SFS Hamburg GmbHLiquidiert

22765 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 132314
Eingetragen
19.6.2014
Branche
Einzelhandel mit BekleidungEinzelhandel mit TextilienGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Verkauf von Herren- und Damenmode.

Historie

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Management

NameRolle
Ulf Rudhag
seit 5.1.2024
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SFS Holding Denmark A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SFS Holding Denmark A/S
Denmark
50.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SFS Hamburg GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 45.607,00 57.256,00
I. Sachanlagen 45.607,00 57.256,00
B. Umlaufvermögen 434.637,59 406.666,66
I. Vorräte 133.100,15 122.610,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.596,41 16.258,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 294.941,03 267.797,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19,29 3.315,05
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 927.086,53 703.948,82
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.407.350,41 1.171.186,53

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Verlustvortrag 753.948,82 504.747,39
III. Jahresfehlbetrag 223.137,71 249.201,43
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 927.086,53 703.948,82
B. Rückstellungen 7.761,51 6.901,24
C. Verbindlichkeiten 1.399.588,90 1.164.285,29
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.407.350,41 1.171.186,53

Anhang


Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die SFS Hamburg GmbH mit Sitz in Hamburg ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter der Nummer HRB 132314 eingetragen und stellt den vorliegenden Jahresabschluss auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des Gesellschaftsvertrages auf.
Die Gesellschaft gilt nach § 267 Abs. 1 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind weitgehend im Anhang aufgeführt.
Ergänzend weisen wir darauf hin, dass in Folge der im Geschäftsjahr eingetretenen Verluste das Eigenkapital der Gesellschaft auch nach den im Jahresabschluss berücksichtigten Stützungsmaßnahmen von den Gesellschaftern - insbesondere der Stundung von Verbindlichkeiten - in nennenswertem Umfang angegriffen ist. Zur Abwendung der Überschuldung tritt das Mutterunternehmen gemäß Rangrücktrittsvereinbarung vom 31. Mai 2016 mit ihrer Forderung in Höhe von € 1.384.858,94 hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass die Forderungen nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigenden Vermögen bedient werden darf.
Das Coronavirus (SARS-CoV-2), welches die Atemwegserkrankung COVID-19 auslösen kann, hat sich im ersten Quartal 2020 weltweit ausgebreitet. Die Geschäftsführung wertet diesen Sachverhalt in Übereinstimmung mit den entsprechenden Verlautbarungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf, als wertbegründendes Ereignis im Jahr 2020 und sieht keine Notwendigkeit zur Anpassung von Bilanzwerten im vorliegenden Jahresabschluss.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden unverändert und stetig auf den vorliegenden Jahresabschluss angewendet.
Die Bewertung wurde - trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung - weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da nach Ansicht der Geschäftsführung die Rangrücktrittserklärung der Muttergesellschaft zur Abwendung der Überschuldung nach § 15a InsO geeignet ist. 
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 1 bis 11 Jahren.
Die im Geschäftsjahr angeschafften Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von € 800,00 wurden in voller Höhe als Aufwand berücksichtigt.
Die Vorräte, bestehend aus Waren, wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag niedriger als die Anschaffungs- oder Herstellungskosten waren, wurden diese als niedriger beizulegender Wert angesetzt. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelfallermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden.
Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz
Mitzugehörigkeitsvermerke
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:
Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  in Höhe von € 1.384.858,94 (Vorjahr: € 1.144.721,09) enthalten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten und den Sicherungsrechten
Sämtliche ausgewiesene Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 1.384.858,94 (Vorjahr: € 1.144.721,09).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 433.835,00 (Vorjahr:
€ 448.751,87) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Hiervon entfallen Verpflichtungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) auf verbundene Unternehmen.

Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 9.

Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 26.06.2020
gez. Ulf Rudhag

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2020 festgestellt.

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