Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 11798
Vorher
Steinbauer Grundstücksverwaltungs-GmbHSteinbauer Freizeit GmbH
Eingetragen
28.3.2012
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Errichtung und Betrieb eines Freizeitparks mit Gastronomie, Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft sowie Erwerb und Verwaltung von Immobilienvermögen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Andreas Dr. Friedrich
seit 12.5.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dr. Michael JafféHumboldt Beteiligungen GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Edelwies Freizeit GmbH

Neukirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Edelwies Freizeit GmbH

1. Darstellung der Geschäftstätigkeit

Die Edelwies Freizeit GmbH betreibt einen naturnahen Freizeitpark im Vorderen Bayerischen Wald mit einem Gesamtareal von ca. 150 ha, davon 27 ha Freizeitpark, mit zahlreichen Attraktionen wie Coaster, Trampolinpark, Superschaukel, Karussell, Maibaumflieger, Traktorbahn, Elchreitbahn, interaktive Bootsfahrt, Rutschenwelt, Standseilbahn "WieLi" sowie weiteren Fahrgeschäften und Spielgeräten.

Im Tierpark gibt es Erdmännchen, Alpakas, Kängurus, Nandus, Pampashasen, Capybaras, Stachelschweine, Zwergotter, Ziegen sowie weitere Tiere. Im Naturpark können sich die Gäste durch die Hanglage, den Stauweiher und den renaturierten Dießenbach verzaubern lassen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt und Besucher können im EDELWIES Restaurant, im Restaurant am See und am Foodwagen Speisen und Getränke genießen.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Inflation führte allerdings tendenziell dazu, dass Familien weniger Geld für Freizeitaktivitäten ausgaben.

Positiv wirkte das Ende der Corona-Pandemie und der Wunsch von Familien wieder vermehrt Freizeitaktivitäten in Anspruch zu nehmen. Der Besuch von Freizeitparks wird unter den Deutschen immer beliebter - mehr als 20 Millionen Personen besuchen mindestens einmal pro Jahr einen Freizeitpark oder Zoo (Quelle: statista).

Insgesamt gibt es deutschlandweit rund 2.700 umsatzsteuerpflichtige Vergnügungs- und Themenparks. Diese erwirtschafteten zuletzt Umsatzerlöse von insgesamt rund 2,2 Milliarden Euro. Damit erzielten die Vergnügungs- und Themenparks in Deutschland einen neuen Umsatzrekord. Laut einer Prognose soll bis zum Jahr 2025 der Umsatz weiter wachsen.

3. Geschäftsverlauf

Durch den stetigen Ausbau des Freizeitparks konnten das Wachstum bei Umsatzerlösen und Besucherzahlen weiter gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden weitere neue Attraktionen in Betrieb genommen wie z.B. der Rutschenhang mit der Standseilbahn "WieLi" sowie der neue Dino-Park. Zudem wurde der Tierpark erweitert.

3.1. Ertragslage

Das stetige Wachstum bei den Umsatzerlösen konnte auch im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich fortgesetzt werden. Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Bedingt durch die hohen Investitionen in den weiteren Parkausbau und den damit einhergehenden hohen Abschreibungen wies die Gesellschaft einen Verlust aus.

3.2. Vermögens- und Finanzlage

Aufgrund des weiteren Ausbaus des Parks ist das Anlagevermögen weiter angestiegen. Durch das sehr hohe Eigenkapital ist die Liquidität der Gesellschaft jederzeit gesichert. Zudem ist die Gesellschaft durch die Muttergesellschaft neben einem Gesellschafterdarlehen ausschließlich eigenkapitalfinanziert.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Gesellschaft werden insbesondere die Umsatzerlöse sowie die Anzahl der Besucher herangezogen.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

4.1. Prognosebericht

Die Beliebtheit von Freizeit- und Vergnügungsparks zur Freizeitgestaltung, Unterhaltung und Erholung nimmt stetig zu und birgt hohe Potentiale, wenn der Park auch für überregionale Besucher attraktiv ist

Die Gesellschaft wird auch in den Folgejahren den Ausbau des Freizeitparks weiter vorantreiben. Geplant sind insbesondere die Inbetriebnahme zweier Achterbahnen sowie der weitere Ausbau des Tierparks und des Dino-Parks. Auch die umfangreiche Parkinfrastruktur in der attraktiven Hanglage wird laufend erweitert. Denn so können immer mehr Besucher aus einem Umkreis von mehr als 100 km generiert werden, da sich für diese ein Tagesausflug lohnen muss.

