Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 6835
Eingetragen
19.4.1985
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für WerkzeugmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Bohrgeräten, Produkten, Materialien und technischen Bauteilen und Werkzeugen im Maschinenbau und die Erbringung von Beratungsleistungen in diesem Bereich, sowie die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung.

Historie

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Management

NameRolle
Manuel Ochibowski
seit 1.10.2025
Geschäftsführer
Roy Rathner
seit 13.11.2013
Geschäftsführer
Georg Stahl
seit 13.11.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
4.750.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

KLEMM Bohrtechnik GmbH

Drolshagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

der KLEMM Bohrtechnik GmbH

I. Unternehmen

Die KLEMM Bohrtechnik GmbH entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Bohrgeräte und Bohrzubehör für

- den Spezialtiefbau,

- die oberflächennahe Geothermie,

- den Miningbereich,

- für den Einsatz im Steinbruchtagebau,

- zur Exploration von Rohstoffen,

- für die grabenlose Rohrverlegung und Rohrerneuerung.

Die Produktion bzw. Montage findet am Standort in Drolshagen, im Werk der Schwestergesellschaft BAUER Manufacturing Inc., Conroe, Vereinigte Staaten von Amerika sowie in Shanghai, China bei der Schwestergesellschaft Shanghai BAUER Technologies Co. Ltd., statt.

Die HAUSHERR System Bohrtechnik und die ABS Trenchless sind Zweigniederlassungen der Gesellschaft.

Alleiniger Gesellschafter der KLEMM Bohrtechnik GmbH ist die BAUER Maschinen GmbH mit Sitz in Schrobenhausen.

Beschaffung

Die Beschaffungszeiten für alle lagergeführten Materialien bewegen sich, bis auf wenige, temporäre Ausnahmen auf Vorjahresniveau. Durch Rahmenverträge mit Lieferanten ist sichergestellt, dass es zu keinen Lieferengpässen bei kritischen Komponenten kommt. Um auch weiterhin einen maßgeblichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten zu können, wurden in 2014 neue Ziele entwickelt. Zwei wesentliche Zielsetzungen sind einerseits die Etablierung eines fach- und sachgerechten Einkaufs im Spezialmaschinenbau in Bezug auf Prozesse, Organisation und die Erschließung besonderer Innovationsbeiträge von Lieferanten sowie andererseits die Absicherung von hoher Qualität und wettbewerbsfähigen Kosten für Produkte und Dienstleistungen.

Produktion

Die Fertigungstiefe für Eigenfertigungsteile befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. "Make or Buy" - Entscheidungen werden nach gesamtunternehmerischen Erwägungen getroffen und ermöglichen dadurch einen Beitrag zur Beschäftigungs- und Know How-Sicherung sowie eine schnelle Teileverfügbarkeit und insgesamt eine höhere Wertschöpfung. Eine weitere Erhöhung der Fertigungstiefe ist nicht geplant, bei Ausweitung des Umsatzes wird auf den externen Beschaffungsmarkt zurückgegriffen. Erkenntnisse aus dem internationalen Produktionsnetzwerk der BAUER Maschinen Gruppe fließen zunehmend als best-practice Lösungen in die Produktion ein.

Investitionen

Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug im Jahr 2014 761 Tsd. € (Vorjahr

1.145 Tsd. €). Im Vergleich zum Vorjahr wurden weniger Entwicklungskosten aktiviert.

Personal

KLEMM Bohrtechnik beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 237 Mitarbeiter (Vorjahr 236) davon sind 15 Auszubildende (Vorjahr 13).

Durch Wertschätzung, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein wird das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Unternehmen gestärkt. Dies ist die Grundlage für effizientes, lösungsfokussiertes und kundenorientiertes Handeln. Zum Thema Vertriebsorientierung wurde 2014 eine Seminar- und Schulungsmaßnahme unter Einbeziehung aller Mitarbeiter/-innen und Führungskräfte durchgeführt.

Für die KLEMM Bohrtechnik sind die Sicherung von qualifiziertem Nachwuchs und die interne Mitarbeiterförderung von besonderer Bedeutung. Systematische Ausbildung und Personalentwicklung sind wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung der Zukunftsstrategien. KLEMM Bohrtechnik bietet daher auch weiterhin Ausbildungsplätze im gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereich, auch über den aktuellen Bedarf hinaus, an. Bisher konnte das benötigte qualifizierte Personal aus dem eigenen Nachwuchs rekrutiert werden.

Für ein Maschinenbauunternehmen wie KLEMM Bohrtechnik ist es unerlässlich, die Kompetenzen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig zu erweitern. Sichergestellt wird dies durch ein konzernweit angebotenes Seminar- und Trainingsprogramm, das auf die Zielgruppen der jeweiligen Personalentwicklungsmaßnahmen zugeschnitten wird. Durch diese Maßnahmen erreichen wir ein hohes Maß an qualifizierten und zufriedenen Mitarbeitern und sind für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt.

Der Personalaufwand betrug 14.829 Tsd. € (Vorjahr 14.246 Tsd. €).

Forschung und Entwicklung

KLEMM Bohrtechnik GmbH meldete im Geschäftsjahr 2 Patente aus einer Erfindung heraus an (Vorjahr 1). Der Aufwand für Neuanmeldungen und zur Aufrechterhaltung bestehender Patente und Gebrauchsmuster beträgt im Geschäftsjahr 50,5 Tsd. € (Vorjahr 78,4 Tsd. €). Insgesamt hält das Unternehmen 98 angemeldete und erteilte Patente und Gebrauchsmuster (Vorjahr 106). Der Rückgang des Aufwands ist das Ergebnis kritischer Überprüfungen des wirtschaftlichen Nutzens einiger älterer Schutzrechte und deren Aufgabe.

Im Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine Markenanmeldungen vorgenommen. Der Gesamtbestand an Markenrechten beträgt 21 (Vorjahr 22). Der Aufwand für die Aufrechterhaltung beträgt 10,0 Tsd. € (Vorjahr 11,4 Tsd. €).

