Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 1359
Eingetragen
28.10.1975
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von starren und flexiblen Rohrsystemen aus unterschiedlichen Materialien und Metallformteilen, sowie der Bau von Komponenten und Bauteilen für die Abgasund Brennwerttechnik und der Erwerb und die Verwertung von Schutzrechten aller Art, außerdem der Handel mit verwandten Artikeln. Die Gesellschaft ist zu diesem Zwecke berechtigt, Beteiligungen an bestehenden Unternehmen zu erwerben und zu veräußern, die Errichtung von Unternehmen zu betreiben, Zweigniederlassungen zu errichten oder aufzuheben und sämtliche Geschäfte und Maßnahmen zu betreiben, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Dr. Westerbarkey
seit 17.11.2003
Geschäftsführer
Jan Westerbarkey
seit 17.11.2003
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Westaflexwerk GmbH

Gütersloh

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht zum 31. Dezember 2011

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2011

Wir sind in der Herstellung von Gütern für die Klima- und Lüftungstechnik sowie Akustik tätig. Der Vertrieb erfolgt über an den jeweiligen Marktsegmenten orientierten Sparten.

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2011 ist geprägt von der weiteren Verbesserung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds.

Im Bereich des Vertriebs von Lüftungslösungen für Schienenfahrzeuge hat sich die Nachfragesituation weltweit nochmals verbessert. Dieses führte im Geschäftsjahr 2011 zu deutlichen Umsatzzuwächsen für unser Unternehmen. Hohe konstruktive Kompetenz in Verbindung mit permanent verbesserten Produktionsprozessen haben unsere Marktposition weiter gestärkt.

Der Vertrieb von starren und flexiblen Rohrprodukten in der Sparte Automotive und Caravan war gekennzeichnet von wachsendem Wettbewerbsdruck. Trotzdem ist es uns gelungen, die Umsätze europaweit zu steigern. Auch gemeinsame Neuentwicklungen mit unseren Kunden führten schnell zur Marktreife und bilden somit auch in Zukunft die Basis für ein stabiles Umsatzwachstum.

Der Preis- und Wettbewerbsdruck im deutschen Großhandel für Abgastechnik und Wohnungslüftung hat sich weiter verstärkt. Insbesondere im Bereich der kontrollierten Wohnungslüftung ist unser Unternehmen ein nicht unbedeutender Marktteilnehmer. Durch Produktinnovationen, Sortimentsstraffungen sowie der weiteren Optimierung unserer Produktionsprozesse sehen wir in diesem sich weiter wachsenden Marktsegment noch Wachstumspotenzial bei Umsatz und Ertrag.

In den Vertriebssparten OEM sowie im Projektgeschäft mit beispielsweise akustischen Überströmelementen und Wetterschutzgittern konnte der Vorjahresumsatz gehalten werden.

II. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verändert. Die Bilanzsumme stieg um TEUR 783 auf TEUR 7.103. Auf der Aktivseite resultiert der Anstieg im Wesentlichen aus der stichtagsbezogenen Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (+ TEUR 609) sowie der Zunahme des Anlagevermögens (+ TEUR 157). Der Anstieg der Rückstellungen für Pensionen (+ TEUR 196), der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ TEUR 198) sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ TEUR 292) führte auf der Passivseite zur Erhöhung der Bilanzsumme.

Die Ertragslage ist nach wie vor durch das negative Ergebnis einer Vertriebssparte geprägt. Das Rohergebnis hat sich durch das Umsatzwachstum bei fast unveränderter Materialeinsatzquote deutlich verbessert. Der ausgewiesene Personalaufwand erhöhte sich deutlich um TEUR 680 auf TEUR 7.770. Die Westaflexwerk GmbH beschäftigte in 2011 durchschnittlich 148 Mitarbeiter (Vorjahr: 133) sowie 9 Auszubildende (Vorjahr: 9).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich deutlich aufgrund des höheren Rohergebnisses von ./. TEUR 581 auf ./. TEUR 303.

Die Finanzlage hat sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Der Cashflow veränderte sich von ./. TEUR 440 auf TEUR 107. Der Finanzierungsbedarf konnte durch kurzfristige Darlehen sowie die Verlustübernahme durch die Gesellschafterin gesichert werden.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Gesellschaft ist momentan noch wirtschaftlich von der Verlustübernahme durch die Muttergesellschaft abhängig, besitzt aber durch die bestehende Produktpalette das Potential, zukünftig Überschüsse zu erzielen und damit wirtschaftlich unabhängig zu werden.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Durch eine sehr breite Marktaufstellung ist unsere Gesellschaft weitestgehend unabhängig von Marktverwerfungen in einzelnen Branchen.

Die jeweiligen Vertriebssparten werden sich umsatz- und ertragsmäßig aufgrund der schon eingeleiteten Maßnahmen zur Margenverbesserung und zur Produktionsoptimierung, der Markteinführung von Produktnovitäten sowie durch ein konjunkturell positives Marktumfeld mindestens auf dem erreichten Niveau weiterentwickeln.

Aufgrund von vertrieblichen Veränderungen in dem das Gesamtergebnis stark belastenden Geschäftsbereich erwarten wir einen wesentlich geringeren negativen Einfluss in 2012.

II. Chancen und Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Ein Umsatz- und Ertragsrisiko besteht im konjunkturell beeinflussten Marktumfeld. Währungsrisiken bestehen nicht. Der Preis- und Wettbewerbsdruck von Kundenseite sowie durch volatile Rohstoffmärkte wird weiter zunehmen.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein effizientes Mahnwesen.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis der Geldmitteldisposition dient.

3. Chancen

Die wesentlichen Perspektiven unserer Gesellschaft sehen wir im Bereich der Produkte der kontrollierten Wohnungslüftung. Dieser Markt ist erst am Anfang seiner Entwicklung und die energetische Sanierung sowie die politisch motivierten Vorschriften zur Energieeinsparung werden ein hohes Umsatzpotential darstellen.

Darüber hinaus bestehen Wachstumschancen aufgrund der stetig steigenden Nachfrage in den Segmenten Automotive/Caravan und Schienenverkehr. Insgesamt sind wir durch eine sehr breite Marktaufstellung weitestgehend unabhängig von Marktverwerfungen in einzelnen Branchen.

III. Prognosebericht

Wir erwarten für die Jahre 2012 und 2013 jeweils ein moderates Umsatzwachstum von rd. 5 %.

Die Ertragslage wird sich durch die beschriebenen Maßnahmen weiter verbessern, so dass wir für das Jahr 2012 mit einem leicht negativen Ergebnis und für das Jahr 2013 mit einem ausgeglichenen Ergebnis vor Verlust- bzw. Gewinnübernahme rechnen.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von Bedeutung eingetreten.

 

Gütersloh, 10. Juni 2012

Westaflexwerk GmbH, Gütersloh

gez. Dr. Peter Westerbarkey

gez. Jan Westerbarkey

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 109.841,00 150
II. Sachanlagen
1. Technische Anlage und Maschinen 410.839,00 399
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 818.837,00 640
3. Geleistete Anzahlungen 43.656,19 38
1.383.173,19 1.227
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.518.231,79 2.501
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.024.331,74 1.085
2. Sonstige 2.056.773,45 1.388
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.288,03 4
5.603.625,01 4.978
C. Rechnungsabgrenzungsposten 115.725,47 115
7.102.523,67 6.320

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
TEUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600
B. Rückstellungen 3.453.311,00 3.185
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.714.503,94 1.517
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 114.822,32 115
3. Sonstige 1.219.886,41 903
7.102.523,67 6.320

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2011

2011
EUR
2010
TEUR
1. Rohergebnis 12.385.812,38 11.374
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 6.351.308,38 - 5.896
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.418.566,56 - 1.194
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 291.752,53 - 304
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 4.313.336,64 - 4.264
10.848,27 - 284
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.201,22 21
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 332.478,97 - 319
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 303.429,48 - 582
8. Außerordentliche Aufwendungen/Außerordentliches Ergebnis - 39.276,00 - 39
9. Sonstige Steuern - 37.489,25 - 37
10. Erträge aus Verlustübernahme 380.194,73 658
11. Jahresüberschuss 0,00 -

Anhang

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Allgemeines

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften werden in Anspruch genommen.

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über 3 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Es werden nur die Beträge aktiviert, die nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtig sind. Fremdkapitalzinsen und allgemeine Verwaltungskosten sind nicht aktiviert worden. Das Sachanlagevermögen wurde linear abgeschrieben. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 15 Jahren.

Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 betragen, werden gem. § 6 Abs. 2 a EStG in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 betragen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. ihrem am Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Für das Elektro- und Werkstattmaterial sowie die Hilfs- und Betriebsstoffe wurden Festwerte gebildet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren handelsrechtlichen Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Fremdkapitalzinsen und allgemeine Verwaltungskosten sind nicht aktiviert worden.

Die in den Vorräten liegenden Risiken, insbesondere infolge der Lagerdauer und geminderten Verwendbarkeit, sind ggf. durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten.

Aktive und passive latente Steuern werden auf alle zum Bilanzstichtag bestehenden temporären und quasipermanenten Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Steuerbilanz und den Wertansätzen in der Handelsbilanz berechnet und bei der Ermittlung der latenten Steuern beim Organträger berücksichtigt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung der Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Folgende Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

Rechnungszinssatz p. a.: 5,14 %
Anwartschaftstrend p. a.: 2,00 %
Rententrend p. a.: 1,50 %

Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der notwendige Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis von der Deutschen Bundesbank veröffentlichter, laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) sowie das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) gemäß § 256 a HGB nicht beachtet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Bezüglich des Anlagevermögens verweisen wir auf den unter A. aufgeführten Anlagenspiegel.

