Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 14582
Vorher
JK-Marketing GmbHJK-Sales GmbH
Eingetragen
12.12.2002
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von SportgerätenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Geändert, nun: Herstellung und der Vertrieb von Solarien, Massagesystemen und Geräten für die aktive und passive Freizeitgestaltung und Gesundheitspflege sowie der Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frederike Knop
seit 19.5.2026
Prokura
Marcel Koch
seit 6.5.2025
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JK-Gruppe GmbH

Windhagen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die JK-Gruppe GmbH, Windhagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der JK-Gruppe GmbH, Windhagen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der JK-Gruppe GmbH, Windhagen, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 17. Februar 2023

Bacher & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

David Kapp, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31.12.2022

der JK-Gruppe GmbH, Windhagen

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anpassung / Währungsangleichung Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, Software 11.682.338 117.475 795.787 9.715 11.013.741
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 573.323 573.323
3. geleistete Anzahlungen 0 81.593 -313 81.280
11.682.338 772.392 795.787 0 9.402 11.668.344
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 898.976 898.976
2. technische Anlagen und Maschinen 2.440.711 583.908 55.395 317.887 -29 3.287.082
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.372.138 981.698 5.148.261 42.991 308.899 6.557.465
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 360.878 637.733 -360.878 637.733
14.072.703 2.203.339 5.203.657 0 308.870 11.381.256
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 106.121 106.121
2. sonstige Ausleihungen 609.744 206.327 119.264 696.807
715.865 206.327 119.264 0 0 802.928
26.470.905 3.182.058 6.118.708 0 318.272 23.852.528
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anpassung / Währungsangleichung Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, Software 6.803.134 988.786 795.787 1.492 6.997.625
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 19.111
3. geleistete Anzahlungen 0 0
6.803.134 1.007.896 795.787 0 1.492 7.016.736
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 728.639 20.279 748.918
2. technische Anlagen und Maschinen 1.855.338 529.164 53.639 -8 2.330.854
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.971.860 910.799 4.852.229 300.990 4.331.420
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0
10.555.836 1.460.241 4.905.869 0 300.982 7.411.191
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 96.121 96.121
2. sonstige Ausleihungen 330.500 -110.824 219.677
426.621 -110.824 0 0 0 315.797
17.785.591 2.357.314 5.701.655 0 302.475 14.743.724
Buchwert 31.12.2022 Buchwert Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, Software 4.016.116 4.879.204
2. Geschäfts- oder Firmenwert 554.213 0
3. geleistete Anzahlungen 81.280 0
4.651.609 4.879.204
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 150.059 170.337
2. technische Anlagen und Maschinen 956.228 585.373
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.226.046 2.400.279
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 637.733 360.878
3.970.065 3.516.867
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000 10.000
2. sonstige Ausleihungen 477.131 279.243
487.131 289.243
9.108.804 8.685.314

Bilanz zum 31.12.2022

der Konzern JK, Windhagen

HRB 25607 beim Amtsgericht Montabaur

Aktivseite

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.016.116 4.879.204
2. Geschäfts- oder Firmenwert 554.213 0
3. geleistete Anzahlungen 81.280 4.651.608 0
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 150.059 170.337
2. technische Anlagen und Maschinen 956.228 585.373
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.226.046 2.400.278
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 637.733 3.970.065 360.878
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.000 10.000
sonstige Ausleihungen 477.131 487.131 279.243
9.108.804 8.685.314
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.714.165 7.847.413
2. unfertige Erzeugnisse 2.442.409 1.777.799
3. fertige Erzeugnisse und Waren 24.510.507 14.958.106
4. geleistete Anzahlungen 710.644 94.951
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.986.974 35.390.751 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.389.566 11.859.342
davon mit einer Restlaufzeit mehr als einem Jahr: 787.281 € (Vj.615.658 T€)
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.780.027 18.169.593 3.048.080
davon mit einer Restlaufzeit mehr als einem Jahr: 449.161 € (Vj. 1.604.370 T€)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.841.776 21.346.258
57.402.120 60.931.948
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.601.019 1.417.663
D. Aktive latente Steuern 489.814 246.185
68.601.757 71.281.110

Passivseite

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 4.402.902 15.975.000
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -544.349 -1.772.060
IV. Gewinnvortrag 17.769.088 17.702.411
V. Konzernjahresüberschuss 12.812.567 3.494.580
VI. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile 0 34.465.208 1.352.894
36.777.824
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 515.176 1.071.047
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.048.294 1.220.658
2. Steuerrückstellungen 5.076.662 4.524.586
3. sonstige Rückstellungen 11.155.615 17.280.571 8.481.067
14.226.310
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditistituten 7.517.053 6.602.385
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 3.250.787
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.617.505 4.521.244
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.041.864 15.176.422 3.105.318
davon aus Steuern: 1.449.202 € (Vj. 1.351.612 T€) 17.479.733
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 35.066 € (Vj. 11.753 T€)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 105.042 500.097
F. Passive latente Steuern 1.059.338 1.226.099
68.601.757 71.281.110

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31.12.2022

der JK-Gruppe GmbH, Windhagen

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Kapitalrücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 01.01.2021 25.000 0 15.975.000 15.975.000
Währungsumrechnung
Sonstige Veränderungen
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2021 25.000 0 15.975.000 15.975.000
Stand am 01.01.2022 25.000 0 15.975.000 15.975.000
Einstellung in / Entnahmen aus Rücklagen -11.572.098 -11.572.098
Ausschüttung
Währungsumrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2022 25.000 0 4.402.902 4.402.902
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag, der dem Mutter-unternehmen zuzurechnen ist Summe
Summe
Stand am 01.01.2021 15.975.000 -2.876.148 14.354.820 3.347.590 30.826.262
Währungsumrechnung 1.104.088 1.104.088
Sonstige Veränderungen 3.347.590 -3.347.590 0
Konzernjahresüberschuss 3.494.580 3.494.580
Stand am 31.12.2021 15.975.000 -1.772.060 17.702.410 3.494.580 35.424.930
Stand am 01.01.2022 15.975.000 -1.772.060 17.702.410 3.494.580 35.424.930
Einstellung in / Entnahmen aus Rücklagen -11.572.098 -11.572.098
Ausschüttung -3.427.902 -3.427.902
Währungsumrechnung 1.227.711 1.227.711
Sonstige Veränderungen 66.677 -66.677 0
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 12.812.567 12.812.567
Stand am 31.12.2022 4.402.902 -544.349 17.769.088 12.812.567 34.465.208
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne / Verluste Summe
Stand am 01.01.2021 103.946 -6.057 459.079 556.968 31.383.230
Währungsumrechnung 68.194 68.194 1.172.282
Sonstige Veränderungen 459.082 -3 -459.079 0 0
Konzernjahresüberschuss 727.732 727.732 4.222.312
Stand am 31.12.2021 563.028 62.134 727.732 1.352.894 36.777.824
Stand am 01.01.2022 563.028 62.134 727.732 1.352.894 36.777.824
Einstellung in / Entnahmen aus Rücklagen -11.572.098
Ausschüttung 0 -3.427.902
Währungsumrechnung 0 1.227.711
Sonstige Veränderungen 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises -563.028 -62.134 -1.233.655,00 -1.858.817 -1.858.817
Konzernjahresüberschuss 505.923 505.923 13.318.490
Stand am 31.12.2022 0 0 0 0 34.465.208

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2022

der Konzern JK, Windhagen

2022 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 124.341.488 88.591.945
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 7.663.624 -963.112
3. andere aktivierte Eigenleistungen 168.821 0
4. sonstige betriebliche Erträge 7.476.016 4.290.831
davon Erträge aus Währungsumrechnung: 160.931 € (Vj. 517.628 T€)
139.649.948 91.919.664
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -55.025.581 -36.934.560
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.966.499 -57.992.080 -997.694 -37.932.253
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -27.288.693 -17.888.029
b) soziale Abgaben und Aufwendugen für Altersversorgung -4.237.820 -31.526.513 -3.493.748 -21.381.777
davon für Altersversorgung: -60.099 € (Vj. -129.697 T€)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.468.138 -2.490.213
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -30.289.450 -22.305.298
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: -2.134.820 € (Vj. -8.583 T€)
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 119.264 207.891
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 226.924 237.689
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -341.208 -851.031
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: -22.826 € (Vj. -23.220 T€)
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag
a) laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag -4.371.448 -2.907.120
b) latente Steuern 410.390 -3.961.058 96.717 -2.810.404
13. Ergebnis nach Steuern 13.417.689 4.594.267
14. sonstige Steuern -99.198 -371.956
15. Konzernjahresüberschuss (vor Anteilen anderer Gesellschafter) 13.318.491 4.222.312
16. Ergebnisanteile für nicht beherrschende Anteile -505.923 -727.732
17. Konzernjahresüberschuss (nach Anteilen anderer Gesellschafter) 12.812.567 3.494.580
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 17.702.411
19. Bilanzgewinn 21.196.990

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2022

der JK-Gruppe GmbH, Windhagen

2022 2021
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 12.812.567 3.494.580
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.357.314 2.294.168
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 2.294.926 1.038.908
4. +/- sonstige zahlungsunwirksamen Aufwendungen / Erträge -1.917.708 -178.316
5 -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -13.354.099 222.307
5 +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.249.782 4.095.877
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -351.464 -310.558
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 114.284 613.342
9. +/- Aufwendungen / Erträge aus außerordentlichen Posten 0 -2.930.000
10. +/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 3.961.058 2.810.404
11. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 2.914.707
12. -/+ Ertragsteuerzahlungen -3.700.603 -2.500.808
13. = Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (= Summe aus 1 bis 12) -1.033.506 11.564.611
14. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -772.392 -285.917
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 649.250 391.343
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.203.339 -1.524.176
17. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 119.264 196.045
18. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -197.887 -221.342
19. + erhaltene Zinsen 226.924 249.534
20. = Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit (= Summe aus 14 bis 19) -2.178.179 -1.194.513
21. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -11.572.098 0
22. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 3.000.000 0
23. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -3.750.000 -13.435.843
24. - gezahlte Zinsen -315.391 -832.415
25. - gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -3.427.902 0
26. = Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit (= Summe aus 21 bis 25) -16.065.391 -14.268.258
27. zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (= Summe aus 13, 20, 26) -19.277.076 -3.898.160
28 +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 110.916 397.271
29. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 21.346.258 24.847.147
30. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (= Summe aus 27 bis 29) 2.180.098 21.346.258
(davon negative Fondsbestandteile 1.661.677 €, Vj. 0 €)

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

der JK-Gruppe GmbH (JK-Gruppe)

Windhagen

Gliederung

I. Allgemeine Angaben

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Konsolidierungsgrundsätze und -methoden

IV. Erläuterungen zur Konzernbilanz

V. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

VI. Haftungsverhältnisse

VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

VIII. Derivative Finanzinstrumente

IX. Angaben zur Kapitalflussrechnung

X. Sonstige Angaben

XI. Ergebnisverwendung

I. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss wird auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt. Die Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Bestimmungen der § 266 bzw. § 275 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung der Ausweisvorschriften der §§ 301 ff. HGB.

Der Konzernabschluss wird grundsätzlich nach den Vorschriften des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) aufgestellt. Dort, wo die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) Wahlrechte des HGB einschränken oder über die handelsrechtlichen Vorschriften hinaus Empfehlungen aussprechen, wurde von einer Anwendung der DRS abgesehen.

Mutterunternehmen ist die JK-Gruppe GmbH mit Sitz in 53578 Windhagen, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Montabaur unter HRB 25607. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, der den Abschlussstichtagen sämtlicher Konzerngesellschaften entspricht, aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen für die einbezogenen inländischen Unternehmen in vollem Umfang, für die einbezogenen ausländischen Unternehmen zum Teil den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Länderspezifische Unterschiede der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen in Einzelfällen für die ausländischen Tochterunternehmen zu Abweichungen gegenüber den für das Mutterunternehmen anwendbaren Bewertungsmethoden. Die Auswirkungen sind für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung, so dass insoweit gemäß § 308 Abs. 2 Satz 3 HGB von einer einheitlichen Bewertung abgesehen wird.

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen werden in der Gliederung an die allgemeinen Vorschriften des HGB angepasst. Nach dem Umsatzkostenverfahren erstellte Gewinn- und Verlustrechnungen ausländischer Tochter- oder Enkelunternehmen werden auf das für den Konzern angewandte Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB umgestellt.

Aktivierte immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten erfasst und entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden anhand direkt zurechenbarer Einzelkosten sowie angemessener Gemeinkosten ermittelt. Das Sachanlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen und die Anlagen im Bau sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Ausleihungen entsprechen den gewährten Darlehensbeträgen zzgl. anfallender Zinsen, vermindert um Tilgungen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens auch bei nicht voraussichtlich dauernder Wertminderung durchgeführt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Wertaufholungen vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und nach dem Gebot der kaufmännischen Vorsicht. In den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind entsprechende Gemeinkostenanteile enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert oder einem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Wertberichtigungen werden unter dem Gesichtspunkt des kaufmännischen Vorsichtsprinzips in ausreichendem Umfang gebildet.

Die liquiden Mittel in EUR wurden mit ihrem Nennwert angesetzt, solche in Fremdwährung mit dem Devisenkassamittelkurs am Jahresabschlussstichtag umgerechnet.

Für Aufwendungen und Erträge, die bis zum Abschlussstichtag gezahlt werden, jedoch einen bestimmten Zeitraum nach dem Konzernabschlussstichtag betreffen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber inländischen Berechtigten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Für drohende Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen gebildet. Sie sind in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Alle Verbindlichkeiten werden zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Aktive bzw. passive latente Steuern werden in Höhe der sich voraussichtlich ergebenden Steuerentlastung bzw. -belastung angesetzt.

III. Konsolidierungsgrundsätze und -methoden

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wurde in Einklang mit § 301 HGB zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorgenommen (Neubewertungsmethode).

Für die in den Konsolidierungskreis einbezogenen verbundenen Tochter- und Enkelunternehmen wird die Kapitalkonsolidierung auf der Grundlage der Wertansätze und der maßgeblichen Währungskurse zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorgenommen.

Zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung hat sich ein passiver Unterschiedsbetrag ergeben. Dieser ist unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen. Dieser Posten ist durch einen Eigenkapitalcharakter geprägt und wird nach DRS 23.145 aufgelöst.

Per 31.12.2022 wurden folgende Unternehmen als Tochter- oder (Ur-)Enkelunternehmen in die Konzernbilanz einbezogen bzw. wurde unter Anwendung der Befreiungsvorschrift gemäß § 296 Abs. 2 HGB von einer Vollkonsolidierung abgesehen:

(Indirekter) Anteil der JK-Gruppe GmbH Sitz
JK-Gruppe GmbH Windhagen, Deutschland
JK-Holding GmbH 100,0 % Windhagen, Deutschland
Immobiliengesellschaft Robi 1 GmbH 100,0 % Windhagen, Deutschland
JK-Products GmbH 100,0 % Windhagen, Deutschland
JK-International GmbH 100,0 % Windhagen, Deutschland
JK-Nederland B.V. 100,0 % Rotterdam, Niederlande
JK-Schweiz AG 100,0 % Stansstad, Schweiz
JK Holdings (UK) PLC 100,0 % London, England
JK Health & Beauty Technologies Group PLC 100,0 % London, England
JK Products & Services, Inc. 100,0 % Jonesboro, USA
JK North America Holdings-Canada Ltd. 100,0 % Vancouver, Kanada

Mit Kaufvertrag vom 29.09.2022 hat die JK-Holding GmbH die verbleibenden 33,3 % der (Minderheiten-)Anteile an der JK Holdings (UK) PLC erworben. Im Rahmen dieses Kaufs ist der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile aus dem Vorjahr in Höhe von 1.353 T€ entfallen und ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 573 T€ entstanden.

Mit Kaufvertrag vom 22.12.2022 hat die JK-Holding GmbH sämtliche Anteile an der JK Health & Beauty Technologies Group PLC von der JK Holdings (UK) PLC erworben.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 28.12.2022 wurde die JK-Capital, Inc. mit Wirkung zum 31.12.2022 auf die JK Products & Services, Inc. verschmolzen.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 08.12.2022 wurde die Immobiliengesellschaft Robi 1 GmbH zum 30.06. bzw. 01.07.2022 auf die JK-Holding GmbH verschmolzen. Da die Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister zum 31.12.2022 noch nicht erfolgt ist, wird diese gemäß IDW RS HFA 42 handelsrechtlich erst im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wirksam werden. Aus dem Sachverhalt ergeben sich in einer Nettobetrachtung (HB II und Konsolidierungsbuchungen) in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 keine Auswirkungen auf die Konzernrechnungslegung.

Die im Vorjahr gem. § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogene Merchant Leasing PLC wurde am 02.08.2022 gelöscht.

Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die folgenden Gesellschaften machen von der Befreiungsregelung gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 Gebrauch, nehmen infolgedessen Aufstellungserleichterungen in Anspruch und verzichten auf eine Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse:

Status (Indirekter) Anteil der JK-Gruppe GmbH Sitz
JK-Holding GmbH Tochterunternehmen 100,0 % Windhagen
Immobiliengesellschaft Robi 1 GmbH Enkelunternehmen 100,0 % Windhagen
JK-Products GmbH Enkelunternehmen 100,0 % Windhagen
JK-International GmbH Enkelunternehmen 100,0 % Windhagen

Nicht einbezogene Unternehmen

In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 296 Abs. 2 HGB wurde ein Tochter- bzw. (Ur-)Enkelunternehmen zum 31.12.2022 nicht mehr in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen, da dessen Einbeziehung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.

(Indirekter) Anteil der JK-Gruppe GmbH Sitz
JK Holdings (UK) PLC 100,0 % London, England

Die JK Holdings (UK) PLC hat mit Wirkung zum 22.12.2022 die Anteile an der JK Health & Beauty Technologies Group PLC an die JK-Holding GmbH veräußert. Gleichzeitig hat sie eine Dividende in Höhe des gesamten ausschüttbaren Kapitals an die JK-Holding GmbH ausgeschüttet. Die Gesellschaft besitzt in Folge dessen keine wesentlichen Vermögensgegenstände oder Schulden mehr.

Schuldenkonsolidierung

Die konzerninternen Schuldverhältnisse wurden durch Konsolidierung eliminiert.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Die konzerninternen Leistungsbeziehungen wurden in der Weise konsolidiert, dass konzerninterne Erlöse mit diesbezüglichen Aufwendungen verrechnet wurden. Insbesondere handelt es sich hierbei um Umsatzerlöse, Erlöse aus Verwaltungskostenumlagen, Materialaufwand, sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen sowie Zinserträge und -aufwendungen.

Soweit im Geschäftsjahr in den Einzelabschlüssen Beteiligungserträge von Gruppenunternehmen erfasst worden sind, wurden diese im Rahmen des Konzernabschlusses eliminiert.

Eliminierung von Zwischenergebnissen

Eine Eliminierung von Zwischenergebnissen wird für konzerninterne Leistungsbeziehungen vorgenommen, sofern hiervon unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht abgesehen werden kann. Zwischenergebnisse wurden insbesondere für folgende konzerninterne Leistungsbeziehungen eliminiert:

Zwischenergebnisse für vom Konzern hergestellte Geräte, die vom Konzern an ausländische Geschäftspartner verleast bzw. vermietet werden und

Zwischenergebnisse für vom Konzern hergestellte Geräte und angeschaffte Waren, die vom Konzern noch nicht an Geschäftspartner veräußert wurden.

Währungsumrechnung

Die Aktiv- und Passivposten der ausländischen in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen werden nach der modifizierten Stichtagskursmethode umgerechnet. Aufgrund der Umrechnung der Abschlüsse ergeben sich Umrechnungsdifferenzen, die nicht als Aufwendungen oder Erträge der Periode erfasst, sondern direkt mit dem Konzerneigenkapital verrechnet werden. Hierfür wird ein Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" gebildet. Realisierte Währungskurserfolge insbesondere im Zusammenhang mit Währungsexposures in US-Dollar und solche aufgrund von § 256a HGB sind hingegen im Konzernergebnis verblieben.

Latente Steuern

Sachverhalte, die latente Steuerabgrenzungen zur Folge haben, ergeben sich aus Zwischengewinnen sowie aus der Anwendung der Neubewertungsmethode im Zuge der Erstkonsolidierung. Der Ansatz aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt unsaldiert. Auf Ebene der Einzelabschlüsse bestehen Bewertungsunterschiede zwischen den handelsbilanziellen und den steuerlichen Wertansätzen sowie steuerliche Verlustvorträge, die insgesamt zu einem Aktivüberhang latenter Steuern führen. Auf Ebene der Einzelabschlüsse wird das Wahlrecht gemäß § 298 Abs. 1 i. V. mit § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in Anspruch genommen, wonach ein Aktivüberhang latenter Steuern nicht ausgewiesen werden muss.

Bei der Berechnung latenter Steuern werden unter Berücksichtigung der Verbindlichkeits-Methode die (mit ausreichender Sicherheit zu erwartenden) folgenden zukünftigen Steuersätze der jeweiligen Jurisdiktionen herangezogen:

Land Steuersatz
Deutschland 30 %
Großbritannien 19 %
Niederlande 20 %
USA 28 %

IV. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Entwicklung des Konzernanlagevermögens dargestellt. Diese ist Bestandteil des Konzernanhangs.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen sind Patente, Warenzeichen, Gebrauchsmuster, Nutzungs- und ähnliche Rechte und Werte, ein Markenname und ein Kundenstamm sowie EDV- und ERP-Software ausgewiesen, die entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über einen Zeitraum von 2 bis 15 Jahren.

Im Rahmen der Übernahme verbleibender Minderheitenanteile an einem englischen Enkelunternehmen ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 573 T€ entstanden, der gemäß DRS 23.122 über 10 Jahre abgeschrieben wird.

Die Sachanlagen beinhalten im Wesentlichen Grundstücke und Bauten, technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (einschl. Leasinggegenstände) und werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei Bauten betragen die Nutzungsdauern 15 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 3 Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 4 bis 15 Jahre.

Unter den Beteiligungen wird die folgende Kommanditbeteiligung ausgewiesen:

Anteil der JK-Gruppe GmbH Sitz
TUMOLO GmbH & Co. KG 100 % Pullach i. Isartal, Deutschland

Umlaufvermögen

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Vornahme von Sicherheitsabschlägen für einzelne nicht gängige Fertigerzeugnisse und Waren, sowie von Abschlägen für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, deren weitere Verwendung eingeschränkt ist. Ansonsten erfolgt die Bewertung ggf. mit den niedrigeren Stichtagspreisen (Niederstwertprinzip).

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 268 Abs. 5 HGB im Berichtsjahr erstmals offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden teilweise einzelwertberichtigt. Darüber hinaus sind länderspezifisch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt.

Passiva

Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung

Im Zuge der Erstkonsolidierung wurden die vorhandenen Vermögensgegenstände und Schulden in Einklang mit bestehenden Rechtsvorschriften und Handlungsempfehlungen durch einen Gutachter neu bewertet. Nach Verrechnung mit den Anschaffungskosten der Anteile an der JK-Holding GmbH ergab sich aus der Neubewertung der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ein Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung von 8.038 TEUR. Dieser wird grundsätzlich linear im Einklang mit der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der neubewerteten abnutzbaren Vermögensgegenstände ergebniswirksam aufgelöst, sofern nicht wesentliche Abgänge der zugrundeliegenden abnutzbaren Vermögensgegenstände erfolgten. Zum 31.12.2022 beträgt der passive Unterschiedsbetrag 515 TEUR (Vorjahr: 1.071 TEUR). Die planmäßige Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags beträgt 556 TEUR.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber inländischen Berechtigten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte mit dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemachte durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,78 %,

Rentendynamik 0 %,

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Bei einer Bewertung mit einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Jahre von 1,44 % ergibt sich bei einem Tochterunternehmen ein Unterschiedsbetrag von 27 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Gewährleistungs- und Garantieansprüchen, für Prüfungs- und Beratungsleistungen, für ausstehende Rechnungen, für Bonus- bzw. Provisionszahlungen an Kunden, für Urlaubs- und Sonderzahlungsansprüche an Mitarbeiter, für Prozessrisiken sowie für mögliche Schadensersatzverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

In dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind die einzelnen Verbindlichkeiten nach den Restlaufzeiten aufgegliedert.

Angaben zu den Restlaufzeiten

Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr von mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahren gesamt
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.517.053 0 7.517.053
(3.752.385) (2.850.000) (6.602.385)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0
(3.250.786) (3.250.786)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.617.505 4.617.505
(4.521.244) (4.521.244)
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.342.305 699.559 3.041.864
(3.105.318) (0) (3.105.318)
gesamt 14.476.863 699.559 0 15.176.422
(14.629.733) (2.850.000) (0) (17.479.733)
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert 7.511.677 0 0 7.511.677
(3.750.000) (2.850.000) (0) (6.600.000)

Klammerwerte: Vorjahr

Zu Gunsten eines inländischen Bankenkonsortiums bestehen zwecks Absicherung der zum 31.12.2022 bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 7.512 TEUR diverse Pfandrechte und ähnliche Sicherheiten, insbesondere durch Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Sicherungsübereignung von Teilen des inländischen Vorratsvermögens, Verpfändung der Bankguthaben von einigen Gesellschaften in Deutschland sowie Sicherungsübertragung von gewerblichen Schutzrechten deutscher Gesellschaften.

Latente Steuern

Die latenten Steuern entwickeln sich wie folgt:

Stand 01.01.2022 Zuführung Auflösung Stand 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 246 244 490
Passive latente Steuern 1.226 167 1.059

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2022 2021
TEUR TEUR
Umsatzerlöse Amerika 53.342 33.680
Umsatzerlöse Europa (ohne Deutschland) 39.616 27.696
Umsatzerlöse Deutschland 28.633 25.140
Sonstige 2.750 2.076
124.341 88.592

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 1.801 TEUR aufgrund der Auflösung von Rückstellungen sowie in Höhe von 2.190 TEUR aus der Auflösung von Wertberichtigungen im Forderungsbereich.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind daneben staatliche Unterstützungsleistungen insbesondere in den USA in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Höhe von 1.972 TEUR enthalten.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von 86 TEUR aufgrund von Steuererstattungen und (geringeren) -nachzahlungen für Vorjahre enthalten.

