Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 29693
Eingetragen
16.9.2013
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenEinzelhandel mit Fisch, Meeresfrüchten und FischerzeugnissenFischverarbeitung
Gegenstand
Handel mit Fischen aller Art und die Be- und Verarbeitung von Fischen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Otto Alfred Maier
seit 16.9.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
12.750 €
51.00%
Germany
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Euro Fine Fish GmbH

Grimma

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Euro Fine Fish GmbH wurde am 11.09.2013 gegründet und hat ihren Sitz in 04668 Grimma, Zum Storchennest 9.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Euro Fine Fish GmbH liegt bei der Be- und Verarbeitung von Fischen.

Produktionsstandorte: Zum Storchennest 7 u. 9, 04668 Grimma
Niederlassungsstandorte: Donaustraße 18, 93090 Bach a. d. Donau

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Im Berichtsjahr haben wir umfangreiche Rationalisierungsmaßnahmen in Angriff genommen.

Ziel dieser Maßnahmen war und ist die Ausweitung der Produktion, um der gesteigerten Nachfrage der Lebensmitteleinzelhändler zu entsprechen.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, haben wir neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten.

Hierbei handelt es sich um Garnelen mariniert für Lidl und Aldi sowie Doraden für den Ofen und den Grill

Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten bis an ihre Grenzen auslasten.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Der gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Abschwung der bereits im Kalenderjahr 2022 aufgrund des russischen Angriffskriegs begann und sich bis ins Jahr 2023 fortsetzte hatte insgesamt kaum einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Euro Fine Fish GmbH. Im Gegenteil sowohl der Umsatz wie auch der Gewinn konnten stark ausgeweitet werden.

Entwicklung der Branche

Die Entwicklung in der Lebensmittelbranche weicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht besonders ab. Insgesamt erhöhte sich jedoch das Preisniveau.

Für diese Entwicklung gab es insbesondere zwei Ursachen:

- Weiterhin branchenweite Preiserhöhungen aufgrund der allgemein gestiegenen Inflationserwartungen

- Rückgang der Liefermengen aufgrund der gestiegenen Preise

Die allgemeine Branchenentwicklung verlief entgegengesetzt zur Umsatzentwicklung des Unternehmens.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen konnten Umsatz und Absatz weiter gesteigert werden.

Auf nahezu allen wichtigen Märkten wurde der Marktanteil erhöht.

Für das Kalenderjahr 2024 wird weiterhin mit einer wachsenden Auslastung - trotz erhöhtem Inflationsdruck - gerechnet. Insbesondere die im Kalenderjahr 2024 abgeschlossene Baumaßnahme "Kühlhaus" sowie die Einführung neuer Produkte (bspw. "Tintenfischringe") dürfte diese Annahme stützen.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Euro Fine Fish 2023 hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Der Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr verlangsamte sich leicht und betrug 8,80 %.

Vom Umsatz entfielen 49.035.168 Euro auf das Inland und 317.770 € auf das Ausland.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist mehr als zufrieden stellend und erhöhte sich zum vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres signifikant.

Die Entwicklung der Absatzmengen war ebenfalls durch einen Anstieg gekennzeichnet.

Der Auftragseingang für 2024 betrug mit 4 % mehr als im Vorjahr.

Der Auftragsbestand entspricht einer Umsatzreichweite von ca. 10 Monaten.

Wir haben ein Jahresergebnis von 2.963.621 Euro vor Ertragsteuern erzielt.

Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres i.H.v. 1.169.709 € um 1.793.912 € überschritten.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten leicht gesunken.

Dieser Rückgang resultiert insbesondere aus der weiteren Automatisierung des Produktionsprozesses durch Neuanschaffungen im Maschinenpark.

Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf.

Die Beschaffungsmarktpreise blieben in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Steigerung der Rohstoffkosten verlangsamte sich und konnte zu guten Teilen über den Absatzpreis weitergeben werden.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen.

Durch den Abschluss langfristiger Liefervereinbarungen wurde die termingerechte Versorgung mit den notwendigen Einsatzstoffen gesichert.

Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Bereitstellung der zur Fertigung benötigten Einsatzstoffe erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben.

2. Finanzlage

Wir rechnen damit auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben wir im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht um die Finanzierung der Baukosten des neuen Kühlhauses sicherzustellen.

Gegenüber dem Vorjahr konnten wir unseren Cashflow um 1.455.560 Euro auf 2.897.194 Euro steigern.

Wir rechnen damit, die derzeitige Verschuldung in Höhe von 53,86 % (VJ: 54,34 %) der Bilanzsumme weiter abbauen zu können.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Ziel unserer Kreditpolitik war, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch langfristige Mittel.

Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt.

3. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 29,44 % gekennzeichnet.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich auf 4.519.158 Euro.

Im Wesentlichen wurde investiert in:

Das Anlagevermögen und den damit einhergehenden Maschinenpark sowie in ein neues Kühlhaus das im KJ 2024 fertiggestellt wird.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich auf 10.759.389 Euro.

Die flüssigen Mittel umfassen 3.414.913,78 EURO.

Es entfallen 14,83 % der Bilanzsumme auf Vorräte.

Aufgrund der Umsatzerhöhung erhöhten sich auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen wurden mittels einer Kreditausfallversicherung abgesichert.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 41,28 % gekennzeichnet.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 2.077.373 Euro auf 6.336.898 EURO.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Für das laufende Geschäftsjahr sind seit Februar stark steigende Umsatzerlöse zu verzeichnen.

Mit der laufenden Umsatzentwicklung wird auch eine Erhöhung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbunden sein.

Wir gehen von einer deutlichen Erhöhung der wirtschaftlichen Wertschöpfung in 2024 aus.

Unsere Kapazitäten waren in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres voll ausgelastet.

Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir einen Umsatzplus von 15 % gegenüber dem Vorjahr.

Grundlage unserer Umsatzschätzung ist das Kaufverhalten in den ersten Monaten 2024.

Die erwarteten Umsatz- und Ergebnissteigerungen beruhen im Wesentlichen auf einer schnellen Produktionsgeschwindigkeit und Einsparungen im Bereich Warenabgabe.

Vor allem bei unserem neuem Produkt "Tintenfischringe" sowie den bestehenden Produkten "Dorade" und "Forelle" haben wir ausreichend Potenzial, um ein deutliches Wachstum zu erzielen. Beim Produkt "Dorade" waren wir bereits im Jahre 2021 Marktführer in Deutschland.

Für die kommenden zwei Jahre haben wir Investitionen mit einem Umfang von insgesamt 2,5 Mio Euro geplant.

Für das Jahr 2024 werden wir wsl. ein Investitionsvolumen von 2,0 Mio. Euro realisieren.

Die Investitionsmaßnahmen werden zum größten Teil fremdfinanziert.

Bis Ende dieses Jahres erwarten wir keinen weiteren Anstieg der beschäftigten Mitarbeitern.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren die Prognose.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Grundlage der Planung sind die Abschlüsse der Jahre 2022 und 2023.

In den kommenden zwei Jahren wird ein Umsatz von jeweils ca. 50 bis 55 Mio. Euro erwartet.

Viele Risiken bieten dem Unternehmen auch Chancen.

Nachfolgende Risiken bieten Chancen:

- Überproduktion von Fischen

- Reduktion der Einkaufspreise bestimmter Sparten

- Finanzrisiken bei Wettbewerbern

- Investitionsrisiken bei Wettbewerbern

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- belebender Konjunktur

- der Erschließung neuer Absatzmärkte im Online-Vertrieb

- einer stabilen finanziellen Situation

- neuen innovativen Produkten

- hoher Produktqualität

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Lediglich die eine Erweiterung der Produktionsfläche wird im Jahr 2024 erwartet.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch proaktive Maßnahmen reduziert.

Es wird nur in der Währung Euro fakturiert.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise, der Verknappung von Ressourcen und den steigenden Zinsen.

Ein Problem könnte die Unterfinanzierung einzelner Vorlieferanten besonders im Mittelmeerraum sein Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab innovative Produkte zu entwickeln.

Die nicht trennscharfe Definition der Verpackungen (PP oder PET) kann im Lebensmittelbereich in Zukunft evtl. zu rechtlichen Produkthaftungsfragen führen.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet.

- Überschreiten des mit Banken vereinbarten Kreditrahmens

- fehlende Kreditsicherheiten

- steigende Inanspruchnahme der Zahlungsziele

Personalrisiken

Die Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

Andere bestandsgefährdende Risiken sind zur Zeit nicht erkennbar.

 

Bach, den 11.06.2024

Geschäftsführer

Otto Maier

Handelsrecht

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.519.158,40 3.782.597,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.147,00 2,00
II. Sachanlagen 4.293.485,85 3.623.998,04
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 97.227,00 21.348,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.120.578,00 3.240.733,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.075.680,85 361.917,04
III. Finanzanlagen 210.525,55 158.596,96
1. Beteiligungen 3.000,00 3.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 207.525,55 155.596,96
B. Umlaufvermögen 10.759.389,95 6.513.578,03
I. Vorräte 2.277.170,28 2.530.923,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.067.305,89 3.749.217,93
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 395,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.066.910,59 3.749.217,93
III. Wertpapiere 3.049.255,21
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 365.658,57 233.436,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.620,99 48.391,49
davon Disagio 569,11
Summe Aktiva 15.350.169,34 10.344.566,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.336.898,83 4.259.525,73
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.234.525,73 3.415.010,52
III. Jahresüberschuss 2.077.373,10 819.515,21
B. Rückstellungen 744.693,88 457.303,78
C. Verbindlichkeiten 8.268.576,63 5.622.547,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.571.846,56 2.301.415,35
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 40,76 886.497,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.571.805,80 1.414.917,79
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.696.730,07 3.321.131,66
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.696.730,07 3.321.131,66
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 5.190,00
Summe Passiva 15.350.169,34 10.344.566,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.364.821,99 15.437.573,92
2. Personalaufwand 5.847.509,10 6.004.779,53
a) Löhne und Gehälter 4.960.198,57 5.092.653,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 887.310,53 912.125,97
3. Abschreibungen 819.821,22 622.118,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 819.821,22 622.118,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.694.988,33 7.599.906,61
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 49.086,26 5.004,20
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.612,01 42.538,08
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 886.248,49 350.194,09
8. Ergebnis nach Steuern 2.082.729,10 823.041,21
9. sonstige Steuern 5.356,00 3.526,00
10. Jahresüberschuss 2.077.373,10 819.515,21

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Euro Fine Fish GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Grimma
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Leipzig
Register-Nr.: 29693

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 130.056,00 Euro (Vorjahr: 130.056,00 Euro)

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

• Rückstellungen für Gewährleistungen: 123.382,37 Euro (Vorjahr: 113.406,38 Euro)

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.825.104,63 EUR (Vorjahr: 381.068,33 EUR).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 161,00
Angestellte 21,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 184,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Otto Maier ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.077.373,01 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 6.311.898,74 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 6.311.898,74 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bach a.d. Donau, den 11.06.2024

Otto Maier, GF

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Euro Fine Fish GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Euro Fine Fish GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Euro Fine Fish GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, 09. Juli 2024

QJS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Thomas Queck, Wirtschaftsprüfer

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