Carl Sperling & Co. GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Blumen und Pflanzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Ackermann seit 4.11.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AFAG Verwaltungs- und Treuhand AG | 99.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FLORA Frey GmbHQuedlinburg(vormals: Solingen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2009 bis zum 30.09.2009Lagebericht
für das Rumpfgeschäftsjahr
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 30.9.2009 | 30.6.2009 | ||
| EUR | EUR | TEUR | |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände: | |||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 8.180,00 | 9 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 2.161.567,00 | 2.169.747,00 | 2.208 |
| 2.217 | |||
| II. Sachanlagen: | |||
| 1. technische Anlagen und Maschinen | 36.494,00 | 60 | |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 294.277,86 | 327 | |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 20 | |
| 330.771,86 | 407 | ||
| III. Finanzanlagen: | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 80.000,00 | 80 | |
| 2.580.518,86 | 2.704 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte: | 2.517.625,88 | 3.027 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: | 4.671.988,29 | 4.144 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 3.543.662,74 | 4.456 | |
| 10.733.276,91 | 11.627 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 48.555,06 | 62 | |
| 13.362.350,83 | 14.393 | ||
PASSIVA
| 30.9.2009 | 30.6.2009 | ||
| EUR | EUR | TEUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 11.601.000,00 | 11.601 | |
| II. Kapitalrücklage | 8.999.038,11 | 8.999 | |
| III. Verlustvortrag | 18.932.010,63 | 14.629 | |
| IV. Jahresfehlbetrag | 674.028,40 | 4.303 | |
| 993.999,08 | 1.668 | ||
| B. Rückstellungen | 2.589.515,57 | 3.964 | |
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | |||
| Leistungen | 1.167.594,90 | 674 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen | |||
| Unternehmen | 2.900.323,88 | 2.877 | |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 5.710.917,40 | 5.210 | |
| 9.778.836,18 | 8.761 | ||
| 13.362.350,83 | 14.393 | ||
| 1.7.2009-30.9.2009 | 1.7.2008-30.6.2009 | ||
| EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 2.863.229,09 | 11.591 | |
| 2. Veränderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen | 692.475,22 | -816 | |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 647.444,39 | 803 | |
| 4. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 2.518.850,06 | 4.970 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 193.682,25 | 2.712.532,31 | 922 |
| 5. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 413.409,98 | 3.861 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 84.387,61 | 497.797,59 | 740 |
| davon für Altersversorgung: EUR 7.729,64 | |||
| 6. Abschreibungen | |||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 98.566,73 | 590 | |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens | 0,00 | 98.566,73 | 1.186 |
| 7. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.026.745,51 | 4.985 | |
| 8. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag | 0,00 | 181 | |
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 0,00 | 0 | |
| 10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.816,12 | 154 | |
| 11. Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag | 104.778,48 | 0 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 165.186,76 | 668 | |
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -399.642,56 | -6.009 | |
| 14. außerordentliche Erträge | 0,00 | 5.000 | |
| 15. außerordentliche Aufwendungen | 252.660,00 | 3.178 | |
| 16. außerordentliches Ergebnis | -252.660,00 | 1.822 | |
| 17. sonstige Steuern | 21.725,84 | 116 | |
| 18. Jahresfehlbetrag | -674.028,40 | -4.303 | |
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Flora Frey GmbH, Quedlinburg, zum 30. September 2009 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Grundlagen der Währungsumrechnung
Die Bewertungsmethoden der Vorjahre wurden beibehalten. Die Vermögens- und Schuldposten tragen allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Der Firmenwert, resultierend aus der Anwachsung der Carl Sperling GmbH & Co. KG, Lüneburg, zum 1. Juli 2006, wurde gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB i. V. m. § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die beweglichen Anlagegüter wurden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen linear abgeschrieben. Gebraucht erworbene Wirtschaftsgüter wurden mit reduzierten Nutzungsdauern von drei Jahren angesetzt.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelwert bis einschließlich EUR 150,00 (bis 31. Dezember 2007 EUR 60,00), die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft oder hergestellt wurden, wurden im Zeitpunkt ihrer Anschaffung oder Herstellung unmittelbar als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden im Zeitpunkt des Zugangs aktiviert und über fünf Jahre linear abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.
