SCC Verwaltung GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tilmann Münch seit 12.6.2025 | Prokura |
Petra Kühn seit 3.3.2023 | Prokura |
Cordula Sandra Schulz seit 30.6.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Schulz Holding GmbH & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schulz FlexGroup GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Schulz FlexGroup GmbH DruckereiBaden-Baden
AnhangI. Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Schulz FlexGroup GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Im Einzelnen wurden unverändert zum Vorjahr folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Anlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und grundsätzlich ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um die steuerlich zulässigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter werden linear abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Bestimmung der Anschaffungskosten wird grundsätzlich die Einstandspreise zugrunde gelegt. Für überlange Lagerdauern werden Wertabschläge vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten angesetzt, nach der retrograden Methode. Der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. In 2023 wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 20,1 angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Es sind Disagien und Leasingsonderzahlungen in Höhe von insgesamt T€ 35,1 enthalten. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Vom Aktivierungswahlrecht der aktiven latenten Steuern wird Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern verteilen sich wie folgt auf die Bilanzpositionen:
Die aktiven latenten Steuern werden mit 30% berechnet. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Es ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen worden. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenstände haben Forderungen in Höhe von T€ 24,5 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rückstellungen Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach § 253 HGB unter Anwendung der Projected Unit Credit Methodes (PUCM) und unter Berücksichtigung eines pauschalen Rechnungszinses von 1,83% bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren, gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung und unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 und einer Lohnanpassung von 0%. Die Versorgungsverpflichtung in Höhe von T€ 762 wurde mit der hierfür abgeschlossenen und an den Versorgungsberechtigten verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 351 verrechnet und der verbleibende Betrag in Höhe von T€ 411 unter den Pensionsverpflichtungen abgebildet. Für den BilMoG-Effekt wurde die 1/15-Regelung angewendet; die verbleibende Nachholung beläuft sich auf T€ 2,3. Unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt sich eine Rückstellung in Höhe von T€ 769,9. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt demnach T€ 5,1. Aufwendungen und Erträge aus der Saldierung der Pensionsrückstellung mit den Ansprüchen aus der Rückdeckungsversicherung werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 285 Nr. 25 HGB nicht verrechnet. Die Sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Resturlaub (T€ 136,8), Gewährleistungen (T€ 162,7), Tantiemen (T€ 110), Aufbewahrungspflicht (T€ 5,1), Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (T€ 18,5), ausstehende Rechnungen (T€ 2,3) und BG (T€ 36,8). Verbindlichkeiten Bzgl. den Verbindlichkeiten wird auf den beigefügten Verbindlichkeitsspiegel verwiesen.
In den Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit T€ 3.126 Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter enthalten. Diese Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die Sicherheiten bestehen in der Sicherungsübereignung des Anlagevermögens, einer generellen Eintrittsverpflichtung der Schulz Holding GmbH & Co. KG und vorhandener Grundschulden der Schulz Holding GmbH & Co. KG. Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, sofern diese Angaben für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind bestehen wie folgt:
Des Weiteren besteht ein Mietvertrag mit der Schulz Holding GmbH & Co. KG über das Grundstück Roth (Mietaufwand T€ 277 p.a.) und ein Mietvertrag mit der Schulz Holding GmbH & Co. KG über das Grundstück Baden-Baden (Mietaufwand T€ 475 p.a.). Darüber hinaus besteht ein Mietvertrag über eine Mitarbeiterwohnung in Roth (Mietaufwand T€ 13,1 p.a.) und Baden-Baden (Mietaufwand T€ 5,8 p.a.). Des Weiteren werden zusätzliche Lagerflächen angemietet (Mietaufwand T€ 97,2 p.a.). Der Mietvertrag über das Grundstück in Roth endet grundsätzlich am 31. Dezember 2028. Der Mietvertrag über das Grundstück in Baden-Baden sieht eine 6-monatige Kündigungsfrist zum Quartal vor. Der Mietvertrag über die Wohnung sieht eine 3-monatige Kündigungsfrist vor. In Höhe der aktivierten latenten Steuern von T€ 60,4 besteht eine Gewinnausschüttungssperre IV. Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinserträgen sind solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 5,2 enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 13,9 ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 109 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 111). Geschäftsführung Geschäftsführerin war im Geschäftsjahr 2023 Frau Cordula Schulz und Herr Vincent Lavorato. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Baden-Baden, den 12. Juli 2024 gez. Cordula Schulz ANLAGENSPIEGEL für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Schulz FlexGroup GmbH Druckerei Baden-Baden
LageberichtPositionierung der Schulz Flexgroup Schulz Flexgroup kennt seit über 40 Jahren den flexiblen Verpackungsmarkt. Als familiengeführtes Unternehmen für flexiblen Pharma-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Verpackungsdruck stehen wir für brillante UV-Flexodruckqualität und innovative Unternehmensführung. Die Schulz Flexgroup produziert im oberen Qualitätssegment innerhalb des flexiblen Verpackungsmarktes und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Innovation bedeutet für uns offen für Neues zu sein und flexibel auf veränderte Marktsituationen zu reagieren. Aus unserer langjährigen Erfahrung und Offenheit zu unseren Geschäftspartnern entstehen neue Produkte. So eröffnen sich für uns neue Geschäftsfelder und wir bedienen neue Märkte mit innovativen Techniken. Wir gehen neue Wege, die durch eine authentische Führung nachhaltig geprägt ist. Aus diesem Leitfaden entwickeln sich für unsere Kunden innovative Ideen im flexiblen Verpackungsmarkt bei einer konstant hohen Qualität. Unsere Kunden aus der Pharma-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Verpackungsindustrie profitieren von unserer langjährigen Branchenerfahrung und unserem hohen Qualitätsbewusstsein. Die daraus wachsende Innovationskraft wird an zwei Standorten gefördert und bietet unseren Kunden leistungsstarke und wettbewerbsfähige Angebote im flexiblen Verpackungsdruckmarkt. Durch die kontinuierliche Verbesserung, ständige Innovationskraft und die Verpflichtung Kundenanforderungen zu übertreffen, verschafft sich die Schulz Flexgroup auch in Zukunft einen positiven Wettbewerbsvorteil und stellt somit einen zukunftssicheren und langfristigen Unternehmenserfolg dar. 1. GESCHÄFTSERGEBNIS Das Geschäftsjahr 2023 verlief weiter positiv. Das Jahresergebnis 2023 betrug T€ 1.304 und war damit um ca. T€ 1.725 niedriger als im Vorjahr 2022 (T€ 3.029). Der Rückgang des Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf einmalige Kosten im Bereich der Digitalisierung zurückzuführen. 1.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse der Schulz Flexgroup betrugen T€ 32.574 und sind damit im Vergleich zum Vorjahr 2022 (T€ 30.692) um T€ 1.882 (ca. 6%) gestiegen. Das Umsatzziel wurde erreicht. Die Penetration des pharmazeutischen Marktes steht weiterhin im Fokus der Schulz Flexgroup. Der pharmazeutische Markt ist jedoch sehr zeitintensiv, da Qualifizierungsprozesse durchlaufen werden müssen. Bei der Schulz Flexgroup ist weiterhin eine Stabilisierung in den einzelnen Branchen zu verzeichnen. 1.2. Produktion Die Schulz Flexgroup hat im Jahr 2023 zwei neue Flexodruckmaschinen in Betrieb genommen. Die ständige Optimierung durch Digitalisierung und kontinuierliche Verbesserung in der Produktion wurde weiter fokussiert und mit Projektarbeiten erfolgreich durchgeführt. 1.3. Beschaffung Die Materialbeschaffung und Disposition im Hause Schulz Flexgroup wurde weiter optimiert. Gründe hierfür liegen in dem günstigeren Einkauf von Farben und der Ausweitung des Einsatzes von Mischfarben, günstigeren Einkaufsbedingungen durch größere Mengen und größerem Wettbewerb zwischen den Lieferanten. Ziel ist es, durch eine stringente Disposition und Nutzung eines intelligenten Warenwirtschaftssystems nachhaltig eine Materialeinsatzquote (bezogen auf den Umsatz) von unter 55% zu erreichen. Die Materialaufwendungen für Folien (ohne Berücksichtigung von Skonti und Boni) betrugen in 2023 bezogen auf den Umsatz (inkl. der Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen) 53,77 %. Im Vorjahr lag diese Quote bei 48,39 %. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren insgesamt betrugen in 2023 bezogen auf den Umsatz (inkl. der Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen) 58,26% (Vorjahr: 53,34%). Der Materialaufwand ist demnach im Vergleich zum Vorjahr in Relation zu den Umsatzerlösen angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Materialkosten zurückzuführen. 1.4. Investitionen Im Juni 2023 und August 2023 wurden zwei neue Flexodruckmaschinen sowie ein Rollenschneider (Anschaffungskosten insgesamt ca. Mio. € 3,9) in Betrieb genommen. Für das Jahr 2024 sind weitere Investitionen im Bereich der Digitalisierung in Höhe von ca. T€ 500 geplant. 1.5. Finanzmaßnahmen bzw.-vorhaben Die im Juni 2023 in Betrieb genommene Flexodruckmaschine wurden durch ein Bankdarlehen finanziert. Die im August 2023 in Betrieb genommene Flexodruckmaschine sowie der Rollenschneider wurden aus den laufenden Liquiditätsüberschüssen finanziert. Ebenso sollen die Investitionen im Bereich der Digitalisierung aus den laufenden Liquiditätsüberschüssen finanziert werden. 1.6. Personal- und Sozialbereich Wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur ist ein verantwortungsvoller Umgang mit allen Beschäftigten der Schulz Flexgroup. Im Jahr 2023 waren an beiden Standorten durchschnittlich 109 (Vj. 111) Mitarbeiter beschäftigt. Durch die langjährige Unternehmenszugehörigkeit und die Möglichkeit sich innerhalb des Unternehmens weiter zu bilden ist ein hohes Wissen, sehr viel Erfahrung und Know-How bei den Beschäftigten vorhanden. Qualität steht bei Schulz Flexgroup an erster Stelle. So setzt die Unternehmensleitung auf Qualität im Miteinander, im Führen und Lenken und im Umgang mit den Ressourcen. Schulz Flexgroup ist ein familiengeführtes, werteorientiertes Unternehmen. Die Anerkennung von Leistungen, die Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten sowie die gelebte Unternehmenskultur von Offenheit, Toleranz Fairness und Respekt sind weitere Bausteine einer motivierten und qualifizierten Belegschaft. 1.7. Sonstige wichtige Ergebnisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Weitere wesentliche Ereignisse ergaben sich nicht im abgelaufenen Geschäftsjahr. 2. DARSTELLUNG DER LAGE DER GESELLSCHAFT 2.1. Ertragslage Im Jahr 2023 konnte ein Umsatz von T€ 32.574 (Vj. T€ 30.692) erzielt werden. Die Personalkosten lagen bei 17,79 % der Betriebsleistung. Die Personalkosten in % der Betriebsleistung sind im Vergleich zum Vorjahr (17,66 %) demnach um ca. 0,13 % gestiegen. Das Jahresergebnis mit T€ 1.304 ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 3.029) um ca. T€ 1.725 geringer. Die Verminderung des Jahresergebnisses resultiert im Wesentlichen aus der Investition in diverse Digitalisierungsprojekte, gestiegene Personalkosten und höhere Abschreibungen. 2.2. Finanzlage Die Finanzlage der Schulz Flexgroup ist weiter stabil. Die Investitionen, welche getätigt wurden und werden, dienen der Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Die liquiden Mittel betragen zum 31.12.2023 T€ 3.670 (Vj. 31.12.2022 T€ 3.253). Die Bankverbindlichkeiten haben sich durch die Darlehen für die Maschinenfinanzierungen erhöht. Die Eigenkapitalquote ist gestiegen und beträgt 50,65 % (Vj. 50,80 %). Sie liegt weit über dem Branchendurchschnitt. Die Liquiditätslage ist ausreichend, um die Kreditrückzahlungen aus dem Cash Flow zu gewährleisten. 2.3. Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme von T€ 20.940 (Vj. T€ 18.312) beträgt die Eigenkapitalquote 50,65 % (Vj. 50,80 %). Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme beträgt T€ 4.231 (Vorjahr T€ 5.570), davon betragen die geleisteten Anzahlungen T€ 13 (Vorjahr ca. T€ 1.323). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.872) im laufenden Geschäftsjahr auf T€ 2.169 gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind mit T€ 9.029 (Vj. T€ 7.718) ausgewiesen und sind demnach um T€ 1.311 höher als im Vorjahr. Der Anstieg ist zum einen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 4.840; Vorjahr T€ 3.158) zurückzuführen. Des Weiteren sind die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, um ca. T€ 728 gesunken (T€ 3.127; Vorjahr T€ 3.855). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 966; Vorjahr T€ 589) sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 377 gestiegen. Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen bestehen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 17). Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbare Verluste unter Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten hält die Schulz Flexgroup stabil. Schulz Flexgroup hat eine lineare Abschreibungspolitik. 3. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNGEN MIT IHREN WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKEN 3.1. Risikobericht Die Schulz Flexgroup setzt auf eine solide nachhaltige Wachstumsstrategie. Daher sind die Investitionen, welche die Schulz Flexgroup in weitere neue Druckmaschinen getätigt hat, den geplanten Umsätzen des Jahres 2024 ff. angemessen und dem technischen Fortschritt geschuldet. Vorrang hat jedoch die Digitalisierung, Konsolidierung und die weitere Stabilisierung des Unternehmens. Die möglichen Risiken in den Märkten, in denen die Schulz Flexgroup tätig ist, sind dem Unternehmen bekannt. Diese sind unter anderem der Wettbewerb aus Osteuropa und Indien sowie die harten Preiskämpfe in der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Um diesen Risiken entgegenzuwirken hat das Unternehmen die mittelfristige Strategie, ihr Produktportfolio zu erweitern, weiter sehr stark innovativ zu sein und somit neu Märke zu erschließen. Ein weiterer strategischer Schritt der Schulz Flexgroup ist es international tätig zu sein. In diesen genannten Risiken sieht die Schulz Flexgroup gleichzeitig Chancen für das Unternehmen. Zusammengefasst wirkt das Unternehmen mit den Maßnahmen zur Internationalisierung, Erweiterung des Produktportfolios sowie der Erschließung neuer Märkte den möglichen Risiken entgegen. Eine große Herausforderung war der im Jahr 2022 und 2023 eingetretene Preisanstieg am Beschaffungsmarkt und die Lieferengpässe, die im Bereich der Folien im Jahr 2022 und 2023 zeitweise bestanden. Das Preisniveau am Beschaffungsmarkt ist in wesentlichen wieder auf dem Niveau vor der Corona Krise. Die Lieferengpässe sind vollumfänglich beseitigt. Die Schulz FlexGroup GmbH geht aktuell davon aus, dass durch den Krieg in der Ukraine und der Krieg in Nahost keine wesentliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation eintritt. 3.2. Prognosebericht Die Schulz Flexgroup verfolgt auch in der Zukunft ein stabiles und nachhaltiges Wachstum. Die Geschäftsaussichten sind weiter positiv. Das Umsatzvolumen des Jahres 2024 soll im Vergleich zum Vorjahr weiter ausgeweitet werden. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2024 lag über dem Umsatz im ersten Halbjahr 2023. Die Geschäftsleitung erwartet für das Jahr 2024 aufgrund der einmaligen Kosten im Bereich der Digitalisierung ein ähnlich hohes Betriebsergebnis als im Jahr 2023. Die Konzentration auf einen wirtschaftlicheren Materialeinsatz, Effizienzsteigerungen in der Produktion durch einen modernen Maschinenpark sowie eine Kostenreduzierung durch Optimierung und Verbesserung der Abläufe sowie des Einkaufes und der zunehmenden Digitalisierung ist weiterhin im Fokus der Geschäftspolitik. 4. SONSTIGE ANGABEN 4.1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkung auf den Abschluss des Geschäftsjahres 2023 haben, sind im laufenden Geschäftsjahr 2024 nicht eingetreten. Die Schulz Flexgroup geht davon aus, dass die sich vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise und dem Krieg in Nahost keine negative Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren ergibt. 4.2. Verwendung von Finanzinstrumenten Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft derzeit nicht eingesetzt. 4.3. Forschung und Entwicklung Kosten für Forschung und Entwicklung sind im Jahr 2023 nicht angefallen.
Baden-Baden, den 09. Juli 2024 gez. Cordula Schulz Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schulz FlexGroup GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schulz FlexGroup GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schulz FlexGroup GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Oberderdingen, 13. August 2024 DCT
Revision und Treuhand GmbH
Christian Dorwarth, Wirtschaftsprüfer |
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