Im Geschäftsjahr wurden die folgenden Bohrgeräte, Bohrantriebe, Handlingsysteme und Hydraulikaggregate neu in den Markt gebracht:

Bohrgerät KR 801-3FK (marktspezifische Sonderausführung)

Bohrgerät KR 806-5G (Abgasstufe 4 final)

Drehantrieb mit Nachfasskopf KH 14SK

Bohrgerät HBM 160

Die Aktivitäten im Bereich F+E beinhalten seit Ende 2013 auch die vordem eigenständig entwickelten Produktlinien von ABS Trenchless sowie Hausherr System Bohrtechnik. Zudem unterliegt das Geräteportfolio bezüglich der Europäischen und Nordamerikanischen Abgasstandards einer fortwährenden Weiterentwicklung. Für das Jahr 2015 wird ein universelles dieselhydraulisches Antriebsmodul im Leistungsbereich 129-160 kW in der Abgasstufe 4 final mit 3A-Downgrade-Option entwickelt. Dieses wird das Herzstück der neuen, ebenfalls in der Entwicklung befindlichen, Geräteplattform KR 709-x und KR 805-x sein. Nennenswerter Entwicklungsaufwand entsteht aus der Umsetzung der neuen 2006/42/EC - harmonisierten Bohrgerätesicherheitsnorm EN 16228.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentliche und bedeutsame Kennzahl zur Steuerung unseres Unternehmens wird die Entwicklung des Umsatzes sowie bedingt auch die Gesamtleistung, definiert als Summe der Umsatzerlöse, Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, aktivierte Eigenleistungen und der sonstigen betrieblichen Erträge, verwendet. Zusätzlich werden zur internen Steuerung das operative Ergebnis (EBIT) und das Periodenergebnis als Kennzahlen herangezogen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen eines umfassenden Berichtswesens werden auch viele nichtfinanzielle Kennzahlen ermittelt, die im Rahmen der Führung des Unternehmens in ihrer Gesamtheit beobachtet werden, jedoch einzeln für die interne Steuerung und darüber hinaus keine wesentliche Bedeutung haben. Die Berichterstattung über die Entwicklung dieser Kennzahlen im Rahmen des Lageberichts dient vorwiegend der Vermittlung eines umfassenden Eindrucks über die Tätigkeiten der KLEMM Bohrtechnik GmbH.

Die einbezogenen Kennzahlen stammen, wie beispielsweise die Anzahl der Mitarbeiter, unter anderem aus dem Bereich des Personalwesens. Darüber hinaus werden Kennzahlen aus dem Bereich Forschung & Entwicklung berichtet. Dazu gehören die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie die Anzahl der in diesen Bereichen tätigen Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

a) Entwicklung der Branche

Die Entwicklung der Branche ist gekennzeichnet durch eine weltweite Nachfrage nach Universalbohrgeräten für die Anwendungen im Geothermie-, Anker- und Mikropfahlbohrbereich sowie Hochdruckinjektionsbohrungen.

Wie schon im Vorjahr hält die Finanzkrise im EURO-Raum, vor allem in den südeuropäischen Ländern, an. Die Baubranche erholt sich nur langsam von diesen Auswirkungen. Die Märkte in den mittel- und nordeuropäischen Ländern sind, wie im Vorjahr, als stabil zu beurteilen. Nordamerika hat sich sehr positiv entwickelt. Aufgrund der verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Russland und dem damit einhergehenden Verfall des Rubels sind die Umsätze in diesem Absatzgebiet eingebrochen. Investitionen in Bohrgeräte für die Baubranche werden nach wie vor zurückhaltend vorgenommen. Positive Signale kommen aus anderen Regionen. Hier sind die Märkte in Nord-, Mittel- und Südamerika, Skandinavien, Niederlande, Belgien, Luxemburg und Middle East hervorzuheben. Die Nachfrage nach Sondergeräten ist nach wie vor signifikant hoch. KLEMM Bohrtechnik kann diesen Markterfordernissen folgen und bietet auf Basis des im Unternehmen vorhandenen technischen und anwendungsgerechten Know-hows kundenorientierte Lösungen an.

b) Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein Umsatz von 41,3 Mio. € (Vorjahr 36,0 Mio. €) erzielt. Diese liegt damit innerhalb der geplanten Spanne von 40,0 Mio. € bis 44,0 Mio. €.

Die Gesamtleistung beträgt 42,8 Mio. € (Vorjahr 40,3 Mio. €). Die Gesamtleistung stieg somit um 6,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Exportanteil des Umsatzes beträgt 71,4 % (Vorjahr 68,8%).

Der Umsatz nach Produktgruppen setzt sich wie folgt zusammen:

- Bohrgeräte 24,6 Mio. € (Vorjahr 19,7 Mio. €),

- Zubehör, Ersatzteile; Vermietung und Sonstiges 16,7 Mio. € (Vorjahr 16,3 Mio. €).

Der Auftragsbestand zum Jahresende 2014 hat, wie im Vorjahr, eine Reichweite von ca. 2 Monaten.

c) Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Berichtsjahr auf 31.445 Tsd. € (Vorjahr 35.426 Tsd. €). Dies ist primär auf die Reduzierung der Vorratsbestände zurückzuführen.

Das Mahnwesen wurde neu organisiert und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten gegenüber dem Vorjahr um 806 Tsd. reduziert werden. Diese Politik wird fortgeführt.

Das Eigenkapital beträgt 20.288 Tsd. € (Vorjahr 19.428 Tsd. €).

Die Eigenkapitalquote beträgt 64,5 % (Vorjahr 54,8 %).

Der Finanzbedarf für das operative Geschäft konnte aus der laufenden Kontokorrentlinie sowie kurzfristigen Darlehen der BAUER AG gedeckt werden.

Die Summe der langfristigenDarlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde planmäßig reduziert und beträgt 3.913 Tsd. €. (Vorjahr 4.590 Tsd. € ).

d) Ertragslage

Der Umsatz erhöhte sich im Berichtsjahr um 5.275 Tsd. €. Dies entspricht einem Zuwachs von 14,7%. Die Ertragskraft konnte in diesem Jahr deutlich gesteigert werden. So erhöhte sich der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 808 Tsd. € auf nun 860 Tsd. € und liegt damit innerhalb der geplanten Spanne von 500 Tsd. € bis 1.300 Tsd. €. Die Integration der Marken Hausherr System Bohrtechnik und ABS Trenchless ist weitestgehend abgeschlossen. Zusätzliche Kosten sind für 2015 nicht zu erwarten.

Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen konnten um 1.505 Tsd. € abgebaut werden. Dies ist maßgeblich auf die Reduzierung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen zurückzuführen.

Die Aktivierung von Entwicklungsleistungen erhöht die Gesamtleistung um 465 Tsd. € im Vergleich zu 882 Tsd. € im Vorjahr.

Die wesentlichen Positionen in den sonstigen Erträgen sind die Auflösung von nicht benötigten Wertberichtigungen und Rückstellungen. Während sich die nicht benötigten Wertberichtigungen unter Vorjahresniveau bewegen, sind die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um 177 Tsd. € gestiegen. Dies resultiert vor allem aus dem nun vollständig implementierten Entgeltrahmenabkommen des Einheitlichen Manteltarifvertrags (EMTV) für die Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalens und der hierfür nun nicht mehr benötigten Rückstellung.

Die Gesamtleistung erhöhte sich somit um 2.544 Tsd. €, dies entspricht einer Steigerung um 6,3 %.

Der Materialaufwand in Relation zur Summe der Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen ist im Vorjahresvergleich von 43,6 % auf 41,7 % gesunken.

Die Personalaufwendungen haben sich im Berichtsjahr um 584 Tsd. € (entspricht 4,1 %) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung der GuV, ohne sonstige betriebliche Erträge, konnte gegenüber dem Vorjahr jedoch leicht verbessert werden.

Kurzarbeit spielte im Berichtsjahr keine Rolle, es wurden jedoch flexible Arbeitszeitmodelle und Zeitkonten genutzt, um Auslastungsschwankungen ausgleichen zu können.

Der Anstieg der Abschreibungen auf das Anlagevermögen ist verursacht durch die Aktivierung von Entwicklungskosten der vergangenen Jahre.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 429 Tsd. €

(- 5,1 %) reduziert werden. Das Vorjahr war durch Aufwendungen im Rahmen der Markenzusammenführung belastet. In 2014 konnten konnten Synergien genutzt und zusätzliche Kosten eingespart werden.

Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 1.474 Tsd. € (Vorjahr 80 Tsd. €) bzw. das Nachsteuerergebnis auf 860 Tsd. (Vorjahr 52 Tsd. €) an. Dies entspricht im Verhältnis zur Gesamtleistung einer Vorsteuer - Rendite von 3,4 % (Vorjahr 0,2 %). Für das Nachsteuerergebnis beträgt die Rendite 2,0 % (Vorjahr 0,1 %). Maßgeblich hierfür ist, dass durch den deutlichen Umsatzzuwachs Skaleneffekte erzielt werden konnten.

III. Nachhaltigkeit

Health Safety Enviroment (HSE)

Die bei KLEMM Bohrtechnik schon langjährig etablierte Arbeitssicherheitsorganisation (ASA) erfüllt die Anforderungen an die neu geschaffenen Standardleitlinien der BAUER Gruppe. Der Bereich Arbeitssicherheit wird durch externe Fachkräfte abgesichert. Mit dieser Aufgabe (Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umwelt) ist der TÜV Rheinland beauftragt. Interne Koordinatoren und Sicherheitsbeauftragte achten auf die Einhaltung der Vorgaben. Die Vorgesetzten sind dafür verantwortlich, dass die festgelegten Richtlinien beachtet werden. In 2013 wurden diese unterschiedlichen Themen in einem HSE-Managementhandbuch klar und übersichtlich strukturiert und einige neue Elemente wurden gemäß der BAUER-Richtlinien hinzugenommen. Eine Auditierung der Geschäftsführung erfolgte Anfang 2015.

Die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle im Berichtsjahr 2014 betrug 12 (Vorjahr 21). Die Unfälle werden im konzernübergreifenden Meldesystem "Claudio" erfasst.

Qualitätsmanagement

Das im Unternehmen etablierte Qualitätsmanagementsystem nach der gültigen Qualitätsnorm ISO 9001:2008 ist wirksam und wird seit 1996 fortlaufend rezertifiziert. In allen Bereichen wird sowohl der Ausführungsqualität als auch der Prozessabwicklung durch gut ausgebildete Mitarbeiter hohe Aufmerksamkeit zuteil. Im Berichtsjahr erfolgte eine erfolgreiche Rezertifizierung durch LRQA unter Einbeziehung der Niederlassungen ABS Trenchless und Hausherr System Bohrtechnik.

Umwelt

Umweltschutz gehört zu den fundamentalen Anliegen der KLEMM Bohrtechnik. Sämtliche Mitarbeiter arbeiten beständig daran alle Produkte und Prozesse so zu gestalten, dass verantwortungsvoll in Bezug auf Ressourcenschonung, Umweltverträglichkeit und Sicherheit umgegangen wird. Mit einem neu eingerichteten Bericht zu Energieverbräuchen nimmt die KLEMM Bohrtechnik am Konzern-Reporting teil. Die Bohrgeräte übertreffen in den Punkten Umweltfreundlichkeit, Lärmschutz und Arbeitssicherheit alle geforderten Normen. KLEMM Bohrtechnik ist der erste Hersteller, der Bohrgeräte nach der neuen Abgasverordnung für Dieselmotoren serienreif anbietet und vertreibt. Insbesondere im Inland führte dies zu zusätzlichen Absatzerfolgen.

IV. Risiko- und Chancenbericht

a) Risikobericht

KLEMM Bohrtechnik ist als weltweit agierendes Unternehmen unternehmerischen und branchenspezifischen Chancen und Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem geschäftlichen Handeln verbunden sind. Risiken werden insbesondere in den politisch instabilen Entwicklungen einiger Absatzmärkte, z. B. in Afrika sowie in den Peripheriestaaten der Euro-Zone gesehen. Die anhaltenden Auseinandersetzungen in der Ukraine hatten in 2014 negative Auswirkungen für unseren russischen Markt. Die weitere Entwicklung dieser Krise kann heute noch nicht in vollem Umfang abgeschätzt werden. KLEMM Bohrtechnik geht von einer in 2015 andauernden Krisensituation aus.

Insgesamt stellt KLEMM Bohrtechnik sich aktiv den latenten Risiken.

Beschaffung

Risiken auf dem Beschaffungsmarkt sichern wir durch Ausbau strategischer Lieferantenbeziehungen sowie durch internationale Ausrichtung des Einkaufsmanagements ab. Durch Standardisierung von Zukaufteilen können zum Teil bessere Einkaufspreise durchgesetzt werden. Risiken ergeben sich aus möglichen Lieferantenausfällen und Qualitätsproblemen sowie aus der Verfügbarkeit diverser Komponenten. Um etwaige Lieferverzögerungen oder Qualitätsmängel zu vermeiden, erfolgt eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft.

Personal

Das Wachstum und der wirtschaftliche Erfolg von KLEMM Bohrtechnik sind wesentlich von leistungsfähigen und motivierten Mitarbeitern abhängig. Da der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte zunimmt, intensivieren wir die innerbetrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen und Entwicklungsprogramme, die gezielte Ausbildung von Lehrlingen sowie den Kontakt zu Schulen, Fachhochschulen und Universitäten. Wir möchten uns als attraktiver und innovativer Arbeitgeber präsentieren und unsere Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden. Die Fluktuation ist seit vielen Jahren gering.

Forschung und Entwicklung

Innovative Produkte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Als Systemanbieter werden von KLEMM Bohrtechnik neue Produkte auf ihr Zusammenwirken mit anderen Modulen überprüft und Gefährdungsbeurteilungen erstellt. Risiken aus einer erfolglosen Produkteinführung sowie das Produkthaftungsrisiko werden dadurch weitestgehend begrenzt.

Recht und Versicherung

Rechtsstreitigkeiten, die einen wesentlichen Einfluss haben, sind weder anhängig noch angedroht. Die im Unternehmen verbleibenden potenziellen Haftungsrisiken und Schadensfälle sind im industriellen Umfang durch Versicherungen gedeckt. Ebenso für den Fall einer Betriebsunterbrechung deckt eine Versicherung entstehende Kosten in vollem Umfang.

Finanzen

Das Risiko des Forderungsausfalls ist gering, da dies durch ein effizientes Forderungsmanagement minimiert wird. Die regelmäßige Prüfung der Bonität neuer und bestehender Kunden ist obligatorisch. Eine Warenkreditversicherung bei Euler/Hermes sichert weitgehend gegen Forderungsausfälle ab.

Risiken, die sich aus Fremdwährungsforderungen ergeben, sind durch Finanzinstrumente, die ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt werden, gesichert.

KLEMM Bohrtechnik war im Berichtsjahr zu keiner Zeit weder einem Einzelrisiko noch einer Summe von Risiken ausgesetzt, welche sich existenzbedrohend hätten auswirken können. Aus heutiger Sicht sind auch künftig keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Sonstiges

Im Januar 2013 war die Kommunikationsanlage (Telefon, Internet) aufgrund eines Brandes in der Serverzentrale der Telekom ausgefallen. Hiervon waren alle Telekom - Leitungen in der gesamten Region betroffen. Als Konsequenz daraus wurde Ende 2014 mit einem weiteren Anbieter, welcher über ein eigenes Netz verfügt, eine redundante Leitung installiert.

b) Chancenbericht

Neues Potential ergibt sich durch die in kurzer Abfolge in krafttretenden neuen Abgasnormen. KLEMM Bohrtechnik hat sich darauf eingestellt und kann die Bohrgeräte KR 806-3F, KR 807-7F, KR 801-3FS sowie der KR 806-5G auf den reglementierten Märkten anbieten. Für die ungeregelten Märkte stehen die Vorgängervarianten in den jeweiligen Baureihen zur Verfügung bzw. werden für die Entwicklung nur noch Dieselmotoren nachgefragt, die downgradefähig sind.

Am 13.02.2015 wurde durch die Europäische Union die neue, gänzlich überarbeitete Maschinenrichtlinie EN 16228 veröffentlicht. KLEMM Bohrtechnik hat sich im Vorfeld mit dieser umfangreichen Normenreihe intensiv befasst und Maßnahmen zur Umsetzung dieser Norm ergriffen. Es gilt nun, die Erkenntnisse und Erfahrungen in die Technik umzusetzen, um so dem Markt qualitativ hochwertige und der Norm entsprechende Bohrgeräte zur Verfügung zu stellen.

Die Märkte in Nord-Europa erweisen sich insgesamt als stabil und

befinden sich auf einem guten Niveau.

In Nord-Amerika konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden. Die U.S. Markt- bzw. Konjunkturdaten haben sich erholt. Es besteht Bedarf an neuen Geräten, welche die Anforderungen der aktuellen Abgasnorm erfüllen. Zusätzlicher Bedarf richtet sich insbesondere an den Vermietungsmarkt. In diesem umkämpften Handelsplatz gilt es in der Zukunft einen adäquaten Mietgerätebestand vorzuhalten.

In den Märkten Mittel- und Südamerikas sind intensive Gespräche mit Händlern und Kunden geführt worden. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Händlern wurde intensiviert, neue Händler in anderen Ländern wurden gefunden. Die neuen Händler werden sukzessive in das Produktportfolio der KLEMM Bohrtechnik eingewiesen. Erste, kleinere Erfolge lassen sich schon verzeichnen. Für das Jahr 2015 erwarten wir eine deutliche Umsatzsteigerung.

Die Märkte in Nahost sowie dem Mittleren Osten haben aufgrund der anhaltenden Baukonjunktur weiterhin Bedarf an neuen Geräten. Die Vertriebsorganisation für diese Märkte wurde teilweise neu organisiert, so dass wir für 2015 mit steigenden Umsätzen rechnen.

Als innovatives Unternehmen entwickelt KLEMM Bohrtechnik GmbH ständig neue, leistungsfähigere und umweltfreundliche Produkte. Die breite Produktpalette bietet dem Unternehmen die zusätzliche Chance, auch in benachbarten Geschäftsfeldern des Spezialtiefbaus aktiv tätig zu werden.

V. Nachtragsbericht

Es haben sich keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresschluss ergeben.

VI. Prognosebericht

KLEMM Bohrtechnik GmbH wird sich auch 2015 auf internationalen Messen präsentieren, insbesondere auf der BAUMA Africa, Komatek Türkei, BAUER Hausausstellung sowie auf diversen kleineren Messen und Konferenzen weltweit.

Für 2015 erwarten wir weiterhin eine sich weltweit stabilisierende Baukonjunktur mit moderaten bis guten Chancen auf Wachstum. Gute Möglichkeiten bestehen weiterhin in Nordamerika, Skandinavien, im Mittleren Osten, Deutschland sowie in sehr preissensitiven Ländern in den Staaten von Mittel- und Süd-Amerika.

Aus Vertriebssicht werden wir uns 2015 nach wie vor auf Mittel- und Südamerika sowie den Mittleren Osten konzentrieren, da hier ein überproportionales Wachstum zu erwarten ist..

Wir erwarten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 43.000 Tsd. € bis 45.000 Tsd. €. Das Nachsteuerergebnis planen wir zwischen 1.000 Tsd. € und 1.500 Tsd. €.

KLEMM Bohrtechnik GmbH ist mit der zur Verfügung stehenden breiten Produktpalette bestens aufgestellt. Neue Geräteentwicklungen sowie das gezielte Eingehen auf Kundenwünsche sichern die Position des Unternehmens in einem schwierigen Marktumfeld ab.

Ein weiterer Ansatz wird auf dem Ausbau der Kompetenz in der Verfahrenstechnik liegen. Die breite Produktpalette von KLEMM Bohrtechnik bietet technisch und preislich alle Möglichkeiten, um allen Kunden bedarfsgerechte Produkte zu bieten.

 

Drolshagen, den 10.04.2015

Dr.-Ing. Carl Hagemeyer, Geschäftsführer

Dipl.-Ing. FH Roy Rathner, Geschäftsführer

Georg Stahl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 8.837.905,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.161.226,60
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 869.622,60
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 291.604,00
II. Sachanlagen 7.676.678,45
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.720.207,45
2. technische Anlagen und Maschinen 577.379,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.092,00
B. Umlaufvermögen 22.072.164,78
I. Vorräte 15.854.897,40
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.130.218,85
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.695.068,28
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.282.948,93
4. geleistete Anzahlungen 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.204.235,59
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.909.323,23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.250.207,12
3. sonstige Vermögensgegenstände 44.705,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.031,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.572,40
D. Aktive latente Steuern 508.336,10
Bilanzsumme, Summe Aktiva 31.444.978,33

Passiva

 
  31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 20.288.362,33
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 4.750.000,00
II. Kapitalrücklage 1.358.923,48
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 10.000.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 10.000.000,00
IV. Bilanzgewinn 4.179.438,85
B. Rückstellungen 3.513.669,32
1. Steuerrückstellungen 185.000,00
2. sonstige Rückstellungen 3.328.669,32
C. Verbindlichkeiten 7.362.141,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.300.836,13
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 138.520,15
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.257.571,68
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 118.008,19
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
6. sonstige Verbindlichkeiten 547.205,58
davon aus Steuern 397.210,74
D. Passive latente Steuern 280.804,95
Bilanzsumme, Summe Passiva 31.444.978,33

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Betriebsergebnis (GKV) 1.873.893,27
a) Rohergebnis (GKV) 26.263.689,68
b) Personalaufwand (GKV) 14.829.224,10
c) Abschreibungen (GKV) 1.587.242,52
d) sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 7.973.329,79
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -400.148,52
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.564,25
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 401.712,77
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.473.744,75
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag 561.480,48
5. sonstige Steuern 51.947,23
6. Jahresüberschuss 860.317,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

KLEMM Bohrtechnik GmbH, Drolshagen

A. Allgemeine Grundlagen

Die KLEMM Bohrtechnik GmbH mit Sitz in Drolshagen wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 11. Februar 1985, zuletzt geändert am 19. August 2013, gegründet und ist seit dem 10. März 2004 in das Handelsregister Siegen unter der Nummer HRB 6835 eingetragen.

Alleingesellschafterin der KLEMM Bohrtechnik GmbH ist die BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Bohrgeräten und Zubehör.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres.

Der Jahresabschluss der KLEMM Bohrtechnik GmbH zum 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden diese Angaben weitgehend in den Anhang aufgenommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Bilanzierung auf Erwerbsvorgänge beschränkt ist, werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern entsprechend linear (pro rata temporis) abgeschrieben. Die Abschreibung von Software richtet sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Als Nutzungsdauer wird ein Zeitraum von 3-5 Jahren unterstellt.

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag mit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes gerechnet wird. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel 3 - 6 Jahre.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Werteverzehr. Sie basieren auf den zugrunde gelegten Nutzungsdauern. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt für technische Anlagen und Maschinen 2 ‑ 21 Jahre und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 ‑ 10 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG bis zu einem Betrag von € 410 sofort aufwandswirksam erfasst.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Lieferantenskonti, Eingangsfrachten, Einkaufsprovisionen und notwendige Abwertungen auf den niedrigeren Marktpreis des Materials werden durch angemessene Zu- und Abschläge berücksichtigt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Fertigungsgemeinkosten. Es werden zudem angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten und fertigungsbedingte Abschreibungen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung und Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Lieferantenskonti und notwendige Abwertungen auf den niedrigeren Marktpreis des Materials werden durch Abschläge berücksichtigt.

Von Kunden erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Grundsätzlich werden Abschlagszahlungen und Vorauszahlungen unterschieden. Den Abschlagszahlungen stehen aktivierte Anschaffungs- oder Herstellungskosten des betreffenden Auftrags gegenüber. Vorauszahlungen werden passivisch ausgewiesen, soweit die erhaltenen Anzahlungen die aktivierten auftragsbezogenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten übersteigen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Bestehende Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde zudem analog zum Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des verbleibenden Forderungsbestandes gebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Geschäftsjahr 2014 geleistete Zahlungen abgegrenzt, soweit sie auf Aufwendungen im Folgejahr entfallen.

Latente Steuern werden für temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungs-abgrenzungsposten sowie für bestehende Verlustvorträge ermittelt. Der Steuersatz beträgt unverändert zum Vorjahr 30,92 %.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nicht gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet; Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Bruttoanlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beträgt T€ 1.140 (Vorjahr: T€ 1.760). Davon entfallen auf im Geschäftsjahr aktivierte Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens T€ 465 (Vorjahr: T€ 879).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.909 (Vorjahr: T€ 5.716), die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.250 (Vorjahr: T€ 882) und die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 45 (Vorjahr: T€ 94) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 830 (Vorjahr: T€ 882) sowie aus einer Darlehensforderung in Höhe von T€ 420 (Vorjahr: T€ 0). Davon entfallen auf die Gesellschafterin BAUER Maschinen GmbH T€ 6 (Vorjahr: T€ 0) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie T€ 420 (Vorjahr: T€ 0) aus Darlehensforderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Steuererstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 45) sowie debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 24).

Die Flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände und frei verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten.

Aktive Latente Steuern wurden in Höhe von T€ 508 (Vorjahr: T€ 846) aufgrund von temporärer Bewertungsunterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz gebildet. Diese betreffen im Wesentlichen eine Rückstellung für Gewährleistung T€ 65 (Vorjahr: T€ 52), die Aufdeckung stiller Reserven im Rahmen der Verschmelzung mit den Zweigniederlassungen HAUSHERR System Bohrtechnik und ABS Trenchless T€ 442 (Vorjahr: T€ 497) sowie im Vorjahr die Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge (Vorjahr: T€ 297).

Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i.V.m. § 5 GmbHG ausgewiesen. Das Stammkapital beträgt T€ 4.750 (Vorjahr: T€ 4.750) und ist in voller Höhe eingezahlt.

§§ 285 Nr. 28 i.V.m. 268 Absatz 8 HGB Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen

Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2014 gegen Ausschüttung gesperrten Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

  Betrag
in T€
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 870
Abzüglich darauf entfallende passive latente Steuern 269
Ausschüttungsgesperrter Teilbetrag I 601
Aktive latente Steuern 508
Abzüglich sonstige passive latente Steuern 12
Ausschüttungsgesperrter Teilbetrag II 496
Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge 1.097

Die Ermittlung des maximalen Ausschüttungsbetrags stellt sich wie folgt dar:

  Betrag
in T€
Jahresüberschuss laut Gewinn- und Verlustrechnung 860
+ Frei verfügbare Rücklagen 11.359
+ Gewinnvortrag 3.319
= Maximaler Ausschüttungsbetrag ohne Ausschüttungssperre 15.538
./. Gesperrter Betrag 1.097
= Unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre maximal ausschüttbarer Betrag 14.441

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Provisionen an Kunden T€ 990 (Vorjahr T€ 1.365), für Gewährleistungsverpflichtungen T€ 835 (Vorjahr T€ 731), für Rechts- und Beratungskosten sowie für Entschädigungsleistungen T€ 510 (Vorjahr T€ 45), für Urlaubsverpflichtungen T€ 250 (Vorjahr T€ 225), für Mitarbeiterboni T€ 210 (Vorjahr T€ 210) sowie für Guthaben auf Zeitkonten T€ 240 (Vorjahr T€ 217) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen T€ 1.065 (Vorjahr: T€ 3.001), solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren betragen T€ 2.042 (Vorjahr: T€ 2.233) sowie solche mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren bestehen in Höhe von T€ 1.194 (Vorjahr: T€ 1.680). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundpfandrechte sowie eine Patronatserklärung der BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, gesichert.

Die Restlaufzeiten sämtlicher Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und der sonstigen Verbindlichkeiten sind wie auch im Vorjahr kleiner als ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen in Summe

T€ 118 (Vorjahr: T€ 2.882) und enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 118 (Vorjahr: T€ 232). Im laufenden Jahr besteht kein Darlehen gegenüber der BAUER AG (Vorjahr T€ 2.470). Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin BAUER Maschinen GmbH (Vorjahr: T€ 223).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 397 (Vorjahr: T€ 200) enthalten.

Die passiven latente Steuern belaufen sich auf T€ 281 (Vorjahr: T€ 350) und betreffen im Wesentlichen aktivierte Entwicklungskosten mit T€ 269 (Vorjahr: T€ 350).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 41.278 (Vorjahr: T€ 36.003) werden mit Bohrgeräten und Zubehör für den Spezialtiefbau, die oberflächennahe Geothermie sowie den Miningbereich realisiert und gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt aufgegliedert:

Regionen 2014
T €
2013
T €
Inland 11.795 11.499
EG 14.393 10.317
Drittland 15.090 14.187
Gesamt 41.278 36.003

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen T€ 1.291 (Vorjahr: T€ 1.441) und Rückstellungen T€ 580 (Vorjahr: T€ 403). Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen zum Stichtag T€ 0 (Vorjahr

T€: 1). Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 740 (Vorjahr: T€ 593) dem laufenden Geschäftsjahr zuzuordnen.

Der Materialaufwand setzt sich aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren T€ 15.554 (Vorjahr: T€ 15.049) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen T€ 1.031 (Vorjahr: T€ 1.082) zusammen.

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Löhne und Gehälter in Höhe von T€ 12.528 (Vorjahr: T€ 12.050) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sowie Unterstützung in Höhe von T€ 2.301 (Vorjahr: T€ 2.196).

Die Abschreibungen in Höhe von T€ 1.587 (Vorjahr: T€ 1.005) beinhalten neben planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 520 (Vorjahr: T€ 0).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Betriebsaufwendungen T€ 858 (Vorjahr T€ 983), Vertriebsaufwendungen T€ 3.151 (Vorjahr: T€ 3.629), Verwaltungsaufwendungen T€ 1.418 (Vorjahr: T€ 1.245) sowie übrige betriebliche Aufwendungen T€ 2.547 (Vorjahr: T€ 2.545) enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen zum Stichtag T€ 23 (Vorjahr: Ertrag T€ 2).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus erhaltenen Darlehenszinsen von der Gesellschafterin BAUER Maschinen GmbH in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 3).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betragen in Summe T€ 402 (Vorjahr: T€ 444). Darin enthalten sind Darlehenszinsen an das verbundene Unternehmen BAUER AG in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 111) sowie an die Gesellschafterin BAUER Maschinen GmbH in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 10).

Bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag handelt es sich um die voraussichtliche Steuerbelastung für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von T€ 185 (Vorjahr: T€ 0) sowie um einen periodenfremden Aufwand in Höhe von insgesamt T€ 107 (Vorjahr: Ertrag T€ 108). Zudem ist ein latenter Steuerertrag auf Bewertungsunterschiede von T€ 95 (Vorjahr: T€ 298) sowie ein latenter Steueraufwand auf Bewertungsunterschiede von T€ 364 (Vorjahr: T€ 407) enthalten.

Die sonstigen Steuern beinhalten im Wesentlichen Grundsteuern sowie Kraftfahrzeugsteuern.

E. Ergänzende Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von den Geschäftsführern

Herr Dr.-Ing. Carl Hagemeyer, Geschäftsführer Technik/ Produktion, Olpe,

Herr Dipl.-Ing. (FH) Roy Rathner, Geschäftsführer Vertrieb, Essen

Herr Georg Stahl, Geschäftsführer Verwaltung, Drolshagen

geführt.

Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2014 waren als Aufsichtsrat bestellt

Herr Dipl.-Kfm. Rudolf Grüneberg (Vorsitzender), seit 12. März 2014

Geschäftsleitung, Geschäftsbereichsleitung Kleinbohrtechnik BAUER Maschinen GmbH, Kreuztal

Herr Dipl.-Ing. (FH) Josef Soier,

ehemaliger Geschäftsführer BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen

Herr Rainer Rossbach, bis 12. März 2014

Geschäftsführer BAUER Maschinen GmbH, Baar-Ebenhausen

Auf die Angabe der Geschäftsführer- und Aufsichtsratsbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt des Berichtsjahres waren bei der Gesellschaft 237 Mitarbeiter

beschäftigt.

  2014 2013
Arbeiter 119 105
Angestellte 103 118
Mitarbeiter gem. § 267 Abs. 5 HGB 222 223
Auszubildende 15 13
Gesamt 237 236

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die BAUER AG und wesentliche deutsche Tochterunternehmen haben als gesamtschuldnerische Kreditnehmer mit Datum vom 17. April 2014 einen Konsortialkreditvertrag mit einem Gesamtvolumen in Höhe von € 450 Mio. abgeschlossen. Das Kreditvolumen kann durch revolvierende Darlehen an die Kreditnehmer und deren Tochtergesellschaften oder durch Laufzeitdarlehen beansprucht werden.

Zum Jahresende lag die Inanspruchnahme des Gesamtkreditvolumens durch die Kreditnehmer und deren Tochtergesellschaften bei insgesamt € 279,9 Mio. Hiervon wurde an die KLEMM ein Betrag in Höhe von T€ 298 ausgereicht.

Hinsichtlich des restlichen in Anspruch genommenen Gesamtkreditvolumens in Höhe von € 279,6 Mio. haftet die KLEMM zusammen mit weiteren 15 Kreditnehmern und Garanten aus der BAUER Gruppe gesamtschuldnerisch.

Haftungsverhältnisse werden nur im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit von KLEMM oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen eingegangen. Auf Basis der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht KLEMM derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen wird als nicht wahrscheinlich angesehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 2 HGB bestanden wie folgt:

Verpflichtungen aus Leasingverträgen:

  Gesamtbetrag Restlaufzeit unter 1 Jahr Restlaufzeit 2-5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
Immobilien 0,00 0,00 0,00 0,00
Mobilien 1.319.648,30 604.749,93 714.898,37 0,00
Gesamt 1.319.648,30 604.749,93 714.898,37 0,00

Darüber hinaus bestehen auf unbestimmte Zeit abgeschlossene Dauerschuldverhältnisse mit

einer monatlichen Belastung von € 1.470,77 (Vorjahr: € 453,35).

Es handelt sich bei den Leasingverträgen größtenteils um operatives Leasing von Mietmaschinen. Die Verträge der Geräte und Maschinen haben in der Regel eine Laufzeit von 2 Jahren und sind im Wesentlichen zur Weitervermietung an Kunden bestimmt.

Es bestehen keine sonstigen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Verpflichtungen aus Devisentermingeschäften:

Derivative Finanzinstrumente werden zur Steuerung von Risiken aus Zins- und Währungsschwankungen eingesetzt und dienen ausschließlich Sicherungszwecken. Reine Handelspositionen ohne ein entsprechendes Grundgeschäft werden nicht eingegangen. Die Marktwerte (beizulegende Zeitwerte) der derivativen Finanzinstrumente entsprechen - bezogen auf den Bilanzstichtag - jeweils dem von der Bank ermittelten Preis, zu dem ein unabhängiger Dritter die Rechte und/oder die Pflichten aus den Instrumenten übernehmen würde. Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wird auf Basis der Barwerte der zukünftigen Zahlungsflüsse berechnet.

