Magna Seating Systems GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Buhl seit 8.5.2025 | Geschäftsführer |
Detlef Mücke seit 23.8.2019 | Geschäftsführer |
Ludvik Beleny seit 28.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MAGNA Metal-forming GmbH | 72.22% |
Magna Mirrors of America, Inc. | 27.78% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Magna Mirrors Holding GmbHSailaufJahresabschluss zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021I. Grundlagen der GesellschaftNeben dem Halten und Verwalten von Anteilen an Tochterunternehmen agiert unsere Gesellschaft als gruppeninterne Servicegesellschaft. Dabei wurden im Berichtsjahr neben den reinen Servicetätigkeiten auch Leistungen im Bereich der Entwicklung von Automobilkomponenten im in- und ausländischen Intercompany-Bereich erbracht. II. Wirtschaftsbericht1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der AutomobilbrancheUmsatz- und AuftragsentwicklungDie Weltwirtschaft befand sich nach zwei Jahren der konjunkturellen Abkühlung, bedingt durch die Corona-Pandemie, im Jahr 2021 wieder in einer Phase der leichten Erholung. Laut IWF stieg die weltweite Wirtschaftsleistung um 6%. Jedoch beeinträchtigen nach wie vor die andauernde Verschärfung der handelspolitischen Spannungen, etwaige Corona-Mutanten und weltweite Engpässe von wesentlichen Produktionskomponenten das Vertrauen und die Investitionstätigkeit und belasten weiterhin die Finanz- und Weltmärkte. In der Europäischen Union (EU) erholte sich die gesamtwirtschaftliche Lage von den Auswirkungen der Corona Pandemie und näherte sich wieder dem Niveau vor Corona. Das BIP in der EU stieg um 5,4% gemäß Statista gegenüber dem Vorjahrszeitraum. Das BIP in Deutschland ist im Jahr 2021 gemäß Bundesfinanzministerium gegenüber dem Vorjahr um 3,2% gestiegen. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber 2020, wo das BIP im Vergleich zum Vorjahr um 3,8% gesunken ist. Noch im Vorjahr ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge erstmals wieder deutlich zurück. Der Grund dafür waren die Auswirkungen der Corona-Krise und die damit einhergehenden starken Beschränkungen für die Wirtschaft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9% höher als im Vorjahr. Im Jahr 2022 war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland insbesondere geprägt von den Auswirkungen des Ukrainekriegs sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde Corona-Pandemie. Im Jahr 2022 überstieg das BIP erstmals das BIP vor Beginn der Corona-Pandemie aus dem Jahr 2019 um 0,7%. Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht der deutschen Bundesregierung spielen im Jahr 2022 die Sonderfaktoren eine spürbar geringere Rolle. Bei Rohstoffen und insbesondere bei Rohöl deuten die Preise der Terminkontrakte an den Finanzmärkten auf eine allmähliche Entspannung hin. Entlastend auf die Inflationsrate wirkte im Jahr 2022 die Senkung der EEG-Umlage. Die Lieferengpässe vor allem bei Vorleistungsgütern wie Halbleitern bleiben aber ein zentraler preistreibender Faktor. Für das Jahr 2023 wurde laut Statistischem Bundesamt ein Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,3 Prozent registriert. Der Rückgang für das Jahr 2023 lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Insbesondere wirkte sich die hohe Inflation negativ auf die Kaufkraft der privaten Haushalte aus, was zu erheblichen Veränderungen in der Wirtschaftsführung führte. Zusätzlich blieb trotz gesunkener Energiepreise eine merkliche Erholung in energieintensiven Industriezweigen in Deutschland aus. Im Jahr 2024 rechnet das ifo Institut mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 1,4 Prozent. Gemäß Auskunft des Statistisches Bundesamtes lag die Inflationsrate in Deutschland im Jahr 2023 bei 5,9 Prozent. Die Wirtschaftsinstitute prognostizieren generell eine Beruhigung der Preisanstiege, insbesondere aufgrund des erheblichen Rückgangs der Energierohstoffpreise. Die Automobilindustrie, als eine der wichtigsten Stützen der deutschen Wirtschaft, verzeichnete gem. Statista im Inland im Jahr 2021 einen Umsatz in Höhe von EUR 410,9 Mrd. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von EUR 32,7 Mrd. Mit der Lockerung der Covid-19 bedingten Beschränkungen haben sich die Voraussetzungen für die Automobilindustrie im Jahr 2021 trotz geringerer Produktionsstückzahlen insgesamt leicht verbessert. Im Jahr 2021 wurden laut ACEA (European Automobile Manufacturers Association) weltweit gegenüber dem Vorjahr um +2,7% mehr Fahrzeuge produziert. In Europa war ein Rückgang der Fahrzeugproduktion von -5,7% und in Deutschland ein Rückgang von -13,2% zu verzeichnen. Dieser Rückgang wird vor allem durch ein Wachstum in Asien von +6,7% ausgeglichen. Die weltweite Pkw-Nachfrage im Jahr 2021 lag um ca. 4% über dem Vorjahresniveau. Der Automobilmarkt in Europa (EU27, EFTA und UK) verzeichnete Pkw-Neuzulassungen von minus ca. 2% zum Vorjahresniveau. In Deutschland sank die Zahl der Pkw-Neuzulassungen nach Angaben des VDA (Verband der Automobilindustrie) gegenüber dem Jahr 2020 um rund 10,1%. Insbesondere der Mangel an Halbleitern strapazierte die weltweiten Lieferketten. Daneben machen Knappheit bei weiteren Vorprodukten und Rohstoffen sowie steigende Preise für Energie und Logistik der Industrie zu schaffen. Im Berichtsjahr 2022 wurden 11,3 Mio. Neufahrzeuge auf dem europäischen PKW-Markt zugelassen. Dies sind rund 4% weniger als im Vorjahr. Somit steht die pandemiebedingte Erholung auf dem PKW-Markt noch aus. In Deutschland wurden im Berichtsjahr 2,7 Mio. PKW neu zugelassen. Dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% erhöht. Der überwiegende Grund für diese abermals nach 2021 geringen Volumina lag an der weltweit eingeschränkten Verfügbarkeit von Halbleitern/Chips. Zudem wurden die Lieferketten durch Logistikengpässe und steigenden Kosten strapaziert. Inflationsbedingten Kostensteigerungen in den Bereichen Rohstoffen, Energie und Löhne/Gehälter haben das Marktumfeld im Jahr 2022 erheblich erschwert und belastet. Der seit Februar 2022 andauernde Ukrainekrieg stellt eine zusätzliche Herausforderung dar, welches sich weiterhin dynamisch entwickelt. Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld auch über das Jahr 2023 hinaus für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 Prozent weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. 2. GeschäftsverlaufWir beendeten das Geschäftsjahr 2021 mit einem Rohergebnis von EUR 24,4 Mio., was damit im Wesentlichen der Prognose des Vorjahres entspricht. Die Erhöhung um EUR 3,4 Mio. gegenüber 2020 resultiert insbesondere aus erhöhten Erlösen durch Lizenzen, Serviceleistungen sowie Konstruktionsleistungen. Das positive operative Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich auf EUR 2,9 Mio. und entspricht der Vorjahresprognose. Wir erzielten neben Umsatzerlösen aus Serviceleistungen auch Erlöse aus Konstruktionsleistungen, sowie aus Musterlieferungen und Lizenzen. 3. Ausführungen zur Vermögens- und FinanzlageUnsere Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,4 Mio. erhöht. Ursächlich für die Erhöhung ist im Wesentlichen der umsatzbedingte Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2,0 Mio. sowie die Erhöhung des Anlagevermögens um EUR 0,3 Mio. aufgrund von Investitionen in Lizenzen. Des Weiteren haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 0,2 Mio. erhöht. Der Erhöhung steht eine Verminderung der unfertigen Leistungen in Höhe von EUR 0,2 Mio. gegenüber. Die übrigen Vermögensgegenstände sind nahezu unverändert. Im Kapitalbereich haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stichtagsbedingt um EUR 1,3 Mio. erhöht. Die Steuerrückstellungen haben sich um EUR 0,1 Mio. erhöht. Weiterhin ist das Eigenkapital ergebnisbedingt um EUR 1,3 Mio. gestiegen. Der vereinfacht ermittelte Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) hat sich im Vergleich zum Vorjahr bedingt durch den gesunkenen Jahresüberschuss um EUR 1,2 Mio. verschlechtert, bleibt allerdings positiv:
4. Ausführungen zur ErtragslageDas Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr, aufgrund von erhöhten Erlösen durch Serviceleistungen und im Engineering Sektor um EUR 3,4 Mio. erhöht. Durch geringfügigen Stellenabbau und dadurch geringere Mitarbeiterzahlen, hat sich der Personalaufwand um EUR 0,9 Mio. verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind dagegen um EUR 3,1 Mio. gestiegen. Dies ist auf die höhere Inanspruchnahme der Intercompany Serviceleistungen und den Anstieg der Lizenzkosten zurückzuführen. Insgesamt hat sich das operative Betriebsergebnis um EUR 1,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Trotz der Verbesserung des operativen Betriebsergebnisses hat sich der Jahresüberschuss um EUR 1,2 Mio. verschlechtert. Dies ist primär auf einmalige, periodenfremde Steuereffekte im Jahr 2020 zurückzuführen. Als Ergebnis der Beendigung von steuerlichen Betriebsprüfungen im Jahr 2020 wurde ein Steuerertrag in Höhe von EUR 1,2 Mio. erfasst. Der Steueraufwand im Geschäftsjahr 2021 lag hingegen wieder entsprechend den Vorjahren bei EUR 1,2 Mio. III. Risiko- und ChancenberichtWir überwachen alle Finanzrisiken durch die Verwendung entsprechender finanzwirtschaftlicher Kontroll- und Steuerungsinstrumente. Das interne Berichtswesen gewährleistet eine kontinuierliche Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken. Dies geschieht zeitnah im monatlichen Rhythmus. Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert. Die Finanzierung erfolgt fast vollständig durch Konzernfinanzierungen und ist dementsprechend konzernabhängig. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfall-, Währungs- und Zinsänderungsrisiken. Die Finanzanlagen unterliegen Wertänderungsrisiken. Die Gesellschaft wird durch das Berichtswesen über aktuelle Entwicklungen regelmäßig informiert und ergreift gegebenenfalls notwendige Maßnahmen. Dem Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Debitorenmanagement entgegengetreten. Währungsrisiken werden von uns aufgrund des geringen Fremdwährungsvolumens als gering eingeschätzt. Zinsänderungsrisiken bestehen grundsätzlich bei den Cash-Pool-Verbindlichkeiten. Sie werden aufgrund des derzeitigen niedrigen Zinsniveaus als niedrig eingeschätzt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen unterliegen Werthaltigkeitsrisiken, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken können. Zur Überwachung dieser Werthaltigkeitsrisiken in Bezug der mittelbaren und unmittelbaren gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden in regelmäßigen Abständen Unternehmensbewertungen durchgeführt. Aufgrund des derzeit hohen Headrooms schätzt die Geschäftsführung das Risiko für die Gesellschaft als niedrig ein. Absatzrisiken ergeben sich grundsätzlich aus der Abhängigkeit der Entwicklung von verbundenen Unternehmen. Aufgrund unserer Stellung im Konzernverbund gehen wir davon aus, dass wir weiterhin Umsatzerlöse aus Serviceleistungen erzielen und uns noch stärker auf die Entwicklung von Automobilkomponenten mit dem Schwerpunkt Elektronik konzentrieren können. Weitere Risiken ergeben sich aus dem Ukraine-Konflikt für unsere Geschäftstätigkeit. Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine einmarschiert. Die internationale Staatengemeinschaft hat in großer Geschlossenheit u.a. mit Sanktionen gegen Russland reagiert. Als Folge des Konflikts und der Sanktionen waren sofort negative Reaktionen an den Güter- und Finanzmärkten spürbar. Ab dem Kriegsbeginn ergaben sich aus dem Ukraine-Krieg sowie den Sanktionsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft, die globalen Handelsströme und damit auch für die Automobilindustrie. Das von Sanktionen betroffene Russland ist für uns kein bedeutender Absatzmarkt. Als ein wesentliches Risiko für die Automobilindustrie und damit auch unserer Unternehmen sehen wir jedoch Auswirkungen auf die Lieferketten und die Versorgung unserer Kunden mit kritischen Komponenten (z.B. Kabelstränge), die in der Ukraine und in angrenzenden Ländern produziert werden. Weitere Risiken bestehen im Energiesektor. So führte der Ukraine-Konflikt erst mal zu einem höheren Niveau der Energiepreise und auch der in Deutschland angestrebte Umbau der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energieträgern bringt Kostenrisiken mit sich. Darüber hinaus ergibt sich ein erhöhtes Risiko aus sog. Cyberangriffen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen. All diese Risiken könnten rasche, unerwartete und signifikante negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, finanzielle Lage und unser Geschäftsergebnis haben. Hiervon sind in gleichem Maße auch unsere Beteiligungsunternehmen betroffen, so dass dies einen negativen Einfluss auf den Beteiligungswert haben könnte. Unabhängig von der Dauer der Pandemie werden die bis heute erkennbaren signifikanten Auswirkungen auf die globale Ökonomie und der Verlust von Arbeitsplätzen wahrscheinlich das verfügbare Einkommen und Vermögen der Konsumenten über 2021 hinaus beeinflussen, was eine direkte Auswirkung auf die Absatzzahlen, auf die Produktion von Fahrzeugen und somit auch auf unsere Gesellschaft haben könnte. Chancen ergeben sich insbesondere aus der Konzentration auf die Entwicklung von Automobilkomponenten mit Schwerpunkt Elektronik. Wir erwarten hieraus positive Effekte auf die Umsatzerlöse. IV. PrognoseberichtDie dritte Corona Welle führte ab März 2021 zu keinen wesentlichen wirtschaftlichen Einschränkungen in unserem Unternehmen, jedoch kommt es infolge der Corona-Pandemie zu Störungen der Lieferketten, insbesondere betreffend Halbleiter, die sich direkt auf die Produktion der OEMs und damit mittelbar auch auf die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen auswirkt. Die Neuwagenkäufe sind aufgrund des Ausmaßes der globalen Wirtschaftskrise, des Verlusts von Arbeitsplätzen und der Auswirkungen auf das Vermögen und das verfügbare Einkommen der Verbraucher stark zurückgegangen. Es ist noch zu früh, um vorherzusagen, wie lange das Verbrauchervertrauen und das Niveau des verfügbaren Einkommens niedrig bleiben werden, oder wie sich diese Faktoren auf den Fahrzeugabsatz auswirken werden. Wir beobachten die aktuelle Situation genau und haben unseren Engineering Betrieb dem veränderten Kundenbedarf angepasst. Dies hat Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in 2022, in 2023 und darüber hinaus. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Lage auf dem Automobilsektor und im Intercompany Bereich erzielen wir basierend auf vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2022 höhere Umsatzerlöse, so dass sich insgesamt ein um etwa EUR 0,5 Mio. verbessertes Rohergebnis in Höhe von EUR 24,9 Mio. ergibt. Aufgrund steigender Mitarbeiterzahlen und somit steigender Personalaufwendungen verschlechtert sich der Jahresüberschuss basierend auf vorläufigen Zahlen auf EUR 0,1 Mio. Gemäß vorläufigen Zahlen für 2023 beläuft sich das Rohergebnis trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes aufgrund deutlich steigender Umsatzerlöse auf EUR 32,6 Mio. Der Jahresüberschuss hat sich gemäß vorläufigen Zahlen auf EUR 0,8 Mio. verbessert. Für 2024 erwarten wir ein Rohergebnis in Höhe von EUR 29,8 Mio. Der Jahresüberschuss wird auf EUR 2,1 Mio. prognostiziert.
Sailauf, den 28. Oktober 2024 Die Geschäftsführung Ludvik Beleny Detlef Mücke Bilanz zum 31.12.2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang zum 31. Dezember 2021Grundlagen und MethodenDie Magna Mirrors Holding GmbH hat Ihren Sitz in Sailauf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg (HRB 6031). Der Jahresabschluss der Magna Mirrors Holding GmbH ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Aufstellungserleichterung gemäß § 276 HGB wird in Anspruch genommen. Die Magna Mirrors Holding GmbH ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierung und BewertungFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen der Sachanlagen und der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgen linear. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit den Anschaffungskosten bzw. mit den bei dauerhafter Wertminderung niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Dabei wurden auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten, sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens mit einbezogen. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zukunftsbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Kurzfristige Forderungen (mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr) in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Forderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Wert nach der Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die liquiden Mittel wurden zu Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle passivierungspflichtigen ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten,- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverpflichtungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Langfristige Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem höheren Wert nach der Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurswert am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen wird aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 6.099 (Vorjahr: TEUR 4.086) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten, Urlaubsverpflichtungen und ausstehende Rechnungen gebildet. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 3.060 (Vorjahr: TEUR 2.603) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgrund einer fehlerhaften Erfassung von durchlaufenden Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2020 erfolgt eine Fehlerkorrektur in laufender Rechnung, die keine Auswirkung auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 hat. Nachfolgend sind die betragsmäßigen Auswirkungen tabellarisch dargestellt.
Sonstige Angaben- Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie aus Miet- und Leasingverträgen resultierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in folgender Höhe:
* Davon gegenüber verbundenen Unternehmen
TEUR 787,3
- HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft haftet gemeinsam mit anderen Unternehmen des Magna-Konzerns gesamtschuldnerisch und unbegrenzt aus einer Cash-Pool-Vereinbarung, an die sich die Gesellschaft als Poolteilnehmer angeschlossen hat. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Konzern über ausreichend Liquidität verfügt und das Cash-Pool-Konto bei der verwaltenden Bank grundsätzlich ausgeglichen wird. - GeschäftsführerGeschäftsführer unserer Gesellschaft, der Magna Mirrors Holding GmbH sind: David Crespy, Vice President Europe Magna Mirrors (bis 09.07.2022) Matthias Weixler, Group General Manager (ab 09.07.2022 bis 10.10.2024) Ludvik Beleny, Director of Finance Detlef Mücke, Director Human Resources Die Gesamtbruttobezüge der Geschäftsführer belaufen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt TEUR 1.092. - Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB zum Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2021:Unmittelbarer Anteilsbesitz
1) Jahresabschluss zum 31.12.2021
Mittelbarer Anteilsbesitz
1) Jahresabschluss zum 31.5.2022
Angaben nach § 285 Nr. 11 a HGB zu Unternehmen:Unsere Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Magna Donnelly Neunkirchen GmbH & Co. KG, Dorfprozelten. MitarbeiterIm Durchschnitt des Jahres 2021 waren bei unserer Gesellschaft 64 Mitarbeiter tätig. Davon waren 40 Mitarbeiter im Engineering Bereich und 24 Mitarbeiter im Holding Bereich beschäftigt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresAm 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine einmarschiert. An den Güter- und Finanzmärkten waren die Reaktionen sofort spürbar und viele Staaten haben in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt. Es ist zu erwarten, dass sich aus den kriegerischen Handlungen, sowie den Sanktionsmaßnahmen, erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft, die globalen Handelsströme und damit auch für die Automobilindustrie ergeben werden. Hinsichtlich einer diesbezüglich vertiefenden Berichterstattung wird auf den Lagebericht insbesondere auf die Risiko- und Prognoseberichterstattung verwiesen. KonzernabschlussDie Jahresabschlüsse der Magna Mirrors Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der Magna International Inc., Aurora, Canada, einbezogen. Die Magna International Inc. stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der von der Magna International Inc. zum 31. Dezember 2021 aufzustellende Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft oder im Internet unter www.sec.gov sowie in deutscher Sprache beim elektronischen Bundesanzeiger unter Magna Automotive (Germany) GmbH erhältlich. Die Gesellschaft ist daher gemäß § 292 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und -lagebericht aufzustellen, befreit. Der befreiende Konzernabschluss wird nach US-Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt. Insbesondere folgende im Konzernabschluss der Magna International Inc. angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden weichen wie folgt vom deutschen Recht ab: VorräteDie Vorräte werden entsprechend international üblichem Vorgehen nach den Vollkosten bewertet. Unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips orientiert sich die Vorratsbewertung nach US-GAAP stärker am Absatzmarkt als nach HGB. Dadurch ergeben sich im Vergleich zum HGB unter Umständen höhere Wertansätze. FinanzinstrumenteNach HGB erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten-, Realisations- und Imparitätsprinzips. Im Gegensatz dazu sind bestimmte Finanzinstrumente nach US-GAAP mit dem Marktwert anzusetzen. LeasingNach HGB ist das Leasingobjekt dem Leasingnehmer zuzuordnen, wenn der wirtschaftliche Charakter einem Ratenkauf unter Eigentumsvorbehalt entspricht. In der unkündbaren Grundmietzeit müssen