Arctic Paper Mochenwangen GmbH
Am Sandtorkai 71, 20457 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Inga Karolina Karoń seit 31.8.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Arctic Paper S.A. | 94.71% |
| 5.10% | |
Arctic Paper Kostrzyn S.A. | 0.19% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Arctic Paper Mochenwangen GmbHWolpertswendeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Arctic Paper Mochenwangen GmbH, Mochenwangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Mit Ausnahme der in den folgenden Absätzen dargestellten Prüfungshemmnisse haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit den in nachfolgenden Absätzen dargestellten Ausnahmen aufgrund von Prüfungshemmnissen eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt: Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgte zu fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Seitens der Unternehmensleitung und der Mitarbeiter wurden keine Nachweise erbracht, dass diese Werte den Veräußerungswerten der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entsprechen. Daher konnte nicht festgestellt werden, ob die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens möglicherweise hätten anders bewertet werden müssen (Prüfungshemmnis). Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Ersatzteile wurden unter Berücksichtigung eines pauschalen Abschlags von T€ 1.885 bewertet. Seitens der Unternehmensleitung und der Mitarbeiter wurden keine Nachweise erbracht, dass die ermittelten Werte den Veräußerungswerten der Ersatzteile entsprechen. Daher konnte nicht festgestellt werden, ob die Ersatzteile möglicherweise hätten anders bewertet werden müssen (Prüfungshemmnis). Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Eine Rückstellung für Verpflichtungen zur Beseitigung von Altlasten wurde nicht gebildet. Nachweise dafür, dass für den angenommenen Fall einer weiteren gewerblichen Nutzung des Areals eine Sanierung entbehrlich und damit keine finanzielle Belastung der Gesellschaft zu erwarten ist, wurden uns nicht vorgelegt (Prüfungshemmnis). Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Die Ausführungen im Lagebericht zur Ertragslage, zur im Vorjahr abgegebenen Prognose, zu Ereignissen nach dem Abschlussstichtag, zu den geplanten Modalitäten der geordneten Abwicklung sowie zu den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung sind unzureichend. Mit diesen Einschränkungen entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht nicht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt kein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung nicht zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung weiter einzuschränken, weisen wir darauf hin dass,
Ravensburg, 28. Dezember 2016 Ernst
& Young GmbH
Nover, Wirtschaftsprüfer Garde, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2015
Anhang für 2015I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Arctic Paper Mochenwangen GmbH, Mochenwangen, für das Geschäftsjahr 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschafter der Arctic Paper Mochenwangen GmbH haben am 30. Oktober 2015 beschlossen, die Produktion am Standort Mochenwangen zu beenden. Zum 24. Dezember 2015 wurde der Betrieb eingestellt. Den Mitarbeitern wurde gekündigt. Daher wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 grundsätzlich unter Abkehr der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Abweichend hiervon erfolgte die Bewertung des Anlagevermögens zu den fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Bis zum 31. Dezember 2009 wurden die Abschreibungen teilweise nach der degressiven und teilweise nach der linearen Methode vorgenommen. Ab dem Geschäftsjahr 2010 wird ausschließlich die lineare Methode angewandt. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis € 150,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, werden als Sammelposten über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu voraussichtlichen Veräußerungswerten oder den niedrigeren aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisations- und Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,94 % (Vj. 4,58 %) p. a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,75 % (Vj. 2 %) p. a. und die Fluktuation mit 1 % (Vj. 1 %) p. a. berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellung zur Erfüllung der Abgabepflicht von Schadstoffemissionsrechten wurde mit dem Zeitwert der zur Erfüllung der Abgabepflicht zu erwerbenden Schadstoffemissionsrechten bewertet. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisations- und Anschaffungskostenprinzip beachtet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen (28 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Aktive latente Steuern ergeben sich aus dem Anlagevermögen und Fremdwährungsforderungen, passive latente Steuern ergeben sich aus den Rückstellungen für Pensionen und den sonstigen Rückstellungen. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen gegen verbundene Unternehmen und betreffen im Wesentlichen den laufenden Leistungs- und Verrechnungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Vorsteuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 32 (Vj. T€ 0), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Zum Bilanzstichtag bestand über T€ 682 der Guthaben bei Kreditinstituten eine Verfügungsbeschränkung in Verbindung mit einem Factoringvertrag. Dieser Betrag dient zur Abdeckung der nach dem Bilanzstichtag abzurechnenden Kundenboni auf verkaufte Forderungen und Gewährleistungen. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 2.500. Kapitalrücklage Im Geschäftsjahr 2015 wurden T€ 3.485 in die Kapitalrücklage eingestellt. Bilanzverlust Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Abgabeverpflichtungen von Schadstoffemissionsrechten, Personalaufwendungen, Kundenboni, ausstehende Rechnungen und für Werkschließungskosten (Abfindungen, Löhne- und Gehälter für freigestellte Mitarbeiter, Vertragsauflösungskosten) gebildet. Angaben zur Verrechnung von Deckungsvermögen mit Altersteilzeitverpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 130 (Vj. T€ 98) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 17 (Vj. T€ 0). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben T€ 0 (Vj. T€ 7.252) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Im Übrigen haben sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungs- sowie Verrechnungsverkehr sowie eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 618). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen gegenüber einem verbundenen Unternehmen und betreffen Verbindlichkeiten aus dem Leistungs- und Verrechnungsverkehr. Im Vorjahr betrafen diese Verbindlichkeiten Darlehensverbindlichkeiten. Haftungsverhältnisse Als Haftungsverhältnisse nennen wir eine Bürgschaft für einen Gesellschafter in Höhe von T€ 7.252 zugunsten eines verbundenen Unternehmens, eine Bürgschaft in Höhe von T€ 7.252 und Stellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Form einer Grundschuld in Höhe von T€ 9.000 sowie in Form einer Sicherungsübereignung des Anlagevermögens und der Vorräte. Die fremden Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen gegenüber Kreditinstituten. Eine Inanspruchnahme der Bürgschaft und die Stellung von Sicherheiten wird zentral durch das Finanzmanagement der Arctic Paper S.A., Poznan/Polen, gesteuert. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Gesellschafters ist eine Inanspruchnahme aus der Bürgschaft nicht gänzlich ausgeschlossen. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der verbundenen Unternehmen wird mit einer Inanspruchnahme der Stellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Mieten und Leasingraten betragen T€ 559. Das Bestellobligo für Investitionen beläuft sich auf T€ 55. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Unter diesem Sammelposten sind insbesondere sonstige Nebenerlöse (T€ 259; Vj. T€ 328), Strompreiskompensation für Vorjahre (T€ 301; Vj. T€ 534) und Buchgewinne aus Anlagenabgängen (T€ 42; Vj. T€ 412) enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen T€ 100 (Vj. T€ 19). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Instandhaltungs- und Reparaturaufwendungen, Kosten der Abfallbeseitigung, Abwassergebühren, Ausgangsfrachten, Lager- und Speditionskosten, Provisionen, Rechts- und Beratungskosten, Konzernumlagen, Versicherungsaufwendungen und Kursverluste. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen T€ 282 (Vj. T€ 53). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 493 (Vj. T€ 429) enthalten. Die Zinsaufwendungen enthalten den Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 293 (Vj. T€ 180). Ferner werden hier Aufwendungen aus der Abzinsung von sonstigen langfristigen Rückstellungen in Höhe von T€ 23 (Vj. T€ 21) ausgewiesen. Außerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge betreffen Erträge aus dem Erlass von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen ergeben sich aus Einstellung des Geschäftsbetriebs zum 24. Dezember 2015 und betreffen Aufwendungen für Abfindungen und Freistellungslöhne (T€ 6.286) aufgrund des abgeschlossenen Sozialplans und Interessenausgleiches, Aufwendungen aus der Abwertung von Fertigerzeugnissen (T€ 450) und Ersatzteilen (1.131) sowie Aufwendungen aus Vertragsauflösungen (T€ 320). V. Sonstige AngabenGeschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Aus Verkäufen an verbundene Unternehmen wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 13 erzielt. Für den Bezug von Waren und Dienstleistungen hatte die Arctic Paper Mochenwangen GmbH im Geschäftsjahr 2015 insgesamt T€ 7.472 (einschließlich Provisionen und Konzernumlagen) an verbundene Unternehmen und nahestehende Personen zu entrichten. Für Darlehensgewährungen entrichtete die Arctic Paper Mochenwangen GmbH an verbundene Unternehmen Zinsen in Höhe von T€ 493. Von verbundenen Unternehmen wurden Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 17.021 erlassen. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Im Rahmen eines Factoringvertrags wurden Forderungen verkauft. Dieser Forderungsverkauf dient der Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs. Das Ausfallrisiko wurde im Rahmen des Forderungsverkaufs auf den Käufer übertragen. Das Fremdwährungsrisiko trägt die Arctic Paper Mochenwangen GmbH. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von T€ 3.882 verkauft. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Dr. Lothar Burchardt Per Skoglund Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer ist unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet worden. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt:
Der Posten Abschlussprüfungsleistungen umfasst die Honorare für die gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfung des Jahresabschlusses sowie die Prüfung des Konzernpackages der Arctic Paper Mochenwangen GmbH zum 31. Dezember 2015. Konzernrechnungslegung Die Arctic Paper Mochenwangen GmbH ist Tochterunternehmen im Sinne des § 290 HGB der Arctic Paper Investment GmbH, Mochenwangen. Die Arctic Paper Investment GmbH ist Tochterunternehmen der Arctic Paper S.A., Poznan/Polen. Die Arctic Paper Mochenwangen GmbH wird in den von der Arctic Paper S.A., Poznan/Polen, erstellten Konzernabschluss einbezogen.
