WISTEMA Nutrition GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Abdelatif Ben Maamar El Akrouche seit 1.2.2024 | Geschäftsführer |
Lars Michael Friedel seit 20.10.2022 | Geschäftsführer |
Jan Winfried Friedel seit 8.3.2022 | Prokura |
Vanessa Maschek seit 20.11.2015 | Prokura |
Peter Becker seit 10.2.2006 | Prokura |
Hans-Jürgen Gaberdiel seit 10.2.2006 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WISTEMA GmbHDielheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Firmenprofil Die WISTEMA GmbH arbeitet operativ erfolgreich in den Geschäftsfeldern Internationaler Handel mit Chemieprodukten, Kunststoffen und Lebensmittelzusatzstoffen. Zum weiteren Geschäftsbereich gehört der Handel mit Lösemitteldestillaten, Offspec-Qualitäten, der Übernahme von Abfällen sowie der Erstellung von Gesamtentsorgungskonzepten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2023 nur mit einem moderaten Tempo. Gleichzeitig gab es deutliche regionale Unterschiede. Während die USA bislang ein kräftiges Wachstum der Wirtschaftsleistung verzeichnete, war die Konjunktur in Europa schwach und die Dynamik der chinesischen Wirtschaft blieb, nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor, nur gebremst. Der Welthandel entwickelte sich ebenfalls schwach. Die Rahmenbedingungen in Europa waren herausfordernd. Ein geringes Marktwachstum und strukturell höhere Gaspreise verglichen mit anderen Regionen schwächten die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie. Im Jahr 2023 kam in Deutschland die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona Jahr 2020 nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf Die chemische Industrie war 2023 weltweit mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie zunehmender Auftragsmangel haben die Branche belastet und führten dazu, dass die Produktion in vielen Ländern auf niedrigem Niveau verharrte. Diese Entwicklung spiegelte sich auch bei der WISTEMA GmbH wider. Nach den starken Umsatzzuwächsen im Vorjahr verzeichnete die WISTEMA GmbH generell einen Umsatzrückgang. Angesichts dieser herausfordernden Rahmenbedingungen konnte die WISTEMA GmbH aufgrund vieler Innovationen, strategisch gut aufgestellter Vertriebspolitik und der Akzeptanz der angebotenen Dienstleistungen ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erzielen. Mit notariell beurkundetem Notar- und Kaufvertrag vom 06. Dezember 2023 hat die WISTEMA GmbH sämtlichen Geschäftsanteile an der GALVACHEM Chemiehandelsgesellschaft mbH erworben. Mit der Übernahme erhofft sich die WISTEMA GmbH durch die Erweiterung des Produktportfolios sowie der vielfältigen Synergien beider Unternehmen einen Ausbau aktueller Geschäftsaktivitäten. 3. Lage a) Vermögenslage Die WISTEMA GmbH verfügt über eine geordnete Vermögenslage. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 10.528 T€ (VJ 10.331 T€) und beträgt ca. 64 % der Bilanzsumme. Das Eigenkapital deckt die Summe des Anlagevermögens. Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 16.520 T€ (Vorjahr 17.797 T€). Die Veränderungen der Bilanzpositionen betreffen auf der Aktivseite hauptsächlich den Anstieg des Anlagevermögens und der Vorräte sowie den Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Liquiden Mitteln. Auf der Passivseite betreffen die Veränderungen den Anstieg des Eigenkapitals sowie den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie aus Lieferungen und Leistungen. b) Finanzlage Oberstes Ziel der Finanzierungsstrategie der WISTEMA GmbH ist es in Bezug auf den Kapitalbedarf und der Kapitaldeckung, die konkurrierenden Anforderungen an die Rentabilität, Liquidität, Sicherheit und Unabhängigkeit aufeinander abzustimmen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft legt weiterhin Wert darauf, das Wachstum des Unternehmens möglichst aus eigener Kraft zu finanzieren. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 730 T€ (VJ 4.818 T€). Die Berechnung erfolgte an die Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21. c) Ertragslage Die WISTEMA GmbH erzielte im Geschäftsjahr bei einem Rückgang des Rohertrags von ca. 27 % ein Jahresergebnis von 1.696 T€ (VJ 3.253 T€). Während der Rückgang der Personalaufwendungen auf gesunkene Leistungsvergütungen zurückzuführen ist, sind die Provisionsaufwendungen annähernd proportional zum Umsatz gesunken. Die Abschreibungen sind aufgrund der getätigten Investitionen in das Lager Kerpen angestiegen. III. Prognosebericht Für 2024 rechnen wir mit einer leichten Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums als Folge einer erhöhten, wenn auch im Vergleich zum Jahr 2023 rückläufigen Inflation und eines anhaltend hohen Zinsniveaus. Die gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben außerordentlich hoch. Eine weitere Eskalation der aktuellen geopolitischen Konflikte könnte zu Beeinträchtigungen globaler Lieferketten und zu größeren Einschränkungen des Angebots von Energie, Industrierohstoffen und Zwischenprodukten führen. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten bergen erhebliche Risiken für die Marktentwicklung und die Rohstoffversorgung in Europa. Um sich auf dem Markt zu behaupten und unsere Ziele zu verwirklichen sind wir ständig auf der Suche nach neuen strategischen Geschäftspartnern und neuen Geschäftsfeldern. Darüber hinaus sind keine Änderungen der Geschäftspolitik vorgesehen. Die Geschäftsleitung rechnet mit einer stabilen Geschäftsentwicklung und im Geschäftsjahr 2024 gegenüber 2023 mit ähnlichen Umsatzerlöse und Roherträgen. Allerdings kann derzeit vor dem Hintergrund der erwähnten Unsicherheiten keine genauere Prognose hinsichtlich des Jahresüberschusses abgegeben werden IV. Risiken / Chancen 1. Risikobericht Die WISTEMA GmbH ist Marktpreisrisiken ausgesetzt sowie Risiken, die sich aus Schwankungen im Zahlungsstrom ergeben. Dazu zählen Währungs-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken. Währungsrisiken entstehen im Wesentlichen durch Wechselkursschwankungen bei Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmitteln, die nicht in Euro gehalten werden. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, werden durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Risiken bestehen ebenso auf Grund möglicher Forderungsausfälle, die von der WISTEMA GmbH im Regelfall durch eine Ausfallversicherung abgesichert werden, sowie durch Preiserhöhungen im Rohstoffsektor und bei der Verfügbarkeit bestimmter Rohstoffe. Die wichtigsten Rohstoffe unterliegen einer ständigen Risikobeobachtung. WISTEMA GmbH schränkt die Risiken dahingehend ein, dass Lieferverträge mit Partnern abgeschlossen werden, die eine hohe Bonität aufweisen, sowie durch den Zugriff auf mehrere Lieferquellen bei ein und demselben Produkt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit, dass die WISTEMA GmbH in der Beschaffung größeren Risiken ausgesetzt ist, ist eher gering. Der Markteinschätzung und den damit verbundenen Risiken begegnet die WISTEMA GmbH durch Markt- und Wettbewerbsbeobachtung bis auf Geschäftsfeldebene. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Risiken der künftigen Entwicklung bestehen weiterhin in der weltwirtschaftlichen Unsicherheit im Zusammenhang mit hohen Energiepreisen, Inflationsraten und hohen Zinsen. Auch der Krieg in der Ukraine birgt erhebliche Risiken für die Marktentwicklung in Europa. 2. Chancenbericht Das Unternehmen hat sich im Jahr 2015 erstmal durch EcoVadis prüfen lassen. EcoVadis ist ein Zertifizierungsunternehmen, das sich auf den Bereich CSR (Corporate Social Responsibility) spezialisiert hat. Es werden hauptsächlich 4 Schwerpunkte wie ethische Prinzipien (z.B. Korruption), Umweltprinzipien (z.B. Energieverbrauch), Soziale Prinzipien (z.B. Arbeitsbedingungen) und Lieferketten (z.B. Ökologische Leistung, soziale Praktiken) geprüft. Dadurch wurden sämtliche Geschäftsprozesse hinterfragt und gegebenenfalls optimiert. 2022 haben wir das Zertifikat "Silber" erhalten. Da die Nachfrage für nachhaltige Produkte stetig steigt und um die Zulieferung von Rohstoffen für Biodieselindustrien auszubauen, hat sich das Unternehmen im Herbst 2015 zertifizieren lassen. Um die Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen der Europäischen Erneuerbare Energien Richtlinie (EU REDII) sowie der Deutschen Biokraft- und Biostrom-Nachhaltigkeitsverordnungen nachzuweisen, unterzieht sich das Unternehmen einer jährlichen Zertifizierung unter REDcert. Neben der "Etablierung eines international ausgerichteten, praktikablen und transparenten Systems zur Zertifizierung von Biomasse und Bioenergie" kann der Standard für die Nachhaltigkeitszertifizierung in den Bereichen Nahrungs-, Futtermittel und der chemischen Industrie angewendet werden. Seit September 2022 hat die WISTEMA GmbH ein RSPO-Zertifikat. Ziel und Zweck ist die Sicherstellung, dass im Unternehmen korrekt und professionell mit nachhaltigen Palmölerzeugnissen umgegangen wird und die einschlägigen Regelungen beachtet werden. Damit tragen wir ebenfalls zur Erzeugung nachhaltiger, legaler, wirtschaftlich tragfähiger, umweltgerechter und sozialverträglicher Bewirtschaftung und Betriebsführung bei. DIE WISTEMA GmbH wird als Entsorgungsfachbetrieb jährlich zertifiziert. Im Jahr 2018 erfolgte die Umstellung auf die neue QM Norm DIN EN ISO 9001:2015. Dem Wettbewerb am Markt begegnet die Gesellschaft durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität. Wir sind offen für jede neue Geschäftsidee und aufgrund unserer guten Bonität und Liquidität in der Lage jeder Zeit zu investieren. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die WISTEMA GmbH mit Sitz in Dielheim ist beim Amtsgericht Mannheim im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 350921 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den §§ 242, 264 ff. des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge aufgenommen worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die vorliegende Bilanz auf den 31. Dezember 2023 schließt in vollem Umfang an die Bilanz auf den 31. Dezember 2022 an. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen nach der degressiven oder linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die im Berichtsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter bis 800 Euro werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Deren Abgang im Geschäftsjahr wird unterstellt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelabwertungen Rechnung getragen. Zudem wird eine Pauschalabwertung in Höhe von 1 % auf die nicht einzeln abgewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Kursgesicherte Forderungen in ausländischer Währung sind mit dem Sicherungskurs bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalbeträgen bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelabwertungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Fremdwährungsguthaben werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter erstmaliger Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Zukünftig erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentensteigerungen wurden mit 0 % berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung zum 31.12.2023 auf 1,82 %. Bei dem Rechnungszins handelt es sich gemäß Anwendung des § 253 Abs. 2 HGB n. F. um den gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahr für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Steuerrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden - sofern wesentlich - nach Maßgabe der Abzinsungsverordnung abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. III. Angaben zu Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, wurden zum Bilanzstichtag keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Der für Ausschüttungen gesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T-Euro 19 resultiert in voller Höhe aus der Anwendung des § 253 Abs. 2 HGB n. F., wonach der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsrückstellung der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T-Euro 167 (Vorjahr T-Euro 167) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T-Euro 919 (Vorjahr T-Euro 1.086) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T-Euro 253 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T-Euro 4 (im Vorjahr T-Euro 282) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T-Euro 103 (im Vorjahr T-Euro 158) enthalten. Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T-Euro 37 werden mit Erträgen aus den Finanzanlagen in Höhe von T-Euro 12 verrechnet und unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Herr Lars Friedel, Dielheim Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich beschäftigt:
Am Bilanzstichtag bestehen im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Geschäftsräumen und aus Miet-/ Leasingverpflichtungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung (T-Euro 141 p. a.). Mittels Mikro-Hedging werden in Fremdwährung getätigte Warenverkäufe des Geschäftsjahres 2023 (T-Euro 713; Bilanzposten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) über den Abschluss von Devisentermingeschäften gegen Währungsrisiken abgesichert. Der Marktwert der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag beträgt T-Euro -13. Die Bewertung beruht auf eigenentwickelten Modellen der Vertragspartner (Banken). Die Gesellschaft ist an der WISTEMA Nutrition GmbH, Dielheim, zu 100 % beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt T-Euro 167 zum 31.12.2022 (letzter vorliegender Jahresabschluss). Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T-Euro 84. Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023 liegt noch nicht vor. Die Gesellschaft ist an der GALVACHEM Chemiehandelsgesellschaft mbH, Kerpen, zu 100 % beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt T-Euro 409 zum 31.12.2023. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von T-Euro 44.
Dielheim, den 15.08.2024 gez. Lars Friedel gez. Abdelatif Ben Maamar El Akrouche Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WISTEMA GmbH Dielheim - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WISTEMA GmbH, Dielheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 15.08.2024 WISTA
AG
gez. Th. Rondot, Wirtschaftsprüfer gez. H.-J. Philipp, Wirtschaftsprüfer |
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