Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 4897
Eingetragen
4.10.2001
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung
Gegenstand
Die Herstellung von Maschinenbauteilen als Zulieferer, der Maschinenbau und die Herstellung ähnlicher Produkte sowie alle damit zusammenhängenden Handelsgeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus von Seggern
seit 5.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Klaus von Seggern
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Klaus von Seggern
Bad Zwischenahn
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sealpac GmbH

Oldenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Rohergebnis 15.198.527,81 14.201.560,59
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.851.732,05 5.988.851,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.192.457,01 8.044.189,06 1.177.761,47
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.193.991,58 2.086.043,72
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.010.307,23 4.206.002,73
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 36.023,10 21.564,40
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.649,68 18.917,84
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 332.363,37 263.513,99
8. Ergebnis nach Steuern 685.349,35 519.869,69
9. Sonstige Steuern 8.944,00 7.920,00
10. Jahresüberschuss 676.405,35 511.949,69

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der Sealpac GmbH Oldenburg

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gerwerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.315,00 17
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.746.621,00 5.663
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.733.064,00 1856
5.479.685,00 7.519
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.716,94 13
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.010.202,96 2.010
2.023.919,90 2.023
7.517.919,90 9.560
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe 19.526.722,90 19.854
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.541.345,44 759
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.463.590,65 5.604
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.659.844,38 -471
26.871.814,61 25.746
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.772.303,60 5.885
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.010.529,11 3.993
8.782.832,71 9.878
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.162.493,45 2.358
37.817.140,77 37.981
C. Rechnungsabgrenzungsposten 311.167,91 216
45.646.228,58 47.757

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 17.115.880,32 16.604
III. Jahresüberschuss 676.405,35 512
17.817.285,67 17.141
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 1.206.085,41 980
1.206.085,41 980
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.333.226,86 29.184
2. Sonstige Verbindlichkeiten 289.630,64 453
26.622.857,50 29.637
45.646.228,58 47.758

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sealpac GmbH, Oldenburg

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sealpac GmbH, Oldenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sealpac GmbH, Oldenburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieser Sachverhalte, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Die Werthaltigkeit eines Teilbetrags der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.820 TEUR konnte nicht hinreichend nachgewiesen werden. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Des Weiteren ist die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von T€ 19.527 mit den angesetzten Einkaufspreisen nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir keinen Zugriff auf die Preise der einzelnen Zugänge des Geschäftsjahres erhalten konnten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bewertung gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere an der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Außerdem ist die retrograde Bewertung der Unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen in Höhe von T€ 2.541 sowie der fertigen Erzeugnisse und Waren in Höhe von T€ 6.464 nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir keinen Zugriff auf die Bewertungsdatenbank erhalten haben und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit hierüber erhalten konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere an der Bewertung der Unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie der fertigen Erzeugnisse und Waren, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 11. Juni 2024

OBIC Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. W. Schnitger, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 14.06.2024

ANHANG zum 31. Dezember 2023

der Sealpac GmbH

Oldenburg

Registergericht: Amtsgericht Oldenburg

Registernummer: HRB 4897

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum von 2 - 3 Jahren planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über 1 - 14 Jahre vermindert. In die Herstellungskosten werden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich werden Abschreibungen vorgenommen.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzel- sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Für bestimmte Vorräte wird der Wert mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ermittelt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Das Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen unter den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Aufwendungen für das Folgejahr, die bereits im Berichtsjahr gezahlt wurden.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassakurs am Bilanzstichtag bewertet.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

der Sealpac GmbH

Oldenburg

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 414.822,55 0,00 0,00 0,00 414.822,55
414.822,55 0,00 0,00 0,00 414.822,55
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 8.207.198,85 400.532,08 964.468,99 114.291,00 7.757.552,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.027.714,14 313.622,59 106.431,01 1.666,25- 5.233.239,47
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 114.291,00 0,00 114.291,00- 0,00
13.234.912,99 828.445,67 1.070.900,00 1.666,25- 12.990.792,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.716,94 0,00 0,00 0,00 13.716,94
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.010.202,96 0,00 0,00 0,00 2.010.202,96
2.023.919,90 0,00 0,00 0,00 2.023.919,90
15.673.655,44 828.445,67 1.070.900,00 1.666,25- 15.429.534,86
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 397.808,55 2.702,00 0,00 0,00 400.507,55
397.808,55 2.702,00 0,00 0,00 400.507,55
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.543.851,85 1.757.979,08 290.898,88 0,00 4.010.931,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.171.670,89 433.310,50 104.805,92 0,00 3.500.175,47
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.715.522,74 2.191.289,58 395.704,91 0,00 7.511.107,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.113.328,29 2.193.991,58 395.704,91 0,00 7.911.614,96
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 14.315,00 17.017,00
0,00 14.315,00 17.017,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.746.621,00 5.663.347,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.733.064,00 1.856.043,25
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 5.479.685,00 7.519.390,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 13.716,94 13.716,94
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.010.202,96 2.010.202,96
0,00 2.023.919,90 2.023.919,90
0,00 7.517.919,90 9.560.327,15

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände einer Restlaufzeit
unter einem Jahr über einem Jahr gesamt
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.772.303,60 0,00 5.772.303,60
(Vorjahr) (5.885.053,71) (0,00) (5.885.053,71)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.479.657,45 530.871,66 3.010.529,11
(Vorjahr) (3.389.088,12) (603.477,87) (3.992.565,99)
8.251.961,05 530.871,66 8.782.832.71
(Vorjahr) (9.274.141,83) (603.477,87) (9.877.619,70)

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind folgende Forderungen enthalten:

gegenüber verbundenen Unternehmen: € 1.819.985,05

 

(Vorjahr: € 2.506.075,72)

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Forderungen enthalten:

gegenüber Gesellschafter: € 0,00

 

(Vorjahr: € 242.547,52)

3. Sonstige Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
Gewährleistungen 608.100,00 438.900,00
Provisionsansprüche 3.100,00 11.400,00
Urlaubsansprüche incl. Überstunden 425.400,00 394.500,00
Übrige Rückstellungen 169.485,41 135.113,97
1.206.085,41 979.913,97

4. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr mehr mehr als ein Jahr davon mehr als fünf Jahren Gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.333.226,86 0,00 0,00 26.333.226,86
(Vorjahr) (29.184.015,26) (0,00) (0,00) (29.184.015,26)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 289.630,64 0,00 0,00 289.630,64
(Vorjahr) (452.596,58) (0,00) (0,00) (452.596,58)
26.622.857,50 0,00 0,00 29.622.857,50
(Vorjahr) (29.636.611,84) (0,00) (0,00) (29.636.611,84)
gesicherte Beträge Art
T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.333 1
(Vorjahr) (29.184) 1
2. Sonstige Verbindlichkeiten
(Vorjahr)
26.333
(Vorjahr) (29.184)

Art der Sicherheit:

1 Eigentumsvorbehalt

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Verbindlichkeiten enthalten:

aus Steuern : € 62.350

 

(Vorjahr: € 328.155)

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

a) Einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnende Erträge

31.12.2023 31.12.2022
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 9.012,35 1.236,86
Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 23.169,45 12.548,31
Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.100,00 30.600,00
Sonstige periodenfremde Erträge 62.760,79 4.350,12
115.042,59 48.735,29

3. Aufwendungen für Altersversorgung

Im Gesamtbetrag der Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von € 49.313,90 (Vorjahr: € 50.905,01).

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

a) Einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen

31.12.2023 31.12.2022
periodenfremde Aufwendungen 36.061,57 1.119,94
Forderungsverluste 3.673,76 35.322,32
39.735,33 36.442,26

D. Sonstige Pflichtangaben

I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Art der finanziellen Verpflichtung 1. Jahr 2. - 5. Jahr nach dem 5. Jahr
T€ T€ T€
Verpflichtungen aus Pachtverträgen über das unbewegliche Sachanlagevermögen 1.155 1.528 573
1.155 1.528 573

II. Art und Zweck von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Die Gesellschaft hat den Bereich IT outgesourct, um Synergieeffekte zu nutzen. Risiken daraus ergeben sich nicht.

III. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Geschäftsjahr waren in durchschnittlicher Anzahl folgende Mitarbeitergruppen beschäftigt:

gesamt
Angestellte 37
Gewerbliche Arbeitnehmer 69
Auszubildende 5
111

IV. Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge

Als Geschäftsführer bei der Gesellschaft ist bestellt:

Klaus von Seggern, Bad Zwischenahn Geschäftsführer für alle Geschäftsbereiche

Die an die Geschäftsführung gewährten Vorschüsse/Kredite entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:

Stand 1. Januar 2023 242.547,52
Tilgungen 242.547,52
Zugänge 0,00
Stand 31. Dezember 2023 0,00

Die Verzinsung erfolgte mit einem Zinssatz von 0%.

V. Aufstellung des Anteilsbesitzes

Es wurde die Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen.

