Beteiligungsgesellschaften
Katek GmbH
Körtingstraße 1, 83224 Grassau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Walter Kroupa seit 12.2.2025 | Geschäftsführer |
Nicole Nagy seit 12.2.2025 | Geschäftsführer |
Manfred Hois seit 12.11.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Katek GmbHGrassauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZ ZUM 31.12.2022AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022der Katek GmbH, GrassauAmtsgericht Traunstein HRB 4698I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die KATEK ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Katek SE, mit Sitz in München. Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Darstellung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen erforderlich sind, werden diese vorgenommen. Zuschüsse werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von 3 bis 15 Jahren vorgenommen. Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden mit ihren Nennwerten bzw. im Falle von Zukäufen für den späteren Zusammenbau mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen, sofern die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die Bestimmung der beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt auf Basis der Planung. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. 4. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten oder zu gesunkenen Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem Durchschnittswertverfahren. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In den Herstellungskosten sind außer direkten Material- und Fertigungskosten auch die nach den handelsrechtlichen Vorschriften einzubeziehenden Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile der Abschreibungen enthalten. Darüber hinaus werden Wertberichtigungen wegen geringer Umschlagshäufigkeit und bei Auslaufmodellen in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen werden mit ihren Nennwerten angesetzt. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nennwert aktiviert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sowie zu erwartende Skonti werden durch angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt, sofern das Ausfallrisiko nicht an Dritte übertragen wurde. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit ihren Nennwerten angesetzt. 7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung In dieser Position wird der Betrag ausgewiesen, der dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich zur Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtung dient. Ausgewiesen wird der mit der Altersteilzeitrückstellung saldierte Betrag. 9. Latente Steuern Sofern sich zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen ergeben, die sich in späteren Jahren voraussichtlich abbauen, können aus den daraus resultierenden Steuerentlastungen aktive latente Steuern angesetzt werden. Im Fall von sich daraus ergebenden späteren Steuerbelastungen sind passive latente Steuern anzusetzen. Aktive und passive latente Steuern können saldiert ausgewiesen werden. Für einen aktiven Überhang besteht ein Ansatzwahlrecht. Von diesem Wahlrecht wurde Gebrauch gemacht und auf einen Ansatz verzichtet. Aktive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen für folgende Arten von Vermögensgegenständen/ Schulden:
Sowohl passive als auch aktive latente Steuern ergeben sich aufgrund von Fremdwährungseinflüssen bei den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie im Bereich der sonstigen Verbindlichkeiten. Bei der Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag wurde mit einem Steuersatz von 15,825 % gerechnet. Bei der Gewerbesteuer wurde mit einem Hebesatz von 380 % gerechnet. 10. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist vollständig einbezahlt. 11. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Zeitwert unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,79 % (10-Jahres-Durchschnitt) passiviert. Als Bewertungsverfahren wurde das Projected Unit Credit Verfahren angewendet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die neuen "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Die Berechnungen wurden auf Basis eines rechnerischen Endalters von 65 Jahren durchgeführt. Für die Bewertung wurden Rententrendannahmen von 0,00 % p. a. bis 1,75 % p.a. getroffen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. 12. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Abschlusszahlung gebildet. 13. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, angesetzt. Die Jubiläumsrückstellung wurde mit ihrem Barwert angesetzt. Der Barwert wurde nach der Projected Unit Credit Methode unter der folgenden Prämisse ermittelt:
Bei der Bewertung wurde der Rechnungszins verwendet, der sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Altersteilzeitrückstellung wurde mit ihrem Barwert angesetzt. Der Barwert wurde nach dem Barwertverfahren nach IDW RS HFA 3 unter der folgenden Prämisse ermittelt:
Bei der Bewertung wurde für die Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr der Rechnungszins verwendet, der sich bei Annahme einer pauschal Restlaufzeit von 3 Jahren ergibt. 14. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt. 15. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen sind grundsätzlich mit dem Kurs am Tag ihrer Entstehung bzw. dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Für Fremdwährungsverbindlichkeiten kommt grundsätzlich der Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung oder der höhere Stichtagskurs zur Anwendung. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung enthalten. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzpositionen ist im Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, analog zum Vorjahr, eine Laufzeit von unter einem Jahr. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im laufenden Jahr mit TEUR 5.758 den Liefer- und Leistungsverkehr. Im Vorjahr betrafen TEUR 11.461 den Liefer- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen haben analog zum Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr. 4. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 0). 5. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens für die Altersteilzeitverpflichtungen betrugen TEUR 396 und entsprechen dem Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert wird aus dem versicherungsmathematischen Deckungskapital als Differenz des Leistungsbartwerts und dem Barwert der künftigen Beiträge, einschließlich zugeteilter Gewinnbeteiligungen, gebildet. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt zum 31.12.2022 TEUR 16. 6. Eigenkapital Der Erfüllungsbetrag (Pensionsrückstellungen) gemäß § 253 Abs. 6 HGB mit siebenjährigem Durchschnittszins beträgt TEUR 2.525. Der ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt somit TEUR 84 (§ 285 Nr. 28 HGB i.V.m. § 268 Abs. 8 HGB). 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gleitzeit und Urlaub (TEUR 841), Einmal/-Bonuszahlungen an Mitarbeiter (TEUR 703), Gewährleistungen (TEUR 435), ausstehende Rechnungen (TEUR 490) und Berufsgenossenschaft (TEUR 128). 8. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 246 Abs. 2 HGB mit den entsprechenden Deckungsvermögen saldiert. Anschaffungskosten und Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens betragen TEUR 1.306. Der beizulegende Zeitwert wird aus dem versicherungsmathematischen Deckungskapital als Differenz des Leistungsbarwerts und dem Barwert der künftigen Beiträge, einschließlich zugeteilter Gewinnbeteiligungen gebildet. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 2.441. Aktuell beziehen sich die Rückstellungen auf Ansprüche der früheren Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihrer Hinterbliebenen und betragen TEUR 1.151. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 84. 9. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten sind folgender Übersicht zu entnehmen:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im laufenden Jahr mit TEUR 13.329 den Liefer- und Leistungsverkehr. Im Vorjahr betrafen TEUR 13.303 den Liefer- und Leistungsverkehr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nach § 42 Abs. 3 GmbHG, § 265 Abs. 3 S. 1 HGB bestanden zum 31.12.2022 in Höhe von TEUR 16.007. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.214 (im Vorjahr: TEUR 1.114) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EURO (im Vorjahr: TEUR 32). Zudem betreffen TEUR 1.816 Verbindlichkeiten aus dem Mietkauf (im Vorjahr TEUR 2.182) 10. Finanztermingeschäfte Im Geschäftsjahr bestehen Verträge über Zinsswaps, die aber zum 30. September ausgelaufen sind. Zudem bestehen Verträge über Devisentermingeschäfte in USD über ein Nominalvolumen von EUR 32,4 Mio. Der Marktwert wurde durch finanzmathematische Modelle unter Zugrundelegung erwarteter variabler Zahlungen und entsprechender Diskontsätzen ermittelt. Hieraus entstand ein Zeitwert in Höhe von TEUR -318. Für den negativen Marktwert wurde eine Drohverlustrückstellung gebildet, da keine Bewertungseinheit besteht. 11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen über Produktions-, Büro-, Lager- und Parkplatzflächen sowie für technische Einrichtungen i.H.v. insgesamt TEUR 7.601 (im Vorjahr: TEUR 8.214). Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund eines Mietvertrags über Werkzeuge und technischen Einrichtungen. Die Miete ist variabel und abhängig von der Höhe der Umsatzerlöse, zu deren Erzielung die gemieteten Gegenstände eingesetzt werden. Die jährliche Miete wird mit rund TEUR 2.000 bis TEUR 2.200 eingeschätzt. Die Laufzeit des Vertrags endet mit dem Abschluss des letzten Auftrags zu dessen Durchführung die gemieteten Gegenstände benötigt werden. Darüber hinaus bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 638 aus Dienstleistungsvereinbarungen. 12. Angaben zu den Haftungsverhältnissen nach § 251 HGB Bei den Haftungsverhältnissen nach § 251 HGB handelt es sich um Bankgarantien für bestehende Kontokorrentlinien der beiden Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 14.000. Dabei entfallen TEUR 10.000 auf die Kontokorrentlinie der KATEK Czech Republic s.r.o, und TEUR 4.000 auf die der KATEK Hungary Kft. Darüber hinaus wurden für zwei Kunden Anzahlungen im Wert von TEUR 3.000 auf eine Materialbevorratung über sog. Kautionsversicherungen abgeschlossen (Anzahlungsbürgschaft). Die Gesellschaft haftet zudem als gesamtschuldnerischer Garantiegeber zusammen mit anderen Tochterunternehmen der Katek SE, München, im Rahmen eines Konsortialkreditvertrages über Kreditverbindlichkeiten zum Stichtag in Höhe von EUR 34 Mio. (bis zu Mio. 59 EUR möglich). Der Kreditvertrag enthält Vereinbarungen zur Einhaltung von bestimmten Finanzkennzahlen (Covenants). Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der zu erwartenden positiven weiteren Entwicklung wird das Risiko der Inanspruchnahme aus sämtlichen Haftungsverhältnissen als gering eingeschätzt. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach dem Abnehmerkreis zeigt folgendes Bild:
Eine geographisch orientierte Aufteilung ergibt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 35). Diese setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Positionen zusammen:
Weitere sonstige betriebliche Erträge resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 619) und aus der Herabsetzung der PWB (TEUR 108). Außergewöhnliche Erträge im Sinne § 285 Nr. 31 HGB sind in Höhe von TEUR 0 enthalten (im Vorjahr: TEUR 0). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 1.257 (im Vorjahr: TEUR 877). 3. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 37 (im Vorjahr: TEUR 96) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 1.070 (im Vorjahr: TEUR 1.643). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 92. Diese resultieren in erster Linie aus nicht zurückgestellten Rechnungen. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 414 (im Vorjahr: TEUR 363) verbundene Unternehmen. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen betragen TEUR 13 (im Vorjahr: TEUR 5). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 178 (im Vorjahr: TEUR 7) verbundene Unternehmen. V. Sonstige Angaben 1. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 408 Mitarbeiter. Die Mitarbeiterstruktur stellt sich wie folgt dar:
2. Gesellschaftsorgane Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr von folgenden Personen wahrgenommen:
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Geschäftsführervergütung erfolgt unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht. 3. Anteile an verbundenen Unternehmen Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2022 umfasst:
4. Mutterunternehmen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Katek SE, München (kleinster Konsolidierungskreis), und in den Konzernabschluss der PRIMEPULSE SE, München, die für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Gemäß § 292 Abs. 2 Nr. 2 HGB ist die Katek GmbH damit von der Erstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses befreit. 5. Honorar des Wirtschaftsprüfers Die Angaben zu dem Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der KATEK SE, München, in welchen das Unternehmen einbezogen wird, enthalten. 6. Nachtragsbericht Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung lagen keine nennenswerten Sachverhalte vor. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Grassau, den 26.05.2023 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens der Katek GmbH im Geschäftsjahr 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Katek GmbHI. Grundlagen der Gesellschaft A. Geschäftsmodell und Tätigkeitsbereich Die Katek GmbH (kurz: KATEK, die Gesellschaft) ist ein Systemdienstleister für Electronic Manufacturing Services (EMS) und bietet die Entwicklung und Herstellung elektronischer Baugruppen und Systeme, das Prüfen und Testen der Baugruppen, die Lieferung von Elektronik und Kunststoff aus einer Hand, Systemmontage und Logistik bis hin zum After Sales Service an. Schnell, flexibel, innovativ und mit einem hohem Maß an persönlicher Betreuung unterstützt das Unternehmen seine Kunden mit innovativen Techniken und umfassendem Know- how. Durch den konsequenten Fokus auf modernste Elektronik trägt KATEK maßgeblich dazu bei, innovative Trends wie Smart Home und Smart Living voranzutreiben. Unser Anspruch ist es, technisch und organisatorisch führend zu sein und zum Erfolg unserer Kunden mit unseren Produkten und Dienstleistungen in ihren jeweiligen Branchen beizutragen. Unser größter Tätigkeitsbereich ist die Bestückung von elektronischen Komponenten auf sogenannte Leiterplatten und die darauffolgende Durchführung von umfangreichen Testabläufen. Wir streben und arbeiten in allen Organisationseinheiten nach der im Unternehmen verankerten Null-Fehler-Philosophie. B. Organisation Die KATEK-Firmengruppe setzt sich organisatorisch aus der KATEK mit Sitz in Grassau und den Tochtergesellschaften KATEK Hungary Kft. (HU) und KATEK Czech Republic s.r.o (CZ) mit jeweils einer Beteiligung von 100 % zusammen. Die KATEK ist selbst eine 100%-ige Tochtergesellschaft der in München ansässigen KATEK SE, einer der größten und führenden Elektronikunternehmen Europas (Quelle: https://evertiq.de/design/27899). Die Geschäftsaktivitäten der KATEK und ihrer Tochtergesellschaften bilden eine aufeinander aufbauende Leistungskette mit enger Zusammenarbeit in vielen Aspekten. Dabei entstehen wichtige Synergien und in Folge ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Zudem können durch die intensive Kooperation der Einheiten sehr umfangreiche Skaleneffekte, wie zum Beispiel im Einkauf, Marktbearbeitung und Produktion genutzt werden. In allen Geschäftsbereichen unterstützen wir unsere Kunden mit einem umfassenden Serviceangebot. Wir bieten neben der Fertigung des Produktes alle Leistungen von der Beratung bei Produktentstehung, Produktoptimierung (manufacturability), Materialbeschaffung, Konzeption und Herstellung von Testumgebungen und -equipment, Definition und Aufbau von Automatisierungskonzepten, weltweite Logistikkonzepte sowie individuelle Nachversorgungslösungen an. Durch den konsequenten Fokus auf modernste Elektronik trägt die KATEK maßgeblich dazu bei, innovative Trends wie Smart Home und Smart Living voranzutreiben. Unsere Produkte finden weltweit in unterschiedlichsten Applikationen, Geräten und Maschinen Anwendung. Wir bewegen uns ausschließlich in Produkt- und Branchenbereichen, die nach ethischen und ökologischen Gesichtspunkten unbedenklich sind. C. Leistungsindikatoren Die Strategie der KATEK zielt auf die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes ab. Zur Steuerung und Kontrolle des Geschäftsverlaufs sowie der Lage der Gesellschaft werden hauptsächlich folgende finanzielle Leistungsindikatoren verwendet:
II. Wirtschaftsbericht A. Geschäft und Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die globalen Wachstumsaussichten haben sich im Jahr 2022 eingetrübt, die Risiken haben zugenommen und die Stimmung ist bei den Unternehmen und Konsumenten gesunken. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpfte in allen Regionen das Wachstum, trieb die Inflation und verstärkte Knappheiten in Einzelmärkten. Als Konsequenz des Ukrainekrieges sah sich besonders Europa Fragen in Zusammenhang mit der Sicherheit der Energieversorgung und den steigenden Energiepreisen konfrontiert. Gerade die baltischen und osteuropäischen Staaten sowie Deutschland spürten die größten Auswirkungen, ihr Wachstum hat sich im Jahresverlauf stark verlangsamt und ihre Inflationsraten sind in die Höhe geschnellt. In ganz Europa kamen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu. Vor allem der Mangel an Vorprodukten, wie beispielsweise elektronische Bauteile (Schwerpunkt: Halbleiter und Chips), und Supply-Chain-Störungen lähmten und verteuerten die Industrieproduktion, die sich erst zum Jahresende einer spürbar rückläufigen Nachfrage gegenübersah. Die Situation wurde zusätzlich durch den Ukraine-Krieg verschärft, was die Marktpreise an den Beschaffungsmärkten gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr weiter ansteigen ließ. Eine Prognose zum Fortgang dieses Krieges ist zum aktuellen Zeitpunkt unmöglich. Die in diesem Zusammenhang für die KATEK GmbH indirekt resultierenden Unsicherheiten betreffen im Wesentlichen die Preisgestaltung, Produktionskosten, Investitionstätigkeiten und damit verbundene Finanzierungsbedingungen. Diese Entwicklungen werden vom Management der KAKTEK GmbH laufend überwacht, um etwaige Entwicklungen rechtzeitig antizipieren und reagieren zu können. Nichtsdestotrotz können diese weiteren Verschärfungen der oben genannten Auswirkungen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KATEK beeinflussen. Im Gesamtjahr 2022 ist die Weltwirtschaft laut IWF um 3,2 % (im Vorjahr: +6,0%) gewachsen. Für die Vereinigten Staaten von Amerika wurde ein BIP-Wachstum von 1,6 %, für China von 3,2 % verzeichnet. Die Eurozone weist für 2022 einen Anstieg des BIP um 3,1 % aus. Die deutsche Wirtschaft hat sich im gesamtwirtschaftlichen Kontext 2022 dank kräftiger Dynamik und stabilem Arbeitsmarkt bis zum Ende des Sommers robust gezeigt. Durch gestiegene Energiekosten und Inflation, die kräftigen Gegenwind für Industrie und Dienstleistungen und den privaten Konsum brachten, stand Deutschland im Winter vor einer Rezession, wie auch die USA und die gesamte Eurozone. Als Folge ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 nur um 1,5 % (im Vorjahr: + 2,7 %) gewachsen. Die Industrie leidet seit längerem unter Verspannungen im Welthandel, die weitgehend auf die Corona-Pandemie zurückgingen und die exportabhängigen deutschen Unternehmen besonders stark belasteten. Nach einem Wachstum von 10,1 % in 2021 verlor der Welthandel bei seiner Erholung im Jahr 2022 an Schwung. Die Verlangsamung spiegelt im Wesentlichen den Rückgang des globalen Produktionswachstums wider. Dennoch wuchs die europäische Branche für Electronic Manufacturing Services (EMS) von 2021 bis 2022 um 15 % auf über 50 Milliarden Euro laut der jährlichen Umfrageergebnisse, die von dem Marktforschungsunternehmen in4ma gesammelt und analysiert wurden. Branchenumfeld Die KATEK ist in einem stark fragmentierten Markt tätig. Das Marktforschungsunternehmen in4Ma schätzt, dass derzeit mehr als 2.200 EMS-Unternehmen (Electronics Manufacturing Services) in Europa tätig sind (in4Ma 2022). Es gibt sowohl inländische als auch internationale Wettbewerber. KATEK ist jedoch der Ansicht, dass internationale Wettbewerber, insbesondere große asiatische Auftragsfertiger, keine direkte Konkurrenz in Bezug auf das für die KATEK Group relevante Kundensegment anspruchsvoller Elektronikprodukte sowie den Ansatz der vollständigen Wertschöpfungskette darstellen - insbesondere, wenn es darum geht, nahtlose Skalierbarkeit in Services, Stückzahlen und Regionalisierung zu bieten. Letzteres entwickelte sich für KATEK zu einem starken Wachstumstreiber (Stichworte "Re-Shoring" und "Friend-Shoring"). Nach Schätzungen der KATEK SE ist die KATEK Group derzeit der zweitgrößte deutsche Anbieter sowie unter den führenden Unternehmen in Europa. KATEK ist der Ansicht, dass dieses hohe Maß an Fragmentierung erhebliche Chancen für eine aktive Konsolidierung, Expansion und den Ausbau künftiger Marktanteile bietet. Darüber hinaus sind laut in4ma größere Unternehmen stärker gewachsen als kleinere und haben sich als resilienter in Krisenzeiten erwiesen. Damit wird die KATEK Group auch in Zukunft ihre Position als wachstumsstarke europäische Unternehmensgruppe im Markt für Elektronikprodukte/elektronische Dienstleistungen behaupten können. KATEK im Markt und Branchenumfeld Im Laufe des Jahres 2022 hat sich die Lage am Beschaffungsmarkt nur geringfügig entschärft. Die Gründe hierfür sind vielfältig und liegen u.a. in den Bestellreduzierungen der Automobilhersteller zu Beginn der Corona-Krise, den stark erhöhten Bedarfen im Consumer-Bereich und den nach wie vor bestehenden Handelskonflikten. Seit Ende des Jahres 2020 sorgt der Mangel an bestimmten Elektronik-Komponenten (vorwiegend Halbleiter und Chips) bei Herstellen und Lieferanten bis auf Weiteres für massive Schwierigkeiten. Die Folgen hieraus sind wieder eintretende Bandstillstände, vorwiegend bei den Automobilherstellern. Neben den erschwerten Verfügbarkeiten und stark erhöhten Lieferzeiten ziehen die Materialallokationen teilweise auch erhebliche Preiserhöhungen nach sich. Aufgrund des weltweit nach wie vor hohen und wohl weiter steigenden Bedarfs an Elektronik-Bauteilen, verbunden mit einem nur mittelfristig möglichen Aufbau der Waferkapazitäten, welcher sich auf nur wenig sogenannte Foundries konzentriert, ist frühestens im Laufe des Jahres 2023 mit einer Entspannung der Lage zu rechnen. Auch im Jahr 2022 wurde die durchaus positive Geschäftsentwicklung durch die anhaltende Materialknappheit negativ beeinflusst. Die weltweiten Versorgungsprobleme sind unter anderem auf Kapazitätsengpässe der Bauelementhersteller und deren Lieferketten, verursacht durch die pandemischen und geophysikalischen Ereignisse in Asien, zurückzuführen. Gleichzeitig stieg der Bedarf aber an elektronischen Komponenten für alternative Mobilitätskonzepte in der Automobilbranche. Dies bremste alle EMS-Unternehmen auch im Jahr 2022 teilweise aus und führte zur einer Allokations-, also Zuteilungssituation und einem unverhältnismäßig hohen Beschaffungsaufwand oder ungewohnt langen Wiederbeschaffungszeiten. B. Geschäftsverlauf In der Konsequenz stimmte die KATEK - in enger Kooperation mit ihren Kunden - verbindliche langfriste Lieferabrufe bzw. beschleunigte Komponentenbestellungen ab. Mittels Controlling und Reporting wurden zu erwartende Mehrkosten für den Bezug der Komponenten mit dem Ziel überwacht, Abnehmer weitestgehend an diesem Kostentrend partizipieren zu lassen. Der gestiegene Materialaufwand der Gesellschaft konnte dadurch zu weiten Teilen kompensiert werden. Zudem war die Geschäftsentwicklung weiterhin geprägt von den Herausforderungen bei den großen Bestandskunden der KATEK. Mit ihren Produktionsstandorten in Grassau, Györ und Horni Sucha ist die Gesellschaft gut aufgestellt, um die steigenden Anforderungen an sogenannte High Value Electronics technisch zuverlässig und mit einem hohem Maß an persönlicher Kundenbetreuung zu erfüllen und auf den hohen Kostendruck im Branchenumfeld zu reagieren. Der Standort Grassau agiert dabei als Kompetenzzentrum für Automatisierung und Testsystementwicklung sowie für den Bereich integrierter Managementsysteme. Zum Maschinenpark gehören unter anderem fünf SMT-Linien (Surface Mount Technology), die es ermöglichen, verschiedenste Bauelemente in großen Stückzahlen in kürzester Zeit zu bestücken. Damit zeichnet sich der Standort Grassau insbesondere für EMS-Produkte mit mittleren bis hohen Bedarfen bzw. mittleren bis hohen Flexibilitätsansprüchen aus. Der ungarische und tschechische Standort bietet eine hervorragende Ergänzung für Produkte und Herstellprozesse, die einen hohen Anteil an Handarbeitsschritten bedürfen. Aufgrund der gestiegenen Komplexität und Variantenvielfalt für die Produktion elektronischer Komplettlösungen gewinnen die Standorte in Osteuropa eine zunehmende Bedeutung für die Gesellschaft. Die Kundenstruktur der KATEK in den Bereichen Industrie, Automotive, Consumer und Medizintechnik an sich erwies sich auch weiterhin als sehr stabil und konnte insgesamt in der Breite erfolgreich ausgebaut werden. Die Abhängigkeit von einigen großen Schlüsselkunden vor allem in den Bereichen Consumer und Industrie ist nach wie vor vorhanden.. Die Modernisierung der Unternehmensinfrastruktur wurde auch auf Ebene der KATEK weiter mit der Zielrichtung vorangetrieben, die bestehenden Fähigkeiten der KATEK im technologischen high-end Bereich weiter auszubauen. Insbesondere hat sich die KATEK in neue Trendbereiche wie E-Mobility / Battery Management, Car Communication sowie in das Technologiefeld IoT hineinentwickelt und die entsprechenden Fähigkeiten und Strukturen geschaffen. Auf diesen Gebieten fertigt die KATEK bereits heute technologieführende Produkte (Trendsetter) für Premiumanbieter. Darüber hinaus wurde das Know-How im Bereich technische Sauberkeit weiter ausgebaut und die entsprechenden technischen Umgebungsbedingungen geschaffen. Dort werden mittlerweile Produkte für namhafte Automobilhersteller seriengefertigt. Für die KATEK ist dies ein weiteres Servicefeld, um die permanent steigenden Qualitätsanforderungen zur Produktion anspruchsvoller Elektronik-Baugruppen und -systeme optimal abdecken zu können. Die KATEK konnte den Zertifizierungsumfang durch erfolgreiche TÜV-Auditierungen bestätigen und ist heute nach DIN IATF 16949, DIN ISO 9001, DIN ISO 13485, DIN ISO 50001, DIN ISO 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert. Mit dem umfangreichen Zertifizierungsprofil gehört die KATEK zum führenden Feld der EMS-Branche. Trotz des weiter anhaltenden schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds war es der KATEK gelungen, Umsatzerlöse gegenüber Dritten über den Erwartungen zu generieren. Der im Lagebericht 2021 prognostizierte Umsatz von EUR. 187,3 Mio. (Planzahlen) konnte somit aufgrund einer stark positiven Geschäftsentwicklung, vor allem im Bereich der Bestandskunden, erreicht werden. Dieser Trend ist zum einen mit der erfolgreichen Geschäftsentwicklung der ungarischen Tochter zu begründen und zum anderen konnte die KATEK vom Wachstum in bestimmten EMS-Branchen, wie beispielsweise der Elektromobilität und dem Verkauf von Healthcare-Produkten, profitieren. Im Jahr 2022 stieg der Umsatz für die Herstellung von Healthcare-Produkten beispielsweise um rund EUR 7,6 Mio., der sich durch eine hohe Wertschöpfungstiefe auszeichnet. Das im Lagebericht 2021 prognostizierte operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von EUR 7,0 Mio. konnte jedoch aufgrund von im Berichtsjahr an die KATEK Czech Republic s.r.o (CZ) und KATEK Hungary Kft. (HU) geleisteten Production Support Payments in Höhe insgesamt EUR 13,5 Mio. nicht erreicht werden. Die Katek erzielte im Berichtsjahr ein negatives EBITDA von EUR 3,1 Mio. Hintergrund der außerordentlich hohen zu leistenden Production Support Payments waren negative Einflussfaktoren auf die Rohmarge an den einzelnen Standorten, im Wesentlichen ein durch Brokerkosten erhöhter Durchschnittspreis sowie gestiegene Materialserienpreise, die im Geschäftsjahr 2022 nicht ausreichend mittels Preiserhöhungen gegenüber unseren Kunden kompensiert werden konnten. C. Bedeutsame Vorgänge nach Bilanzstichtag Bedeutsame Vorgänge nach dem Bilanzstichtag liegen für die KATEK nicht vor. An dieser Stelle wird auch auf den Nachtragsbericht im Anhang der KATEK verwiesen. D. Lage der Gesellschaft Ertragslage Insgesamt konnte die KATEK im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von EUR 230 Mio. mit über 100 verschiedenen Kunden in unseren vier Hauptmärkten Lifestyle/Consumer, Industrie, Automotive und Medizin erzielen und entsprachen damit insgesamt den Erwartungen. Diese hohe Diversifikation der Geschäftsfelder reduziert mögliche Abhängigkeiten von einzelnen Abnehmern und Kunden bzw. Branchenrisiken. Mit den größten zwanzig Abnehmern der Gesellschaft wurde ein Anteil von rund 80 % am Gesamtumsatz erzielt. In Summe entfielen ca. EUR 217 Mio. (94 %) auf Erlöse mit Dritten und rund EUR 13 Mio. (6 %) auf Umsätze mit verbundenen Unternehmen. Deutschland war mit 70 % (EUR 161 Mio.) der stärkste Absatzmarkt. Weitere EUR 69 Mio. Umsätze wurden mit ausländischen Abnehmern generiert bzw. mit Kunden in sonstigen Ländern Europas, Asien und Nordamerika. Die Umsatzerlöse waren insbesondere im gesamten Geschäftsjahr stark beeinflusst von der Materialverknappung und den damit verbundenen Mehrkosten auf dem Weltmarkt. Dies führte dazu, dass die KATEK Kundenbedarfe nicht wie geplant bearbeiten und absetzen konnte. Die Rohertragsmarge sank im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 %. Mit vielen Abnehmern wurde, sofern nicht bereits vertraglich vereinbart, die Weiterverrechnung von Materialmehrkosten aber auch der Verkauf von Warenüberbeständen (u.a. in Form von Kunden-Konsignationslägern), die aufgrund sonstiger Fehlteile enorm gestiegen waren, abgestimmt. Dies führte dazu, dass der sinkende Umsatz für Warenlieferungen teilweise kompensiert werden konnte und auch die Kapitalbindung in den Lägern entsprechend freiräumte. Die Materialaufwandsquote bezogen auf den Umsatz lag bei 85,61 % und resultierte in Materialaufwendungen in Höhe von EUR 196,9 Mio. Die KATEK konnte im Geschäftsjahr sonstige betriebliche Erträge in Höhe von EUR 2,3 Mio. verzeichnen. Diese waren wesentlich beeinflusst durch realisierte Fremdwährungsgewinne und nichtrealisierte Fremdwährungsgewinne im Rahmen der monatlichen Bewertung der Bankbestände, Fremdwährungsverbindlichkeiten- und Forderungen. Die Rohertragsmarge belief sich, unter Berücksichtigung dieser Erträge, im Geschäftsjahr gemessen am Umsatz somit auf 16,1 %. Absolut gesehen betrug der Rohertrag EUR 37,0 Mio. Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr EUR 22,0 Mio. (Vorjahr 24,0 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Gesellschaft beliefen sich auf insgesamt EUR 18,1 Mio. Darin wurden etwa EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 4,0 Mio.) für den temporären Einsatz von Leiharbeitnehmern im Jahr 2022 aufgewendet. Im Ergebnis der KATEK wurden zudem Kosten von EUR 2,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,6 Mio.) für technische Aufwendungen (u.a. Fremdleistungen, Reinigungskosten, Lizenzen und sonstige Betriebs- und Verbrauchsmittel) und EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,9 Mio.) für die Instandhaltung und Wartung technischer Maschinen und Anlagen externer Dienstleister erfasst. Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr 2022 bei der KATEK Mietaufwände für Büro- und Produktionsgebäude sowie zusätzliche Lagerflächen in Höhe von EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,6 Mio.) berücksichtigt. Die Miet- und Leasingkosten beliefen sich im Berichtsjahr auf EUR 3,2 Mio. Darin enthalten sind Mietaufwendungen auf Basis eines Mietvertrags über Werkzeuge und technische Einrichtungen eines Kunden. Die Miete ist variabel und abhängig von der Höhe der Umsatzerlöse, zu deren Erzielung die gemieteten Gegenstände eingesetzt werden. Die jährliche Miete beträgt im Berichtsjahr EUR 1,9 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.). Die Laufzeit des Vertrags endet mit dem Abschluss des letzten Auftrags, zu dessen Durchführung die gemieteten Gegenstände benötigt werden. Den Fremdwährungsverlusten in Höhe von EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 1,6 Mio.) als sonstiger betrieblicher Aufwand standen Fremdwährungserträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,9 Mio.) entgegen. Weitere negative Kurseffekte konnten durch entsprechende Währungsabsicherungen und ein etabliertes Treasury- Management vermieden werden. Im Finanzergebnis sind Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 0,9 Mio. enthalten, darin EUR 0,6 Mio. für Finanzierungszinsen gegenüber den Banken und dem Gesellschafter sowie EUR 0,03 Mio. für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsverpflichtungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten. Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft belief sich auf EUR -5,7 Mio. Ertragsteuern fielen aufgrund des negativen tatsächlichen Ergebnisses und aufgrund vorhandener ausreichender körperschaftsteuerlicher und gewerbesteuerlicher Verlustvorträge keine an. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme der KATEK betrug zum 31. Dezember 2022 EUR. 115,5 Mio. (Vorjahr EUR 97,8 Mio.). Der Anstieg in Höhe von EUR 17,7 Mio. resultiert in erster Linie aus der Erhöhung der Vorräte und des Anlagevermögens. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr 2022 um EUR 19,3 Mio. von EUR 28,8 Mio. auf EUR 48,1 Mio. Der Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der langfristigen Ausleihungen gegenüber der tschechischen Gesellschaft um rund EUR 18,8 Mio. Das Umlaufvermögen betrug EUR 67,1 Mio. (Vorjahr EUR 68,9 Mio.). Zur Optimierung des sogenannten Working-Capitals und der Kapitalbindungsdauer wurden verschiedene Instrumente genutzt. Dazu gehörten neben internen (teils automatisierten) Kontrollmechanismen unter anderem Konsignationslagervereinbarungen mit verschiedenen Kunden, aber auch Lagerbestandsbeteiligungen von Kunden über verschiedene Anzahlungsmodelle und auch einkaufsspezifische Maßnahmen wie das Durchsetzen von Push-Outs gegenüber unseren Lieferanten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um EUR 4,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 22,2 Mio. Die KATEK verzeichnete zum Bilanzstichtag Rückstellungen in Höhe von EUR 4,7 Mio. (Vorjahr EUR 4,2 Mio.). Die EUR 4,7 Mio. betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (nach Saldierung mit etwaigen Deckungsvermögen EUR 1,1 Mio.), Rückstellungen für Gewährleistungen (EUR 0,4 Mio.), Rückstellungen für Boni und Tantiemen (EUR 0,7 Mio.), Rückstellungen für Urlaub und Gleitzeit (EUR 0,8 Mio.), , Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (EUR 0,5 Mio.) und Rückstellungen für die Berufsgenossenschaft (EUR 0,1 Mio.). Für das Geschäftsjahr 2022 wurden aufgrund der aus den Vorjahren vortragsfähigen körper- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge keine Steuerbeträge zurückgestellt. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 22,9 Mio. auf nun EUR 64,5 Mio. Ursächlich hierfür ist die Erhöhung der finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (KATEK SE) in Höhe von EUR 16,0 Mio., die aus der Umfinanzierung im Rahmen des gruppenweiten Konsortialkredits resultieren. Der IC-Kreditvertrag zwischen der KATEK SE und der KATEK GmbH trat mit Wirkung zum 01. Oktober 2022 in Kraft und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2022. Der Vertrag verlängert sich danach stillschweigend immer um jeweils weitere drei Monate, sofern der Vertrag nicht schriftlich einem Monat zum Ende der Laufzeit gekündigt wird. Der Zins beträgt 5% p.a. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum 31. Dezember 2022 folglich EUR 0,0 Mio. Von den insgesamt bilanzierten 64,5 Mio. entfallen 39,8 Mio. auf kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen. Liquidität Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Jahresende EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 5,3 Mio.). Die Liquidität für laufende Zahlungsverpflichtungen wurde überwiegend über das operative Geschäft erwirtschaftet und über ein eng überwachtes laufendes Liquiditätsmanagement abgesichert. Dadurch war die Gesellschaft grundsätzlich in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten pünktlich zu erfüllen. Der operative Cash Flow ist mit EUR 4,3 Mio. positiv und hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der umgesetzten Supply-Chain-Maßnahmen erholt. Der Cash Flow der Investitionstätigkeit fällt mit EUR 0,9 Mio. geringer aus als im Vorjahr und ist geprägt durch einige kleinere Ersatzinvestitionen. Durch die vollständige Rückführung der externen Darlehen gegenüber den Kreditinstituten im Rahmen der gruppenweiten Konsortialkreditfinanzierung ist der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeiten mit EUR 7,8 Mio. negativ. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 gab es keine nennenswerten Investitionen. Beschaffung Neben der erschwerten Verfügbarkeiten und stark erhöhten Lieferzeiten ziehen die Materialallokationen teilweise auch erhebliche Preiserhöhungen nach sich. Aufgrund des weltweit nach wie vor hohen und wohl weiter steigenden Bedarfs an Elektronik-Bauteilen verbunden mit einem nur mittelfristig möglichen Aufbau der Waferkapazitäten, welcher sich auf nur wenige sogenannte Foundries konzentriert, ist frühestens im Jahr 2024 mit einer Entspannung der Lage zu rechnen. Produktion Die Kapazitätsauslastung stieg in der ersten Jahreshälfte aufgrund der signifikant erhöhten Auftragslage stark an. Mit einer verankerten LEAN-Philosophie sowie zahlreichen Methoden und Werkzeugen konnte die Produktivität erneut gesteigert werden. Die Produktionsmittel wurden mit durchgängigen Wertstromanalysen weiter optimiert. Im Ergebnis konnten auch in diesem Geschäftsjahr die Lieferzeiten nochmals verkürzt und die Termintreue gesteigert werden. Umfangreiche interne und externe Weiterbildungsprogramme für die Mitarbeiter in den Fertigungsbereichen qualifizieren unsere Mitarbeiter für die permanent steigenden Anforderungen. EDV-Prozesse und Organisation Bereits vor der Corona-Pandemie verfügte die KATEK über einen verhältnismäßig hohen Digitalisierungsgrad, was sich z.B. in einer quasi papierlosen Produktion widerspiegelt. In der Pandemie konnte dadurch sehr kurzfristig einer hohen Anzahl an Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen die Arbeit im Homeoffice bei annähernd gleichbleibender Produktivität angeboten werden. Seit dem gruppenweiten Rollout des ERP-Systems SAP werden die Prozesse stetig optimiert und mit erheblichen Synergieeffekten weiterentwickelt. Sukzessive werden unter Kosten-/Nutzen-Gesichtspunkten einzelne Software-Insellösungen in das führende System SAP integriert. Die an den Produktionsstandorten implementierte und sehr leistungsfähige realtime APS (Advanced Planning & Scheduling) Software, welche eine sehr performante und flexible Produktionsplanung mit hoher Transparenz ermöglicht, wird permanent weiterentwickelt. Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2022 waren bei der KATEK 408 Mitarbeiter beschäftigt (im Vorjahr: 356). Die KATEK Gruppe mit ihren Standorten in Grassau, Györ und Horni Sucha beschäftigte im Jahr 2022 somit rund 1.200 Mitarbeiter über alle Standorte, inklusive Mitarbeiter, die über Personalüberlassungsunternehmen tätig sind. Besonders wichtig ist uns, Nachwuchs im eigenen Haus zu gewinnen. KATEK bildete im Berichtsjahr 2022 28 junge Menschen zu Fachkräften aus (Betrachtungszeitpunkt: 31. Dezember 2022). III. Chancen- und Risikobericht Als grenzüberschreitend agierender Technologiekonzern in dynamischen Märkten begegnet die Katek GmbH zahlreichen Chancen und Risiken, die erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung, die damit einhergehende Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaften haben können. Unternehmerische Chancen sind immer auch mit gewissen Risiken verbunden. Deshalb ist es das Ziel von KATEK, auf Basis eines optimalen Chancen-Risiken-Verhältnisses den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Der Zeitraum dieser Risiko- und Chancenbetrachtung entspricht dabei dem Prognosezeitraum. Zu den Grundsätzen einer wertorientierten, verantwortungsbewussten Unternehmensführung gehört das Nutzen unternehmerischer Chancen bei gleichzeitig vorausschauender Steuerung der damit verbundenen Risiken. Das KATEK-Management bewertet fortlaufend Chancen und Risiken für die jeweiligen Geschäftsbereiche und leitet daraus entsprechende Ziele und Maßnahmen ab. Um kritische Entwicklungen sowie potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, genauer zu analysieren, zu bewerten, zu steuern und zu dokumentieren, verfügt das Mutterunternehmen, die KATEK SE, über ein entsprechendes Risikomanagementsystem. Gesamtwirtschaftliche & branchenspezifische Risiken Konjunkturelle Risiken Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft ist insbesondere abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage und der konjunkturellen Entwicklung in den Branchen, in denen die Kunden der KATEK GmbH tätig sind. KATEK entwickelt Electronics Solutions für Kunden in verschiedensten Endmärkten. Sollte sich die Nachfrage nach solchen Elektroniklösungen aufgrund rezessiver volkswirtschaftlicher Entwicklungen verringern, könnte dies negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der KATEK GmbH haben. Der russische Angriff auf die Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen westlicher Staaten gegenüber Russland haben bereits spürbare Folgen auf den Import und Export von Gütern und Rohstoffen hinterlassen. Dies kann sich je nach Dauer der Konfliktsituation noch weiter verschärfen. In diesem Zusammenhang könnte es zumindest auf der Nachfrageseite zu einer abschwächenden Wirkung und damit verbundenen negativen Auswirkung auf das Ergebnis der KATEK GmbH kommen. Auch die Produktions- und Lieferengpässe bei wichtigen industriellen Vorprodukten könnten länger anhalten und weiteren Aufwärtsdruck auf die Preise erzeugen. Beeinträchtigungen des Wirtschaftswachstums, welches wiederum mit Zinsniveau, Inflationsrate, Investmentzyklen und vielen weiteren Indikatoren zusammenhängt, können sich direkt oder indirekt negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von KATEK auswirken. Die seitdem Ukraine-Krieg sprunghaft gestiegenen Preise könnten zu vorsichtigerem Einkaufsverhalten der Kunden führen, was Nachfrageverschiebungen in Folgezeiträume und Herausforderungen in der Führung des Lagerbestands mit sich bringen könnte. KATEK beobachtet Lieferketten und Zielbranchen permanent, um eine kurzfristige Reaktionsfähigkeit für Veränderungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten sicherzustellen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung fortlaufend überwacht. Die Eintrittswahrscheinlichkeit negativer Entwicklungen kann somit zwar nicht beeinflusst werden, jedoch kann das Management der Katek GmbH auf diese Weise Maßnahmen treffen, welche etwaige negative Auswirkungen reduzieren. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als hoch ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen kritischen Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als hohes Risiko ein. Wirtschaftspolitische Risiken Die Konjunktur der Absatz- und Bezugsmärkte von KATEK werden von einzelnen wirtschaftspolitischen Ereignissen beeinflusst, welche somit ein Risiko für die wirtschaftliche Lage des Konzerns darstellen. Die Invasion russischer Truppen in der Ukraine sowie die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China führten zu Unsicherheiten an den Finanzmärkten und der Einführung von Zöllen. Dies könnte den internationalen Handel von elektronischen Bauteilen und -gruppen negativ beeinflussen und sich damit nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KATEK auswirken. Andererseits sieht KATEK dies aufgrund des kundenorientierten Rückholpotenzials von Elektronikvolumina aus asiatischen Ländern ("Reshoring") zugleich als Chance. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als mittel ein. Abhängig vom Einzelfall können sich moderate Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als mittleres Risiko ein. Wettbewerbsintensität Die KATEK GmbH ist in einer fragmentierten Branche mit attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten tätig. Sollte die Wettbewerbsintensität in diesen Sektoren ansteigen, könnte dies einerseits die Gewinnmargen von KATEK schmälern und andererseits auch zu einem Verdrängungswettbewerb innerhalb dieser Branche führen. Allerdings verfolgt KATEK eine aktive Konsolidierungsstrategie der europäischen Elektronikbranche und sieht sich insofern in der Rolle eines Gestalters. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als mittel ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als mittleres Risiko ein. Beschaffungsrisiken Die Katek GmbH bezieht für die von ihr angebotenen Elektroniklösungen wesentliche Komponenten von internationalen Komponentenherstellern und Lieferanten. Der Import von Komponenten aus dem Ausland unterliegt dem allgemeinen Risiko, das internationalen Handelsbeziehungen innewohnt. Dies schließt u.a. Lieferverzögerungen, Wechselkursschwankungen, Erhöhungen von Steuern und Zöllen, Export- und Importbeschränkungen, Änderungen von Sicherheitsbestimmungen oder Änderungen der allgemeinen, wirtschaftlichen oder politischen Lage im Land der Lieferanten mit ein. Zusätzlich wurde während der Covid-19-Pandemie die Fragilität globaler Lieferketten aufgezeigt. Zahlreiche Engpässe, zum Beispiel für Halbleiter, stellen die Lieferfähigkeit zahlreicher Unternehmen auf die Probe und könnten neben eingeschränkter Lieferfähigkeit und unattraktiven Konditionen bei Alternativlieferanten (sofern überhaupt möglich) auch Mehrkosten für Entwicklung und Änderungen auslösen. Dies verursacht unter anderem ein generell ansteigendes Preisniveau für solche Komponenten und es kann dazu kommen, dass Preissteigerungen nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Darüber hinaus könnten das Aushandeln attraktiver Einkaufskonditionen sowie die Sicherstellung einer stetigen Materialverfügbarkeit bei alternativen Lieferanten schwierig zu erreichen sein. Auch die Situation durch den Krieg in der Ukraine kann sich negativ auf Beschaffungswege und -kosten auswirken. Diesen in der aktuellen Situation erhöhten Risiken tritt die Katek GmbH mit einer professionellen Einkaufsorganisation, guten Lieferantenbeziehungen, aktivem Materialgruppenmanagement und durchdachter Lagerpolitik entgegen und ist daher zuversichtlich, die Lieferfähigkeit unter Einhaltung attraktiver Margen sicherstellen zu können und eventuelle, beispielsweise durch Lockdowns ausgelöste, Unverfügbarkeit von Komponenten zu umgehen oder teilweise zu kompensieren. Losgelöst davon schätzt KATEK die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos aufgrund der aktuellen makroökonomischen Lage als hoch ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen kritischen Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als hohes Risiko ein. Lagerrisiken Die Katek GmbH und deren Tochtergesellschaften verfügen über Läger, in welchen sie Waren auftragsbezogen und/oder abhängig von Verkaufsprognosen auf Vorrat halten, um lieferfähig zu bleiben. Es besteht das Risiko, dass die gelagerte Ware durch äußere Einflüsse wie starke Witterungsbedingungen, Feuer, Diebstahl oder Einbruch beschädigt, zerstört oder verloren geht. Dies könnte zur Folge haben, dass das betroffene Unternehmen einerseits nicht mehr in der Lage wäre, Aufträge kurzfristig durchzuführen und andererseits einen enormen Verlust aufgrund der mitbeschädigten oder untergegangenen Ware zu verbuchen hätte. Neben dem Umsatzverlust hätte das betroffene Unternehmen auch Kosten für die Reparatur oder einen Wiederaufbau des Lagers sowie für die Neubeschaffung der gelagerten Ware zu tragen. Darüber hinaus besteht aufgrund von teils kurzfristigen starken Preisschwankungen oder aufgrund kurzer Produktlebenszyklen und dem damit möglicherweise am Ende des Produktzyklus einhergehenden Wertverfall das Risiko, Ware nur unter Preis oder nicht verkaufen zu können, oder dass Abrufmengen nicht in vereinbarter Größenordnung abgenommen werden. Dies hätte wiederum zur Folge, dass der Lagerbestand abgewertet werden müsste. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als mittel ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als mittleres Risiko ein. Vertriebsrisiken Die Vertriebsrisiken der Katek GmbH resultieren im Wesentlichen aus dem Risiko des Verlusts zahlungsfähiger Kunden, insbesondere auch infolge von durch die Coronapandemie ausgelösten wirtschaftlichen Entwicklungen, bspw. in Form eines veränderten Konsumentenverhaltens, unzureichenden Erfüllung der Kundenerwartungen sowie einer Verzögerung von Auftragseingängen bei den Kunden von KATEK. Gleichzeitig sind Kundenaufträge in der Regel als langlaufend zu qualifizieren, sodass sie vom Kunden in der Regel auch nicht kurzfristig gekündigt oder verlagert werden können. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos daher als gering ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als niedriges Risiko ein. Die Katek GmbH hat regelmäßig erhebliche Forderungen für ihre Lieferungen und Leistungen gegenüber ihren Kunden. Es besteht das Risiko, dass Kunden die Forderungen der Gesellschaft verspätet oder beispielsweise aufgrund von Insolvenzen überhaupt nicht erfüllen. Das damit einhergehende Forderungsausfallrisiko versucht die KATEK über entsprechende vertragliche Regelungen (z.B. echtes Factoring), Warenkreditversicherungen und andere flankierende Maßnahmen, beispielsweise im Forderungsmanagement, zu begrenzen. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als mittel ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als mittleres Risiko ein. Produktionsrisiken Die Katek GmbH ist zudem Risiken im Produktionsbereich ausgesetzt. Beispielsweise können Qualitätsprobleme auftreten oder es kann zu Verzögerungen im Produktionsprozess kommen. Mit der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus sind Lieferketten verzögert oder unterbrochen, sodass die Produktion bei ausbleibenden Vorprodukten pausiert werden muss. Dies kann wiederum zu reduzierten Abrufen bis hin zum Verlust von Aufträgen und Kunden bei den betroffenen Gesellschaften führen. Durch eine ständige Überwachung der Produktionsprozesse und Lieferketten, durch ein systematisches Qualitätsmanagement und durch eine enge Abstimmung mit den Lieferanten können diese Problematiken zumindest teilweise minimiert werden. Ferner wird das Risiko von durch Maschinen ausgelösten Produktionsausfällen durch fortlaufende Optimierungs- und Instandhaltungsprozesse im Maschinenpark präventiv vermieden. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als mittel ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als mittleres Risiko ein. Produkt- und Dienstleistungsrisiken Die Katek GmbH ist Risiken ausgesetzt, wenn die von ihr angebotenen Produkte fehlerhaft wären oder den Qualitätsanforderungen der Kunden aus anderen Gründen nicht genügten. Die von KATEK und deren Tochterunternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen müssen hohen Qualitätsanforderungen genügen. Sollten diese Produkte nicht den mit den Kunden vereinbarten Anforderungen genügen, kann dies zu Nachforderungen (insbesondere aus Gewährleistung) sowie zu Kundenverlusten und damit zu Umsatzausfällen führen. Qualitätsmängel können eine Haftung des betreffenden Tochterunternehmens für Mängel und Folgeschäden begründen, was zu Ansprüchen aus Gewährleistungsrechten, Garantien oder Produkthaftung sowie zu Rückrufaktionen führen kann. Die KATEK ist des Weiteren in besonderem Maße von der Qualität der zugelieferten Produkte abhängig. Das Unternehmen - sollte es sich aufgrund mangelhafter Vorprodukte oder Dienstleistungen Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen ihrer Kunden ausgesetzt sehen - wird in der Lage sein, Regressansprüche gegen seine Zulieferer durchzusetzen. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Qualitätssicherungsprozesse schätzt KATEK die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als gering ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als geringes Risiko ein. Personalrisiken Risiken aus Fachkräftemangel Als spezialisierter Technologiedienstleister mit tiefen Kenntnissen verschiedener Produktionsverfahren und Endmärkte hängt der Erfolg der KATEK GmbH maßgeblich von gut geschulten, motivierten und incentivierten Mitarbeitern ab. Dabei besteht das Risiko, dass KATEK diese nicht im benötigten Umfang finden oder nicht langfristig halten kann. Dem wirkt die Gesellschaft mit gezielter Personalentwicklung, attraktiven Karrieremöglichkeiten sowie einem progressiven Entlohnungsprofil entgegen. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als mittel ein. Unter Berücksichtigung der diversifizierten Konzernstruktur und der daraus resultierenden Möglichkeit, Fachkräfte standort-übergreifend einzusetzen, werden (abhängig vom Einzelfall) mögliche negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als unwesentlich eingeschätzt. KATEK stuft dieses Risiko daher als niedriges Risiko ein. Finanzrisiken Finanzierungs-, Liquiditäts- und Kreditrisiken KATEK finanziert seine Geschäftstätigkeit sowohl mit Eigen- als auch mit Fremdkapital. Es besteht das Risiko, dass, wenn zukünftig Fremd- und/oder Eigenkapital nicht jederzeit in der erforderlichen Höhe zu wirtschaftlich akzeptablen Konditionen aufgenommen werden kann, die Refinanzierung über Fremdkapital ganz oder teilweise misslingt. Die Verfügbarkeit von attraktivem Fremdkapital wird maßgeblich beeinflusst durch interne Einflüsse, wie die aufgrund der Ertrags- und Finanzlage erfolgende Bonitätseinstufung durch den Markt oder die Fähigkeit des Managements im Umgang mit bestehenden und potenziellen Fremdfinanzierungsgebern, sowie externe Einflüsse, wie das allgemeine Zinsniveau am Markt, die Möglichkeit zur Refinanzierung und Verlängerung bestehender Verbindlichkeiten, die Kreditvergabepolitik der Banken und anderer Fremdkapitalgeber oder die Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Der aktuell bestehende Konsortialkreditvertrag enthält Vereinbarungen zur Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen (Covenants). Die Nichteinhaltung der Covenants würde zum Kündigungsrecht der Kreditinstitute führen. Aktuell besteht für die betreffende Finanzierung eine Waiver-Vereinbarung betreffend eines Covenants zum 31. Dezember 2022. Des Weiteren kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Kreditinstitute durch z.B. negative Entwicklungen auf dem Finanzmarkt, durch Veränderungen von Vorschriften, Gesetzen, Richtlinien und anderen Aspekten der Bankenaufsicht hinsichtlich der Kreditvergabe, wegen einer nachteiligen Entwicklung der KATEK oder aus anderen Gründen ihre Bereitschaft, der KATEK solche Finanzierungen einzuräumen, einschränken. Gegenmaßnahmen für oben genannte Risiken werden von der Finanzabteilung, welche die wirtschaftliche Situation des Konzerns fortlaufend überwacht, getroffen. Durch professionelles Konzerncontrolling können die Finanz- und Liquiditätssituation geplant und prognostiziert und somit mögliche Engpässe antizipiert werden. Kreditrisiken, vor allem das Zinsniveau und die Fälligkeit von Kreditraten betreffend, können weitestgehend durch ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil der Verbindlichkeiten sowie einer systematischen Kombination aus fixen und variablen Zinssätzen minimiert werden. Des Weiteren können aus dem Einsatz von Finanzinstrumenten unerwartete Verluste entstehen, wenn sich zum Beispiel die Zahlungsfähigkeit unserer Vertragspartner verschlechtert oder bei positiven Geschäftsentwicklungen es zu einer höheren Auszahlung aus noch bestehenden Earn-Out Vereinbarungen kommen kann. Auch können die tatsächlichen Entwicklungen von früheren Annahmen abweichen, und somit auf Grund veränderter Rahmenbedingungen zu einer Steigerung oder Verringerung der tatsächlichen Verpflichtungen führen. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als gering bis mittel ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als niedriges bis mittleres Risiko ein. Währungsrisiken Aufgrund der globalen operativen Geschäftstätigkeit ist KATEK Währungsrisiken ausgesetzt, die sich auf die Entwicklung von Konzernergebnis und Konzerneigenkapital auswirken können. Im operativen Geschäft entstehen Währungsrisiken durch den Einkauf von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in fremder Währung bzw. dem Verkauf der fertigen Produkte in Fremdwährung. Zudem berichten einige Konzerngesellschaften ihre Ergebnisse in anderen Währungen als dem Euro, sodass KATEK die betreffenden Posten bei der Erstellung des Konzernabschlusses in Euro umrechnen muss (Umrechnungsrisiko). Umrechnungsrisiken werden grundsätzlich nicht abgesichert. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als mittel bis hoch ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als mittleres Risiko ein. Steuerliche Risiken Die Katek GmbH ist steuerlichen Risiken ausgesetzt, indem etwa steuerliche Veranlagungen und Außenprüfungen zu Nachzahlungen führen oder es infolge der Steuergesetzgebung zu nachteiligen Änderungen kommt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass künftige Veranlagungen und Außenprüfungen zu Nachzahlungen führen. Risiken ergeben sich auch bei neuakquirierten Unternehmen. Zwar verbleibt das Risiko für die Vergangenheit über Steuerfreistellungen und Garantieklauseln in den entsprechenden Anteilskaufverträgen in der Regel beim Verkäufer, für die Zukunft (insb. Zeiträume nach dem wirtschaftlichen Übertragungsstichtag) sind diese Risiken jedoch von der Käuferin zu tragen. Wesentliche Risiken werden im Rahmen einer Due Diligence in der Regel identifiziert. Im Zuge der Post-Akquisitions-Phase werden diese einer detaillierteren Prüfung unterzogen und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Die Entwicklung des gültigen Steuerrechts unterliegt - auch in seiner verwaltungstechnischen Anwendung - einem stetigen Wandel. Die KATEK hat keinen Einfluss darauf, dass die aktuell geltenden steuerlichen Vorschriften, Erlasse und Verordnungen in unveränderter Form fortbestehen. Zukünftige Gesetzesänderungen, abweichende Gesetzesauslegungen durch die Finanzbehörden und -gerichte, gegebenenfalls mit Rückwirkung, können nicht ausgeschlossen werden. Im Falle der Änderung von Gesetzen und/oder Verordnungen können die geschäftlichen Aktivitäten der KATEK beeinflusst werden. Als Gegenmaßnahme in Hinblick auf steuerliche Risiken wird die Katek GmbH durch ein Team aus Steuerexperten unterstützt, welche steuerliche Risiken projektbezogen überwacht und ein entsprechendes Tax-Compliance-Management-System implementiert hat. Aufgrund der thematischen Komplexität wird im Bedarfsfall auf die Unterstützung von externen Steuerexperten zurückgegriffen. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als gering ein. Abhängig vom Einzelfall können sich unwesentliche Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko als niedriges Risiko ein. IT-Risiken Risiken aus der Gestaltung und dem Betrieb von Informationssystemen Um einen reibungslosen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten, ist die Katek GmbH auf IT- Systeme angewiesen. Dabei bestehen Risiken im Hinblick auf die IT-Systeme sowie die Daten in Cloud Computing Systemen. Es besteht das Risiko, dass externe Einflüsse, wie etwa Feuer, Blitzschlag, Störungen, Stromausfälle, Computerviren, Hacker-Angriffe und ähnliche Ereignisse sowie interne Einflüsse, wie etwa eine nicht sachgerechte Bedienung der Systeme, zu einem Datenverlust oder zu Betriebsstörungen oder -unterbrechungen aufgrund von teilweisen oder vollständigen Ausfällen der IT-Systeme führen. Systemausfälle und -störungen oder Fehler in den zahlreichen Anbindungen an andere Unternehmen (z.B. Internet- oder Direktanbindungen an Systeme, Programme, Schnittstellen oder Prüfsysteme, wie z.B. Direktanbindung an die Netzbetreiber und Service Provider) können Kosten in einem erheblichen Umfang verursachen. Ebenso könnte ein vorübergehendes Herunterfahren der IT-Systeme beträchtliche Kosten für Wiederherstellung und Überprüfung der Daten verursachen. Störungen bis hin zum Ausfall der IT-Systeme könnten sich daher nachteilig auf den Geschäftsablauf sowie die Lieferanten- bzw. Kundenbeziehungen auswirken und den operativen Betrieb nachhaltig stören. Zudem besteht das Risiko, dass Daten über Kunden, Lieferanten sowie Preiskalkulationen durch unberechtigten Zugriff durch Unbekannte, durch Konkurrenten oder durch Mitarbeiter unberechtigt entwendet oder die IT-Systeme unberechtigt manipuliert werden. Auch im Bereich des Cloud Computing kann nicht ausgeschlossen werden, dass es Dritten gelingt, Zugang zu den in der "Cloud" befindlichen Daten zu erhalten und diese zu kopieren, zu löschen, zu manipulieren oder in sonstiger Weise zu missbrauchen. Die KATEK kann dadurch Ansprüchen ausgesetzt sein und/oder einen erheblichen Reputationsschaden erleiden. In der Katek GmbH und deren Tochtergesellschaften werden dedizierte Ressourcen eingesetzt, um diese Risiken zu minimieren. Eigene IT-Teams, die sowohl in den Tochtergesellschaften als auch auf Gesellschaftsebene zur Verfügung stehen, implementieren gängige Best Practices in den Bereichen Cyber Security und Continuity Management, um sowohl interne als auch externe Störfaktoren weitestgehend auszuschließen, und erhalten dabei Unterstützung durch IT-Spezialisten. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als mittel ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen kritischen Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als hohes Risiko ein. Prozess- und regulatorische Risiken Die Katek GmbH könnte an Rechtsstreitigkeiten beteiligt sein, deren Ausgang nicht vorhergesagt werden kann. Sollten die Katek GmbH oder ihre Tochtergesellschaften in künftigen Rechtsstreitigkeiten ganz oder teilweise unterliegen oder Vergleiche abschließen, könnten hieraus zu Lasten der KATEK erhebliche Schadenersatzverpflichtungen und Kosten entstehen. Die KATEK zielt mit ihrer Geschäftstätigkeit auf viele verschiedene geografische Märkte mit unterschiedlichen Rechtsordnungen ab, aus denen sich eine Reihe von Risiken ergeben. Dazu zählen vor allem die Anforderungen der in den einzelnen Ländern herrschenden allgemeinen wirtschaftlichen, (arbeits-) rechtlichen, steuerlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, welche zum Teil unterschiedlich sind bzw. sogar im Konflikt zueinanderstehen können, sowie deren unerwartete kurzfristige Änderung. In Folge eines Verstoßes könnten Verwaltungsmaßnahmen der in diesen Ländern entsprechend zuständigen Behörden z.B. in Form von Geldbußen drohen bzw. der KATEK auferlegt werden. Diesen rechtlichen und regulatorischen Risiken wird der gesamte KATEK Konzern durch eine interne Rechtsabteilung, welche intensiv mit externen Rechtsbeiständen in den einzelnen Ländern mit Unternehmenstätigkeit zusammenarbeitet, gerecht. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als gering ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als niedriges Risiko ein. Risiken in den Bereichen Compliance & Datenschutz Risiken aus Compliance- und Risikomanagementsystemen Es besteht das Risiko, dass sich das bei der KATEK bestehende Compliance-System als unzureichend erweist oder dass Mitarbeiter der KATEK ungeachtet bestehender rechtlicher Vorschriften, interner Richtlinien oder Organisationsvorgaben zur Compliance und trotz entsprechender Schulungsmaßnahmen und Überprüfungen in- oder ausländische Rechtsvorschriften verletzen oder dass solche Handlungen nicht aufgedeckt werden. Ein Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen kann zu rechtlichen Konsequenzen führen, wie z.B. Geldbußen und Strafen für die KATEK bzw. deren Organmitglieder oder Mitarbeiter, Steuernachzahlungen oder Schadenersatzansprüche Dritter gegen die KATEK. Zudem kann die Reputation der KATEK bei Veröffentlichung aufgedeckter Verstöße leiden. Um Compliance-Verstöße zu vermeiden, setzt die KATEK ein professionelles Compliance Management-System ein, welches sich unter anderem durch klare Richtlinien für Mitarbeiter (Compliance Richtlinie, Code of Conduct etc.) sowie E-Learnings (Code of Conduct und Informationssicherheit) auszeichnet. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als gering ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als niedriges Risiko ein. Risiken im Bereich Datenschutz Die Katek GmbH und deren direkte Tochterunternehmen verarbeiten eine große Menge von Daten, welche zum Teil sensibler Natur sind und den Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unterliegen. Verstöße gegen die von KATEK umgesetzten Compliance-Maßnahmen können zu signifikanten Strafzahlungen führen und somit die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des KATEK Konzerns negativ beeinflussen. Um den gesetzlichen Auflagen zu entsprechen, hat die KATEK GmbH ein Datenerfassungs-, -sicherungs- und -zugriffskonzept umgesetzt, welches die regelkonforme Implementierung der Vorgaben sicherstellt. Zudem werden die Mitarbeiter mithilfe eines E-Learnings auf Risiken im Bereich Datenschutz sensibilisiert. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als gering ein. Abhängig vom Einzelfall können sich Auswirkungen moderaten Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als niedriges Risiko ein. Reputationsrisiken Die Katek GmbH unterliegt einem Reputationsrisiko, da das Vertrauen von Geschäftspartnern, Mitarbeitern, Investoren und Kunden durch die öffentliche Berichterstattung über Transaktionen, Geschäftspartner oder Geschäftspraktiken, negativ beeinflusst werden kann. Des Weiteren hängt der erfolgreiche Zugang zu attraktiven Investitionsmöglichkeiten stark von der Reputation von KATEK als kompetentem Wachstumspartner ab. Dieses Risiko entsteht unter anderem durch die vorsätzliche Verbreitung falscher Informationen, vertragswidrigem Verhalten von Geschäftspartnern sowie fehlgeleitete Informationen. Zudem können auch andere in diesem Bericht beschriebenen Risiken eine negative Auswirkung auf die Reputation der KATEK haben. Reputationsrisiken werden durch die Sicherstellung von korrekten, den Compliance-Richtlinien entsprechenden Richtlinien minimiert. Die Abteilung für Corporate Communications (und Investor Relations) kommuniziert außerdem Ereignisse, die die Reputation sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können, proaktiv und professionell an relevante Stakeholder. KATEK schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos als gering bis mittel ein. Abhängig vom Einzelfall können sich negative Auswirkungen kritischen Ausmaßes auf die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. KATEK stuft dieses Risiko daher als mittleres Risiko ein. Chancen Chancen der zukünftigen Entwicklung Nachfolgend geben wir einen Überblick über die Chancen bzw. über mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse mit positiven Auswirkungen auf die KATEK. Allgemeine Marktentwicklung Den Veränderungen des Marktes stellt sich KATEK durch Flexibilität sowie der ständigen Optimierung und effizienten Anpassung des Angebots, der Strukturen und Prozesse im Unter- nehmen. Kompetenzzentren unterstützen die Spezialisierung auf einzelne Bereiche mit fachlichem Know-how. Diese spezifische Expertise wird allen Unternehmen der Gruppe zur Verfügung gestellt. Mit einem umfassenden Produkt- und Dienstleistungsangebot über die gesamte Wertschöpfungskette bietet KATEK auf individuelle Bedürfnisse abgestimmte Elektroniklösungen und schafft damit Mehrwert für die Kunden. Der Materialkrise trotzt KATEK mit ihrer sehr guten Einkaufsposition, der professionellen und agilen Einkaufsorganisation, der sehr engen Kooperation mit wesentlichen Schlüssellieferanten sowie ihrem gesunden Branchen- und Kundenmix. Dadurch ist es KATEK auch in den letzten Monaten gelungen, die Kunden zuverlässig zu beliefern und Marktanteile zu gewinnen. Grundsätzlich sind die Bestrebungen zu begrüßen, in Europa als Produktionsstandort zu investieren, um entlang der gesamten Elektronik-Wertschöpfungskette "from silicon to system" eine höhere Unabhängigkeit zu erlangen, angefangen bei den Computerchips (European Chips Act) über PCB-Entwicklung und Herstellung bis hin zur Entwicklung und Fertigung komplexer Elektronik. Zum einen bieten mögliche Unterbrechungen von Lieferketten die Chance mittels Active Sourcing und einem reaktionsfähigen Lager- und Logistikkonzept schneller als der Wettbewerb zu sein. Zum anderen beobachtet KATEK seit geraumer Zeit, insbesondere aber seit der Veränderung von Lieferketten durch Covid-19, dass Kunden geographische Nähe in Phasen der Entwicklung, aber auch in der Serienbelieferung immer mehr als Wettbewerbsvorteil schätzen. Durch sog. Reshoring können somit Abhängigkeiten von internationalen Lieferketten sowie Preisfluktuationen, insbesondere für Logistikdienstleistungen, minimiert und somit der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten werden. KATEK sieht sich mit 13 Standorten in Europa sehr gut aufgestellt, um an dieser Rückholung der Lieferketten in der Elektronikindustrie zu partizipieren. Eine weitere Chance für KATEK ergibt sich aus der steigenden Bedeutung von Elektronikkomponenten für eine Vielfalt von Produkten. Die Elektronifizierung der Welt durch IoT bzw. Smart Devices erhöht die Komplexität und Werthaltigkeit von Produkten in fast allen Bereichen, sowohl im industriellen Umfeld als auch für Konsumgüter. Dieser steigende Elektronikanteil führt zum einen zu einem Wachstum der Märkte für Komponenten und Dienstleistungen, zum anderen aber auch zu gesteigerten Anforderungen an OEMs. KATEK ist hier als kompetenter Partner und mit einem One-Stop-Shop Portfolio über die gesamte Wertschöpfungskette (von Entwicklung über Produktion bis hin zu Logistik und After Sales) sehr gut positioniert, um OEMs bei der Meisterung dieses Paradigmenwechsels zu unterstützen. Mit einzigartigem Know how in Technologie & Software sowie Design & Engineering schafft KATEK ganzheitliche End-to-End Lösungen für High Value Electronics (HVE) über verschiedene Märkte. Veränderungen im regulatorischen Umfeld Des Weiteren erwartet sich KATEK starkes Wachstum für Elektronik-Dienstleistungen aufgrund sich verändernder regulatorischer Rahmenbedingungen. Hierzu zählen beispielsweise die EU-Regulierung hinsichtlich Elektromobilität, welche bis 2035 emissionsfreie Mobilität vorsieht, oder jene, die den Anteil der erneuerbaren Energien in Europa bis 2030 auf 40 % vorschreibt. Dies wird die Geschäftserwartungen von KATEK deutlich positiv beeinflussen, da wir mit unseren Lösungen in diesen Bereichen an der Umgestaltung in Europa mitarbeiten. Dadurch werden die Endmärkte von KATEK zukünftig noch attraktiver und sowohl die Nachfrage nach Endprodukten als auch nach spezialisierten Dienstleistungen von KATEK werden sich erhöhen. Fachkräfte und Mitarbeiter KATEK versucht, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und so Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft zu binden. Die Mitarbeiter von KATEK sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Gruppe. Unter anderem durch verschiedene Ausbildungsprogramme soll der Nachwuchs an Fachkräften gesichert werden. Um das Fähigkeitsniveau der Mitarbeiter gezielt zu entwickeln, bietet KATEK seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Weiterbildungen, Schulungen sowie Trainings an. IV. Gesamtbetrachtung der Chancen und Risiken Im Geschäftsjahr 2022 hat sich das langfristig ausgerichtete Geschäftsmodell der KATEK erneut bewährt. Eine wesentliche Veränderung der Chancen- und Risikosituation gegenüber dem Vorjahr hat sich nicht ergeben. Die wesentlichen Einzelrisiken wurden im Kapitel III. beschrieben (Chancen- und Risikobericht), wobei die konjunkturellen Risiken und die Beschaffungsrisiken - gerade auch vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine - am bedeutendsten sind. Nichtsdestotrotz müssen die gestiegenen Materialeinzel- und Materialzusatzkosten sowie die an allen Standorten gestiegenen Energiekosten im kommenden Jahr 2023 konsequent an die Kunden weitergegeben werden. Dies geht einher mit einer Optimierung der aktuellen Preispolitik. Darüber hinaus wird aber auch an einer konsequenten Optimierung der Kostenstruktur an alle drei Standorten gearbeitet, um das operative Ergebnis der Gesellschaft zu entlasten und kontinuierlich zu verbessern. Auf Basis der heute zur Verfügung stehenden Informationen sowie deren Analysen und Beurteilungen sind keine Risiken erkennbar, die einzeln oder in Kombination eine Gefahr für den Fortbestand der KATEK darstellen oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen können. Diese Aussage beruht auf der Analyse und Beurteilung der zuvor genannten wesentlichen Einzelrisiken sowie auf dem bestehenden Risikomanagementsystem. Viel mehr sieht sich Katek GmbH hier gut positioniert, die im Kapitel III beschriebenen Chancen zu nutzen und von den Trends u.a. im Kontext der Elektronifizierung und der Energiewende zu profitieren. Um diese auch in Zukunft in nachhaltiges Wachstum zu überführen, hält die Gruppe weiterhin an der Kombination von anorganischem Wachstum durch strategische Unternehmenskäufe und organischem Wachstum durch die Identifizierung neuer Produkte, Kunden und Märkte fest. V. Prognosebericht A. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds Aussagen zur Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes unterliegen derzeit allgemein verschiedenen Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit den direkten und indirekten Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und der weiteren Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten sowie der Finanzpolitik der Zentralbanken, die zuletzt mit unüblich kräftigen Zinserhöhungen versuchen, wieder für eine stabilere Preisentwicklung zu sorgen, ohne das Wachstum über die Maßen abzuwürgen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für ein Drittel der Weltwirtschaft eine Rezession und sieht als Hauptgrund die seit dem Ukraine-Krieg sprunghaft gestiegenen Preise, die die Kaufkraft der Verbraucher deutlich einschränken und insbesondere für den Industrie- und Dienstleistungssektor in Europa angesichts hoher Energiekosten kräftigen Gegenwind verursachen. Zudem äußert der IWF Sorgen, dass die globalen Lieferketten im Zuge einer "geopolitischen Fragmentierung" dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Vor diesem Hintergrund sieht der IWF die konjunkturellen Abwärtsrisiken als hoch an. Ebenfalls hoch bleibt die Unsicherheit. Die aktuelle Situation bremst das theoretisch mögliche Wachstum ab. Denn die Auftragslage ist weiterhin gut, auch durch die Nachholeffekte aus 2022. Darüber hinaus zahlt sich für KATEK aus, dass die Gruppe in einigen besonders dynamischen Wachstumsmärkten wie eMobility, Renewables und Telecare aktiv ist, die ohnehin deutlich höhere Wachstumsraten aufweisen als der Rest des Marktes. B. Prognose/Ausblick für die Gesellschaft Grundsätzlich ist festzuhalten, dass hinsichtlich der strukturellen Geschäftsvoraussetzungen für die KATEK keine Änderungen eingetreten sind. Damit gibt es auch keine Änderungen bezüglich der mittelfristigen Zielsetzungen. Allerdings sind alle Aussagen hinsichtlich einer Prognose für das Geschäftsjahr 2023 nur unter Berücksichtigung der genannten Unsicherheiten möglich, d.h. insbesondere die direkten und indirekten Folgen des Krieges in der Ukraine und die weitere Entwicklung der Liefer- und Materialengpässe. Insgesamt gehen Marktforscher für 2023 von einem durchschnittlichen Wachstum von rund 4,7 % gegenüber dem Vorjahr bei einer insgesamt gestiegenen Volatilität aus (in4ma 2022). KATEK hat das Portfolio konsequent auf die Geschäftsbereiche mit prognostiziertem Branchenwachstum ausgerichtet. Daneben sind viele der Abnehmer an das Unternehmen gebunden. Sowohl für das bestehende als auch für potenzielle Produktportfolios wird ein entsprechendes Umsatzwachstum unterstellt, da technologische Treiber ständig neue und innovative Produkte entstehen lassen. Wichtig ist dabei, dass die Gesellschaft das Geschäftsmodell weiterverfolgt. Der Fokus ist, nicht nur als reiner Bestücker elektronischer Baugruppen zu agieren, sondern auch den Kunden im Rahmen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit eine möglichst umfassende Unterstützung entlang der gesamten Prozesskette zu bieten. Neben der reinen Bestückung von Flachbaugruppen, sogenannten PCB(A) (Printed circuit board assembly), soll auch der Umsatz mit "Box Build"-Produkten stetig gesteigert werden, also die Produktion von komplexen, fertig montierten Baugruppen und elektronischen Systemen. Diese Verteilung der Wertschöpfungstiefe soll 2023 in etwa beibehalten werden. Die KATEK plant für das Geschäftsjahr 2023 keine weitere Erhöhung der externen Umsatzerlöse für Produktion und Dienstleistungen. Das Ziel ist es, das Vorjahresniveau stabil zu halten und die bestehenden Prozesse unter dem aktuellen herausfordernden Marktumfeld weiter zu optimieren. Der wichtigste Markt bleibt dabei der Industrie- und Lifestyle-Sektor, gefolgt vom Automotive-Sektor. Der geografisch bedeutsamste Markt bleibt dabei Europa. Weitere Kontinente werden insbesondere in den Folgejahren eine zunehmende Rolle in der strategischen Betrachtung spielen. Um diese Umsatzerwartungen zu erreichen, besitzt die Gesellschaft notwendige Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette. Dazu zählen zunächst die Ressourcen zur Serienfertigung, also Produktion, Testen und das Montieren. Daneben werden aber auch alle Ressourcen bezüglich Industrialisierung, Vorserienproduktion, strategischer und operativer Einkauf sowie weitere Services vorgehalten. Dieser strategische Ansatz lässt sich unter "One-Stop-Shop" zusammenfassen, also dem Angebot an den Kunden, alle Dienstleistungen aus einer Hand zu erhalten. Die Gesellschaft fokussiert sich bei ihren Abnehmern besonders auf die Produkte, die eine mittlere oder hohe Komplexität bei deutlichen Stückzahlen erfordern. Genau hier liegen die Kompetenzen der KATEK, um Kunden die Entwicklung und Herstellung von komplexen "High Value Electronics" Produkten anzubieten. Diese erfolgreiche Ausrichtung wird auch in den Folgejahren fortgeschrieben. Strategisch werden weitere Investitionen und Anstrengungen nötig sein, um den ständig steigenden Anforderungen der EMS-Branche gerecht zu werden. Diese Anforderungen ergeben sich aus rechtlichen Rahmenbedingungen, aus zu erfüllenden Normungen, oder auch aus entsprechenden Kundenforderungen. Hierzu zählen die ständige Kontrolle und Verbesserung der technischen Sauberkeit sowie die Kooperation zwischen den ausländischen Tochtergesellschaften und der Muttergesellschaft. Für das Geschäftsjahr 2023 plant die Gesellschaft in neue Maschinen und Einrichtungen, insbesondere im Bereich der SMT, an den Standorten in Grassau und Györ zu investieren. Das Investitionsvolumen soll sich dabei auf ca. EUR 3,5-4,5 Mio. belaufen. Zudem verfolgt die KATEK in den nächsten Jahren die Strategie, die Flexibilität in der Produktion zunehmend zu steigern und den Servicegedanken gegenüber Abnehmern konsequent zu verbessern. Gleichzeitig gelingt es damit auch weiterhin, als attraktiver Arbeitgeber auf die wichtige Ressource Mitarbeiter zugreifen zu können. Als innovativer und moderner Arbeitgeber gewinnen und binden wir leistungsstarke Mitarbeiter. Schon in der Vergangenheit zeichnete das Unternehmen eine enge Verbundenheit mit den Mitarbeitern aus, dies dokumentiert etwa die geringe Fluktuation oder lange Betriebszugehörigkeiten. Den Veränderungen des Marktes stellt sich der KATEK Konzern durch Flexibilität sowie der ständigen Optimierung und effizienten Anpassung des Angebots, der Strukturen und Prozesse im Unternehmen. Kompetenzzentren unterstützen die Spezialisierung auf einzelne Bereiche mit fachlichem Know-how. Diese spezifische Expertise wird allen Unternehmen der Gruppe zur Verfügung gestellt. Mit einem umfassenden Produkt- und Dienstleistungsangebot über die gesamte Wertschöpfungskette bietet KATEK auf individuelle Bedürfnisse abgestimmte Elektroniklösungen und schafft damit Mehrwert für die Kunden. Der Materialkrise trotzt die KATEK GmbH mit ihrer sehr guten Einkaufsposition, der professionellen und agilen Einkaufsorganisation, der sehr engen Kooperation mit wesentlichen Schlüssellieferanten sowie ihrem gesunden Branchen- und Kundenmix. Dadurch ist es KATEK auch in den letzten Monaten gelungen, die Kunden zuverlässig zu beliefern und Marktanteile zu gewinnen. Der KATEK Vorstand beobachtet eine Veränderung der Lieferkette in der Automobilindustrie durch den Schwenk in Richtung eMobility und der massiven Materialengpässe: Autokonzerne wollen zunehmend die wichtigsten Teile mit den Anbietern zusammen einkaufen und vor allem aber im Bereich Elektromobilität die Elektronikkompetenz in Kooperation mit starken Elektronik-Partnern selbst aufbauen. Grundsätzlich sind die Bestrebungen zu begrüßen, in Europa als Produktionsstandort zu investieren, um entlang der gesamten Elektronik-Wertschöpfungskette "from silicon to system" eine höhere Unabhängigkeit zu erlangen, angefangen bei den Computerchips (European Chips Act) über PCB-Entwicklung und Herstellung bis hin zur Entwicklung und Fertigung komplexer Elektronik. Eine weitere Chance für KATEK ergibt sich aus der steigenden Bedeutung von Elektronikkomponenten für eine Vielfalt von Produkten. Die Elektronifizierung der Welt durch IoT bzw. Smart Devices erhöht die Komplexität und Werthaltigkeit von Produkten in fast allen Bereichen, sowohl im industriellen Umfeld als auch für Konsumgüter. Dieser steigende Elektronikanteil führt zum einen zu einem Wachstum der Märkte für Komponenten und Dienstleistungen, zum anderen aber auch zu gesteigerten Anforderungen an OEMs. Durch die Börsennotierung des Mutterunternehmens KATEK SE profitiert KATEK insgesamt von einer erhöhten Kredibilität und Sichtbarkeit gegenüber bestehenden und neuen Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Geldgebern und potenziellen Zielunternehmen. Zudem stärken die seit über 35 Jahren in der Elektronikindustrie bekannte Marke KATEK und die zunehmende Größe das Vertrauen der genannten Zielgruppen. Für die KATEK ist auch die Geschäftsentwicklung der Beteiligungen von hoher Bedeutung. Die Strategie der Katek HU und Katek CZ beruht auf einem Ansatz der mittel- und langfristigen Planung mit einem Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren. Für das Geschäftsjahr 2023 geht die Gesellschaft auf Basis ihrer strategischen Ausrichtung von einem Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) im einstelligen Millionenbereich aus.
Grassau, den 26.05.2023 Katrin Fricke Stefan Redl Die Geschäftsführer der Katek GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KATEK GmbH, Grassau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KATEK GmbH, Grassau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Mai 2023 Grant
Thornton AG
Stephan Mauermeier, Wirtschaftsprüfer Andrea Stoiber-Harant, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 HGBDer Jahresabschluss der KATEK GmbH, Grassau, für das Geschäftsjahr 2022 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 07.08.2023 festgestellt worden. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen