Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 91126
Eingetragen
18.7.2000
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernElektrizitätshandelWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Der Vertrieb von Energie und Handel mit Energie und Energiederivaten sowie alle mit diesem Gegenstand in Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Der Unternehmensgegenstand schließt insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und Veräußerung von Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen auf eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Dritte ein.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Nagel
seit 14.7.2025
Vorstandsmitglied
Heidi Simmet
seit 6.6.2019
Prokura
Tomislav Luksa
seit 14.9.2015
Prokura
Lars Dipl.Kfm. Röhl
seit 12.3.2015
Prokura
Natalie Dr. Setz
seit 29.8.2012
Prokura
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

citiworks AG

Darmstadt

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die citiworks AG, Darmstadt

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der citiworks AG, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der citiworks AG, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungs-grund-satzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.


Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteile


Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufs pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1) an, die in Einklang mit dem vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) herausgegebenen International Standard on Quality Management 1 (ISQM1) stehen. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.


Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.


Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob der Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entspricht.


Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.


Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.


Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Stuttgart, den 26. März 2024


Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


(Düsseldorf)

Daniel Deutsch Alexander Ott
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0 1
II. Sachanlagen:
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7 19
7 20
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte:
Emissionsrechte 1.654 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 120.607 28.362
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 162.171 127.162
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.194 8.702
285.972 164.226
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 22.849 18.380
310.475 182.606
310.483 182.626

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 17.650 17.650
II. Gewinnrücklagen:
gesetzliche Rücklage 1.765 1.765
III. Bilanzgewinn 103 103
19.518 19.518
B. Rückstellungen:
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.160 2.079
2. Steuerrückstellungen 0 10
3. sonstige Rückstellungen 27.934 5.259
30.094 7.348
C. Verbindlichkeiten:
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 173.606 87.275
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 87.212 68.312
3. sonstige Verbindlichkeiten 52 173
260.870 155.760
310.483 182.626

Gewinn- und Verlustrechnung

für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
T€ T€
1. Umsatzerlöse 2.914.693 1.734.218
2. sonstige betriebliche Erträge 61 70
3. Materialaufwand:
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.905.858 1.726.844
4. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 1.772 1.915
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 497 451
5.Abschreibungen:
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
13 19
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.301 2.811
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 413 16
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.726 848
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5 314
10. Ergebnis nach Steuern 1.995 1.102
11 .sonstige Steuern 0 0
12. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn (-) -1.995 -1.102
13. Jahresüberschuss 0 0
14.Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 103 103
15. Bilanzgewinn 103 103

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Informationen


Die Gesellschaft mit Sitz in Darmstadt ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 91126 eingetragen.


Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes (AktG) in der jeweils gültigen Fassung aufgestellt.


Die Bilanz entspricht der Gliederung nach § 266 HGB, zusätzlich wird der Posten "Emissionsrechte" dargestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.


Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme einer positiven Fortbestehensprognose.

Konzernverhältnis


Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ENTEGA AG, Darmstadt, einbezogen (kleinster Kreis). Dieser wird beim Bundesanzeiger in elektronischer Form eingereicht und beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 5151 im Unternehmensregister veröffentlicht. Zudem wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der HEAG Holding AG -Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, einbezogen (größter Kreis), der ebenfalls beim Bundesanzeiger eingereicht und beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 1059 im Unternehmensregister veröffentlicht wird.


Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag i.S.d. §§ 291 ff. AktG sowie ein ertragsteuerliches Organverhältnis zwischen der citiworks AG und der ENTEGA AG als Organträgerin.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden und unverändert zum Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.


Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten. Nullzeilen in Bilanz und GuV enthalten geringfügige Euro Beträge, die nicht aufgerundet wurden.


Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die erwartete Nutzungsdauer. Sie beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Hinsichtlich der Bilanzierung der geringwertigen Wirtschaftsgüter werden die Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG entsprechend für handelsrechtliche Zwecke angewendet. Ein Sammelposten wird nicht gebildet.


Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und, soweit sie der Abnutzung unterliegen, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Unterjährig zugegangene Vermögensgegenstände werden zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über die erwartete Nutzungsdauer. Sie beträgt zwischen 1 und 13 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Hinsichtlich der Bilanzierung der geringwertigen Wirtschaftsgüter werden die Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG entsprechend für handelsrechtliche Zwecke angewendet. Ein Sammelposten wird nicht gebildet.


Entgeltlich erworbene Emissionsrechte werden zu Anschaffungskosten unter den Vorräten erfasst. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.


Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.


Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.


Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.


Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden versicherungsmathematisch nach dem ratierlich degressiven Anwartschaftsbarwertverfahren beziehungsweise als Barwert künftiger Versorgungsleistungen berechnet. Die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurden der Berechnung zugrunde gelegt. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 S.2 HGB mit einem Zinssatz von 1,82 %. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren. Die Rückstellungen für ähnliche Verpflichtungen wurden mit einem Zinssatz von 1,74 % gemäß § 253 Abs. 2 S.2 HGB abgezinst. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre bei einer Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren. Als Schätzung wurden für künftige Gehaltssteigerungen bis zu 2,5 %, für künftige Rentensteigerungen 2,5 % sowie einmalig für das Jahr 2023 weitere 2,5 %, um die inflationsbedingten Steigerungen in Rente und Gehalt abzubilden, für unmittelbare Verpflichtungen beziehungsweise 1,0 % für mittelbare Verpflichtungen angenommen.


Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten gemäß § 249 Abs. 1 HGB. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden unter Verwendung der laufzeitadäquaten Referenzzinssätze laut Deutscher Bundesbank von 1,03 bis 1,51 % abgezinst und künftige Preis-, Kosten- und Gehaltsteigerungen von 2,0 % mitberücksichtigt.


Die Rückstellungen für Altersteilzeit, Jubiläen und Beihilfeleistungen sind versicherungsmathematisch auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Es wurden laufzeitadäquate Zinssätze entsprechend § 253 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB zwischen 1,00 und 1,74 % verwendet. Die Zinssätze entsprechen dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre. Künftige Preis-, Kosten- und Gehaltsteigerungen von 1,5 bis 2,5 % sind mitberücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells und für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.


Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.


Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt auf der Ebene der ENTEGA AG, da die Gesellschaft seit dem 1. Januar 2016 in eine ertragsteuerliche Organschaft einbezogen wird.

Erläuterungen zur Aktivseite der Bilanz


Die Entwicklung des Anlagevermögens der citiworks AG, Darmstadt, zeigt der folgende Anlagenspiegel:

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 01.01.2023
T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.540 0 0 0 3.540 3.539
ll. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 200 0 0 0 200 181
Summe Anlagevermögen 3.740 0 0 0 3.740 3.720
Abschreibungen Restbuchwert
Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023
T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1 0 0 3.540 1 0
ll. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12 0 0 193 19 7
Summe Anlagevermögen 13 0 0 3.733 20 7


Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 162.171 127.162
- davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 162.171 127.162
Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen folgende Gesellschafter:
• ENTEGA AG 2.204 5.195
sonstige Vermögensgegenstände beinhalten:
- Forderungen aus noch nicht abzugsfähiger Vorsteuer, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen 103 54


Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten die auf einem Sicherheitenkonto hinterlegten flüssigen Mittel in Höhe von 7.075 T€ (Vorjahr 7.075 T€), die einer Besicherung von kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Börsengeschäften dienen.

Erläuterungen zur Passivseite der Bilanz


Das Gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag 17.650 T€ und ist in 17.650.000 nennbetragslose auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt. Dies entspricht einem rechnerischen Wert von 1,00 € pro Aktie.


Die ENTEGA AG, Darmstadt, hält 100 % der Anteile.


Im Geschäftsjahr 2023 fanden keine Einstellungen in oder Entnahmen aus Rücklagen statt.


Der Bilanzgewinn enthält den vororganschaftlichen Gewinnvortrag in Höhe von 103 T€.


Mittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von 310 T€ wurden in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs.1 Satz 2 EGHGB nicht passiviert.


Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wären bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 HGB) zum Bilanzstichtag um 28 T€ höher ausgefallen. Dieser Differenzbetrag unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer potenziellen Ausschüttungssperre, jedoch keiner Abführungssperre.


Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Archivierung von Geschäftsunterlagen, für personalbezogene Verpflichtungen sowie für ausstehende Rechnungen gebildet.


Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 87.212 68.312
- davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 85.198 53.210
- davon sonstige Verbindlichkeiten 2.014 15.102
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber folgenden Gesellschaftern:
• ENTEGA AG 85.948 66.430
sonstige Verbindlichkeiten:
- Verbindlichkeiten aus Steuern 37 75

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung


Die Umsatzerlöse, welche ausschließlich im Inland erzielt werden, gliedern sich wie folgt:

2023 2022
Geschäftsbereich T€ T€
Energiehandel 2.901.002 1.725.787
Sonstige 13.691 8.431
2.914.693 1.734.218


Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von 180 T€ (Vorjahr 145 T€).


Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Erträge aus:

2023 2022
T€ T€
- der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen 5 2


Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus:

2023 2022
T€ T€
- verbundenen Unternehmen 1.579 684
- der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen 37 22
- der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen 1 16


Im Geschäftsjahr sind folgende periodenfremde Erträge oder Aufwendungen bilanziert:

Geschäftsvorfall GuV Position Erträge Aufwendungen
T€ T€
periodenfremde Erlöse aus Energielieferungen Umsatzerlöse 4.696 -
periodenfremde Aufwendungen aus Energiebezug Materialaufwand - 4.803
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen sonstige betriebliche Erträge 18 -

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen


Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen:

T€
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 1.822.371
- aus Miet- und Leasingverträgen 2.055
• davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.518
- aus sonstigen Zahlungsverpflichtungen 1.820.316
• davon gegenüber verbundenen Unternehmen 665.027

Außerbilanzielle Geschäfte und Bewertungseinheiten


Die citiworks AG schließt für Eigenhandelszwecke Termingeschäfte für den Kauf und Verkauf von Strom ab. Durch die Bildung von Portfolios, in denen Kauf- und Verkaufsgeschäfte eines Lieferjahres zusammengefasst werden, werden die finanzwirtschaftlichen Risiken dieser Finanzinstrumente in Form von Strompreisänderungsrisiken abgesichert. Für jedes Eigenhandelsportfolio wird jeweils eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB gebildet. Die wirksamen Teile der Bewertungseinheiten werden bilanziell jeweils nach der Einfrierungsmethode erfasst. Die Ermittlung der prospektiven Wirksamkeit der gebildeten Sicherungsbeziehung erfolgt nach der Value-at-Risk-Methode und demnach nach denselben Methoden, wie sie der Risikosteuerung auf Basis des Marktwertes des jeweiligen Portfolios zugrunde liegen. Für die Bestimmung der retrospektiven Wirksamkeit werden die in einem Portfolio Hedge enthaltenen Positionen zum Bilanzstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Für die Summe aus der Saldierung der Marktwerte der in eine Bewertungseinheit einbezogenen Geschäfte wird im Fall eines Verpflichtungsüberhangs eine Rückstellung für Drohverluste gebildet und mit den laufzeitadäquaten Referenzzinssätzen laut Deutscher Bundesbank abgezinst. Zur Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte durch die Mark-to-market-Methode werden stichtagsbezogene Terminpreiskurven herangezogen.


Zum 31. Dezember 2023 enthielt das Eigenhandelsportfolio keine offenen Geschäfte.


Die citiworks AG schließt im Rahmen ihrer Handelsaktivitäten auch sogenannte Sleeve-Geschäfte (jeweils exakt gegenläufige Termingeschäfte mit unterschiedlichen


Handelspartnern auf eigene Rechnung) ab. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Strom-Forwards (long) mit einem Nominalvolumen von 74.777 T€ und einem Marktwert von -31.254 T€ sowie die gleiche Anzahl an gegenläufigen Sicherungsgeschäften (Lieferjahre 2024 - 2025), die jeweils einzeln als Mikro-Hedge (Cashflow) betrachtet und als Bewertungseinheit zusammengefasst werden. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird hierbei mit der Shortcut-Methode beurteilt. Sowohl der kumulierte Marktwert als auch der Buchwert dieser schwebenden Geschäfte beträgt null und wirkt sich somit unter Anwendung der Einfrierungsmethode bilanziell nicht aus.

Organe der Gesellschaft

Vorstand

Name Wohnort Beruf Zeitraum
Dr. Marko Brunner Gelnhausen Vorstand für Risikocontrolling und Creditmanagement, für Geschäftsabwicklung, für Finanz- und Rechnungswesen und Controlling, für IT-Prozesse sowie für allgem. Verwaltung; Im Hauptberuf leitender Angestellter bei der ENTEGA AG mit Vorstandsvertrag der citiworks AG 01.01.-31.12.
Christian Stewens Bad Vilbel Vorstand für Handel, Vertrieb u. Produktmanagement und Bilanzkreismanagement und Recht sowie Portfoliomanagement (ENTEGA AG); Im Hauptberuf Bereichsleiter bei der ENTEGA AG für Energiebeschaffung und Portfoliomanagement 01.01.-31.12.

Aufsichtsrat

Name Wohnort Beruf Zeitraum
Dr. Marie-Luise Wolff Darmstadt Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG 01.01.-31.12.
Thomas Schmidt (Vorsitzender) Hofheim am Taunus Vorstand Vertrieb und Handel der ENTEGA AG 01.01.-31.12.
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend (Stellvertretender Vorsitzender) Roßdorf Mitglied des Vorstandes der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 01.01.-31.12.
Albrecht Förster Frankfurt am Main Vorstand Finanzen der
ENTEGA AG
01.01.-31.12.
Andreas Niedermaier Groß-Umstadt Vorstand Personal und Infrastruktur der ENTEGA AG 01.01.-31.12.
Alexander Ditzel Darmstadt Bilanzkreismanagement - citiworks AG 01.01.-31.12.

Gesamtbezüge des Vorstands


Der Vorstand erhält von der Gesellschaft keine Vergütungen. Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstände belaufen sich im Geschäftsjahr auf 40 T€. Insgesamt beläuft sich die gebildete Pensionsrückstellung für ehemalige Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen auf 616 T€.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrates


Für die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates entstanden Aufwendungen in Höhe von 7T€.

Honorar des Abschlussprüfers


Das in der Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2023 erfasste Abschlussprüferhonorar beträgt:

T€
für das Geschäftsjahr: 37
davon Abschlussprüfungsleistungen 37

Angaben gem. § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG über erhaltene Mitteilungen zu wesentlichen Beteiligungen


Die ENTEGA AG, Darmstadt, hat 2010 gem. § 20 Abs. 1 und Abs. 4 AktG sowie § 21 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass sie die Mehrheit der Aktien an unserer Gesellschaft hält. Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, hält die Mehrheit der Aktien an der ENTEGA AG. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hält die Mehrheit der Aktien an der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG).

Mitarbeiter


Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen folgende Mitarbeiter beschäftigt:

Anzahl
Angestellte 23

Geschäfte größeren Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWG


Im Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt. Die Gegenleistung besteht in der Bezahlung.

Name der Gesellschaft Leistung Erträge Aufwendungen
T€ T€
ENTEGA AG Kauf und Verkauf von Strom, Gas und CO 2 241.591 899.515
ENTEGA Plus GmbH Kauf und Verkauf von Strom, Gas und CO 2 1.619.405 -
Cout + Care GmbH & Co. KG Erhaltene IT-Dienstleistungen - 1.098
Industriekraftwerk
Breuberg GmbH
CO 2 Zertifikate 1.276 -
Energy Market Solutions GmbH Kauf und Verkauf von Strom, Gas und CO 2 26.215 11.459
e-netz Südhessen AG Kauf und Verkauf von Strom 319 1.308

Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres


Es sind keine wertbegründenden Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

Darmstadt, den 19. März 2024


citiworks AG


Der Vorstand

Dr. Marko Brunner Christian Stewens

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsmodell


Die citiworks AG ist ein Tochterunternehmen der ENTEGA AG. Als Energiehandels- und Energiedienstleistungsunternehmen stellen wir den Handelsmarktzugang für Energie über Börsen oder over-the-counter (OTC) über Broker oder direkt mit Handelspartnern für die Gesellschaften des ENTEGA-Konzerns und konzernexterne Kunden.


Darüber hinaus erbringen wir für unsere Kunden verschiedene Energiedienstleistungen, die mit dem Energiehandel in Zusammenhang stehen. Hierzu zählen der automatisierte Kurzfristhandel, die Erstellung von Lastprognosen, die Übernahme des Bilanzkreis- und Fahrplanmanagements sowie die EEG-Direktvermarktung.

Rahmenbedingungen

Marktumfeld


Das Bruttoinlandsprodukt nahm laut Jahreswirtschaftsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 Prozent ab. Ausschlaggebend hierfür waren wie im Vorjahr die Auswirkungen der Energiepreiskrise verbunden mit einer ausgeprägten Weltwirtschaftsschwäche und einer restriktiveren Geldpolitik.


Während der Außenbeitrag (+0,6%) leicht anstieg, sank die Inlandsnachfrage (-0,9%) stärker als erwartet aufgrund der allgemeinen Unsicherheiten durch anhaltende und neue geopolitische Krisen sowie einer höheren Sparquote als angenommen. Dagegen übertraf die positive Entwicklung bei den Investitionstätigkeiten in Anlagen und Bauten die Erwartungen.

Energiemärkte


Der Primärenergieverbrauch betrug im Jahr 2023 in Deutschland etwa 10.791 Petajoule oder 368,2 Mio. Tonnen Steinkohleeinheiten. Damit lag der Energieverbrauch 7,9% unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang im Energieverbrauch ist größtenteils durch die zurückgehende wirtschaftliche Leistung verursacht. Dabei hatten die Produktionsrückgänge der energieintensiven Industrie den größten Anteil an der Energieeinsparung. Nach ersten Berechnungen der AG Energiebilanzen ging von den leicht höheren Temperaturen ein nur schwacher verbrauchssenkender Effekt aus. Hingegen ging ein verbrauchssteigernder Effekt von der demographischen Entwicklung in Deutschland aus, der den rückläufigen Energieverbrauch etwas dämpfte.


Für den Strommarkt bedeutete dies eine Netto-Stromerzeugung von ca. 448,5 TWh, ein Minus von ca. 44,7 TWh bezogen auf 2022. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 810,4 TWh Erdgas verbraucht, 5% weniger als in den zwölf Monaten davor.


Die Erzeugung aus erneuerbaren Energien hat im Vergleich zum Vorjahr wieder zugenommen und deckte über die Hälfte der Netzlast. Alle erneuerbaren Energieträger zusammen ergaben einen Anteil von 55,0% an der um 5,3% auf 456,8 TWh gesunkenen Netzlast. Die Einspeisung von Windkraftanlagen stieg auf 142,2 TWh, was einem Plus von knapp 17 TWh entspricht. Der Anteil der Kohleverstromung nahm deutlich ab. Die Erzeugung durch Steinkohle war um 36,8% und jene aus Braunkohle um 24,8% geringer. Wegen des Ausstiegs aus der Kernkraft wurde in Deutschland am 15.04.2023 letztmalig Strom in einem Kernkraftwerk erzeugt. Die erzeugte Strommenge in 2023 belief sich somit auf nur 6,7 TWh nach knapp 33 TWh im Jahr 2022. Während insbesondere die Erzeugung aus Wasserkraft gegenüber 2022 um 16,5% gestiegen ist, blieb der Beitrag aus Photovoltaik-Anlagen mit 55,2 TWh im Jahr 2023 auf ungefähr dem gleichen Niveau wie im vergangenen Jahr (55,3 TWh). Der Anteil der Gasverstromung an der Gesamterzeugung lag 2023 bei über 11 % und damit 31,3% höher als im Vorjahr.


Im kommerziellen Außenhandel mit Strom war Deutschland in 2023 erstmals seit über 20 Jahren wieder Nettoimporteur. Dabei importierte Deutschland 54,1 TWh und exportierte 42,4 TWh aus bzw. in seine Nachbarländer. Damit stiegen die Importe um 63%, während die Exporte um 24,7% gesunken sind. Der Handel fand mit allen Nachbarstaaten sowie Norwegen und Schweden statt. Die beiden größten Abnehmer der deutschen Exporte war dabei, wie auch im Vorjahr, Österreich mit 8,5 TWh (16 TWh in 2022), dicht gefolgt von Frankreich mit 8,4 TWh (15,3 TWh in 2022). Die größten Importmengen kamen aus Dänemark mit 13 TWh, Frankreich mit 8,8 TWh und Norwegen mit 6,2 TWh.


Die Strompreise für Haushaltskunden zeigen seit Q1 2023 eine leicht fallende Tendenz, liegen jedoch im Gesamtjahr It. BDEW bei einem sehr hohen Durchschnittspreis von 45,73 ct/kWh. Dabei wurde bei den Haushaltskunden mit 3.500 kWh/a Verbrauch in Q1 2023 ein durchschnittlicher Preis von 48,12 ct/kWh erfasst, während im Q4 2023 im Durchschnitt nur noch 44,17 ct/kWh erhoben wurden. Die kleinen bis mittleren Industriekunden hingegen können von dem Preisdruck im Strom schon seit Ende 2022 profitieren. Der Strompreis im Industriesektor hat sich im Vergleich zu 2022 halbiert und lag in 2023 bei 23,32 ct/kWh. Hauptsächlich ist die Preisreduktion im Strom und Gas auf die gefallenen Preise im Großhandelsmarkt zurückzuführen. 2021 betrug der Anteil für Beschaffung und Vertrieb für Haushaltskunden mit 3.500 kWh/a Stromverbrauch noch 7,93 ct/kWh, im ersten Halbjahr 2022 bereits 14,40 ct/kWh und für das zweite Halbjahr 20,64 ct/kWh. Die durchschnittlichen Kosten für Beschaffung und Vertrieb für Haushaltskunden in 2023 liegen bei 23,83 ct/kWh, wobei die Preisspitze im Q1 2023 bereits überwunden war und der Beschaffungspreisbestandteil im Verlauf des Jahres bereits 10% nachgegeben hat. Die Netzentgelte sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen und lagen im Jahr 2023 bei 9,52 ct/kWh gegenüber 8,08 ct/kWh in 2022. Auch wenn die Abgabe für die Mehrwertsteuer ebenfalls gestiegen ist, hat die Absenkung der EEG-Umlage auf Null Euro seit dem 1. Juli 2022 zumindest zu einer Verringerung der Kosten der Umlagen geführt. Für kleine und mittlere Industrieunternehmen fiel der Strompreis sogar von durchschnittlich 53,38 ct/kWh in Q4 2022 auf 24,86 ct/kWh in 2023. Ein wichtiges Instrument in 2023 war die Strompreisbremse, die beispielsweise für private Verbraucher und kleine Unternehmen den Preis für 80% des eigenen Verbrauchs auf 40 ct/kWh deckelt und damit noch höhere Endkundenpreise verhindert hat.


Noch deutlicher verlief die Preisentwicklung am Gasmarkt. Bei den Gaspreisen im Haushaltskundenbereich ist eine deutliche Preisreduzierung schon in 2023 erkennbar. Dabei entwickelte sich der Gaspreis für ein Einfamilienhaus (20.000 kWh/a) im Durchschnitt von knapp über 20 ct/kWh im Q4 2022 auf knapp über 11,5 ct/kWh im Q4 2023. Für ein Einfamilienhaus gibt der BDEW einen Durchschnittspreis im ersten Quartal 2023 von 18,15 ct/kWh bzw. 11,53 ct/kWh im vierten Quartal an und ein Durchschnittspreis für das gesamte Jahr 2023 von 13,99 ct/kWh. Seit dem vierten Quartal 2022 ist bereits die "temporäre Senkung des Umsatzsteuersatzes auf Gaslieferungen über das Gasnetz von 19% auf 7% enthalten. Der Anteil für Beschaffungs- und Vertriebskosten ist in 2023 wieder deutlich zurückgegangen, allerdings ist diese Preiskomponente immer noch dreimal so hoch wie die durchschnittlichen Beschaffungs- und Vertriebskosten des Jahres 2021. Wie im Strom sind auch hier die immer noch anhaltend hohen Preise am Großhandelsmarkt, ausgelöst durch die Energiekrise, die Ursache. Zur Entlastung der Bevölkerung hat die Bundesregierung beschlossen, die Mehrwertsteuer auf 7% zu senken. Zusätzlich gilt seit dem 1. Januar 2023 die Gaspreisbremse. Diese begrenzt den Gaspreis beispielsweise für private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 1,5 Mio. kWh Gasverbrauch im Jahr sowie Vereine für 80% des Verbrauchs auf 12 ct/kWh.


Die Großhandelsmärkte von Strom und Gas waren im vergangenen Jahr vor allem durch die Konsequenzen aus den politischen Geschehnissen des Jahres 2022 und der schwachen wirtschaftlichen Erholung geprägt. Die geopolitischen Ereignisse in Osteuropa führten zur aktuellen Energiekrise und damit vor allem in 2022 zu noch nie dagewesenen Preisanstiegen und hoher Volatilität in den Märkten. Im Jahr 2023 hat sich das Preisniveau wieder etwas reduziert, allerdings auf ein höheres Niveau, als das vor dem russischen Überfall auf die Ukraine der Fall war. Anders als im Jahr 2022 wurden die Strompreise 2023 neben dem Gasmarkt auch zeitweise durch den Kohlemarkt bestimmt. Der milde vergangene Winter sorgte nach der großen Unsicherheit in 2022 für Entspannung an den europäischen Gasmärkten. Die milden Temperaturen sorgten neben anderer Einsparmaßnahmen für gut gefüllte Gasspeicher am Ende der Heizperiode 2022/23. So waren die deutschen Gasspeicher Ende März 2023 noch zu 64% befüllt. Der schnelle Aufbau und kommerzielle Betrieb der deutschen LNG-Terminals entschärfte die Situation weiter. Somit konnte Deutschland schnell die fehlenden russischen Gaslieferungen zumindest teilweise ausgleichen. Zugleich zeigten sich die konstanten Lieferungen aus Norwegen als wesentlicher Beitrag zur Stabilisierung der Gasversorgung. Zu Jahresbeginn lag der Marktpreis für Gas noch auf hohem Preisniveau, ist jedoch im Verlauf des Jahres für alle Lieferfristen unter Druck geraten. Anfang Januar 2023 lag der Preis am Spotmarkt für die Lieferung am nächsten Tag noch bei über 70 €/MWh und fiel dann rasant unter 24 €/MWh Anfang Juni 2023, um am Jahresende mit ca. 30 €/MWh aus dem Markt zu gehen. Der Terminmarkt hingegen hielt ab Q2 2023 seine Handelsrange zwischen 45 und 60 €/MWh und fiel erst am Ende des Jahres auf ca. 35 €/MWh.


Neben den konstant hohen Pipelinelieferungen aus Norwegen konnten auch die Lieferungen aus den Niederlanden und Belgien die Versorgungssituation in 2023 entschärfen. An vierter Stelle der Gasimporte folgten mit fast 70 TWh schon die LNG-Lieferungen. Die hohen Importe sorgten dafür, dass schon vorzeitig die gesetzlichen Vorgaben für die Gasspeicherstände erreicht wurden. Auch in 2023 konnten die Füllstandsvorgaben der Gasspeicher zu den jeweiligen Terminen übererfüllt werden. So wurde schon am 19.07.2023 der Füllstand von 85% in Deutschland erreicht, der lt. Zielvorgabe erst zum 01.10.2023 hätte erfüllt werden sollen. Ende Oktober 2023 lag der Gasfüllstand in Deutschland bei 100%. Die bisherigen Temperaturen und Prognosen im aktuellen Winter lassen derzeit eine Knappheit in der Versorgung nicht erwarten. Somit herrschte auch im Q4 2023 ein Preisdruck der am Ende des Jahres 2023 zu einem Day-Ahead-Preis von unter 30 €/MWh führte.


Im Terminmarkt wurde das Frontjahr im Gas stark durch die Ereignisse im kurzfristigen Bereich getrieben. Der deutsche Frontjahreskontrakt an der THE, startete mit einem fallenden Marktpreis in das Jahr 2023. Aufgrund fehlender Klarheit über die Versorgungssituation und die Wetterlage im Winter handelte der Kontrakt die größte Zeit des Jahres zwischen 60 €/MWh und 40 €/MWh. Nachdem sich ein milder Winter abzeichnete und sich die Versorgungslage stabil präsentierte, gab der Terminmarkt Ende Q4 2023 deutlich nach und fiel mit ca. 35 €/MWh auf den tiefsten Stand des Jahres. Eine wesentliche Rolle für den Termin- und Spotmarktpreis spielten dabei auch die Einsparerfolge der Gasabnehmer. Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch der Jahre 2018 - 2021 wurden insgesamt rund 17,5% weniger Gas verbraucht.

Auch im Jahr 2023 war der Gasmarkt der Hauptreiber für die Preise der langfristigen Stromprodukte. So stieg im Vergleich zum Jahr 2022 der Verbrauch von Erdgas für die Stromerzeugung in 2023 um 31,3%. Die am Anfang des Jahres 2023 gefallenen Gaspreise sorgten für eine bessere Wirtschaftlichkeit von effizienten Gaskraftwerken im Vergleich zur Kohleverstromung. Der teilweise Fuel Switch wurde auch durch die hohen Preise für CO 2-Zertifikate unterstützt, da der geringere CO 2-Ausstoß bei Gasverstromung zu geringeren marginalen Kosten führt. So startete im Strom das Kalenderjahr 2024 im Base gleich zu Beginn des Jahres 2023 mit einem Marktpreis von über 200 €/MWh, um dann analog zum Gaspreisverlauf unter 100 €/MWh am Ende des Jahres 2023 aus den Markt zu gehen.


Auch die Spotpreise im Strom haben ihr Preisniveau gegenüber dem Vorjahr reduziert. Dabei bestimmten vor allem die erneuerbaren Energien die Preise im kurzfristigen Strommarkt. Die Erzeugung der regenerativen Energien stieg um 7,5% über den Vorjahreswert und machte einen Anteil von 56% an der gesamten Stromerzeugung aus. Zur Stabilität trugen im Jahr 2023 die französischen Kraftwerke bei, die ohne große Zwischenfälle ihre prognostizierte Stromerzeugung auch tatsächlich umsetzten.


Der Kohlemarkt entwickelte sich 2023 vergleichbar zum Gasmarkt, auch wenn das Preisniveau, im Gegensatz zum Gas, immer wieder eine Unterstützung bei 100 US$/t fand. Dabei hat die Nachfrage aus Deutschland deutlich nachgelassen. Die Erzeugung von Strom aus Steinkohle fiel in 2023 um 36,8% und jene aus Braunkohle um 24,8%. Die Gründe hierfür waren die gesunkene Strom nachfrage bei gleichzeitig höherer Einspeisung erneuerbarer Energien. Jedoch unterstütze die Kohlenachfrage aus dem asiatischen Raum die weltweite Nachfrage. Die Preise gingen zur Jahresmitte deutlich zurück, so dass Ende Mai eine Tonne Kohle im ARA-Raum zu 92 US$ gehandelt wurde. Im weiteren Verlauf sorgte der Überfall der Hamas auf Israel dafür, dass die Preise aller Energieprodukte im Oktober deutlich anstiegen. Die Kohlekontrakte erreichten im Herbst ein Zwischenhoch bei 140 US$/t, bevor sie infolge der geringen Nachfrage bis Ende Dezember unter 100 US$/t aus dem Markt gingen.

Der Preisverlauf der Emissionszertifikate orientierte sich im Jahr 2023 an dem Einsatz der Kohlekraftwerke. Dabei stieg It. SMARD die Erzeugung von Strom aus Kohlekraftwerken im ersten Quartal des Jahres deutlich an. Entsprechend bewegte sich der Marktpreis für die CO 2-Zertifikate von 77 €/t im Januar 2023 auf über 100 €/MWh im Februar und März 2023. Ein Zwischentief erreicht der Kontrakt mit 78 €/t Anfang Juni zusammen mit dem stark gefallenen Kohlepreisen. Die zwischenzeitlich erhöhte Nachfrage für die Kohleverstromung Mitte Juni sorgte erneut für eine verstärkte Nachfrage nach Emissionszertifikaten und trieb den Preis wieder auf 95 €/t. Seitdem ist der Druck auf den Marktpreis des Leitkontraktes erheblich gestiegen. Die Gründe sind unter anderem in den schwachen wirtschaftlichen Perspektiven in Deutschland zu suchen. Im Ergebnis fielen im Jahr 2023 Deutschlands Treibhausgasemissionen auf 673 Millionen Tonnen CO 2-Äquivalent und damit auf den tiefsten Stand seit 70 Jahren.


Nicht zuletzt zeigte auch das EU-Repowering Programm Wirkung, It. dem aus einem vorgezogenen Verkauf von Zertifikaten, Geld für Investitionen in umweltfreundliche Energiekonzepte erlöst werden soll. Ende des Jahres 2023 geht der Leitkontrakt für die Lieferung im Dezember 2023 unter 70 €/t aus dem Markt.

Geschäftsverlauf


Das Geschäftsjahr 2023 war aus der Sicht der citiworks AG sehr erfolgreich. Die citiworks hat sich im Konzernverbund der ENTEGA einen festen Platz erarbeitet und bedient nicht mehr nur die Bedürfnisse der Konzerngesellschaften und ihrer externen Kunden in Bezug auf den Marktzugang in den Bereichen Strom, Gas und Zertifikate sowie die klassischen energiewirtschaftlichen Prozesse. Vielmehr hat sie sich zusammen mit den beteiligten Konzernbereichen im Geschäftsfeld Handel als Innovationstreiber und Ermöglicher von fortschrittlichen energiewirtschaftlichen Produkten etabliert.


Hervorzuheben ist an erster Stelle der erfolgreiche Aufbau eines Pools für Green Power Purchase Agreements (PPA) gemeinsam mit der ENTEGA AG und der ENTEGA Plus GmbH durch den Ankauf von Mengen aus erneuerbaren Erzeugungsanlagen, die Strukturierung der Mengen und deren Weiterverkauf an Industriekunden. Dank der hohen methodischen Kompetenz, der prozessualen Stärke und Flexibilität in den Handels- und Abwicklungsprozessen und des intensiven Austauschs mit den Anbietern und Interessenten von PPA-Strom konnten sich citiworks und ENTEGA eine gute Stellung im Markt, gerade für PPA-Mengen aus kleineren Erzeugungsanlagen, erarbeiten.


In gleichem Maße blicken wir mehr als zufrieden zurück auf das Erreichte im Bereich der Steuerung und Vermarktung von Erneuerbaren-Anlagen. Der bei citiworks bereits seit 2020 ISO 27001-zertifizierte Geltungsbereich für die technische und prozessuale Leistungserbringung zur Bündelung und Steuerung elektrischer Leistung konnte dieses Jahr erfolgreich rezertifiziert werden. Die Zertifizierung ist ein Nachweis für die angemessene Umsetzung des internationalen Standards für Informationssicherheitsmanagement und ein Qualitätsmerkmal für Kunden der citiworks. Gleichzeitig befähigt es die citiworks zur effizienten und sicheren Steuerung der konzerneigenen sowie externen Erneuerbaren-Anlagen. Im Jahr 2023 wurden zur weiteren Fokussierung in diesem Bereich innerhalb des Geschäftsfelds Handel wichtige strukturelle Ausrichtungen vorgenommen.


In Bezug auf das klassische Dienstleistungsspektrum von citiworks waren im Geschäftsjahr 2023 trotz der starken vertrieblichen und operativen Fokussierung auf die Aktivitäten in den Bereichen PPA sowie Steuerung und Vermarktung von Flexibilitäten aus Erneuerbaren-Anlagen wieder Erfolge auch bei anderen Dienstleistungen zu verzeichnen. So konnten die meisten Bestandsverträge für unsere Kundengruppe der Netzbetreiber verlängert werden.


Der Umsatz der citiworks stieg im Jahr 2023 preisbedingt noch einmal stark gegenüber dem Vorjahr an und betrug 2.914,7 Mio. € gegenüber 1.734,2 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2023 liegt bei 1.995 TEUR und damit über dem Vorjahresergebnis von 1.102 TEUR. Es ist geprägt zum einen von niedrigerem Personalaufwand, gestiegenen Zinserträgen sowie niedrigeren Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gegenüber dem Vorjahr.


Das von der citiworks im Geschäftsjahr 2023 bewirtschaftete Stromportfolio betrug insgesamt 11,846 Terrawattstunden (Vorjahr: 10,370 TWh), das bewirtschaftete Gasportfolio 6,245 TWh Erdgas (Vorjahr: 6,708 TWh). Das Stromportfolio ist damit im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des gestiegenen Handelsvolumens zur Strukturierung der Beschaffung um 14,2% gewachsen. Im Gasbereich nahmen die Mengen im Jahr 2023 um 6,9% ab.


Wir möchten uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr ausdauerndes Engagement bedanken, dank dessen wir die vielfältigen Herausforderungen des Jahres 2023 bewältigen und gleichzeitig die vertrieblichen Erfolge erreichen konnten. Es ist im Wesentlichen ihr Verdienst, dass wir als starkes und kompetentes Team auftreten und diese Erfolge erzielen konnten.

Analyse der Lage


Im Jahr 2023 trug das Umlaufvermögen mit 100% (2022: 100%) zur Aktivseite der Bilanz bei. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 74,1 % auf 286,0 Mio. € (2022: 164,2 Mio. €), was im Wesentlichen auf einen preisbedingten Anstieg der Forderungen zum Stichtag zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich insbesondere aufgrund eines preisbedingten Anstiegs um 35,0 Mio. €.


Die Eigenkapitalquote der citiworks hat sich zum Vorjahr aufgrund des starken Anstiegs der Verbindlichkeiten verringert und beträgt 6,3% (2022: 10,7%). Die Höhe des Eigenkapitals blieb aber insgesamt unverändert.


Die Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Handelspartner und sonstige Energielieferanten, wobei die Verbindlichkeiten in Höhe von 260,9 Mio. € vor allem aufgrund der höheren Marktpreise über dem Vorjahreswert von 155,8 Mio. € liegen. Die übrigen sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um 22,8 Mio. € auf 27,5 Mio. € (2022: 4,8 Mio. €) und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für offene Rechnungen.


Die Liquidität der Gesellschaft ist sichergestellt durch Saldierungsvereinbarungen mit Handelspartnern und die Einbindung in die zentrale Liquiditätssteuerung des ENTEGA-Konzerns sowie aufgrund des positiven vereinfachten Cash-Flows von 2,0 Mio. €. Die Liquidität des Konzerns wird weiterhin geschont durch den weitgehenden Verzicht auf Vereinbarungen mit Margining (Barhinterlegung zur Absicherung des Kontrahentenrisikos beim Handelspartner). Die Gesellschaft finanziert sich komplett aus Eigenmitteln und über das zentrale Liquiditätsmanagement des ENTEGA-Konzerns, d.h. sie weist keine verzinslichen konzernexternen Verbindlichkeiten auf. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital abgedeckt, sodass die Fristenkongruenz der Finanzierung gewahrt ist. Weiterhin besteht ein Kontokorrentrahmen über 0,25 Mio. € bei der Hausbank, welcher zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurde.


Im Berichtsjahr haben sich die Umsatzerlöse im Wesentlichen aufgrund von höheren Mengen und Preisen bei Strom und höheren Preisen bei Gas um 1.180,5 Mio. € sehr stark gegenüber dem Vorjahr erhöht. Sie beliefen sich auf insgesamt 2.914,7 Mio. € (2022: 1.734,2 Mio. €) und betreffen mit 2.901,0 Mio. € (2022: 1.725,8 Mio. €) überwiegend den Strom- und Gashandel. Gegenüber dem Planwert für den Umsatz im Jahr 2023 (3.911,5 Mio. €) ergab sich dementsprechend ein um 997 Mio. € niedrigerer Wert, der vor allem auf deutlich niedrigere Preise im Verlauf des Jahres 2023, insb. im Strom, im Vergleich zu den in der Planung unterstellten Werten zurückzuführen ist.


Da die Gesellschaft den Energiehandel als Dienstleistung für ihre Kunden vornimmt und ihr Ergebnis nur im geringen Maße aus dem Handel erzielt, ist die Materialaufwandsquote im Verhältnis zum Umsatz mit 99,7% hoch und liegt leicht über Vorjahresniveau (2022: 99,6%).


Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 0,06 Mio. € und liegen somit leicht unter Vorjahresniveau.


Der Personalaufwand in Höhe von 2,3 Mio. € (2022: 2,4 Mio. €) hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert.


Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von 3,3 Mio. € (2022: 2,8 Mio. €) liegt unter anderem aufgrund von gestiegenen IT-Aufwendungen sowie Beiträgen und Gebühren über dem Vorjahresniveau.


Das Zinsergebnis ist geprägt von einem Anstieg der Zinserträge und der Zinsaufwendungen. Da Avalgebühren einen Großteil der Zinsaufwendungen ausmachen und durch die ENTEGA getragen werden, schlagen sich vor allem die gestiegenen Zinserträge positiv im Jahresergebnis nieder.


Als wichtigstes finanzielles Ziel konnte die citiworks im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 2,0 Mio. € gegenüber 1,1 Mio. € im Jahr 2022 bzw. dem Planwert für 2023 in Höhe von 1,2 Mio. € erwirtschaften. Der Anstieg ist insbesondere auf niedrigeren Personalaufwand, gestiegene Zinserträge sowie niedrigere Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zurückzuführen.


Das wesentliche nicht-finanzielle Ziel der citiworks ist, die Zufriedenheit und Zukunftsfähigkeit unserer konzerninternen und externen Kunden zu gewährleisten und die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu ermöglichen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit im Geschäftsfeld Handel des ENTEGA-Konzerns. Die gemeinsamen Erfolge im Bereich PPA haben uns auf unserem Weg bestätigt.


Des Weiteren konnten wir im Jahr 2023 mit der Re-Zertifizierung nach ISO 27001 für die im Geltungsbereich zusammengefassten Prozesse und Infrastrukturen zur Steuerung von Erneuerbaren-Anlagen ein wichtiges Ziel erreichen. Die Erfahrungen aus dem bestehenden Informationssicherheitsmanagementsystem sowie das fachliche und technische Knowhow der Anlagensteuerung wollen wir im Jahr 2024 für den weiteren Ausbau der Steuerungsinfrastruktur nutzen.


Zum 31. Dezember 2023 hatte die citiworks 24 Beschäftigte.


Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt geordnet.

Ausblick

Rahmenbedingungen


Die Bundesregierung erwartet für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 wiederholt nur ein leichtes Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2%.


Trotz der vielfältigen geopolitischen Krisen und Spannungen und neuer nationaler Herausforderungen, wie die Anpassung der Finanzplanung des Bundes aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts, wird davon ausgegangen, dass die belastenden Einflüsse in 2024 tendenziell nachlassen. Hauptsächlich durch wieder steigende Reallöhne und die positive Arbeitsmarktentwicklung wird eine binnenwirtschaftliche Erholung erwartet.

Energiemärkte


Das Risiko der ungenügenden Versorgung Europas mit Strom und Gas in 2023 ist, im Rückspiegel betrachtet, nicht eingetreten. Die Einsparmaßnahmen der Bevölkerung und der Industrie, zusammen mit der schnellen teilweisen Substitution russischer Energielieferungen durch LNG und dem milden Wetter, haben eine Versorgungskrise verhindert. Die derzeitigen Prognosen für den restlichen Winter 2023/24 deuten derzeit nicht auf einen Energieengpass hin. Dies betrifft sowohl die Gasversorgung aufgrund der hohen Gasspeicherstände und konstanter Lieferungen über Pipelines und LNG, als auch die Stromversorgung wegen der stabilen Kraftwerkserzeugung in Europa und der guten Einspeisung erneuerbarer Energien. Entsprechend breitet sich bei dem Thema Versorgungssicherheit Entspannung aus.


Jedoch fokussiert sich das Krisenmanagement in 2024 auf andere Themen. Hierzu zählen die nicht erreichten Ausbauziele bei der Energieerzeugung aus Wind. Trotz eines deutlichen Anstiegs in 2023 ist es weiterhin eine Herausforderung, die Windausbauziele von 115 GW installierter Leistung bis 2030 zu erreichen. Dies entspricht einem Zubau von 10.000 MW pro Jahr bis 2030.


In diesem Zusammenhang wird auch der Fokus auf die Flexibilität des Stromversorgungssystem gelegt werden müssen. Das umfangreiche Themenfeld erstreckt sich von intelligenten Messsystemen und Infrastruktur bis hin zu flexiblen Erzeugung- und Verbrauchsanlagen und deren Steuerung sowie variablen Stromtarifen, sodass sich der Umbau durch die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette zieht. Somit sollten im Jahr 2024 die drei D's wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt werden: Dezentralisierung, Digitalisierung und Dekarbonisierung.

Nicht zuletzt wird es im Jahr 2024 auch um die Stabilisierung der Wirtschaft gehen. Hierzu hat der Bundestag bereits am 15.12.2023 das Haushaltsfinanzierungsgesetz 2024 verabschiedet, in dem Stromsteuersenkungen und weitere Entlastungen im Zusammenhang mit emissionsbedingten indirekten CO 2-Kosten für stromintensive und im internationalen Wettbewerb stehende Unternehmen aufgeführt sind.


Überschattet wird das Jahr 2024 aber weiterhin von einer Vielzahl von geopolitischen Risiken, die aktuell schon für starke Preisvolatilität sorgen. Einen nicht unwesentlichen Einfluss werden die richtungsweisenden Wahlen in einigen deutschen Bundesländern haben. Ein politischer Erfolg des rechtsextremen Lagers könnte nicht nur die Gesellschaft weiter spalten, sondern auch für energiepolitische Verzögerungen sorgen.

citiworks


Die citiworks hat für sich das Ziel formuliert, über die klassische Rolle des Dienstleisters für Marktzugang und energiewirtschaftliche Prozesse hinaus die Rolle des Energiemanagers weiter zu stärken. Diese Rolle bezieht sich vor allem auf den Ausbau der in den letzten Jahren schon erfolgreich aufgebauten Fähigkeiten und Strukturen zur Steuerung und Vermarktung flexibler Energieanlagen sowie in den Bereichen PPA und Direktvermarktung.


Hier erachten wir es als außerordentlich wichtig, dass wir neben den technischen und methodischen Fähigkeiten unsere Prozesse fortlaufend mit Blick auf die gestiegenen Risiken in den Bereichen IT- und Informationssicherheit weiterentwickeln. Zusätzlich müssen wir als traditionelles Energiehandelsunternehmen die Anforderungen an einen sicheren und kostengünstigen Marktzugang, die sich aus Veränderungen der politischen, regulatorischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben können, kontinuierlich bewerten.


Für das laufende Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem preislich bedingten Umsatzrückgang auf ungefähr 1.692 Mio. € sowie mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung, das mit 1,4 Mio. € leicht unterhalb des sehr guten Ergebnisses von 2023 liegt.

Chancen- und Risikosituation


Den Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind demnach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.


Die citiworks AG unterstützt das Risikomanagement der ENTEGA AG bei der systematischen und permanenten Beurteilung der Geschäftsentwicklung für das Geschäftsfeld Handel.


Im Auftrag der ENTEGA Plus GmbH und der Energy Market Solutions GmbH führt die citiworks die Beschaffung und im Rahmen der Bewirtschaftung des Kraftwerksportfolios auch die Kraftwerksbewirtschaftung als Dienstleistung für die ENTEGA AG durch. Zur Unterstützung des Portfoliomanagements der ENTEGA AG erfolgt eine Risikoanalyse der offenen Geschäfte durch eine tägliche (Strom und Gas) bzw. wöchentliche (Kraftwerke und sonstige Commodities) Value at Risk (VaR) Berechnung durch das Risikocontrolling und Creditmanagement. Im Zuge der Bestimmung des gesamten Marktpreisrisikos werden die VaRs der Bücher entsprechend aggregiert. Die Ausnutzung des Risikokapitals für Marktpreisrisiken ergibt sich aus der Summe der realisierten und unrealisierten Ergebnisse zuzüglich der VaRs über alle Bücher.


Die citiworks AG übernimmt in begrenztem Umfang Marktpreisrisiken. Im Rahmen ihrer Handelsaktivitäten werden auch sogenannte Sleeve-Geschäfte (jeweils exakt gegenläufige Termingeschäfte mit unterschiedlichen Handelspartnern auf eigene Rechnung) abgeschlossen. Aus diesen Geschäften entstehen der citiworks keine Marktpreisrisiken. Sowohl der kumulierte Marktwert als auch der Buchwert dieser schwebenden Geschäfte beträgt stets null.


Unsere Kontrahentenrisiken resultieren im Wesentlichen aus den mit Handelspartnern im OTC-Markt auf Basis von EFET-Rahmenverträgen getätigten Kontrakten (auch Sleeve-Geschäfte) sowie Geschäften unter dem Deutschen Rahmenvertrag. Aufgrund der nach wie vor angespannten Marktsituation im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise kann sich die Bewertung der Kreditwürdigkeit einzelner Handelspartner verschlechtern. Zur Begrenzung der Kontrahentenrisiken legt die citiworks für die einzelnen Kontrahenten jeweils einen Kreditrahmen in Abhängigkeit von deren Bonität fest und überwacht dessen Einhaltung fortlaufend.


Die operativen Risiken im Geschäftsbetrieb der citiworks, inkl. Compliance Risiken, werden fortlaufend beurteilt und nachgehalten. Verstärktes Augenmerk wird dabei auf die Risiken im Bereich IT- und Informationssicherheit gelegt.


Die Basis der Risikosteuerung bildet ein regelmäßiges Reporting. Dieses stellt eine durchgängige Transparenz sicher. Dem Vorstand sind danach keine weiteren Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können.


Chancen auf Wachstum bei Umsatz und Ergebnis über die Planung hinaus sieht der Vorstand bei der Nachfrage konzernexterner Kunden nach skalierbaren Handelsdienstleistungen. Konkrete Prognosen und Risikobewertungen aufgrund möglicher weiterer Marktverwerfungen für den Fall, dass die derzeitige Lage im Ukraine-Krieg weiter eskaliert, sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts noch nicht möglich.

 

Darmstadt, den 19. März 2024


citiworks AG


Der Vorstand

Dr. Marko Brunner Christian Stewens

Tätigkeiten-Bilanz energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. Umlaufvermögen:
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 1
1 1
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 180 32
181 33
181 33

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. zugeordnetes Eigenkapital 126 10
B. Rückstellungen:
sonstige Rückstellungen 3 3
3 3
C. Verbindlichkeiten:
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 52 20
2. sonstige Verbindlichkeiten 0 0
52 20
181 33

Tätigkeiten Gewinn- und Verlustrechnung energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung

für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
T€ T€
1. Umsatzerlöse 98 69
2. sonstige betriebliche Erträge 0 0
3. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 6 6
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2 2
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 44 41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0
8. Ergebnis nach Steuern 46 20
9.aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn (-) -46 -20
10. Jahresüberschuss 0 0
11 .Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0 0
12. Bilanzgewinn 0 0

Erläuterungen zu dem Tätigkeitsabschluss "energiespezifische Dienstleistungen für die ELEKTRIZITÄTSVERTEILUNG "

für das Geschäftsjahr 2023

Definition der Unternehmenstätigkeiten


Die citiworks AG ist ein Tochterunternehmen der ENTEGA AG, Darmstadt. Sie erbringt für die Netzgesellschaft e-netz Südhessen AG, Darmstadt, ein Tochterunternehmen der ENTEGA AG, und für weitere Gesellschaften des ENTEGA-Konzerns sowie für externe Kunden Dienstleistungen im Bereich der Elektrizitätsverteilung.


Die Geschäftstätigkeit als Energiehandels- und Energiedienstleistungsunternehmen erstreckt sich im Wesentlichen auf die Bereitstellung des Handelsmarktzugangs für Energie über Börsen, Broker und over-the-counter (OTC). Darüber hinaus werden für die Kunden verschiedene Energiedienstleistungen, die mit dem Elektrizitätshandel in Zusammenhang stehen, erbracht. Hierzu zählen der automatisierte Kurzfristhandel, die Erstellung von Lastprognosen sowie die Übernahme des Bilanzkreis- und Fahrplanmanagements.


Entsprechend erfolgt eine Aufteilung der energiespezifischen Dienstleistungen auf die Unternehmenstätigkeit Elektrizitätsverteilung.

Grundsätze der Zuordnung der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung


Für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses waren die im Vergleich zum Vorjahr unveränderten angewandten Bewertungsmethoden maßgebend.


Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten. Nullzeilen in Bilanz und GuV enthalten geringfügige Euro Beträge, die nicht aufgerundet wurden.


Die Guthaben bei Kreditinstituten werden nach dem EBIT-Anteil der Netzbetreiber geschlüsselt.


Das Eigenkapital wird zusammengefasst unter der Position "zugeordnetes Eigenkapital" gemäß IDW RS EFA 1 Tz. 70 ausgewiesen. Das Eigenkapital enthält den sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen Aktiv- und Passivseite ergebenden Kapitalausgleichsposten.


Die verbleibenden Aktiv- und Passivposten werden den Unternehmenstätigkeiten grundsätzlich direkt auf Basis von Einzelkonten zugeordnet. In den Fällen, wo eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten nicht möglich ist, oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich über sachgerechte Schlüssel. Überwiegend kommen hierbei ein kostenbezogener Schlüssel, ein personalbezogener Schlüssel sowie EBIT-Schlüssel zur Anwendung.


Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge zu den Unternehmensaktivitäten erfolgt primär auf Basis der Kostenstellen des internen Rechnungswesens. Hierüber ist für die wesentlichen Aufwendungen und Erträge eine direkte Zuordnung zu den Unternehmensaktivitäten möglich. Die Aufwendungen und Erträge, die den Unternehmensaktivitäten nicht direkt zugeordnet werden können, werden ebenfalls über sachgerechte Schlüssel zugeordnet. Überwiegend kommen hierbei aufwandsbasierte Schlüssel zur Anwendung.


Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.


Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 52 20
- davon sonstige Verbindlichkeiten 52 20
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber folgenden Gesellschaftern:
• ENTEGA AG 52 20

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung


Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 2 T€).

 

Darmstadt, den 19. März 2024


citiworks AG


Der Vorstand

Dr. Marko Brunner Christian Stewens

PROTOKOLL

der Aufsichtsratssitzung der citiworks AG, Darmstadt, am 14. Mai 2024, von 10:05 Uhr bis 11:25 Uhr ENTEGA AG, FFS 110, Darmstadt

TOP 4 Beschluss: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 sowie Zustimmung zu dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023


Die Aufsichtsratsvorsitzende stellt den Beschluss zu TOP 4 zur Abstimmung.


Der Aufsichtsrat billigt und stellt damit den vorgelegten Jahresabschuss zum 31.12.2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 einstimmig fest

TOP 5 Beschluss: Zustimmung zu dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2023


Herr Schmidt teilt mit, dass der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 1.995.009,35 EUR nach Zuführung zur gesetzlichen Rücklage in Höhe von 0,00 EUR aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages vollständig an das Mutterunternehmen, ENTEGA AG, Darmstadt, abgeführt wird.


Somit verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von 103.217,69 EUR, der ausschließlich aus dem vororganschaftlichen Gewinnvortrag resultiert.


Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 103.217,69 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.


Der Aufsichtsrat stimmt der vorgeschlagenen Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2023 einstimmig zu.

 

Darmstadt, 03. Juli 2024


Thomas Schmidt Vorsitzender des Aufsichtsrats der citiworks AG

Aufsichtsratssitzung der citiworks AG am 14. Mai 2024

zu Tagesordnungspunkt 6:

Beschluss: Zustimmung zu dem Bericht des Aufsichtsrats


Der Aufsichtsrat hat den Vorstand der citiworks AG in der durch das Gesetz vorgeschriebenen Form überwacht. Er ist vom Vorstand durch allgemeine Berichte und durch eingehende Vorträge in den Sitzungen des Aufsichtsrats unterrichtet worden. Im Geschäftsjahr 2023 fanden zwei ordentliche Sitzungen und eine Beschlussfassung außerhalb einer Sitzung statt, in denen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens beraten wurde.


Schwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen waren u. a. die Beratungen und Beschlussfassungen zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 und zur Unternehmens- und Investitionsplanung 2024. Darüber hinaus wurden die notwendigen Beschlüsse für die Vorbereitung der ordentlichen Hauptversammlung getroffen. Auch die Zustimmung zur Abgabe der Entsprechenserklärung hinsichtlich der Umsetzung des Darmstädter Beteiligungskodexes wurde erteilt. Des Weiteren beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Limitsystematik für strategische Handelspartner und stimmte der Vornahme von Anpassungen zu.


Interessenskonflikte bei Aufsichtsratsmitgliedern sind nicht aufgetreten. Die mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk nach § 322 HGB am 26. März 2024 erteilt.


Der Aufsichtsrat hat von den Prüfungsergebnissen Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Jahresabschluss und dem Lagebericht des Vorstands zu. Er hat am heutigen Tag den Jahresabschluss gebilligt.


Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns an.


Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der citiworks AG, dem Betriebsrat und allen Betriebsangehörigen für die im Jahr 2023 geleistete Arbeit.

 

Darmstadt, den 14. Mai 2024


Der Aufsichtsrat


Thomas Schmidt Aufsichtsratsvorsitzender


Der Aufsichtsrat stimmt dem Bericht des Aufsichtsrats zu.

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