mindestens die Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten gedeckt sein. Nach US-GAAP hat der Leasingnehmer das Leasingobjekt zu bilanzieren, wenn der Leasingnehmer die wesentlichen Chancen und Risiken am Leasingobjekt trägt. FremdwährungsumrechnungLangfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden mit dem beizulegenden Wert angesetzt, auch wenn dieser aufgrund von Kursänderungen über bzw. unter den Anschaffungskosten liegt. Geschäfts- oder FirmenwertFirmenwerte entstehen nur, soweit Unterschiedsbeträge nicht auf die Abgeltung identifizierbarer immaterieller Vermögensgegenstände zurückgeführt werden können. Sie werden nicht planmäßig abgeschrieben. AnlagevermögenEntgegen den Vorschriften des HGB ist eine Wertaufholung nach erfolgter außerplanmäßiger Abschreibung im Anlagevermögen grundsätzlich nicht gestattet. PensionsrückstellungenBei der Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt die Abzinsung mit dem jeweils aktuellen Marktzins. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden nach US GAAP erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Sonstige RückstellungenLangfristige (>1 Jahr) Rückstellungen werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatzes der letzten 7 Jahre, nach US-GAAP unter Zugrundelegung eines marktüblichen Zinssatzes bilanziert. Verpflichtungen in Verbindung mit dem Abgang von SachanlagenFür rechtliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Sachanlagen (bspw. Entsorgungs- oder Rückbauverpflichtungen) sind nach US-GAAP unter bestimmten Voraussetzungen sogenannte "Asset Retirement Obligations" anzusetzen. Im Entstehungszeitpunkt sind die Verpflichtungen sowohl als Rückstellung zu passivieren als auch dem zugehörigen Vermögensgegenstand zuzuschreiben. Der Ansatz erfolgt dabei in Höhe des Barwerts der voraussichtlich entstehenden Kosten. Latente SteuernNach HGB besteht für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht, wohingegen für einen Überhang aktiver latenter Steuern, sofern werthaltig, ein Aktivierungswahlrecht eingeräumt wird. Des Weiteren können aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet werden, sofern deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre erwartet werden kann. Nach US-GAAP besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach US-GAAP und nach Steuerrecht. Daneben sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren. Der Buchwert eines latenten Steueranspruchs ist zu jedem Bilanzstichtag auf seine Werthaltigkeit zu überprüfen. UmsatzerlösrealisierungIm US-GAAP Konzernabschluss werden Umsatzerlöse für langfristige Auftragsfertigung aus wesentlichen Engineering- und Werkzeugverträgen unter bestimmten Voraussetzungen über einen Zeitraum nach Leistungserbringung realisiert. In diesen Fällen erfolgt die Umsatz- und Gewinnrealisierung entsprechend dem geschätzten Fertigstellungsgrad, d.h. im Verhältnis des angefallenen Aufwands zum geschätzten Gesamtaufwand der betreffenden Aufträge. Nach HGB ist grundsätzlich nur die sogenannte Completed-Contract-Methode zulässig, nach der die Umsatzerlöse und der Gewinn erst bei Gefahrenübergang bzw. Abnahme der Leistung durch den Auftraggeber realisiert werden.
Sailauf, den 28. Oktober 2024 Die Geschäftsführung Ludvik Beleny Detlef Mücke ANLAGENSPIEGEL Handelsrecht ZUM 31.12.2021
* hier sind in den Zugängen + Abgängen
jeweils 16.154,85 Euro GwG ausgewiesen
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Magna Mirrors Holding GmbH, Sailauf PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Magna Mirrors Holding GmbH, Sailauf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Magna Mirrors Holding GmbH, Sailauf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. Oktober 2024 Deloitte
GmbH
Dirk Hällmayr, Wirtschaftsprüfer Florian Senel, Wirtschaftsprüfer
Newmarket, on Nov 20 / 2024 Jeffrey D. Hunt, President of Magna Mirrors of America, Inc.
Newmarket, on Nov 20 / 2024 Atul K. Mehta, Vice-President, Finance of Magna Mirrors of America, Inc. |
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