inteligy
GmbH
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2022
der inteligy GmbH
I. Grundlagen des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist:
a) Der Einkauf, die Herstellung, die Entwicklung
und der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zur
Energieerzeugung, Speicherung von Energie und Produkten aus
dem Bereich der Elektromobilität, einschließlich
Smart-Metering und Smart-Grid Lösungen.
b) Der Einkauf und Vertrieb von immobiliennahen
Produkten und Dienstleistungen, insbesondere von Strom, Gas,
Medien- und Telekommunikationsprodukten und Produkten zur
Steigerung der Wohnqualität.
c) Die Durchführung von
Beratungsdienstleistungen in allen vorgenannten Produkt- und
Dienstleistungsbereichen.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das Jahr 2022 war geprägt von einer dynamischen
wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Das
Bruttoinlandsprodukt verzeichnete ein robustes Wachstum von
1,9%, unterstützt durch eine starke Erholung in
verschiedenen Wirtschaftssektoren. 1 Insbesondere die Bau-
und Immobilienbranche erlebte bis Mitte des Jahres 2022 eine
anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum, getrieben von
niedrigen Zinsen, einer wachsenden Bevölkerung und
verstärkten Investitionen in Infrastrukturprojekte.
Im Jahr 2022 verzeichnete die Wohnungswirtschaft
bedeutende Entwicklungen aufgrund der Zinswenden ab Juli. Die
erhöhten Zinssätze führten zu einer Anpassung
der Finanzierungskosten für Immobilienprojekte.
Auf der Nachfrageseite spiegeln sich die gestiegenen
Zinsen in einer potenziell gedämpften Nachfrage nach
Kaufimmobilien wider, da die Kosten für Hypotheken
steigen.
Insgesamt bleibt die Lage in der Wohnungswirtschaft
dynamisch.
2. Geschäftsverlauf und Lage
a) Allgemein
Im Jahr 2022 erlebten Energieversorger eine dynamische
Branchenentwicklung. Die Preise für Gas und Strom
verzeichneten im Verlauf des Jahres Schwankungen, die sowohl
durch geopolitische Spannungen als auch durch saisonale
Nachfrage beeinflusst wurden. Diese Faktoren führten zu
einer Herausforderung in der Preisgestaltung und der
Sicherstellung einer stabilen Versorgung.2
Ein wesentlicher Trend war die fortschreitende
Energiewende, die zu einer verstärkten Integration
erneuerbarer Energien in das Stromnetz führte. Dies
erforderte Anpassungen in der Netzinfrastruktur und
Investitionen in Speichertechnologien, um Schwankungen in der
Energieerzeugung auszugleichen. Darüber hinaus setzten
regulatorische Vorgaben und gesetzliche Rahmenbedingungen die
Branche unter Druck, insbesondere hinsichtlich der
Emissionsreduktion und der Förderung nachhaltiger
Energiequellen. Dies erforderte von Unternehmen
verstärkte Investitionen in die Modernisierung und den
Ausbau ihrer Infrastruktur.
In den Hauptheizmonaten Januar und Februar 2022 war
eine leichte Entspannung an den Energiemärkten zu
beobachten. Nach dem nicht vorhersehbaren russischen
Überfall der Ukraine stiegen die Energiepreise für
den Monat März, das Zertifizierungsverfahren für
Nord Stream 2 wurde durch die Bundesregierung gestoppt. Nach
dem ersten Schock an den Energiemärkten fielen die
Preise für die Monate April und Mai 2022 wieder. Durch
die Verknappung und der kompletten Einstellung russischer
Gaslieferungen über Nord Stream 1 von Juni bis
September, stiegen die Energiepreise erneut und die Marktlage
spitzte sich zu.3
b) Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2022 ist der Umsatz
gegenüber dem Vorjahr um 96,64% gesunken. Dieser
Rückgang der Umsatzerlöse resultiert
hauptsächlich aus der Aufkündigung der
Kundenverträge für Strom und Gas. Gleichzeitig sind
die Aufwendungen für Material und Ware auf 1.731 TEUR
gesunken. Die Materialeinsatzquote ist jedoch nahezu konstant
geblieben mit 97,11% (VJ: 93,96%). Im Gegensatz zu den
Umsatzerlöse beträgt die Minderungsrate der
Löhne und Gehälter nur 52,03% zum Vorjahr. Damit
soll sichergestellt werden, dass die noch immer bestehende
Nachfrage bedient und sich das neu aufgebaute Geschäft
weiterhin stabil entwickeln kann.
c) Finanzlage
Die Finanzlage der Gesellschaft ist unverändert
solide. Die Gesellschaft finanziert das investive und
operative Geschäft überwiegend aus dem Cashflow.
Das Unternehmen verfügt nach wie vor über gute
Liquidität. Die Eigenkapitalquote ist deutlich gestiegen
und beträgt zum Stichtag 35,61% (Vorjahr 7,02%).
d) Vermögenslage
Der Rückgang der Bilanzsumme von 15.334 TEUR auf
6.979 TEUR beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf dem
Rückgang der Forderungen aus Lieferung und Leistung und
dem Rückgang der Liquiden Mittel. Die Forderungen aus
Lieferung und Leistung sind um 4.280 TEUR auf 413 TEUR
gesunken. Das beruht im Wesentlichen auf dem Wegfall der
Umsätze, nach Aufkündigung der Gas- und
Stromverträge zum Jahresende 2021 durch inteligy. Auf
der Passivseite beruht der Rückgang im Wesentlichen auf
dem Rückgang der sonstigen Rückstellungen von 4.792
TEUR auf 2.869 TEUR und des passiven
Rechnungsabgrenzungsposten um 4.745 TEUR auf 0 TEUR.
3. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir für das Geschäftsjahr 2022 trotz
der allgemein schwierigen Lage als gut ein. Die
Umsatzentwicklung war zwar negativ, die Ergebnisentwicklung
jedoch positiv.
III. Prognosebericht
Die Neupositionierung des Unternehmens führte zu
einem Einbruch der Umsatzerlöse. Diese Reaktion war
jedoch notwendig, um sich gegen die massiven
Herausforderungen des Energiemarktes durchzusetzen. Trotz
dieses geplanten Rückgangs konnte die Liquidität
stabil gehalten werden und sich somit auf zukünftiges
Wachstum vorbereiten. Dennoch muss für 2023 weiterhin
die Sicherung der Finanz- und Vermögenslage oberste
Priorität haben, aufgrund der ungewissen Entwicklung des
Energiemarktes.
IV. Chancen- und Risikobericht
Risiken
Auf der Risikoseite verzeichnet die Branche starke
Schwankungen der Energiepreise. Insbesondere bei Gas und
Strom waren im Jahr 2022 eine stabile Beschaffungsstrategie,
vor allem für mittelständische Unternehmen, kaum
kalkulierbar. Durch die teils massiv gestiegenen Preise ist
eine kaufmännisch vertretbare Liquiditätsplanung
äußerst schwierig geworden.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Für unser Unternehmen bedeutete das
Aufkündigen der Kundenverträge zu Ende 2021 einen
dramatischen Einschnitt. Die Geschäftsführung war
gezwungen ein erhebliches Kostensenkungsprogramm zu Beginn
des Jahres 2022 zu vollziehen, um das Unternehmen zu
stabilisieren.
Absatzmarktrisiken
Aufgrund der angespannten Marktlage mussten schon
einige Energieversorger Ihren Vertrieb einstellen. So ist der
Energiemarkt durch diverse Preisanpassungen und nicht
zustande kommende Verträge geprägt. Dabei ist
gerade die Beschaffung der Energiemengen ein großes
Problem, dem sich die inteligy GmbH stellen muss und sich
darauf konzentrieren wird, die Beschaffung der Portfolios im
Gas- und Strom Bereich sicherzustellen.
Chancen
Die fortgesetzte Förderung und Integration
erneuerbarer Energien boten die Möglichkeit, das
Portfolio in Richtung nachhaltiger Energiequellen zu
diversifizieren und auf die steigende Nachfrage nach
grüner Energie zu reagieren. Auch der fortschreitende
Trend zur Digitalisierung, insbesondere bei der Zielgruppe
der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, bietet Ansatzpunkte
für effizientere Prozessabläufe im Zusammenspiel
der Energieversorger und Immobilienunternehmen. Darüber
bietet eine Expansion auf internationale Märkte,
insbesondere in Ländern mit wachsendem Energiebedarf und
strengerer Umweltregulierung, neue Absatzmöglichkeiten
und Diversifikation.
Gesamteinschätzung
Im Fokus der Aktivitäten wird zunächst
weiterhin die Stabilisierung der Finanz- und
Vermögenslage des Unternehmens stehen. Eine strategische
Neuausrichtung und Positionierung des Unternehmens werden
aufgrund der Entwicklungen in 2021/2022 von der
Geschäftsführung überdacht
Bonn, den 11. Dezember
2024
inteligy
GmbH
Die
Geschäftsführung
1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom
13. Januar 2023 2 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung
Nr. 090 vom 09. März 2023 3 Statistisches Bundesamt,
Pressemitteilung Nr. 151 vom 17. April 2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
40.052,00 |
311.790,88 |
| I.
Sachanlagen |
36.052,00 |
307.790,88 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
36.052,00 |
307.790,88 |
| II.
Finanzanlagen |
4.000,00 |
4.000,00 |
| 1.
Beteiligungen |
3.000,00 |
3.000,00 |
| 2.
Sonstige Finanzanlagen |
1.000,00 |
1.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.868.057,66 |
14.998.035,40 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.666.339,92 |
8.290.032,37 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
|
475.714,37 |
| 2.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
59.000,62 |
|
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.607.339,30 |
7.814.318,00 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
5.201.717,74 |
6.708.003,03 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
70.512,80 |
24.038,76 |
| Summe
Aktiva |
6.978.622,46 |
15.333.865,04 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.485.402,44 |
1.076.679,74 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
951.679,74 |
1.437.360,54 |
| III.
Jahresüberschuss |
1.433.722,70 |
-460.680,80 |
| B.
Rückstellungen |
3.435.210,16 |
4.792.322,17 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.058.009,86 |
4.720.235,09 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
119.849,00 |
|
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
119.849,00 |
|
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht |
76.547,48 |
267.264,42 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
76.547,48 |
267.264,42 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
861.613,38 |
4.452.970,67 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
861.613,38 |
4.422.108,80 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
30.861,87 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
4.744.628,04 |
| Summe
Passiva |
6.978.622,46 |
15.333.865,04 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.233.018,97 |
9.585.175,23 |
| 2.
Personalaufwand |
501.095,22 |
1.044.701,40 |
| a)
Löhne und Gehälter |
426.691,82 |
852.211,10 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
74.403,40 |
192.490,30 |
| davon
für Altersversorgung |
888,00 |
2.002,55 |
| 3.
Abschreibungen |
28.827,00 |
62.240,63 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
27.397,72 |
61.087,33 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
1.429,28 |
1.153,30 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.667.005,19 |
3.880.256,55 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
46.235,02 |
|
| 6.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
14,73 |
14,73 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
7.834,29 |
35.163,40 |
| 8.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
|
67.000,00 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen auf
Finanzanlagen |
|
67.000,00 |
| 9.
Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) |
0,00 |
394.703,48 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
71.608,68 |
9.714,98 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
566.234,39 |
-81.086,00 |
| 12.
Ergebnis nach Steuern |
1.452.332,53 |
4.242.822,32 |
| 13.
sonstige Steuern |
18.609,83 |
4.703.503,12 |
| 14.
Jahresüberschuss |
1.433.722,70 |
-460.680,80 |
Anhang zum 31. Dezember 2022
der inteligy GmbH
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
inteligy GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Köln |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Köln |
| Register-Nr.: |
80450 |
Größenklasse des Unternehmens (§ 267
HGB)
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss der inteligy GmbH wurde auf der
Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des
HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren
die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen
waren dies die folgenden Grundsätze und Methoden:
Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der
Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
(going concern, § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Dies setzt zum
einen eine positive Entwicklung der zukünftigen Absatz-
und Beschaffungsmärkte für Strom und Gas voraus und
dass die Gesellschaft weiterhin in der Lage sein wird,
gewinnbringende Verträge mit bedeutenden
Großkunden einzugehen. Zum anderen ist eine Entwicklung
der Geschäftstätigkeit notwendig, die eine
Neuausrichtung der inteligy GmbH, nach der Aufkündigung
der Strom- und Gaskunden, sowie der Abspaltung des Bereichs
Fernwärme, in ein rentables Geschäftsmodell im
Bereich der Energieversorgung fordert. Wir verweisen auf die
Angaben im Abschnitt "III. Prognosebericht" und "IV. Chancen-
und Risikobericht" des Lageberichts.
Die
immateriellen
Vermögensgegenstände und das
Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
planmäßigen Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Das
Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten
bewertet.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des
Kassenbestands und der Bankguthaben angesetzt worden.
Die
sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen
in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags gebildet.
Gem. § 253 Abs. 2 HGB werden Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer
Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz
der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten wurden zu ihren
Erfüllungsbeträgen bilanziert.
III. Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel
Zur Aufgliederung der Entwicklung des
Anlagevermögens wird auf den nachfolgenden
Anlagenspiegel verwiesen.
Sonstige Vermögensgegenstände
Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen
wird eine Forderung gegen den Gesellschafter CMB Ventures
GmbH in Höhe von TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 476)
ausgewiesen.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen die Rückstellungen für Schadensersatz
und erfolgsabhängiger Vergütung in Höhe von
TEUR 1.939 (Vorjahr: TEUR 968), sowie Netzentgelte für
das Jahr 2021 in Höhe von TEUR 495 (Vorjahr: TEUR 495).
Verbindlichkeitenspiegel
|
|
Stand 31.12.2022
|
< 1 Jahr
|
1 - 5 Jahre
|
> 5 Jahre
|
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
1.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
0 (215)
|
0 (215)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
2.
|
Erhaltene Anzahlungen auf
Bestellungen
|
0 (210)
|
0 (210)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
3.
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
276 (1.552)
|
276 (1.552)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
4.
|
Verbindlichkeiten
ggü. Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis existiert
|
76 (267)
|
76 (267)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
5.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
120 (0)
|
120 (0)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
6.
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
586 (2.476)
|
586 (2.476)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
|
|
1.058 (4.720)
|
1.058 (4.720)
|
0 (0)
|
0 (0)
|
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Gesamtkostenverfahren
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.
Die Umsatzerlöse gliedern sich in die folgenden
Bereiche:
Tätigkeitsbereich
|
2022
|
2021
|
Gas
|
3.772 TEUR
|
32.174 TEUR
|
Strom
|
207 TEUR
|
14.919 TEUR
|
Fernwärme
|
0 TEUR
|
4.963 TEUR
|
Sonstiges
|
-2.197 TEUR
|
932 TEUR
|
V. Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die
Geschäftsführung der inteligy GmbH durch die
Geschäftsführer:
Slaven Grizelj, Köln, Geschäftsführer,
einzelvertretungsberechtigt
Konrad Klaus Knappe, Euskirchen,
Geschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt
Vergütungen der Geschäftsführer
Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wurde in
entsprechender Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB
verzichtet.
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 31.
Hiervon waren:
| Vollzeit: |
20 |
| Teilzeit: |
2 |
| Geringfügig
Beschäftigte: |
7 |
| Werkstudenten: |
2 |
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.437 wird
zusammen mit dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 461
verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
sonstige Berichtsbestandteile
Köln, 11.12.2024
Konrad
Knappe
Slaven
Grizelj
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die inteligy GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der inteligy GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der inteligy
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis
zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember
2022 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft.
In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken
der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit
Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt "II. Angaben
zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften" des Anhangs,
sowie im Abschnitt "III. Prognosebericht" und "IV. Chancen-
und Risikobericht" des Lageberichts, in denen dargestellt
wird, dass die Fortführung der
Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft zum einen davon
abhängt, dass es eine positive Entwicklung der
zukünftigen Absatz- und Beschaffungsmärkte für
Strom und Gas gibt und dass die Gesellschaft weiterhin in der
Lage sein wird, gewinnbringende Verträge mit bedeutenden
Großkunden einzugehen. Zum anderen ist eine Entwicklung
der Geschäftstätigkeit notwendig, die eine
Neuausrichtung der inteligy GmbH, nach der Aufkündigung
der Strom und Gaskunden, sowie der Abspaltung des Bereichs
Fernwärme, in ein rentables Geschäftsmodell im
Bereich der Energieversorgung fordert.
Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen
Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein
bestandsgefährdendes Risiko im Sinn des § 322 Abs.
2 Satz 3 HGB darstellt.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht
modifiziert.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus Verstößen oder
Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,
planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion
auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.
Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher
als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 19. Dezember
2024
VRT
Revisionsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
André
Brüstle
Wirtschaftsprüfer
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