Knauf Insulation Operation GmbH

Heraklithstraße 8, 84359 Simbach am Inn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 3935
Vorher
Deutsche Heraklith GmbHKnauf Insulation GmbH
Eingetragen
4.5.1995
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Gegenstand
Errichtung und Betrieb von Anlagen zur industriellen Herstellung von Bau- und Dämmstoffen jeder Art, insbesondere von Holzwolle-Leichtbauplatten, Kunststoff- und Hartschaumplatten, Produkten aus künstlichen Mineralfasern und nachwachsenden Rohstoffen, sämtliche auch in Elementformen, und in Verbindung mit diesen Zwecken die Herstellung von anderen verwertbaren Produkten und Nebenprodukten, ferner die Entwicklung auch anderer neuer Produkte und hierzu dienlicher Verfahren und Systemkombinationen sowie Herstellung von Fertighäusern und Fertighausteilen. Handel mit den genannten Produkten, Nebenprodukten, Materialien und Artikeln, sowie mit allen Waren, welche von der Gesellschaft erzeugt oder in irgendeiner Weise oder durch irgendein Verfahren hergestellt oder hervorgebracht oder sonstwie erworben werden, sowie überhaupt der Handel mit Waren aller Art und deren Verarbeitung. Lagerung und Transport aller derartigen Produkte, Nebenprodukte, Materialien und Artikel. Technische Beratung der einschlägigen Unternehmen, Händler, Verkaufsorganisationen und sonstigen Kunden oder Kundengruppen in der Baubedarfsbranche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Kerle
seit 2.4.2026
Prokura
Maximilian Nötzel
seit 19.2.2025
Prokura
Rico Neumann
seit 20.5.2020
Prokura
Geschäftsführer
Markus Elsperger
seit 16.12.2016
Prokura
Geschäftsführer
Michael Anthony Robson
seit 16.10.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert3.24% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
4.857.400 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Knauf Insulation Operation GmbH

Simbach am Inn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Knauf Insulation Operation GmbH, Simbach

Jahresabschluss 2023

1) Allgemeines

Die Knauf Insulation Operation GmbH ist ein Unternehmen der weltweit tätigen Knauf Gruppe. Die Knauf Insulation Operation GmbH produziert Dämmstoffe auf der Basis von Holzwolle-Leichtbauplatten und verpachtet Produktionsanlagen zur Steinwollefertigung.

2) Branche und Gesamtwirtschaft

Das Jahr 2023 war geprägt von fortgesetzter Unsicherheit in der politischen Weltordnung. Diese globale Instabilität hat die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst und zu einer Reihe signifikanter wirtschaftlicher Entwicklungen geführt.

Die Wirtschaftsleistung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), zeigte eine negative Entwicklung von -0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies deutet auf eine leichte Schrumpfung der Wirtschaftsaktivität hin, was teilweise auf die anhaltende politische Unsicherheit zurückgeführt werden kann. Die Arbeitslosenquote ist leicht von 3,1 % auf 3,3 % gestiegen. Dieser Anstieg ist zwar moderat, spiegelt jedoch die herausfordernden wirtschaftlichen Bedingungen wider, unter denen Unternehmen vorsichtiger bei der Einstellung neuer Mitarbeiter werden. Die Inflationsrate konnte von einem hohen Niveau von 7,9 % im Jahr 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023 gesenkt werden. Diese Entwicklung ist positiv zu bewerten, da sie auf eine gewisse Stabilisierung der Preise hinweist, obwohl die Inflation weiterhin über dem wünschenswerten Niveau liegt.

Die Bundesregierung hat in Reaktion auf die wirtschaftlichen Herausforderungen die Fördergelder in allen Bereichen reduziert. Diese Maßnahme hat die Grundstimmung in der Wirtschaft negativ beeinflusst, da Unternehmen und Branchen nun mit weniger staatlicher Unterstützung rechnen müssen.

