Engelhard Grundstücksverwaltung-GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christina Engelhard-Bourleau seit 2.8.2005 | Geschäftsführer |
Till Dominic Engelhard seit 20.2.2002 | Geschäftsführer |
Rolf Engelhard seit 24.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Engelhard GmbHGrünwaldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Engelhard GmbH, Grünwald b. MünchenA. Darstellung der Geschäftstätigkeit und des Geschäftsverlaufs Geschäftstätigkeit der Engelhard Gruppe Die Engelhard GmbH mit Sitz in Grünwald b. München ist Obergesellschaft des Engelhard Konzerns. Dieser umfasst neben dem Mutterunternehmen insgesamt sechs Tochtergesellschaften, deren Geschäftsanteile zu 100% von der Engelhard GmbH bzw. der Rolf Engelhard GmbH (Gebr. Görgner GmbH) gehalten werden.
In 2023 haben sich die in der Engelhard GmbH zusammengefassten Geschäftsanteile gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Unverändert ist auch der Marktauftritt. Die Engelhard Gruppe ist ein modernes Traditionsunternehmen, das mit fünf Standorten im Freistaat Bayern insbesondere Handwerk, Handel und Planer versorgt. Die unternehmerische Tätigkeit obliegt den rechtlich selbständigen Betriebsgesellschaften mit eigenem Marktauftritt, Lagerhaltung, Rechnungswesen und Budgetplanung. Das Sortiment "Holz + Boden" hat unverändert zwei Pfeiler. "Holz und Holzwerkstoffe" einerseits und der Bereich "Boden" in seiner gesamten Angebotsbreite andererseits. Die wesentlichen Produktgruppen sind in diesem Bereich Parkett, Design-Beläge, Laminat, elastische Beläge, textile Auslegeware und ein sehr umfangreicher Zubehörbereich. Die Möbelstoffaktivitäten sind ein weiterer Bereich. Im Bodenumsatz hat das Angebot in Zubehör eine wichtige Bedeutung, weil hier die Großhandelsfunktion und damit die Verfügbarkeit ab Lager eine für den Kunden besonders bedeutsame Dienstleistung darstellt. Die Verfügbarkeit ist an allen Standorten gewährleistet. Der Umsatz erfolgt allein als Lagergeschäft, Streckengeschäfte finden nicht statt. Auf Grund der vollen Nutzung der vorhandenen Kapazitäten werden derzeit insbesondere im Raum Rosenheim Erweiterungsflächen weiterhin gesucht. An den anderen Standorten ist die Erweiterung der Kapazitäten und Ausstellungsflächen bereits weiter fortgeschritten bzw. abgeschlossen. Unsere Strategie ist, die Struktur des Absatzes derart zu steuern, dass, abgesehen von den laufenden Änderungen in der Nachfrage, bewusst die eigene Angebotsstruktur in Richtung ertragsstärkerer, innovativer und auch beratungsintensiverer Produkte ausgerichtet wird. Der Umsatzanteil volumenstarker, aber ertragsschwacher Sortimente wird in den Grenzen gehalten, welcher eine volle Versorgung der Kunden erlaubt, aber sich nicht überproportional zu Lasten des Ergebnisses auswirkt. Ziel ist es ein Angebot zu bieten, das sich in seiner Zusammensetzung von der Konkurrenz unterscheidet und das, ergänzt durch entsprechende Dienstleistung für die Zielgruppen, interessant wird. Entsprechende Dienstleistungen umfassen auch die Konfektionierung und Bearbeitung von Holzwerkstoffen. Ferner bestehen weiterhin Überlegungen über die Ausgestaltung der zukünftigen Digitalisierung einzelner Geschäftsprozesse und Vertriebskanäle. Im Berichtsjahr 2023 wurde ein Onlineshop implementiert. Konjunkturelle Rahmenbedingungen 2023 Die Engelhard Unternehmensgruppe ist hauptsächlich in Deutschland und dort wiederum in Bayern tätig, in den Regionen der dort ansässigen Gesellschaften. Für die Geschäftsentwicklung ist daher hauptsächlich die Inlandskonjunktur maßgeblich. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um -0,3% gesunken. Seit dem Winterquartal 2022 (Januar bis März 2022) ist die Deutsche Wirtschaft durch hohe Teuerung und den Folgen des Kriegs in der Ukraine erheblich belastet. Die hohe Teuerung schmälerte bei den privaten Haushalten die Kaufkraft der Einkommen. Dies belastete den privaten Konsum. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um -0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Die trotz der im Berichtsjahr einsetzenden Rückgänge der nach wie vor hohen Preise hemmten die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht mehr fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um lediglich +0,7 % gewachsen. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um +5,9% gegenüber 2022 erhöht. Damit lag die Inflationsrate für das Jahr 2023 zwar unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Im Jahr 2022 hatte die Inflationsrate bei +6,9% gelegen. Sie ist mit knapp 6% aber weiterhin auf einem hohen Stand. Die hohe Jahresteuerungsrate wurde vor allem von den Preisanstiegen für Nahrungsmittel getrieben. Im Jahresdurchschnitt 2023 verteuerten sich Nahrungsmittel um +12,4%. Die Entlastungsmaßnahmen der Öffentlichen Hand milderten die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab. Die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um +5,3%, nach einem erheblichen Anstieg um +29,7% im Jahr 2022. Die die Inflation befeuernden Material und Lieferengpässe haben im Jahresverlauf 2023 laut ifo-Institut deutlich abgenommen. Die Baukonjunktur schwächte sich weiter ab, sowohl im Bauhaupt- als auch im Ausbaugewerbe. Der Umsatz ging im Jahr 2023 real um -5,3% zurück. Grund hierfür ist vor allem die sinkende Nachfrage nach Bauleistungen. Insbesondere verantwortlich für das Minus blieb der Wohnungsbau, der real um -11% einbrach und 2024 seinen Sinkflug fortsetzt. Die gestiegenen Finanzierungskosten und die hohen Baupreise lasteten weiter auf der Nachfrage nach Bauleistungen. Von 2021 bis 2023, in nur drei Jahren, legten die Preise im Bauhauptgewerbe um 35% und im Ausbaugewerbe sogar um 40% zu. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sanken die Großhandelspreise im Großhandel mit Roh- und Schnittholz um Jahr 2023 um -12,8%. Im Großhandel mit Bodenbelägen stiegen die Preise um +1,5%. Nach Angaben des Statistische Bundesamts sank die Kapazitätsauslastung des Ausbaugewerbes im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahresquartal von 73,0% auf 71,4%. Der Umsatz im Ausbaugewerbe (Bauinstallationen) sank zum 31. Dezember 2023 im Vorjahrsvergleich real (preisbereinigt) um -7,6% (Vj. -0,5%). Aufgrund der deutlich gestiegenen Baupreise ist der nominale Umsatz dagegen nur um -1,3% (Vj. -16,5%) gesunken. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 294.400 (-0,3%) Wohnungen fertiggestellt. Damit wurden in Deutschland unerwartet viele Wohnungen fertiggestellt. Die weiter rückläufige Zahl der Baugenehmigungen lässt ein sich fortgesetztes deutliches Minus im Neubau erwarten. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen fiel im Jahr 2023 auf 260.100 (-26,6%) gegenüber dem Vorjahr. Der kräftige Preisauftrieb bei Wohnimmobilien hielt noch bis zur Hälfte des Jahres 2022 an, bevor es im zweiten Halbjahr zu Preisrückgängen kam. Im Jahr 2023 sanken die Preise für Wohnimmobilien deutlich. Ausschlaggebend für das Ende der Preissteigerungen waren die hohe Inflation und die gestiegenen Finanzierungskosten. Dadurch engte sich der Finanzierungsspielraum für viele Kaufinteressenten stark ein, und die Wohnungsnachfrage ließ nach. Preisdruck kam hingegen von den enorm gestiegenen Baupreisen und der gebremsten Ausweitung des Wohnraumangebots. Der Preisindex des Statistischen Bundesamtes ging im Mittel der drei ersten Quartale 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um -8,9% zurück. Branchenentwicklung Das Sortiment der Unternehmensgruppe wird sowohl im Neubau als auch bei der Renovierung bestehender Gebäude verwendet, wobei die Sanierung das höhere Gewicht hat. Mit Blick auf die Bauinvestitionen in Deutschland entfallen grundsätzlich rund 65% auf die Sanierung und 35% auf den Neubau. Durch die derzeitige Entwicklung der Baugenehmigungen kommt es zu Verschiebungen. Die Entwicklung einzelner Branchen, Segmente und Sortimente auf Ebene des Marktes sowie auf Ebene unserer Unternehmensgruppe kann u.E. wie folgt zusammengefasst werden: Der Deutsche Holzhandel hat das Jahr 2023 mit einem Umsatzrückgang von -15% (Vj. +6%) abgeschlossen. Das meldet der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz). Zum einen ist dieser Umsatzrückgang den nachgebenden Preisen geschuldet. Gleichzeitig hat sich die Schwäche der Absatzmärkte im vergangenen Jahr auf die Umsatzentwicklung der Branche deutlich ausgewirkt. Wichtige Ursache ist die allgemein schwache Nachfrage im Bausektor, insbesondere der schwache Wohnungsbau, aber auch der Absatz mit dem Endverbraucher ist unbefriedigend. Erschwerend kommt für die Branche hinzu, dass viele Kosten inflationsbedingt stark angestiegen sind, u.a. der Anstieg der LKW-Maut (ab Dezember 2023) sowie die CO 2 -Steuer. Zwar waren alle wichtigen Sortimente im Holzhandel von diesem Umsatzrückgang betroffen. Dabei war wiederum eine große Streuung im Umsatz der Sortimente zu verzeichnen. Am stärksten war der Umsatzrückgang mit -24% im Schnittholz, am wenigsten im Segment der Bauelemente (Innentüren) mit einem Umsatzrückgang von nur gut -5%. Die Preise für Hobelwaren und Fußböden sind in diesem Zeitraum um rund -20% rückläufig, Holzwerkstoffe liegen bei -14% und Gartenholz bei -18%. Lediglich der Bereich Dienstleistungen konnte um +9% zulegen. Die schwache Umsatzentwicklung des Jahres 2023 führte zu einer negativen Entwicklung der Deckungsbeiträge. Die Lieferantepreise sind in der Breite nicht vergleichbar mit den Großhandelspreisen gesunken. Ein sich zum Teil fortsetzender Anstieg der Lieferantenpreise belastete die Kalkulation zusätzlich. Die weiterhin hohen Energiepreise, der immer noch steigende Verbraucherpreisindex und die gestiegenen Bauzinsen haben die Bauwirtschaft, und damit den deutschen Holzhandel, belastet. Laut dem Statistischen Bundesamt ist der Baupreisindex (Instandhaltung) im 4. Quartal 2023 auf 128,5 gestiegen. Gegenüber Dezember 2022 erhöhten sich die Baupreise (Instandhaltung) um rund +6% (Vj. +16%). Die Beschaffungssituation im deutschen und europäischen Holzhandel war im Vorjahresvergleich weniger angespannt. Die Jahre 2021 und 2022 waren in der Branche geprägt von einer insgesamt sehr schwierigen Situation auf den Beschaffungsmärkten durch gestörte Lieferketten, Materialknappheit und verteuertes Material, zunächst durch Corona, dann durch den Russland-Ukraine-Konflikt. Die Preise für wichtige Sortimente im Holzbereich haben ihre Höchststände aus den vergangenen Jahren hinter sich gelassen. Nach der amtlichen Statistik (DESTATIS) sind beispielsweise die Preise für Konstruktionsvollholz seit Jahresbeginn 2023 um rund -30% rückläufig. Die Angst vor Lieferausfällen hatten die Preise für viele Holzprodukte 2021 und 2022 explodieren lassen. Zentrale Aspekte wie der Holzeinschlag bleiben aber weiterhin ein grundsätzliches Thema für die Verfügbarkeit von Holz. Rund 15% des Deutschen Holzeinschlags entfallen auf Laubholz, vor allem auf Buche, die derzeit vorwiegend in die energetische Nutzung geht. Insbesondere bei der Eiche, die in der Möbelindustrie ebenso wie für Bodenbeläge wie Parkett stark nachgefragt wird, ist der Einschlag in Deutschland rückläufig. Maßgeblich auch durch den Krieg in der Ukraine war es bei der Verfügbarkeit von Laubholz zu Einschränkungen in Deutschland gekommen. Zielgruppe für das Holzsortiment sind Schreiner, Zimmerer, Ladenbauer, Montagebetriebe und Regiebetriebe der Industrie. Das Holzsortiment der Gruppe umfasst folgende Artikelbereiche: Holzwerkstoffe im Plattenformat (Rohspanplatten, dekorative Platten, Compactplatten), Bauelemente (einhängefertige Türen, Türrohlinge und Zargen), Schnittholz (für Innenausbau + Konstruktionsvollholz für Zimmerer) und Furniere. Der Umsatz der Holzsortimente in der Gruppe war ebenfalls rückläufig, bei unterschiedlicher Entwicklung in den einzelnen Warengruppen. Der Rückgang insgesamt lag unter den Angaben des GD Holz zum Branchendurchschnitt. In unserer Unternehmensgruppe war der Umsatzrückgang im Bereich "Sperrholz und Spanplatten" am stärksten. Die weiteren Segmente entwickelten sich uneinheitlich, im Wesentlichen prozentual einstellige Rückgänge, wobei grundsätzlich auf Umsatz zugunsten eines höheren Deckungsbeitrags verzichtet wurde. Die noch relativ kleine Warengruppe "Zubehör" incl. den Dienstleistungen verzeichnete Zuwächse. Auch in unserer Unternehmensgruppe wirkten sich sowohl die Preisentwicklung als auch die schwache Nachfrage aus. Ferner haben Umbaumaßnahmen die Lagerkapazitäten unserer Gruppe beeinträchtigt und die Umsatzentwicklung im Vorjahresvergleich zeitweise beeinträchtigt. Abseits dessen sind in Zukunft weiterhin innovative Produkte im Plattensektor wichtig, die beispielsweise neue Bereiche im Innenausbau eröffnen. Es ist weiterhin schwierig im Volumensortiment unveredelter Platten den erforderlichen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften. Deshalb ist der Mix im Verkauf für die Kostendeckung in Zukunft entscheidend. Wie in der Branche insgesamt wird der Umsatz mit Dienstleistungen im Holzhandel wachsende Bedeutung gewinnen. Der Holzbau hat nach wie vor eine grundsätzlich steigende Tendenz, nicht nur durch die Akzeptanz von Fertighaukonstruktionen aus Holz, sondern auch durch den Ausbau im Bestand in Form von Aufstockungen von bestehenden Gebäuden wie durch Ausbau und Umnutzung von Dachgeschossen. Deshalb werden wir an unseren Standorten, die in diesem Segment weniger stark engagiert sind, unser Sortiment für den Holzbau sowie unsere Beratungstätigkeit weiter ausbauen, insbesondere mit Blick auf die Zielgruppe der Zimmerer. Insgesamt und für die kommenden Jahre sind wir mit dem Werkstoff Holz und seinen Sortimenten gut aufgestellt. Der Holzbau in Deutschland wird weiter an Bedeutung gewinnen, auch um mit seinem CO 2-Bindungspotential dem Klimawandel wirksam entgegenzutreten. Gerade auch die Nutzung von Laubholz in Haus und Wohnung bekommt so höheres Gewicht. Der Markt für Bodenbeläge in Deutschland war im Berichtsjahr 2023 ebenfalls rückläufig. Gemessen am Herstellerumsatz 2022 in Deutschland entfallen nach Erhebungen des Statistischen Bundesamts ca. 41% des Bodenbelagsmarktes auf die Laminatfußböden, 33% auf elastische Beläge und 17% auf textile Beläge. Allerdings lassen sich die Zahlen nicht ohne Weiteres mit der Entwicklung der Bodenbranche und der Entwicklung der abgesetzten Mengen gleichsetzen. Nach früheren Angaben von BRANCHENRADAR.com entfallen ca. 25% der Bodenbelagsumsätze auf Design- und Venylbeläge, 21% auf klassische elastische Bodenbeläge, 19% auf textile Bodenbeläge, 18% auf Parkett und 16% auf Laminat. Die aktuellen Entwicklungen und der Einbruch 2022 sowie 2023 in einer der mengenmäßig größten Produktgruppen Laminat sowie bei Parkett 2023 führen auch zu einer Verschiebung bei den Produktions und Absatzanteilen. Wie der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) mitteilt, wurden 2023 deutlich zweistellige Umsatz- und Absatzrückgänge verzeichnet. Rückgänge wurden in fast allen Segmenten verzeichnet. So fiel der Umsatz der vdp-Mitglieder mit Mehrschichtparkett in Deutschland um -39,4%. Ebenfalls zweistellige Rückgänge um rund ein Fünftel wurden beim Zweischichtparkett verzeichnet. Einbußen wurden auch beim Massivparkett mit einem Umsatzminus von -26,3% gemeldet. Etwas zulegen konnte mit etwa +7% hingegen der Umsatz mit Mosaikparkett in Deutschland. Aber diese Warengruppe hat nur einen Anteil von einem halben Prozent an der Gesamtmenge in Deutschland produzierten Parketts. Entscheidend ist die Entwicklung beim Mehrschichtparkett, da es rund 95% der Produktion ausmacht. Gleichzeitig drücken bei Parkett Importe aus Asien in den Markt. Nach Angaben des Verbands der Europäischen Laminatfußbodenhersteller e.V. verzeichnete auch der Markt für Laminatfußböden im Jahr 2023 Einschnitte. Als eine der größten Fußbodenkategorien folgt Laminat dem Abwärtstrend der Baubranche. So sank der Gesamtabsatz um rund -13% gegenüber 2022. Deutschland verzeichnete ein Minus von -11%. Im Bereich der Laminatböden hält der Preisdruck an. Auch der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) verzeichnete absatzseitig einen Einbruch. Im Vergleich zum Vorjahr ging der mengenmäßige Absatz von elastischen Bodenbelägen in Deutschland 2023 um rund -14% zurück. Diese Entwicklung betraf nahezu alle Produktarten. Die größte Gruppe der LVT-Designbeläge sind gesamt um ca. -21% geschrumpft, PVC-Beläge (heterogene und homegene) um -15%. Moderate Einbußen zeigten die CV-Beläge mit -5%, ebenso wie die Gruppe mit Linoleum, Kautschuk und anderen Kunststoffen. Zusammenfassend wurde weniger produziert, diese aber teurer verkauft. Gegen den Trend entwickelten sich wieder die textilen Beläge (ca. +3%). Nadelvlies (+16 %) hat wie auch bereits im Jahr 2022 dafür gesorgt, dass der Produktionswert insgesamt gute 3% über dem Vorjahr lag. Einbußen gab es bei gewebten Teppichböden, während getuftete Produkte und die Gruppe der Anderen jeweils auf Vorjahresniveau tendierten. Der Deutsche KorkVerband e.V. verzeichnete bis einschließlich 2022 bei Kork-Fußböden einen mehrjährigen Aufwärtstrend bei Nachfrage und Ergebnis. Im Berichtsjahr 2023 wurde ein Umsatzrückgang von knapp -8% verzeichnet, womit sich Kork als widerstandsfähiger als die anderen Bodenbeläge erwies. Dabei bleibt der Kork-Fußboden mit einer Gesamtmenge von etwa einer Million Quadratmetern ein Nischenprodukt, dessen technischen Eigenschaften, wie die Energieeffizienz, Langlebigkeit, Strapazierfähigkeit sowie die Schalldämmung und Nachhaltigkeit, ihn zu einem hochwertigen aber auch teuren Bodenbelag machen. Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, die nach der Ernte wieder nachwächst. Bei der hier wiedergegebenen Einschätzung der Marktentwicklung gilt es zu bedenken, dass größere Objekte und einzelne Abnehmergruppen häufig von den Herstellern selbst ohne Einbezug des Großhandels beliefert werden, weshalb die Beurteilung der Marktentwicklung anhand der Herstellerumsätze nicht uneingeschränkt auf die Entwicklung des Großhandels übertragen werden kann. Das Bodensortiment der Gruppe verzeichnete im Berichtsjahr 2023 einen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, bei unterschiedlicher Entwicklung in den einzelnen Warengruppen. Auch in unserer Unternehmensgruppe war die Umsatzentwicklung im Segment Parkett deutlich negativ. Textile bzw. elastische Beläge zeigten sich verhältnismäßig stabil. Für unser Bodensortiment, zu dem in unserer Vertriebsorganisation als wichtigste Gruppe Parkett und Laminat gehört, sind die Zielgruppen Raumausstatter, Parkett und Bodenleger, Objekteure, Einzelhandel und Bauträger. Wichtige Abnehmergruppe ist der Verleger ohne Ladengeschäft, der seinen Endverbraucher zur Beratung und zur Auswahl zum Großhandel schickt, um in dessen Ausstellung die Auswahl zu treffen. Deshalb ist der kontinuierliche Ausbau der Ausstellung in der Firmengruppe von Bedeutung. Hier ist die ständige Aktualisierung ein Muss, aber auch die laufende optische Erneuerung. Voraussetzung für den Erfolg ist, dass die Geschäfte ausschließlich über den gewerblichen Kunden abgewickelt werden. Ein Problem für den Großhandel bei Abwicklung größerer Objekte ist die Direktlieferung durch den Hersteller an den Bauträger oder Objekteur. Dabei wird vom Kunden oft übersehen, dass der Hersteller Aufgaben, die über die reine Lieferung hinausgehen, nicht in der Lage ist anzubieten. Auch in dieser Beziehung ist die Firmengruppe durch ihre regionale Struktur, Kundennähe, Lagerhaltung, Logistik und Finanzstärke in der Lage eine interessante Dienstleistung zu erbringen. Als traditioneller ursprünglich reiner Holzgroßhandel haben wir eine von allen Partnern anerkannte Beratungskompetenz. Wir sind mit allen international maßgeblichen Herstellern in Geschäftsverbindung und bieten ein wettbewerbsstarkes Angebot ab Lager. Der textile Bereich, in früheren Boomjahren unser wichtigster Umsatzträger, hat über die Jahre stark an Bedeutung verloren. Das zeigt sich auch daran, dass die Vielzahl der Hersteller in der Bundesrepublik auf einige wenige geschrumpft ist und der Einsatzbereich sehr stark auf den Objektbereich konzentriert ist, der heiß umkämpft ist und in dem es keine klaren Vertriebswege mehr gibt. Im Wohnbereich ist der Textilboden zunächst durch Laminat und später zusätzlich durch Designbeläge verdrängt worden. Über die letzten Jahre (bis einschließlich 2021) hindurch war der Designbelag branchenweit der einzige Belag, der kontinuierlich deutliche Zuwächse erzielte. Ein Problem stellt allerdings dar, dass zunehmend billige Designbeläge auf den Markt kommen, die sowohl für Image wie für Rendite schädlich sind und den Lebenszyklus dieser Belagsarten zu verkürzen drohen. Bei elastischen Belägen haben die sogenannten CV-Beläge ihren Höhepunkt bereits seit langem überschritten. Linoleum und Gummibeläge haben einen vergleichsweise kleinen, aber stabilen Marktanteil. Langfristige Projektionen deuten jedoch auf aussichtreiche Chancen für die Warengruppen der "Bodenbeläge" hin, da der Neubau und die Renovierungen in den nächsten Jahren erwartungsgemäß wieder einen Aufschwung erleben dürften. Nach den ausgeprägten Renovierungsaktivitäten während der Pandemie hat sich die Lage nach Kriegsbeginn in der Ukraine stark gewandelt. Angesichts der bestehenden Wohnungsknappheit, der Notwendigkeit des Baus neuer Häuser und Wohnungen und der Renovierung von Bestandimmobilien, auch im Rahmen des europäischen "Green Deals", werden Bodenbeläge wieder mehr gefragt sein. Dank Investitionen und Innovationen haben die Hersteller nachhaltige und erschwingliche Lösungen entwickelt. Etwa aus Recyclingholz gefertigte Böden, wie bei Laminat, sind heutzutage grundsätzlich nachhaltige Fußböden. Die Absatzentwicklung von Verlegewerkstoffen wie Bodenbelags und Parkettkleber war im Jahr 2023 in Deutschland ebenfalls rückläufig. Unter Druck ist der Absatz von Klebstoffen für textile Beläge, da der Trend zur losen, liegenden Teppichfliese geht. Klebstoffe für PVC-/Kautschukbeläge verloren ebenfalls. Die verkaufte Gesamtmenge der fließfähigen Spachtelmassen blieb hingegen vergleichsweise stabil. Silanbasierte Parkettklebstoffe legen insgesamt weiter zu, während Dispersions-Parkettkleber weiter unter Druck stehen und vom Markt verschwinden könnten. Parkettklebstoffe haben bei Weitem nicht so gelitten wie die Parkettindustrie selbst. Seit ca. zehn Jahren erhöht sich der Absatz von Parkettklebern stetig, obwohl nicht im gleichen Umfang mehr Parkett verkauft wird. Umsatzseitig wurde der Markt allerdings von gestiegen Verkaufspreisen gestützt. Wichtig für den Großhandel ist der Zubehörbereich, in dem der Großhandel seine Funktion als Lagerhalter und Anbieter eines vielseitigen Servicebereichs besonders vermarkten kann und die Konkurrenz durch Direktlieferung der Hersteller an den Verarbeiter nur in Teilbereichen möglich ist. "Zubehör" beinhaltet das komplette Verlegezubehör (Spachtelmassen, Klebstoffe, Profile, Unterlagen, Werkzeug), Renovierungszubehör (Maschinen, Schleifmittel, Lacke und Öle). Hierzu gibt es u.E. keine verlässlichen Marktzahlen. Höherwertige Klebstoffe bzw. Unterlagen sind hier grundsätzlich gefragt, dazu kommt die oft aufwendige Oberflächenbearbeitung bzw. die Renovierung bereits verlegter Flächen. Auf Unternehmensebene waren die Rückgänge in der Warengruppe "Zubehör" moderat. B. Darstellung der Lage Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung und Kontrolle des Geschäftsverlaufs erfolgt über finanzielle Leistungsindikatoren. Die wichtigsten Steuerungsgrößen stellen der Umsatz bzw. der Rohertrag, das EBIT und die entsprechende Margenetwicklung (Deckungsbeitrag, Rohertrags bzw. EBIT-Marge) dar sowie ferner die Liquidität und deren Entwicklung im Zeitablauf (Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit und Free-Cash-Flow nach der Investitionstätigkeit). Die Entwicklung dieser Größen im Vergleich zum Vorjahr wird im weiteren Verlauf dargestellt. Vermögenslage Die Bilanzsumme bzw. das Vermögen der Engelhard GmbH (Konzern) erhöhte sich per Ende Dezember 2023 auf EUR 64,1 Mio. (+2,5%). Das langfristig gebundene Vermögen ist mit EUR 14,8 Mio. (-0,2%) praktisch unverändert. Im Vorjahresvergleich wurde im Berichtsjahr wieder mehr in die Betriebs und Geschäftsausstattung investiert. Das Sachanlagevermögen stieg daher um +10,1%. Die immateriellen Vermögensgegenstände stiegen aufgrund der Implementierung eines Online-Shops. Das Finanzanlagevermögen, bedingt durch die teilweise Tilgung der sonstigen Ausleihungen, verminderte sich um EUR 0,7 Mio. Die Ausleihungen dienen der Finanzierung von Lagerflächen an unseren Standorten. Das Umlaufvermögen hat sich um EUR 1,6 Mio. (+3,3%) auf EUR 49,3 Mio. erhöht. Mit einem Anteil von 76,9% (Vj. 76,2%) ist das Umlaufvermögen der bestimmende Vermögensteil der Gesellschaft. Das Vorratsvermögen bewegte sich im Stichtagsvergleich mit EUR 12,3 Mio. (-13,5%) deutlich unter Vorjahressniveau. Faktoren für den Rückgang waren das niedrigere Preisniveau im Berichtsjahr und die bewusste Reduzierung der Lagerhaltung aufgrund der gedämpften Nachfrage. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Stichtagsvergleich auf EUR 8,6 Mio. (+5,0%) erhöht. Die Liquiden Mittel sind trotz des geringeren Periodenergebnisses auf EUR 22,7 Mio. (+12,2%) gestiegen (vgl. Finanzlage). Am Ende des Geschäftsjahres 2023 verfügte der Konzern über EUR 59,6 Mio. Eigenkapital. Der Zuwachs in Höhe von EUR 2,8 Mio. resultiert aus dem Konzernjahresüberschuss 2023 bzw. aus der grundsätzlichen Thesaurierung der Gewinne in der Gruppe. Wie in der Vergangenheit wurden keine Gewinne ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote stieg auf 93,1% (Vj. 90,8%). Hingegen sind die Rückstellungen auf EUR 1,6 Mio. (-38,0%) sowie die Verbindlichkeiten auf EUR 2,9 Mio. (-10,6%) gesunken. Hier zeigte sich im Bereich des Einkaufs die grundsätzliche Zurückhaltung zum Jahresende. Das rückläufige Ergebnis des Berichtsjahres führte entsprechend zu niedrigeren Steuerrückstellungen. Finanzlage Die Liquiden Mittel sind um EUR 2,5 Mio. (+12,2%) auf EUR 22,7 Mio. gestiegen. Des Weiteren wurden EUR 5,7 Mio. in sonstigen Wertpapieren angelegt. Der Anteil der Liquiden Mittel am Gesamtvermögen beläuft sich auf 35,4% (32,3%). Der Cashflow auf Ebene der laufenden Geschäftstätigkeit ist auf EUR 3,3 Mio. (Vj. EUR 3,6 Mio.) gesunken. Dabei wirkte sich insbesondere das niedrigere Periodenergebnis bremsend aus. Daneben wurden die Ertragssteuerzahlungen für die besonders ertragsstarken Jahre 2021 und 2022 geleistet. Besonders positiv auf die Entwicklung des Cashflows wirkte sich der Abbau des Vorratsvermögens aus. Der Cashflow auf Ebene der Investitionstätigkeit betrug EUR -0,8 Mio. (Vj. EUR -3,0 Mio.). Im Berichtsjahr haben wir EUR 1,6 Mio. (Vj. EUR 3,0 Mio.) in das Anlagevermögen investiert. Davon entfielen EUR 1,4 Mio. auf das Sachanlagevermögen. Weitere 0,5 Mio. haben wir in die Wertpapiere des Umlaufvermögens neu investiert. Ferner sind uns +0,7 Mio. im Zuge der Tilgung der Ausleihungen zugeflossen. Der Free-Cashflow war im Berichtsjahr mit EUR 2,5 Mio. (Vj. EUR 0,6 Mio.) positiv. Die Free-Cashflow-Rendite in Bezug auf die Umsatzerlöse betrug +3,2% (Vj. +0,6%). Bankkredite werden grundsätzlich nicht in Anspruch genommen, das gilt für die Muttergesellschaft aber auch für die Gruppe insgesamt. Alle Investitionen werden mit Eigenmitteln finanziert. Die Unternehmensgruppe ist schuldenfrei und somit unabhängig von Banken. Ertragslage In der Gesamtschau führte das gesunkene Rohergebnis i.V.m. einer abnehmenden Rohertragsmarge bei insgesamt leicht rückläufigen betrieblichen Aufwendungen zu einer Verminderung des Jahresüberschusses. Dabei wurde zum Teil auch bewusst auf Umsatz verzichtet, wenn der Deckungsbeitrag nicht auskömmlich war. Das Betriebsergebnis ist im Berichtsjahr um EUR -4,9 Mio. (-56,6%) auf EUR 3,7 Mio. und das Jahresergebnis um EUR -3,3 Mio. (-53,7%) auf EUR 2,8 Mio. gesunken. Im Einzelnen ergibt sich folgendes Bild: Auf Gruppenebene fielen die Umsatzerlöse im Berichtsjahr auf EUR 79,0 Mio. (-12,3%). In der mittelfristigen Rückschau eines 5 Jahresbeobachtungszeitraums konnten die Umsatzerlöse ausgehend von einem Umsatzerlösvolumen im Geschäftsjahr 2019 mit EUR 72,1 Mio. mit einer jährlichen Wachstumsrate von 2,3% (CAGR 2019 bis 2023) gesteigert werden. Den Umsatzerlösen stand ein auf EUR 58,8 Mio. (-9,3%) gesunkener Materialaufwand gegenüber. Das Rohergebnis sank im Berichtsjahr um EUR 5,1 Mio. (-19,9%) auf EUR 20,5 Mio. Der Deckungsbeitrag (Materialaufwand bezogen auf die Umsatzerlöse) lag im Berichtsjahr mit 25,6% (28,1%) unter Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis sank auf EUR 3,7 Mio. (-56,6%). Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern bezogen auf die Umsatzerlöse lag lt. Gewinn und Verlustrechnung mit 4,7% (Vj. 9,5%) unter dem Vorjahr. Der Betriebsaufwand insgesamt ist auf EUR 16,8 Mio. (-1,4%) gesunken. Im Bereich der Personalkosten machte sich insbesondere eine im Jahresdurchschnitt durch Fluktuation verringerte Mitarbeiterzahl bemerkbar, denen aber u.a. Lohnerhöhungen entgegenstanden. Einmalzahlungen und erfolgsabhänge Vergütungsbestandteile sind entsprechend der Umsatzentwicklung gesunken. Der Personalaufwand fiel im Berichtsjahr auf EUR 10,3 Mio. (-3,2%). Die Personalkostenquote bezogen auf die Umsatzerlöse stieg auf 13,1% (11,9%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lt. Gewinn und Verlustrechnung werden insgesamt mit EUR 5,5 Mio. (+/-0,0%) ausgewiesen. Die Entwicklung ist regelmäßig durch die Instandhaltung, den Kollektionsaufwand/ Musterkosten sowie die Kosten für den Fuhrpark beeinflusst. Das Finanzergebnis, das auf der Einnahmeseite durch das allgemeine Zinsumfeld beeinflusst ist, ist im Berichtsjahr deutlich gestiegen. Es ist im Wesentlichen durch die Zinszahlungen für die sonstigen Wertpapiere und weiteren kurzfristigen Festgeldanlagen angestiegen. Betrug der EZB-Leitzins seit März 2016 null Prozent, so wurden ab Herbst 2022 die Zinsen erhöht und erreichten im September 2023 einen vorläufigen Hochstand mit 4,5%. Wie eingangs bereits erwähnt, ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 2,8 Mio. (Vj. EUR 6,2 Mio.). Die Umsatzrendite nach Steuern wird mit 3,6% (6,8%) ausgewiesen. Zusammenfassend war die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 2023 durchwachsen und die finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich uneinheitlich. Umsatz, Rohertrag, das Betriebsergebnis (EBIT) sowie die Margenentwicklung waren im Vorjahresvergleich rückläufig. Die Liquiditätsentwicklung ist aber weiterhin solide. Der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit und der Free-Cash-Flow nach der Investitionstätigkeit waren deutlich positiv. Insgesamt bewegen sich die Bilanzpositionen aufgrund des nachlassenden wirtschaftlichen Umfelds i.V.m. einem höheren Preisniveau in einem höheren Schwankungsbereich, sind aber Spiegelbild einer langfristig weiterhin sehr soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. C. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Entwicklung der Unternehmensgruppe hängt grundsätzlich ab von der Entwicklung und Umsetzung des Geschäftsmodells, der Entwicklung von Fach- und Führungskräften, der Beschaffung von Waren, Dienstleistungen und Energie, Standort- und Investitionsentscheidungen sowie der Sicherstellung der Liquidität. Eingegangene Ertragsrisiken müssen durch die erwartete Rendite angemessen verzinst werden. Maßgebliche Kennzahlen basieren auf der Verzinsung des eingesetzten Kapitals und der Umsatzrendite. Die Identifizierung und Reaktion auf erkannte Risiken wird durch Controlling und Planungsprozesse, dem Berichtswesen sowie einem internen Kontrollsystem sichergestellt. Herausforderungen im Hinblick auf unser Geschäftsmodell bzw. den Absatz unserer Produkte sind die grundsätzlichen strukturellen Veränderungen sowohl im Handel als auch mit Blick auf die Hersteller der Konzentrationsprozess auf der Lieferantenebene. Der Margendruck durch Verdrängungswettbewerb und Überkapazitäten bei den Herstellern von Bodenbelägen bleibt weiterbestehen und deren Auswirkungen auf den örtlichen Handel. Die Lieferanten nehmen immer weniger Rücksicht auf die Einhaltung klassischer Vertriebsstrukturen, sondern agieren zunehmend als Konkurrenten ihrer klassischen Abnehmer, wenn dies von der Größenordnung und der Bonität opportun erscheint. Dies hat zur Folge, dass der Großhandel soweit möglich auf das Herausstellen der Herstellermarke verzichtet und auf eigene Marken setzt. Auf der Großhandelsebene sind die Aktivitäten der Baumärkte zu beobachten, die sich zunehmend der Holz- und Bodenschiene zuwenden und den Bauherrn durch großzügige Ausstellungen zu gewinnen versuchen. Sehr genau beobachtet werden muss auch das Einkaufsverhalten der werkstattlosen Abnehmer (auch Generalisten genannt), die im Holzbereich auf den Bezug von Fertig- oder Halbfertigelementen ausgerichtet sind, die auf fachliche Beratung und ein breit gefächertes Sortiment wenig angewiesen sind und ihren Bedarf dort decken, wo die billigsten Preise ausgerufen sind. Eine Möglichkeit, den Veränderungen durch den intensivierten Wettbewerb zu begegnen, ist eine starke Dienstleistungsorientierung, die für den Kunden Mehrwert schafft. Besonderes Augenmerk liegt diesbezüglich auf der Qualität unserer Mitarbeiter, die laufend geschult werden und die insbesondere bei konsumnahen Produkten den Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Wir tragen den Risiken Rechnung, indem wir im Verkauf nur Mitarbeiter mit fachhandwerklicher Ausbildung beschäftigen, damit die erforderliche Fachkompetenz geboten werden kann, die wichtiger denn je ist und die einen der wesentlichen Unterschiede zu den Großflächen darstellt. Als zunehmender Engpass stellt sich das Angebot von qualifizierten Nachwuchskräften im Handwerk dar. In Zukunft wollen wir uns auch intensiv um den Nachwuchs bemühen, um den Personalbedarf durch eigene Ausbildung geeigneter Kandidaten zu decken. Es muss mehr ausgebildet werden und gleichzeitig das Interesse an einer handwerklichen Ausbildung geweckt werden. Dies ist auch eine Aufgabe, die sich der Großhandel stellen muss. Die benötigten Nachwuchskräfte muss der Großhandel selbst ausbilden. Nur die qualifizierte Beratung sichert im Großhandel dessen Zukunft im Markt. Allerdings ist die Engelhard Gruppe bei der Rekrutierung und Loyalität von qualifiziertem Fach- und Führungspersonal von vielfältigen externen Faktoren abhängig wie z.B. von dem allgemeinen Arbeitsmarkt und der Branchenentwicklung. Die Engelhard Gruppe ist als Großhandelsunternehmen auf Lieferanten und Hersteller angewiesen. Insbesondere bei der Auswahl unserer Eigenmarkenlieferanten achten wir auf die Verlässlichkeit mit Blick auf eine hohe Produktqualität. Durch eine stetige Evaluierung des Marktes hinsichtlich alternativer Bezugsquellen und einer Mehrlieferantenstrategie werden die Auswirkungen eines möglichen Lieferantenausfalls reduziert. Bei einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Lieferanten ausfallen, deren Produkte nicht anderweitig beschafft werden können. Ferner führt ein Lieferantenausfall zu einer Wertminderung von bereits lancierten Kollektionen. Des Weiteren ist die Engelhard Gruppe auf die verlässliche Bereitstellung von Strom und wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen. Die Energiepreise belasten insbesondere energieintensive Unternehmen, zu denen wir als Großhandelsunternehmen nicht gehören, sehr wohl aber unsere Lieferanten. Die Energiekosten der Engelhard Gruppe werden insbesondere durch den Verbrauch von Strom und Gas bestimmt. Eine Gasmangellage hätte direkten Einfluss auf die Lagerhaltung temperaturempfindlicher Vorräte wie beispielsweise Klebstoffe oder Spachtelmasse. An den Energiemärkten war das Geschehen im Kalenderjahr 2023 von einer Entspannung der Gas- und Strompreise gekennzeichnet. Nach dem klaren US-Wahlsieg von Donald Trump überraschte jüngst auch der Bruch der Ampelkoalition. Energiepolitische Weichenstellungen könnten in Frage stehen. Die Zukunft der deutschen Energiepolitik hängt somit bis auf weiteres in der Schwebe. Beobachter befürchten einen Stillstand bis zu den Neuwahlen am 23. Februar 2025 und der Bildung einer neuen Regierungskoalition. Eines der wesentlichsten energiepolitischen Gesetzesvorhaben ist der Regulierungsrahmen für den Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland, die den Ausbau der Erneuerbaren und den Ausstieg aus der Kohleverstromung begleiten sollen. Aus der Industrie kam bereits Kritik aufgrund der wachsenden Unsicherheit. Aktuell stehen die bekannten Themen wie die Lage in Nahost und ein möglicher kalter Winter wieder im Fokus. Unklar sind die Auswirkungen des Resultats der US-Präsidentenwahlen auf den Gasmarkt. Diese könnten vielmehr langfristiger Natur sein. Donald Trump gilt als Anhänger billiger fossiler Energien. Die aktuell gefüllten Gasspeicher und eine konjunkturbedingt schwache Nachfrage überwiegen derzeit. Die Energiepreise belasten energieintensive Unternehmen. Deutliche marktbedingte Energiepreissteigerungen gegenüber dem in der Planung berücksichtigten Preisniveau stellen ein Kostenrisiko dar und können in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Der intensive Wettbewerb und die sich abzeichnende Kaufzurückhaltung der Konsumenten erschwert die Weitergabe der Kostensteigerungen an den Kunden. Mögliche "Blackouts" oder weitere Teuerungsschocks würden die Abläufe in der Produktion unserer Lieferanten stören und könnten auch zu temporären Werksschließungen führen. Aber auch der Großhandel wäre von möglichen "Blackouts" mittelbar betroffen. Wir begegnen diesen Risiken mit Energiesparen. Ferner haben wir an einem Standort eine Photovoltaikanlage installiert und eine Weitere ist im Bau. An einem Standort wird eine im Fremdbesitz bestehende Photovoltaikanlage zukünftig übernommen. Weitere Anlagen werden folgen, wenn die Machbarkeitsstudien zu einem positiven Urteil kommen. In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung ist eine Visualisierung, Dokumentation und Analyse des Energiebedarfs und der Verbrauchsstruktur durch moderne Stromzähler-Messtechniken (Smart-Meters) denkbar. Diese ermöglicht es, Verbrauchs-Hotspots zu erkennen, und bilden eine Hilfestellung für eine stromsparende und energieeffiziente Fahrweise. Ferner stehen wir im Austausch mit unserem Energieversorgern. Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem Ausbau der Ausstellungen an allen Standorten. Hier haben wir wichtige Weichenstellungen vorgenommen, die auch die Ausweitung der Lagerkapazitäten betreffen. Investitionen in die Standorte, insbesondere in Form der Ausweitung der Lagerkapazitäten, können negativen Einfluss auf die Ertragskraft des Konzerns haben. Zur Risikominimierung werden deshalb Investitionen in neue Standorte auf der Grundlage unserer detaillierten Marktkenntnisse vorbereitet und Investitionsentscheidungen auf der Basis von Investitionsrechnungen getroffen. Trotzdem kann das Risiko einer nicht zufriedenstellenden Umsatzentwicklung, aufgrund weiterer Einflussfaktoren wie dem Kundenverhalten und der örtlichen Wettbewerbssituation, nicht ausgeschlossen werden. Daher müssen bei grundsätzlich geringem Marktwachstum und starkem Wettbewerb kontinuierlich Investitionen in Standorte und den Ausbau des Kundenservices sowie neuer Konzepte getätigt werden, um die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten zu können. Die Akquisition von Grundstücken, Investitionen in die Standorte sowie der Einkauf großer Warenmengen erfordern die Bereitstellung einer hohen Liquiditätsreserve. Die zur Sicherung der Liquidität erforderlichen Informationen werden durch die tägliche Kontrolle der Zahlungsein und Ausgänge sowie aufgrund der monatlich aktualisierten betriebswirtschaftlichen Auswertungen sichergestellt. Die hohe Liquidität der Gruppe ist auf alle Unternehmen der Gruppe verteilt. Dies ermöglicht uns eine wichtige Großhandelsfunktion, die Außenstandsfinanzierung aus Eigenmitteln zu bestreiten und damit einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung unserer Abnehmer zu leisten. Dies ist besonders wichtig für die Abnehmer, die Objekte abwickeln, bei denen die Wertschöpfung niedrig und der Materialeinsatz hoch ist. Im Rahmen der Finanzierung von Objektaufträgen werden die Zahlungsziele häufig nicht eingehalten. Ebenfalls unverändert besteht die Notwendigkeit der Einräumung von langfristigen Zahlungszielen bei den Bodenbelagskunden. Der Lieferantenkredit bleibt eines der größten Risiken des laufenden Geschäftsbetriebs für den Großhändler. Wir begegnen diesem Risiko bei hohem Obligo durch eine sehr konsequente Außenstandskontrolle, um die Ausfallrisiken zu minimieren. Bei zwei Unternehmen der Gruppe, die verstärkt mit Großobjekten befasst sind, besteht zusätzlich eine Kreditversicherung. Unsere Finanzlage (Liquidität) i.V.m. unserem betrieblichen Forderungsmanagement hilft uns, die Risiken von Zahlungsverzug bis hin zu möglichen Zahlungsausfällen gut zu beherrschen. Unser Konzept vor Ort ansässiger und weitgehend eigenständig agierender Unternehmen mit regionalen Marktkenntnissen, die in ihrem Marktauftritt eigenverantwortlich agieren und die dadurch auch schneller reagieren können, ist u.E. der geeignete Weg, die aufgezeigten Risiken gut beherrschen zu können. Unser Konzept und unternehmerisches Leitbild sind ferner geprägt von Nachhaltigkeit, ethischer Verantwortung gegenüber Umwelt und Natur, unseren Kunden und unseren Mitarbeitern. Unsere Lieferantenketten im Bereich Holz und Boden werden dokumentiert und wir beziehen unsere Waren verantwortungsbewusst. Wir vermeiden übermäßigen Energieverbrauch, achten auf unsere CO 2 -Bilanz sowie auf eine geringe Umweltverschmutzung und gehen mit gefährlichem Abfall verantwortungsvoll um. Wir versuchen unsere Mitarbeiter langfristig zu halten und zu fördern und die Menschenrechte im Betrieb zu schützen. Im Kalenderjahr 2021 und 2022 zeigten sich die Auswirkungen der Corona-Krise u.a. in unterbrochenen Lieferketten und starken Preissteigerungen bei Rohstoffen und Vorprodukten, die zu starken und wiederholten Preissteigerungen bei unseren Lieferanten sowie Lieferschwierigkeiten bis hin zu Lieferkontingentierungen führten. Betroffen waren auch die Transportkosten. Deshalb musste der Großhandel die Preise ebenfalls erhöhen und konnte die Nachfrage nicht reibungslos bedienen. Ferner führen die Kostensteigerungen und wieder mögliche Lieferschwierigkeiten zum Teil zu vorgezogenen Vorratskäufen unserer Handwerkerkunden. Ein Risiko stellt ein möglicher Nachfragerückgang dar. Eine mögliche Materialknappheit beeinflusst ferner unsere Lieferfähigkeit, wenngleich angebotsseitige Probleme, insbesondere Lieferengpässe bei Vorprodukten, aktuell deutlich an Bedeutung verloren haben. Ein weiteres Risiko betrifft die Bewertung des Vorratsvermögens. Den zuvor hohen Einkaufspreisen können zukünftig wieder deutlich sinkende Einkaufs und Absatzpreise gegenüberstehen. Wir begegnen diesen Risiken mit einer ausgewogenen Lagerhaltung und einem engen Monitoring der Preis- und Nachfrageentwicklung sowie der möglichst weitgehenden Weitergabe der Preissteigerungen an unsere Kunden bzw. Endverbraucher. Ferner ist aktuell ein Deglobalisierungstrend, die Einführung neuer Zölle und die Beschränkung des internationalen Handels auf Länder mit gemeinsamen Werten (Friend-Shoring) in der Diskussion. Ein Risiko besteht darin, dass die daraus resultierenden Kostensteigerungen nicht vollständig an unsere Kunden weitergegeben werden können. Die gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Auswirkungen auf die Engelhard Gruppe sind weiterhin schwer einzuschätzen, insbesondere nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022, als auch der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Für den Holzimport aus den Staaten Russland, Weißrussland und Ukraine stellt sich die Situation weiterhin schwierig dar. Die EU hat für Russland und Weißrussland einen Importstopp verhängt. Aus der Ukraine ist derzeit ein Holzimport nur eingeschränkt möglich. Alle drei Staaten sind wichtige Lieferanten insbesondere für Nadelschnittholz, Birkensperrholz und Laubholz. Eine weiterhin beschränkte Disponibilität für alle drei Produktbereiche ist zu erwarten. Ferner ist die Preisentwicklung vieler Produkte dadurch beeinflusst. Wir verfolgen sich abzeichnende bzw. eintretende Veränderungen bei der Energieverfügbarkeit und Energiepreisen, den Sanktionen, den Lieferketten sowie der Vorproduktangebots und -nachfragesituation. Zur Abmilderung der Folgen sollen nicht betriebsnotwendige Kosten vermieden werden und staatliche Unterstützungen beantragt werden. Von zentraler Bedeutung für die Geschäftsaussichten ist die künftige Entwicklung der Konsumnachfrage sowie der Bau- und Renovierungstätigkeit. Seit dem ersten Quartal 2022 ist die Deutsche Wirtschaft durch hohe Teuerung und den Russland-Ukraine-Konflikt erheblich belastet. Die deutsche Wirtschaft bewegt sich nach wie vor in konjunkturell schwerem Fahrwasser. Seit mehr als zwei Jahren kam es zu keiner nennenswerten Belebung der Wirtschaftsleistung. Die Krise ist in erster Linie eine strukturelle Krise. Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Corona-Pandemie, Energiepreisschock, Regulatorik und Bürokratie und eine veränderte Rolle Chinas in der Weltwirtschaft. Einem leichten Anstieg in einem Quartal folgt ein ähnlich starker Rückgang im Folgequartal. So schrumpfte die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2024 um -0,1%, nachdem sie zu Jahresbeginn noch um +0,2% zulegen konnte. Im dritten Quartal 2024 stieg die Wirtschaftsleistung leicht. Laut der aktuellen Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) saisonbereinigt um +0,2% gegenüber dem Vorquartal, sank aber um -0,2 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen im 3. Quartal 2024 vor allem die staatlichen und die privaten Konsumausgaben zu. Der Arbeitsmarkt zeigt sich in der aktuellen zyklischen Schwäche als recht robust. Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche drückte sich auch in leicht zunehmender Kurzarbeit und einem sinkenden Stellenangebot aus. Wesentliche Belastungsfaktoren bleiben aber weiterhin bestehen. Die privaten Verbraucherinnen und Verbraucher zeigten sich nach wie vor verunsichert, sodass die kräftigen Lohnsteigerungen sich weiterhin nicht in eine stärkere Belebung des Konsums zeigen. Den Schnellmeldungen zufolge nahmen insbesondere die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten ab. Für die Bautätigkeit bleibt eine Normalisierung weiterhin aus. Die gestiegenen Finanzierungskosten und die erhöhte wirtschaftliche und politische Unsicherheit dämpfen die Investitionen und besonders die Nachfrage nach Bauleistungen und vor allem im Wohnungsbau. Die Vergabe von Wohnungsbaukrediten nahm gegenüber dem zweiten Halbjahr 2023 etwas zu, insgesamt blieb aber die Kreditentwicklung in diesem Umfeld blass. Nachdem 2023 in Deutschland mit 294.400 Einheiten unerwartet viele Wohnungen fertiggestellt wurden, ist eine Minus im Neubau aufgrund der weiter deutlich rückläufigen Zahl der Baugenehmigungen für das laufende Jahr sicher. Im Zeitraum von Januar bis August 2024 wurden 141.900 Wohnungen genehmigt. Das waren -19,3% oder -33.900 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit werden im Kalenderjahr 2024 voraussichtlich rund 20% weniger Genehmigungen erteilt werden als im Vorjahr und es wird erwartet, dass insgesamt nur 240.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Im Jahr 2025 dürfte sich die Lage etwas aufhellen. Damit verzögert sich die erwartete langsame Belebung der Konjunktur weiter. Eine Rezession im Sinne eines deutlichen, breit angelegten und länger anhaltenden Rückgangs der Wirtschaftsleistung wird aus heutiger Sicht aber nicht erwartet, solange keine neuen negativen Schocks auftreten. Unterstützend ist, dass die Europäische Zentralbank die Zinswende eingeleitet und ihren Leitzins seit Juni dreimal um je einen Viertelprozentpunkt auf aktuell 3,25% gesenkt hat. Markteilnehmer erwarten eine Reihe weiterer Zinsschritte bis zur Jahresmitte 2025. Damit könnte sich auch das Baugeld leicht verbilligen. Zinsen für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung liegen derzeit bei rund 3,5%. In den kommenden beiden Jahren erwartet das Ifo-Institut in seiner Herbstprognose eine allmählich einsetzende Erholung, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um +0,9% bzw. +1,5% zunehmen wird. Die Baurezession in Deutschland könnte im zweiten Halbjahr 2025 enden. Dabei könnten das Wachstumschancengesetz und die Förderung des sozialen Wohnungsbaus Impulse setzen. Es bleiben aber politische Unsicherheiten. Der Deutsche Holzhandel verzeichnet laut dem Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) im ersten Halbjahr des laufenden Jahres 2024 einen Umsatzrückgang von etwa -10%. Die Umsatzrückgänge sind hauptsächlich auf eine geringe Nachfrage zurückzuführen. Preiswirkungen spielen aber nach wie vor eine Rolle. Für die kommenden Monate wird mehrheitlich ein Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet. Darüber hinaus erwartet der Holzhandel für die kommenden Monate des Jahres 2025 aufgrund des anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeldes weiterhin ein verhaltenes Geschäft. Insgesamt und für die kommenden Jahre sieht sich der Holzhandel mit dem Werkstoff Holz und seinen Sortimenten gut aufgestellt, da der Holzbau mit seinem CO 2 -Bindungspotential einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Wohnhäuser verursachen allein durch Strom und Heizung rund ein Fünftel des privaten CO 2-Ausstoßes. Mit einer energetischen Modernisierung kann der CO 2 -Ausstoß gesenkt werden und durch niedrigere Energiekosten Wertsteigerungen bei Bestandimmobilen erzielt werden. Das Marktumfeld für Bodenbeläge ist auch 2024 schwierig. Auch für das erste Halbjahr 2025 wird die Lage weiterhin als schwierig eingeschätzt. Die Erwartungen für die kommenden Monate sind verhalten, eine Mehrheit erwartet keine durchgreifende Verbesserung der Geschäftslage. Daher wird von den Verbänden und der Industrie gefordert, die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft zu verbessern und damit Impulse für den Wohnungsbau zu setzen und die Baukonjunktur zu stimulieren. Langfristige Projektionen deuten jedoch auf gute Chancen für Bodenbeläge hin, da der Neubau und die Renovierung in den nächsten Jahren erwartungsgemäß zulegen dürften. Die Auftragslage im Handwerk ist derzeit noch von zum Teil starken Einbrüchen geprägt, vor allem bei der Neuverlegung von Parkett. Viele Subunternehmer sind ohne Arbeit. Das erste Halbjahr 2024 verlief schlecht, insbesondere bei Parkett. Im Vinylbereich oder in der Sanierung lief es grundsätzlich besser. Die Lage hat sich aber mittlerweile verbessert. Dennoch gehen pessimistische Schätzungen für das kommende Jahr davon aus, dass eine Insolvenzquote von bis zu 30% im Parkett- und Bodenlegerbereich drohen könnte. Für unsere Unternehmensgruppe erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine Umsatzerlös- und Ergebnisentwicklung unter Vorjahresniveau und darüber hinaus für das Jahr 2025 eine moderate Erholung des Geschäftsgangs, insbesondere im zweiten Halbjahr 2025. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir aufgrund der Reallohn- und der jüngsten Zinsentwicklung eine Belebung der Bau- und Renovierungstätigkeit und damit ein Absatzwachstum. Vor diesem Hintergrund erwarten wir umsatz- und ergebnisseitig eine Belebung für das Geschäftsjahr 2025 und eine Stärkung unserer Marktposition.
München, 15. November 2024 Dr. Rolf Engelhard, Geschäftsführer Christina Engelhard Bourleau, Geschäftsführerin Till D. Engelhard, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ENGELHARD GMBH, GRÜNWALD B. MÜNCHENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Engelhard GmbH, Grünwald b. MünchenI. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung Die Engelhard GmbH hat ihren Sitz in Grünwald bei München und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB96498 eingetragen. Die Engelhard GmbH, Grünwald bei München, hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für kleine Kapitalgesellschaften einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht § 266 HGB. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Konzern-Kapitalflussrechnung entspricht dem Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS 21, indirekte Methode). Der Konzern-Eigenkapitalspiegel richtet sich nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 22. In den Konzernabschluss wurden sämtliche Tochterunternehmen einbezogen. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben ihre Jahresabschlüsse auf den Stichtag des Mutterunternehmens Engelhard GmbH zum 31. Dezember 2023 aufgestellt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Änderungen in den Bewertungsgrundlagen haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben. Der in § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB kodifizierte Stetigkeitsgrundsatz wurde beachtet. II. Angaben zum Konsolidierungskreis und Konzernanteilsbesitz Der Konsolidierungskreis besteht neben der Engelhard GmbH, Grünwald bei München, aus folgenden Unternehmen:
Über die Rolf Engelhard GmbH besteht zum Bilanzstichtag eine mittelbare Beteiligung in Höhe von 100% an der Gebrüder Görgner GmbH mit Sitz in Rosenheim. Die Tochterunternehmen der Engelhard GmbH erfüllen die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und sind daher von den dort geregelten Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungspflichten befreit. Bei der Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses ergab sich ein passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung, der entsprechend als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen bzw. mit den Gewinnrücklagen verrechnet wurde. Bei der im Berichtsjahr 2014 erfolgten Erstkonsolidierung der Gebrüder Görgner GmbH zum Zeitpunkt des Beginns des Mutter-Tochter-Verhältnisses (62,5%) ergab sich aktivischer Unterschiedsbetrag bzw. ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 170. Dieser wurde über 5 Jahre abgeschrieben. Bei der im Berichtsjahr 2015 erfolgten (partiellen) Erstkonsolidierung der Gebrüder Görgner GmbH zum Zeitpunkt des Erwerbs der weiteren Anteile (37,5%) ergab sich aktivischer Unterschiedsbetrag bzw. ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 93. Dieser wurde über 5 Jahre abgeschrieben. Im Berichtsjahr 2019 wurde eine nachträgliche Kaufpreisanpassung in Höhe von TEUR 8 an die ehemaligen Gesellschafter der Gebrüder Görgner GmbH ausbezahlt. Die Kaufpreisanpassung führte zu einem Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 8. Dieser wurde über die verbleibende Restlaufzeit der im Jahr 2015 erworbenen Gesellschafteranteile abgeschrieben. III. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Bei der vor der Einführung des BilMoG durchgeführten Kapitalkonsolidierung wurde die Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB a.F.) angewandt. Dabei erfolgte die Verrechnung mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses. Die im Zuge des Erwerbs der Gebrüder Görgner GmbH, Rosenheim, vorgenommene Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes mit dem (neu bewerteten) Eigenkapital des konsolidierten Tochterunternehmens. Die Einbeziehung erfolgte auf den Zeitpunkt des Erwerbs zum 30. Juni/ 1. Juli 2014 bzw. mit Beginn des Mutter-Tochter-Verhältnisses (§ 301 Abs. 2 Satz 1 HGB). Mit Wirkung zum 28. Februar 2015/ 1. März 2015 hat sich die Beteiligungsquote an der Gebrüder Görgner GmbH von 62,5% um 37,5% auf 100,0% durch Erwerb des ausstehenden Geschäftsanteils erhöht. Für diesen Anteilszugang ist auf den Erwerbsstichtag am 28. Februar 2015/ 1. März 2015 eine neue partielle Erstkonsolidierung vorgenommen worden. Die Konsolidierungsbuchungen für die bereits vorhandenen Anteile bleiben unverändert. Es erfolgte eine zeitanteilige Aufteilung des Ergebnisses der Gebr. Görgner GmbH. Das Ergebnis bis zum Erwerbsstichtag geht in das Eigenkapital der Gebr. Görgner GmbH ein und wurde bei der Kapitalkonsolidierung verrechnet. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträgen zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen, sofern die Beträge für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht von untergeordneter Bedeutung waren (Wesentlichkeit). Die Zinserträge und ähnlichen Erträge werden grundsätzlich ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Behandlung der Zwischenergebnisse Zwischenergebnisse, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurden im vorliegenden Konzernabschluss aufgrund Unwesentlichkeit pauschal bzw. zum Teil nicht eliminiert, da diese für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung waren (Wesentlichkeit). IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Engelhard GmbH, Grünwald bei München, geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig gebildet und zum Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital entspricht der Eintragung im Handelsregister, die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklage den Gesellschafterbeschlüssen. Für die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Engelhard GmbH (Anlage) dargestellt. 2. Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Stammkapital: Das Stammkapital beträgt EUR 1.000.050,00. Gewinnrücklagen: Den Gewinnrücklagen wurden weder Beträge zugeführt noch entnommen und sind insofern zum Vorjahr unverändert. In dem Bilanzgewinn 2023 ist ein ausschüttungsgesperrter Betrag durch die Aktivierung aktiver latenter Steuern in Höhe von EUR 3.450,00 enthalten. 4. Latente Steuern In der Bilanz angesetzte latente Steuerschulden entwickeln sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Latente Steuern werden mit Hilfe der bilanzorientierten Verbindlichkeiten Methode ermittelt. Dabei errechnen sich die latenten Steuern auf temporäre Differenzen zwischen dem Steuerwert von Vermögenswerten und Schulden und ihrem Wert in der Konzernbilanz. Aktive latente Steuern werden nur in der Höhe angesetzt, in der es wahrscheinlich ist, dass künftige steuerpflichtige Gewinne vorhanden sein werden, gegen die die temporären Differenzen verrechnet werden können. Es wurden aktive latente Steuern für vorhandene temporäre Differenzen in der Konsolidierung angesetzt. Die in dem aktiven Abgrenzungsposten für latente Steuern enthaltene Steuerabgrenzung infolge der Differenz aus der Summe der Einzelergebnisse und dem Konzernergebnis beträgt EUR 3.450,00. Die latenten Steuern sind in der Konzernbilanz auf der Basis der Gesamtdifferenzbetrachtung saldiert ausgewiesen. Zunächst erfolgt eine Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern und dann ein entsprechender Ausweis der Residualgröße. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 30% und beruht im Wesentlichen auf der Zwischenergebniseliminierung. 5. Verbindlichkeiten Aufgliederung und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten: Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeiten Spiegel zusammengefasst dargestellt:
Von den Verbindlichkeiten haben EUR 2.794.987,31 (Vorjahr: EUR 3.090.126,06) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) eine Restlaufzeit ab einem Jahr bis fünf Jahre und EUR 94.101,90 (Vorjahr: EUR 141.982,96) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten sind EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) durch Grundpfandrechte und andere Sicherheiten abgesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber den (mittelbaren) Gesellschaftern nahestehenden Personen in Höhe von EUR 94.101,90 (Vorjahr: EUR 141.982,96). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 935.624,45 (Vorjahr: EUR 1.154.979,94) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 80.659,56 (Vorjahr: EUR 85.794,93). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
EUR 7.675.604,20 (Vorjahr: EUR 9.524.454,20) der sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Die Umsatzerlöse nach Regionen des Konzerns wurden ausschließlich in Europa und überwiegend im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt:
2. Sonstiges Der Aufwand aus Steuern vom Einkommen und Ertrag betrifft i.H.v EUR 1.720,00 (Vj. EUR 1.250,00) einen Aufwand aus latenten Steuern. VII. Erläuterungen zu Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzern-Eigenkapitalspiegel Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung: Die Cash-Flow-Rechnung wurde nach dem Deutschen Rechnungslegungs-Standard Nr. 21 (DRS 21) aufgestellt. Der Finanzmittelfonds besteht bzw. entspricht dem Bilanzposten "Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten" und besteht im Einzelnen aus Kassenbeständen und Bankguthaben bzw. -Einlagen/ Festgeld. Ergänzende Angaben zum Eigenkapitalspiegel: Der Konzern-Eigenkapitalspiegel wurde nach dem Deutschen Rechnungslegungs-Standard Nr. 22 (DRS 22) aufgestellt. Der zur Ausschüttung grundsätzlich zur Verfügung stehende Betrag entspricht dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss. Darin enthalten ist ein ausschüttungsgesperrter Betrag aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 4. VIII. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung der Engelhard GmbH, Grünwald b. München, gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. 3. Unbeschränkte Haftung bei anderen Gesellschaften Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Engelhard Grundstücksverwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG, Grünwald b. München. 4. Konzernzugehörigkeit Die Engelhard GmbH, Grünwald b. München hat mit diesem Abschluss einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufgestellt, die im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Die nachfolgenden Gesellschaften gehören zum Konzern der Engelhard GmbH, Grünwald b. München. Gemäß § 264 Abs. 3 HGB machen die
von der Befreiung der Offenlegung ihres jeweiligen Jahresabschlusses Gebrauch. 5. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Abschlussprüfung i.H.v. EUR 115.500,00, andere Beratungs- und Bestätigungsleistungen (EUR 48.945,00) und Steuerberatungsleistungen (EUR 14.000,00) angefallen. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag für das MutterunternehmenAusgehend von einem Jahresüberschuss von EUR 2.848.645,28 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 49.313.866,06 ein Bilanzgewinn von EUR 52.162.511,34. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
Grünwald b. München, den 15. November 2024 Engelhard GmbH Dr. Rolf Engelhard Till D. Engelhard Christina Engelhard Bourleau
KonzernkapitalflussrechnungEngelhard GmbH, Grünwald b. MünchenIn der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt. Die Ermittlung erfolgt unter Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs-Standards Nr. 21 (DRS 21).
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Engelhard GmbH, Grünwald b. München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Engelhard GmbH, Grünwald b. München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Engelhard GmbH, Grünwald b. München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Grünwald b. München, den 22. November 2024 LKC
Grünwald GmbH & Co. KG
Malte Thalemann, Wirtschaftsprüfer Dr. Franz-Stephan v. Gronau, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am: 29. November 2024 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
47 nahegelegene Organisationen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Baumschulen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Einzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Wärme- und Kältehandel
Wärme- und Kältehandel
Herstellung von Speiseeis
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Architekturbüros für Hochbau
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Musikverlage
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen