Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 91469
Eingetragen
21.3.1984
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
der Betrieb einer Druckerei sowie der Handel von Computern, entsprechendem Zubehör und diesbezügliche Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Kurt Ney
seit 8.1.2024
Prokura
Justus Birk
seit 8.1.2024
Prokura
Holger Kern
seit 19.7.2013
Geschäftsführer
André Kern
seit 29.9.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kern Holding GmbH
Germany
23.374 €
89.90%
A**** K***
1.313 €
5.05%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kern GmbH

Neunkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensgegenstand

Die Kern GmbH ist ein innovatives Druckunternehmen, das auf ca. 7.200 m 2 Produktions- und Lagerfläche im saarländischen Bexbach kleinauflagigen Digitaldruck, Großformatdruck sowie qualitativ hochwertigste Großauflagen im Offset anbietet. Das Unternehmen wird bereits in sechster Generation familiengeführt, beschäftigt über 150 Mitarbeiter und ist als Full-Service-Dienstleister der Druck- und Medienbranche deutschlandweit tätig.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands um etwa 0,3 %. Diese Kontraktion ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen, darunter anhaltende geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiepreise und Lieferkettenprobleme, die sich auf die Produktions- und Exportkapazitäten der deutschen Industrie negativ auswirkten.

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen blieb der Arbeitsmarkt relativ stabil. Die Arbeitslosenquote verharrte bei rund 5,7 %, wobei der Fachkräftemangel in Bereichen wie Informationstechnologie, Ingenieurwesen und Gesundheitswesen weiterhin ein drängendes Problem darstellte. Unternehmen hatten Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden, was zu einem verstärkten Wettbewerb um Talente und steigenden Löhnen in diesen Sektoren führte.

Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei etwa 6 %, hauptsächlich getrieben durch hohe Energie- und Lebensmittelpreise. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte im Laufe des Jahres schrittweise die Leitzinsen, um der Inflation entgegenzuwirken, was zu einer restriktiveren Geldpolitik führte. Dies hatte Auswirkungen auf die Kreditkosten und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen.

Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland hatten erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Insbesondere die Energieversorgung war stark betroffen, da Deutschland einen Großteil seiner Energieimporte aus Russland bezog. Die daraus resultierenden Versorgungsengpässe und hohen Preise führten zu Produktionsdrosselungen in energieintensiven Industriezweigen.

Die Exporte Deutschlands litten unter den globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten und den gestiegenen Kosten. Insbesondere die Automobilindustrie und der Maschinenbau, traditionell starke Exportsektoren, sahen sich mit rückläufigen Auftragseingängen konfrontiert. Gleichzeitig stiegen die Importpreise, was die Handelsbilanz zusätzlich belastete.

Die deutsche Bundesregierung verfolgte eine expansive Fiskalpolitik, um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen abzumildern. Dies umfasste zusätzliche Ausgaben zur Stabilisierung der Energieversorgung, Unterstützungspakete für von der Krise betroffene Unternehmen und Haushalte sowie Investitionen in die Digitalisierung und den Ausbau erneuerbarer Energien.

Die Herausforderungen der Energiekrise beschleunigten die Bemühungen, die Energiewende voranzutreiben. Die Regierung verstärkte ihre Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastrukturprojekte, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Energieversorgung zu diversifizieren. Dies führte zu einem Anstieg der Investitionen in grüne Technologien und nachhaltige Projekte.

Branchenentwicklung

Die Druck- und Medienbranche sieht sich nach wie vor mit einem Strukturwandel und einem an Fahrt gewinnenden Konzentrationsprozess konfrontiert. Die Anzahl der Betriebe nahm durch den Konsolidierungsprozess im Vergleich zum Vorjahr erneut ab. Besonders deutlich zeigte sich dies in den Bereichen der Kleinst- und Großunternehmen der Branche. Während Unternehmen der Größenklassen 1 bis 99 Beschäftige negative Wachstumsraten von 4,1 bis 5,5 Prozent verzeichnen mussten, ging die Anzahl der Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigen sogar um 33,3 Prozent zurück.

Die gesamtwirtschaftlich relevanten Energie- und Transportkostensteigerungen im Zusammenspiel mit stetig strenger werdenden Umweltauflagen und hohen Rohstoffpreisen hatten zur Folge, dass die Papierpreise im Vergleich zum Vorjahr zwar zurückgingen, das Preisniveau der Vor-Coronajahre jedoch nicht wieder erreichten und sich zum Ende des Jahres 2023 auf hohem Niveau stabilisierten.

Das Umsatzvolumen der Druckindustrie im Geschäftsjahr 2023 nahm gegenüber dem des Vorjahres um mehr als 8 Prozent ab. Dies ist einerseits auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, andererseits auf den Rückgang der Papierpreise zurückzuführen. Ebenso nahm der Anteil von Druckprodukten an den Nettowerbeeinnahmen im Jahr 2023 um 5,6 Prozent ab, während insbesondere digitale Medien in Form von Internet und Mobile sowie die Einnahmen im Bereich des Linearen Fernsehens mit zweistelligen Wachstumsraten stiegen

B. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

1. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Trotz der zurückhaltenden Konjunkturlage und fallender Papierpreise konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 6,7 Prozent deutlich gesteigert werden. Dies ist einerseits auf die Gewinnung zweier großvolumiger Neukunden, als auch auf den Ausbau und Intensivierung bestehender Geschäftsbeziehungen sowie Effizienzsteigerungen im operativen Geschäft zurückzuführen. Durch die fortwährende Automatisierung im Produktionsprozess und die konsequente Schulung sowie Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter konnten die Output-Zahlen im Vorjahresvergleich erneut gesteigert werden.

2. Investitionen

Die Gesellschaft setzt einen modernen Maschinenpark ein und ist Referenzkunde renommierter Maschinenhersteller. Im Jahr 2023 wurden T€ 28 in ein integriertes Dokumentenmanagementsystem zur Digitalisierung und Automatisierung des innerbetrieblichen Belegflusses sowie T€ 325 in den Ausbau und Erweiterung des Maschinenparks investiert. Insbesondere im Bereich Weiterverarbeitung und digitaler Großformatdruck konnte die Leistungsfähigkeit ausgebaut werden.

3. Zertifizierung/Umweltschutz

Mit den Standards der ISO 9001, dem Umweltmanagement EMAS III (ISO 14001), der ISO 12647 (Prozessstandard Offset) sowie weiterer Zertifizierungen, wie z. B. dem Umweltzeichen "Blauer Engel", können höchste Qualitätsanforderungen eingehalten werden.

Dazu gehören auch die Verwendung von Papier aus "vorbildlicher" Forstwirtschaft, eine klimaneutrale Druckproduktion sowie die Verminderung von Schadstoffemissionen beim Versand durch Einbindung geeigneter Transportunternehmen. Für diese besonderen Leistungen wurde die Kern GmbH bereits mehrfach ausgezeichnet.

Die Kern GmbH hat Ende des Jahres 2023 den Audit- und Zertifizierungsprozess der weltweit größten unabhängigen Nachhaltigkeitsratingplattform Ecovadis begonnen. Ziel ist es, Kunden, Lieferanten und Dritten transparent zu machen, wie das Unternehmen mit Ressourcen umgeht, welche Chancen und Risiken im Bereich CSR bestehen und soll die Vernetzung von Geschäftspartnern fördern. Außerdem bietet der Ratingprozess die Möglichkeit Verbesserungspotenziale aufzudecken und diese gewinnbringend für das Unternehmen und unsere Kunden zu nutzen.

4. Ertragslage

Als Folge deutlich gestiegener Umsatzerlöse und unter Berücksichtigung der um 11,6 Prozent gesunkenen Aufwendungen für Material und Fremdleistungen nahm das Rohergebnis um T€ 2.136 bzw. 22,3 % auf T€ 11.717 zu.

Im Kostenbereich sind die Personalkosten (T€ +441) auf Grund der Zunahme der Beschäftigtenzahl sowie in Folge inflationsbedingter Lohn- und Gehaltsanpassungen erneut deutlich gestiegen. Zudem wurde ein Mitarbeiterprogramm, welches diverse Zusatzleistungen für unsere Mitarbeiter beinhaltet, aufgelegt. Die Abschreibungen sind nahezu unverändert geblieben, während die sonstigen Aufwendungen (T€ +483) i. W. im Bereich der Raum-, Instandhaltungs- und Fahrzeugkosten deutlich gestiegen sind.

Nach Abzug der Ertragsteuern sowie der sonstigen Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 1.250 (Vj. T€ 455).

5. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist mit T€ 11.765 gegenüber dem Vorjahresstichtag nahezu konstant geblieben.

Bei einer nach Abzug erfolgter Gewinnausschüttungen ergebnisbedingten Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 400 auf T€ 3.373 und einer Eigenkapitalquote von 28,7 % (Vj. 25,2 %) nahmen die Rückstellungen 162 zu, während die Verbindlichkeiten insgesamt um 586, i.W. durch die Tilgung von Darlehen und Maschinenfinanzierung, gesunken sind.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Brutto-Cash-flow von T€ 2.824 erzielt. Der stichtagsbezogene Finanzmittelbestand beläuft sich auf T€ 1.820 (Vj. T€ 416).

Sämtliche Zahlungsverpflichtungen wurden jederzeit fristgerecht erfüllt.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Herausforderungen und auch die Risiken liegen insbesondere in der Marktsituation der deutschen Druckindustrie, die nach wie vor mit Überkapazitäten, Preisverfall und zunehmender Digitalisierung zu kämpfen hat. Die Kern GmbH hat bereits in den vergangenen Jahren ihre Ausrichtung an diesen Strukturwandel angepasst und sich von einer herkömmlichen Druckerei zu einem zertifizierten und flexiblen Full-Service-Dienstleister entwickelt. Hierzu wurden u.a. die Prozessabläufe konsequent auf einen Dreischichtbetrieb ausgelegt. Darüber hinaus wurde ein integriertes Managementsystem (IMS) implementiert. Unsere Geschäftspolitik zielt auf die Realisierung der Chancen in einem volatilen Marktumfeld, verbunden mit einer ganzheitlichen Kundenbetreuung, ab.

Auch die volatile Auslastung unserer Produktionskapazitäten stellt uns vor große Herausforderungen, denen wir durch längerfristige Verträge mit unseren Kunden und der Diversifizierung und zugleich Intensivierungen unserer Kundenbeziehungen begegnen wollen.

Weiterhin gehen wir davon aus, dass für Druckereien mit besonderem Know-how in allen Fertigungsstufen, hoher zeitlicher Flexibilität, einer umweltorientierten Ausrichtung sowie einer breiten Produktpalette, die den wechselnden Kundenwünschen entgegenkommt, gute Chancen bestehen. Unterstützt mit passenden Web-To-Print-Lösungen lassen sich stabile Kundenbeziehungen aufbauen und halten. Daneben werden in ergänzenden Dienstleistungen rund um das Druckprodukt gute Geschäftschancen gesehen. Die Substitution von Druckprodukten (Zeitungen ausgenommen) durch digitale Lösungen im Netz sehen wir nicht mehr als stärkste Herausforderung, da die Märkte zunehmend erkennen, was sinnvollerweise doch gedruckt werden sollte.

Insbesondere die gesamtwirtschaftliche Situation sowie der durch den fortwährenden Ukraine-Krieg getriebene Kostendruck wird zu einer weiteren Konsolidierung in der Druckbranche führen, die es als gewinnbringend zu nutzen gilt.

Darüber hinaus sind derzeit keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Tatsachen bekannt.

D. Ausblick

Das Jahr 2024 ist bislang geprägt von gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit und konjunktureller Zurückhaltung. Es ist davon auszugehen, dass dieser Zustand auch über das Jahr 2024 hinaus anhält und sich erst in 2025 stabilisieren wird.

Für das aktuelle Jahr erwarteten Wirtschaftsforschungsinstitute und der Sachverständigenrat der Deutschen Wirtschaft ein Wachstum des BIP um lediglich 0,2 % und sehen die deutsche Wirtschaft im Jahre 2024 demnach in der Stagnation.

Jedoch sind Prognosen zurzeit nicht belastbar möglich, insbesondere der nach wie vor schwelende Krieg in der Ukraine sowie drohende geopolitische Verwerfungen zwischen China und Taiwan und die bevorstehende Wahl des amerikanischen Präsidenten im Herbst 2024 haben das Potenzial die weltweiten wirtschaftlichen Geschehnisse nachhaltig zu beeinflussen.

Wir erwarten in der Druckindustrie eine weitere Fortsetzung des begonnenen Konsolidierungsprozesses, den wir als Chance sehen und dem wir grundsätzlich positiv gestimmt entgegenblicken. Insbesondere aufgrund unseres hohen Technologiegrades, unserer gutausgebildeten Mitarbeiter und unseres breiten Produkt- und Leistungsportfolios sehen wir uns für die kommenden Herausforderungen gut gewappnet und die anstehende Konsolidierung als Chance, unser Unternehmen gut zu positionieren. Wir werden weiterhin die Bereiche Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit fokussiert und entschlossen nach vorne treiben, um auch weiterhin zu den Technologieführern und leistungsstarken Betrieben unserer Branche zu zählen.

Wir werden nach wie vor auf die hohen Ansprüche unserer Kunden sowie die künftigen Herausforderungen angemessen reagieren, unsere Marktposition ausbauen und mittelfristige Marktchancen nutzen können. Wir gehen davon aus, dass wir gestärkt aus der Folge der unterschiedlichen Krisen hervorgehen können.

Die Planungen für 2024 basieren auf einem im Vergleich zum Jahr 2023 leicht rückläufigen Ergebnis im Bereich der Umsatzerlöse, was wir vorrangig auf die sinkenden Papierpreise und die gesamtwirtschaftliche Zurückhaltung zurückführen. Nichtsdestotrotz rechnen wir mit einem positiven Betriebsergebnis.

Mit dem uns zur Verfügung stehenden Finanzrahmen werden wir allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen können.

 

Bexbach, den 02.07.2024

André Kern

Holger Kern

Geschäftsführung

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.916.839,41 7.830.623,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 238.001,00 206.673,50
II. Sachanlagen 6.678.838,41 7.623.950,27
B. Umlaufvermögen 4.783.137,04 3.926.435,10
I. Vorräte 1.764.578,06 1.874.959,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.033.555,16 1.635.832,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.985.003,82 415.643,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.727,66 43.895,93
Aktiva 11.764.704,11 11.800.954,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.372.696,70 2.972.925,09
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 3.346.696,70 2.946.925,09
B. Rückstellungen 675.266,00 513.500,00
C. Verbindlichkeiten 7.555.741,41 8.141.529,71
D. Passive latente Steuern 161.000,00 173.000,00
Passiva 11.764.704,11 11.800.954,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.717.866,50 9.581.813,85
2. Personalaufwand 5.096.830,78 4.656.036,51
a) Löhne und Gehälter 4.232.086,79 3.883.738,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 864.743,99 772.298,01
davon für Altersversorgung 32.954,33 34.485,60
3. Abschreibungen 1.574.250,55 1.520.266,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.574.250,55 1.520.266,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.089.076,03 2.606.531,65
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.559,23 2.781,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.581,76 128.415,37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 577.290,72 212.426,33
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 12.000,00 8.000,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.263.395,89 460.918,84
9. sonstige Steuern 13.624,28 5.987,36
10. Jahresüberschuss 1.249.771,61 454.931,48
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.146.925,09 2.991.993,61
12. Ausschüttung 50.000,00 500.000,00
13. Bilanzgewinn 3.346.696,70 2.946.925,09

Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Kern GmbH Bexbach Amtsgericht Saarbrücken HRB 91469 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um den Posten "Verbindlichkeiten aus Maschinenfinanzierungen" erweitert.

Da der Jahresabschluss unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt wurde, sind die Posten "Jahresüberschuss" und "Gewinnvortrag" durch den Posten "Bilanzgewinn" ersetzt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Posten "Gewinnvortrag aus dem Vorjahr", "Ausschüttung" sowie "Bilanzgewinn" ergänzt.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Geleistete Anzahlungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach Abzug von erhaltenen Investitionszuschüssen angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht.

Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis 250,00 € werden als sofortige Betriebsausgabe erfasst. Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen 250,01 € und 800,00 € werden als Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und im Geschäftsjahr der Sofortabschreibung unterworfen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederswertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten bewertet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sowie das gezeichnete Kapital sind zum Nennwert bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtlichen Steuerabschlusszahlungen des laufenden Jahres.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive latente Steuern sind auf steuerliche Unterschiedsbeträge erfasst. Diese belaufen sich auf 161 T€ (Vorjahr 173 T€) und haben sich im Geschäftsjahr um 12 T€ vermindert.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bruttoanlagengitter

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem als Anlage I/4 zum Anhang beigefügten "Anlagengitter zum 31.12.2023" zu entnehmen.

2. Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem "Anlagengitter zum 31.12.2023" Anlage I/4 zu entnehmen.

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3,8 T€ (Vj. 0,0 T€)

4. Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (316,5 T€) und Gewährleistungen (75,7 T€).

5. Angaben zu Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem als Anlage I/5 beigefügten "Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023".

6. Erläuterungen der Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Gas- und Strompreisbremse in Höhe von 271,9 T€ sowie Zuschüsse in Höhe von 117,4 T€ ausgewiesen.

IV. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB und deren Inanspruchnahme

Zum Bilanzstichtag liegen vermerkpflichtige Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften für nahestehende Unternehmen i.H.v. 1.530.142,00 € (Vj. 1.677.189,00 €) vor.

Bisher liegen aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der nahestehenden Unternehmen keine Erkenntnisse vor, die zu einer Inanspruchnahme führen könnten.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Kern André, Kaufmann (technischer Geschäftsführer), Ottweiler

Kern Holger, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (kaufmännischer Geschäftsführer), Saarbrücken

2. Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe über die Bezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, betreffend Mietverträge für Immobilien, belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 268,5 T€.

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug

Angestellte 28,0
gewerbliche Arbeitnehmer 97,0
Aushilfen 20,0
Gesamt 145,0

5. Gewinnverwendungsbeschluss

Der Bilanzgewinn von 3.346.696,70 € bestehend aus einem Gewinnvortrag von 2.146.925,09 € und dem Jahresüberschuss des laufenden Jahres von 1.249.771,61 €, abzüglich im Geschäftsjahr getätigter Ausschüttungen in Höhe von 850.000,00 €, wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Bexbach, 02. Juli 2024

André Kern

Holger Kern

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kern GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kern GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kern GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 26.07.2024

AUDITTAX Prof. Raber GmbH
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Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer

Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer

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