Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 80450
Eingetragen
16.1.2014
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
a) Einkauf, Herstellung, Entwicklung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zur Energieerzeugung, Speicherung von Energie und Produkten aus dem Bereich der Elektromobilität, einschließlich Smart-Metering und Smart-Grid Lösungen, b) Einkauf und Vertrieb von immobiliennahen Produkten und Dienstleistungen, insbesondere von Strom, Gas, Medien- und Telekommunikationsprodukten und Produkten zur Steigerung der Wohnqualität allgemein, c) Beratungsdienstleistungen in allen vorgenannten Produkt- und Dienstleistungsbereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Wickerath
seit 21.12.2016
Prokura
Slaven Grizelj
seit 24.6.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Slaven Grizej
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CMB Venture GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

inteligy GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der inteligy GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist:
a) Der Einkauf, die Herstellung, die Entwicklung und der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zur Energieerzeugung, Speicherung von Energie und Produkten aus dem Bereich der Elektromobilität, einschließlich Smart-Metering und Smart-Grid Lösungen.
b) Der Einkauf und Vertrieb von immobiliennahen Produkten und Dienstleistungen, insbesondere von Strom, Gas, Medien- und Telekommunikationsprodukten und Produkten zur Steigerung der Wohnqualität.
c) Die Durchführung von Beratungsdienstleistungen in allen vorgenannten Produkt- und Dienstleistungsbereichen.

II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Das Jahr 2022 war geprägt von einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete ein robustes Wachstum von 1,9%, unterstützt durch eine starke Erholung in verschiedenen Wirtschaftssektoren. 1 Insbesondere die Bau- und Immobilienbranche erlebte bis Mitte des Jahres 2022 eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum, getrieben von niedrigen Zinsen, einer wachsenden Bevölkerung und verstärkten Investitionen in Infrastrukturprojekte.
Im Jahr 2022 verzeichnete die Wohnungswirtschaft bedeutende Entwicklungen aufgrund der Zinswenden ab Juli. Die erhöhten Zinssätze führten zu einer Anpassung der Finanzierungskosten für Immobilienprojekte.
Auf der Nachfrageseite spiegeln sich die gestiegenen Zinsen in einer potenziell gedämpften Nachfrage nach Kaufimmobilien wider, da die Kosten für Hypotheken steigen.
Insgesamt bleibt die Lage in der Wohnungswirtschaft dynamisch.

2. Geschäftsverlauf und Lage
a)  Allgemein
Im Jahr 2022 erlebten Energieversorger eine dynamische Branchenentwicklung. Die Preise für Gas und Strom verzeichneten im Verlauf des Jahres Schwankungen, die sowohl durch geopolitische Spannungen als auch durch saisonale Nachfrage beeinflusst wurden. Diese Faktoren führten zu einer Herausforderung in der Preisgestaltung und der Sicherstellung einer stabilen Versorgung.2
Ein wesentlicher Trend war die fortschreitende Energiewende, die zu einer verstärkten Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz führte. Dies erforderte Anpassungen in der Netzinfrastruktur und Investitionen in Speichertechnologien, um Schwankungen in der Energieerzeugung auszugleichen. Darüber hinaus setzten regulatorische Vorgaben und gesetzliche Rahmenbedingungen die Branche unter Druck, insbesondere hinsichtlich der Emissionsreduktion und der Förderung nachhaltiger Energiequellen. Dies erforderte von Unternehmen verstärkte Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau ihrer Infrastruktur.

In den Hauptheizmonaten Januar und Februar 2022 war eine leichte Entspannung an den Energiemärkten zu beobachten. Nach dem nicht vorhersehbaren russischen Überfall der Ukraine stiegen die Energiepreise für den Monat März, das Zertifizierungsverfahren für Nord Stream 2 wurde durch die Bundesregierung gestoppt. Nach dem ersten Schock an den Energiemärkten fielen die Preise für die Monate April und Mai 2022 wieder. Durch die Verknappung und der kompletten Einstellung russischer Gaslieferungen über Nord Stream 1 von Juni bis September, stiegen die Energiepreise erneut und die Marktlage spitzte sich zu.3
b) Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2022 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 96,64% gesunken. Dieser Rückgang der Umsatzerlöse resultiert hauptsächlich aus der Aufkündigung der Kundenverträge für Strom und Gas. Gleichzeitig sind die Aufwendungen für Material und Ware auf 1.731 TEUR gesunken. Die Materialeinsatzquote ist jedoch nahezu konstant geblieben mit 97,11% (VJ: 93,96%). Im Gegensatz zu den Umsatzerlöse beträgt die Minderungsrate der Löhne und Gehälter nur 52,03% zum Vorjahr. Damit soll sichergestellt werden, dass die noch immer bestehende Nachfrage bedient und sich das neu aufgebaute Geschäft weiterhin stabil entwickeln kann.
c) Finanzlage
Die Finanzlage der Gesellschaft ist unverändert solide. Die Gesellschaft finanziert das investive und operative Geschäft überwiegend aus dem Cashflow. Das Unternehmen verfügt nach wie vor über gute Liquidität. Die Eigenkapitalquote ist deutlich gestiegen und beträgt zum Stichtag 35,61% (Vorjahr 7,02%).
d) Vermögenslage
Der Rückgang der Bilanzsumme von 15.334 TEUR auf 6.979 TEUR beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf dem Rückgang der Forderungen aus Lieferung und Leistung und dem Rückgang der Liquiden Mittel. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind um 4.280 TEUR auf 413 TEUR gesunken. Das beruht im Wesentlichen auf dem Wegfall der Umsätze, nach Aufkündigung der Gas- und Stromverträge zum Jahresende 2021 durch inteligy. Auf der Passivseite beruht der Rückgang im Wesentlichen auf dem Rückgang der sonstigen Rückstellungen von 4.792 TEUR auf 2.869 TEUR und des passiven Rechnungsabgrenzungsposten um 4.745 TEUR auf 0 TEUR.
3. Gesamtaussage 
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir für das Geschäftsjahr 2022 trotz der allgemein schwierigen Lage als gut ein. Die Umsatzentwicklung war zwar negativ, die Ergebnisentwicklung jedoch positiv.

III. Prognosebericht 
Die Neupositionierung des Unternehmens führte zu einem Einbruch der Umsatzerlöse. Diese Reaktion war jedoch notwendig, um sich gegen die massiven Herausforderungen des Energiemarktes durchzusetzen. Trotz dieses geplanten Rückgangs konnte die Liquidität stabil gehalten werden und sich somit auf zukünftiges Wachstum vorbereiten. Dennoch muss für 2023 weiterhin die Sicherung der Finanz- und Vermögenslage oberste Priorität haben, aufgrund der ungewissen Entwicklung des Energiemarktes.

IV. Chancen- und Risikobericht  
Risiken
Auf der Risikoseite verzeichnet die Branche starke Schwankungen der Energiepreise. Insbesondere bei Gas und Strom waren im Jahr 2022 eine stabile Beschaffungsstrategie, vor allem für mittelständische Unternehmen, kaum kalkulierbar. Durch die teils massiv gestiegenen Preise ist eine kaufmännisch vertretbare Liquiditätsplanung äußerst schwierig geworden.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Für unser Unternehmen bedeutete das Aufkündigen der Kundenverträge zu Ende 2021 einen dramatischen Einschnitt. Die Geschäftsführung war gezwungen ein erhebliches Kostensenkungsprogramm zu Beginn des Jahres 2022 zu vollziehen, um das Unternehmen zu stabilisieren.
Absatzmarktrisiken
Aufgrund der angespannten Marktlage mussten schon einige Energieversorger Ihren Vertrieb einstellen. So ist der Energiemarkt durch diverse Preisanpassungen und nicht zustande kommende Verträge geprägt. Dabei ist gerade die Beschaffung der Energiemengen ein großes Problem, dem sich die inteligy GmbH stellen muss und sich darauf konzentrieren wird, die Beschaffung der Portfolios im Gas- und Strom Bereich sicherzustellen.
Chancen
Die fortgesetzte Förderung und Integration erneuerbarer Energien boten die Möglichkeit, das Portfolio in Richtung nachhaltiger Energiequellen zu diversifizieren und auf die steigende Nachfrage nach grüner Energie zu reagieren. Auch der fortschreitende Trend zur Digitalisierung, insbesondere bei der Zielgruppe der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, bietet Ansatzpunkte für effizientere Prozessabläufe im Zusammenspiel der Energieversorger und Immobilienunternehmen. Darüber bietet eine Expansion auf internationale Märkte, insbesondere in Ländern mit wachsendem Energiebedarf und strengerer Umweltregulierung, neue Absatzmöglichkeiten und Diversifikation.
Gesamteinschätzung
Im Fokus der Aktivitäten wird zunächst weiterhin die Stabilisierung der Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens stehen. Eine strategische Neuausrichtung und Positionierung des Unternehmens werden aufgrund der Entwicklungen in 2021/2022 von der Geschäftsführung überdacht

 

Bonn, den 11. Dezember 2024

inteligy GmbH

Die Geschäftsführung

1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023 2 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 090 vom 09. März 2023 3 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 151 vom 17. April 2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 40.052,00 311.790,88
I. Sachanlagen 36.052,00 307.790,88
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.052,00 307.790,88
II. Finanzanlagen 4.000,00 4.000,00
1. Beteiligungen 3.000,00 3.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen 6.868.057,66 14.998.035,40
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.666.339,92 8.290.032,37
1. Forderungen gegen Gesellschafter   475.714,37
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 59.000,62  
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.607.339,30 7.814.318,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.201.717,74 6.708.003,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 70.512,80 24.038,76
Summe Aktiva 6.978.622,46 15.333.865,04

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.485.402,44 1.076.679,74
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 951.679,74 1.437.360,54
III. Jahresüberschuss 1.433.722,70 -460.680,80
B. Rückstellungen 3.435.210,16 4.792.322,17
C. Verbindlichkeiten 1.058.009,86 4.720.235,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 119.849,00  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 119.849,00  
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 76.547,48 267.264,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 76.547,48 267.264,42
3. sonstige Verbindlichkeiten 861.613,38 4.452.970,67
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 861.613,38 4.422.108,80
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 30.861,87
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.744.628,04
Summe Passiva 6.978.622,46 15.333.865,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 4.233.018,97 9.585.175,23
2. Personalaufwand 501.095,22 1.044.701,40
a) Löhne und Gehälter 426.691,82 852.211,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 74.403,40 192.490,30
davon für Altersversorgung 888,00 2.002,55
3. Abschreibungen 28.827,00 62.240,63
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 27.397,72 61.087,33
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.429,28 1.153,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.667.005,19 3.880.256,55
5. Erträge aus Beteiligungen 46.235,02  
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14,73 14,73
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.834,29 35.163,40
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   67.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen   67.000,00
9. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 0,00 394.703,48
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.608,68 9.714,98
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 566.234,39 -81.086,00
12. Ergebnis nach Steuern 1.452.332,53 4.242.822,32
13. sonstige Steuern 18.609,83 4.703.503,12
14. Jahresüberschuss 1.433.722,70 -460.680,80

Anhang zum 31. Dezember 2022

der inteligy GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: inteligy GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: 80450

Größenklasse des Unternehmens (§ 267 HGB)

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der inteligy GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies die folgenden Grundsätze und Methoden:

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern, § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Dies setzt zum einen eine positive Entwicklung der zukünftigen Absatz- und Beschaffungsmärkte für Strom und Gas voraus und dass die Gesellschaft weiterhin in der Lage sein wird, gewinnbringende Verträge mit bedeutenden Großkunden einzugehen. Zum anderen ist eine Entwicklung der Geschäftstätigkeit notwendig, die eine Neuausrichtung der inteligy GmbH, nach der Aufkündigung der Strom- und Gaskunden, sowie der Abspaltung des Bereichs Fernwärme, in ein rentables Geschäftsmodell im Bereich der Energieversorgung fordert. Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt "III. Prognosebericht" und "IV. Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestands und der Bankguthaben angesetzt worden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Gem. § 253 Abs. 2 HGB werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel

Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den nachfolgenden Anlagenspiegel verwiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen wird eine Forderung gegen den Gesellschafter CMB Ventures GmbH in Höhe von TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 476) ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Schadensersatz und erfolgsabhängiger Vergütung in Höhe von TEUR 1.939 (Vorjahr: TEUR 968), sowie Netzentgelte für das Jahr 2021 in Höhe von TEUR 495 (Vorjahr: TEUR 495).

Verbindlichkeitenspiegel




Stand 31.12.2022
< 1 Jahr
1 - 5 Jahre
> 5 Jahre
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
0 (215)
0 (215)
0 (0)
0 (0)
2.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
0 (210)
0 (210)
0 (0)
0 (0)
3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
276 (1.552)
276 (1.552)
0 (0)
0 (0)
4.
Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis existiert
76 (267)
76 (267)
0 (0)
0 (0)
5.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
120 (0)
120 (0)
0 (0)
0 (0)
6.
Sonstige Verbindlichkeiten

586 (2.476)
586 (2.476)
0 (0)
0 (0)


1.058 (4.720)
1.058 (4.720)
0 (0)
0 (0)



IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Gesamtkostenverfahren

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.
Die Umsatzerlöse gliedern sich in die folgenden Bereiche:

Tätigkeitsbereich
2022
2021
Gas
3.772 TEUR
32.174 TEUR
Strom
207 TEUR
14.919 TEUR
Fernwärme
0 TEUR
4.963 TEUR
Sonstiges
-2.197 TEUR
932 TEUR



V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die Geschäftsführung der inteligy GmbH durch die Geschäftsführer:

Slaven Grizelj, Köln, Geschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt
Konrad Klaus Knappe, Euskirchen, Geschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt

Vergütungen der Geschäftsführer
Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wurde in entsprechender Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 31.

Hiervon waren:

  

Vollzeit: 20
Teilzeit:   2
Geringfügig Beschäftigte:  7
Werkstudenten:  2

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.437 wird zusammen mit dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 461 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

 

Köln, 11.12.2024

Konrad Knappe

Slaven Grizelj


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die inteligy GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der inteligy GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der inteligy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.
In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt "II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften" des Anhangs, sowie im Abschnitt "III. Prognosebericht" und "IV. Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts, in denen dargestellt wird, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft zum einen davon abhängt, dass es eine positive Entwicklung der zukünftigen Absatz- und Beschaffungsmärkte für Strom und Gas gibt und dass die Gesellschaft weiterhin in der Lage sein wird, gewinnbringende Verträge mit bedeutenden Großkunden einzugehen. Zum anderen ist eine Entwicklung der Geschäftstätigkeit notwendig, die eine Neuausrichtung der inteligy GmbH, nach der Aufkündigung der Strom und Gaskunden, sowie der Abspaltung des Bereichs Fernwärme, in ein rentables Geschäftsmodell im Bereich der Energieversorgung fordert.

Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinn des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 19. Dezember 2024

VRT Revisionsgesellschaft mbH
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André Brüstle
Wirtschaftsprüfer

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