Der Geschäftsklimaindex, ein Indikator für die Wirtschaftsstimmung, ist von 90,1 im Jahr 2022 auf 86,3 im Jahr 2023 gefallen. Dieser Rückgang spiegelt die zunehmende Vorsicht der Unternehmen in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld wider. Im Bauhauptgewerbe ist jedoch eine weitere Verschlechterung zu beobachten. Der Geschäftsklimaindex in diesem Sektor fiel von -19,4 im Jahr 2022 auf -33,7 im Jahr 2023. Eine Stabilisierung in diesem Bereich gab es nicht, und im Dezember wurde wieder ein neuer Tiefstand seit 2009 erreicht.

Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Instabilität prägten 2023, was sich in verschiedenen wirtschaftlichen Indikatoren widerspiegelte. Während es Anzeichen einer Stabilisierung in bestimmten Bereichen gibt, bleibt die Gesamtstimmung vorsichtig. Die wirtschaftlichen Akteure und politischen Entscheidungsträger stehen weiterhin vor der Herausforderung, die Wirtschaft zu stabilisieren und gleichzeitig das Vertrauen in die politische und wirtschaftliche Zukunft zu stärken.

Das Jahr 2023 markierte auch eine fortgesetzte Herausforderung für die Bauwirtschaft in Deutschland. Bereits Ende 2022 zeichnete sich ein Rückgang in der Bauwirtschaftsleistung ab, ein Trend, der sich durch das gesamte Jahr 2023 fortsetzte, bevor eine Stabilisierung gegen Ende des Jahres festgestellt wurde. Die vorläufigen Prognosen deuten auf eine weitere Abkühlung im Jahr 2024 hin.

Im Jahresvergleich 2022 zu 2023 sank die Bauwirtschaftsleistung um 7,2 %. Für das Jahr 2024 wird eine zusätzliche Abkühlung um 3,5 % erwartet. Besonders betroffen von diesem Rückgang war der Neubausektor, während Renovierungsarbeiten weniger stark rückläufig waren. Der stärkste Rückgang wurde bei den Neubauten von Ein- und Zweifamilienhäusern verzeichnet. Die Zahl der Wohnbaugenehmigungen fiel dramatisch um 29,4 % auf 220.000 Einheiten, und die Fertigstellungsrate sank um 10,8 % auf 235.000 Einheiten. Erstmals seit der Wirtschaftskrise 2009 gab es weniger Genehmigungen als Fertigstellungen. Dies stellt eine deutliche Verfehlung des von der Bundesregierung ausgerufenen Ziels dar, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen. Im Sektor des Wirtschaftsbaus war der Rückgang etwas weniger drastisch. Hier fielen die Genehmigungen um 16,4 %, während der Rückgang bei den Fertigstellungen 7,6 % betrug.

Das Jahr 2023 stand im Zeichen signifikanter Herausforderungen für die deutsche Bauwirtschaft, mit besonderem Druck auf den Neubausektor und einem beispiellosen Rückgang bei Wohnbaugenehmigungen und -fertigstellungen. Die Trends signalisieren nicht nur eine Abkühlung der Branche, sondern auch eine ernsthafte Bedrohung für die Wohnungsbauziele der Bundesregierung

3) Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

a) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr fanden im Anlagevermögen Zugänge in Höhe von 2.986 TEUR statt. Abgänge zu Restbuchwerten fanden nicht statt. Per Saldo hat sich der Buchwert des Sachanlagevermögens um 888 TEUR auf 14.543 TEUR erhöht. Die laufenden Abschreibungen betrugen 2.098 TEUR.

Das Umlaufvermögen hat sich im Jahr 2023 um -254 TEUR reduziert und betrug am Jahresende 11.590 TEUR. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem gesunkenen Guthaben im Cash-Pool (-1.255 TEUR), einer Erhöhung bei den Beständen um 375 TEUR und höheren Forderungen an verbundenen Unternehmen (+513 TEUR).

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um 3.374 TEUR auf 14.044 TEUR erhöht. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 3.374 TEUR.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen hat sich um 31 TEUR auf 14 TEUR reduziert. Die Rückstellungen bewegen sich mit 2.691 TEUR auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Verbindlichkeiten haben sich im Jahr 2023 um -3.686 TEUR auf 10.857 TEUR reduziert. Dies ist vor allem auf den Rückgang eines konzerninternen Darlehens zurückzuführen.

Zusammenfassend ergibt sich eine Reduzierung der Bilanzsumme um -339 TEUR auf 27.606 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt im Jahr 2023 50,9% (Vorjahr 38,2%).

Finanzlage

Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der Knauf International GmbH integriert, sodass die Finanzierung jederzeit sichergestellt ist. Es existieren keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 3,8% (Vorjahr: 4,1%) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der gegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die Liquidität 1. Grades beläuft sich auf über 2,3 %. Der Cash Pool Bestand ist um 1.255 TEUR auf 143 TEUR gesunken.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Unternehmens haben sich um 8,3% von 64.626 TEUR auf 69.966 TEUR erhöht.

Die Gesellschaft realisierte im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von 3.374 TEUR gegenüber 2.616 TEUR im Vorjahr. Das EBITDA erhöhte sich um 1.897 TEUR auf 7.368 TEUR.

b) Forschung und Entwicklung

Die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung haben sich vorrangig mit der externen Zertifizierung und der Erlangung von Verwendbarkeitsnachweisen von neu entwickelten Anwendungen sowie der graduellen Optimierung des Produktportfolios beschäftigt.

c) Produktion / Investitionen / Beschaffung

Die Gesellschaft fertigt am Standort Simbach am Inn Holzwolle-Leichtbauplatten. Die Produktionsmenge konnte bei einem leichten Rückgang um -1,0 % relativ stabil gehalten werden.

Im Beschaffungsbereich kam es zu keinen Überraschungen. Die Versorgung mit den notwendigen Einsatzmaterialien war jederzeit gewährleistet. Die Einkaufspreise bei einigen Schlüsselmaterialien haben sich während des Geschäftsjahres wieder entspannt.

d) Personalbereich

Der durchschnittliche Personalstand betrug in 2023 265 Mitarbeiter (2022: 261 Mitarbeiter).

Im Jahr 2023 gab es folgende wesentliche Schwerpunkte der Personalarbeit:

1. GALLUP Mitarbeiterumfrage an den Standorten

Um noch besser zu verstehen, wie die Mitarbeiter/-innen über Ihren Arbeitsplatz und das Unternehmen denken, wurde mit dem unabhängigen Meinungsforschungsinstitut GALLUP eine kurze, anonyme Umfrage durchgeführt. Dies war Teil des Bestrebens, als Unternehmen und als Arbeitgeber noch besser zu werden. Aus den Verbesserungswünschen, die das Arbeitsumfeld betreffen, werden die notwendigen Maßnahmen abgeleitet und gezielt umgesetzt. Die Maßnahmenpläne wurden für jeden Bereich mit den Mitarbeitern/-innen aufbereitet und die Umsetzung derer nachverfolgt. Die nächste Umfrage ist für das Frühjahr 2024 geplant.

Die Anzahl der Auszubildenden betrug zum 31. Dezember 2023 15 Personen.

4) Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken

a) Ausblick auf Branche und Gesamtwirtschaft

Das Jahr 2024 bietet eine gemischte Perspektive für die deutsche Wirtschaft, mit einem vorsichtigen Optimismus für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und eine zurückhaltende Sicht auf die Bauwirtschaft. Wichtige wirtschaftliche Indikatoren und politische Entwicklungen deuten auf eine sich langsam stabilisierende Situation hin, die jedoch von verschiedenen Herausforderungen und Chancen geprägt ist, zum Beispiel die Stabilisierung der Inflationsrate im Jahr 2024.Ein Wirtschaftswachstum des BIP von 0,5 % wird erwartet. Im Kontrast dazu stehen die Erwartungen für die Bauwirtschaft, die um 3,5 % sinken soll. Ein Hauptfaktor, der sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Bauwirtschaft beeinflusst, ist das hohe Zinsniveau bei Wohnungsbaukrediten, das sich zwischen 3,5 % und 4 % bewegt. Andererseits passen sich die rückläufigen Hauspreise, vor allem bei Bestandsimmobilien, an das höhere Zinsniveau an. Dies kann die Bauwirtschaft wieder stärken.

Für das Jahr 2024 wird ein Rückgang in der Bauwirtschaft im ersten Halbjahr und eine Stabilisierung im zweiten Halbjahr erwartet. Die Förderung für energetische Sanierungen bleibt ein zentraler Punkt der wirtschaftspolitischen Agenda, was die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in den Vordergrund rückt. Ein signifikanter Marktaufschwung wird durch die Zustimmung zur Energy Performance of Buildings Directive (EPBD) in der EU erwartet. Diese Richtlinie verpflichtet die EU-Staaten zur Sanierung öffentlicher Gebäude sowie von Gebäuden mit schlechter Energieeffizienz, insbesondere jenen der Energieklassen E, F und G. Diese Entwicklungen könnten langfristig zu einer Revitalisierung der Bauwirtschaft führen, insbesondere im Bereich der energetischen Sanierung.

Der Ausblick für 2024 ist geprägt von vorsichtigem Optimismus hinsichtlich des allgemeinen Wirtschaftswachstums, trotz der Herausforderungen, denen die Bauwirtschaft gegenübersteht. Die regulatorischen Veränderungen auf EU-Ebene und die fortgesetzten Förderungen im Bereich der energetischen Sanierung bieten jedoch langfristig Chancen für eine Erholung und positive Impulse innerhalb der Bauwirtschaft.

b) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts

Das Produktportfolio der Gesellschaft besteht neben der Verpachtung der Steinwollefertigung in Sankt Egidien ausschließlich aus Holzwolleprodukten. Durch die Verpachtung ergibt sich ein stabiler Einnahmestrom, der von der Entwicklung des Steinwollemarktes unabhängig ist.

Die erwartete Umsatzsteigerung von rd. 11 % konnte mit einer Steigerung von 8,3 % annähernd erreicht werden. Das erwartete Betriebsergebnis im Jahr 2023 (3.500 TEUR) konnte mit 3.373 TEUR entsprechend auch fast erreicht werden. Dies ist hauptsächlich begründet durch eine Entspannung der Energie- und Rohstoffpreise, sowie einem konsequenten Kostenmanagement. Die Geschäftsführung bewertet den Geschäftsverlauf für das Jahr 2023 als zufriedenstellend.

Für das Jahr 2024 wird mit einem Rückgang im Umsatz von 17,4 % gerechnet und ein Betriebsergebnis von rund 2.200 TEUR erwartet.

Konsequentes Lagerbestands- und Produktportfoliomanagement sowie Einsparungen bei den Vertriebs- und Verwaltungskosten werden die Kostenposition der Knauf Insulation Operation GmbH in einem herausfordernden Marktumfeld weiterhin verbessern und die Profitabilität nachhaltig sicherstellen.

Die Entwicklung der Wettbewerbsintensität, das bauwirtschaftliche Wachstum allgemein und die Ausgestaltung möglicher staatlicher Förderungsmaßnahmen zur thermischen Gebäudesanierung sind wesentliche Determinanten der zukünftigen Marktentwicklung, aus denen sich Chancen und Risiken ergeben. Darüber hinaus stellt auch die negative öffentliche Debatte zur Sicherheit und Wirksamkeit von Dämmstoffen ein Risiko für die zukünftige Geschäftsentwicklung dar, der die jeweiligen Vertriebsgesellschaften durch Öffentlichkeitsarbeit entgegenwirken. Chancen ergeben sich aus der Verbesserung der Kundenorientierung im Bereich Produkte und Service.

Knauf Insulation verfügt über ein gruppenweites internes Kontrollsystem. Die Geschäftsführung der Knauf Insulation Operation GmbH ist für die Einhaltung der gruppenweiten Vorgaben verantwortlich. Dadurch soll die richtige und vollständige Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sichergestellt werden. Dies wird einerseits mit Hilfe von Gruppenrichtlinien zu Bilanzierung und Kontierung sowie im Intranet archivierten Prozessdokumentationen umgesetzt und andererseits durch Prozesse und Funktionstrennung, die auch systemseitig im SAP umgesetzt sind, gewährleistet. Prozesse sowie Schreib- und Zugriffsrechte werden regelmäßig überprüft. In regelmäßigen Abständen prüft die Innenrevision die Einhaltung der Richtlinien. Jährlich wird eine Einschätzung zu den Risiken vorgenommen.

Es besteht für die Knauf Insulation Operation GmbH ein zentrales Cash-Management und Cash Pooling. Dadurch wird das Liquiditätsrisiko soweit möglich minimiert.

Die Bereiche Personal und Finanzbuchhaltung sind im zentralen Shared Service Center der Knauf Gips KG integriert.

Die Holzwolleprodukte werden ausschließlich an Vertriebsgesellschaften innerhalb der Knauf-Insulation-Gruppe verkauft, die mögliche Forderungsausfallrisiken gegenüber fremden Dritten tragen. Diese verfügen wiederum über ein umfassendes Forderungsmanagementsystem zur Minimierung von Ausfallrisiken sowie eine Forderungsausfallversicherung, über die die überwiegende Mehrheit deren Kundenforderungen versichert ist.

Da der Großteil der Umsätze und der Beschaffungen in Euro erfolgen, bestehen keine wesentlichen Wechselkursrisiken. Auch werden keine Sicherungsderivate eingesetzt.

Aus derzeitiger Sicht sind keine Erkenntnisse gegeben, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, beziehungsweise die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage darstellen.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass in dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld, trotz einiger Herausforderungen, eine positive Entwicklung der Bauwirtschaft zu erwarten ist. Das Management beobachtet die Entwicklungen weiterhin laufend und wird entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Simbach am Inn, 31. Mai 2024

gez. Michael Huesmann

gez. Peter-Christian Schwartz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 14.543.094,86 13.654.783,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.639,00 62.973,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.639,00 62.973,00
II. Sachanlagen 14.521.455,86 13.591.810,38
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.424.647,96 4.518.986,96
2. technische Anlagen und Maschinen 5.289.624,00 4.493.457,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.835.309,00 2.192.308,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.971.874,90 2.387.058,42
B. Umlaufvermögen 11.590.721,36 11.843.578,11
I. Vorräte 8.225.369,63 7.849.797,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.246.442,91 2.694.086,69
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.970.958,51 3.094.008,06
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.007.968,21 2.061.702,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.212.738,03 3.918.200,13
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.054,12 1.081,23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.561.281,96 3.303.247,88
3. sonstige Vermögensgegenstände 631.401,95 613.871,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 152.613,70 75.580,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 710,23 0,00
D. Aktive latente Steuern 1.471.508,43 2.446.858,35
Bilanzsumme, Summe Aktiva 27.606.034,88 27.945.219,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.043.642,82 10.669.749,58
I. gezeichnetes Kapital 4.857.400,00 4.857.400,00
II. Gewinnvortrag 5.812.349,58 3.195.894,05
III. Jahresüberschuss 3.373.893,24 2.616.455,53
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 14.376,00 45.075,00
C. Rückstellungen 2.690.548,74 2.687.461,27
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 822.553,00 800.599,00
2. Steuerrückstellungen 431.000,00 505.100,00
3. sonstige Rückstellungen 1.436.995,74 1.381.762,27
D. Verbindlichkeiten 10.857.467,32 14.542.933,99
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.044.266,66 1.134.029,71
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.412.875,05 12.358.340,82
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.400.325,61 1.050.563,46
davon aus Steuern 832.219,73 426.346,55
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 86.574,44 126.257,22
Bilanzsumme, Summe Passiva 27.606.034,88 27.945.219,84

