Constantia Business Services GmbH
Pirkmühle 14, 92712 Pirk, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Utz Stopperka seit 21.8.2025 | Geschäftsführer |
Benedikt Trettenbach seit 6.4.2021 | Prokura |
Michael Robert Günther seit 27.1.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Constantia Flexibles International GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Constantia Business Services GmbHPirkmühle bei WeidenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(HRB 4465 Amtsgericht Weiden)BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Haftung aus der Cash-Pool Vereinbarung für die Cash-Pool Verbindlichkeiten der Gesellschaft der Constantia Flexibles Gruppe auf dritter Ebene, nach der Constantia Business Services GmbH, Österreich (AT) und Constantia Flexibles Group GmbH. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Constantia Business Services GmbH, Pirk, Amtsgericht Weiden, HRB 44651. Allgemeines Die Gesellschaft Constantia Business Services GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB. Von größenabhängigen Erleichterungsvorschriften wurde Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Rechnungslegung erfolgt nach HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) erstellt. Die Gesellschaft ist durch den Gewinnabführungsvertrag vom 4. Dezember 2017 in eine körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft mit dem Organträger Constantia Flexibles Germany GmbH, Pirk, eingebunden. Der gesamte Jahresgewinn wird an die Constantia Flexibles Germany GmbH abgeführt und die sich ergebende laufende, als auch latente Steuerpositionen, ausschließlich auf Ebene des Organträgers ausgewiesen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Unter den Sachanlagen werden die Anlagegüter zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (3 bis 33 Jahre) aktiviert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Nettoeinzelwert von 800,00 € sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips, angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken werden durch die Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung, oder zur Berücksichtigung des Realisationsprinzips mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zu Nominalbeträgen angesetzt worden. Soweit Bestände in fremder Währung bestehen, wurden diese mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Passive latente Steuern haben sich nicht ergeben. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,83 % p.a. (Vj. 1,79 % p.a.) auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz laut Deutscher Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt. Daraus ergeben sich zum Bilanzsichttag Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 383.064,00 €. Diese liegen um 5.738,00 € unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31.12.2023 bei Anwendung des sieben Jahres Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im operativen Ergebnis dargestellt. Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2023 in Höhe von 5.738,00 € unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Die Verpflichtung der Jubiläumsrückstellung wurde auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinssatz von 1,75 % p.a. (Vj. 1,45 % p.a.) ermittelt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, sowie mit einem Gehaltstrend von 3,0 % p.a. (Vj. 3,0 % p.a.) und einer Fluktuationsrate von 9,4 % p.a. (Vj. 11,2 % p.a.). Die Verpflichtung der Altersteilzeitrückstellung wurde auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinssatz von 1,75 % p.a. (Vj. 1,45 % p.a.) ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die sonstigen Rückstellungen, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bekannt gegeben worden sind. Bei Ermittlung der Abzinsung werden monatliche Mittelabflüsse unterstellt. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen sowie Zinseffekte aus einer geänderten Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder zur Berücksichtigung des Imparitätsprinzips mit dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erfassung von Umsatzerlösen findet statt, sobald die Leistung bzw. Lieferung an den Kunden und der Gefahrenübergang entsprechend den vereinbarten Lieferbedingungen auf den Kunden erfolgt ist. Sonstige betriebliche Erträge und die betrieblichen Aufwendungen werden mit Erbringung bzw. Inanspruchnahme der Leistung, oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Erforderlichenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen. 3. Angaben zur Bilanz Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, ebenso wie bereits im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von 14.858,23 € (Vj. 28 T€), Forderungen aus Kostenweiterbelastung gegenüber Gesellschafter in Höhe von 7.055,87 € (Vj. 0 T€), sowie Forderungen aus dem Cash Pooling mit der Constantia Business Services GmbH in Österreich in Höhe von 4.688.553,52 € (Vj. 4.311 T€). Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält nur Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 € und ist voll eingezahlt. Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten, Beratungskosten, Steuern, sowie für ausstehende Rechnungen gebildet. Die Personalrückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, Tantiemen, Zeitsalden, Pensionen, Altersteilzeit und Jubiläen zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 376.145,73 € (Vj. 306 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten für Abfindungszahlungen in Höhe von 0,00 € (Vj. 4 T€), Verbindlichkeiten für Lohnsteuer und Kirchensteuer über 56.724,00 € (Vj. 44 T€), Verbindlichkeiten für Reisekostenabrechnung über 880,38 € (Vj. 0 T€), sowie Verbindlichkeiten für Sozialversicherung in Höhe von 13.265,53 € (Vj. 11 T€). Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft erzielt Umsätze für erbrachte Leistungen in den Bereichen IT, FI, CO und HR. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Intercompany Aufwendungen für Dienstleistungen und IT-Verrechnungen, Leasingaufwendungen sowie Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb enthalten. 5. Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Die Constantia Business Services GmbH, Deutschland (DE), ist in den Cashpool der Constantia Flexibles Gruppe eingebunden. Im ersten Schritt ist die Haftung des Cashpools gegenüber der Bank auf den Cashpool-Master Constantia Business Services GmbH, Weinburg, Österreich (AT), beschränkt. Im zweiten Schritt müsste die Constantia Flexibles Group GmbH, Österreich (AT), die Constantia Business Services GmbH (AT) hinsichtlich Zahlungsverpflichtungen unterstützen. Erst in einem letzten Schritt kann aus dem Cashpool eine Verpflichtung für die Einzelgesellschaft entstehen. Das Cashpool-Masterkonto der Constantia Business Services GmbH (AT) weist zum Bilanzstichtag ein Guthaben gegenüber dem Kreditinstitut in Höhe von 47.484.903,61 € aus (Vj. 80.324 T€), daher beträgt die Haftung der Constantia Business Services GmbH (DE) zum 31. Dezember 2023 0,00 € (Vj. 0T€). Es gibt keine Anzeichen, dass die betreffenden Gesellschaften ihren laufenden Verpflichtungen nicht nachkommen können. Wir gehen von keiner Inanspruchnahme aus o.g. Vertrag aus. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen gegen Dritte in Höhe von 83.243,95 € (Vj. 71 T€), davon innerhalb von einem Jahr fällig 43.362,80 € (Vj. 32 T€) und zwischen 1 und 4 Jahren fällig 39.881,15 € (Vj. 39 T€). Die Leasing- und Mietverträge verringern die Kapitalbindung und belassen das Investitionsrisiko beim Leasinggeber bzw. Vermieter. 6. Sonstige Angaben Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres wurden im Jahresdurchschnitt beschäftigt:
Geschäftsführung Günter Bock, VP Group IT Applications Michael Robert Günther, VP Finance Business Services In Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge. Konzernverhältnisse Mutterunternehmen mit dem Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen ist die Wendel S.E., die ihren Sitz in Paris hat. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird am Handelsgericht in Paris, Frankreich, offengelegt. Mutterunternehmen mit dem Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Constantia Business Services GmbH wird in den Konzernabschluss der Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien, einbezogen. Der Konzernabschluss der Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien, wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und zusammen mit dem Konzernlagebericht in deutscher Sprache, an die Unternehmensregister führenden Stellen in elektronischer Form zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt. 7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag One Rock Capital Partners, LLC gab am 4. Januar 2024 bekannt, dass seine Tochtergesellschaft Constantia Flexibles GmbH die Übernahme der Constantia Flexibles Gruppe von Wendel, Maxburg Capital Partners und weiteren Aktionären abgeschlossen hat. Damit wird zukünftig das Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen die Constantia Flexibles GmbH (vormals Ea Zweihundertzehnte WT Holding GmbH, danach Capripack BidCo GmbH), sein. Die Constantia Flexibles GmbH, Wien, hat am 15.02.2024 eine Vereinbarung zum Erwerb von rund 57 % der Anteile am Verpackungshersteller Aluflexpack unterzeichnet und ein öffentliches Kaufangebot zu Erwerb der restlichen Aktien abgegeben. Es wird erwartet die Transaktion nach den behördlichen Genehmigungen im vierten Quartal 2024 abzuschließen. Es sind keine weiteren Ereignisse zwischen dem Bilanzstichtag und dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses, die für die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage des Unternehmens von besonderer Bedeutung sind.
Pirk, 04. April 2024 Constantia Business Services GmbH Günter Bock Michael Günther |
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