 Abs. 2 HGB hinsichtlich Aufstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichtes Gebrauch.

Der Konzernabschluss und -lagebericht der IDEAL Lebensversicherung a.G., Berlin, wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und dort bekannt gemacht; er enthält keine vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden.

Mit der Gesellschafterin, der Grieneisen GBG Bestattungen GmbH, Berlin, besteht ein Gewinnabführungsvertrag.

Die Gesellschaft ist in die Konzernfinanzierung ( Cash-Pooling) der AHORN Aktiengesellschaft, Berlin, eingebunden.

Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Anwendung des § 265 Abs. 1 HGB den besonderen Verhältnissen der Gesellschaft als Bestattungsgesellschaft angepasst. Branchentypisch werden bestimmte bestattungsbezogene Leistungen beispielsweise für Blumen und Gebühren im Namen und für Rechnung des Auftraggebers erbracht und durch die Gesellschaft verauslagt und vereinnahmt und somit erfolgsneutral bilanziert.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten worden. Änderungen betreffen die Bilanzierung von geringwertigen Vermögensgegenständen im Einzelwert bis € 150,00 und sind nicht wesentlich.

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen. Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear pro rata temporis. Die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Firmenwerte werden, übereinstimmend mit ertragsteuerlichen Vorschriften, gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB planmäßig linear über branchenübliche Nutzungsdauern von 10 bis 15 Jahren abgeschrieben, welche auf einer branchentypischen engen Kundenbindung an traditionell eingeführte Bestattungsunternehmen beruhen. Außerplanmäßige Abschreibungen finden, soweit notwendig, auf den niedrigeren beizulegenden Wert statt.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear pro rata temporis. Geringwertige, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von € 150,- bis € 1.000,- wurden im Geschäftsjahr gem. § 6 Abs. 2a EStG als Sammelposten aktiviert und zu einem Fünftel abgeschrieben. Die Bauten auf fremden Grundstücken (Mietereinbauten) werden unter Berücksichtigung der mietvertraglichen Vereinbarungen über Nutzungsdauern von 4 bis zu 20 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der technischen Anlagen und Maschinen sowie der anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen belaufen sich überwiegend auf 3-13 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte wurden nicht vorgenommen.

Die Finanzanlagen enthalten Anteile an verbundenen Unternehmen und wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Zu erwartende negative Ergebnisauswirkungen wurden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Der Wertansatz der Anteile an verbundenen Unternehmen ist durch die erwarteten Ergebnisse der Beteiligungsgesellschaften gedeckt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Waren erfolgte auf Basis der letzten Anschaffungskosten vor dem Abschlussstichtag. Die unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung von Bewertungsabschlägen und standardisierten Fertigstellungsgraden auf der Basis eines durchschnittlichen Herstellungskostensatzes, in welchem auch angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen sowie angemessene Teile der Verwaltungskosten einbezogen worden sind, bewertet. Risiken in den Beständen, die sich aus eingeschränkter Verwendbarkeit, langer Lagerdauer oder Preisänderungen am Beschaffungsmarkt ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten war. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko, sonstige Risiken sowie Zinsverluste und Bearbeitungskosten wurden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden entsprechend der Konzernbilanzierungsrichtlinie nicht einzel- oder pauschalwertberichtigt. Fremdwährungsforderungen bestanden zum Stichtag nicht.

Liquide Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) sind zum Nennbetrag angesetzt.

Den Rückstellungen für Jubiläen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde, in welchen die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 5,5 % Anwendung fanden. Die passivierten Verpflichtungen übersteigen die steuerlich anerkannten Ansätze um T€ 3. Im Übrigen sind Rückstellungen in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; Abzinsungen wurden nicht vorgenommen. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung, Aufwandsrückstellungen nach § 249 Abs. 2 HGB wurden nicht gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestanden nicht.

Als verbundene Unternehmen werden solche im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB ausgewiesen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber den einzelnen verbundenen Unternehmen sind saldiert ausgewiesen.

Die Gesellschaft hat mit Kunden Bestattungsvorsorgeverträge abgeschlossen und teilweise die Hinterlegung von Bankguthaben auf speziell dafür vorgesehenen Bankkonten vereinbart. Die Konten laufen auf den Namen der Gesellschaft und für Rechnung der Kunden. Eine Verfügung über die Guthaben auf diesen Bankkonten durch die Gesellschaft ist nur gegen Vorlage einer Sterbeurkunde möglich. Die Anzahl dieser Bestattungsvorsorgeverträge beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 17, die Guthaben auf insgesamt T€ 43.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen Firmenwerte sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

2. Vorräte

Die Vorräte beinhalten unfertige Leistungen aus noch nicht vollständig abgewickelten Bestattungsaufträgen (sog. jahresübergreifende Sterbefälle), bei denen beispielsweise die Trauerfeierlichkeiten im folgenden Geschäftsjahr stattfinden werden, und Vorräte an bestattungsbezogenen Materialien wie Särge, Urnen und Sterbewäsche sowie Hilfsstoffe.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen solche aus Lieferungen und Leistungen. Mit Ausnahme einer Darlehensforderung in Höhe von T€ 9, die über eine Restlaufzeit von 16 monatlichen Annuitäten bedient werden soll, haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 167 sowie Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 3 berücksichtigt.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Prozesskosten und für Aufbewahrungs- und Archivierungsverpflichtungen sowie personalbezogene Rückstellungen, u.a. für Tantiemen und Gratifikationen, für Lohn-, Gehalts-, und Provisionsansprüche und für Ansprüche aus Jubiläumszuwendungen. Die personalbezogenen Rückstellungen wurden mitarbeiterbezogen ermittelt und berücksichtigen auch die Arbeitgeberanteile für Sozialversicherungen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen solche gegenüber verbundenen Unternehmen, welche im Wesentlichen aus Leistungsbeziehungen und Cash-Pool-Verbindlichkeiten resultieren.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen T€ 97 auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, die überwiegend auf die Verbindlichkeit aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrags zurückzuführen sind. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Leistungsbeziehungen.

Die erhaltenen Anzahlungen für Vorsorgeverträge belaufen sich auf T€ 45 und sind zu wesentlichen Teilen mittel- bis langfristig. Die Fälligkeit bestimmt sich nach dem Todeszeitpunkt. Auf eine statistische Ermittlung der Restlaufzeiten wurde verzichtet.

Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

D. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren und sind:

Herr Olaf Dilge, Diplom-Informatiker, Berlin;

Herr Karlheinz Fritscher, Bankkaufmann, Berlin.

2. Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die Gesellschaft besitzt zum 31. Dezember 2009 an folgenden Unternehmen mindestens 20 % der Anteile; Eigenkapital und Ergebnis beziehen sich auf die noch nicht festgestellten Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2009:

Unternehmen

Anteil am Kapital

Eigen-kapital

Ergebnis

%

T€

T€

ANTEA Bestattungen Dresden Gesellschaft mit
beschränkter Haftung, Dresden

50,0

unmittelbar

7

0

Antea Bestattungen Chemnitz Gesellschaft mit
beschränkter Haftung, Chemnitz

50,0

unmittelbar

598

276

Eberhard Kunze - ANTEA Bestattungen Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, Flöha

50,0

mittelbar1

171

91

Friedhofsdienste Chemnitz GmbH, Chemnitz

50,0

mittelbar1

8

0

1 über Antea Bestattungen Chemnitz Gesellschaft mit beschränkter Haftung

3. Konzernangaben

Die IDEAL Lebensversicherung a.G., Berlin, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf.

Bautzen, den 24. Juni 2010

Die Geschäftsführung

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