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 69.966.017,04 64.626.022,09
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 698.823,10 654.234,98
3. andere aktivierte Eigenleistungen 17.456,55 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 301.475,92 368.626,68
davon Erträge aus Währungsumrechnung 12.795,58 10.654,94
5. Materialaufwand 33.642.844,30 31.985.952,72
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 33.610.173,39 31.792.428,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 32.670,91 193.524,24
6. Personalaufwand 16.637.879,88 15.614.132,36
a) Löhne und Gehälter 13.443.713,97 12.621.043,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.194.165,91 2.993.089,11
davon für Altersversorgung 1.482.726,26 1.348.685,26
7. Abschreibungen 2.098.321,28 1.873.291,64
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.098.321,28 1.873.291,64
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.335.258,71 12.577.804,48
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 4.399,00 12.372,38
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.055,91 9.550,21
davon aus verbundenen Unternehmen 53.055,91 8.550,21
davon aus Abzinsung 1.000,00 1.000,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 550.937,16 17.026,87
davon an verbundene Unternehmen 298.603,50 22,87
davon aus Aufzinsung 10.521,00 17.004,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.398.693,95 973.770,36
a) latente Steuern - verbundene Unternehmen 975.349,92 710.070,36
12. Ergebnis nach Steuern 3.373.893,24 2.616.455,53
Jahresüberschuss 3.373.893,24 2.616.455,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Knauf Insulation Operation GmbH

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Knauf Insulation Operation GmbH ist ansässig in Simbach (Inn). Die Adresse des eingetragenen Firmensitzes lautet: Heraklithstraße 8, 84359 Simbach (Inn). Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Landshut (HR B Reg.-Nr. 3935) eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Entgegen § 275 HGB werden sonstige Steuern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear unter Zugrundelegung der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ermittelt. Von der steuerlichen Vereinfachungsregel für geringwertige Wirtschaftsgüter wird auch handelsrechtlich Gebrauch gemacht.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, gegebenenfalls zu den niedrigeren letzten Einstandspreisen. Zur Berücksichtigung der niedrigeren beizulegenden Werte am Abschlussstichtag, insbesondere infolge Nichtgängigkeit, werden Abschläge auf die vorgenannten Werte vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den handelsrechtlichen Herstellkosten nach § 255 HGB oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Wertabschläge für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der eingeschränkten Verwendbarkeit ergeben, wurden in ausreichendem Umfange vorgenommen.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten, unter Berücksichtigung erforderlicher Abwertungen, angesetzt.

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Latente Steuern werden außerdem auf temporäre Differenzen in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Temporäre Differenzen ergeben sich im Bereich des Anlagevermögens, der Vorräte, der Pensionsrückstellungen sowie der sonstigen Rückstellungen. Es wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive und passive latente Steuern saldiert auszuweisen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 27 % und umfasst Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Passivposten

Das Gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Die ab 2008 erhaltenen steuerfreien Investitionszulagen wurden passivisch in einen Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen eingestellt. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wird in Abhängigkeit der betriebsüblichen Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter aufgelöst.

Pensionsrückstellung

Bei der Bemessung der Pensionsverpflichtungen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Berechnung erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode. Es kamen ein Zinssatz von 1,83 % sowie ein Rententrend von 2,20 % zur Anwendung. Der Zinssatz entspricht einem Zehn-Jahres Durchschnitt bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren.

Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 823 Diese liegen um TEUR 2 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verpflichtungen. Durch die Rückstellungen sind sämtliche Risiken in vernünftiger kaufmännischer Höhe abgedeckt. Für langfristige Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 2 HGB noch künftige Kostensteigerungen zu beachten. Auch werden sie mit einem von der Bundesbank bereitgestellten, zu ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Gewährleistungsrückstellung umfasst Einzelreklamationen sowie einen pauschalierten Betrag, der in Höhe von 0,5 % des gewährleistungsbehafteten Umsatzes des Berichtsjahres gebildet wird.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnung

Die in ausländischen Währungen lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Einzelnen wie folgt entwickelt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 923.000,61 0,00 -457,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 923.000,61 0,00 -457,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.898.481,97 275.824,67 0,00
technische Anlagen und Maschinen 37.004.642,99 907.549,41 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.282.235,66 420.344,10 1.163.907,54
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.387.058,42 1.382.035,58 0,00
Summe Sachanlagen 67.572.419,04 2.985.753,76 1.163.907,54
Summe Anlagevermögen 68.495.419,65 2.985.753,76 1.163.450,54
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -18.000,00 905.457,61
Summe immaterielle Vermögensgegenstände -18.000,00 905.457,61
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.491,84 22.184.798,48
technische Anlagen und Maschinen 846.627,26 38.758.819,66
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -41.900,00 5.496.772,22
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -797.219,10 2.971.874,90
Summe Sachanlagen 18.000,00 69.412.265,26
Summe Anlagevermögen 0,00 70.317.722,87
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 860.027,61 23.791,00 0,00 883.818,61
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 860.027,61 23.791,00 0,00 883.818,61
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.379.495,01 380.655,51 0,00 17.760.150,52
technische Anlagen und Maschinen 32.511.185,99 958.009,67 0,00 33.469.195,66
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.089.927,66 735.865,10 1.164.329,54 3.661.463,22
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 53.980.608,66 2.074.530,28 1.164.329,54 54.890.809,40
Summe Anlagevermögen 54.840.636,27 2.098.321,28 1.164.329,54 55.774.628,01
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.639,00 62.973,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 21.639,00 62.973,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.424.647,96 4.518.986,96
technische Anlagen und Maschinen 5.289.624,00 4.493.457,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.835.309,00 2.192.308,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.971.874,90 2.387.058,42
Summe Sachanlagen 14.521.455,86 13.591.810,38
Summe Anlagevermögen 14.543.094,86 13.654.783,38

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.417 (Vorjahr: TEUR 1.859), sowie Forderungen aus dem Cash-Pooling gegenüber der Cash-Pool-Führerin, der Knauf International GmbH, in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 1.398) enthalten.

Latente Steuern

Die latenten Steuersalden und deren Änderungen im Geschäftsjahr 2023 sind nachfolgend dargestellt:

2022
TEUR
Zugang *
TEUR
Verbrauch *
TEUR
2023
TEUR
Aktive latente Steuern 58 -4 54
auf Verlustvorträge 2.778 -1.035 1.743
Passive latente Steuern -389 -64 -325
Gesamt 2.447 -64 -1.039 1.472

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Gewährleistungen, Dienstleistungsrechnungen und Archivierungsverpflichtungen. Es ist außerdem eine Rückstellung für Instandhaltungen gebildet worden, welche bis zum 31.03.2024 für Instandhaltungsmaßnahmen verwendet wird.

Verbindlichkeiten

Die Gliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Verbindlichkeiten
in EUR
Stand 31.12.2023 davon RLZ < 1 J davon RLZ 1-5 J davon RLZ > 5 J besichert
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.044.266,66 1.044.266,66 0,00 0,00 *
gegenüber verbundenen Unternehmen 8.412.875,05 2.412.875,05 6.000.000,00 0,00 0,00
Gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.400.325,61 1.400.325,61 0,00 0,00 0,00
Gesamt 10.857.467,32 10.857.467,32 0,00 0,00 0,00

RLZ = Restlaufzeit

J = Jahr

* Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Knauf International GmbH in Höhe von TEUR 6.000 (Vorjahr: TEUR 12.000) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, sowie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.413 (Vorjahr TEUR 351).

Der Fehlbetrag des Unterstützungsvereins der Werksangehörigen der Deutschen Heraklith GmbH e.V., Heraklithstraße 8, D-84359 Simbach (Inn), beträgt aufgrund der versicherungsmathematischen Berechnung zum 31. Dezember 2023 TEUR 10.032. Gemäß dem Wahlrecht des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB erfolgte keine Passivierung. Bei der Berechnung wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Berechnung erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode. Es kam ein Zinssatz von 1,83 % zur Anwendung. Der Rententrend beträgt 2,20 %, die angenommene Fluktuation 5,0 % und der Gehaltstrend 3,5 %. Die derzeitige laufende jährliche Belastung beläuft sich auf rd. TEUR 172.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgegliedert nach geographischen Absatzmärkten entfielen TEUR 47.161 (Vorjahr: TEUR 43.630) der Umsatzerlöse auf das Inland und TEUR 21.114 (Vorjahr: TEUR 20.996) auf das Ausland.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Betrag aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und -zulagen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten.

Die periodenfremden Erträge beliefen sich auf TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 306).

Die Erträge aus Fremdwährungsgeschäften summierten sich auf TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 11).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 70) enthalten.

Die periodenfremden Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 59).

Die Aufwendungen aus Fremdwährungsgeschäften summierten sich auf TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 12).

Zinsaufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 551 (Vorjahr: TEUR 17). Darin enthalten sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 16) und aus der Abzinsung der sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1).

E. Sonstige Angaben

Ausschüttungssperre

Ausschüttungsgesperrte Beträge (§§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB n.F.) unterliegen zum Abschlussstichtag der Ausschüttungssperre:

T€ T€
Rückstellungen für Pensionen (7-Jahres-Durchschnittszinssatz) 824
abzüglich Rückstellungen für Pensionen (10-Jahres-Durchschnittszinssatz) -823
zuzüglich aktiver latenter Steuern 0
Ausschüttungsgesperrter Teilbetrag I 1
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0
abzüglich passiver latenter Steuern 0
Ausschüttungsgesperrter Teilbetrag II 0
Zeitwert der zu verrechnenden Vermögensgegenstände aus Altersversorgung 0
abzüglich Anschaffungs- oder Herstellungskosten der zu verrechnenden Vermögensgegenstände 0
abzüglich passiver latenter Steuern 0
Ausschüttungsgesperrter Teilbetrag III 0
Sonstige aktive latente Steuern 1.472
abzüglich sonstiger passiver latenter Steuern 0
Ausschüttungsgesperrter Teilbetrag IV 1.472
Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge 1.473

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 übersteigen die Gewinnrücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags den Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 5.942. Hierin sind TEUR 22 gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Zusammensetzung:

Bestellobligo 5.777 TEUR
Mietleasingsverpflichtungen 165 TEUR
In TEUR 2023 Bis 1 Jahr Größer 1 Jahr Über 5 Jahre 2022
IT Leasing 0 0 22 0 12
Wartung Kompressoren 17 17 44 0 0
Stapler 17 17 45 0 11
Brandmeldeanlage 2 2 6 0 2
Miete Feuerwehranschluss 2 2 8 2 0
Hilti 0 0 0 0 1

Abschlussprüferhonorar

Von der Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde unter Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 285 Nr. 17 HGB letzter Satzteil abgesehen.

Sonstiges

Als Geschäftsführer waren bestellt:

Michael HUESMANN, kaufmännischer Geschäftsführer (Vorsitzender)

Peter-Christian SCHWARTZ, kaufmännischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Personal

Der durchschnittliche Personalstand hat sich wie folgt entwickelt:

2023 2022
Lohnempfänger 175 172
Gehaltsempfänger 91 90
Gesamt 265 261

Die Bezüge des früheren Mitglieds des Vorstandes in Form von Pensionszahlungen belaufen sich auf EUR 218.584.

Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstandes und deren Angehörigen sind EUR 822.553 passiviert.

Einbeziehung in den Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Knauf Insulation Operation GmbH, Heraklithstraße 8, D-84359 Simbach (Inn) wird in den Konzernabschluss der Gebr. Knauf KG, Iphofen, einbezogen.

F. Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres, bis zur Aufstellung des Geschäftsberichts sind keine Ereignisse bekannt geworden, die für die Geschäftsentwicklung von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage führen würden.

 

Simbach (Inn), 11. März 2024

Die Geschäftsführung

gez. Michael Huesmann

gez. Peter-Christian Schwartz

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt.

1 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Knauf Insulation Operation GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Knauf Insulation Operation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knauf Insulation Operation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Ferner vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kehl, 31. Mai 2024

GHJ GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Rechtsberatungsgesellschaft

gez. Hans-Dieter Jundt, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Markus Hohn, Wirtschaftsprüfer

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