PETROTEST Instruments GmbH & Co. KGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRA 1651
Eingetragen
26.1.2006

Historie

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Management

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Konzern- und Jahresabschlüsse

Petrotest Instruments GmbH & Co. KG

Dahlewitz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

I Darstellung des Geschäftsverlaufs

I.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

2010 machten sich erhebliche Anzeichen einer Erholung im Markt für Mineralöl-Prüfgeräte bemerkbar. Die Branche der Laborgeräte-Hersteller für Mineralöl-Prüfung ist bis auf den größten Marktteilnehmer durch eine Reihe etwa gleich großer Betriebe gekennzeichnet. Darüber hinaus gibt es einige kleinere lokale Anbieter. Trotz des seit Jahren insgesamt stagnierenden Marktes für Mineralöl-Prüfgeräte haben einzelne Wettbewerber aufgrund der o.g. Struktur durchaus die Möglichkeit, ihre Marktanteile durch vergleichsweise intensive Verkaufsaktivitäten, Service und Neuentwicklungen zu steigern. So konnte Petrotest Instruments aufgrund eigener Anstrengungen in 2010 den Umsatz auf 105,97 % steigern. Wettbewerber waren dagegen von stärkeren Rückgängen betroffen.

I.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz 2010 erreichte € 11,50 Mio. (5,97 % mehr als 2009).

Die folgende Tabelle vergleicht die Umsatzanteile der einzelnen Absatzregionen in den Jahren 2009 und 2010.

Umsatzanteil Umsatzanteil
Absatzregion 2009 2010
Inland 12,94 % 10,01 %
EU 20,06 % 27,48 %
Drittland 67,00 % 62,51 %

I.3 Geschäftsergebnis

Petrotest Instruments konnte in 2010 mit € 684.463,87 ein deutlich positives Jahresergebnis erreichen (2009: € 481.680,95)

I.4 Produktion

Die Produktion war im Berichtsjahr voll ausgelastet.

Hergestellte Produkte

Die Herstellung umfasst Mineralöl-Prüfgeräte in automatischer und manueller Ausführung.

Produkt- und Sortimentspolitik

Es wird ein umfassendes Angebot für den Verbraucherkreis angestrebt.

Wirtschaftlichkeit

Durch verstärkte Innovation, Rationalisierung und Weiterbildung ist eine sehr befriedigende Wirtschaftlichkeit gesichert worden.

I.5 Beschaffung

Materialwirtschaft

Zwecks auch in Zukunft sichergestellter schneller Lieferfähigkeit ist der Lagerbestand erhöht worden.

Preisentwicklung

Die Einkaufspreise entwickelten sich im Rahmen der allgemeinen Marktentwicklung, da die Beschaffungsvolumina insgesamt nicht ausreichen, um weitergehende Sonderkonditionen zu erzielen. Durch Wechsel zu leistungsfähigeren Lieferanten konnten dennoch einzelne Erfolge erzielt werden.

I.6 Investitionen

Sachinvestitionen (inkl. GWG)

Die Sachinvestitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf € 179.048,19 und erfolgten im wesentlichen im Zusammenhang mit der Erweiterung sowie der Erneuerung der betrieblichen EDV.

I.7 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden die Volumina der bei Banken in Anspruch genommenen Kreditlinien verringert.

I.8 Personal- und Sozialbereich

Mitarbeiter

Petrotest Instruments beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 44 Angestellte und 15 gewerbliche Mitarbeiter.

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter beträgt 14 Jahre, ihr durchschnittliches Alter 46 Jahre.

Personalaufwand

Der Personalaufwand stieg um 4,01 %. Dieser resultierte aus tariflichen und außertariflichen Entgelterhöhungen.

Sozialleistungen

Petrotest Instruments setzt in seiner Firmenpolitik auf eine langjährige Bindung der Mitarbeiter. Dabei helfen die Einbindung der Mitarbeiter in die Gestaltung ihrer Arbeit, die betriebliche Weiterbildung sowie das umfassende Gleitzeitsystem. Petrotest Instruments bietet seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge (Direktversicherung und Pensionskasse) an.

Aus- und Weiterbildung

Die Qualifikation der Mitarbeiter wird durch interne und externe Schulungen kontinuierlich verbessert und befindet sich insgesamt auf hohem Niveau.

II Darstellung der Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellte sich im Geschäftsjahr 2010 überwiegend positiv dar.

II.1 Vermögenslage

Aufgrund von Investitionen vor allem im Bereich der betrieblichen EDV stieg der bilanzielle Wert des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr um 12,25 %.

Das Vorratsvermögen stieg im Vergleich zu 2009 um 2,78 %. Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf einen höheren Bestand an Handelswaren zurückzuführen. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen ist mit einer Veränderung von -1,95 % gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen.

2010 konnten erneut Fördermittel des Landes für die Forschung und die Entwicklung neuer Geräte vereinnahmt werden. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse verringerte sich jedoch aufgrund von Auflösungen, welche entsprechend der Nutzungsdauer des im Zusammenhang mit den Zuschüssen erworbenen Anlagevermögens vorgenommen werden, um 18,17 %.

Die Erhöhung der Steuerrückstellungen resultiert aus Inanspruchnahmen sowie dem positiven Geschäftsergebnis des Jahres unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen. Darüber hinaus war für die von der Vertriebsgesellschaft in Singapur erbrachten Dienstleistungen eine Rückstellung zu bilden. Letztere ist der wesentliche Posten aus der Erhöhung der Rückstellungen in Höhe von T€ 222.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber 2009 um 1,31 % und machen insgesamt 81,86 % der Bilanzsumme aus. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 53,31 % der Bilanzsumme ausmachen. Diese stellen zwar kein Eigenkapital dar, jedoch kann Petrotest Instruments damit eine solide Eigenfinanzierung vorweisen. Die Quote der Eigenfinanzierung unter Berücksichtigung des Kommanditkapitals sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegt bei 63,34 %.

II.2 Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war regelmäßig gesichert. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, aufgestellt nach DRS 2 des DRSC e. V., betrug T€ 1.110.

II.3 Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug € 810.774,37.

III Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

III.1 Voraussichtliche Entwicklung

Die Marktentwicklung für Mineralöl-Prüfgeräte wird sicherlich auch weiter von der allgemeinen Wirtschaftslage beeinflusst werden. Bislang konnten durch intensivere Marktbearbeitung, z.B. durch Gebiets-Verkaufs-Beauftragte für Afrika, Süd-Amerika und Nahost sowie durch neue Produkte Umsatzeinbrüche weitgehend vermieden werden.

Im asiatischen Raum wurde durch die Gründung einer Vertriebsgesellschaft ein zusätzlicher Impuls in dieser wichtigen Weltregion gesetzt. Während das Ergebnis für 2010 durch die Ingangsetzungskosten dieser Beteiligung belastet wurde, erwarten wir für 2011 erste deutliche Umsatzsteigerungen aus diesem Wirtschaftsraum.

Der Auftragsbestand in den ersten 7 Monaten des Jahres 2011 betrug durchschnittlich € 1,3 Mio.

Zum Aufstellungszeitpunkt ist die Liquidität unverändert gut.

Das Geschäftsjahresergebnis 2011 wird aus heutiger Sicht deutlich positiv ausfallen.

III.2 Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der Verbrauch an Mineralölprodukten ist weiterhin stabil. Der Bedarf an Prüfgeräten für diese Zwecke ist es ebenso. Petrotest hat durch intensive Entwicklungsarbeit und Marktbeobachtung in den vergangenen Jahren mehr Innovationen auf den Markt gebracht, als alle anderen Konkurrenten. Insbesondere durch das neuartige PetroOXY-Projekt ist eine Sonderentwicklung wahrscheinlich, die durch Patentanmeldungen abgesichert wird. Die Normung in Europa, Japan und den USA ist in der Zwischenzeit erfolgt.

Weitere neue Produkte auf einer neuen Mikroprozessor-Plattform wurden 2010 im Markt eingeführt. Auch für 2011 sind weitere Produkteinführungen geplant.

III.3 Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente wurden nicht eingesetzt.

IV Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.

 

Dahlewitz, den 01. August 2011

Petrotest Instruments GmbH & Co. KG

Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

BILANZ zum 31. Dezember 2010

A K T I V A

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen Rechten 178.827,00 274
2. Geleistete Anzahlungen 467.345,70 251
646.172,70 (525)
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 29.517,00 55
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.863,00 288
3. Geleistete Anzahlungen 2.054,25 0
326.434,25 (343)
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.514,59 0
974.121,54 (868)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 848.988,00 802
2. Unfertige Erzeugnisse 277.168,00 330
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 795.451,00 737
1.921.607,00 (1.869)
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.282.732,61 1.455
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 173.787,55 0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 176.259,47 165
1.632.779,63 (1.620)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 497.155,03 433
4.051.541,66 (3.922)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.088,01 47
5.096.751,21 4.837

P A S S I V A

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
Kommanditkapital 511.291,88 511
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 72.524,00 89
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 82.898,00 33
2. Sonstige Rückstellungen 257.991,00 86
340.889,00 (119)
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750.000,00 841
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35.967,25 87
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 354.207,19 299
4. Verrechnungskonten Gesellschafter 2.717.161,36 2.493
5. Sonstige Verbindlichkeiten 314.710,53 398
davon 4.172.046,33 (4.118)
- aus Steuern: € 42.729,34 (Vorjahr: T€ 204)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 79.560,23 (Vorjahr: T€ 40)
5.096.751,21 4.837

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2010

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 7.192.012,44 6.410
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.163.904,84 -3.051
b) Soziale Abgaben -596.118,22 -563
-3.760.023,06 (-3.614)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -292.190,51 -283
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.153.382,64 -1.779
- davon aus Währungsumrechnung: € 12.946,47 (Vorjahr: T€ 19)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.798,28 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -177.440,14 -165
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 810.774,37 569
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -124.371,50 -87
9. Sonstige Steuern -1.939,00 0
10. Jahresüberschuss 684.463,87 482
11. Gutschrift auf Verbindlichkeitenkonten -684.463,87 -482
12. Ergebnis nach Verwendungsrechnung 0,00 0

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2010
(Anlagenspiegel)

Anschaffungskosten
1.1.2010 Zugänge Abgänge 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen Rechten 689.679,39 7.814,57 0,00 697.493,96
2. Geleistete Anzahlungen 250.592,50 216.753,20 0,00 467.345,70
940.271,89 224.567,77 0,00 1.164.839,66
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 714.053,96 18.505,33 0,00 732.559,29
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.020.740,21 140.703,24 -23.957,00 1.137.486,45
- Geringwertige Wirtschaftsgüter 59.351,94 17.785,37 -17.785,37 59.351,94
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.054,25 0,00 2.054,25
1.794.146,11 179.048,19 -41.742,37 1.931.451,93
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.514,59 0,00 1.514,59
2.734.418,00 405.130,55 -41.742,37 3.097.806,18
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2010 des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen Rechten 415.424,39 103.242,57 0,00 518.666,96
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
415.424,39 103.242,57 0,00 518.666,96
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 659.329,96 43.712,33 0,00 703.042,29
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 771.092,21 115.579,24 -17.322,00 869.349,45
- Geringwertige Wirtschaftsgüter 20.754,94 29.656,37 -17.785,37 32.625,94
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.451.177,11 188.947,94 -35.107,37 1.605.017,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.866.601,50 292.190,51 -35.107,37 2.123.684,64
Buchwerte
31.12.2010 31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen Rechten 178.827,00 274.255,00
2. Geleistete Anzahlungen 467.345,70 250.592,50
646.172,70 524.847,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 29.517,00 54.724,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 268.137,00 249.648,00
- Geringwertige Wirtschaftsgüter 26.726,00 38.597,00
3. Geleistete Anzahlungen 2.054,25 0,00
326.434,25 342.969,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.514,59 0,00
974.121,54 867.816,50