Die Bewertung der Vorräte im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren erfolgte zu Einstandspreisen oder zum niedrigeren Tageswert.
Die Bewertung der Fertigerzeugnisse erfolgte mit Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, Material- und Fertigungsgemeinkosten. Artikel, deren Erlöse nicht kostendeckend sind, sind verlustfrei mit den aus den zukünftig erzielbaren Erlösen abgeleiteten Werten angesetzt worden.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt.
Die Forderungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit ihrem Nennwert angesetzt. Allen Risiken wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet.
Erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurde durch die Bildung von Rückstellungen in ausreichendem Maße Rechnung getragen.
Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem handelsrechtlichen Barwert bewertet (Rechnungszinsfuß 5,5 %; Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck). Jubiläumsrückstellungen wurden ebenfalls mit einem Rechnungszinsfuß von 5,5 % und den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung oder zum höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.
C. Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem in der Anlage zur Bilanz dargestellten Anlagenspiegel.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind gemäß § 285 Nr. 11 HGB wie folgt zu erläutern:
| Anteile amGesellschafts-kapital | Gesellschafts-kapital | Eigenkapital | Jahres-überschuss/-fehlbetrag | ||
| % | EUR | EUR | EUR | ||
| Carl Sperling & Co. GmbH (vormals Sperling Pflanzenzucht GmbH), Lüneburg | 100,0 | 41.414,64 | 80.781,21 | -104.778,48 | [1] |
Sämtliche Forderungen sind vor Ablauf eines Jahres fällig. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber dem Kooperationspartner Carl Pabst Samen & Saaten GmbH, Großbeeren, in Höhe von TEUR 2.143 aus dem Verkauf von losem Saatgut sowie Leertüten enthalten.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind insbesondere Erstattungsansprüche an das Finanzamt aus Umsatzsteuer sowie Forderungen aus Boni, Skonti und Werbekostenzuschüssen enthalten.
Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind vor Ablauf eines Jahres fällig.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus einem Verrechnungskonto mit der Muttergesellschaft FLORA Frey Holding GmbH, München.
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Aufgliederung der Bruttoumsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen ergibt sich wie folgt:
| Rumpf-GJ zum 30.09.09 | 2008/09 | |
| TEUR | TEUR | |
| Konfektioniertes Saatgut | 347 | 10.279 |
| Loses Saatgut | 1.408 | |
| Rasen | 45 | 456 |
| Blumenzwiebeln | 1.293 | 2.383 |
| Diverse Gartenprodukte | 6 | 241 |
| 3.099 | 13.359 |
In den Bruttoumsatzerlösen sind Auslandsumsätze in Höhe von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 1.388) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Erbringung von Serviceleistungen, der Auflösung von Rückstellungen sowie der Ausbuchung von Verbindlichkeiten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sowie periodenfremde und neutrale Aufwendungen.
Das Zinsergebnis resultiert aus vereinnahmten Zinserträgen aus Festgeldanlagen sowie aus Zinsaufwendungen für das Darlehen der Markus Wenner Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, München, sowie für das Verrechnungskonto der Muttergesellschaft FLORA Frey Holding GmbH, München.
Die außerordentlichen Aufwendungen stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit den Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens. Ausgewiesen sind Kosten der Sanierungsberatung (TEUR 253).
E. Sonstige Angaben
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus Mietverträgen
Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffend die Geschäftsräume in Quedlinburg in Höhe von TEUR 138 p.a.
