Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 124255
Vorher
Blitz F21-460 GmbHHonda Trading (HTE) GmbH
Eingetragen
23.8.2021
Branche
Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
der Erwerb, die Veräußerung, der Import, der Export, die Lagerung, der Vertrieb und die sonstige Bereitstellung von Teilen, Rohstoffen, Ressourcen, Ausrüstung, Konsumgüter, CBUs und sonstigen Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Beratungsleistungen, Recyclingleistungen und Energieerzeugung sowie damit verbundener Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Yuji Mineno
seit 12.8.2025
Geschäftsführer
Yasuhiko Taniguchi
seit 22.4.2025
Geschäftsführer
Yasunobu Mizuno
seit 3.4.2025
Geschäftsführer
Takashi Iwase
seit 13.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Honda Trading CorporationJPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Honda Trading Corporation
Japan
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Honda Trading Europe GmbH (vormals: Honda Trading (HTE) GmbH)

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.889,72 11.889,72 9.522,66 9.522,66
11.889,72 9.522,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 15.828.995,94 12.534.410,35
2. Geleistete Anzahlungen 148.149,00 15.977.144,94 127.482,25 12.661.892,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.749.115,11 7.516.669,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.978.263,72 26.657.374,53
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.464.284,74 23.191.663,57 3.183.294,32 37.357.338,12
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.169.036,57 3.758.897,10
43.337.845,08 53.778.127,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.383,50 27.361,00
43.382.118,30 53.815.011,48

Passiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 12.000.000,00 12.000.000,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 2.738.012,18 -2.250,00
IV. Jahresüberschuss 3.487.712,02 2.740.262,18
18.250.724,20 14.763.012,18
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.606.408,06 1.302.564,46
2. Sonstige Rückstellungen 1.510.551,25 2.035.364,35
3.116.959,31 3.337.928,81
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 6.000.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 769.310,40 824.941,50
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.291.461,53 15.627.552,95
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.489.724,45 12.755.994,96
5. Sonstige Verbindlichkeiten 463.938,41 505.581,08
- davon aus Steuern EUR 120.712,73 (i. Vj. EUR 417.015,49) -
22.014.434,79 35.714.070,49
43.382.118,30 53.815.011,48

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 187.900.981,07 112.704.923,13
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.224.264,53 615.706,70
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 177.770.881,78 106.080.513,12
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.531.574,08 1.703.990,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 509.883,68 4.041.457,76 248.635,10 1.952.625,81
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.485,94 12.918,28
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.266.356,73 1.121.015,37
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36,67 103,37
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.420,92 35.581,18
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.468.967,12 1.377.817,26
10. Ergebnis nach Steuern 3.487.712,02 2.740.262,18
11. Jahresüberschuss 3.487.712,02 2.740.262,18

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

Allgemeine Angaben

Honda Trading Europe GmbH (bis 22. November 2023: Honda Trading (HTE) GmbH) mit Sitz in Frankfurt am Main ist unter der Handelsregisternummer HRB 124255, Registergericht Frankfurt am Main eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Veräußerung, der Import, der Export, die Lagerung, der Vertrieb und die sonstige Bereitstellung von Teilen, Rohstoffen, Ressourcen, Ausrüstung, Konsumgüter, CBUs und sonstigen Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Beratungsleistungen, Recyclingleistungen und Energieerzeugung sowie damit verbundener Dienstleistungen.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Im Vorjahr wies sie erstmalig die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Bilanz entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema (§ 266 Abs. 2 und 3 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Das Geschäftsjahr ist vom 1. April bis zum 31. März des darauffolgenden Kalenderjahres.

Die Bilanzierung und Bewertung im Jahresabschluss der Honda Trading Europe GmbH zum 31. März 2024 erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern; § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Gesellschaft hat eine in Italien eingetragene Zweigniederlassung, deren Ergebnis im Jahresabschluss enthalten ist. Sie unterliegt jedoch der Besteuerung in Italien (§ 12 S.2 Nr. 2 AO i.V.m. Art. 5 Abs 2b DBA Italien).

Aufgrund der Tatsache, dass das Geschäft von der Honda Trading Europe Ltd in Großbritannien auf die Honda Trading Europe GmbH ab Juli 2022 nach und nach übertragen wurde, ist die Vergleichbarkeit insbesondere in der Gewinn- und Verlustrechnung zwischen dem aktuellen Wirtschaftsjahr und dem Vorjahr eingeschränkt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über ihre voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen pro-rata-temporis nach der linearen Methode. Anlagegegenstände mit einem Wert bis EUR 250,00 werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst. Sofern deren Wert zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 liegt, werden geringwertige Wirtschaftsgüter aktiviert und sofort abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 EStG).

Es liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Nutzungsdauer
Software 3-5 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 Jahre

Die Vorräte in Transit werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Die Bewertung des Lagerbestands zum Bilanzstichtag erfolgt unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Einkaufspreise, unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Eine pauschale Wertberichtigung für Altbestände wird aufgrund des Geschäftsmodells nicht vorgenommen, wobei Abnahmeverpflichtungen seitens der Kunden nicht existieren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Einzelwertberichtigungen werden auf Forderungen gebildet, die strittig oder zahlungsgefährdet sind.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet bzw. mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben gebildet, die vor dem Abschlussstichtag anfallen, aber einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nominalwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu deren Erfüllung notwendig ist. Eine Abzinsung ist für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr nicht vorzunehmen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs.2 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden dabei berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sämtliche Transaktionen in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs.

Umsatzerlöse sind die berechneten Nettobeträge an Kunden für die Lieferungen von Rohstoffen und Teilen und für die erbrachten Leistungen während des Jahres. Die Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem die Hauptrisiken und Nutzen des Eigentums auf die Kunden übergehen. Abhängig von den individuellen Vereinbarungen mit den Kunden kann dies der Zeitpunkt der Versendung, der Lieferung, oder ein anderer genannter Zeitpunkt sein, ab dem das Risiko des zufälligen Untergangs bzw. das Preisrisiko auf den Empfänger übergeht.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Teil dieses Anhangs dargestellt.

Es wurden keine immaterielle Vermögensgegenstände erworben.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 3.749 (VJ TEUR 7.517) beinhalten TEUR 1.865 (VJ TEUR 4.463) Forderungen gegen den Gesellschafter Honda Trading Corporation, Japan. Forderungen gegen andere verbundene Unternehmen betragen TEUR 16.978 (VJ TEUR 26.657). Sämtliche Forderungen resultieren aus dem laufenden Geschäftsbetrieb und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unverzinslich.

In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Anzahlungen, Kautionen, Steuervorauszahlungen, sowie das Umsatzsteuerguthaben des Geschäftsjahres ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Das Stammkapital in Höhe von 25.000,00 EUR ist voll eingezahlt. Die Geschäftsanteile werden von der Honda Trading Corporation, Akihabara UDX South Wing 18F, 4-14-1 Sotokanda, Chiyoda-ku, Tokyo 101-8622, Japan, gehalten.

Die Kapitalrücklagen i.H.v. von TEUR 12.000 wurden im Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 eingezahlt und sind weiterhin unverändert.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:

31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR
Nicht abgerechnete Material und Dienstleistungen 674 1.325
Resturlaub und Zeitkontensalden 114 0
Steuerberatungs- und Prüfungskosten 70 21
Währungskursverluste von Termingeschäften 345 514
Personal 308 175
GESAMT 1.511 2.035

Im Vorjahr wurden die Salden der Bilanzkonten für den Resturlaub und für die Zeitkonten (TEUR 49) und für das 13. und für das 14. Gehalt (TEUR 39) als sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten kurzfristige Bankdarlehen zur Sicherung des Liquiditätsbedarfs resultierend aus der Geschäftstätigkeit. Zum Bilanzstichtag betragen diese Bankdarlehen 0 EUR (im Vorjahr TEUR 6.000).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 11.291 (VJ TEUR 15.628) beinhalten TEUR 1.585 (VJ TEUR 3.006) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Honda Trading Corporation, Japan. Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen sind ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen und belaufen sich auf TEUR 9.490 (VJ TEUR 12.756). Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen die laufende Geschäftstätigkeit und sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Lohn- und Lohnsteuerverbindlichkeiten zahlbar im April 2024 (im Vorjahresabschluss wurde in dieser Kategorie ein kurzfristiges Bankdarlehen i.H.v. TEUR 6.000 ausgewiesen. Der Ausweis wurde in laufender Rechnung korrigiert und erfolgt nun unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten). Alle sonstigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Mietverträgen für die Nutzung von Bürogebäuden in Frankfurt am Main, Deutschland, und in Atessa, Italien, sowie aus sonstigen Miet- und Leasingverhältnissen zum Zwecke der Minimierung der Kapitalbindung. Die Verpflichtungen betragen TEUR 255 für das kommende Geschäftsjahr und weitere TEUR 200 darüber hinaus bis zum Ende der jeweiligen Mindestlaufzeiten aber nicht über fünf Jahre.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden wie unten angezeigt von der Firmenzentrale in Deutschland bzw. von der Niederlassung in Italien erwirtschaftet:

31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR
Hauptstandort in Deutschland 62.925 36.682
Niederlassung in Italien 124.976 76.023
GESAMT 187.901 112.705

Die Umsatzerlöse werden hauptsächlich im Geschäftsbereich Komponente mit TEUR 175.487 (VJ TEUR 106.533) erzielt. Weitere Geschäftsbereiche sind Rohstoffe wie Aluminium, Stahl und Kunstharz i.H.v. TEUR 12.256 (VJ TEUR 5.668), und Maschinen und Werkzeuge i.H.v. TEUR 158 (VJ TEUR 9). Die Erträge aus Dienstleistungen an verbundene Unternehmen betragen TEUR 0 (VJ TEUR 495).

Die Hauptabsatzmärkte sind Europa: TEUR 98.189 (VJ TEUR 61.801), Japan: TEUR 59.525 (VJ TEUR 36.636), übrige Asien: TEUR 13.196 (VJ TEUR 5.893), Nord- und Südamerika TEUR 16.990 (VJ TEUR 8.375).

Die Sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 1.224 (VJ TEUR 616) beinhalten Erträge aus Weiterbelastung von Schadensfällen i.H.v. TEUR 609 (VJ TEUR 0), Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR 254 (VJ TEUR 476), Verrechnung von sonstigen Sachbezügen i.H.v. TEUR 359 (VJ TEUR 122) und übrige sonstige betriebliche Erträge.

Sonstige betriebliche Aufwendungen TEUR 2.266 (VJ TEUR 1.121) beinhalten Aufwendungen für Schadensfälle i.H.v. TEUR 609 (VJ TEUR 0), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.V. von TEUR 165 (VJ TEUR 372), Reisekosten, Raumkosten und sonstige betriebliche Kosten.

Die Aufwendungen für Zinsen betreffen Zinsen für kurzfristige Bankkredite.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer auf das Ergebnis in Deutschland sowie Steuern auf das Ergebnis der italienischen Niederlassung nach den Bestimmungen der dortigen Besteuerung.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 30 (VJ 26) Mitarbeiter, davon 30 (VJ 26) Angestellten.

Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Hiroshi Arai, Bachelor Jura, Chiba, Japan, Präsident der Honda Trading Europe GmbH Takashi Iwase, Bachelor Agrarwissenschaften, Frankfurt am Main, Deutschland Antony John Foster, Bachelor Angewandten Wissenschaften (Computerwissenschaften mit Elektronik), Frankfurt am Main, Deutschland Hidenori Yuri, Bachelor Betriebswirtschaften, Kanagawa, Japan Akihiro Suzuki, Bachelor Wirtschaftswissenschaften, Tokyo, Japan (ab dem 23.06.2023)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer beliefen sich auf TEUR 1.339 (VJ TEUR 292).

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde ein Abschlussprüfungshonorar von TEUR 64 seitens der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, berechnet. Neben der Abschlussprüfungsleistung wurden keine weiteren Leistungen durch die KPMG AG erbracht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige Geschäfte, die die Finanzlage beeinflussen, ergeben sich aus Termingeschäften mit unserer Hausbank. Aufgrund von Einkäufen und Verkäufen in unterschiedlichen Währungen (JPY, USD, THB, EUR) wird auf diese Weise das Risiko von Währungskursschwankungen minimiert und die Liquidität in der jeweiligen Währung gesichert. Diese Termingeschäfte werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet und das daraus resultierende Ergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Sie belaufen sich auf 265,9 Mio. JPY, 345 Mio. THB, 12,2 Mio. USD gekaufte Fremdwährungen (VJ gekaufte Fremdwährungen 356,1 Mio. JPY, 397 Mio. THB, 14,2 Mio. USD, sowie verkaufte Fremdwährungen von 25,6 Mio. JPY und 62 T USD).

Weiteres Hedging wird nicht betrieben.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine 100 %-Beteiligung der Honda Trading Corporation, Japan mit Sitz in Tokyo, Japan. Die Honda Trading Corporation stellt für alle verbundenen Unternehmen in der Gruppe einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis auf, der wiederum im konsolidierten Konzernabschluss von Honda Motors in Japan als größter Konsolidierungskreis miteinbezogen wird. Diese Konzernabschlüsse können auf der jeweiligen Homepage gesichtet werden.

Ergebnisverwendung

Dem Gesellschafter wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss i.H.v. 3.487.712,02 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Honda Trading Europe GmbH haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

 

Frankfurt am Main, den 30.04.2024

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31. März 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.4.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.439,94 15.853,00 0,00 0,00 38.292,94
22.439,94 15.853,00 0,00 0,00 38.292,94
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen
EUR EUR EUR
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -12.917,28 -13.485,94 0,00
-12.917,28 -13.485,94 0,00
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge Zuschreibungen 31.3.2024
EUR EUR EUR
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 -26.403,22
0,00 0,00 -26.403,22
Buchwerte
31.3.2023 31.3.2024
EUR EUR
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.522,66 11.889,72
9.522,66 11.889,72

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. März 2024

I. Grundlagen

1. Geschäftsmodell

Honda Trading Europe GmbH (bis 22. November 2023: Honda Trading (HTE) GmbH) unterstützt und organisiert die Einkaufs- und Logistikketten für Rohstoffe, Komponente und Teile von und nach Europa für die Honda Motors Produktionsstätten weltweit für Fahrzeuge, Motorräder und sonstige Geräte. Das Unternehmen unterhält ein Warenlager in Gent, Belgien. Das Hauptgeschäft besteht darin, andere Regionen der Muttergesellschaft Honda Trading Corporation, Unternehmen der Honda Motors Gruppe und deren Lieferanten, sowie andere Kunden mit Waren zu beliefern und die dazugehörigen Leistungen zu erbringen.

Honda Trading Europe wird in den Konzernabschluss der Honda Trading Corporation, Japan, einbezogen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Laut BMWK: "... steht die Weltwirtschaft vor einer längeren Phase unterdurchschnittlichen Wachstums...Die an der Gemeinschaftsdiagnose (GD) beteiligten Forschungsinstitute bescheinigen der Weltkonjunktur nach kräftigem Start in das Jahr 2023 eine deutliche Verlangsamung über den Sommer. Diese resultiere im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen...Der IWF sieht die Inflationsraten von 6,9 % in 2023 auf 5,8 % in 2024 sinken, wobei die meisten Länder nicht vor 2025 in die Nähe der Zielmarken ihrer Zentralbanken kämen ... Der IWF erwartet, dass das Wachstum des Welthandels von 5,1 % im Jahr 2022 auf 0,9 % im Jahr 2023 zurückgeht, bevor es 2024 auf 3,5 % ansteigt. Damit läge des Handelswachstum deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2000-2019 von 4,9 % ... Der IWF geht davon aus, dass sich das globale Wachstum auf 3,0 % in diesem und 2,9 % im nächsten Jahr (von 3,5 % im Jahr 2022) abschwächen wird. Dies wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der Pandemie, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt." (Quelle: BMWK - Die Weltwirtschaft stabilisiert sich auf niedrigem Niveau)

2. Wirtschaftliche Bedingungen in der Eurozone

Die Konjunktur in der Eurozone hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verlangsamt. "Das Wachstum im Euroraum schwächte sich ab, mit der Ausweitung der Auswirkungen höherer Zinssätze... Das reale BIP des Euroraums stieg 2023 um 0,4 %, nachdem es 2022 um 3,4 % gestiegen war. Das Wachstum spiegelt die positiven Effekte der Binnennachfrage und des Außenhandels wider. Dämpfend wirkten sich Veränderungen der Vorräte aus. Zum Jahresende lag die Produktion im Euroraum 3,0 % über dem Niveau vor der Pandemie (im Schlussquartal 2019) und 1,4 % über dem Niveau des ersten Quartals 2022, als Russland in die Ukraine einmarschierte. Die Verlangsamung des Wachstums im Jahr 2023 war weitgehend auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges zurückzuführen, die sich je nach den unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen unterschiedlich auswirkten. Während der Industriesektor besonders von der strafferen Geldpolitik, den hohen Energiepreisen und der sich abschwächenden globalen Nachfrage betroffen war, hielt sich der Dienstleistungssektor relativ gut und profitierte weiterhin von den Auswirkungen der Wiedereröffnung nach der Pandemie. Gegen Ende des Jahres weitete sich die Schwäche der Wachstumsdynamik jedoch aus, da sich die Auswirkungen höherer Zinssätze auf die verschiedenen Sektoren ausbreiteten und Spillover-Effekte aus dem schwachen Industriesektor auf den Dienstleistungssektor ausfielen. Der Arbeitsmarkt im Euroraum blieb im Jahr 2023 insgesamt widerstandsfähig, obwohl die Arbeitsmarktentwicklung und die Umfrageindikatoren zum Jahresende auf eine Abkühlung hindeuteten. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2023 bei durchschnittlich 6,5 %; sie sank von 6,6 % im Januar auf 6,5 % im März und blieb für den Rest des Jahres weitgehend stabil auf diesem Niveau. Die Gesamtbeschäftigung und die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden hielten sich in einer stagnierenden Wirtschaft gut und stiegen 2023 um 1,4 % bzw. 1,6 %. Die Gesamtinflation im Euroraum, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), lag im Dezember 2023 bei 2,9 %, was einem Rückgang von 6,3 Prozentpunkten gegenüber dem Stand vom Dezember 2022 entspricht. Sie sank im Laufe des Jahres stetig, wobei sich der disinflationäre Prozess im Laufe des Jahres auch in der zugrunde liegenden Inflation niederschlug." (Quelle: Annual Report 2023 (europa.eu))

3. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist in hohem Maße von der Entwicklung der Honda Motors Werke abhängig, die hauptsächlich in den Sparten Automobil-, Motorrad- und sonstige Geräteherstellung agieren.

"Der globale Kfz-Umsatz für das Jahr 2023 - voraussichtlich fast 86,0 Millionen Einheiten laut S&P Global Mobility - entspricht einem Anstieg von 8,9 % gegenüber dem Niveau von 2022. Die Nachfrage nach Neuwagen profitiert von den anhaltenden Produktionssteigerungen durch die Aufstockung der Lagerbestände im Zuge der Normalisierung der Lieferketten... Die Marktdynamik in West-/Mitteleuropa dürfte zu 14,7 Millionen Einheiten führen (+12,8 % im Jahresvergleich)... Für 2024 prognostiziert S&P Global Mobility 15,1 Millionen Einheiten, ein Plus von 2,9 % gegenüber dem Vorjahr. Dies beinhaltet das Risiko einer wirtschaftlichen Rezession, strengere Kreditbedingungen, eine nachlassende Nachfrage, immer noch hohe Verkaufspreise und eine Reduzierung der Subventionen für Elektrofahrzeuge... Die Verkaufsmengen in den USA im Jahr 2024 werden voraussichtlich 15,9 Millionen Einheiten erreichen, was einem geschätzten Anstieg von 2,0 % gegenüber dem prognostizierten Niveau von 15,5 Millionen Einheiten im Jahr 2023 entspricht... In China wird die Ausweitung der New Energy Vehicle (NEV) Förderung in Höhe von CNY100 Milliarden sowie die Erholung der lokalen Produktion die Inlandsverkäufe auf einem Niveau von 25,3 Millionen Einheiten für das Jahr 2023 anregen (+4,9 % im Jahresvergleich) ... Für 2024 wird eine Nachfrage von 26,4 Millionen Einheiten prognostiziert (+4,2 %). Die NEV- Fahrzeuge in China dürften im Jahr 2024 erschwinglicher werden, da die lokalen Batteriezellenpreise bis 2023 bereits deutlich sinken werden. Zusammen mit der NEV Steuerfreiheit bis 2024-2025 wird dies zu einer Erhöhung des NEV Anteils an Personenkraftwagen auf 44 % in 2024 (von 36 % in 2023) ... Die weltweite Produktion von Leichtfahrzeugen im Jahr 2023 wird voraussichtlich bei 89,8 Millionen Einheiten liegen, eine Verbesserung von 9,0 % gegenüber dem Niveau von 2022, die in mehreren Regionen die Erwartungen übertrifft... Dies stellt weltweit eine willkommene Rückkehr zum Produktionsniveau vor der Pandemie dar, angetrieben durch Zuwächse auf dem chinesischen Festland und in Indien." (Quelle: S&P Global Mobility forecasts 88.3M auto sales in 2024 - Dec 14, 2023 (spglobal.com)

"Der europäische Motorradmarkt entwickelt sich von Land zu Land unterschiedlich schnell, wobei einige einen sehr positiven Trend aufweisen, wie die Türkei insgesamt, aber auch Italien, während andere stabil (Großbritannien, Deutschland) oder rückläufig (Frankreich) sind... Sie alle haben im Jahr 2023 den überraschenden Rückgang im Elektrosegment gemeinsam, nach einem sehr vielversprechenden Jahr 2022. Betrachtet man die gesamte Region (38 Länder), beliefen sich die Verkäufe im Jahr 2023 auf 2,56 Millionen Motorräder, was einem satten Anstieg von 24,2 % entspricht.... Marktführer ist Honda mit einem Umsatzplus von 40,9 %, gefolgt von Yamaha (+12,8 %), Piaggio (+1,2 %), Kuba (+154,1 %) und BMW (+5,6 %). Auf Länderebene ist die Türkei mit 698.857 verkauften Einheiten (+119,3 %) der größte Markt, vor Italien (+16,1 %), Frankreich (+0,1 %) und Deutschland (+0,1 %)." (Quelle: European Motorcycles Sales - Data & Facts 2024 MotorCyclesData)

4. Geschäftsverlauf und finanzielle Leistungsindikatoren

Das Geschäftsjahr von 01.04.2023 bis 31.03.2024 verlief über unseren Erwartungen mit höheren Umsätzen als im Vorjahr. Nach der Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Juli 2022 wurden die Geschäftsbeziehungen von Honda Trading Europe Ltd, Großbritannien, sukzessiv auf die zwei Standorte der Honda Trading Europe GmbH in Deutschland und in Italien übertragen, sodass das Wirtschaftsjahr 2022/2023 nur drei Geschäftsquartale umfasste, das Wirtschaftsjahr 2023/2024 dagegen vier Quartale. Die Geschäftsführung bewertet monatlich die Unternehmensentwicklung anhand der Indikatoren Umsatz, GP (Gross Profit, Roh-Marge) und PBT (Profit before Tax, Gewinn vor Steuern). Im Jahr 2023/2024 betrugen diese Indikatoren TEUR 187.901 (Umsatz), TEUR 10.130 (GP) und TEUR 4.957 (PBT) (VJ TEUR 112.705 (Umsatz), TEUR 6.624 (GP) und TEUR 4.118 (PBT). Die Vorjahresprognose (PRB- press release budget, das PRB-Budget) für diese Indikatoren (188,7 Mio. EUR Umsatz, 6,9 Mio. EUR Roh-Marge und 1,7 Mio. EUR Gewinn vor Steuern) wurde somit übertroffen. Unsere Endkunden - die Honda Motors Werke - bestimmen die Lieferanten für Komponenten und Rohstoffe, die benötigten Mengen, sowie die Lieferpreise und -wege, und beeinflussen somit maßgeblich unseren Geschäftsumfang und Umsatzmix. Insbesondere ist unser Komponentenimportgeschäft abhängig von den Produktionsmengen des Hauptkunden Honda Italia Industriale SpA in Atessa, Italien. Verbesserungen in unseren logistischen Prozessen trugen ebenfalls zur Profitabilitätssteigerung bei.

Die Gesellschaft erlangte die ISO 9001 und ISO 14001 Zertifizierung im Juli 2023.

Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage

a) Ertragslage

Die Gewinn- und Verlustrechnung spiegelt die übernommene Geschäftstätigkeit aus Großbritannien wider:

31.03.24 31.03.23 Veränderung
TEUR TEUR %
Umsatzerlöse ohne Dienstleistungen 187.901 112.210 66,6 %
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 177.771 106.081 67,6 %
Personalaufwand 4.041 1.953 106,9 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.266 1.121 102,2 %
Gewinn vor Steuern 4.957 4.118 20,4 %

Im Gegensatz zum Vorjahr konnte die Gesellschaft vier volle Quartale wirtschaften. Umsatzreduzierend wirkten die im Vergleich zum Vorjahr günstigeren Lieferkonditionen, die an die Honda Motors Werke weiterberechnet werden. In Summe erhöhten sich die Umsätze auf allen Kundenmärkten: 98,2 Mio. EUR in Europa (VJ 61,8 Mio. EUR), 59,5 Mio. EUR in Japan (VJ 36,6 Mio. EUR), 13,2 Mio. EUR auf dem restlichen asiatischen Markt (VJ 5,9 Mio. EUR) und 17,0 Mio. EUR in Nord- und Südamerika (VJ 8,4 Mio. EUR). Zur besseren Vergleichbarkeit sind in der obigen Tabelle die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen (Weiterbelastung von Personalkosten) an die HTE Ltd im vorigen Jahr in Höhe von TEUR 495 nicht berücksichtigt.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöhten sich fast proportional zu der Umsatzerhöhung um 67,6 %, wobei ein etwas unterschiedlicher Umsatzmix auch eine Rolle spielte. Die Optimierung der Speditionskosten durch unterschiedliche Logistikwege (mehr Schienenverkehr als LKW-Transporte in Italien) und durch Gruppierung von Containern und Lieferungen von verschiedenen Lieferanten auf dem Seeweg konnte zum Teil der Kostenerhöhung entgegenwirken. Somit reduzierte sich die Roh-Marge von 5,5 % im Vorjahr auf 5,4 %. Der Personalaufwand erhöhte sich deutlich um 106,9 % zum Vorjahr, wobei alle Mitarbeiter und Geschäftsführer erst im Laufe des vorherigen bzw. dieses Geschäftsjahres anfingen, was den direkten Vergleich erschwert. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten Schadensersatzkosten i.H.v. TEUR 609 (VJ TEUR 0). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (u.a. die Reisekosten und die Aufwendungen für externen Berater und Prüfer) nicht nur pro-rata, sondern auch entsprechend der gestiegenen Geschäftstätigkeit und der gesetzlichen Anforderungen an großen Kapitalgesellschaften. Die Aufwendungen für Wechselkursdifferenzen beliefen sich auf TEUR 165 (VJ TEUR 372).

Insgesamt führte dies zu einem Gewinn vor Steuern nach HGB in Höhe von 5,0 Mio. im Vergleich zu 4,1 Mio. EUR im Vorjahr und 1,7 Mio. EUR in der Vorjahresprognose (PRB).

Die laufenden Ertragsteuern betrugen TEUR 1.469 (VJ TEUR 1.378).

Als Ergebnis der beschriebenen Effekte hat sich das Jahresergebnis der Gesellschaft von TEUR 2.740 im Vorjahr auf TEUR 3.488 verbessert.

b) Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich von TEUR 3.759 im Vorjahr auf TEUR 4.169 verbessert. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 6.426. Darin enthalten ist die Reduzierung der Forderungen um TEUR 13.447, die Erhöhung der Vorräte um TEUR 3.315 sowie die Reduzierung der Verbindlichkeiten außer solchen gegenüber Kreditinstituten um TEUR 7.700 in Folge der Veränderungen in der Geschäftstätigkeit. Für Investitionen in Büroausstattungen wurden TEUR 16 (VJ TEUR 22) aufgewendet. Investitionsverpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag nicht. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEUR 6.000 (im Vorjahr Zufluss von TEUR 18.000), resultierend aus der Rückzahlung kurzfristiger Bankdarlehen in Höhe von TEUR 6.000 (im Vorjahr Aufnahme von Bankdarlehen in Höhe von TEUR 6.000). Einzahlungen in die Kapitalrücklagen erfolgten in diesem Wirtschaftsjahr nicht (VJ TEUR 12.000).

Die nicht ausgenutzten Hausbankkreditlinien beliefen sich auf 15 Mio. EUR bei der MUFG Bank (Europe) N.V. und 5 Mio. EUR bei der Mizuho Bank Ltd.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um TEUR 10.433 auf TEUR 43.382 reduziert (VJ TEUR 53.815). Die Sachanlagen erhöhten sich durch Zugänge für Büroausstattung abzüglich der planmäßigen Abschreibung auf TEUR 12 (VJ TEUR 10).

Die Vorräte beliefen sich auf TEUR 15.977 zum Jahresende (VJ TEUR 12.662). Der Anstieg resultiert aus Verzögerungen bei den Lieferungen und Veränderung in den Kundenanforderungen betreffend die Minimumvorräte für das JIT-Geschäft (just-in-time Belieferung aus unserem Lager in Gent, Belgien). Für Bestände mit einer Haltezeit über sechs Monate werden Zins- und Lagerkosten an die Kunden berechnet. Eine Abwertung aufgrund einer langen Haltezeit findet nicht statt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von TEUR 34.174 im Vorjahr auf TEUR 20.727 gesunken, aufgrund von Reduzierungen in der Geschäftstätigkeit mit einigen Kunden im vierten Quartal sowie Verzögerungen der Seetransporte wegen der Suez-Kanals Krise. Darin enthalten sind Forderungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegen den Gesellschafter Honda Trading Corporation in Höhe von TEUR1.865 (VJ TEUR 4.463).

Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.464 (VJ TEUR 3.183) beinhalteten hauptsächlich Umsatzsteuerguthaben und Körperschaftsteuervorauszahlungen in Italien.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich, ähnlich wie die Forderungen, von TEUR 28.384 im Vorjahr auf TEUR 20.781 verringert, aufgrund von reduzierten oder verzögerten Lieferungen.

Davon betrafen TEUR 1.585 (VJ TEUR 3.006) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich von TEUR 2.035 im Vorjahr auf TEUR 1.511 reduziert, darunter insbesondere die Beträge der ausstehenden Rechnungen und der Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag der Termingeschäfte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von TEUR 506 im Vorjahr auf TEUR 464.

Durch den erzielten Jahresüberschuss hat sich das Eigenkapital von TEUR 14.763 im Vorjahr auf TEUR 18.251 erhöht, so dass die Eigenkapitalquote von 27,4 % im Vorjahr auf 42,1 % im Geschäftsjahr gestiegen ist.

5. Gesamtaussage

Insgesamt sind die Geschäftsentwicklung und die Lage der Gesellschaft aus Sicht der Geschäftsleitung zufriedenstellend.

III. Zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken

1. Prognosebericht

"Das globale Wachstum wird auf 3,1 % im Jahr 2024 und 3,2 % im Jahr 2025 prognostiziert...aufgrund der unerwartet hohen Widerstandsfähigkeit der Vereinigten Staaten und mehrerer großer Schwellen- und Entwicklungsländer sowie der fiskalischen Unterstützung in China. Die Prognose für 2024/2025 liegt jedoch unter dem historischen Durchschnitt (2000/2019) von 3,8 %, aufgrund der hohen Leitzinsen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation...und ein geringes zugrunde liegendes Produktivitätswachstum. Die Inflation sinkt in den meisten Regionen schneller als erwartet... Es wird erwartet, dass die globale Gesamtinflation auf 5,8 % im Jahr 2024 und auf 4,4 % im Jahr 2025 sinkt... Auf der anderen Seite steigende Rohstoffpreise aufgrund geopolitischer Schocks wie die anhaltenden Anschläge im Roten Meer und Versorgungsunterbrechungen oder eine hartnäckigere zugrunde liegende Inflation könnten die restriktiven monetären Maßnahmen verlängern." Für die Eurozone prognostiziert IMF ein Wirtschaftswachstum von 0,9 % im Jahr 2024 und 1,7 % im Jahr 2025 und eine Inflation von 2,8 % in 2024 und 2,1 % in 2025. (Quelle: World Economic Outlook Update, January 2024: Moderating Inflation and Steady Growth Open Path to Soft Landing (imf.org)

"Die Produktionsaussichten von leichten Fahrzeugen für 2024 deuten auf eine Drosselung der Produktion auf die Nachfrage. Mit dem Übergang ins Jahr 2024, wenn die Lagerbestände in vielen Märkten aufgefüllt sind, wird das weltweite Produktionswachstum voraussichtlich in eine leichte Delle geraten, nach der Erholung der Branche nach mehreren turbulenten Jahren. Für 2024 prognostiziert S&P Global Mobility einen Rückgang der Pkw-Produktion um 0,4 % auf 89,4 Millionen Einheiten." (Quelle: S&P Global Mobility forecasts 88.3M auto sales in 2024 - Dec 14, 2023 (spglobal.com)

Unser Budget für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 basiert auf den prognostizierten Produktionsmengen und Komponentenbedarfen der Honda Motors Werke. Aufgrund von Änderungen im Lieferantenmix und den anhaltenden Lieferstörungen im Roten Meer rechnen wir mit einem niedrigeren Umsatz in Höhe von 168 Mio. EUR, einer Roh-Marge von 8,2 Mio. EUR und einem dem Umsatz entsprechend niedrigeren Gewinn vor Steuern in Höhe von 2,4 Mio. EUR. Mit den vorhandenen Bankkreditlinien kann der saisonale Bedarf an liquiden Mitteln ausreichend abgedeckt werden. Die tatsächliche Entwicklung im Jahr 2024/2025, hinsichtlich erwarteter Profitabilität- und Liquiditätsziele, kann bei veränderten Bedingungen von unserer Prognose abweichen.

2. Risikobericht

Unser Risikomanagement umfasst diverse Maßnahmen von der Identifizierung bis zur Kontrolle von Risiken. Der Geschäftsleitung wird in regelmäßigen monatlichen Meetings von Risiken und Gegenmaßnahmen berichtet; größere Risiken werden in einem Portal (Salesforce) von allen Honda Trading Gesellschaften zentral erfasst. Teil des Compliance Systems sind auch die umfassenden jährlichen Risk- und Compliance-Selbstanalysen und die dazugehörigen halbjährlichen Berichte an unsere Muttergesellschaft in Japan. Alljährlich wird ein 3-Jahres-Plan erstellt, der die mittelfristige Entwicklung und die Firmenstrategie aufzeigt, sowie die Jahresplanung mit konkreten Aktionsplänen für alle Abteilungen. Quartalsweise wird diese Jahresplanung mit den zu erwartenden Umsätzen und Kosten angepasst. In monatlichen Besprechungen mit der Geschäftsleitung werden die tatsächlichen Ergebnisse den Budgetwerten gegenübergestellt und Abweichungen zwischen Ist- und Sollwerten analysiert, sowie die Verwirklichung der Aktionspläne verfolgt. Fehlentwicklungen können somit frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen mittels der PDCA-Methode ergriffen werden. Die Liquidität wird monatlich überwacht.

Die Risiken für die Gesellschaft sind unten nach Relevanz absteigend gegliedert.

Lieferantenauswahl und Lokalisierung

Die Honda Motors Werke bestimmen ihre Lieferanten und können ihre Komponenten auch selbst und nicht über Honda Trading beziehen. Besonders lokale Lieferanten arbeiten direkt mit den Produktionsstätten. Produktionsverlagerungen können deshalb zu erheblichen Verschiebungen im Lieferantenmix führen, mit möglichen positiven, aber auch negativen Effekten auf unser Geschäft.

Unterbrechungen der Lieferketten in Folge geopolitischer Schocks oder Sanktionen

Seit mehr als zwei Jahren tobt der Krieg in der Ukraine und verursacht erhebliche Risiken und Kostensteigerungen für alle europäischen Lieferanten. Die G7 Staaten haben daraufhin mehrere Sanktionspakete gegen Russland eingeführt, die global Auswirkungen auf die Rohstoffbelieferungen der Honda Werke haben könnten. Infolge des Nah-Ost Konflikts in Gaza kommt es zu verstärkten terroristischen Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer. Fast alle Speditionsunternehmen vermeiden seit Dezember 2023 diese Haupthandelsroute von und nach Europa, was zu erheblichen Lieferverzögerungen und Kostensteigerungen führt. Die monatliche Verteilung unserer Umsätze und Margen über das Jahr ist maßgeblich davon betroffen.

Abschwächung der Weltnachfrage oder Inflationsschocks

Unser Geschäft ist eng verbunden mit den Produktionsmengen in den verschiedenen Honda Werken u.a. in Italien, Japan, Brasilien. Inflationsschocks oder Wachstumsverlangsamung der Weltwirtschaft könnten dazu führen, dass die Nachfrage für Honda Motors Produkte nachlässt und unseren Geschäftsumfang verringert.

Die EU-Maßnahmen und -Regulierungen zum Klimaschutz

Die verstärkten Gesetzesmaßnahmen zum Klimaschutz in der EU könnten zu langfristigen Wettbewerbsnachteilen der europäischen Lieferanten und der Honda Motors Produktionsstätten und zu Veränderungen im Lieferantenmix zugunsten anderer Regionen führen. Dies könnte sich auf das Geschäft von Honda Trading Europe GmbH negativ auswirken.

Elektrifizierungsstrategie von Honda Motors

Die Honda Motors Gruppe strebt an, bis 2040 CO 2 -Neutralität zu erlangen. Durch die erwartete zunehmende Elektrifizierung der Automobil- und Motorradsparte könnte sich die Anzahl der benötigten Komponenten und der damit verbundene Geschäftsumfang von Honda Trading Europe GmbH langfristig reduzieren.

Forderungsausfallrisiko

Das Kreditrisiko unserer Non-Honda Kunden wird nach der entsprechenden Kreditprozedere laufend überwacht und notwendige Bonitätsprüfungen sowohl von Lieferanten als auch von Kunden werden unternommen. Zum Bilanzstichtag gab es keine wesentlichen Forderungsausfallrisiken.

Fremdwährungsrisiko

Das Unternehmen ist Wechselkursschwankungen ausgesetzt; insbesondere durch Geschäftsvorfälle in US-Dollar, japanischen Yen, thailändischen Baht und Euro. Die Geschäftsleitung überwacht und steuert dieses Risiko durch den Einsatz derivativer Instrumente. Diese werden zu keinem anderen Zweck als zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos eingesetzt.

Den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen.

3. Chancenbericht

Die Chancen für die Gesellschaft sind unten nach Relevanz absteigend gegliedert.

Neue Kunden und Geschäftszweige

Die Gewinnung von neuen Kunden außerhalb der Honda Motors Gruppe stellt für die Gesellschaft eine strategische Möglichkeit dar, ihr Absatzvolumen langfristig am Markt zu steigern. Mit der fortschreitenden Elektrifizierung des Automobilmarktes kann eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens auf neue Kunden und neue Geschäftsfelder erforderlich sein. Diese Erweiterung des Kundenportfolios wird in den nächsten Jahren durch Investitionen in unserem Bereich NBD (new business development - Akquirieren von neuen Geschäften) vorangetrieben.

Elektrifizierung

Die voranschreitende Elektrifizierung auf dem weltweiten Automobilmarkt könnte zu der Entstehung neuer Geschäftszweige für Batterien und Recyclen von Batterien beitragen. Neue Technologien könnten auch zur neuen Verwendung existierender Produkte führen.

Honda Trading Europe GmbH kann ihr Logistik- und Organisationswissen anwenden, um Mehrwert für die Kunden zu erzielen.

Optimierung der Lieferwege

Durch Konsolidierung der Container, Auswahl anderer Transportwege und - Methode, und Optimierung der Lieferfrequenz kann die Gesellschaft Ihre Profitabilität steigern, wobei der Hauptfokus auf die verlässliche und pünktliche Belieferung der Honda Werke liegt.

AEO-Zertifizierung

Die Gesellschaft strebt an, im nächsten Wirtschaftsjahr die AEO-Zertifizierung zu erlangen. Diese wird voraussichtlich zu Vereinfachungen in der Zoll-Bearbeitung von unseren Aufträgen führen und somit zu einer Reduzierung der gesamten Lieferzeit für unsere Kunden. Dies könnte ein weiterer Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen werden.

 

Frankfurt am Main, den 30. April 2024

Die Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Honda Trading Europe GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Honda Trading Europe GmbH (bis 22. November 2023: Honda Trading (HTE) GmbH), Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Honda Trading Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss der Honda Trading Europe GmbH für das vorherige, am 31. März 2023 endende Geschäftsjahr wurde nicht geprüft. Die Vergleichsangaben sind ungeprüft. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Lagerbericht ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024

KPMG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mathias Walter, Wirtschaftsprüfer

Christoph Ehlert, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandsteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2024 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss:

In der Gesellschafterversammlung der Honda Trading Europe GmbH am 20.08.2024 wurde entsprechende dem Beschlussvorschlag der Geschäftsführung beschlossen, den Gewinn aus dem Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von EUR 3.487.712,02 auf Rechnung des Geschäftsjahres 2024/2025 vorzutragen.

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