2. Forderungen gegen verbundene Untenehmen

Der Posten betrifft in Höhe von TEUR 1.024 (Vorjahr: TEUR 1.073) Forderungen gegenüber der Gesellschafterin Westa-Holding GmbH & Co. KG, Gütersloh, und beinhaltet in Höhe von TEUR 410 (Vorjahr: TEUR 300) kurzfristige Ausleihungen und im Übrigen sonstige Vermögensgegenstände. Des Weiteren werden unter dieser Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 12) ausgewiesen.

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 76) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von TEUR 589. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und von diesem Betrag ein Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 39 zugeführt. Die Zuführung wird in der GuV als außerordentlicher Aufwand gezeigt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung in Höhe von TEUR 511 wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums den Pensionsrückstellungen zugeführt.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen, Garantieverpflichtungen sowie Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten.

6. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

7. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Der Ausweis betrifft wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

8. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen

Es handelt sich um sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Westaflex Projekt GmbH.

9. Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 82) Verbindlichkeiten aus Steuern.

10. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat für ein Konsortialdarlehen an die Westa-Holding GmbH & Co. KG, Gütersloh, über insgesamt TEUR 1.246 gegenüber der Sparkasse Gütersloh und der Commerzbank AG den Schuldbeitritt erklärt. Des Weiteren besteht eine gesamtschuldnerische Haftung gegenüber den Kreditinstituten für Bankverbindlichkeiten verbundener Unternehmen in Höhe von TEUR 317. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet, da die begünstigten Gesellschaften über ausreichend Liquidität verfügen.

12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 2.653 und beinhaltet Verpflichtungen aus Mietverträgen für Immobilien und Betriebsausstattung (TEUR 2.250) sowie aus Leasingverträgen für Pkw und Betriebsausstattung (TEUR 403).

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 2.250 gegenüber der Westa-Holding GmbH & Co. KG, Gütersloh.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 316 (Vorjahr: TEUR 155).

2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen auf Erträge von verbundenen Unternehmen TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 7).

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen von TEUR 332 (Vorjahr: TEUR 319) entfallen TEUR 164 (Vorjahr: TEUR 173) auf Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen.

4. Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen beinhalten 1/15 des Anpassungsbetrags der Pensionsrückstellung aufgrund des BilMoG.

C. Sonstige Angaben

1. Personalstand

Im Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 64 Angestellte (Vorjahr: 60) und 79 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 73) sowie 9 Auszubildende (Vorjahr: 9) im Unternehmen beschäftigt.

2. Geschäftsführer

Als Geschäftsführer waren 2011 Herr Dr. Peter Westerbarkey, Gütersloh, und Herr Jan Westerbarkey, Rheda-Wiedenbrück, bestellt. Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Herr Dr. Peter Westerbarkey vertritt die Gesellschaft allein, Herr Jan Westerbarkey vertritt die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem weiteren Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen.

 

Gütersloh, 10. Juni 2012

Westaflexwerk GmbH

gez. Dr. Peter Westerbarkey

gez. Jan Westerbarkey

Hinweis:

Der Jahresabschluss der Westaflexwerk GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23.08.2012 festgestellt.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Westaflexwerk GmbH, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, 11. Juni 2012

Dr. Stückmann und Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schmidt, Wirtschaftsprüferin

Dettmann, Wirtschaftsprüfer

A. Anlagenspiegel

Anschaffungskosten
Stand
01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 678.585,45 29.939,15 0,00 0,00 708.524,60
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.033.079,20 26.213,97 41.931,00 0,00 1.101.224,17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.835.084,26 344.509,93 0,00 4.197,00 3.175.397,19
3. Geleistete Anzahlungen 38.165,19 47.422,00 - 41.931,00 0,00 43.656,19
3.906.328,65 418.145,90 0,00 4.197,00 4.320.277,55
4.584.914,10 448.085,05 0,00 4.197,00 5.028.802,15
Abschreibungen
Stand
01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 528.908,45 69.775,15 0,00 598.683,60
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 633.806,20 56.578,97 0,00 690.385,17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.195.358,78 165.398,41 4.197,00 2.356.560,19
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.829.164,98 211.977,38 4.197,00 3.046.945,36
3.358.073,43 291.752,53 4.197,00 3.645.628,96
Buchwerte
Stand
31.12.2011
EUR
Stand
31.12.2010
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 109.841,00 150
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 410.839,00 399
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 818.837,00 640
3. Geleistete Anzahlungen 43.656,19 38
1.273.332,19 1.077
1.383.173,19 1.227

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