Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 6070
Eingetragen
26.11.1987
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Feinkostartikeln aller Art. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig und nützlich erscheinen. Sie kann insbesondere ähnliche Unternehmen erwerben, oder sich an solchen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Denis Held
seit 28.10.2025
Geschäftsführer
Michael Boeck
seit 9.7.2025
Prokura
Hendrik Kremer
seit 14.11.2018
Prokura
Alfons Dahlhoff
seit 12.11.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Haltern am See
500.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dahlhoff Feinkost GmbH

Haltern am See

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DAHLHOFF FEINKOST GMBH, HALTERN AM SEE

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 16.078.707,76 15.772.114,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 634.314,34 641.876,76
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 619.228,84 586.207,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 15.084,50 55.668,43
II. Sachanlagen 15.352.893,42 15.038.737,55
1. Bauten auf fremden Grundstücken 6.032.191,78 6.356.405,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.595.884,60 6.115.078,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.237.633,25 2.044.597,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 487.183,79 522.656,39
III. Finanzanlagen 91.500,00 91.500,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 90.000,00 90.000,00
2. Beteiligungen 1.500,00 1.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 20.535.039,49 18.852.465,99
I. Vorräte 3.542.899,57 3.688.801,94
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.046.795,97 3.271.100,05
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 496.103,60 417.701,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.421.848,29 11.370.210,74
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.642.490,61 3.656.149,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 190.738,74 199.603,76
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.588.618,94 7.514.457,80
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.570.291,63 3.793.453,31
1. Kassenbestand 8.504,73 6.160,83
2. Bankguthaben 5.561.786,90 3.787.292,48
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 52.529,21 63.728,52
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 68.389,10 78.009,33
E. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 14.996,70 0,00
36.749.662,26 34.766.318,15

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 28.775.229,44 24.887.037,22
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.551.129,19 2.551.129,19
III. Bilanzgewinn 25.724.100,25 21.835.908,03
1. Gewinnvortrag 21.835.908,03 19.944.378,75
2. Jahresüberschuss 3.888.192,22 1.891.529,28
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 157.971,69 174.071,69
C. RÜCKSTELLUNGEN 1.885.011,44 2.044.324,81
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 615.463,00 650.857,00
2. Steuerrückstellungen 613.568,71 354.988,32
3. Sonstige Rückstellungen 655.979,73 1.038.479,49
D. VERBINDLICHKEITEN 5.931.449,69 7.660.884,43
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.785.567,89 5.150.320,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.772.788,85 2.066.573,17
3. Sonstige Verbindlichkeiten 373.092,95 443.990,74
- davon aus Steuern: € 179.737,52 (Vorjahr: € 311.088,96)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 44.619,15 (Vorjahr: € 19.883,82)
36.749.662,26 34.766.318,15

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 57.327.950,33 51.085.016,45
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 78.401,71 -149.399,82
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.006.788,03 904.413,20
4. Materialaufwand -25.037.510,14 -23.054.797,10
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -24.440.331,00 -22.518.388,88
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -597.179,14 -536.408,22
5. Rohergebnis 33.375.629,93 28.785.232,73
6. Personalaufwand -14.349.340,39 -13.574.928,72
a) Löhne und Gehälter -12.174.682,49 -11.474.724,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.174.657,90 -2.100.203,93
7. Abschreibungen -2.200.415,47 -2.152.142,11
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.852.696,45 -10.402.491,84
9. Betriebsergebnis 4.973.177,62 2.655.670,06
10. Erträge aus Beteiligungen 470.000,00 20.116,06
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.258,07 0,00
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 135.036,77 66.297,35
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -52.873,81 -64.388,25
14. Finanzergebnis 556.421,03 22.025,16
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.618.996,92 -741.518,02
16. Ergebnis nach Steuern 3.910.601,73 1.936.177,20
17. Sonstige Steuern -22.409,51 -44.647,92
18. Jahresüberschuss 3.888.192,22 1.891.529,28
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 21.835.908,03 19.944.378,75
20. Bilanzgewinn 25.724.100,25 21.835.908,03

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Dahlhoff Feinkost GmbH, Haltern am See

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet Dahlhoff Feinkost GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HRB 6070 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Haltern am See. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des Vorjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände werden einzeln und vorsichtig bewertet. Insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres werden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze sind daher mit denen des Vorjahres grundsätzlich vergleichbar.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an.

Für Zugänge von Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird in jedem Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst (§ 6 Abs. 2a EStG).

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie ggf. Sondereinzelkosten der Fertigung und darüber hinaus nur angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Unberücksichtigt bleiben Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für freiwillige Arbeitgeberleistungen, Vertriebskosten und Fremdkapitalzinsen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Abgrenzung für latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhanges der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem Erfüllungsbetrag, der auf der Grundlage der biometrischen Rechnungsgrundlagen der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt wurde. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden in den versicherungsmathematischen Berechnungen mit 1,5 % bzw. 2,0 % berücksichtigt. Ein Gehaltstrend und eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurden nicht berücksichtigt. Der Abzinsungssatz für die Verpflichtungen beläuft sich zum 01.01.2023 auf 1,82 %. Es handelt sich dabei um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15. Jahren. Der Berechnung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde.

Der sich aus der Anwendung des § 253 Abs. 6 HGB in Bezug auf die Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit der Verlängerung des Durchschnittsbildungszeitraumes von sieben auf zehn Jahre ergebene ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt zum 31.12.2023 € 4.266,00.

Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen.

Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst.

Rückstellungen für Altersteilzeitansprüche in Höhe von T€ 272 sind mit den entsprechenden Finanzanlagen - die zu Anschaffungskosten von T€ 277 bewertet wurden - verrechnet worden (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Kurswert zum 31. Dezember 2023 dieser Finanzanlagen beträgt T€ 287. Der aktive Überhang (T€ 15) aus der Verrechnung wird auf der Aktivseite der Bilanz unter dem Buchstaben E. ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Es besteht keine Notwendigkeit der Abbildung passiver latenter Steuern.

Sofern der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten enthält, die in Euro umgerechnet werden müssen, sind diese zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wird ggf. das Niederstwertprinzip und das Realisationsprinzip beachtet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Dahlhoff Feinkost GmbH dargestellt.

Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 81 (Vorjahr: T€ 82) enthalten. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern beruhen auf unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Pensionsrückstellungen. Die Differenzen wurden mit einem Steuersatz von 31 % bewertet.

4. Eigenkapital

Die Gesellschaft hat It. Gesellschaftsvertrag ein Stammkapital in Höhe von € 500.000,00.

5. Sonderposten für Zuwendungen

In den Vorjahren wurden Investitionen teilweise staatlich gefördert. Hierfür wurde ein Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen angelegt. Die Fortschreibung und Auflösung des Sonderpostens erfolgt analog der Ermittlung der Abschreibungen der geförderten Vermögensgegenstände.

6. Rückstellungen

Die Gesellschaft hat bei der erstmaligen Bewertung der Pensionsrückstellungen von dem Ansammlungswahlrecht nach BilMoG Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag resultiert hieraus keine Deckungslücke mehr.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Persoanlkostenabgrenzungen, Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen, sowie Gewährleistungsrückstellungen zusammen.

7. Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 3.785 durch Pfandrechte und ähnliche Rechte (Grundschulden, Sicherungsübereignung Fahrzeuge und Maschinen sowie Bürgschaften) gesichert.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind I. d. R. durch Eigentumsvorbehalte gesichert bzw. ungesichert.

Hinsichtlich der Vorjahresbeträge sind vergleichbare Verhältnisse zu den Bindungen bzw. Absicherung der Verbindlichkeiten gegeben.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Sämtliche Umsätze werden aus dem Verkauf von Feinkostartikeln erzielt. Davon werden ca. 4,3 % im angrenzenden europäischen Ausland erzielt. Der übrige Umsatz wird in Deutschland erzielt.

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die periodenfremden Erträge belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 6; die periodenfremden Aufwendungen auf T€ 5.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB für das Geschäftsjahr 2023 beträgt:

Angestellte: 124

Arbeiter: 157

2. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:

- Herr Alfons Dahlhoff, Haltern am See

- Herr Robert Augustin, Münster

Der Geschäftsführer Herr Dahlhoff ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Angaben zur Vergütung der Geschäftsführung nach § 289 Nr. 9a HGB unterbleiben im Hinblick auf die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB.

3. Anteilsbesitz

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB ist beigefügt.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Abschlussprüfung (T€ 25), sowie Steuerberatungsleistungen (T€ 9) angefallen.

5. Ausschüttungsgesperrte Beträge

Insgesamt unterliegt ein Betrag von T€ 4 der Ausschütttungssperre.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft hat für verschiedene Fahrzeuge Leasingverträge abgeschlossen. Die hieraus am 31.12.2023 noch zu zahlenden Raten betragen T€ 9.

Zudem sind Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung über Leasing finanziert. Die hieraus am 31.12.2023 noch zu zahlenden Raten betragen T€ 30.

Die Gesellschaft hat langfristig Immobilien von einem Schwesterunternehmen angepachtet. Für die Immobilien ist jährlich ein Pachtzins von T€ 1.721 zu entrichten.

7. Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Mithaftung aus Gewährleistungen für fremde Verbindlichkeiten T€ 5.554 (Bankdarlehen). Mit einer Inanspruchnahme aus den Gewährleistungen für fremde Verbindlichkeiten ist zurzeit nicht zu rechnen, da die finanzielle Situation der Schuldnerin der Verbindlichkeiten als zufriedenstellend anzusehen ist.

8. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 3.888 mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von T€ 21.837 zusammenzufassen und auf neue Rechnung vorzutragen. Vom Gewinnvortrag ist ein Betrag in Höhe von T€ 4 gemäß § 285 Nr. 28 HGB ausschüttungsgesperrt.

9. Nachtragsbericht

Über Vorgänge, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, und für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag von Bedeutung sind, ist nichts zu berichten.

 

Haltern am See, den 18. September 2024

Dahlhoff Feinkost GmbH

gez. Alfons Dahlhoff

gez. Robert Augustin

Anlagenspiegel

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.616.903,65 137.487,48 0,00 40.583,93 1.794.975,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 66.058,91 0,00 0,00 0,00 66.058,91
3. Geleistete Anzahlungen 55.668,43 0,00 0,00 -40.583,93 15.084,50
1.738.630,99 137.487,48 0,00 0,00 1.876.118,47
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 12.703.301,97 0,00 -97.607,32 75.006,25 12.680.700,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.742.868,71 1.393.299,86 -355.843,46 240.801,50 17.021.126,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.505.347,50 1.028.745,55 -112.535,37 0,00 7.421.557,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 522.656,39 280.335,15 0,00 -315.807,75 487.183,79
35.474.174,57 2.702.380,56 -565.986,15 0,00 37.610.568,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 90.000,00 0,00 0,00 0,00 90.000,00
2. Beteiligungen 1.500,00 0,00 0,00 0,00 1.500,00
91.500,00 0,00 0,00 0,00 91.500,00
37.304.305,56 2.839.868,04 -565.986,15 0,00 39.578.187,45
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.030.696,32 145.049,90 0,00 1.175.746,22
2. Geschäfts- oder Firmenwert 66.057,91 0,00 0,00 66.057,91
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.096.754,23 145.049,90 0,00 1.241.804,13
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 6.346.896,81 396.510,63 -94.898,32 6.648.509,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.627.789,98 1.052.238,25 -254.786,22 10.425.242,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.460.750,23 606.616,69 116.557,51 5.183.924,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
20.435.437,02 2.055.365,57 -233.127,03 22.257.675,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
21.532.191,25 2.200.415,47 -233.127,03 23.499.479,69
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 619.228,84 586.207,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 15.084,50 55.668,43
634.314,34 641.876,76
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 6.032.191,78 6.356.405,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.595.884,60 6.115.078,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.237.633,25 2.044.597,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 487.183,79 522.656,39
15.352.893,42 15.038.737,55
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 90.000,00 90.000,00
2. Beteiligungen 1.500,00 1.500,00
91.500,00 91.500,00
16.078.707,76 15.772.114,31

Verbindlichkeitenspiegel

Bindung bis zu einem Jahr
Bindung zwischen einem und fünf Jahren
Bindung von mehr als fünf Jahren
Gesamtbetrag
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.242.782,77 2.136.860,57 405.924,55 3.785.567,89
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.772.788,85 0,00 0,00 1.772.788,85
3. Sonstige Verbindlichkeiten 374.457,31 0,00 0,00 373.092,95
3.390.028,93 2.136.860,57 405.924,55 5.931.449,69

