Meiser USA Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eva Martina Wolf seit 15.9.2025 | Prokura |
Dominik Johannes Meyer seit 15.9.2025 | Prokura |
Marcus Franz-Josef Lauer seit 1.4.2025 | Geschäftsführer |
Claudia Wagner seit 22.2.2022 | Prokura |
Michael Blau seit 4.12.2020 | Prokura |
Klaus-Peter Rauber seit 4.12.2020 | Prokura |
Sascha Glässner seit 4.12.2020 | Prokura |
Daniel Kallus seit 4.12.2020 | Prokura |
Bernd Paulus seit 4.12.2020 | Prokura |
Stefan Klein seit 4.12.2020 | Prokura |
Christian Kirsch seit 27.4.2016 | Prokura |
Jürgen Langenfeld seit 27.4.2016 | Prokura |
Ulrich Kaspar Siegfried Meiser seit 9.10.2008 | Geschäftsführer |
Wolfgang Edmund Johannes Meiser seit 9.10.2008 | Geschäftsführer |
Erich Petry seit 11.1.2005 | Prokura |
Edmund Meiser seit 26.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stahlhandel Meiser OHGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gebrüder Meiser GmbHSchmelzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Gegenstand des Unternehmens Das Tätigkeitsfeld des Unternehmens umfasst im Wesentlichen die Herstellung und den Vertrieb von Gitterrosten und Treppenanlagen, die Bearbeitung von Stahlrohren, Blechen und Coils, sowie die Herstellung von Spaltband und verzinktem Bandeisen. Darüber hinaus bietet MEISER seinen Kunden umfangreiche Planungsleistungen bei komplexen Bauprojekten. Gesamtwirtschaftliche Situation Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Berichtszeitraum können durchweg als gut beschrieben werden. Insbesondere bis zum Sommer 2011 waren die BIP Wachstumsraten bzw. das Geschäftsklima auf gutem Niveau. Vor diesem Hintergrund können wir von einer ordentlichen Nachfrage nach unseren Produkten berichten, insbesondere auf dem deutschen Markt. Die Stimmung und auch die Wachstumsraten haben sich jedoch mit dem dramatischen Verschärfen der europäischen Staatskrise im Juli 2011 deutlich verschlechtert bzw. verlangsamt. Konkrete Auswirkungen auf unser Geschäft können wir bis heute noch nicht feststellen, aber man muss für 2012 mit spürbar schwierigeren Marktbedingungen bzw. einer erneuten Rezession rechnen. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 2.1. Überblick über den Geschäftsverlauf Die Entwicklung auf dem Stahlmarkt bzw. der Verlauf der Stahlpreise ist im Berichtszeitraum ein unmittelbares Spiegelbild der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Gestützt durch die gute Nachfrage sind die Stahlpreise im Verlauf des Jahres kontinuierlich gestiegen und erreichten im Mai 2011 ihren Höhepunkt. Durch das Einsetzen der bereits oben angesprochenen europäischen Staatskrise sank jedoch die Nachfrage unmittelbar, was zu einem Preisverfall in der zweiten Jahreshälfte führte. Die Notierungen an der London Metal Exchange (LME), für den für MEISER ebenfalls wichtigen Rohstoff Zink, bewegten sich im Geschäftsjahr 2010/2011 in einem relativen engen Korridor zwischen 2.000 - 2.500 $/to. und ermöglichten somit eine recht stabile Kalkulationsbasis. Im Verbund der MEISER Gruppe konnten durch den weltweiten Einkauf günstige Marktbedingungen genutzt werden. Die Rohstoffversorgung unserer Werke war jederzeit gewährleistet. 2.2 Lage des Unternehmens Vermögenslage Am Ende des Geschäftsjahres 2010/2011 konnte das in 2008 begonnene Investitionsprogramm mit einem Volumen von insgesamt ca. 40 Mio. € weitgehend abgeschlossen werden. Es handelt sich hierbei um das größte Einzelinvestitionsvorhaben in der Geschichte der MEISER Gruppe, in dessen Rahmen das Hauptproduktionswerk von MEISER in Schmelz-Limbach in vier Jahren grundsätzlich neu aufgestellt und auf einer Erweiterungsfläche von ca. 50.000 qm ausgebaut wurde. Im Einzelnen wurde die vorhandene Landstraße verlegt, was alleine schon Erdbewegungen im Volumen von ca. 350.000 m³ erforderte, eine hochmoderne Verzinkungsanlage inkl. Logistikzentrums errichtet, ein neues Rohrwerk und effiziente Infrastruktur in Betrieb genommen. Mit dieser Baumaßnahme wurden wesentliche Weichen für die kommenden 20 Jahre gestellt und die Basis für weiteres Wachstum am Hauptstandort geschaffen. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr 2010/2011 von insgesamt T€ 22.318 übersteigen die Abschreibungen (T€ 4.335) und die Abgänge (T€ 74) unter Berücksichtigung von Zuschreibungen (T€ 49) per Saldo um T€ 17.958. Auf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags blieb das Eigenkapital unverändert. Die Stille Beteiligung wurde planmäßig um T€ 1.000 zurückgeführt. Unter Einbeziehung der Stillen Beteiligung beträgt die Eigenkapitalquote bei deutlich gestiegener Bilanzsumme 36,7 % (Vorjahr: 44,7 %). Die Investitionen wurden unter Berücksichtigung von Investitionszuschüssen und zusätzlichen Kreditmitteln (T€ 12.000) zu einem großen Teil auch aus dem eigenen Cash-flow finanziert. Die Nettoverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vor dem Hintergrund der enormen Investitionen um T€ 17.501 auf T€ 34.448 gestiegen. Ertragslage Das vergangene Geschäftsjahr 2010/2011 war für MEISER ein erfolgreiches Jahr und brachte zudem in einigen Bereichen neue Bestmarken. Die überwiegend positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten genutzt werden, um zum einen das Geschäftsvolumen deutlich anzuheben und zum anderen die Rendite zu steigern. So konnte zunächst der Umsatz um 18 % von T€ 146.147 auf T€ 172.206 gesteigert werden, den höchsten Wert der Unternehmensgeschichte. Die Steigerung war sowohl preis- als auch mengenbedingt und wurde von allen Sparten getragen. Die Gesamtleistung beträgt T€ 172.346 nach T€ 149.535 im Vorjahr. Der Rohertrag beläuft sich auf T€ 47.313 (Vj.: T€ 40.470). Die Rohertragsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) konnte trotz stark gestiegenen Umsatzes mit 27,5 % gegenüber dem Vorjahr (27,1 %) leicht verbessert werden, sicherlich auch unterstützt durch die im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Nachfrage der Kunden. Die Personalkosten sind bedingt durch die Mengensteigerungen von T€ 17.962 auf T€ 19.801 gestiegen, jedoch prozentual auf 11,5 % gesunken. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind investitionsbedingt um T€ 546 auf T€ 4.335 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um T€ 1.011 auf T€ 17.842 gestiegen. Der wesentliche Kostentreiber waren die deutlich gestiegenen Aufwendungen für fremde Verkehrsleistungen (+T€ 1.053). Die Zinsaufwendungen betragen T€ 2.811 nach T€ 1.753 im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von T€ 4.385 auf T€ 7.603. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung betrug im Berichtszeitraum T€ 7.458 gegenüber T€ 4.347 im Vorjahr und wird komplett an die Muttergesellschaft Stahlhandel Meiser KG abgeführt. Finanzlage Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Cash-flow (bestehend aus Jahresüberschuss T€ 7.458, Abschreibungen auf Anlagevermögen T€ 4.548 und Auflösung Sonderposten -T€ 413) aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 11.593 erwirtschaftet. Die Finanzlage ist weiterhin geordnet und solide. 3. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. 4. Risiko- und Chancenbericht Im Geschäftsjahr 2010/2011 hat MEISER seine bewährte Wachstumsstrategie konsequent weitergeführt. Durch den Ausbau des Vertriebsnetzwerkes und neuer Geschäftsfelder konnte die Abhängigkeit von regionalen Märkten und einzelnen Branchen weiter gesenkt werden. Den Risiken auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten, die in der Vergangenheit geprägt waren durch sehr große Volatilität der Stahl- und Zinkpreise, begegnet MEISER mit schnellen Reaktionszeiten. Die operativ Verantwortlichen stehen im engen Kontakt mit Kunden und Lieferanten um auf eventuelle Preis- und Mengenrisiken auf den Märkten zu reagieren. Mit den meisten Lieferanten bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Die MEISER Produktionsanlagen werden von der eigenen Werkstatt in einem permanenten Prozess optimiert. Auf diesem Weg können mögliche Produktionsrisiken frühzeitig erkannt und diesen entsprechend begegnet werden. Insgesamt ist die Risikosituation bei MEISER weiterhin begrenzt und überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken liegen derzeit nicht vor. 5. Prognosebericht MEISER hat trotz Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2009 und 2010 an dem umfangreichen Investitionsprojekt festgehalten und bereits im Geschäftsjahr 2010/2011 davon profitiert. Durch die Investitionsmaßnahmen wurden die Produktionskapazität erweitert und vor allem die betrieblichen Abläufe optimiert. Risiken wird vorausschauend und angemessen begegnet. Die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Kostensenkung haben das Unternehmen effizienter und schlagkräftiger gemacht und bilden eine gute Ausgangsbasis für weiteres Wachstum bzw. eine stabile Entwicklung auch in Zeiten, die keine optimalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bieten. Für das Geschäftsjahr 2011/2012 gehen wir von einer weiter gestärkten Umsatzentwicklung und weiterhin positiven Ergebnissituation aus.
