Weber Maschinentechnik GmbH
Im Boden 5, 57334 Bad Laasphe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Soemer seit 6.1.2023 | Prokura |
Heiner Bernhardt seit 22.1.2020 | Prokura |
Matthias Weber seit 20.7.2016 | Geschäftsführer |
Katharina Weber seit 20.7.2016 | Geschäftsführer |
Peter Benfer seit 15.11.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weber Maschinentechnik GmbHBad LaaspheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Unternehmensdaten
2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Wir sind eine große Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Wir haben für den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches anzuwenden. Den Jahresabschluss haben wir unter Beachtung dieser Vorschriften unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Dieser Anhang zum Jahresabschluss enthält auch Angaben, die in Ausübung eines Wahlrechts nicht in die Bilanz oder in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen wurden. Seine Gliederung folgt der Bilanzgliederung. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Wertangaben werden regelmäßig in vollen Tausend € (T€) gemacht. 3. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zu den Bilanzposten Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen übernommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Bewertungsvereinfachungsregel für Festwerte gemäß § 240 Abs. 3 HGB wurde für Werkzeuge bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen genutzt. 3.1 Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die nicht veränderten Abschreibungspläne gehen regelmäßig von folgenden Grundsätzen aus, die die einschlägigen Gesetze und Verwaltungsanweisungen des Steuerrechts, insbesondere die einschlägigen AfA-Tabellen des Bundesministers der Finanzen berücksichtigen: - bei immateriellen Wirtschaftsgütern - lineare Abschreibungsmethode bei einer Einzelnutzungsdauer von 3 bis 4 Jahren - bei Gebäuden und Bauten auf fremden Grundstücken - lineare Abschreibungsmethode bei einer Nutzungsdauer von 9 bis 14 Jahren - bei technischen Anlagen und Maschinen - lineare Abschreibungsmethode bei einer Einzelnutzungsdauer von 4 bis 15 Jahren - bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung - lineare Abschreibungsmethode bei einer Einzelnutzungsdauer zwischen 2 und 20 Jahren - bei geringwertigen Anlagegütern von über € 250,00 bis jeweils € 1.000,00 - lineare Abschreibungsmethode, Auflösung über 5 Jahre Finanzanlagen Am 31. Dezember 2023 bestanden folgende Beteiligungen:
Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen wurden Synergieeffekte berücksichtigt, die insbesondere aus der Erschließung und Bedienung ausländischer Märkte entstehen. 3.2 Umlaufvermögen Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Im Rahmen der Bewertung wurden notwendige Teile der Materialgemeinkosten mit aktiviert. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Material-, Fertigungs- sowie Verwaltungsgemeinkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Skontierrisiko wird mit einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen sind mit dem Umrechnungskurs am Tage des Geschäftsvorfalls oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von T€ 3.315 (Vorjahr: T€ 2.204) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3.3 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschaftsversammlung vorschlagen, von dem Jahresüberschuss einen Teilbetrag in Höhe von T€ 750 auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 3.4 Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten der HDI Gerling Lebensversicherungs AG, Köln, vom 16. November 2023 und der Allianz Lebensversicherungs AG, Berlin vom 19. März 2024 nachgewiesen und mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB bewertet. Es wurde die sogenannte Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) gemäß IAS 19 angewandt. Der Rechnungszinsfuß beträgt 1,82 % auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Der Rententrend, der Gehaltstrend und die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurden mit 0,0 % berücksichtigt. Für die biometrischen Angaben wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 9. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung des BilMoG in Höhe von T€ 8 wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums der Pensionsrückstellung zugeführt. Die Verpflichtungen aus den Pensionszusagen sind durch Rückdeckungsversicherungen bei der HDI Lebensversicherungs AG, Köln und der Allianz Lebensversicherungs AG, Berlin sowie mit Wertpapierdepots bei Kreditinstituten gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen und Wertpapierdepots dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung und sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurde nach den Bestimmungen des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Bewertung des zu saldierenden Vermögens erfolgte mit dem beizulegenden Zeitwert. Zusammensetzung der Rückstellungen für Pensionen zum 31. Dezember 2023:
In diesem Zusammenhang wurden folgende Aufwendungen und Erträge miteinander verrechnet:
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden gemäß § 253 HGB mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren, um ungewisse Verbindlichkeiten oder ungewisse Risiken abzudecken. Das Unternehmen erwartet keine relevanten Kostensteigerungen, die in den Erfüllungsbeträgen zu berücksichtigen wären. Eine Abzinsung der Rückstellungen wurde wegen deren Kurzfristigkeit bzw. Unwesentlichkeit nicht vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
3.5 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen (Nennbeträgen) bewertet. In dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel werden die notwendigen Angaben und Vermerke gemacht. Über die dort angegebenen Sicherheiten hinaus bestehen übliche Eigentumsvorbehalte Dritter aus Kauf- oder Werklieferungsverträgen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen stellen in vollem Umfang sonstige Verbindlichkeiten aus laufenden Verrechnungen dar. 4. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Umsatzerlöse
4.2 Ergebnis steuerlicher Außenprüfung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Mehrergebnis einer steuerlichen Außenprüfung für die Geschäftsjahre 2018 bis 2021 in Höhe von T€ 348 enthalten. Die hierauf entfallenden Körperschaftsteuer-, Solidaritätszuschlag- und Gewerbesteuerbeträge in Höhe von T€ 115 wurden unter der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen. 4.3 Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerlicher Betrachtungsweise. Die bestehenden Differenzen führen insgesamt zu einer aktiven latenten Steuer. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 33 % zugrunde gelegt. Das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt. 5. Sonstige Pflichtangaben 5.1 Haftungsverhältnisse Es bestehen Verbindlichkeiten aus Avalbürgschaften in Höhe von T€ 90, die durch Banken abgesichert sind. Mit einer konkreten Inanspruchnahme aus Eventualverbindlichkeiten ist aufgrund der guten Liquiditätslage nicht zu rechnen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Mit der Weber MT GmbH & Co. KG, Bad Laasphe-Rückershausen, besteht ein unbefristeter Pachtvertrag über bewegliches und unbewegliches Anlagevermögen. Der Pachtvertrag kann zum Ende eines jeden Kalenderjahres unter Einhaltung einer 3-monatigen Frist schriftlich gekündigt werden. Die Leasing- und Mietgeschäfte dienen der Schonung der liquiden Mittel sowie der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Der Vorteil von Leasinggeschäften liegt außerdem in der Nutzung von technisch neuwertigen Vermögensgegenständen. Risiken solcher Geschäfte bestehen in einer unkündbaren Grundmietzeit sowie von regelmäßigen liquiden Mittelabflüssen. 5.3 Derivative Finanzinstrumente Devisentermingeschäfte zur Sicherung von Forderungen in US-$ wurden über US-T$ 1.638 (nominal T€ 1.513) abgeschlossen. Der Zeitwert zum 31. Dezember 2023 betrug T€ 1.484. 5.4 Bewertungseinheit Es bestehen Fremdwährungsforderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.513, die durch Devisentermingeschäfte im Rahmen von Makro-Hedges gegen Währungsrisiken abgesichert sind. Die Bewertungseinheiten sind vollständig wirksam, da sich Kursänderungen jeweils wechselseitig ausgleichen. Die Laufzeiten der Devisentermingeschäfte sind dabei an die jeweilige Laufzeit der Forderung gebunden. Die Bilanzierung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. 5.5 Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
5.6 Gesellschaftsorgane Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr durch: - Dipl.-Betriebswirtin Katharina Weber, Bad Laasphe (Einzelvertretung) - Dipl.-Kaufmann Matthias Weber, Bad Laasphe (Einzelvertretung) Auf die Angabe der Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.7 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt T€ 30. Davon entfallen T€ 30 auf Abschlussprüfung. 5.8 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Bad Laasphe-Rückershausen, den 12. Juni 2024 gez. Katharina Weber, Geschäftsführerin gez. Matthias Weber, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 28.06.2024 unverändert festgestellt. Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
*) Die Grundpfandrechte und Schuldmitübernahmen betreffen die Weber MT GmbH & Co. KG Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlage des Unternehmens Die Weber Maschinentechnik GmbH ist ein weltweit agierender Hersteller für leichte Verdichtungstechnik. Die Produktpalette umfasst vorlaufende Vibrationsplatten, reversierbare Bodenverdichter, Rüttelstampfer, handgeführte Walzen, Fugenschneider und Innenrüttler zur Betonverdichtung. Mit einem umfangreichen Händlernetz sowie Vertriebsbüros und Tochterfirmen kann die Weber Maschinentechnik GmbH weltweit einen zuverlässigen Pre- und After-Sales-Service sicherstellen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung nahm im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022 ab. Insbesondere die Energiepreiskrise in Verbindung mit einer weltweiten schwächeren Konjunktur und der restriktiveren Geldpolitik waren für die wirtschaftliche Entwicklung maßgebend. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt, infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten, erneut um ca. 2 %. Die deutschen Exporte nahmen, aufgrund der schwächeren Nachfrage aus dem Ausland, um 1,8 % ab. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei +5,9 %. Im Berichtsmonat April ist die Inflationsrate auf 2,2 % gesunken. Der Arbeitsmarkt zeigte zu Beginn des Jahres 2024 eine Abschwächung. Dies wird voraussichtlich für die 1. Jahreshälfte 2024 andauern. Der Hochbau, sowohl im privaten wie auch im gewerblichen Sektor, war in 2023 um ca. 11 % stark rückläufig. Dies liegt vor allem an den deutlich gestiegenen Zinsen. Auch für 2024 wird in diesem Sektor keine Erholung erwartet. Der Wirtschaftstiefbau hingegen ist zweigeteilt. Insbesondere durch den weiteren Ausbau der Mobilitätswende und der Energiewende sowie der Investitionen in das Schienennetz ist hier die Auftragslage stabil. Quelle: BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im April 2024 / Baukonjunktur 2023/2024: Zwischen Fachkräftemangel und Kurzarbeit (zdb.de) / Jahreswirtschaftsbericht der deutschen Bundesregierung 2.2. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 hat die Weber Maschinentechnik GmbH durchschnittlich 167 Mitarbeiter ohne Geschäftsführung und Auszubildende beschäftigt. Nach wie vor ist es schwierig junge Leute für eine Ausbildung, insbesondere im Produktionsbereich, zu begeistern. Dennoch haben wir bisher immer alle freien Stellen zeitnah besetzen können. 2.3 Umweltschutz Hinsichtlich des Umweltschutzes waren im Jahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse zu verzeichnen. Energieoptimierte Fertigungsprozesse gewährleisten eine ressourcenschonende und umweltgerechte Produktion. Durch hochwertige Komponenten sind unsere Maschinen vibrationsarm, robust und langlebig. Dies schont sowohl den Anwender als auch die Umwelt. 2.4. Ertragslage Insgesamt ist der Umsatz um 2,7 % gestiegen. Während das Inlandsgeschäft um ca. 1,5 % rückläufig war, konnte das Exportgeschäft um 5,7 % zulegen. Deutliche Verbesserungen haben wir auch wieder in unserem wichtigen südamerikanischen Markt gesehen. Der Umsatz lag bei 55,7 Mio. € im Jahr 2023. Die Gesamtleistung konnte um 4,5 % gesteigert werden. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 11,8 %. 2.5 Vermögens- und Finanzlage; Investitionen Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde in 2023 von T€ 8.341 auf T€ 9.889 aufgebaut. Die fertigen Erzeugnisse sind auf T€ 6.404 erhöht worden. Die Eigenkapitalquote beträgt 55,6 %, was als durchaus zufriedenstellend bezeichnet werden kann. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 4.302. Für das laufende Geschäft stehen ausreichend Banklinien zur Verfügung. Das Unternehmen bezahlt seine Rechnungen innerhalb der Skontofrist. Wir haben auch in 2023 Investitionen getätigt, dazu gehört unter anderem die erneute Kapazitätserweiterung im Bereich der Endmontage sowie die Erweiterung unserer Versandkapazitäten. 3. Forschung und Entwicklung Nach der BAUMA ist vor der BAUMA. Da wir bestrebt sind, die weltgrößte Baumaschinenmesse für unsere Neuheiten zu nutzen, konzentrierten sich die Arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung bereits jetzt schon auf die nächste BAUMA im Jahr 2025. Wir haben größere Projekte angestoßen, die sich insbesondere im Bereich der reversierbaren Bodenverdichter bewegen und die wir bis April 2025 erfolgreich abschließen werden. Darüber hinaus haben wir im Jahr 2023 die Generalüberholung unserer Innenrüttler mit integriertem Umformer begonnen und werden diese neue Generation der IVUR-Reihe zum 01. Quartal 2024 bereits in die Serie geben. Bei den neuen Innenrüttlern arbeitet eine komplett neu entwickelte Elektronik im Umrichter. Dadurch konnten wir die Kosten für die Geräte senken und trotzdem alle bekannten (und beliebten) Features beibehalten. Weitere Projekte befassen sich unter anderem mit unseren Stampfern der SRV-Reihe. Auch hier streben wir eine Präsentation der Ergebnisse zur kommenden BAUMA an. Zusätzlich haben wir wieder ein entsprechendes Budget für kreative und neue Wege bei Weber MT bereitgestellt. Innerhalb dieses Budgets erproben wir neue Betätigungsfelder bzw. versuchen uns an Produkten, die losgelöst vom eigentlichen Produktprogramm zu betrachten sind. Aufgrund der CONEXPO-Messe im Frühjahr 2023, dem dort erhaltenen Feedback, sowie die als durchaus erfolgreich zu bezeichnende Serieneinführung des WSA, wurden im Laufe des Jahres 2023 weitere Optimierungen bzw. Feinheiten in die Serie eingearbeitet. Darüber hinaus arbeitet die Entwicklung an weiteren Features, die das System noch smarter machen werden. Mit Abschluss des Geschäftsjahres konnten wir zusätzlich noch die Serienfreigabe für unseren Bodenverdichter CR 5 E mit Yanmar-Diesel-Motor erteilen. Diese Maschine ergänzt das Angebot der CR 5 Reihe mit einem alternativen Antriebsmotor und bietet bei gleichen Leistungseigenschaften ein sehr attraktives Angebot für unsere Kunden. Zusätzlich begleitet die Abteilung Forschung und Entwicklung generell die Serie und unterstützt die Produktion und den Vertrieb, wenn konstruktiver Handlungsbedarf besteht oder das Feedback der Kunden sinnvoll in die Serie integriert werden soll. 4. Tochterfirmen Bei den Tochterfirmen WEBER MT s.r.o. in Kralupy nad Vltava (CZ) und WEBER Technologie S.a.r.l in Straßburg (F) handelt es sich um reine Vertriebsbüros mit ausschließlicher Handelsvertretertätigkeit. In Tschechien konnten wir nach dem leichten Rückgang im Vorjahr in 2023 wieder einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Der Umsatz stieg hier um 15 %. In Frankreich haben wir in 2023 einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Frankreich ist für uns nach wie vor ein schwieriger Markt. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in unseren beiden Tochterfirmen in Polen und Nordamerika gewesen. In Polen konnten wir in 2023 erneut ein deutliches Umsatzplus verzeichnen. Der Umsatz stieg um ca. 22 %. Mittlerweile ist Nordamerika nach Deutschland unser größter Einzelmarkt. Hier haben wir letztes Jahr ein Umsatzplus von 11 % erzielt. Hier profitieren wir von den großen Umstrukturierungen der letzten Jahre. Aufgrund der guten Entwicklung in diesen beiden Ländern war es uns möglich den Gesamtumsatz der Gruppe weiter zu steigern. 5. Währungsrisiken Die zum 31.12.2023 bestehenden Fremdwährungsforderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.133 TSD US-Dollar waren durch Sicherungsgeschäfte in Höhe von 1.638 TSD US-Dollar abgedeckt. Der über die Sicherungsgeschäfte hinausgehende Betrag von 2.495 TSD US-Dollar wurde mit 2.252 TSD Euro bilanziert. 6. Risikomanagement Nach wie vor setzen wir auf eine engmaschige Überprüfung unserer Liquiditätslage. Um dies zukünftig noch schneller und genauer zu haben, haben wir bereits letztes Jahr angefangen uns ein EDV-gesteuertes System auszusuchen, dass entsprechend rechtzeitig "warnen" kann. Dies werden wir im Laufe des Jahres 2024 vollständig implementieren. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Unternehmen verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Kurssicherungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Durch die hohe Exportquote ist unser Geschäft unter anderem vom Wechselkursrisiko stark betroffen, da viele unserer Abnehmer nach wie vor den US-Dollar als Leitwährung haben. Wir wirken dem Kursrisiko durch Sicherungsgeschäfte entgegen. 7. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung, Prognosebericht Wie erwartet, ist das Jahr 2024 für die Baumaschinenindustrie bislang deutlich verhaltener verlaufen, als die vergangenen beiden Jahre. Wachstumsraten im zweistelligen Bereich sind derzeit in weiter Ferne. Diese Entwicklung deutete sich bereits ab Herbst 2023 an und wurde unter anderem durch Branchenverbände wie dem VDMA medial kommuniziert. Mussten wir in den letzten Jahren gelegentlich die Produktion einzelner Artikel aufgrund von Fehlteilen verschieben, so haben sich diese Probleme in den Lieferketten, auch durch die gesunkene Nachfrage, endgültig aufgelöst. Leider scheint diese Kehrtwende jedoch noch nicht bei allen Zulieferunternehmen angekommen zu sein und so muss man teilweise schon verwundert sein, welche Preise weiterhin für manche Teile aufgerufen werden. Die aktuellen Herausforderungen auf Produktions- und Logistikseite bestehen darin, das gebundene Kapital in Fertigwaren nicht aus dem Blick zu verlieren. Aufgrund der verhaltenen Nachfrage - resultierend aus teilweise hohen Lagerbeständen bei unseren Kunden, deutlich gestiegenen Kosten, sowie anhaltende geopolitische Unsicherheiten - haben wir unsere Produktionskapazitäten durch interne Umbesetzungen und die Ausnutzung von flexiblen Arbeitszeitkonten dem Absatzniveau angepasst. Das Thema Kurzarbeit steht aktuell noch nicht zur Debatte, da wir optimistisch davon ausgehen, dass die Talsohle im 3. Quartal durchschritten und die Nachfrage insgesamt wieder steigen wird. Außerdem verfügen wir noch über ein gewisses Polster an offenen Aufträgen. Nach wie vor gibt es weltweit noch sehr viele Projekte im Tiefbau. Aktuell müssen wir trotzdem für 2024 von einem leichten Umsatzrückgang in der Gruppe ausgehen. Trotz aller negativen Meldungen, insbesondere aus dem europäischen Raum und vor allem der düsteren Prognosen für die deutsche Wirtschaft, sehen wir unsere ambitionierten Ziele in Nordamerika als nicht gefährdet. Diese Region hat sich in den letzten Jahren zum zweitgrößten Absatzmarkt für unsere Produkte entwickelt. Das Potenzial ist allein aufgrund der Größe der Länder für uns enorm. Hier sehen wir auch für die kommenden Monate und Jahre weiteres Wachstum. Wir gehen davon aus, dass der nordamerikanische Markt in den nächsten Jahren der größte und wichtigste Einzelmarkt für uns werden wird. Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Weber Maschinentechnik GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit vielen Kunden. Sofern Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Unsere Chancen liegen in einer starken Position bei der Modernität und Qualität der Produkte, in Verbindung mit ebenso hohen Standards bei Serviceleistungen, bei Schulungen und in der Betreuung der Kunden, denen wir die niedrigsten "Total cost of Ownership" bieten wollen. Durch die in den letzten Jahren getätigten, sowie die für die nächsten Monate geplanten, Investitionen in die Optimierung der Betriebsabläufe sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt.
Bad Laasphe-Rückershausen, 12. Juni 2024 gez. Dipl.-Betriebswirtin Katharina Weber gez. Dipl.-Kaufmann Matthias Weber Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Weber Maschinentechnik GmbH, Bad Laasphe-Rückershausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Weber Maschinentechnik GmbH, Bad Laasphe-Rückershausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weber Maschinentechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, den 17. Juni 2024 DR.
GEHRE-TREUHAND-GMBH
gez. Saßmann, Wirtschaftsprüfer gez. Grümbel, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen