Gerüstbau
ANTEA Bestattungen GmbHLiquidiert
01157 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Hubacek seit 29.7.2009 | Prokura |
Henry Herbert Schuhmacher seit 18.5.2009 | Prokura |
Alexander Dr. Bader seit 31.3.2008 | Prokura |
Franziska Schaffranke seit 31.3.2008 | Prokura |
Karlheinz Fritscher seit 31.3.2008 | Geschäftsführer |
Paul Curtis Mack-Börner seit 31.3.2008 | Prokura |
Olaf Heiko Dilge seit 27.7.2007 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ANTEA Bestattungen GmbHBautzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009BilanzAKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2009A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die ANTEA Bestattungen GmbH (im Folgenden kurz "Gesellschaft") ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Abschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Darüber hinaus waren die Bilanzierungsrichtlinien der AHORN Aktiengesellschaft (im Folgenden auch kurz "AHORN AG"), Berlin, zu beachten. Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen und u.a. auf die Erstellung eines Lageberichtes (§ 264 Abs. 1 HGB) und auf bestimmte Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung und im Anhang (§§ 266 Abs. 1, 274a, 276, 288 HGB) verzichtet. Im Hinblick auf eine Offenlegung wird die Erleichterung des § 326 HGB in Anspruch genommen. Soweit zwischen den erforderlichen Angaben in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang ein Wahlrecht besteht, wurde grundsätzlich der Ausweis im Anhang vorgezogen. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der IDEAL Lebensversicherung a.G., Berlin, und wird als mittelbare 100 %ige Beteiligung in deren Konzernabschluss einbezogen. Sie macht von der Befreiung des § 291 Abs. 2 HGB hinsichtlich Aufstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichtes Gebrauch. Der Konzernabschluss und -lagebericht der IDEAL Lebensversicherung a.G., Berlin, wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und dort bekannt gemacht; er enthält keine vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden. Mit der Gesellschafterin, der Grieneisen GBG Bestattungen GmbH, Berlin, besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschaft ist in die Konzernfinanzierung ( Cash-Pooling) der AHORN Aktiengesellschaft, Berlin, eingebunden. Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Anwendung des § 265 Abs. 1 HGB den besonderen Verhältnissen der Gesellschaft als Bestattungsgesellschaft angepasst. Branchentypisch werden bestimmte bestattungsbezogene Leistungen beispielsweise für Blumen und Gebühren im Namen und für Rechnung des Auftraggebers erbracht und durch die Gesellschaft verauslagt und vereinnahmt und somit erfolgsneutral bilanziert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten worden. Änderungen betreffen die Bilanzierung von geringwertigen Vermögensgegenständen im Einzelwert bis € 150,00 und sind nicht wesentlich. Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen. Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear pro rata temporis. Die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Firmenwerte werden, übereinstimmend mit ertragsteuerlichen Vorschriften, gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB planmäßig linear über branchenübliche Nutzungsdauern von 10 bis 15 Jahren abgeschrieben, welche auf einer branchentypischen engen Kundenbindung an traditionell eingeführte Bestattungsunternehmen beruhen. Außerplanmäßige Abschreibungen finden, soweit notwendig, auf den niedrigeren beizulegenden Wert statt. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear pro rata temporis. Geringwertige, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von € 150,- bis € 1.000,- wurden im Geschäftsjahr gem. § 6 Abs. 2a EStG als Sammelposten aktiviert und zu einem Fünftel abgeschrieben. Die Bauten auf fremden Grundstücken (Mietereinbauten) werden unter Berücksichtigung der mietvertraglichen Vereinbarungen über Nutzungsdauern von 4 bis zu 20 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der technischen Anlagen und Maschinen sowie der anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen belaufen sich überwiegend auf 3-13 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte wurden nicht vorgenommen. Die Finanzanlagen enthalten Anteile an verbundenen Unternehmen und wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Zu erwartende negative Ergebnisauswirkungen wurden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Der Wertansatz der Anteile an verbundenen Unternehmen ist durch die erwarteten Ergebnisse der Beteiligungsgesellschaften gedeckt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Waren erfolgte auf Basis der letzten Anschaffungskosten vor dem Abschlussstichtag. Die unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung von Bewertungsabschlägen und standardisierten Fertigstellungsgraden auf der Basis eines durchschnittlichen Herstellungskostensatzes, in welchem auch angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen sowie angemessene Teile der Verwaltungskosten einbezogen worden sind, bewertet. Risiken in den Beständen, die sich aus eingeschränkter Verwendbarkeit, langer Lagerdauer oder Preisänderungen am Beschaffungsmarkt ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten war. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko, sonstige Risiken sowie Zinsverluste und Bearbeitungskosten wurden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden entsprechend der Konzernbilanzierungsrichtlinie nicht einzel- oder pauschalwertberichtigt. Fremdwährungsforderungen bestanden zum Stichtag nicht. Liquide Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) sind zum Nennbetrag angesetzt. Den Rückstellungen für Jubiläen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde, in welchen die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 5,5 % Anwendung fanden. Die passivierten Verpflichtungen übersteigen die steuerlich anerkannten Ansätze um T€ 3. Im Übrigen sind Rückstellungen in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; Abzinsungen wurden nicht vorgenommen. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung, Aufwandsrückstellungen nach § 249 Abs. 2 HGB wurden nicht gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestanden nicht. Als verbundene Unternehmen werden solche im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB ausgewiesen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber den einzelnen verbundenen Unternehmen sind saldiert ausgewiesen. Die Gesellschaft hat mit Kunden Bestattungsvorsorgeverträge abgeschlossen und teilweise die Hinterlegung von Bankguthaben auf speziell dafür vorgesehenen Bankkonten vereinbart. Die Konten laufen auf den Namen der Gesellschaft und für Rechnung der Kunden. Eine Verfügung über die Guthaben auf diesen Bankkonten durch die Gesellschaft ist nur gegen Vorlage einer Sterbeurkunde möglich. Die Anzahl dieser Bestattungsvorsorgeverträge beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 17, die Guthaben auf insgesamt T€ 43. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen Firmenwerte sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen. 2. Vorräte Die Vorräte beinhalten unfertige Leistungen aus noch nicht vollständig abgewickelten Bestattungsaufträgen (sog. jahresübergreifende Sterbefälle), bei denen beispielsweise die Trauerfeierlichkeiten im folgenden Geschäftsjahr stattfinden werden, und Vorräte an bestattungsbezogenen Materialien wie Särge, Urnen und Sterbewäsche sowie Hilfsstoffe. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen solche aus Lieferungen und Leistungen. Mit Ausnahme einer Darlehensforderung in Höhe von T€ 9, die über eine Restlaufzeit von 16 monatlichen Annuitäten bedient werden soll, haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 167 sowie Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 3 berücksichtigt. 4. Rückstellungen Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Prozesskosten und für Aufbewahrungs- und Archivierungsverpflichtungen sowie personalbezogene Rückstellungen, u.a. für Tantiemen und Gratifikationen, für Lohn-, Gehalts-, und Provisionsansprüche und für Ansprüche aus Jubiläumszuwendungen. Die personalbezogenen Rückstellungen wurden mitarbeiterbezogen ermittelt und berücksichtigen auch die Arbeitgeberanteile für Sozialversicherungen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen solche gegenüber verbundenen Unternehmen, welche im Wesentlichen aus Leistungsbeziehungen und Cash-Pool-Verbindlichkeiten resultieren. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen T€ 97 auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, die überwiegend auf die Verbindlichkeit aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrags zurückzuführen sind. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Leistungsbeziehungen. Die erhaltenen Anzahlungen für Vorsorgeverträge belaufen sich auf T€ 45 und sind zu wesentlichen Teilen mittel- bis langfristig. Die Fälligkeit bestimmt sich nach dem Todeszeitpunkt. Auf eine statistische Ermittlung der Restlaufzeiten wurde verzichtet. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren und sind:
2. Aufstellung des Anteilsbesitzes Die Gesellschaft besitzt zum 31. Dezember 2009 an folgenden Unternehmen mindestens 20 % der Anteile; Eigenkapital und Ergebnis beziehen sich auf die noch nicht festgestellten Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2009:
3. Konzernangaben Die IDEAL Lebensversicherung a.G., Berlin, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Bautzen, den 24. Juni 2010 Die Geschäftsführung |
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