Schmelz-Limbach, 10.12.2011 Edmund Meiser, Geschäftsführer Wolfgang Meiser, Geschäftsführer Ulrich Meiser, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt in Teilbereichen in zulässiger Weise vor (Art. 67 Abs. 8 S. 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst. Effekte aus der Umstellung auf das BilMoG im Zeitpunkt der Erstanwendung (01.10.2010) ergeben sich im Bereich der Pensionsrückstellungen sowie den sonstigen Rückstellungen. Zum 01.10.2010 wurde aufgrund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG ein außerordentlicher Aufwand in Höhe von € 27.484,00 sowie ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von € 10.000,00 bilanziert. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um folgende Posten erweitert: - Kundenstämme - Forderungen gegen nahestehende Unternehmen - Forderungen gegen Gesellschafter - Disagio - Andere Abgrenzungsposten - Stille Beteiligung - Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen - Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der ausgewiesenen Kundenstämme wurden 15 Jahre, für die EDV-Programme 3 bzw. 4 Jahre zu Grunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei den Anlagenzugängen blieben die Aktivierungsgrundsätze unverändert. Fremdlieferungen und -leistungen sind mit den Rechnungsbeträgen einschließlich aller Nebenkosten und abzüglich Rabatten und Skonti aktiviert. Die selbsterstellten Anlagen wurden mit den Lohneinzel- und den Materialeinzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen von beweglichen Wirtschaftsgütern mit Zugang ab dem 01.01.2008 bis zum 31.12.2008 wurden ausschließlich linear abgeschrieben. Zugänge ab dem 01.01.2009 wurden im Rahmen der steuerlich zulässigen Höchstsätze grundsätzlich nach der degressiven Methode abgeschrieben. Ab dem 01.01.2008 werden Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 beim Zugang in einen Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die zu Grunde gelegten Abschreibungssätze entsprechen unter Berücksichtigung des Mehrschichtbetriebes der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bei den Finanzanlagen wurden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Soweit der zum Bilanzstichtag beizulegende Wert niedriger war, wurde dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen. Im Bereich des Vormaterials ist die Gesellschaft bei der Bewertung der Hauptmaterialgruppe "Coils schwarz" im Geschäftsjahr 2010/2011 auf Grund der nachhaltigen Stahlpreisentwicklung von der Lifo-Methode abgekehrt. Im Vergleich zur Lifo-Methode ergibt sich ein um T€ 176 höherer Wertansatz. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (abgesehen von dem aktivierten Körperschaftsteuerguthaben) und die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Das Körperschaftsteuerguthaben ist zum Barwert unter Anwendung eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Seit 01.01.2005 besteht eine Warenkreditversicherung. Forderungen, die auf Fremdwährungen außerhalb der Eurozone lauten, sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet. Seit 17.07.2007 besteht ein Forderungskaufvertrag. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von € 18,2 Mio. verkauft. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betrifft Mittel der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Er wird entsprechend der Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter aufgelöst. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Bezüglich der latenten Steuern wird auf Abschnitt V. 5. verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bezüglich der latenten Steuern wird auf Abschnitt V. 5. verwiesen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die auf Fremdwährungen außerhalb der Eurozone lauten, sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet. Die Eventualverbindlichkeiten sind in Höhe des Betrages vermerkt, für den die Gesellschaft nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag haftet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem "Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2010/2011" dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich wie folgt:
3. Pensionsrückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von € 27.484,00, der als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen wurde. 4. Sonstige Rückstellungen
5. Verbindlichkeiten Die nach §§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1 a und b HGB erforderlichen Angaben ergeben sich wie folgt:
Die gesicherten Beträge sind durch Sicherungsübereignungen, Zessionen und Grundschulden besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 299 (Vj.: T€ 224) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von € 16 (Vj.: T€ 1). 6. Mitzugehörigkeitsvermerke
7. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Seit dem 17.07.2007 besteht ein Forderungskaufvertrag. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von € 18,2 Mio. verkauft. Zweck des Forderungskaufvertrags ist es, der Gesellschaft kurzfristige Betriebsmittel zum Ausgleich kurzfristiger Verbindlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die vertraglichen Konditionen entsprechen marktüblichen Vereinbarungen. Wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. Seit Januar 1999 besteht ein Immobilien-Leasingvertrag (vgl. unten V.3.). Zweck des Leasingvertrags ist die Verbesserung der Bilanzstruktur. Die vereinbarten Leasingkonditionen sind marktüblich. Wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. Seit September 2010 besteht ein Leasingvertrag für eine Fertigungsstraße (vgl. unten V.3.). Zweck des Leasingvertrags ist die Verbesserung der Bilanzstruktur. Die vereinbarten Leasingkonditionen sind marktüblich. Wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Gitterroste und resultieren mit rund 63 % aus dem Inlandsgeschäft. 2. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne Gemäß Vertrag vom 26.03.2008 wurde der Gewinn von € 7.458.107,44 an die Obergesellschaft (Organträger) abgeführt. 3. Belastung durch Ertragsteuern Die (beim Organträger anfallenden) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Angaben 1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen
1) Sanierungsmaßnahmen sind eingeleitet 2) Verkauf der Anteile nach dem Bilanzstichtag 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Auf Grund von Dauerschuldverhältnissen bestehen im Wesentlichen folgende finanzielle Verpflichtungen: - Verpflichtungen aus Immobilien-Leasingvertrag in Höhe von T€ 969 (Laufzeit bis 2021). - Verpflichtungen aus Leasingvertrag Fertigungsstraße in Höhe von T€ 518 (Laufzeit bis 2016). - Die Gesellschaft hat mit Kaufvertrag vom 03.05.2011 ein unbebautes Grundstück erworben. Besitz, Nutzen und Lasten gehen mit Wirkung zum 03.05.2012 (Übertragungsstichtag) über. Die finanziellen Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag betragen T€ 1.460. 4. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag lagen folgende vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB vor:
Mit einer Inanspruchnahme der Gebrüder Meiser GmbH ist auf Grund der wirtschaftlichen Entwicklung der betreffenden Gruppenunternehmen derzeit nicht zu rechnen. 5. Latente Steuern Angaben gem. § 285 Nr. 29 HGB:
Auf eine Aktivierung der latenten Steuerdifferenz wurde beim Organträger verzichtet. 6. Angaben der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigte einschl. der Gesellschafter-Geschäftsführer nachstehende Mitarbeiter:
7. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Einzelvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer sind - Herr Edmund Meiser - Herr Wolfgang Meiser - Herr Ulrich Meiser 8. Angaben über die Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB Die Angaben gem. § 285 Nr. 9 a) HGB unterbleiben mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 9. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB, Honorar des Abschlussprüfers
Schmelz-Limbach, 10.12.2011 GEBRÜDER MEISER GMBH Edmund Meiser, Geschäftsführer Wolfgang Meiser, Geschäftsführer Ulrich Meiser, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.06.2012 festgestellt. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 30.09.2011 der Gebrüder Meiser GmbH den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gebrüder Meiser GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis 30.09.2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dillingen, den 14.12.2011 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
Helmut Ternig, Wirtschaftsprüfer Harry Hartz, Wirtschaftsprüfer |
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