Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 737036
Eingetragen
26.7.2018
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Die Durchführung von Planungs- und Beratungsdienstleistungen, Fertigungs- und Montagearbeiten aller Art, einschließlich Systemintegration und Kundendienst sowie Reklamationsbearbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Romy Stengel
seit 22.5.2023
Prokura
Gerhard Richard Baur
seit 26.7.2018
Geschäftsführer
Frank Schäffler
seit 26.7.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.10%
49.90%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Romy Stengel
73479 Ellwangen (Jagst)
12.525 €
50.10%
Josef Stengel
73479 Ellwangen (Jagst)
12.475 €
49.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stengel Systems GmbH

Rainau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Stengel Systems GmbH wurde in 2018 gegründet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Rainau, erbringt Planungs- und Beratungsdienstleistungen, Fertigungs- und Montagearbeiten aller Art, einschließlich Systemintegration und Kundendienst sowie Reklamationsbearbeitung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Durch die Ausgliederung aller Fertigungs- und Montagearbeiten aus der Stengel GmbH in die Stengel Systems GmbH, ist diese ausschließlich für die Stengel GmbH tätig. Die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist deshalb analog der der Stengel GmbH anzusehen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Für unser Unternehmen verlief das Geschäftsjahr 2023 positiv.

Die Gesamtleistung sank im Vergleich zum Vorjahr um -5,0 %. Diese Veränderung ist auf das gesunkene Auftragsvolumen der Stengel GmbH zurückzuführen, wodurch sich das Volumen für Montagedienstleistungen entsprechend verändert.

Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein um 53,5 % höherer Jahresüberschuss von 184,6 T€ (Vorjahr: 120,3 T€).

Finanzlage

Die Abrechnung erfolgt im Cost Plus Verfahren (Kosten + 1 % Marge), weshalb sich die Liquiditätslage aufgrund des erwirtschafteten Cash Flows darstellt.

Neuinvestitionen des Berichtsjahres wurden sowohl mit Fremd- als auch mit Eigenmitteln finanziert.

Unsere finanziellen Verpflichtungen konnten wir im Berichtsjahr stets erfüllen. Aufgrund unserer aktuellen Zahlen und der seitens der Geschäftsleitung erwarteten positiven Entwicklung für 2024 gehen wir davon aus, dass dies auch im laufenden Geschäftsjahr der Fall sein wird.

Vermögenslage

Unsere Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von 35,8 % der Bilanzsumme gekennzeichnet. Der Anteil des Umlaufvermögens beläuft sich auf 64,2 % der Bilanzsumme, wovon der Anteil der Forderungen 57,0 % der Bilanzsumme beträgt.

Die Eigenkapitalquote stieg im Berichtsjahr aufgrund einer vergingerten Bilanzsumme und dem erzielten Jahresüberschuss auf 8,7 % (Vorjahr: 5,3 %).

2.3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend.

III. Prognosebericht

Die Stengel Systems GmbH erwartet für das Jahr 2024 eine ähnliche Auftragslage wie in 2023, da diese unmittelbar an die der Stengel GmbH gebunden ist.

Durch das geplante Wachstum der Stengel GmbH in den Jahren 2023 bis 2025, wird sich auch die Auftragslage der Stengel Systems GmbH analog angleichen. Das Auftragsvolumen für die kommenden Jahre wird sich vor allem im Bereich Hochbau erhöhen. Durch die von der Regierung gesteckten Ziele, jährlich bis zu 400.000 neue Wohneinheiten schaffen zu wollen, ergibt sich für uns eine sehr gute Perspektive unsere Kapazitäten auf längere Sicht hinaus, auslasten zu können.

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken

Chancen sehen wir für die Stengel Systems GmbH darin, dass die konsolidierte Produktpalette der Hauptauftraggeberin Stengel GmbH weiterhin Wachstumschancen beinhaltet. Hauptaugenmerk liegt in dem Bereich Systembad und Objekteinrichtung für den Bereich Hochbau. Nach wie vor herrscht in Deutschland Wohnungsmangel speziell im Bereich sozialverträglicher Wohnungsbau. Die anhaltende Inflation im Land wird die Spreizung der Einkommensschere noch stärker voranteiben als bislang. In der Bauindustrie wird es umso wichtiger sein, Projekte in einer kürzeren Durchlaufzeit umzusetzen, um den Zeitraum der Zwischenfinanzierung zu minimieren bis es in die Vermarktung/Vermietung geht. Parallel nimmt die Modularisierung und Vorfertigung der Systembäder positiven Einfluss auf die Produktkosten. Steigende Produktkosten auf Grund von steigenden Löhnen können durch einen gesteigerten Automatisierungsgrad positiv beeinflusst werden.

Eine weitere Chance für die Stengel Systems GmbH ist die Nachhaltigkeit des Produktes Systembad. Gegenüber dem Handwerk vertreibt Stengel mit dem Systembad ein Produkt, welches in den gängigen Zertifizierungsstellen als Nachhaltig eingestuft ist und somit dem Kunden einen direkten Mehrwert bietet.

Auch die weiterhin stark steigende Digitalisierung der Arbeitswelt bietet der Stengel Systems GmbH sehr starke Wachstumschancen mit dem Produktbereich Server und IT-Infrastruktur. Konzentrierte sich in der Vergangenheit das Wachstum auf den deutschen Markt so sind vermehrt Projekt aus dem Ausland zu verbuchen.

Risiken

Getrübte Stimmung in der Baubranche

Das Bauhauptgewerbe verzeichnete 2023 einen realen Umsatzrückgang von 5,2 Prozent und erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang von 3,5 Prozent.

Die Stimmung im Bauhauptgewerbe blieb im Februar 2024 stabil, aber die Geschäftserwartungen verschlechterten sich. Die Baumaterialpreise gingen 2023 zum Teil deutlich zurück, aber einige energieintensive Produkte stiegen weiter. Der Anteil der Firmen, die eine Behinderung ihrer Produktion durch Auftragsmangel melden, stieg stark an.

Die Baugenehmigungen für neue Bauten stiegen 2022 nominal um 2,6 Prozent, aber real um 14 Prozent. Von Januar bis November 2023 sanken sie nominal um 17 Prozent (real etwa minus 24 Prozent). Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ging 2023 um 4,4 Prozent zurück. Die Reichweite der Auftragsbestände ging von 4,4 Monaten im Januar 2023 auf 3,6 Monate im Februar 2024 zurück.

Die Bundesregierung verfehlte 2022 und 2023 ihr Ziel, jährlich 400.000 neue Wohnungen an den Markt zu bringen. Die Baugenehmigungen im Wohnungsneubau gingen 2023 um 28 Prozent zurück. Der reale Umsatz im Wohnungsbau ging 2023 um 11,5 Prozent zurück und wird 2024 voraussichtlich um weitere 12 Prozent sinken. Die Fertigstellungen werden von 270.000 im Jahr 2023 auf etwa 200.000 im Jahr 2024 zurückgehen. (Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Pressemitteilung vom 26.02.2024)

Ob und in welchem Ausmaß dies die Stengel Gruppe treffen wird, ist aktuell von Seitens der Geschäftsleitung noch nicht einzuschätzen. Wir gehen allerdings davon aus, dass durch die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, es in unserem Branchensegment zu keinem drastischen Einbruch kommen wird. Wir verfolgen das Geschehen aufmerksam, um kurzfristig in einem gewissen Rahmen darauf zu reagieren.

Nach unserer Ertrags- und Liquiditätsplanung ergeben sich aus den Folgewirkungen des Krieges in der Ukraine nach dem aktuellen Erkenntnisstand keine Risiken, die die Entwicklung unseres Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen oder gar dessen Bestand gefährden.

Durch unsere aktuelle Ausrichtung im gesamten Unternehmen sind wir in der Lage, die sich uns bietenden Herausforderungen stemmen und erfolgreich abwickeln zu können.

 

Ellwangen, den 25.04.2024

Gerhard Baur, Geschäftsführer

Frank Schäffler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.086.109,12 2.124.233,53
I. Sachanlagen 2.086.109,12 2.124.233,53
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.400.972,12 1.337.207,53
2. technische Anlagen und Maschinen 121.581,00 135.631,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 563.556,00 651.395,00
B. Umlaufvermögen 3.745.978,16 3.991.120,40
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.326.493,54 3.772.477,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.890,40 5.734,28
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 419.484,62 218.643,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.993,00
Aktiva 5.832.087,28 6.117.346,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 505.745,06 321.107,36
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 296.107,36 175.849,90
III. Jahresüberschuss 184.637,70 120.257,46
B. Rückstellungen 583.518,51 463.332,64
C. Verbindlichkeiten 4.737.823,71 5.327.906,93
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.030.000,00 3.005.750,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.030.000,00 3.005.750,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.707.823,71 2.322.156,93
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.101.744,45 1.713.126,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.000,00 5.000,00
Passiva 5.832.087,28 6.117.346,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.717.912,76 18.871.838,33
2. Personalaufwand 14.314.106,02 15.334.199,19
a) Löhne und Gehälter 11.649.542,64 12.556.033,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.664.563,38 2.778.166,17
davon für Altersversorgung 10.165,53 12.330,24
3. Abschreibungen 185.772,00 171.076,16
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 185.772,00 171.076,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.885.668,51 3.141.681,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 376,98 2.013,46
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.079,26 17.600,26
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 101.651,72 82.346,54
8. Ergebnis nach Steuern 195.012,23 126.948,02
9. sonstige Steuern 10.374,53 6.690,56
10. Jahresüberschuss 184.637,70 120.257,46

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Stengel Systems GmbH mit Sitz in Rainau wird beim Registergericht Ulm mit der Registernummer HRB 737036 geführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Stengel Systems GmbH eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der §§ 266 und 275 HGB.

3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

3.1 Angewandte Rechnungslegungsvorschriften

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Stengel Systems wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsrechts sowie ergänzende Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages beachtet. Zudem wurden die besonderen Vorschriften des GmbH-Gesetzes berücksichtigt.

3.2 Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten

Die Bewertung wurde entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Die Zugänge im Berichtsjahr wurden linear abgeschrieben.

Die Zugänge bei geringwertigen Wirtschaftsgütern (bis 800 Euro) wurden im Berichtsjahr gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 EStG sofort abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, Forderungen und das sonstige Aktivvermögen sind grundsätzlich mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Anlagevermögen und aktivierte Aufwendungen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung ergibt sich aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

4.2 Weitere Aktivposten

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 1.890,00 Euro (Vorjahr 2.131,90 Euro enthalten, deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigt.

4.3 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Euro
Urlaub 343.312,00
Tantieme 185.900,00
Abschluss und Prüfung 18.500,00
Berufsgenossenschaft 16.500,00
Summe 564.212,00

4.4 Verbindlichkeiten

Der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel enthält Angaben über die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 Euro kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
aus Lieferungen und Leistungen 82.894,12 82.894,12 0,00 0,00
Vorjahr 549.914,74 549.914,74 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 3.030.000,00 3.030.000,00 0,00 0,00
Vorjahr 3.005.750,00 3.005.750,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.624.929,59 1.624.929,59 0,00 0,00
Vorjahr 1.772.242,19 1.772.242,19 0,00 0,00
Summe 4.737.823,71 4.737.823,71 0,00 0,00
Summe Vorjahr 5.327.906,93 5.327.906,93 0,00 0,00

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nachfolgende Sicherheiten zur Verfügung gestellt:

31. Dezember 2023
in TEuro
Grundpfandrechte auf Immobilien der Gesellschaft 3.000,00
Summe 3.000,00

4.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen im nachfolgend dargestellten Umfang:

Sonstige finanzielle Verpflichtung i.S.v. § 285 Nr. 3a HGB insgesamt
Euro
davon: ggb. verbundenen oder assoziierten Unternehmen
Euro
Miet- und Pachtverträge (Zahlungen bis Laufzeitende) 2.050.667,50 0,00
Leasingverträge (Zahlungen bis Laufzeitende) 729.360,00 0,00
Summe 2.780.027,50 0,00

4.6 Steueraufwand

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

4.7 Bilanzgewinn/Bilanzverlust

Euro
Gewinnvortrag / Verlustvortrag (-) 31.12.2022 296.107,36
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (-) 31.12.2023 184.637,70
Gewinnvortrag / Verlustvortrag (-) 31.12.2023 480.745,06

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1 Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Stengel Systems GmbH durch:

- Herrn Frank Schäffler, Kaufmännischer Bereich

- Herrn Gerhard Baur, Technischer Bereich

Auf die Angabe der Gesamtbezüge von Geschäftsführungs- bzw. Aufsichtsorganen gemäß § 285 Nr. 9a) und b) HGB wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

An Mitglieder der Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane wurden keine Darlehen ausgereicht. Die Stengel Systems GmbH ist auch keine Haftungsverhältnisse für diese Personen eingegangen.

5.2 Arbeitnehmer

Die Stengel Systems GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023 insgesamt 272 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende).

5.3 Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Art des Geschäfts/ Art der Beziehung Verbindlichkeiten aus Darlehen
in EUR
Zinsen für Forderungen
in EUR
Zinsen für Verbindlichkeiten
in EUR
Tochterunternehmen/ Schwesterunternehmen/ assoziierte Unternehmen 600.000,00 € keine 6.079,26 €
Person in Schlüsselposition (Gesellschafter/Geschäftsführer) /nahe Familienangehörige 3.000.000,00 € keine 30.000,00 €
Art des Geschäfts/ Art der Beziehung Erbringung von Dienstleistungen in EUR (Ertrag) Bezug von Dienstleistungen in EUR (Aufwand)
Tochterunternehmen/ Schwesterunternehmen/ assoziierte Unternehmen 20.755.085,00 € 4.404.377,10 €
Person in Schlüsselposition (Gesellschafter/Geschäftsführer) /nahe Familienangehörige keine 307.176,24 €

5.4 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Euro
Vortrag auf neue Rechnung 184.637,70
Jahresüberschuss 184.637,70

 

Rainau, den 25.04.2024

Frank Schäffler, Geschäftsführer

Gerhard Baur, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Handeslrecht Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.249.228,37 245.013,59 1.494.241,96
2. technische Anlagen und Maschinen 154.110,11 154.110,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.016.347,96 62.681,74 1.079.029,70
Summe Sachanlagen 2.419.686,44 307.695,33 2.727.381,77
2.419.686,44 307.695,33 2.727.381,77
Handeslrecht Kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Kumulierte Abschreibung
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
B. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 72.068,58 21.201,26 93.269,84 1.400.972,12
2. technische Anlagen und Maschinen 18.479,11 14.050,00 32.529,11 121.581,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.952,96 150.520,74 515.473,70 563.556,00
Summe Sachanlagen 455.500,65 185.772,00 641.272,65 2.086.109,12
455.500,65 185.772,00 641.272,65 2.086.109,12

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stengel Systems GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stengel Systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stengel Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

̈ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ̈ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

̈ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

̈ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

̈ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

̈ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

̈ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

̈ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

̈ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidenheim, 25.04.2024

fion GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Jakobi, Wirtschaftsprüfer

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