Zum 31.12.2014 bestanden zwei Devisentermingeschäfte über den Verkauf von Fremdwährungen:

  Nominalvolumen 31.12.2014 Marktwerte 31.12.2014
Devisentermingeschäfte 745.949,64 € 6.793,14 €

Verpflichtungen aus gegebenen Avalen:

Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus gegebenen Avalen in Höhe von T€ 75 (Vorjahr: T€ 53).

Konzernzugehörigkeit

Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, stellt als oberstes Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2014 einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt hinterlegt.

 

Drolshagen, den 10. April 2015

Dr. Carl Hagemeyer

Dipl.-Ing. (FH) Roy Rathner

Georg Stahl

Die Geschäftsführung

Bericht des Aufsichtsrats

der KLEMM Bohrtechnik GmbH

Der Aufsichtsrat wurde während des Geschäftsjahres 2014 von der Geschäftsführung der Gesellschaft über alle wichtigen Ereignisse im Unternehmen regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert und frühzeitig in sämtliche für die Entwicklung des Unternehmens bedeutende Entscheidungen eingebunden. Wir haben die Geschäftsführung im Berichtsjahr kontinuierlich überwacht und beratend begleitet.

Im Geschäftsjahr 2014 fanden drei Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Es wurde die aktuelle und beabsichtigte Geschäftspolitik und grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung (insbesondere die Finanz-, Investitions- und Personalplanung) besprochen und eingehend mit der Geschäftsführung beraten. Zudem wurden die Rentabilität und Liquidität der Gesellschaft, der Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft sowie das Risikomanagement eingehend mit der Geschäftsführung der Gesellschaft erörtert.

Ebenso wurden einzelne Geschäftsvorfälle, die auf Grund gesetzlicher oder satzungs-gemäßer Bestimmung der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen, mit der Geschäftsführung behandelt.

Interessenskonflikte eines Aufsichtsratsmitglieds sind dem Aufsichtsrat im Berichtsjahr nicht bekannt geworden.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der zum Abschlussprüfer bestellten PricewaterhouseCoopers AG, Stuttgart, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Jahresabschlussunterlagen und der Bericht des Abschlussprüfers lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern vor. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats erörtert. Nach eigener Prüfung ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des Abschlussprüfers zu keinen Einwendungen Anlass geben. Der Aufsichtsrat nimmt den Jahresabschluss zustimmend zur Kenntnis.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hohen Einsatz und ihre Leistung im Geschäftsjahr 2014.

 

Drolshagen, 16. Juli 2015

Der Aufsichtsrat

Dipl.-Kfm. Rudolf Grüneberg, Vorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 2014

KLEMM BOHRTECHNIK GMBH, DROLSHAGEN

  kumulierte Anschaffungs- / Herstellungskosten
Bezeichnung 01.01.2014
Zugänge
Abgänge
Umbuchung
31.12.2014
Bilanzierungshilfe nach § 269 HGB          
Summe: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gew. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Patente / Software 848.409,46 349,00 -42.419,82 0,00 806.338,64
imm. Vermögenswerte 1.256.095,68 464.796,85 0,00 0,00 1.720.892,53
Summe Immaterielle Vermögensgegenst. 2.104.505,14 465.145,85 -42.419,82 0,00 2.527.231,17
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken          
Grundstücke / Gebäude 10.077.578,33 5.149,14 0,00 0,00 10.082.727,47
2. Summe Anlagen/Maschinen 3.251.082,57 167.371,02 -4.068,00 0,00 3.414.385,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 1.456.147,40 109.448,13 -92.013,68 0,00 1.473.581,85
4. GWG 367,85 13.813,49 -367,85 0,00 13.813,49
5. Sammelposten GWG 37.598,33 0,00 -5.854,07 0,00 31.744,26
6. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau          
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 14.822.774,48 295.781,78 -102.303,60 0,00 15.016.252,66
III. Finanzanlagen          
TOTAL 16.927.279,62 760.927,63 -144.723,42 0,00 17.543.483,83
  kumulierte Abschreibungen
Bezeichnung 01.01.2014
Zugänge
Abgänge
Umbuchung
31.12.2014
Bilanzierungshilfe nach § 269 HGB          
Summe: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gew. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Patente / Software -484.458,46 -72.696,00 42.419,82 0,00 -514.734,64
imm. Vermögenswerte -125.540,19 -725.729,74 0,00 0,00 -851.269,93
Summe Immaterielle Vermögensgegenst. -609.998,65 -798.425,74 42.419,82 0,00 -1.366.004,57
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken          
Grundstücke / Gebäude -2.848.363,88 -514.156,14 0,00 0,00 -3.362.520,02
2. Summe Anlagen/Maschinen -2.719.001,57 -121.234,02 3.229,00 0,00 -2.837.006,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung -1.037.273,40 -137.476,13 80.259,68 0,00 -1.094.489,85
4. GWG -367,85 -13.813,49 367,85 0,00 -13.813,49
5. Sammelposten GWG -35.461,33 -2.137,00 5.854,07 0,00 -31.744,26
6. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau          
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen -6.640.468,03 -788.816,78 89.710,60 0,00 -7.339.574,21
III. Finanzanlagen          
TOTAL -7.250.466,68 -1.587.242,52 132.130,42 0,00 -8.705.578,78
  Buchwert
Bezeichnung 01.01.2014
31.12.2014
Bilanzierungshilfe nach § 269 HGB    
Summe: 0,00 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gew. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Patente / Software 363.951,00 291.604,00
imm. Vermögenswerte 1.130.555,49 869.622,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenst. 1.494.506,49 1.161.226,60
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken    
Grundstücke / Gebäude 7.229.214,45 6.720.207,45
2. Summe Anlagen/Maschinen 532.081,00 577.379,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 418.874,00 379.092,00
4. GWG 0,00 0,00
5. Sammelposten GWG 2.137,00 0,00
6. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau    
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.182.306,45 7.676.678,45
III. Finanzanlagen    
TOTAL 9.676.812,94 8.837.905,05

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KLEMM Bohrtechnik GmbH, Drolshagen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 10. April 2015

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Neubarth, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dagmar Liphardt, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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3 nahegelegene Organisationen

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