Ruhl Consulting AGLiquidiert

68165 Mannheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 707496
Vorher
ZeQ AG
Eingetragen
28.8.2009
Branche
UnternehmensberatungArchitekturbüros für HochbauErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Unternehmensberatung

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Ruhl Consulting AG

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 113.178,00 148.761,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 126,00 2.603,00
II. Sachanlagen 113.052,00 146.158,00
B. Umlaufvermögen 709.198,00 677.535,92
I. Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände 237.557,29 269.965,72
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 471.640,71 407.570,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.739,42 49.000,40
Bilanzsumme, Summe Aktiva 863.115,42 875.297,32

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 748.238,05 753.145,59
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 372.116,21 372.116,21
III. Bilanzgewinn 326.071,84 330.979,38
B. Rückstellungen 58.290,73 30.411,47
C. Verbindlichkeiten (RLZ bis 1 Jahr) 56.586,64 91.740,26
Bilanzsumme, Summe Passiva 863.115,42 875.297,32

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und den ergänzenden Vorschriften des Aktien-Gesetzes. Die Vorjahreszahlen sind als Vergleich beigefügt.

2.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Von der Erstellung eines Lageberichts wurde nach §§ 264 Abs. 1, 267 Abs. 1 HGB abgesehen.

3.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:

1.

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

2.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert.
Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Für bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten € 150,00, aber nicht € 1.000,00 übersteigen, wurde für Anschaffungen nach dem 31. Dezember 2007 bzw. vor dem 1. Januar 2010 ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre gleichmäßig aufgelöst wird.

3.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungssaldo gebildet.

4.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

5.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

6.

Das Eigenkapital der Gesellschaft wird mit dem Nennbetrag angesetzt.
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Gesellschaft ist eingeteilt in 50.000 Aktien - davon 41.500 Stamm- und 8.500 Vorzugsaktien - im Nennwert von je € 1,00 pro Aktie. Das Grundkapital ist voll eingezahlt. Die Aktien lauten auf den Namen und sind nur mit Zustimmung der Gesellschafter übertragbar.

Mit Vereinbarung vom 17.06.2011 wurde eine freiwillige Einziehung von Aktien für früher augeschiedene Gesellschafter geregelt. Im Jahr 2014 wurden die letzten Teilzahlungen aus Kapitalrücklage bzw. Bilanzgewinn getätigt.
Der aktuelle, am Eigenkapitalanteil bemessene Aktienwert beträgt 14,965 € je Aktie per 31.12.2014.
Es wurde folgender Ergebnisverwendungsbeschluss getroffen: 2% des Nennbetrages je Aktie werden als Dividende ausgeschüttet. Darüber hinaus wird das Jahresergebnis zum 31.12.2014 mit dem bestehenden Gewinnvortrag im Bilanzgewinn verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

7.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen errechnet. Eine Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mittels der PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) als allgemein anerkanntes Anwartschaftsbarwertverfahren. Danach errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftig erwarteter Gehalts- und Rentensteigerungen. Für das Jahr 2014 wurde ein Gehaltstrend von 0%, ein Rententrend von 2% und ein Zinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) von 4,53% unterstellt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck zur Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellung verwendet. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt.
Der sich aus der Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergebende Unterschiedsbetrag wurde bereits vollständig zugeführt. Von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB, den Zuführungsbetrag auf zukünftige Perioden zu verteilen, wurde kein Gebrauch gemacht. Es liegt per 31.12.2014 in Höhe von € 11.729 eine Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen (Pensionsrückstellungen € -126.155) mit Planvermögen (Zeitwert € 114.426) vor. Planvermögen umfasst Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger des Unternehmens im Wege der Einzelvollstreckung oder der Insolvenz entzogen sind. Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherung entsprechen dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital und damit den Anschaffungskosten. Im Finanzergebnis werden die zugehörigen Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen und Zinserträge aus der Rückdeckungsversicherung saldiert.

8.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

9.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

C. RECHTLICHE VERHÄLTNISSE

1.

1999-2001 Einzelunternehmen

Am 15.11.1999 startete Herr Stefan Ruhl eine Selbstständigkeit als freiberuflicher Trainer und Berater bei verschiedenen Krankenhausträgers. Daraus resultierte die Gründung der Gesellschaft als Einzelunternehmen mit Sitz in der Kirchenstraße 2a in Mannheim am 15.03.2000. Der Gegenstand der Gesellschaft war und ist bis heute die Beratung von Unternehmen des Gesundheitswesens.

2.

2002-2008 GmbH

Mit Wirkung zum 01.01.2002 wurde das Einzelunternehmen zunächst in eine OHG mit Sitz in der Graf-von-Galen-Straße 11 in Heppenheim a.d. Bergstraße (Eintrag erfolgte am 24.09.2002 unter HRA 23338 beim Amtsgericht Darmstadt) und dann mit Beschluss vom 31.08.2002 und wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2002 in eine GmbH umgewandelt. Die Eintragung erfolgte am 15.12.2002 als ZeQ - Zentrum für europäisches Qualitätsmanagement GmbH unter HRB 25525 beim Amtsgericht Darmstadt. Mit Verlagerung des Firmensitzes 2005 nach Mannheim, Am Oberen Luisenpark, wurde die Gesellschaft unter Register Nummer HRB 700058 beim Amtsgericht Mannheim geführt.

3.

2009-2014 AG

Mit Beschluss vom 07.08.2009 hat die Clinic Simulation GmbH (Steuernummer 20/230/4138/4, Finanzamt Gießen) ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Verbindlichkeiten im Wege der Verschmelzung rückwirkend zum 01.01.2009 auf die ZeQ - Zentrum für europäisches Qualitätsmanagement GmbH übertragen. Die Eintragung erfolgte am 25.08.2009 unter HRB 700058 beim Amtsgericht Mannheim. Die GmbH wurde sodann mit notariell beurkundetem Beschluss vom 13.08.2009 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2009 in eine Aktiengesellschaft mit Sitz Am Oberen Luisenpark in Mannheim umgewandelt. Die Eintragung erfolgte am 28.08.2009 unter HRB 707496 beim Amtsgericht Mannheim unter der Firmierung ZeQ AG.
Die ursprüngliche Satzung vom 13.08.2009 und 24.8.2009 mit Nachtrag vom 3.9.2010 wurde mit Datum vom 17.06.2011 geändert. Seitdem firmiert die Gesellschaft mit Eintrag im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter Nr. HRB 707496 als Ruhl Consulting AG mit Sitz nunmehr am Harrlachweg 1, Eastsite II, in Mannheim.

D. STEUERLICHE VERHÄLTNISSE

Die Ruhl Consulting AG wird beim Finanzamt Mannheim unter der Steuernummer 38188/ 04950 geführt.

1.

Letzte steuerliche Außenprüfung:
am 11.7.2011 für die Jahre 2007-2009

2.

Letzte Lohnsteueraußenprüfungen:
am 11.8.2015 für die Jahre 2011-2014,
am 23.11.2011 für die Jahre 2007-2010 sowie
am 31.10.2007 für die Jahre 2003-2006

3.

Letzte Sozialversicherungsprüfungen:
am 11.2.2014 für die Jahre 2011-2013 sowie
in 2010 für die Jahre 2007-2009.

E. ERGÄNZENDE ANGABEN

1.

Zum Vorstand waren im Geschäftsjahr bestellt:
- Herr Stefan Ruhl, Diplom-Volkswirt
- Frau Dr. Elke Eberts, Diplom-Kauffrau

2.

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:
- Herr Prof. Dr. Eberhard Wille (Vorsitzender)
- Herr Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser (Stellvertretender Vorsitzender)
- Frau Ulla Hofmann
In der Hauptversammlung vom 26.8.2015 wurden dem Vorstand und dem Aufsichtsrat für das Jahr 2014 Entlastung erteilt. Herr Professor Dr. Wille wurde für ein weiteres, sechstes Jahr als Aufsichtsratsvorsitzender wiedergewählt. Herr Professor Dr. Esser für ein weiteres, sechstes Jahr als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Hr. Dr. Wintterle übernimmt als Ersatzmitglied ab sofort die Funktion von Frau Hofmann als Mitglied des Aufsichtsrates.

 

Mannheim, den 26. August 2015

gez. Stefan Ruhl

Dr. Elke Eberts

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 26.08.2015

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