Reuss Private Holding AG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marion Kornmayer seit 12.11.2025 | Vorstandsmitglied |
Alina Kriechel seit 22.8.2024 | Prokura |
René Assion seit 25.9.2023 | Prokura |
Markus Sänger seit 12.10.2018 | Prokura |
Christoph Küppers seit 12.10.2018 | Prokura |
Mirko Siepmann seit 2.4.2014 | Vorstandsmitglied |
Markus Gaubatz seit 7.3.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Reuss Private Group AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BN & Partners Capital AGErftstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTSVERZEICHNIS Bestätigungsvermerk 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BN & Partners Capital AG, Erftstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BN & Partners Capital AG, Erftstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BN & Partners Capital AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Wertpapierinstituts vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Wertpapierinstituts zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Wertpapierinstituts vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Wertpapierinstituts zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Wertpapierinstituts vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 15. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Thomas Volkmer, Wirtschaftsprüfer Sven Capousek, Wirtschaftsprüfer BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Anhang zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß den §§ 264 ff. und 284 ff. HGB und unter Beachtung der für Wertpapierinstitute geltenden Vorschriften nach den §§ 340 ff. HGB, der RechKredV sowie des AktG aufgestellt. Die BN Capital ist unter der Nr. HRB 77909 beim Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Ausweis Die Darstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (Staffelform) entspricht dem Formblatt 1 und 3 der RechKredV. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des Grundsatzes der Fortführung der Gesellschaft (Going-Concern-Prinzip). Die Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten in Höhe des Nennbetrages angesetzt. Die Bewertung der Immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei geringwertigen Anlagegütern unter 250 € erfolgte eine sofortige aufwandswirksame Verrechnung. Vermögensgegenstände mit einem Wert von 250 € bis 1.000 € werden in einen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre nach § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die Sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet. Die anderen Rückstellungen wurden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Inanspruchnahme mit ihren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen (Anlagespiegel)
Bei den immateriellen Anlagewerten handelt es sich um eine Domain, welche keiner Abschreibung unterliegt. Die Abschreibungen auf die Sachanlagen werden linear über den Zeitraum der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Der Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) wird linear über fünf Jahre nach § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. Für die im BMF-Schreiben (IV C3-S2190/21/10002:013) vom 26.02.2021 genannten immateriellen und materiellen Vermögensgegenstände wurde mit Wirkung zum 01.01.2023 auf die Ausübung des Wahlrechts verzichtet. 2. Die Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Von den Forderungen an Kunden in Höhe von 3.387 T€ (Vorjahr: 2.902 T€) entfallen 1.807 T€ (Vorjahr: 1.519 T€) auf verbundene Unternehmen. 3. Bei den Sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im um Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 480 T€ (Vorjahr: 451 T€) mit einer Restlaufzeit von bis zu zwölf Monaten. 4. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von 5.543 T€ (Vorjahr: 3.683 T€) entfallen 3 T€ (Vorjahr: 0 T€) auf verbundene Unternehmen. 5. Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 112 T€ (Vorjahr: 157 T€) setzen sich im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten i.H.v. 11 T€ (Vorjahr: 87 T€), aus Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 8 T€ (Vorjahr: 17 T€) und aus Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen i.H.v. 93 T€ (Vorjahr: 16 T€) zusammen. 6. Eigenkapital Das unter diesem Posten ausgewiesene gezeichnete Kapital ist das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 50 T€. Es besteht aus 2.000 Stückaktien im rechnerischen Wert von jeweils 25,00 €. Die Aktien wurden als Namensaktien ausgegeben. Jede Aktie gewährt eine Stimme. In Vorjahren erfolgten Einzahlungen in die Kapital- und Gewinnrücklagen in Höhe von insgesamt 525 T€. Im aktuellen Jahr wurde eine Gewinnrücklage in Höhe von 382 TEUR gebildet. 7. Andere Rückstellungen