Aufstellung des Anteilsbesitzes der Dahlhoff Feinkost GmbH zum 31. Dezember 2023

Gezeichnetes Beteiligungsanteil
Kapital/Festkapital gem. § 16 AktG
Name und Sitz der Gesellschaft unmittelbar mittelbar
Währung nominal % % Pos.
A. Verbundene Unternehmen
I. Inland
1. Dahlhoff Megusta GmbH, Haltern am See 25.000 100,0 0,0
2. Dahlhoff Feinkost Online GmbH, Haltern am See 65.000 100,0 0,0
Eigenkapital Ergebnis
Name und Sitz der Gesellschaft des letzten Geschäftsjahres 1)
T€ T€
A. Verbundene Unternehmen
I. Inland
1. Dahlhoff Megusta GmbH, Haltern am See 416.128 120.327
2. Dahlhoff Feinkost Online GmbH, Haltern am See 7.389 -4.196

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Dahlhoff Feinkost GmbH, Haltern am See

Grundlagen des Unternehmens

1.1 Unternehmensdarstellung

Die Dahlhoff Feinkost GmbH ist ein mittelständiges Familienunternehmen und Hersteller von Feinkostprodukten in Premium-Qualität. Als einer der führenden Anbieter im Segment der offenen Thekensalate sorgt das Unternehmen seit über 30 Jahren für exzellenten Geschmack.

Die Herstellung der Produkte erfolgt ausschließlich in Deutschland am Hauptsitz Haltern am See, sowie den Standorten Cuxhaven und Odelzhausen. Alle Dahlhoff-Betriebe unterliegen höchsten Produktionsstandards und sind mit dem IFS Food-Standard auf "Higher Level" zertifiziert.

Unsere Fisch-Feinkost kommt aus unserem eigenen Betrieb in Cuxhaven an der Nordseeküste, wo wir die Seafood-Rohware mit jahrzehntelangem Know-how veredeln, wie z. B. selbst räuchern und den Matjes einklatschen und reifen lassen, um den bestmöglichen Geschmack garantieren zu können. Im Betrieb Odelzhausen werden hochwertige Kartoffelsalate und andere lokale Spezialitäten hergestellt. Die Kartoffeln werden dabei regional von bäuerlichen Betrieben aus der Region Oberbayern bezogen und tragen das Siegel "geprüfte Qualität aus Bayern". Im Stammhaus Haltern am See werden das Dip- und Kraut-Sortiment sowie frische Gemüsesalate und Antipasti hergestellt.

Die Feinkostartikel werden an den Groß- und Einzelhandel abgesetzt, wobei der Fokus auf dem Feinkost-Fachhandel liegt. Der Vertrieb erfolgt mit eigenem Fuhrpark über die drei Produktionsstandorte sowie über drei weitere Auslieferungslager. Aufgrund dieses ausgefeilten Logistiknetzes in eigener Hand, schafft das Unternehmen die Lieferung der Waren in nicht einmal 24 Stunden - von der Bestellannahme bis zur Auslieferung an die Kunden.

Die Gesellschaft ist insbesondere auf dem deutschen Markt und im angrenzenden europäischen Ausland tätig.

1.2 Bericht über Niederlassungen

Die Dahlhoff Feinkost GmbH unterhält Produktionsstätten in Haltern am See, Cuxhaven sowie in Odelzhausen. Daneben werden Auslieferungslager in Wurmberg, Gera und Flörsheim betrieben.

Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaft und Branche

Aufgrund der hohen Inflation, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie der geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland ist die Gesamtwirtschaft im Jahr 2023 in Deutschland leicht geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war um 0,30 % niedriger als im Vorjahr. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank der Umsatz im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr real um 3,9 %. Die Ursache für den realen Rückgang bei gleichzeitig nominalem Umsatzanstieg sind die stark gestiegenen Nahrungsmittelpreise (+12,4 % im Jahresdurchschnitt 2023 zum Vorjahr). Die Auswirkungen des höheren Preisniveaus für Nahrungsmittel werden insbesondere im langfristigen Vergleich deutlich: So war der reale Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln im Jahr 2023 um 5,0 % niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019, wohingegen der nominale Umsatz um 21,4 % höher war.

2.2 Geschäftsverlauf

Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ergibt sich für die Dahlhoff Feinkost GmbH eine völlig andere Situation. Der Absatz von Waren konnte, wie bereits in den vergangenen Jahren, nochmals deutlich um 12,2 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das Unternehmen hat auch im Jahr 2023 in absoluten Zahlen erneut das umsatzstärkste Jahr der Firmengeschichte geschrieben.

Trotz Kostensteigerungen in den Bereichen Personal, Energie und Instandhaltung, konnte durch das überproportionale Umsatzwachstum das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert und historisch das beste Ergebnis der Firmengeschichte geschrieben werden.

Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 2.623 und betrafen fast ausschließlich das Sachanlagevermögen. Investitionen von T€ 137 wurden in EDV-Software getätigt. Die Abschreibungen belaufen sich auf T€ 2.200. Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes erfolgte im Wesentlichen aus dem Cashflow.

2.3 Darstellung der Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage)

2.3.1 Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 57.328 99,9 51.085 100,3 6.243 12,2
Bestandsveränderung 78 0,1 -149 -0,3 227 >100,0
Materialaufwand -25.038 -43,6 -23.055 -45,3 -1.983 -8,6
Rohergebnis 32.368 56,4 27.881 54,7 4.487 16,1
Personalaufwand -14.350 -25,0 -13.575 -26,7 -775 -5,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.743 -20,4 -10.116 -19,9 -1.627 -16,1
Sonstige Steuern -22 0,0 -45 -0,1 23 51,1
Sonstige betriebliche Erträge 787 1,4 175 0,3 612 >100,0
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 7.040 12,4 4.320 8,3 2.720 63
Abschreibungen -2.200 -3,8 -2.151 -4,2 -49 -2,3
Beteiligungsergebnis 470 0,8 20 0,0 450 >100,0
Betriebs- und Beteiligungsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 5.310 9,4 2.189 4,1 3.121 >100.0
Finanzergebnis 86 0,1 2 0,0 84 >100.0
Neutrales Ergebnis 111 0,2 443 0,9 -332 -74,9
Ergebnis vor Ertragsteuern 5.507 9,7 2.634 5,0 2.873 >100,0
Ertragsteuern -1.619 -2,8 -742 -1,5 -877 <-100,0
Jahresergebnis 3.888 6,9 1.892 3,5 1.996 >100,0

Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr insbesondere infolge von höherem Absatz an Waren deutlich um T€ 4.487 auf T€ 32.368 gestiegen.

Die Personalaufwendungen haben sich bedingt durch Neueinstellungen und Lohnerhöhungen im Jahr 2023 von T€ 13.575 auf T€ 14.350 erhöht.

Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt aufgrund der sehr starken Entwicklung des Rohergebnisses und den im Vergleich dazu moderaten Kostensteigerungen sowie teilweise erzielten Kostensenkungen (vor allem beim Kraftstoffverbrauch und den Rechts- und Beratungskosten) deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres.

Folglich endete das Geschäftsjahr 2023, entsprechend der letztjährigen Prognose, mit einem Jahresüberschuss, der deutlich über dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 liegt.

2.3.2 Finanzlage

Die statische Liquiditätsbetrachtung der Gesellschaft ergibt folgendes Bild:

2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Liquide Mittel 5.570 3.793 1.777
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten -1.243 -1.365 122
= Liquidität I. Grades 4.327 2.428 1.899
Kurzfristige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 11.422 11.370 52
Lieferanten- und kurzfristige Schulden -4.677 -5.269 592
= Liquidität II. Grades 11.072 8.529 2.543
Vorräte 3.543 3.689 -146
= Liquidität III. Grades 14.615 12.218 2.397

Der Finanzmittelbestand betrifft wie im Vorjahr Kassenbestände und Bankguthaben bei Kreditinstituten.

Der Jahresüberschuss war zu einem nennenswerten Teil liquiditätswirksam. Entsprechend erhöhte sich die Liquidität I. Grades. Außerdem konnten aus dem laufenden Cashflow Lieferanten- und kurzfristigen Schulden zurückgeführt werden, sodass auch die Liquidität II. Grades gestiegen ist. Bei in etwa gleichgebliebenen Vorräten wirken sich diese Steigerungen auch auf die Liquidität III. Grades aus.

2.3.3 Vermögenslage

Zur Darstellung der Vermögensstruktur werden die Bilanzposten der Aktivseite dem langfristig (Bindung größer als ein Jahr) bzw. dem kurzfristig gebundenen Vermögen zugeordnet.

Zur Darstellung der Kapitalstruktur werden die Bilanzposten der Passivseite dem Eigen- bzw. Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb eines Jahres fällige Beträge dem kurzfristigen Fremdkapital zugeordnet werden, Beträge mit Bindungen zwischen einem und fünf Jahren dem mittelfristigen Fremdkapital sowie Beträge mit Bindungen größer als fünf Jahre dem langfristigen Fremdkapital.

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich danach wie folgt dar:

Vermögensstruktur

2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Langfristig gebundenes Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 634 1,7 642 1,8 -8 -1,2
Sachanlagen 15.353 41,8 15.039 43,3 314 2,1
Finanzanlagen 92 0,3 92 0,3 0 0,0
Aktive latente Steuern 68 0,2 78 0,2 -10 -12,8
16.147 44,0 15.851 45,6 296 1,9
Kurzfristig gebundenes Vermögen
Vorräte 3.543 9,6 3.689 10,6 -146 -4,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.642 9,9 3.656 10,5 -14 -0,4
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 191 0,5 200 0,6 -9 -4,5
Sonstige Vermögensgegenstände 7.589 20,7 7.513 21,6 76 1,0
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 53 0,1 64 0,2 -11 -17,2
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 15 0,0 0,00 0,0 15 0,0
15.033 40,8 15.122 43,5 -89 -0,6
Liquide Mittel 5.570 15,2 3.793 10,9 1.777 46,8
Gesamtvermögen 36.750 100,0 34.766 100,0 1.984 5,7

Kapitalstruktur

2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Bilanzanalytisches Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 500,00 1,4 500,00 1,4 0,00 0,0
Rücklagen 2.551,00 6,9 2.551,00 7,3 0,00 0,0
Bilanzgewinn 25.724,00 70,0 21.836,00 62,8 3.888,00 17,8
Sonderposten für Zuwendungen 67% 106,00 0,3 117,00 0,3 -11,00 -9,4
28.881,00 78,6 25.004,00 71,8 3.877,00 15,5
Langfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 615,00 1,7 651,00 1,9 -36,00 -5,5
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 406,00 1,1 729,00 2,1 -323,00 -44,3
1.021,00 2,8 1.380,00 4,0 -359,00 -26,0
Mittelfristiges Fremdkapital
Sonderposten für Zuwendungen 33% 52,00 0,1 57,00 0,2 -5,00 -8,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.137,00 5,8 3.056,00 8,8 -919,00 -30,1
2.189,00 5,9 3.113,00 9,0 -924,00 -29,7
Kurzfristiges Fremdkapital
Steuerrückstellungen 614,00 1,7 355,00 1,0 259,00 73,0
Sonstige Rückstellungen 656,00 1,8 1.038,00 3,0 -382,00 -36,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.243,00 3,4 1.365,00 3,9 -122,00 -8,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.773,00 4,8 2.067,00 6,0 -294,00 -14,2
Übrige Verbindlichkeiten 373,00 1,0 444,00 1,3 -71,00 -16,0
4.659,00 12,7 5.269,00 15,2 -610,00 -11,6
Gesamtkapital 36.750,00 100,0 34.766,00 100,0 1.984,00 5,7

Das Vermögen der Gesellschaft, also die Aktivseite der Bilanz, ist gegenüber dem vorangegangenen Bilanzstichtag nicht wesentlich verändert. Lediglich die Liquidität ist deutlich um knapp 46,8 % angestiegen.

Die Passivseite ist vom Anstieg des Eigenkapitals durch den Jahresüberschuss sowie die Rückführung von Verbindlichkeiten gekennzeichnet.

Die Eigenkapitalquote befindet sich mit 78,6 % weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und liegt damit weit über den durchschnittlichen Eigenkapitalquoten deutscher Unternehmen (ca. 30 %).

Chancen- und Risikobericht

Die strategische Ausrichtung der Dahlhoff Feinkost GmbH zielt auf eine langfristige, stabile Geschäftsentwicklung. Zur Umsetzung der Ertragsziele werden beherrschbare Risiken eingegangen.

Die Gesellschaft verfügt über eine angemessene Unternehmensplanung, die sich auf die Ergebnisplanung und Kapazitätsplanung des folgenden Geschäftsjahres sowie eine strategische Planung für einen mittelfristigen Planungszeitraum konzentriert.

Das Risikomanagement wird im Wesentlichen durch die Geschäftsführung, die an entscheidenden Stellen auch mit im Tagesgeschäft eingebunden ist, wahrgenommen.

Unterjährig werden auf Monatsbasis betriebswirtschaftliche Auswertungen erstellt, die dann auf auffällige Abweichungen von der geplanten Entwicklung analysiert werden.