VI. Honorare des Abschlussprüfers

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 14
14

VIII. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Oldenburg, 27.03.2024

Sealpac GmbH Oldenburg

gez. Klaus von Seggern, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der Sealpac GmbH

Oldenburg

A. Grundlagen der Gesellschaft

Grundlage der Gesellschaft ist die Herstellung von Maschinenbauteilen als Zulieferer, der Maschinenbau und die Herstellung ähnlicher Produkte sowie alle damit zusammenhängenden Handelsgeschäfte.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das ifo-Institut berichtet in der Konjunkturprognose Winter 2023, dass die Weichen für die deutsche Wirtschaft auf Erholung gestellt sind. Die Inflation ist auf dem Rückzug und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland.

Damit kehrt Kaufkraft zurück und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen.

Weiterhin wird in der Konjunkturprognose ausgeführt, dass wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein dürfte, und es wird prognostiziert, dass im Frühsommer des kommenden Jahres die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen dürfte. Dieses dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollte der globale Welthandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden.

Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr sinken und um 0,9% im kommenden Jahr zulegen.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf sowie die Auftragsentwicklung im abgelaufenen Wirtschaftsjahr können als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Der Rohertrag ist im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls gestiegen. Der Personalaufwand ist ebenfalls gestiegen. Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2023 leicht gestiegen. Die Vertriebskosten sind gesunken und die Verwaltungskosten sind im Geschäftsjahr 2023 leicht gestiegen.

Als Zulieferer von Maschinenbauteilen könnten wir an stärkeren Auftragseingängen unserer Kunden partizipieren. Die Maschinenbaubranche ist fortwährend von einem starken Preiskampf gekennzeichnet, und insoweit sind wir entsprechend von den Marktmechanismen betroffen.

3. Prognose-Ist-Vergleich

Prognose 2023 Ergebnisse 2023
Umsatz +/-5% im Vergleich zum Vorjahr Umsatz + 10% im Vergleich zum Vorjahr.
Finanzielle Ziele
Jahresergebnis +/-5% im Vergleich zu 2022. Jahresergebnis + 32 % im Vergleich zu 2022.
Vertriebs Ziele Verstärkung der Vertriebsaktivitäten im Inland und Ausland mit weiterentwickelten Produkten Die Vertriebsaktivitäten sind verstärkt worden.
Weitere Festigung der Marktposition Unsere Marktposition ist weiter gefestigt worden.

4. Lage

a. Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ %
Jahresergebnis 676 512 32,1

Die Erhöhung des Jahresergebnisses beruhte in erster Linie auf dem gestiegenen Rohertrag.

Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ %
Rohertrag 14.958 14.034 6,6

Der Rohertrag ist absolut gestiegen und relativen Zahlen auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Personalkosten haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
T€ T€ %
Personalkosten 8.044 7.167 12,2

Grund für die Entwicklung der Personalkosten sind Sonderzahlungen.

Die Steuerquote stellt sich wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
% % % - Punkte
Steuerquote 32,9 34,0 -1,1

Bei der Berechnung der Steuerquote wird der Steueraufwand zum Jahresüberschuss vor Steuern in das Verhältnis gesetzt.

Die Eigenkapitalrentabilität stellt sich im 3-Jahres-Vergleich wie folgt dar:

2023 2022 2021
Jahresergebnis T€ 676 512 432
Eigenkapital T€ 17.817 17.141 16.629
Eigenkapitalrendite % 3,9 3,1 2,7

Bei der Berechnung der Eigenkapitalrentabilität wird das Eigenkapital des Bilanzstichtages des Vorjahres zugrunde gelegt.

b. Finanzlage

i. Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderungen
Kapitalstruktur T€ % T€ % T€
Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital 17.817 39,0 17.141 35,9 676
Kurz- und mittelfristiges 30.617 27.829 61,0 30.617 64,1 -2.788
Gesamtsumme 45.646 100,0 47.757 100,0 -2.111

ii. Investitionen

Die Entwicklung der Investitionen stellt sich im Zwei-Jahres-Vergleich wie folgt dar:

Investitionen in
T€
2022 6,324
2023 828

Die Investitionen des Berichtsjahres fanden hauptsächlich im Bereich der Maschinen und Ausstattungen statt.

iii. Liquidität

Die Liquidität kann als äußerst positiv bezeichnet werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen nicht vor.