8. In Vorjahren wurde ein Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken" nach § 340g HGB in Höhe von 340 T€ gebildet. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Provisionserträge in Höhe von 81.244 T€ (Vorjahr: 109.840 T€) entfallen in Höhe von 72.646 T€ (Vorjahr: 97.502 T€) auf den Fondsadvisorybereich. Darin sind periodenfremde Provisionserträge in Höhe von 106 T€ (Vorjahr: 32.716 T€) enthalten. Provisionserträge in Höhe von 8.542 T€ (Vorjahr: 12.286 T€) entfallen auf Anbindungsgebühren, Anlageberatung und -vermittlungen (Non-Fondsadvisory-Bereich). Darin sind periodenfremde Provisionserträge in Höhe von 44 T€ (Vorjahr: 381 T€) enthalten. Der Restbetrag von 56 T€ entfällt auf sonstige Positionen (Vorjahr: 51 T€). Darin sind periodenfremde Provisionserträge in Höhe von 3 T€ (Vorjahr: 0 T€) enthalten. Die Provisionsaufwendungen in Höhe von 79.124 T€ (Vorjahr: 107.734 T€) entfallen in Höhe von 71.408 T€ (Vorjahr: 96.270 T€) auf den Fondsadvisorybereich. Darin sind periodenfremde Provisionsaufwendungen in Höhe von 106 T€ (Vorjahr: 32.712 T€) enthalten. Provisionsaufwendungen in Höhe von 7.716 T€ (Vorjahr: 11.463 T€) entfallen auf Anlageberatung und -vermittlungen (Non-Fondsadvisory-Bereich). Darin sind periodenfremde Provisionsaufwendungen in Höhe von 47 T€ (Vorjahr: 375 T€) enthalten. Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 194 T€ (Vorjahr: 291 T€) betreffen im Wesentlichen Erträge aus einem Schadenfall in Höhe von 80 T€, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 50 T€ (Vorjahr: 161 T€), Dienstleistungsvergütungen in Höhe von 56 T€ (Vorjahr: 111 T€) und periodenfremden Erträgen in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: 9 T€). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 1.350 T€ (Vorjahr: 1.356 T€) unterteilen sich in Personalaufwand über 768 T€ (Vorjahr: 915 T€) und andere Verwaltungsaufwendungen über 582 T€ (Vorjahr: 442 T€). Wesentliche Positionen in den anderen Verwaltungsaufwendungen sind Aufwendungen für Lizenzen und Datenlieferungen mit 103 T€ (Vorjahr: 78 T€), Versicherungen mit 60 T€ (Vorjahr: 59 T€), Raumaufwendungen mit 43 T€ (Vorjahr: 43 T€), Beiträge in Höhe von 99 T€ (Vorjahr: 26 T€) und Aufwendungen für Wartungsarbeiten Soft- und Hardware in Höhe von 156 T€ (Vorjahr: 57 T€). Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Vorstände wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Aufsichtsrat hat keine Bezüge in 2023 erhalten. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug im Jahr 2023 25 T€ (Vorjahr: 21 T€), für andere Bestätigungsleistungen wurden 34 T€ (Vorjahr: 40 T€) berechnet. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Gesellschaftsorgane Vorstand:
Aufsichtsrat:
2. Verbundene Unternehmen An der Gesellschaft ist die Reuss Private Holding AG, Erftstadt, zu 100% beteiligt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Reuss Private Group AG in Pfäffikon, Schweiz, einbezogen, der bei uns erhältlich ist. 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich per 31. Dezember 2023 auf 92 T€ (Vorjahr: 0 T€). 4. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 9,75 (Vorjahr: 7,68) Arbeitnehmer beschäftigt. Der Vorstand schlägt die nachfolgende Gewinnverwendung des Jahresüberschuss in Höhe von 633.247,49 € (Vorjahr 630 T€) vor: Es wird ein Betrag von 400.000,00 € als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Ein Betrag von 233.247,49 € wird in die Gewinnrücklage eingestellt. 5. Nachtragsbericht Im Bereich Fonds-Advisory wurde ein Mandat zum 31.03.2024 gekündigt. Aufgrund dieser Kündigung erwarten wir in 2024 einen wesentlichen Rückgang der Bruttoumsatzerlöse. Auswirkungen auf den Jahresüberschuss halten wir für unwesentlich.
Erftstadt, den 08. März 2024 BN & Partners Capital AG Mirko Siepmann, Vorstand Lagebericht 2023BN & Partners Capital AG, ErftstadtInhaltsverzeichnis 1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1.1 GESCHÄFTSMODELL 2 WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN 2.2 GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE DER GESELLSCHAFT 2.2.1 VERMÖGENSLAGE 2.2.2 FINANZLAGE 2.2.3 ERTRAGSLAGE 2.3 FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN 2.4 GESAMTAUSSAGE 3 ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT 4 BERICHT ÜBER DIE BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN NACH § 312 AKTG 5 PROGNOSEBERICHT 6 CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die BN & Partners Capital AG (BN & Partners) ist ein nach § 15 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) reguliertes mittleres Wertpapierinstitut mit der Erlaubnis zur Anlageberatung und zur Anlagevermittlung. Schwerpunkt der Tätigkeit ist der Betrieb eines Haftungsdachs für vertraglich gebundene Vermittler (vgV). Dabei konzentriert sich die BN & Partners im Wesentlichen auf die Unterstützung der vgV in ihrem täglichen Kundengeschäft. Bei den betreuten Kunden im Endkundensegment handelt es sich überwiegend um Privatkunden mit Sitz in Deutschland. In seltenen Fällen werden auch Kunden mit Wohnsitz im Ausland im Rahmen der passiven Dienstleistungsfreiheit betreut, wenn diese entsprechende Dienstleistungen nachfragen. Die überwiegende Anzahl von Kunden stammt aus der Vermittlung durch unsere vgV. Neben dem Endkundengeschäft berät die BN & Partners auch mehrere Kapitalverwaltungsgesellschaften bzw. Investmentvermögen (Investmentfonds) dieser Gesellschaften sowie den Vermögensverwalter Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG im Wege einzelner Mandate. Insgesamt beschäftigt die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023: Einen Vorstand, drei weitere Mitarbeiter in Vollzeit, zwei Mitarbeiter in Teilzeit, sowie zwei studentische Aushilfen. Es sind insgesamt vier Prokuristen bestellt. Unternehmensstrategie Wir haben folgende Dienstleistungen im Rahmen der Unternehmensstrategie definiert: Anlageberatung /-vermittlung gegenüber Kunden Bei der Anlageberatung berät der vgV Kunden im Namen und auf Rechnung der BN & Partners Capital AG. Die Anlageberatung besteht aus der Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter bezüglich Geschäften in Finanzinstrumenten, wobei sich die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers stützt und /oder als für ihn geeignet dargestellt wird. Ganz allgemein kann der vgV sämtliche über die an BN & Partners Capital AG angebundenen Verwahrstellen verfügbare Finanzinstrumente vermitteln / beraten, sofern keine Einschränkung aufgrund nicht nachgewiesener Sachkunde auferlegt wurde. Anlageberatung zu Finanzportfolioverwaltungsmandaten der Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG In Zusammenarbeit mit der Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG können die an das Haftungsdach angebundenen vgV ihren Kunden Finanzportfolioverwaltungsverträge mit der Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG vermitteln. Es können hierbei individuelle und modellhafte Finanzportfolioverwaltungsverträge vermittelt werden. BN & Partners Capital berät den Finanzportfolioverwalter in Bezug auf die Zusammensetzung der Portfolien der Kunden, die Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG fungiert in dieser Konstellation als Finanzportfolioverwalter. Die vgV können weiterhin Kunden sowohl über das Haftungsdach von BN & Partners Capital beraten als auch in weitere Finanzportfolioverwaltungslösungen der Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG vermitteln. Fondsadvisory Wir begleiten Fonds-Initiatoren bei der Realisierung eigener Investmentideen, indem wir sie bei der Auswahl von KVG und Depotbanken und der Produktgestaltung beraten und unterstützen, sowie Kontakte zu potenziellen Investoren herstellen. Wir sind in der Folge dann als Advisor im Rahmen der Anlageberatung tätig. Wir lassen uns bei der Anlagestrategie wiederum vom Initiator beraten, sofern dieser über die notwendige Erlaubnis verfügt. Neben Investmentfondsprodukten kann diese Tätigkeit auch im Rahmen anderer Produktgestaltungen, wie z.B. aktiv gemanagter Zertifikate, umgesetzt werden. Consulting Wir unterstützen Kunden und Geschäftspartner als Consulting-Dienstleister z.B. bei der Gestaltung von Geschäftsmodellen im Finanzdienstleistungsbereich. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesamtwirtschaftliche und finanzielle Lage für Deutschland und Europa, insbesondere hinsichtlich Konjunktur, Wachstum, Inflation, Geldpolitik und Zinsen stellt sich wie folgt dar. Konjunktur und Wachstum: Trotz Herausforderungen in 2023 haben Wirtschaft und Finanzmärkte besser entwickelt als erwartet. In den USA zeichnet sich eine "superweiche Landung" ab, während in Europa eine Besserung der Lage im verarbeitenden Gewerbe für Anfang 2024 prognostiziert wird. In Europa wachsen die Verbrauchereinkommen schneller als die Preise, was auf einen Aufschwung im Frühjahr 2024 hoffen lässt. Inflation: Die Inflation hat sich 2023 auf beiden Seiten des Atlantiks entspannt. Allerdings wird die Inflationsrate wahrscheinlich nicht auf das niedrige Vorkrisenniveau zurückkehren. Grünere Wirtschaftspolitik und demografische Entwicklungen könnten die Inflation langfristig auf einem höheren Niveau halten. Geldpolitik: Die abgeschwächte Inflation ermöglicht es Zentralbanken in den USA, Großbritannien und der Eurozone, ihre Geldpolitik zu lockern, was zur Verbesserung der globalen Wirtschaftslage beitragen könnte. Zinsen: Die Leitzinsen haben vermutlich ihren Höhepunkt erreicht und werden wahrscheinlich leicht sinken, allerdings könnten die Zinsen für Staatsanleihen aufgrund langfristig höherer Inflation leicht steigen. Für Deutschland speziell: Das BIP ist 2023 leicht gesunken, beeinflusst von hohen Energiepreisen, steigenden Zinsen, schwacher Nachfrage und politischer Unsicherheit. Ab dem zweiten Quartal 2024 könnte eine Verbesserung des globalen Handels und der Verbraucherstimmung der deutschen Wirtschaft Auftrieb geben. Die Inflation hat sich schrittweise abgeschwächt, bleibt jedoch durch verschiedene Faktoren wie Steuererhöhungen und das Ende staatlicher Unterstützungen höher als sie sonst wäre. Die Inflationsrate für 2023 wurde mit 5,9 % berichtet, nach 6,9 % im Vorjahr. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von 633 TEUR erwirtschaftet. Das Ergebnis liegt damit auf dem sehr zufriedenstellenden Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist um ca. 12% gesunken und blieb somit hinter der Prognose zurück, was im Wesentlichen an dem unerwartete Austritt einiger vertraglich gebundener Vermittler lag. Als besonders wachstumsstark zeigte sich in 2023 erneut das Geschäftsfeld Fondsadvisory, wo wir, wie bereits in den vorangegangenen Jahren, - weitere Fondsmandate hinzugewinnen konnten. Zur Bewertung des Geschäftsverlaufs und im Hinblick auf die Unternehmensteuerung wird auf verschiedene finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zurückgegriffen. Ein Steuerungsindikator sind hierbei die Assets under Administration (AuA), wobei hier aufgrund der unterschiedlichen Ertragsarten und Margen zwischen AuA im Bereich Fonds-Advisory und im "Endkundenbereich" differenziert wird. Weiterer Steuerungsindikator ist die Kundenanzahl im "Endkundenbereich". Die AuA im Endkundenbereich entwickelten sich im Geschäftsjahr von rd. 1.163 Mio. EUR (581 Mio. EUR Anlageberatung/Anlagevermittlung + 582 Mio. Vermittlung in die VV), auf rd. 1.309 Mio. EUR (672 Mio. EUR Anlageberatung/Anlagevermittlung + 637 Mio. Vermittlung in die VV), was einem Anstieg von ca. 12,5 % entspricht. Die Kundenanzahl hat sich im Geschäftsjahr von 7.698 auf 7.638 entwickelt, was einem Rückgang von 0,8 % entspricht. Wesentliche Ertragsbestandteile sind die Abschluss- und Bestandsprovisionen sowie die im Fonds-Advisory vereinnahmten Anteile an den jeweiligen Verwaltungsgebühren, die für das gehaltene Kundenvolumen von den Produktgebern vergütet werden. Damit ist das Volumen betreuter Kundenvermögen und indirekt sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und deren Einfluss auf die Börsen weiterhin die maßgeblichen Einflussfaktoren für unser Geschäftsmodell. Im Fonds-Advisory entwickelten sich die AuA von 8.613 Mio. EUR auf 10.166 Mio. EUR. Dies entspricht einem Anstieg von rd. 18,0 %. Insgesamt werden hier aktuell 75 Fondsmandate betreut (Vorjahr 72). 2.2.1 Vermögenslage Per 31.12.2023 beträgt die Bilanzsumme 8.155 TEUR (2022: 5.923 TEUR). Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Forderungen an Kreditinstitute zum Bilanzstichtag. Der Anstieg der Forderungen an Kreditinstitute um 1.743 TEUR resultiert im Wesentlichen aus Performance Fees im Advisory-Bereich. Die Forderungen an Kunden beliefen sich zum Stichtag auf 3.387 TEUR gegenüber 2.902 TEUR im Vorjahr, die Forderungen an Kreditinstitute betrugen zum Stichtag 4.278 TEUR (2022: 2.535 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betrugen 5.543 TEUR (2022: 3.683 TEUR). Es handelt sich überwiegend um Provisionsansprüche der vertraglich gebundenen Vermittler zum Stichtag. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen 50 TEUR (2022: 53 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen 112 TEUR (2022: 157 TEUR). Weitere signifikante Fremdkapitalpositionen liegen nicht vor. Auch im Jahr 2023 kam die Gesellschaft ohne zusätzliche Fremdfinanzierungen aus. Die Rückstellungen sind von 215 TEUR in 2022 auf 123 TEUR in 2023 gesunken. Neben dem eingezahlten Gesellschaftskapital von 50 TEUR definieren eine Kapitalrücklage von 520 TEUR und eine Gewinnrücklage von 387 TEUR die Bestandteile des Eigenkapitals. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft 1.590 TEUR (i. Vj. 1.207 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 19 % (i. Vj. 20 %). 2.2.2 Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 890 TEUR. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können sämtliche betrieblichen Aufwendungen fristgerecht bedient werden. Die Finanzlage ist geordnet; die Liquidität war jederzeit gegeben. 2.2.3 Ertragslage Wir haben das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 633 TEUR abgeschlossen. Die Provisionserträge sind von 109.840 TEUR auf 81.244 TEUR (-26%) gesunken. Der Provisionsaufwand ist um 27% von 107.734 TEUR auf 79.124 TEUR gesunken. Insgesamt beträgt das Provisionsergebnis 2.120 TEUR (2022: 2.106 TEUR). Die Personalkosten sind von 914 TEUR auf 768 TEUR (16%) gesunken. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind von 442 TEUR auf 582 TEUR (32%) gestiegen. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung - hauptsächlich in Form von Provisionserträgen (81.244 TEUR), Provisionsergebnis (2.120 TEUR), Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (890 TEUR) und Branchen- und Marktentwicklung. Eine zentrale Rolle zur Leistungsmessung spielen insbesondere die von uns administrierten Vermögenswerte im Endkundenbereich (1.309 TEUR) und im Fonds-Advisory (10.166 TEUR), welche direkten Einfluss auf die Ertragssituation der Gesellschaft haben. Weitere Indikatoren sind die Entwicklung der Kundenanzahl (Anzahl 7.638) und der Fondsmandate (Anzahl 75). 2.4 Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die im Vorjahr getroffene Prognose im Hinblick auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft konnte im Berichtsjahr nicht erreicht werden. Das Ergebnis ist jedoch in etwa auf dem sehr zufriedenstellenden Niveau des Vorjahres. Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2023 mit den erreichten finanziellen Ergebnissen positiv verlaufen. 3 Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält eine Niederlassung in Frankfurt. 4 Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG Die Gesellschaft hat nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren oder durch die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und wurde dadurch, dass Maßnahmen getroffen wurden, nicht benachteiligt. 5 Prognosebericht Für das Jahr 2024 lässt sich ein optimistischer Ausblick für die Finanzindustrie und somit auch für unser Institut ableiten, gestützt durch die erwartete Erholung der Gesamtwirtschaft in Deutschland. Die Bundesbank erwartet, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) wachsen wird, was in der Regel positiv für die Finanzmärkte ist. Dies könnte zu einer Erhöhung der Geschäftsaktivitäten, einer Verbesserung der Kreditbedingungen und einer Zunahme der Investitionen führen. Die Inflationsrate wird voraussichtlich sinken, was die Kaufkraft stärken und das Vertrauen der Verbraucher und Investoren verbessern könnte. Ein Rückgang der Inflation kann auch dazu führen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Geldpolitik weniger strafft, was die Kreditvergabe und die Finanzmarktbedingungen potenziell günstig beeinflussen könnte. Jedoch bleibt die Prognose unter dem Vorbehalt weiterer finanzpolitischer Entscheidungen und der Umsetzung der Energiewende in Deutschland, die signifikante Auswirkungen auf die Finanzindustrie haben könnten. Zudem sind geopolitische Risiken, wie unsichere globale Handelsbeziehungen oder Konflikte, Faktoren, die das Finanzumfeld negativ beeinflussen können. Gleichzeitig erhöht sich der Wettbewerbsdruck aufgrund von Regulierungsmaßnahmen und der Notwendigkeit zu einer digitalen Transformation. Für die individuelle banken- und produktunabhängige Beratung schätzen wir die Perspektiven grundsätzlich positiv ein. Der Bedarf für eine individuelle, kompetente und verantwortungsbewusste Umsetzung der Wünsche und Bedürfnisse der Kunden wird auch in Zukunft aufgrund steigender Komplexität nachgefragt werden. Neben der klassischen Wertpapierexpertise wächst der Berater immer stärker in die Rolle des ganzheitlichen Ansprechpartners für sämtliche finanziellen Belange des Kunden. Mit unserer Technologie und unserer Abwicklungserfahrung sind wir in dem aktuellen Markt- und Regulierungsumfeld ein gefragter Gesprächs- und Kooperationspartner für Berater und verschiedene Start-ups. Wir gehen davon aus, dass es in diesem Bereich auch in 2024 zu vermehrten Gesprächen über Kooperationen kommen wird. Wir erwarten für das Jahr 2024, dass sich die positiven Trends der letzten Monate noch für einige Zeit fortsetzen könnten, natürlich mit den üblichen Schwankungen. Durch die organisatorische Aufstellung und vertriebliche Unterstützung erwarten wir auch im nächsten Geschäftsjahr ein anhaltendes Wachstum bei den betreuten Kundenvolumen. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Mit weiterer Marktpräsenz und einer verbesserten technischen, systemischen und prozessualen Aufstellung wird nach Abwägung der genannten Chancen und Risiken davon ausgegangen, auch weiterhin zu wachsen und nachhaltige Gewinne zu erwirtschaften. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Ausgehend von unserem bestandsorientierten Geschäftsmodell und dem erreichten Volumen erwarten wir für 2024 eine Steigerung des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit von 25%. In diesem Zusammenhang gehen wir ebenfalls von einer Zunahme des Provisionsergebnisses, der Kundenanzahl und unseres betreuten Vermögens aus. 6 Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Die unternehmerischen Aktivitäten innerhalb der Reuss-Gruppe unterliegen alle einem internen Kontrollsystem (IKS), welches durch aktives Risikocontrolling begleitet wird. Das installierte Risikokontrollsystem soll die Früherkennung von Marktchancen und die Überarbeitung ineffizienter Prozesse bzw. innerorganisatorischer Fehlentwicklungen aufdecken und den Prozess zur Steuerung von Gegenmaßnahmen initiieren. Der Ausgangspunkt des Risikokontrollsystems ist in der Risikostrategie festgelegt, die aus der Unternehmensstrategie abgeleitet wurde. Die Risikoarten gliedern sich im Wesentlichen dabei in die durch die MaRisk definierten Kategorien: Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken sowie operationelle Risiken. Neben der reinen Ableitung und Erkennung von Risiken nutzt die BN & Partners Capital AG das Risikocontrolling auch zur Optimierung von Ablaufprozessen und damit der Realisierung von Chancen bei der Geschäftsentwicklung. Sämtliche Chancen werden ebenfalls im Rahmen des Risikoberichts dargelegt. Wir versuchen darüber hinaus, durch eine umsichtige und vorausschauende Geschäftspolitik mit sorgfältiger Planung sowie einem aktiven Risikomanagement