Aufgliederung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2010
(Verbindlichkeitenspiegel)

Laufzeit Summe davon gesichert 31.12.2010
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
31.12.2010 Vorjahr 31.12.2010 Vorjahr 31.12.2010 Vorjahr 31.12.2010 Vorjahr
T€ T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750.000,00 840 0,00 0 0,00 0 750.000,00 840 750 *)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35.967,25 87 0,00 0 0,00 0 35.967,25 87 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 354.207,19 299 0,00 0 0,00 0 354.207,19 299 0
4. Verrechnungskonten Gesellschafter 2.717.161,36 2.493 0,00 0 0,00 0 2.717.161,36 2.493 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 209.454,06 327 105.256,47 72 0,00 0 314.710,53 399 0
davon
- aus Steuern: (42.729,34) (204) (0,00) (0) (0,00) (0) (42.729,34) (204) (0)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: (79.560,23) (40) (0,00) (0) (0,00) (0) (79.560,23) (40) (0)
4.066.789,86 4.046 105.256,47 72 0,00 0 4.172.046,33 4.118 750

Anhang 2010

I. Allgemeines

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) aufgestellt worden. Die ergänzenden Bestimmungen für Gesellschaften im Sinne des § 264a HGB im Zweiten Abschnitt (§§ 264 ff.) wurden beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Investitionszuschüsse für Anlagevermögen werden in den Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt.

Steuerlich geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 410,00 wurden analog zur Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Die in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 angeschafften Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über € 150,00, aber nicht mehr als € 1.000,00, wurden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG in einem Pool zusammengefasst und werden einheitlich linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Forderungsrisiken wurde durch Vornahme von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Die Umrechnung von Forderungen und Bankguthaben in fremder Währung erfolgte mit dem Devisen-Kassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und Risiken. Sie sind in Höhe des Betrags angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage 3 a dargestellt.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei den Sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für: T€
Urlaubsansprüche 52,6
Jahresumsatzprämien 16,6
Jahresabschlussprüfungs- und Steuerberatungskosten 23,0
Ausstehende Rechnungen der Petrotest Asia Pte. Ltd. Singapur/Republik Singapur 165,8

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich aus Anlage 3 b (Verbindlichkeitenspiegel).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Verrechnungskonten Gesellschafter) betreffen den Jahresüberschuss 2010 (T€ 685) sowie die Verrechnungskonten des alleinigen Kommanditisten (T€ 1.965) und der Komplementärin (T€ 67).

Die Arbeitnehmerzahl belief sich im Jahresdurchschnitt auf 59 Beschäftigte (Vorjahresdurchschnitt: 59 Beschäftigte).

Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen für die Geschäftsräume Ludwig-Erhard-Ring 13 und 18, 15827 Dahlewitz, belaufen sich zur Zeit auf T€ 280 (brutto) p. a.

Angaben zu den Geschäftsführerbezügen unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt der Komplementärin (Verwaltung PETROTEST Instruments GmbH, Berlin, gezeichnetes Kapital € 26.075,89), die durch ihren alleinigen Geschäftsführer, Herrn Volkmar Wierzbicki, Berlin, vertreten wird.

Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:

Petrotest Asia Pte. Ltd., Singapur/Republik Singapur

Gründung: 22.1.2010
Anteil: 100 %
Eigenkapital bei Gründung: SGD 1,00

Der Jahresabschluss 2010 lag noch nicht vor.

 

Dahlewitz, 17. August 2011

Der Geschäftsführer

Volkmar Wierzbicki

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Petrotest Instruments GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1.1.2010 bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 30. August 2011

RÖVERBRÖNNER GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Rainer Vedder, Wirtschaftsprüfer

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