31.12.2023 31.12.2022
T€ % T€ %
Anlagevermögen 7.518 100,0 9.560 100,0
Eigenkapital 17.817 237,0 17.141 179,3
Überdeckung (+) / Unterdeckung (-): 10.299 137,0 7.581 79,3
Langfristiges 0 0,0 0 0,0
Überdeckung (+) / Unterdeckung (-): 10.299 137,0 7.581 79,3

Die Tabelle verdeutlicht, dass die Gesellschaft weiterhin solide Finanzierung aufweist. Die Finanzierung des Anlagevermögens der Gesellschaft wies zum Bilanzstichtag eine finanzielle Überdeckung mit langfristigem Kapital (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital) von T€ 10.299 aus.

Der nachstehend ermittelte Cash Flow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen der Gesellschaft hinzugerechnet.

2023 2022
T€ T€
Jahresergebnis 676 512
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen +2.194 +2.086
Cash Flow 2.870 2.598

c. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderungen
Vermögensstruktur T€ % T€ % T€
Anlagevermögen 7.518 16,5 9.560 20,0 -2.042
Umlaufvermögen und sonstige Aktiva 38.128 83,5 38.197 80,0 -69
Gesamtsumme 45.646 100,0 47.757 100,0 -2.111

Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr 2023 insbesondere auf Grund von Abgängen bei den Technischen Anlagen und Maschinen gesunken.

Das Umlaufvermögen befindet sich auf Vorjahresniveau.

Relativ ist das Verhältnis des Umlaufvermögens zu Lasten des Anlagevermögens zur Bilanzsumme gestiegen.

5. Berichterstattung nach § 289 Abs. 3 HGB:

Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren

Viele Kunden zählen zu unseren Stammkunden. Wir konnten aber auch wieder viele neue Kunden, vereinzelt auch mit neuen Produkten und Verpackungen, für uns gewinnen.

Aufgrund dieser neuen Herausforderungen entwickeln wir immer wieder neue Lösungen. In Einzelfällen erlangen wir dadurch einen Wettbewerbsvorteil.

Wir nutzen den gewerblichen Rechtsschutz, um auch die Ergebnisse aus Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu schützen. In der Herstellung und Entwicklung finden die neuesten Technologien Anwendung, um auch Emissionswerte und Energieverbrauch zu senken.

Durch diese ständig neuen Herausforderungen müssen auch unsere Mitarbeiter auf einem technologisch aktuellen Stand sein.

Es finden auf diesen Gebieten sehr viele Gespräche intern als auch mit Lieferanten statt.

Viele Mitarbeiter haben großes Interesse an immer neuen Aufgaben und können somit auf eine lange Betriebszugehörigkeit zurückblicken, weil es diese Aufgabenvielfalt gibt.

Die Betriebsausstattung entspricht in allen Abteilungen dem Stand der Technik.

Alle Vorschriften zum Arbeitsschutz werden eingehalten.

Alle Umweltschutzmaßnahmen werden vollständig erfüllt.

C. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das ifo-Institut führt in seiner Konjunkturprognose Frühjahr 2024 aus, dass unter Unternehmen und Haushalten die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch sei. Im laufenden Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Weiterhin wird in der Konjunkturprognose ausgeführt, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen wird. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen.

Da wir einer Branche angehören, die der Grundversorgung der Bevölkerung dient, sind wir gut aufgestellt und gehen für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin von einer positiven Entwicklung aus. Somit sind wir weniger stark vom Ukraine-Krieg betroffen. Aufgrund der Marktposition sowie der allgemeinen Wirtschaftslage planen wir mit Umsätzen in Höhe von +/- 5% im Verhältnis zum Geschäftsjahr 2023.

An möglichen Kosteneinsparungen wird weiterhin gearbeitet.

Beim Jahresergebnis gehen wir im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ebenfalls von einem Ergebnis in Höhe von +/- 5% aus.

Die Erlöse aus dem Auslandsgeschäft sind im Berichtsjahr gestiegen. Wir haben es mit lebhaften Wettbewerbern in schwierigen Märkten zu tun.

2. Chancen und Risiken

Die Auswirkungen der Ukrainekrise sind zurzeit nicht abzuschätzen. Steigende Bezugspreise können hier ein mögliches Risiko darstellen. Steigende Energiepreise stellen ein weiteres Risiko dar.

Wir werden unsere Vertriebsaktivitäten im Inland und Ausland in diesem Jahr mit weiterentwickelten Produkten weiterhin verstärken.

Ein Risiko sehen wir in zunehmendem Wettbewerb.

Liquiditätsrisiken sind nicht vorhanden.

Durch die konsequente Unternehmensstrategie sehen wir eine Chance in der weiteren Festigung unserer Position am Markt und der Akquirierung neuer potenzieller Kunden.

 

Oldenburg, 27.03.2024

Sealpac GmbH

gez. Klaus von Seggern, Geschäftsführer

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