Mochenwangen, 28. Dezember 2016 Die Geschäftsführung Dr. Lothar Burchardt Per Skoglund Entwicklung des Anlagevermögens 2015
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015Die Artic Paper Mochenwangen GmbH (APMW) generierte seit ihrer Zugehörigkeit zur Arctic Paper Gruppe Jahr für Jahr negative Ergebnisse. Die Anstrengungen der Geschäftsleitung, diesen Trend durch die Entwicklung und den Vertrieb neuer Produkte umzukehren, zeigten seit 2014 erste Ergebnisse. Die Entwicklung des Euro-US Dollar Kurses sowie der Anstieg der Zellstoffpreise seit der zweiten Jahreshälfte 2014 haben die Kosten für den Rohstoffeinkauf, insbesondere für Zellstoffe für alle Unternehmen der Arctic Paper Gruppe unvorhersehbar erhöht. Um den Fortbestand der Arctic Paper Gruppe zu sichern, fassten die Gesellschafter der APMW am 30. Oktober 2015 den Beschluss zur Beendigung der Produktion am Standort Mochenwangen und beauftragten die Geschäftsleitung mit der Umsetzung der Schliessung. Die durch die Geschäftsleitung zeitgleich geführten Verhandlungen mit den Tarifpartnern führten am 14./15. November 2015 zum Abschluss eines Interessenausgleiches und Sozialplanes. Zum 24. Dezember 2015 wurde der Betrieb eingestellt, allen Mitarbeitern wurde gekündigt. Seit Anfang 2016 erfolgt die geordnete Abwicklung der Fabrik, Teile des Anlagevermögens sind bereits veräußert. Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft hat sich im Jahre 2015 stark verändert. Das Anlagevermögen verminderte sich um 1,0 Mio. Euro auf Grund geringer Investitionstätigkeit. Das Umlaufvermögen wurde deutlich um 4,8 Mio. Euro reduziert. Haupteinfluss waren die auslaufenden Betriebsaktivitäten zum Jahresende mit dem entsprechenden Abbau in Vorräten und Forderungen. Das Eigenkapital reduzierte sich trotz der Einzahlung der Gesellschafter in die Rücklagen in Höhe von gesamt 3,5 Mio. Euro auf Grund des Jahresfehlbetrags von 5,0 Mio. Euro um 1,5 Mio. Euro auf 2,9 Euro. Die Rückstellungen stiegen um 5,7 Mio. an. Hier sind besonders die neu gebildeten Rückstellungen für Abfindungen und Freistellungslöhne in Höhe von insgesamt 6,2 Mio. Euro zu nennen. Die Verbindlichkeiten sind auf nur noch 5,5 Mio. Euro gesunken. Haupteinfluss hierfür sind Verzichtserklärungen der verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt 17,0 Mio. Euro. Die Investitionen im Jahre 2015 beliefen sich auf nur rund 1,0 Mio. Euro. Es ging hierbei hauptsächlich um die Investition in Höhe von fast 0,6 Mio. Euro für die Entrindungstrommel, die im April 2015 die alte Trommel ersetzte.
Mochenwangen, 28. Dezember 2016 Die Geschäftsführung Dr. Lothar Burchardt Per Skoglund |
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