Bei der Beschaffung von Rohstoffen unterliegt die Dahlhoff Feinkost GmbH grundsätzlich dem Risiko von Preisschwankungen. Einem möglichen Versorgungsrisiko bei der Beschaffung der Rohstoffe, welche den hochqualitativen Produktansprüchen genügen, wird insbesondere für die Bereiche Fisch und Meeresfrüchte mit entsprechenden Lagerbeständen und Reichweiten begegnet.

Die Ausfallrisiken bei Forderungen sind als gering einzuschätzen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der sehr guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht erkennbar. Das Unternehmen erwirtschaftet seit vielen Jahren ordentliche Cashflow-Überschüsse, welche nachhaltige Investitionen für gesundes Wachstum ermöglichen.

Die Dahlhoff Feinkost GmbH hat eine geringe Fluktuation, daher liegen die Personalrisiken lediglich in dem ungeplanten Ausscheiden von Kompetenzträgern.

Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken und der gegenwärtigen Geschäftsaussichten sind keine Risiken identifiziert, die die finanzielle Stabilität oder Rentabilität des Unternehmens gefährden könnten.

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind zurzeit nicht erkennbar.

Die Chancen des Betriebes liegen in den durch die IFS-Zertifizierung vorgegebenen hohen Produktionsstandards, in der hohen Qualität der Produkte sowie in der schnellen und zuverlässigen Belieferung der Kunden.

Die Kombination von höchster Produktqualität, dem breiten Feinkost-Sortiment und der Liefer- und Servicequalität durch die eigene national tätige Logistikflotte ist in der Form auf dem Feinkostmarkt einzigartig. Diese Kernkompetenzen werden die zukünftige Entwicklung der Dahlhoff Feinkost GmbH weiterhin positiv beeinflussen.

Positive Wachstums- und Ertragschancen unserer Kunden im Markt der hochwertigen Frischeprodukte stellen entsprechende Chancen dar.

Durch die fortschreitende Digitalisierung aller Bereiche stellt sich das Unternehmen für die Zukunft auf und erzielt zudem Kosteneinsparungen und Effizienzvorteile.

Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf

Die prognostizierten Leistungsindikatoren haben sich im laufenden Geschäftsjahr lt. unten aufgeführter Tabelle entwickelt. Aufgrund der guten Absatzsituation hat sich der Rohertrag entsprechend der Prognose entwickelt. Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich ebenfalls aufgrund des stark gestiegenen Absatzes und im Vergleich dazu moderat gestiegenen Kosten, stark steigend gegenüber dem Vorjahr und damit entsprechend der Prognose entwickelt.

Geschäftsentwicklung Prognose für Geschäftsjahr 2023 Eingetreten im Geschäftsjahr 2023
Rohergebnis stark steigend gegenüber dem Vorjahresniveau + 16,1 % i. H. v. Vorjahresniveau
Betriebsergebnis (EBIT) positives Betriebsergebnis stark steigend gegenüber dem Vorjahresniveau positives Betriebsergebnis + 143 % i. H. v. Vorjahresniveau

5. Prognosebericht

Die Auftragslage ist nach dem bisherigen Verlauf in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 weiterhin sehr gut. Der Absatz konnte in allen Produktbereichen gesteigert werden.

Im Bereich der Personalkosten, werden sich aufgrund von Lohnsteigerungen und Neueinstellungen, höhere Aufwendungen ergeben. Zudem werden durch die Ausweitung der Maut-Gebühren die Fahrzeugkosten ansteigen. Weitere Kostensteigerungen sind insbesondere in den Bereichen Reparatur- und Instandhaltung, Ausgangsfrachten sowie Verpackungslizenzierung zu erwarten.

Aufgrund des erhöhten Umsatzes geht die Geschäftsleitung, trotz oben genannter Kostensteigerungen von einem Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2024 aus, das auf dem Niveau des Betriebsergebnisses des Geschäftsjahres 2023 liegt.

 

Haltern am See, 13. September 2024

gez. Alfons Dahlhoff

gez. Robert Augustin

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dahlhoff Feinkost GmbH, Haltern am See

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dahlhoff Feinkost GmbH, Haltern am See, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dahlhoff Feinkost GmbH, Haltern am See, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 24. September 2024

HLB SCHUMACHER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Tobias Tebben, Wirtschaftsprüfer

gez. Rolf Nonhoff, Wirtschaftsprüfer

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