mögliche Risiken in der Zukunft frühzeitig zu erkennen und proaktiv zu antizipieren. In 2023 haben wir unser Risikomanagement weiter verstärkt und verschiedene Maßnahmen ergriffen, um potenzielle Risiken zu eliminieren. So haben wir beispielsweise einige Prozesse in enger Abstimmung mit Compliance erweitert und zusätzliche Kontrollmechanismen eingebaut. Das interne Regelwerk, die Schriftlich Fixierte Ordnung, wurde 2023 komplett überarbeitet. Die Risikoreports wurden vierteljährlich erstellt und zwischen Vorstand und Aufsichtsrat besprochen. Die wesentlichen Risiken werden in der schriftlich fixierten Ordnung (SFO)allgemein und in den Risikoberichten konkret beschrieben. Die Risikobetrachtungen für die einzelnen Bereiche eines Wertpapierinstituts betreffen insoweit auch unser Unternehmen in verschiedenen Ausprägungen. Adressenausfallrisiken (teilweiser oder vollständiger Forderungsausfall infolge von Zahlungsschwierigkeiten der Schuldner) aus dem Kundengeschäft bestehen mangels der Erbringung des Kreditgeschäfts sowie aufgrund der vernachlässigbaren Ausfallhistorie nicht. Den Ausfallrisiken bezogen auf andere Schuldner wie Kapitalverwaltungsgesellschaften oder Beratungskunden und Kreditinstituten wird durch Streuung entgegengewirkt. Einzelne Forderungsausfälle sind in Ihrer Wirkung nicht gefährdend. Im Ergebnis sind Adressenausfallrisiken für unser Institut als unbedeutend einzustufen. Marktpreisrisiken (Gefahr der Wertminderung der Vermögenswerte infolge von Währungs-, Kurs-, Preis- und Zinsänderungen) unterliegt unser Institut direkt nicht. Die Geschäftstätigkeit beinhaltet kein Handelsgeschäft und kein Eigengeschäft. Liquiditätsrisiken folgen aus Ertragsrisiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit und werden durch regelmäßige Risikobetrachtungen und Szenario Analysen untersucht und analysiert. Die Geschäftsstrategie wird unter Berücksichtigung von absehbaren Trends regelmäßig daraufhin untersucht, ob sie marktkonform und konkurrenzfähig sind. Die Finanzierung der eigenen Tätigkeiten erfolgt grundsätzlich aus eigenen liquiden Mitteln. Kapitaldienste zur Rückzahlung von Fremdmitteln werden auf diese Art vermieden. Schwankungen an den Kapitalmärkten können darüber hinaus zu unerwarteten Entwicklungen unserer betreuten Volumina führen. Hier sind unsere Erträge nach wie vor stark von den betreuten Volumina und damit von den Kursverläufen im Anlagebereich abhängig. Da die Börsenentwicklungen nur begrenzt vorhersehbar sind, basieren unsere Ertragserwartungen auf Schätzungen, die regelmäßig überprüft werden. Unter operationellen Risiken versteht man die Gefahr einer negativen Geschäftsentwicklung infolge interner oder externer Einflüsse. Diese ergeben sich für unser Institut im Wesentlichen aus Reputations-, Personal-, rechtlichen und IT-Risiken. Reputationsrisiken (negative Störung der Institutswahrnehmung bei Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartnern) werden als wesentliche Risiken angesehen und diesen wird durch ein umfangreiches Regelwerk inklusive dezidierter Anweisungen zu Verhaltensweisen und Auftreten entgegengewirkt. Die Auswahl an Vermittlern und Mitarbeitern erfolgt nach festgelegten hohen Standards. Personalrisiken wird durch das Vorhalten ausreichender und qualitativ hochwertiger Personalkapazitäten begegnet. Das bestehende Personal wird stetig in Aus- und Weiterbildung gefördert und der Arbeitsmarkt nach ergänzendem fachlich und persönlich geeignetem Personal sondiert. Über eine Auslagerung der Wertpapieradministration an ein Schwesterunternehmen sowie verschiedene Dienstleistungsverträge mit der FONDSNET Vermögensberatung & -verwaltungs GmbH stehen uns weitere Personalressourcen zur Verfügung. Ein latentes Risiko sehen wir weiterhin im Falle einer fehlerhaften Auswahl von vertraglich gebundenen Vermittlern und daraus folgend einer möglichen Fehlberatung durch diese vgV. Bei der Anbindung der vgV durchlaufen diese einen ausführlichen Auswahlprozess, in welchem insbesondere qualitative und risikoorientierte Kriterien berücksichtigt werden. Zusätzlich zu den Vorständen wird der Compliance Funktion ein einseitiges Vetorecht eingeräumt. Rechtliche Risiken bestehen in erster Linie für den Fall einer Inanspruchnahme aufgrund des Vorwurfs eines Fehlverhaltens in der Anlageberatung oder Vermittlung. Zur Verringerung wird auf eine ständige Kommunikation von Risiken gegenüber unseren Mitarbeitern und Vermittlern sowie Schulungen zu rechtlichen Anforderungen und Neuerungen gesetzt. Die Beratungs- und Vermittlungsprozesse sind auf eine Protokollierung der Erfüllung der geschuldeten Pflichten ausgelegt. Für den etwaigen Fall der Realisierung der rechtlichen Risiken besteht ein angemessener Versicherungsschutz. IT-Risiken unseres eigenen Systems bestehen im Wesentlichen in Ausfällen oder Störungen (z.B. durch Viren), die Aufwand und Kosten verursachen oder zu Einschränkungen des Geschäftsbetriebes führen können. Die im Kundengeschäft wesentlichen computergestützten Prozesse laufen über Online-Verbindungen der Depotbanken auf deren Systemen und mit deren Software ab. Hier können wir auf hochwertige Systeme, hohe Sicherheitsstandards, permanente Systembetreuung und -überwachung sowie Aktualisierung verweisen. Auch unsere Systeme sind u.a. durch dezentrale Backups und die Erreichbarkeit über mehrere Standorte hinweg abgesichert. Die erkannten Risiken der zuvor beschriebenen Bereiche werden zur Klassifizierung entsprechend in strategische, operationelle und finanzielle Risiken kategorisiert. Dabei wird die Auswirkung auf den Geschäftserfolg, die Eintrittshäufigkeit und die Vorhersehbarkeit des jeweiligen Risikos beurteilt. Aus den gewichteten Ergebnissen werden die bedeutendsten Risiken aus der Risikogesamtheit identifiziert. Die Überprüfung erfolgt im Rahmen der Risikoberichterstattung mindestens vierteljährlich. Zur Beurteilung der Gesamtrisikolage wird jeweils auf die Wahrscheinlichkeit eines Eintritts einer Risikorealisierung und dessen Auswirkung bezogen auf ein Geschäftsjahr abgestellt. Das von uns implementierte Risikomanagement hat sich bislang als wirksam erwiesen und hat uns ermöglicht, auch auf unvorhergesehene Risikosituationen kurzfristig und angemessen reagieren zu können. Einschätzung: Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2023 nicht wesentlich verändert. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen, wobei die Erreichung der Ziele aufgrund der geopolitischen Lage teilweise von Größen abhängt, die durch das Unternehmen nicht beeinflusst werden können.
Erftstadt, den 07. März 2024 Mirko Siepmann, Vorstand Bericht des Aufsichtsrates für die Hauptversammlung am 24. März 2024 über das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023der BN & Partners Capital AG, ErftstadtWährend der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig und ausführlich mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in seinen Sitzungen behandelt, insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 vier Sitzungen abgehalten. Auch zwischen den Sitzungen hat der AR-Vorsitzende sich in regelmäßigen Gesprächen mit dem Vorstand über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft informiert. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft von der Mazars Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft worden. Mazars hat in seiner Eigenschaft als Abschlussprüfer den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Bericht des Abschlussprüfers lag uns vor. Wir haben unsererseits den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Aufgrund unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses treten wir dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses 2023 durch den Abschlussprüfer bei. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung des Jahresabschlusses 2023 haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Der Jahresabschluss wird in der Hauptversammlung vom 20.03.2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsvorschlag zum 31.12.2023Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, die nachfolgende Gewinnverwendung zu beschließen:
Frankfurt, 20.03.2024 Georg Kornmayer, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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