Fischbacher Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Natalia Shchelovanova seit 20.12.2016 | Geschäftsführer |
Marco Preti seit 6.10.2016 | Geschäftsführer |
Emanuel Pascal Zollikofer seit 6.10.2016 | Geschäftsführer |
Michael Dr. Speckmann seit 19.12.2013 | Prokura |
Marco Kaiser seit 8.3.2012 | Prokura |
Christian Tuda seit 16.1.2012 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deltavista GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Geschäftsmodell Wir sind im Bereich Adress- und Bonitätsprüfung sowie im modernes, internationales Risikomanagement tätig. 1.2 Steuerungskennzahlen Im Unternehmen werden folgende Steuerungskennzahlen verwendet.
1.3 Forschung und Entwicklung Als Dienstleistungsunternehmen liegt unser Schwerpunkt auf standadisierte Produkten sowie für Großkunden spezifische Softwarelösungen. Es findet keine Forschung und eigene Entwicklung statt. B. Wirtschaftsbericht 1. gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2014 hinter den Erwartungen zurückgeblieben und expandierte im Jahr 2014 insgesamt mit einem etwas gemäßigten Tempo. Nach der Schätzung des IWF vom Januar 2015 ist das globale Wachstum mit ca. 3,25% auf der Basis von Kaufkraftparitäten bzw. 2,5% zu Marktwechselkursen in etwa mit der gleichen Rate gewachsen wie in 2013. Dabei haben sich die Expansionskräfte insoweit verlagert, als sich der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktivität in den Fortgeschrittenen Volkswirtschaften dem IWF zufolge leicht beschleunigt hat, wohingegen die Schwellen- und Entwicklungsländer etwas langsamer vorankamen. Für die Industrieländer rechnet der IWF demnach mit einem Plus von ca. 1,75% (gegenüber 1,4% im Vorjahr), wohingegen für die Schwellenländer ein gegenüber dem Vorjahr etwas niedrigerer Zuwachs von knapp 4,5% prognostiziert wird. Insgesamt stand die Weltwirtschaft laut IWF weiterhin vor der Aufgabe, die Folgen der Finanzkrise zu bewältigen. Getrübt wurde die globale Konjunktur auch durch die in verschiedenen Regionen vorhandenen ungelösten strukturellen Probleme sowie durch politische und ökonomische Risiken, wie z.B. der Konflikt in der Ukraine oder die neuerlich drohende Zahlungsfähigkeit Griechenlands. Die Wirtschaft der Eurozone hat den Turnaround von einer Rezession hin zu einer Erholung in 2014 vollzogen, wenngleich diese nur zögerlich voranschritt. Insgesamt ist das Bruttoinlandsprodukt für das Gesamtjahr dabei um 0,8% gestiegen (Vorjahr: - 0,4%). Dieses Wachstum wurde laut IWF von der Geldpolitik der EZB, einer geringeren Steuerbelastung und einem generell verbesserten Zugang zu Krediten unterstützt. Der Beitrag der einzelnen Länder der Eurozone zur Steigerung ist uneinheitlich: Während die deutsche und spanische Volkswirtschaft im Jahr 2014 zu den Triebfedern des Wachstums in der Eurozone gehörten, stagnierte beispielsweise die französische und italienische Wirtschaft nahezu. Außerhalb des Euroraums legte insbesondere die Wirtschaft Großbritanniens stärker zu. Die deutsche Wirtschaft hat sich in 2014 mit einem moderaten Wachstum von ca. 1,4% im Vergleich zum Euroraum überdurchschnittlich entwickelt. Aufgrund des sinkenden Euro-Kurses konnte sich der Außenhandel trotz globaler Schwächen gut behaupten. Der seit November 2014 wieder steigende ifo Geschäftsklimaindex verdeutlicht die Anzeichen, dass sich die deutsche Wirtschaft auch durch einen fallenden Ölpreis und einen sinkenden Eurokurs wieder im Aufwind befindet. 2. Branchensituation Die Branche profitierte von dem konstanten Konsumverhalten der Privathaushalte. Entsprechend waren die Bonitätsnachfragen der Firmen als gut zubezeichnen. 3. Geschäftsverlauf Das Jahr 2014 war durch Umsatz- und Marktzuwachs geprägt. Der Personalbestand wurde ausgebaut und die Geschäftsfelder stabilisiert. b. Personal- und Sozialbereich Zum Jahresende waren insgesamt 60 Mitarbeiter (Vorjahr 50) beschäftigt. Auf der Grundlage spezieller Bedarfsanalysen haben wir im Berichtsjahr Mitarbeiter zu externen Seminaren entsandt, um ihre weitere berufliche Qualifikation zu fördern. Darüber hinaus fanden interne Schulungen zu verschiedenen Themen statt. 4. Darstellung der Lage der Gesellschaft a. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Die Verminderung der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist im Wesentlichen auf die Minderung der liquiden Mittel bedingt. Auf der Passivseite wurden im Gegenzug die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft reduziert. Die Investitionen im Berichtsjahr 2014 verteilen sich wie folgt:
Wesentliche Investitionen erfolgte in die EDV Infrastruktur. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von Euro 276.739,76 gegenüber. 2. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Ausreichende Liquidität ist durch Eigenmittel vorhanden. Ausschüttungen an die Gesellschafter sind keine erfolgt. Am Ende des Berichtsjahres sind die Verbindlichkeiten um 404 T€ gesunken. 3. Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Die Umsatzsteigerung ist durch die erhöhten Kundenabfragen in den neuen Produktbereichen begründet. Durch fortlaufende Vereinbarungen war die Versorgung mit den notwendigen Daten gewährleistet. Durch die Aufstockung des Personal war auch ein erhöhter Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. 4. Gesamtaussage Die wirtschaftlichen Rahmenbedingung waren für die Deltavista GmbH insgesamt gesehen gut. Die Aussichten für den weiteren Geschäftsverlauf werden im Jahr 2015 trotz der verhaltenen Prognosen für die Gesamtwirtschaft als gut und stabil mit positiven Tendenzen bezeichnet. C. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine zu berichten. D. Risikobericht a.) Risikomanagement Im Rahmen der jährlichen Planungsrunden werden die Chancen und Risiken geschäftsbezogen und -übergreifend untersucht und bewertet. Im verbundeinheitlichen Berichtssystem wird der Erfüllungsgrad geprüft und gegebenenfalls angepasst. Sollte es zu möglichen Abweichungen kommen oder werden Veränderungen der Markt- und Wettbewerbslage festgestellt, werden diese erfasst, analysiert und die Entscheidungsträger im Unternehmen und Verbund umgehend unterrichtet. b) Chancen und Risiken Zur voraussichtlichen Entwicklung (Prognose) der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Mit der eingeschlagenen und angestrebten Unternehmensentwicklung, den Weiterbildungen und den in der Vergangenheit getätigten Investitionen kommen wir den veränderten Gegebenheiten weiterhin entgegen. Es werden weitere Maßnahmen zur Optimierung des internen Workflow in der Zukunft umgesetzt. Des Weiteren werden wir auch den bestehenden Vertrieb ausbauen um auch überregional weitere Marktanteile zu gewinnen. Es ist angestrebt den Umsatz um weitere 6-7% zu steigern. c) Investitionstätigkeit Der Schwerpunkt der Investition für die nächsten Jahre wird sich auf die laufenden Ersatzinvestitionen beschränken. d) Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung sind keine bekannt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Anwendung gesetzlicher Vorschriften Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.2 HGB. Der Jahresabschluss der Deltavista GmbH wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die für die Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis Euro 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten erfasst und linear nach den steuerlichen Bestimmungen mit 20% abgeschrieben. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bewertung der Forderungen erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Einzelwertberichtigungen auf zweifelhaft gewordene Forderungen zum Bilanzstichtag wurden in entsprechender Höhe durchgeführt. Der Ausweis der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Steuerrückstellungen sind auf Grund der Verlustvorträge aus den Vorjahren nicht zu bilden. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Verbindlichkeiten im Fremdwährung wurden mit dem Mittelkurs Brief zum Auszahlungsstichtag in Euro umgerechnet. Erläuterungen zum Jahresabschluss Bruttoanlagenspiegel Der Anlagespiegel mit dem Stand und der Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Anlage, die Bestandteil des Anhanges ist beigefügt. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 Euro und ist voll eingezahlt. Verbindlichkeiten Sämtliche in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus nachfolgender Übersicht entnehmen:
Weitere finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung bestehen keine. Sonstige Angaben Geschäftsführer amtierende Geschäftsführer der Firma Deltavista GmbH in München waren im Berichtszeitraum: -Herr Gottfried Horner, Breitenfurt/Österreich Herr Horner ist einzelvertretungsberechtigt. Es wurde Gesamtprokura erteilt: -Dr. Michael Speckmann, Weingarten -Herrn Marco Kaiser,Weisenbach -Herrn Christian Tuda, Karlsruhe Muttergesellschaft Deltavista International AG, CH-8700 Küsnacht, Schweiz, Beteiligung am Stammkapital 100%. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
München/Karlsruhe, 31. März 2015 Gottfried Horner Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deltavista GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Karlsruhe, den 15. September 2015 Moses
& Partner Revision und Treuhand GmbH
Moses, Wirtschaftsprüfer |
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