VI. Haftungsverhältnisse

Aus dem Verkauf des Leasingportfolios in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz an externe Kooperationspartner sowie aus dem Neuabschluss von Leasingverträgen durch diese Kooperationspartner können sich Rückgriffsansprüche aus Vertragserfüllungsgarantien ergeben, sofern die Leasingnehmer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und Leasingverträge vorzeitig beendet werden. Das Absicherungsvolumen zum 31.12.2022 betrug 5.773 TEUR (Vorjahr: 8.416 TEUR). Potenzielle Erlöse aus der Verwertung zurückerlangter Leasinggeräte sind dabei noch nicht in Abzug gebracht. Für Verträge, für die der Konzern eine Inanspruchnahme durch die externen Kooperationspartner mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwartet, wurden Verbindlichkeitenrückstellungen mit einem Betrag von 251 TEUR (Vorjahr: 320 TEUR) gebildet. Die Risiken werden in enger Abstimmung mit den Kooperationspartnern evaluiert. Zur Risikominderung wurden in Deutschland zusätzlich in einigen Fällen Rückbürgschaften von Zwischenhändlern (in Höhe von 50 % der jeweiligen Garantiesumme) sowie Privatbürgschaften von Geschäftsführern (oder denen nahestehende Personen) der Leasingnehmer (in Höhe von 100 % der jeweiligen Garantiesumme) vereinbart. Es ist nicht auszuschließen, dass der Konzern aus den Vertragserfüllungsgarantien in Anspruch genommen wird, wobei auf Grund der historischen Erfahrung und der Bonitätseinschätzung des zu Grunde liegenden Leasingportfolios nicht davon ausgegangen wird, dass sich diese in voller Höhe realisieren.

VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2022 bestehen zukünftig zu erfüllende Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und EDV-Verträgen. Die hieraus zu erfüllenden Verpflichtungen stellen sich verteilt auf die Folgejahre - ohne Berücksichtigung etwaiger Vertragsverlängerungen - wie folgt dar:

TEUR
davon fällig in 2023 3.448
davon fällig 2024 bis 2027 7.067
davon fällig 2028 ff. 16.825
Summe 27.340

VIII. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:

Währungssicherung

Zur Absicherung von Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen in USD setzt die Gesellschaft Devisentermingeschäfte ein. Für mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Zahlungsmittelflüsse in Fremdwährung bestanden zum 31.12.2022 folgende Devisentermingeschäfte, deren beizulegende Zeitwerte nach gängigen finanzmathematisch-statistischen Verfahren ermittelt worden sind:

Art Erfüllung in Nennwert beizulegender Zeitwert
in TUSD in TEUR
Devisenoptionsgeschäft (EUR/USD) 2023 (Kauf) 1.750 - 3.500 * -223
Devisenoptionsgeschäft (EUR/USD) 2023 (Verkauf) 1.750 - 3.500 * -195
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2023 (Verkauf) 2.500 60
6.000 - 9.500 * -358

* Korridor des Sicherungsvolumens in Abhängigkeit des tatsächlichen Wechselkurses

Für diese Sicherungsbeziehungen wurden aufgrund des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls "Makrobewertungseinheiten" gebildet. Zur bilanziellen Darstellung wird die sogenannte "Einfrierungsmethode" verwendet. Dies führt dazu, dass für entsprechende Sicherungsgeschäfte bei negativem Marktwert keine Drohverlustrückstellungen gebildet werden müssen.

IX. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds zum 31.12.2022 beträgt 2.180 TEUR und beinhaltet ausschließlich den Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (inkl. Kontokorrentkreditinanspruchnahmen) und Schecks.

X. Sonstige Angaben

Die VTC GmbH & Co. KG, München, stellt einen Konzernabschluss als Mutterunternehmen für den größten und zugleich auch kleinsten Kreis von Unternehmen auf, dem das Mutterunternehmen als Tochterunternehmen angehört. Die Veröffentlichung dieses Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.

Das für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für alle Gesellschaften des Konzerns stellt sich wie folgt dar:

a) Abschlussprüfungsleistungen 75 TEUR
b) andere Bestätigungsleistungen 28 TEUR
c) Steuerberatungsleistungen 74 TEUR
d) sonstige Leistungen 50 TEUR

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr in den inländischen und ausländischen Unternehmen 377 Mitarbeiter (Vorjahr: 337 Mitarbeiter) beschäftigt.

Gruppe 2022 2021
Kaufmännische Angestellte 269 243
Gewerbliche Arbeitnehmer 101 87
Leitende Angestellte 7 7
gesamt 377 337

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung des Mutterunternehmens wahrgenommen durch die Herren:

Peter Althaus, Kaufmann, Vorsitzender der Geschäftsführung

Marcel Koch, Kaufmann, Chief Financial Officer

Unter Berücksichtigung von § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtvergütung des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens verzichtet.

Für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und deren Hinterbliebenen wurden im Geschäftsjahr Versorgungsleistungen in Höhe von 126 TEUR gezahlt.

XI. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Windhagen, den 16. Februar 2023

Peter Althaus, Geschäftsführer, Vorsitz

Marcel Koch, Geschäftsführer

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der JK-Gruppe GmbH (JK-Gruppe)

Windhagen

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die von der JK-Gruppe GmbH geführte Unternehmensgruppe (im Folgenden: "JK-Gruppe") ist ein mittelständisches, international tätiges Unternehmen im Bereich Beauty, Health & Wellness.

Zu den Kernkompetenzen gehören die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und der Vertrieb von Investitionsgütern im Bereich von Licht- und Massageanwendungen, teilweise auch zum medizinischen Gebrauch. Dabei sind insbesondere die Marken Ergoline, Wellsystem, Beauty Angel und DAYON hervorzuheben.

Das Portfolio wird durch eine Kosmetik-Sparte (u.a. unter der Marke melumé), den Vertrieb von Verbrauchsmaterialien wie UV-Lampen sowie weiterem Produktzubehör ergänzt.

Weiterhin werden innovative Softwarelösungen für den Betrieb von Sonnenstudios in-house entwickelt und vertrieben.

Abgerundet wird das Angebot durch eine umfassende Service-Sparte mit Ersatzteilverkauf und Kundendienstleistungen.

Die JK-Gruppe vertreibt ihre Produkte dabei sowohl im professionellen (B2B) als auch im privaten Umfeld (D2C).

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung von technischen Innovationen, neuer Produkte und modernster Geräteapplikationen sind auch unter Gesundheitsschutzaspekten wichtige Aufgaben, die die JK-Gruppe zur Sicherung ihrer künftigen Geschäftsentwicklung benötigt und die kontinuierlich verfolgt werden. Der Bereich Konstruktion und Entwicklung ist in Deutschland zentralisiert und mit 27 Mitarbeitenden besetzt (Vorjahr: 25 Mitarbeitende). Die Entwicklungsaufwendungen lagen im Geschäftsjahr mit 5,5 Mio. EUR deutlich über denen des Vorjahres (4,4 Mio. EUR).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

In 2022 konnte sich die Weltwirtschaft zwar teilweise von den Corona-bedingten Schwierigkeiten der zwei vorangegangen Jahre erholen, dafür haben allerdings andere Entwicklungen die Gesellschaft vor Herausforderungen gestellt: insbesondere der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat an den Weltmärkten zu erheblichen Turbulenzen geführt und nicht zuletzt die Inflation stark steigen lassen. Darüber hinaus haben die zweitweise massiv angespannten Lieferketten die Teileversorgung spürbar erschwert und ebenfalls zu einem deutlich gestiegenen Preisniveau beigetragen. So beträgt beispielsweise für Deutschland die Jahresinflation in 2022 voraussichtlich 7,9 % 1.

Für das Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union wird für 2022 ein Wachstum von 3,3 % erwartet 2. In den für JK in Europa wichtigen Absatzmärkten wird ebenfalls durchgängig ein Wirtschaftswachstum erwartet:

Deutschland +1,6 % 2

Niederlande +4,6 % 2

Großbritannien +3,6 % 2

In den USA ist ebenfalls mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Umfang von 1,6 % zu rechnen 3.

Auf regulatorischer Ebene haben sich im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

1 Quelle: Statistische Bundesamt, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/

2 Quelle: Statistisches Bundesamt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/

3 Quelle: Statistische Bundesamt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/

b) Marktentwicklung Deutschland

Der Fitness- und Solarienmarkt stagnierte in 2022 4. Während Corona-bedingte Lock-down-Maßnahmen o. ä. im Geschäftsjahr keine nennenswerte Rolle mehr gespielt haben, führten die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen zu einem zurückhaltenden Konsumverhalten.

4 Quelle: VR Branchen special Sport- und Freizeiteinrichtungen, 10/2022

Auf der Investitionsseite überwog schlussendlich nach zwei schwächeren Jahren die Nachfrage das Angebot, was sich neben teilweise langen Lieferzeiten (auch in Folge der angespannten Lieferketten) in steigenden Umsätzen ausdrückte.

c) Marktentwicklung Europa

Die für JK wesentlichen europäischen Märkte haben sich insgesamt weiter positiv entwickelt.

So konnte insbesondere in England eine sehr hohe Investitionsbereitschaft beobachtet werden. Auch die Niederlande konnte auf den positiven Signalen zum Schluss des vorangegangenen Geschäftsjahres weiter aufbauen.

d) Marktentwicklung USA

Erneut haben sich die USA durch eine sehr dynamische Marktentwicklung ausgezeichnet, erfreulicherweise in Form eines Wachstums. So ist zum einen die Investitionsbereitschaft im Kernsegment der JK-Gruppe gewachsen. Gleichzeitig stieg das Kundeninteresse an einem umfassenden Beauty-, Health- und Wellness-Angebot, gepaart mit dem Bedarf nach Produkten, die in Folge des Arbeitskräftemangels nur eine geringe Personalintensität erfordern. Dieser voraussichtlich anhaltende bzw. sich noch (international) verstärkende Trend ist aus Sicht der JK-Gruppe positiv zu bewerten und stärkt die Bestrebungen ein- bis zwei weitere Standbeide am Markt zu etablieren.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

Die Geschäftsleitung kann auf ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. So konnte trotz sehr angespannter Lieferketten ein Umsatzzuwachs von rund 40,4 % erzielt werden.

Dementsprechend positiv war auch die Ergebnisentwicklung, so dass mit einem EBIT 5 von 17,4 Mio. EUR erneut der Vorjahreswert mehr als verdoppelt werden konnte. Das Verhältnis von EBIT zu Umsatz hat auch im längeren historischen Vergleich einen äußerst zufriedenstellenden Wert erreicht.

5 EBIT = Ergebnis nach Steuern + Steuern vom Einkommen und Ertrag + Finanzergebnis

a) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum Geschäftsjahresende 2022 beträgt 68,6 Mio. EUR (Vorjahr: 71,3 Mio. EUR).

Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr von 8,7 Mio. EUR auf 9,1 Mio. EUR angestiegen. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen Investitionen in Werkzeuge zur Produktion einer neuen Geräteserie. Darüber hinaus wurde im Zusammenhang mit der Akquisition der Minderheitsanteile an der JK Holdings (UK) PLC ein Firmenwert i. H. v. 0,6 Mio. EUR aktiviert. In den immateriellen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Markenrechte (Buchwert 2,0 Mio. EUR) und ein Kundenstamm (Buchwert 1,6 Mio. EUR) enthalten. Die Anlagenintensität 6 beträgt 13,3 % (Vorjahr: 12,2 %).

6 Anlagenintensität = Anlagevermögen im Verhältnis zum Gesamtvermögen

Die Vorräte haben sich ohne Berücksichtigung der in 2022 erstmals erfolgten Umgliederung der erhaltenen Anzahlungen von der Passivseite auf Grund der gesteigerten Nachfrage und den in Folge der Lieferketteneinschränkungen aufgestockten Sicherheitsbeständen deutlich um 13,7 Mio. EUR erhöht.

Ebenfalls in Folge des Umsatzwachstums haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 3,5 Mio. EUR erhöht, wobei der Anteil an überfälligen Forderungen absolut und relativ reduziert werden konnte. Aufgrund dieser positiven Entwicklung konnte die pauschale Risikovorsorge i. H. v. 0,8 Mio. EUR, welche in Vorjahren gebildet wurde, aufgelöst werden.

In Folge des Working Capital Aufbaus sowie von Ausschüttungen an die Gesellschafter der JK-Gruppe GmbH wurde die Nettoliquidität (Liquide Mittel abzüglich Bankverbindlichkeiten) reduziert. Zum Geschäftsjahresende lag die Nettofinanzverschuldung bei 3,7 Mio. EUR (Vorjahr: 14,7 Mio. EUR Nettoliquidität).

Das bilanzielle Eigenkapital der JK-Gruppe beträgt zum Geschäftsjahresende 2022 50,2 % (Vorjahr: 51,5 %) der Bilanzsumme. Der Anstieg der Rückstellungen um 3,1 Mio. EUR ist insbesondere auf höhere variable Vergütungsansprüche vor dem Hintergrund der deutlich verbesserten Ergebnissituation zurückzuführen. Der Rückgang von Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der bilanziellen Ausweisänderung der erhaltenen Anzahlungen und deren Verrechnung mit dem Vorratsvermögen.

Die in 2020 verlängerte Konsortialfinanzierung wurde mit dem bestehenden Bankenkonsortium unverändert fortgeführt. Die Laufzeit endet Mitte 2023. Das Finanzierungsvolumen verteilt sich auf ein 30 Mio. EUR Term Loan, welches bereits auf 2,8 Mio. EUR zurückgeführt werden konnte, und eine 10 Mio. EUR Revolving Credit Facility, welche mit bis zu 4,5 Mio. EUR als Kontokorrentkreditlinie genutzt werden kann. Zum Stichtag beträgt die Gesamtinanspruchnahme der Revolving Credit Facility 4,7 Mio. EUR. Die Verzinsung wird als Aufschlag zum Referenzzinssatz EURIBOR definiert und orientiert sich am Verhältnis der Nettofinanzverschuldung zum EBITDA 7. Der Zinssatz kann in Abhängigkeit bestimmter Kennzahlen zwischen 1,40 % und 4,00 % liegen. Derzeit erarbeitet die JK-Gruppe gemeinsam mit potenziellen Finanzierungspartnern ein Refinanzierungskonzept.

7 EBITDA = Ergebnis nach Steuern + Steuern vom Einkommen und Ertrag + Finanzergebnis + Abschreibungen

Die wesentlichen Größen aus der Kapitalflussrechnung des Konzerns stellen sich wie folgt dar:

2022 Vorjahr
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -1,0 Mio. EUR 11,6 Mio. EUR
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -2,2 Mio. EUR -1,2 Mio. EUR
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -16,1 Mio. EUR -14,3 Mio. EUR
zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -19,3 Mio. EUR -3,9 Mio. EUR
wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,1 Mio. EUR 0,4 Mio. EUR

b) Ertragslage

Auf Grund einer deutlich gestiegenen Nachfrage konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 35,7 Mio. EUR auf 124,3 Mio. EUR erhöht werden. Die im Vorjahr abgegeben Prognosen für 2022 wurden damit übertroffen. Das EBIT konnte mit 17,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (7,8 Mio. EUR) mehr als verdoppelt werden und lag damit ebenfalls deutlich über der Prognose aus dem Vorjahr. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen der Umsatzanstieg bei einer nur unterproportionalen Erhöhung der Personal- und Sachkosten. Die sich ergebende EBIT-Marge 8 lag bei 12,4 % (Vorjahr: 8,1 %).

8 EBIT-Marge = EBIT (Betriebsergebnis) im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung + aktivierte Eigenleistungen + sonstige betriebliche Erträge)

Die Rohertragsquote lag im Geschäftsjahr 2022 bei 58,5 % (Vorjahr: 58,7 %). Während auf der einen Seite die Erhöhung von Beständen an Fertigerzeugnissen margenmindernd gewirkt hat, haben auf der anderen Seite verbesserte Verkaufsmargen und sonstige betriebliche Erträge die Rohertragsquote weitestgehend stabil gehalten.

Der Personalaufwand ist in Folge des Wegfalls von Kurzarbeit, der zusätzlichen Einstellung von Mitarbeitenden v.a. im Bereich Produktion und Logistik sowie höheren variablen Bestandteilen im Vergleich zum Vorjahr um 10,1 Mio. EUR auf 31,5 Mio. EUR gestiegen.

Die Abschreibungen sind weitestgehend konstant geblieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr 2022 bei 30,3 Mio. EUR und somit um 8,0 Mio. EUR über dem Vorjahr. Ursächlich für diesen Anstieg waren insbesondere höhere nachfragegetriebene sonstigen betrieblichen Aufwendungen (z. B. Ausgangsfrachten und Verpackungsmaterial) in Folge des Umsatzwachstums, Aufwendungen aus Kursveränderungen, gesteigerte Werbe- und Messeaufwendungen sowie die Folgen des allgemeinen Preisanstiegs.

Das Finanzergebnis 9 hat sich gegenüber dem Vorjahr, ausgelöst durch den weiteren Abbau der Bruttoverschuldung bei gleichzeitig konstanten Zinserträgen, um 0,4 Mio. EUR erhöht und ist im Geschäftsjahr nahezu ausgeglichen.

9 Finanzergebnis = Summe aus Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Nach Ertragsteuern und anderen Gesellschaftern zustehenden Ergebnisanteilen ermittelt sich für das Geschäftsjahr 2022 ein Konzernjahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter von 12,8 Mio. EUR, in dem periodenfremde Erträge sowie Erträge aus staatlichen Unterstützungsleistungen in Höhe von insgesamt 6,0 Mio. € enthalten sind.

3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft verwendet die JK-Gruppe die Umsatzerlöse und das EBIT.

Hinsichtlich der Entwicklung der weiteren wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die Ausführungen zur Ertrags- sowie Vermögens- und Finanzlage der JK-Gruppe verwiesen.

4. Gesamtaussage

Das Jahr 2022 ist erfolgreich verlaufen und der in 2021 begonnene Erholungstrend konnte fortgesetzt werden. Somit konnte auch das Niveau vor der Corona-Pandemie - sowohl im Umsatz, als auch im EBIT - mittlerweile spürbar übertroffen werden. Auch unter Abzug der periodenfremden Erträge und der staatlichen Unterstützungsleistungen ist die Geschäftsleitung mit der wirtschaftlichen Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres zufrieden.

III. Prognosebericht

Die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage macht eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr schwierig. Während Rezessions-Anzeichen in einigen Märkten der JK-Gruppe bestehen, gab es zuletzt auch vermehrt Anzeichen und Expertenmeinungen, dass diese schwächer aus zunächst erwartet ausfallen könnte.

Als Investitionsgüterhersteller ist die JK-Gruppe zwar nicht völlig konjunkturunabhängig, allerdings haben auch die Erfahrungen in der Corona-Pandemie gezeigt, dass die Endkundennachfrage - bei geöffneten Studios - für die Produkte weitgehend stabil ist.

Der Auftragsbestand an Geräten liegt zum Stichtag auf einem ausgeglichenen Niveau und deckt den Zeitraum bis zum Ende des zweiten Quartals 2023 ab.

Für das kommende Geschäftsjahr sind Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen i. H. v. 3,9 Mio. EUR vorgesehen.

Die Diversifizierung der Geschäftsfelder soll weiter vorangetrieben und auch das Consumer-Segment weiter ausgebaut werden. Im Bereich des Massage-Segments gibt es derzeit vielversprechende Ansätze den Erfolgskurs der letzten Jahre fortsetzen zu können.

Aus Vorsichtsgründen wurde die budgetierte Kostenstruktur auf einem niedrigen Niveau gehalten, um im Fall von stärkeren Konjunkturabschwüngen möglichst weiterhin profitabel operieren zu können.

Ein Kernprojekt für das laufende Geschäftsjahr stellt der angemessene Abbau des Vorratsvermögens dar, welcher die nach wie vor komfortable Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung unterstützen wird.

Der Wechselkurs des US-Dollars im Verhältnis zum Euro ist für die JK-Gruppe sehr wichtig. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Euro-/US-Dollar-Kurs in 2023 im Bereich von unter 1,10 EUR/USD bewegen wird. Hierauf basieren die Planungen der JK-Gruppe.

Für 2023 wird mit keinen wesentlichen Veränderungen der regulatorischen Marktgegebenheiten gerechnet.

Gemäß verabschiedetem Budget wird für die JK-Gruppe insgesamt aus Vorsichtsgründen erwartet, dass der Umsatz in 2023 leicht unter dem Niveau von 2022 liegen wird. Entsprechende Folgeeffekte auf das EBIT sind zu erwarten, welche durch das erwartete Ausbleiben von periodenfremden Erträgen verstärkt werden.

IV. Chancen- und Risikobericht

Regulatorische Änderungen

Im Bereich der künstlichen Besonnung unterliegt die Geschäftstätigkeit der JK-Gruppe Regulierungen, die sich aufgrund von neuen medizinischen Erkenntnissen sowie dem Wandel der öffentlichen Meinung ändern können. So können bspw. weitere Restriktionen für den Verkauf oder die Nutzung von Sonnenbänken erlassen werden. Eine Verschärfung der Regulierung in einzelnen Märkten kann zu Umsatz- und Ergebnisrückgängen führen.

Die JK-Gruppe begegnet diesen Risiken durch die Überwachung von Veränderungen in den regulatorischen Bereichen mit dem Ziel, diese im Unternehmen adäquat zu adressieren und das Produktportfolio entsprechend weiterzuentwickeln. Zudem arbeitet die JK-Gruppe in den entsprechenden Verbänden mit und verfolgt dabei das Ziel, dass Entscheidungen auf Basis wissenschaftlich fundierter Kenntnisse getroffen werden. Weiterhin werden die neuen Geschäftsfelder ausgebaut, um das Geschäft dadurch stärker zu diversifizieren. Die spürbare Umsatzerhöhung im Massage- und Kosmetik-Umfeld haben hierzu in 2022 entsprechend beigetragen.

Die Geschäftsleitung schätzt die Wahrscheinlichkeit von für die JK-Gruppe negativen regulatorischen Änderungen derzeit als gering ein, die Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns könnten in Abhängigkeit des betreffenden Landes moderat bis hoch ausfallen.

Marktentwicklungen

Der Wettbewerb in der Solarienbranche kann sich durch den Eintritt neuer Wettbewerber in einzelnen Marktsegmenten sowie aggressive Preis- und Marketingstrategien bei Nachahmerprodukten erhöhen. Dies könnte zum Verlust von Kunden führen und sich in der Folge negativ auf die Ertragslage der JK-Gruppe auswirken. Die Geschäftsleitung erachtet die Wahrscheinlichkeit einer entsprechenden Situation sowie die Auswirkungen auf die Ertragslage der JK-Gruppe derzeit als gering.

Der Markt für kontaktlose Massage ist derzeit recht preisstabil. Es können aktuell keine Tendenzen für den Eintritt neuer relevanter Wettbewerber im Premium-Segment erkannt werden.

Der Kosmetik-Markt ist durch einen starken Preiskampf und einen Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund platziert sich JK in entsprechenden Nischen, um hier nicht in Konkurrenz mit den großen Herstellern zu stehen.

Preisentwicklungen

Die JK-Gruppe ist von der Preisentwicklung an den jeweils relevanten Beschaffungsmärkten abhängig. Preissteigerungen werden zwar grundsätzlich an die Kunden weitergegeben, allerdings erfolgt dies je nach Zeitpunkt und Umfang unter Umständen zeitlich verzögert und ggf. auch nicht im vollen Umfang. Dadurch kann es zu (temporären) Margenverschlechterungen kommen. Durch Einkäufe auf einem teilweise niedrigeren Niveau gegenüber dem aktuellen Preisniveau ergeben sich entsprechende Ertragschancen.

Lieferfähigkeit

Weltweit wurden die Lieferketten in den vergangenen Monaten vor große Herausforderungen gestellt. In nahezu allen Bereichen kam und kommt es zu Engpässen in der Materialversorgung, was auch für die Endprodukte teils massive Lieferfristverlängerungen zur Folge hat. Von dieser Entwicklung ist auch JK betroffen. Erfreulicherweise konnte die Situation gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 in vielen Bereichen mittlerweile erheblich verbessert werden. Den hierfür notwendigen Aufbau an Vorratsvermögen hat die JK-Gruppe bewusst in Kauf genommen. Die Lieferfristen sind in vielen Bereichen wieder auf ein weitestgehend normales Niveau zurückgegangen, wenngleich es vereinzelt nach wie vor Herausforderungen in der Materialbeschaffung gibt. In Folge der Situationsverbesserung kurz vor dem Jahresende konnte der Lagerbestand zum Stichtag noch nicht durch Vertriebsaktivitäten auf ein ausgeglichenes Niveau zurückgeführt werden.

Derzeit geht die Geschäftsleitung von einer weiteren Entspannung der Situation in 2023 aus.

Verwendung von Finanzinstrumenten

Für den Konzern ergeben sich regelmäßig Forderungsausfallrisiken. Diesen Risiken wurde durch Risikovorsorge Rechnung getragen. Die Risikovorsorge wurde im Geschäftsjahr 2022 auf angemessenem Niveau vorgenommen. Für größere Kunden bestehen sowohl im In- und Ausland innerhalb des gesamten Forderungsportfolios Klumpenrisiken, denen durch ein aktives Forderungsmanagement Rechnung getragen wird. Gleichzeitig bestehen bei einer weiterhin positiven Forderungsentwicklung Ertragschancen durch die weitere Reduzierung der Risikovorsorge.

Kursrisiken aus Fremdwährungsexposures in USD werden durch Abschluss von Währungssicherungsgeschäften reduziert, können sich je nach Kursentwicklung allerdings auch als Chance darstellen.

Der mit dem Bankenkonsortium abgeschlossene Rahmenkreditvertrag stellt ein ausreichendes Finanzierungsvolumen sicher. Zudem gibt der Rahmenkreditvertrag ein Regelungsgerüst vor, über welches die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der JK-Gruppe an die finanzierenden Banken berichtet wird. Daran ist das Überwachungs- und Managementsystem ausgerichtet.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt.

 

Windhagen, den 16. Februar 2023

Peter Althaus, Geschäftsführer, Vorsitz

Marcel Koch, Geschäftsführer

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