Daneben bestehen grundsätzlich weitere Verpflichtungen aus dem Mietvertrag über die ehemaligen Geschäftsräume in Solingen in Höhe von TEUR 1.557 p.a., die jedoch gemäß Vereinbarung zwischen der ehemaligen Gesellschafterin, der Vilmorin & Cie S.A., Paris, und der jetzigen Gesellschafterin, der Flora Frey Holding GmbH, München, vom 5. Juni 2009 ab dem 1. Juli 2009 bis zum Ende der Laufzeit des Mietvertrages allein durch die Vilmorin & Cie S.A. zu tragen sind (Freistellungsvereinbarung). Die Vilmorin & Cie S.A. ist in diesem Zusammenhang durch Vereinbarung mit dem Vermieter der Geschäftsräume in Solingen, datierend vom 5./9.Juni 2009 neben der Gesellschaft mit Wirkung ab dem 1. April 2009 als zusätzliche Mieterin in den bestehenden Mietvertrag eingetreten. Eine finanzielle Belastung der Gesellschaft ist insoweit nicht gegeben.
Verpflichtungen aus Leasing-Verträgen
Es bestehen Verpflichtungen aus Leasing-Verträgen bis zum Geschäftsjahr 2013/14 insgesamt in Höhe von TEUR 346, welche sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsjahre verteilen:
| TEUR | |
| 2009/10 | 129 |
| 2010/11 | 113 |
| 2011/12 | 85 |
| 2012/13 | 15 |
| 2013/14 | 4 |
| 346 |
Die Leasing-Verträge betreffen im Wesentlichen Fahrzeuge.
2. Personal
Die Anzahl der Beschäftigten zum Bilanzstichtag betrug:
| Rumpf-GJ zum 30.09.09 | 2008/09 | |
| Personen | Personen | |
| Gewerbliche | 0 | 0 |
| Angestellte | 33 | 44 |
| Gesamt (ohne Auszubildende) | 33 | 44 |
3. Geschäftsführung
Geschäftsführer sind:
Carsten Ax, Kaufmann, Berlin (bis zum 30. September 2009)--alleinvertretungsberechtigt--,
Kay-Uwe Petrich, Kaufmann, Quedlinburg (bis zum 23. Dezember 2009)--alleinvertretungsberechtigt--,
Klaus Ackermann, Unternehmensberater, München (seit dem 30. Oktober 2009)--alleinvertretungsberechtigt--.
4. Beirat
Der Beirat der Gesellschaft ist derzeit nicht besetzt.
5. Unternehmensverträge
Mit Datum vom 15. Mai 2006 wurde zwischen der Flora Frey GmbH, Quedlinburg, und der Carl Sperling & Co. GmbH (vormals Sperling Pflanzenzucht GmbH), Lüneburg, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird wirksam mit der Eintragung in das Handelsregister der beherrschten Gesellschaft. Die Eintragung erfolgte mit Datum vom 25. September 2006 im Handelsregister B des Amtsgerichts Lüneburg (HRB 69). Die Flora Frey GmbH hat damit für das Rumpfgeschäftsjahr zum 30. September 2009 das Ergebnis der Tochtergesellschaft übernommen.
6. Konzernabschluss
Auf Grund der Befreiungsvorschriften des § 293 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB ist die Gesellschaft nicht verpflichtet, einen eigenen Konzernabschluss aufzustellen.
7. Sonstiges
Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15. September 2009 wurde das Wirtschaftsjahr geändert auf die Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Folgejahres, erstmals anzuwenden durch Bildung eines Rumpfwirtschaftsjahres zum 30. September 2009. Die Gesellschaft hat ihren Sitz durch Beschluss vom 30. September 2009 von Solingen nach Quedlinburg verlegt.
Quedlinburg, 26.05.2010
Klaus Ackermann, Geschäftsführer
[1] Vor Ergebnisabführung an Flora Frey
GmbH.
Ich habe den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Flora Frey GmbH, Quedlinburg, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli 2009 bis 30. September 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt "Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft / wesentliche Chancen und Risiken" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet ist falls die umfangreichen und weit reichenden Restrukturierungsmaßnahmen, die bereits eingeleitet wurden, nicht greifen oder die Gesellschaft die im Dezember 2010 laut konservativer Planung bestehende temporäre Finanzierungslücke nicht durch entsprechende Finanzierungsmaßnahmen schließen kann.
Berlin, 31. Mai 2010
Tennessee Dettmers, Wirtschaftsprüfer
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Blumen und Pflanzen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Wärme- und Kältehandel
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Wärme- und Kältehandel
Paket- und Expressdienste
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen