Weber & Weber International GmbH
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Hans Paul Gabriel Rittinghausen seit 11.3.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weber & Weber GmbHInning a.AmmerseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023Weber & Weber GmbH, Herrschinger Str. 33, 82266 Inning am AmmerseeInhaltsverzeichnis B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3. Vermögenslage D. Risikobericht A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Aus der im Jahr 1954 gegründeten Firma Vogel & Weber GmbH entstand durch formwechselnde Umwandlung am 12. Februar 1998 die Weber & Weber GmbH & Co. KG mit Sitz in Inning am Ammersee. Mit Umwandlungsbeschluss vom 21. Dezember 2021 wurde diese rückwirkend zum 1. Jan. 2021 formwechselnd in eine GmbH umgewandelt. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Weber & Weber GmbH mit Sitz in Inning am Ammersee liegt unverändert in der Herstellung, der Entwicklung und dem Vertrieb von biologischen Arzneimitteln, sowie Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln. Ziel ist es, auch künftig unseren Kunden mit zuverlässig wirksamen und sicheren Arzneimitteln und mit Nahrungsergänzungsmitteln zu dienen. Die Strategie der Weber & Weber GmbH bezieht sich auf: - Entwicklung und Vermarktung von Gesundheitsprodukten aus Naturstoffen - gesellschaftsrechtliche und wirtschaftliche Unabhängigkeit - Ausbau der Marktanteile - hohe Motivation und Identifikation der Mitarbeiter mit Unternehmen und Produkten. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Seit dem Ende aller Corona-Maßnahmen werden Erkältungspräparate wie Otovowen® wieder in einer Größenordnung wir vor der Pandemie nachgefragt. Wachstumsprodukte waren im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem Antall® (+53,9% vs. VJ) und LYRANDA® eine innovative Kautablette zum Diätmanagement bei Lippenherpes (+17,3% vs. Vorjahr). Auch der Vertrieb für die Produkte der Marke INNOVALL® entwickelte sich trotz des schwierigen Marktumfelds sehr positiv und wächst im Vorjahresvergleich um fast +20%. Geschäftsverlauf Entwicklung der Branche Der deutsche Apothekenmarkt verbucht im Jahr 2023 ein leichtes, einstelliges Umsatzwachstum von 1,9 % auf 47,5 Mrd. € (APU=Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers, inkl. Impfstoffen und Testdiagnostika), wobei der Absatz um -3,9 % auf 1,69 Mrd. Packungen zurückging. Der für Weber & Weber besonders wichtige Teilmarkt für Phytopharmaka und Homöopathika wuchs um +3,9% auf 1,49 Mrd. €. Der Absatz von rezeptfreien Phytopharmaka der Indikationsgruppen Husten-/Erkältungsmittel/Atemwege konnte um +3,0% hinzugewinnen . Der Umsatz im VMHS-Markt (Produkte aus Nährstoffen oder sonstigen Stoffen mit ernährungsspezifischer/physiologischer Wirkung in konzentrierter Form) stieg 2023 auf 3,1 Mrd.€ (+1,3%). Quellen: Apothekenmarkt: IQVIA Marktbericht Classic 2023 | Phytopharmaka & Homöopatika imshealth.com | VMHS-Markt: IQVIA Einschätzung der Unternehmensleitung Vor diesem Hintergrund beträgt das Rohergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 20,541 Mio.€ (+1,718 Mio.€ + 9,13% vs. Vorjahr). Die betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 17,318 Mio. € und sind gegenüber dem VJ um 2,098 Mio. € bzw. +13,78% gestiegen. Die Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung wurden fortgesetzt. Die Geschäftsentwicklung der Weber & Weber GmbH beurteilen wir mit Blick auf Wachstum und Ergebnis insgesamt als sehr zufriedenstellend. Trotz der bestehenden geopolitischen und konjunkturellen Risikofaktoren rechnen wir auch im kommenden Geschäftsjahr mit weiteren Wachstumsimpulsen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage B. Dastellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Weber & Weber GmbH hat sich unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 als äußerst stabil erwiesen. 1. Ertragslage Die Umsatz- und Auftragsentwicklung war angesichts der Rahmenbedingungen sehr zufriedenstellend. Wir weisen für 2023 einen Jahresüberschuss von 2,154 Mio. € (VJ: 1,933 Mio. €) aus. Unsere Umsatz- und Budgetplanung erfolgte aufgrund der geopolitischen Rahmenbedingungen und den eher zurückhaltenden Prognosen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung konservativ mit verhaltenen Investitionen. Die probiotischen Spezialpräparate der Marke INNOVALL® festigten ihre Marktstellung als Produkte mit der besten Evidenz für die klinische Wirksamkeit für die jeweilige Anwendung. In diesem Bereich legte der Umsatz um +19,9% zu und erreichte erstmals seit der Einführung mehr als 8 Mio. €. Durch unsere ständigen Abweichungsanalysen, sind wir in der Lage, auf Veränderungen flexibel zu reagieren. Unsere Gesamtleistungsrendite erwies sich als sehr stabil und lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7,82% (VJ: 7,78%). Langfristige Liefervereinbarungen haben auch im Jahr 2023 die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sichergestellt. Unsere Lieferfähigkeit war zeitweise durch Engpässe in der Lieferkette, punktuell hohe Bestellungen und Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung verzögert, der Lagerbestand per 31.Dezember 2023 lag bei 5,601 Mio. €, und damit um 0,526 Mio. € bzw. 10,36% höher als im Vorjahr. 2. 2. Finanzlage Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um langfristig erfolgreich und unabhängig die Geschäfte zu führen, und unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Dank der guten Liquiditätslage war unsere Zahlungsfähigkeit im Jahr 2023 jederzeit gesichert. Der operative Cash-Flow beträgt 2,619 Mio.€ (VJ:2,504 Mio. €) 3. Vermögenslage 3. VermögenslageDie Bilanzsumme von Weber & Weber GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 13,957 Mio. € (VJ 15,756 Mio. €). Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar: 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Im Jahr 2023 erreichte das deutsche Bruttoinlandsprodukt 4,12 Billionen Euro, und ist nominal kräftig gestiegen. Dieses Wachstum liegt allerdings in der Inflation begründet. Preisbereinigt ist das reale Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,2% geschrumpft. Die erhoffte Erholung der deutschen Wirtschaft blieb nicht zuletzt auch aufgrund der geopolitischen Gesamtlage aus. Auch für 2024 rechnet die Bundesregierung lediglich mit einem bescheidenen Wirtschaftswachstum von +0,3%, was preisbereinigt vermutlich erneut ein Jahr ohne Wachstum bedeuten wird. Der für unser Geschäft sehr wichtige Markt rezeptfreier Arzneimittel verzeichnete im Jahr 2023 ein deutliches Wachstum um +3,70% auf 10,04 Mrd. €. Der Teilmarkt der rezeptfreien Phytopharmaka wächst um +3,30% auf knapp 1,1 Mrd. €. Quelle: imshealth.com, Preisbasis APU; Statista.com C. Prognosebericht Bei der Planung für das Jahr 2024 gehen wir trotz des schwierigen Umfelds und den damit verbundenen Planungsrisiken davon aus, dass wir vor allem in den Produktbereichen Probiotika und Lyranda weiterwachsen werden. Insgesamt rechnen wir mit einem weiteren Umsatzzuwachs von 8,1% gegenüber 2023. Grundlage unserer Prognose ist eine Detailplanung auf Produktebene unter Berücksichtigung relevanter Marktanalysen. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Chancen- und Risikobericht D. RisikoberichtDas Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung dabei, geänderte Rahmenbedingungen, wie z.B. Marktentwicklungen oder Veränderungen im rechtlichen bzw. regulatorischen Umfeld frühzeitig zu erkennen und wirksame Maßnahmen ergreifen zu können. Zur Minimierung wirtschaftlicher Risiken beobachten wir die für unser Unternehmen relevanten Entwicklungen des Pharma- und Nahrungsergänzungsmittelmarktes, und führen regelmäßig entsprechende Abweichungsanalysen (Plan-Ist-Vergleiche) durch. Auch die Planung für das Jahr 2024 enthält diverse Unsicherheitsfaktoren für unser künftiges Geschäft. Wir rechnen für 2024 mit einem moderaten Umsatzwachstum. Die Zahlen des 1. Halbjahres bewegen sich auf Planniveau. Vor dem Hintergrund unserer derzeitigen Finanzierungsstrukturen und unserer soliden Liquiditätsausstattung kann die Geschäftsleitung aktuell keine hinreichend wahrscheinlichen Risiken oder Risikokombinationen erkennen, die den Bestand von Weber & Weber gefährden könnten. Unsere Produktionsstätten sind GMP-zertifiziert. Die Herstellung unserer Produkte erfolgt ausschließlich nach GMP-Richtlinien. Somit erhalten wir fortlaufend die einschlägigen behördlichen Dokumente, um die spezifizierten Anforderungen innerhalb der Produktion darzustellen. Durch den Einsatz von qualifizierten Mitarbeitern und ggf. spezialisierten Fachanwälten stellen wir sicher, dass wir den arzneimittel- und lebensmittelrechtlichen Bedingungen im Hinblick auf die jeweils geltenden Bestimmungen entsprechen. E. Forschung und Entwicklung Die zwei bereits in 2020 begonnenen umfangreichen und aufwändigen präklinischen Programme wurden auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt. 1. Für einen neuen, hepato-protektiven Phytoextrakt zur Behandlung der Migräne erfolgte auf Basis der Ergebnisse der ersten Projektphase eine Patentanmeldung in 2022. Der Extrakt hemmt wie neueste synthetische Arzneimittel den Botenstoff CGRP (Calcitonin Gene Related Peptid), der in der Pathophysiologie der Migräne eine wichtige Rolle spielt und zeigt darüber hinaus in den Testsystemen eine leberschützende Wirkung. Die Tierversuche wurden im Geschäftsjahr abgeschlossen, die finalen Ergebnisse und Bewertung wird im Juni 2024 erwartet. 2. Für neue pflanzliche Extrakte zur Behandlung von Tumorerkrankungen wurden nach vielversprechenden in-vitro Versuchen im Jahr 2021 erneut Experimente in Krebszelllinien durchgeführt, die auch noch in 2024 fortgeführt werden. 3. Unsere patentierten Probiotika Stämme wurden weiter in-vitro hinsichtlich optimaler Wachstumsbedingungen mit Präbiotika und ihrer metabolischen Wirkungen charakterisiert. Die Wirkungen auf die Fettaufnahme konnte in präklinischen Experimenten bestätigt werden. Darüber hinaus wurde die Entwicklung eines innovativen Kombinationspräparats mit einem unserer Stämme und einem pflanzlichen Spezialextrakt zum Gewichtsmanagement fortgesetzt und eine erste Charge in 2023 zunächst für den Vertrieb in den USA produziert. Die zuvor genannten Projekte zielen alle auf Kundenbedürfnisse mit hohem Marktpotential.
Inning, den 29.Juli 2024 Weber & Weber GmbH Hans Rittinghausen, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang
Finanzinstrumente Im Einzelnen werden folgende Finanzinstrumente ausgewiesen:
Pensionsrückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Höhe der Rückstellung für Pensionen ist nach versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt worden. Hier wurde die Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method) angewandt. Des Weiteren wurden ein Rechnungszins von 1,74 % gemäß § 253 (2) HGB, sowie ein Rententrend von 2,0 % berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen betragen 78.883 EUR. Der Unterschiedsbetrag zwischen 7 Jahre und 10 Jahre beträgt 461 EUR. Ausschüttungssperre Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag im Sinn des § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf 210 TEUR. Er setzt sich wie folgt zusammen:
Angaben zu den Rückstellungen Rückstellungsspiegel
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 3.383.654,44 EUR aufgrund von Lieferungen und Leistungen. Weitere Angaben zu den Verbindlichkeiten siehe im nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel.
V. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren sowie unter Beachtung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Umsatzerlöse, Erträge und Aufwendungen wurden fast ausschließlich im Inland getätigt. Umsatzerlöse Als Umsatzerlöse werden Erlöse aus inländischen Umsätzen (23.854 TEUR), aus EU-Lieferungen (446 TEUR), Erlöse gegenüber verbundenen Unternehmen aus Kostenumlagen und Weiterberechnungen (1.805 TEUR), die Weiterberechnung von Lieferungen (165 TEUR) ausgewiesen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (167 TEUR) enthalten insbesondere solche aus der Auflösung von Rückstellungen (113 TEUR), sowie aus sonstigen Sachbezügen (35 TEUR). VI. Sonstige Pflichtangaben Aktive latente Steuern, die eine zukünftige Steuerentlastung darstellen, resultieren aus den Bilanzposten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 5 TEUR. Passive latente Steuern, die eine zukünftige Steuerbelastung darstellen, entstehen bei den selbstgeschaffenen immateriellen VermG und den immateriellen VermG in Entwicklung. Diese haben sich wie folgt entwickelt: Mitarbeiteranzahl
Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind Einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer: Rittinghausen, Hans, wohnhaft in Herrsching wurde mit Wirkung zum 11.03.2023 als Geschäftsführer bestellt. Herr Rittinghausen ist Kaufmann. Geschäftsführer: Dr. Rittinghausen, Reiner, Inning am Ammersee als Geschäftsführer zum 29.08.2023 ausgeschieden. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Der Jahresabschluss der Weber & Weber GmbH für das Jahr 2022 wurde im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 2.153.530,80 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Inning, den 29.07.2024 Weber & Weber GmbH Geschäftsführung sonstige Berichtsbestandteile
Dr. Reiner Rittinghausen Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt. An die Weber & Weber GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Weber & Weber GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weber & Weber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Worms, den 29.07.2024 HSH
GmbH
Dipl.- Kffr. Katja Oberdieck, Wirtschaftsprüferin |
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