Durch den stetigen Parkausbau und steigende Besucherzahlen wird mit weiteren Umsatzsteigerungen und einem verbesserten Ergebnis für 2024 gerechnet.

Im Jahr 2025 soll ein neues Restaurant im Freizeitpark eröffnet werden, wodurch Engpässe zu Spitzenzeiten vermieden werden und die Gastronomieumsätze weiter gesteigert werden sollen. Hierdurch soll mittelfristig auch ein Ganzjahresbetrieb ermöglicht werden.

Auch in 2024 werden die umfangreichen Investitionen fortgesetzt und damit einhergehend werden die Abschreibungen weiter steigen.

4.2. Risikobericht

Auf Grund der aktuell nicht ganzjährigen Öffnungszeiten des Parks werden in der Vielzahl Saisonarbeitskräfte eingestellt. Während Corona sind zwar viele Arbeitskräfte in andere Branchen abgewandert, inzwischen kann der Personalbedarf aber wieder problemlos gedeckt werden.

Umwelteinflüsse können Auswirkung auf die Anzahl der Besucher und damit die Umsatzerlöse haben. Durch die erreichte Größe des Parks ist dies jedoch nicht mehr so signifikant.

Alle Anlagen, die fortlaufend gewartet und gepflegt werden, sind auf einem modernsten Stand. Es finden umfangreiche regelmäßige Sicherheitsprüfungen statt, u.a. durch den TÜV Nord und die Bayerische Seilbahnbehörde, die das hohe Niveau der Anlagen bestätigen. Es gibt - im Gegensatz zu vielen älteren Parks - keinerlei Reparaturstau, denn alles wird ständig sofort erledigt.

Ein Abschwung der wirtschaftlichen Lage könnte dazu führen, dass weniger Besucher kommen oder Besucher weniger Geld für Freizeitaktivitäten ausgeben. Dies ist jedoch unwahrscheinlich, da sich Besucher gerade in schwierigen Zeiten schöne Familienerlebnisse wünschen und die Angebote des Parks auch kostenmäßig sehr attraktiv sind.

Der weitere Finanzbedarf für die zu tätigenden Investitionen wird durch Eigenkapital bezahlt.

4.3. Chancenbericht

Der Freizeitpark ist noch nicht ausgelastet und wird laufend erweitert. Durch die Erweiterung des Angebots, eine Erhöhung der Bekanntheit, ein größeres Einzugsgebiet und Weiterempfehlungen sollen die Besucherzahlen und somit der Umsatz in allen Bereichen umfangreich weiter steigen.

 

Neukirchen, 14. März 2025

Geschäftsführer

Dr. Andreas Friedrich

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 23.592.371,08 19.133.943,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 44.244,00 62.384,00
II. Sachanlagen 23.548.127,08 19.071.559,87
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.423.332,54 7.322.343,54
2. technische Anlagen und Maschinen 9.365.967,00 8.885.543,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 975.570,00 721.878,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.783.257,54 2.141.795,33
B. Umlaufvermögen 1.470.335,27 2.399.188,69
I. Vorräte 10.486,37 12.587,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 313.709,24 472.867,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.146.139,66 1.913.733,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.542,24 25.620,53
Summe Aktiva 25.064.248,59 21.558.753,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.276.220,59 15.514.857,23
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 25.600.000,00 19.000.000,00
III. Verlustvortrag 4.485.142,77 3.287.604,44
IV. Jahresfehlbetrag 1.838.636,64 1.197.538,33
B. Rückstellungen 315.548,70 13.000,00
C. Verbindlichkeiten 4.472.479,30 6.030.895,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.594.950,21 3.597.856,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 30.701,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.594.950,21 3.567.155,13
2. sonstige Verbindlichkeiten 877.529,09 2.433.039,55
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 760.287,54 2.371.731,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 117.241,55 61.308,50
Summe Passiva 25.064.248,59 21.558.753,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.176.440,93 1.854.730,28
2. Personalaufwand 1.786.490,93 1.357.252,38
a) Löhne und Gehälter 1.531.322,50 1.122.384,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 255.168,43 234.868,11
3. Abschreibungen 1.244.422,38 932.161,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.244.422,38 932.161,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 958.263,16 736.155,71
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.739,09 21.260,93
7. Ergebnis nach Steuern -1.832.474,63 -1.192.027,72
8. sonstige Steuern 6.162,01 5.510,61
9. Jahresfehlbetrag 1.838.636,64 1.197.538,33

Anhang

A. Allgemeines

Allgemeine Abschlusserläuterungen

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Neukirchen. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Straubing (11798) eingetragen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden in der Handelsbilanz mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die Herstellungskosten beinhalten Einzelkosten und zugeschlüsselte allgemeine Baukosten für Fahrgeschäfte und Parkausstattung. In der Handels- und Steuerbilanz wurden für in Vorjahren fertiggestellte Investitionsgegenstände die Anschaffungskosten, soweit erforderlich, um die Investitionsförderung (bis zu 20% der AK) gekürzt und ebenfalls planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 50 Jahren.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau beziehen sich auf geleistete Vorauszahlungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf noch nicht zum Bilanzstichtag abgeschlossene Investitionen. Die Bewertung erfolgt zu den Herstellungskosten, die bis zum Bilanzstichtag angefallen sind.

Vorräte

Die Bewertung von Vorräten erfolgt zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennbetrag. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dieser Position sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag für Versicherungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für bestimmte Zeiträume nach diesem Stichtag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Handelsregister und ist in Höhe von EUR 1.000.000,00 einbezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 25.600.000,00 ergibt sich durch Einzahlungen durch die Muttergesellschaft.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen

Unter der Position erhaltenen Anzahlungen sind das Kartenguthaben sowie erhaltenes Pfand ausgewiesen.

B. Weitere Angaben zur Bilanz

Eigenkapital

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 1.838.636,64 auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Urlaub und Überstunden in Höhe von Euro 275.000,00 sowie für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von Euro 40.548,70 enthalten.

Sonstige finanzielle Verpllichtungen

Für die Restlaufzeit der Nutzung von Software bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von Euro 10.935,00.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Der Lizenzaufwand gegenüber der Muttergesellschaft betrug im Geschäftsjahr Euro 32.150,38.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt.

Geringfügig Beschäftigte: 79
Vollzeitbeschäftigte: 18
Teilzeitbeschäftigte: 21

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Im Geschäftsjahr waren Herr Rudolf Steinbauer (Geschäftsführer Bereich Bau) und Herr Dr. Andreas Friedrich (Vorsitzender Geschäftsführer Bereich Finanzen) als Geschäftsführer bestellt. Im Februar 2023 ist Herr Steinbauer als Geschäftsführer ausgeschieden.

 

Neukichen, 14.03.2025

Edelwies Freizeit GmbH

Geschäftsführer

Dr. Andreas Friedrich

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Edelwies Freizeit GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Edelwies Freizeit GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Edelwies Freizeit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Vergleichsangaben des Vorjahres nicht geprüft sind. Im Rahmen unserer Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 haben wir jedoch ausreichende Prüfungsnachweise darüber erlangt, dass die Eröffnungsbilanzwerte keinen falschen Darstellungen enthalten, die sich wesentlich auf den Abschluss des Berichtszeitraums auswirken.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

München, 9. April 2025

REWIGES Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steffen Braun, Wirtschaftsprüfer

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