Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Santander Consumer Technology Services GmbH
Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Wilczek seit 8.11.2024 | Prokura |
Christian Schmitz seit 8.11.2024 | Prokura |
Ignacio Vassal´lo Reina seit 10.10.2024 | Geschäftsführer |
Tanja Glaiter seit 28.5.2021 | Prokura |
Daniel Sechi seit 30.11.2020 | Prokura |
Pablo Alejandro Corradi seit 30.11.2020 | Prokura |
Klaus Klose seit 9.11.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.80% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Santander Consumer Technology Services GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des UnternehmensGegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von IT-Service Dienstleistungen hinsichtlich der Entwicklung von Software, der Vertrieb von IT-Systemen, Verfahrensweisen und Beratungsdiensten sowie das Angebot von Software, Hardware und sonstigen Mehrwertdienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, der Kommunikation, IT-Security und des Internets für die Santander Gruppe in Deutschland, insbesondere die Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach. Als konzerninterner Dienstleister arbeitet die Santander Consumer Technology Services GmbH (SCTS GmbH) unverändert nach dem sog. Cost-plus Verfahren, d.h. sie belastet ihre Kosten zuzüglich eines Aufschlages an ihre Auftraggeber weiter und erzielt dadurch regelmäßig positive Margen. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas statistische Bundesamt meldete nach ersten Berechnungen für das Jahr 2023 ein um 0,1% niedrigeres preis- und kalenderbereinigtes reales Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zum Vorjahr. 1 Dies lag damit unter der leicht positiven Konjunkturprognose des Sachverständigenrates vom März 2023 (0,2%). Somit kam die deutsche Wirtschaft im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken und die Erholung vom tiefen Einbruch durch die Corona-Pandemie setzte sich nicht weiter fort. Grund dafür waren im Wesentlichen die anhaltend hohen Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund gestiegener Zinsen, sowie eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. 2 Hinzu kam die weiterhin starke Inflation von 5,9%. Besonders negative Auswirkungen auf Energiepreise konnten mithilfe von Entlastungsmaßnahmen teilweise abgemildert werden (+5,3% im Vergleich zum hohen Preisniveau des Vorjahres). Nahrungsmittelpreise verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 hingegen in fast allen Nahrungsmittelgruppen besonders stark (+12,4%) 3 . Die Digitalisierung der Wirtschaft ist weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber für die ITK-Branche (Informationstechnologie & Kommunikation). Der ITK-Markt Deutschland im Bereich der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik erreichte in 2023 einen Umsatz von 215 Milliarden Euro, wobei das prozentuale Wachstum mit 2,0% deutlich geringer ausfiel als in den beiden Vorjahren 2022 und 2021 (6,8% bzw. 6,3%). Die beiden Hauptsegmente der ITK-Branche, zeigten ein Marktvolumen von 142,9 bzw. 72,1 Milliarden Euro und ein positives Wachstum von +2,2% bzw. +1,7%. Innerhalb der Informationstechnik verzeichnete der Bereich IT-Hardware im Jahr 2023 mit einem Volumen von 52,0 Milliarden Euro ein negatives Wachstum (-5,4%). Die IT-Services hingegen verzeichneten mit einem Plus von +5,1% weiterhin ein positives Wachstum auf ein Marktvolumen von 49,4 Milliarden Euro. Der Umsatz im Bereich Software stieg ebenfalls im Jahr 2023 (+9,6%), was diesen mit 41,5 Milliarden Euro zum größten Umsatztreiber in der Informationstechnik macht. Das leicht positive Wachstum im Segment Telekommunikation lässt sich auf eine positive Entwicklung in den Bereichen TK-Infrastruktur auf 8,5 Milliarden Euro (+4,4%) und Telekommunikationsdienste auf 51,7 Milliarden Euro (+1,9%), sowie ein leicht negatives Wachstum der TK-Endgeräte um -0,7% auf 11,8 Milliarden Euro zurückführen. 4
1 Quelle: Statistisches Bundesamt,
Sachverständigenrat (Stand: März 2023)
Santander ist die Marke, unter deren Dach die Identität der Gruppe zusammengefasst ist, für die die SCTS GmbH ihre Services anbietet. Ihre Aufträge akquiriert die SCTS GmbH maßgeblich bei der Santander Consumer Bank AG. In Deutschland ist die Santander Consumer Bank AG der größte herstellerunabhängige Finanzierer im Bereich der Mobilität und ebenso führend bei der Finanzierung von Konsumgütern. Das Jahresergebnis, vor Ergebnisabführung, der Santander Consumer Bank AG entwickelte sich erneut rückläufig im Vergleich zum Vorjahr. Als Dienstleister ist die SCTS GmbH von der operativen Entwicklung des Auftraggebers abhängig. GeschäftsverlaufWie erwartet erbringt die SCTS GmbH weiterhin IT-Dienstleistungen, insbesondere für die Santander Consumer Bank AG. Für das Jahr 2023 entstanden, wie in der Prognose 2022 erwartet, keine signifikanten Veränderungen in Bezug auf die Anzahl der durchgeführten IT-Projekte sowie die Ausgaben für den IT-Betrieb der Santander Consumer Bank AG. Wie 2022 prognostiziert, konnten in 2023 insbesondere das Thema "Banking as a Service" und die Ausrichtung auf ein datenorientiertes, Omni-Channel-Geschäftsmodell fortgeführt werden. Des Weiteren konnten im Jahr 2023, wie prognostiziert, wichtige IT-Projekte fortgeführt oder abgeschlossen werden. Bei diesen IT-Projekten lag der Fokus insbesondere auf der Data Transformation sowie dem weiteren Ausbau der digitalen Antragsstrecken und Self-Servicing-Portale für weitere Produkte. Darüber hinaus wurden auch in 2023 zahlreiche Projekte im Rahmen des IT-System-Plans der Santander Consumer Bank AG entwickelt, die vor allem auf die Digitalisierung sowie die Effizienzsteigerung des Unternehmens einzahlen sollen. Lage der GesellschaftErtragslageDie Übersicht über die Geschäftsentwicklung erfolgt anhand der zentralen Determinanten der Ertragslage:
Die im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse in Höhe von 138.366 TEUR (Vj. 171.543 TEUR) wurden ausschließlich mit der Santander Gruppe erzielt. Bei einer leicht gestiegenen Gesamtleistung, entgegen der gleichbleibenden Umsatzprognose des Vorjahres, sind die Umsatzerlöse deutlich gesunken. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die erwartete Bestandsveränderung und die damit einhergehende Umsatzrealisierung durch Projektabnahmen aus Vorjahren und Fertigstellung von Projekten, entgegen der Vorjahresprognose, nicht auf einem gleichen Niveau blieb. Dies begründet sich insbesondere dadurch, dass die Teilfertigstellung des Großprojektes NEO nicht wie erwartet in 2023 erfolgt ist. Die Gesamtleistung als Summe aus den Umsatzerlösen und der Bestandsveränderung an unfertigen Erzeugnissen ist im Vergleich zum Vorjahr um 2.448 TEUR bzw. 1,56% auf insgesamt 159.039 TEUR (Vj. 156.591 TEUR) gestiegen. Der Anstieg ist auf die langfristige Planung der IT-Beauftragungen durch die Santander Consumer Bank AG zurückzuführen. Die Umsatzerlöse aus Dienstverträgen belaufen sich auf 97.597 TEUR (Vj. 94.364 TEUR), der Rest der Umsatzerlöse entfällt auf abgenommene Werkverträge 39.250 TEUR (Vj. 75.404 TEUR) sowie Serviceleistungen und den Verkauf von Hardware 1.519 TEUR (Vj. 1.776 TEUR). Der Personalaufwand ist leicht rückläufig. Dies begründet sich im Wesentlichen im Rückgang der Pensionsrückstellungen auf Grund der angespannten Zinssituation. Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Personalrückstellungen in Höhe von 6.507 TEUR (Vj. 5.204 TEUR). Der Anstieg des Materialaufwands mit einer Gesamthöhe von 126.032 TEUR (Vj. 120.804 TEUR) ist im Wesentlichen auf den Anstieg von zugekauften IT-Dienstleistungen durch Dienstverträge zurückzuführen. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt 4.959 TEUR (Vorjahr 6.618 TEUR). Das prognostizierte gleichbleibende EBITDA wurde nicht erreicht. Hier ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Dem liegt vor allem der Anstieg im Rahmen des Materialaufwandes zugrunde, welcher auf Inflationseffekte und damit einhergehende erhöhte Beschaffungskosten zurückzuführen ist. FinanzlageDie Finanzlage ist durch den hohen Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten geprägt. Die Guthaben bei Kreditinstituten machen zum Bilanzstichtag mit 52.119 TEUR bzw. 33,2% (Vj. 51.407 TEUR bzw. 40,4%) der Bilanzsumme aus. Die Liquidität der Gesellschaft ist insbesondere aufgrund der hohen Guthaben bei Kreditinstituten gewährleistet. Die Liquiditätssteuerung ist auf Grund der Konzernzugehörigkeit zur Santander Gruppe gesichert. Die Liquiditätssteuerung kann dadurch ohne gruppenexterne Finanzierungslinien erfolgen. Es besteht eine Kreditlinie bei der Santander Consumer Bank AG in Höhe von 10 Mio. EUR, welche nicht in Anspruch genommen wurde. VermögenslageDie Aktivseite der Bilanz beinhaltet im Wesentlichen mit 76.522 TEUR (Vj. 55.849 TEUR) unfertige Leistungen sowie mit 15.069 TEUR (Vj. 6.349 TEUR) Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um Programmierleistungen für die Santander Consumer Bank AG, die im Rahmen von Werkverträgen erbracht wurden und am Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen und abgenommen sind. Den unfertigen Leistungen stehen auf der Passivseite erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 76.522 TEUR (Vj. 55.849 TEUR) gegenüber. Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 29.222 TEUR (Vj. 26.727 TEUR). Der Anstieg des Eigenkapitals begründet sich durch die Thesaurierung des Jahresüberschusses 2022 in den Bilanzgewinn. Die Rückstellungen in Höhe von 31.781 TEUR (Vj. 35.063 TEUR) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 20.018 TEUR (Vj. 19.676 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 9.528 TEUR (Vj. 11.397 TEUR) sowie Personalrückstellungen in Höhe von 2.214 TEUR (Vj. 3.939 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Abrechnungen für bezogene IT-Dienstleistungen bei der Santander Global Technology & Operations, S.L in Höhe von 18.627 TEUR sowie gegenüber der Santander Consumer Finance Global Services, S.L. in Höhe von 13 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 411.505,45 EUR betreffen Verbindlichkeiten für Lohnsteuer. Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft wird vor dem Hintergrund der Geschäftstätigkeit als IT-Dienstleister der Santander Gruppe wesentlich durch die Entwicklung der Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach, geprägt, für die, die Gesellschaft primär tätig ist. Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als geordnet dar. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenFinanzielle LeistungsindikatorenDas Unternehmen wird primär anhand der finanziellen Kennzahlen Umsatz, EBITDA und Marge gesteuert. Grundsätzlich ist die SCTS GmbH so konzipiert, dass nur die entstehenden Kosten an die Bank weitergeleitet werden. In diesem Zusammenhang wurde definiert, dass eine Marge von 3,0 % auf die Kosten aufzuschlagen ist. Weitere Informationen zur Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind in den entsprechenden Abschnitten dieses Lageberichts zu finden. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenMitarbeiterAls nichtfinanziellen Leistungsindikator steuert die Gesellschaft den Personalbestand. Gegenüber den 314 internen Mitarbeitern (ohne Aushilfen) zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 stieg die Anzahl der internen Mitarbeiter zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 um 12 interne Mitarbeiter (ohne Aushilfen) auf 326. Entgegen der Prognose eines moderat steigenden internen Personalbestands ist dieser nur leicht gestiegen. Dies begründet sich im Wesentlichen durch eine schwierige Lage des Arbeitsmarkts. Die Fluktuation lag 2022 bei 10,23% und ist im Jahr 2023 auf 9,19% gefallen. Insgesamt haben zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 33 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Dabei ist ein Großteil der Austritte (66,7%), darauf zurückzuführen, dass Mitarbeiter das Unternehmen freiwillig verlassen haben. Die weiteren Austritte begründen sich im Wesentlichen durch Renteneintritte oder Elternzeiten. Gleichzeitig konnten im selben Zeitraum 45 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit betrug Ende 2023 7,67 Jahre. Die Flexibilität im Projektgeschäft ist dadurch gewährleistet, dass die SCTS GmbH je nach Bedarf auf externe Berater zugreift. QualitätsmanagementUm die Qualität der gelieferten IT Projekte maßgeblich zu überwachen , wurden in den vergangenen Jahren bereits Prozesse, Checklisten sowie Quality Gates etabliert. Diese wurden auch in 2023 unverändert beibehalten. Die zwei Steuerungsgrößen Software Execution Quality sowie Service Quality werden als Leistungsindikatoren für die Steuerung der Softwarefehler und Infrastrukturfehler verwendet. Beide Einheiten sind maßgeblich am Lifecycle der Produkte von der Entwicklung bis zum Betrieb beteiligt und prüfen regelmäßig deren Status. Die Eingänge kritischer Softwarefehler sowie Infrastrukturfehler blieb im Zeitraum 2023 wie erwartet weiterhin konstant unterhalb der Zielgröße. Bezüglich des Eingangs von kritischen Fehlern (Zielgröße < 2%) wurde zum Dezember für das Jahr 2023 eine Quote von 0,97% erreicht. Dabei wurde die Anzahl an kritischen Fehlern um 11% reduziert. Eine Erhöhung der Quote kritischer Fehler (Software & Infrastruktur) ergibt sich aus der Reduktion der nicht kritischen Fehler (-46,67%) im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittliche Lösungszeit der erfassten Softwarefehler in Bezug auf die vereinbarten Service Level Agreements (SLAs) wurde in 98,13% der Fälle (bei einer Zielgröße von > 80%) erreicht. Die durchschnittliche Lösungszeit der erfassten Infrastrukturfehler in Bezug auf die vereinbarten Service Level Agreements (SLAs) wurde in 93,08% der Fälle (bei einer Zielgröße von > 80%) erreicht. Diese Werte blieben wie erwartet weiterhin konstant über dem gesetzten Ziel. PrognoseberichtDie Weltwirtschaft hat im Berichtsjahr etwas an Schwung verloren und konnte nicht an die Wachstumsdynamik des Vorjahres anknüpfen: Das Bruttoinlandsprodukt legte um nur 3% zu (im Vorjahr: 3,5 %). Dämpfend wirkten dabei weiterhin die durch den Krieg in der Ukraine spürbar gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten und die von den Notenbanken forcierte Zinswende. 2024 dürfte sich die globale Konjunktur auf vergleichbarem Niveau stabilisieren und um voraussichtlich rund 2,9 % wachsen. Risiken sind nach wie vor der Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt, der im Falle einer weiteren Eskalation unter anderem einen neuerlichen Energiepreisschock verursachen könnte. Die Entwicklung des Kriegs in der Ukraine wird auf die SCTS einen indirekten Effekt, durch die gestiegenen Cyber-Risiken und Risiken in Lieferketten zeigen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir die nachstehend beschriebenen Entwicklungen. Die SCTS GmbH wird ihre Serviceleistungen weiterhin den Gesellschaften der Santander Consumer Gruppe anbieten. Im Erfahrungsaustausch und in der Zusammenarbeit mit anderen IT-Spezialisten im internationalen Santander Konzern wird hierbei ein wesentlicher Erfolgsfaktor gesehen. Im Jahr 2024 werden insbesondere das Thema "Banking as a Service" und die Ausrichtung auf ein datenorientiertes, Omni-Channel-Geschäftsmodell fortgeführt. Ein weiterer Fokus neben diesen beiden Projekten liegt auf der Dataquality, sowie dem weiteren Ausbau der digitalen Antragsstrecken. Digitalisierung und auch effizienzsteigernde Unternehmungen stehen ebenso wie in den Vorjahren auch in 2024 im Fokus. Es werden zahlreiche weitere Projekte im Rahmen des IT-System-Plans der SCTS GmbH durchgeführt. Für die SCTS GmbH wird für das kommende Geschäftsjahr von einem deutlich sinkenden internen Personalbestand ausgegangen. Hintergrund sind insbesondere ein Teilbetriebsübergang in dem 14% des Personalbestands in die Santander Consumer Bank AG versetzt werden, sowie ein Transfer von 10% des Personalbestands in die Santander Consumer Finance Global Services S.L. Des Weiteren wird auf Grund von Fluktuation und der restriktiven Personalpolitik mit einem deutlich sinkenden Personalbestand in 2024 gerechnet. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird davon ausgegangen, dass die Anzahl kritischer Softwarefehler und Infrastrukturfehler, sowie die Einhaltung der durchschnittlichen Lösungszeiten in 2024 weiter konstant bleiben. Für das Jahr 2024 wird mit einem deutlich steigenden Umsatz und damit auch EBITDA gerechnet. Die steigende Umsatz- und EBITDA-prognose liegt darin begründet, dass die erwartete Bestandsveränderung und die damit einhergehende Umsatzrealisierung durch Projektabnahmen aus Vorjahren und Fertigstellung von Projekten steigen wird. Dabei soll eine vorgegebene Marge von 3,0% für alle Geschäftsbereiche eingehalten werden. Die SCTS GmbH wird auch im nächsten Jahr ein wesentlicher IT-Dienstleister für die Santander Consumer Bank AG sein. Dies bietet auch für das Geschäftsjahr 2024 gute Rahmenbedingungen für die geschäftlichen Aktivitäten der SCTS GmbH, sodass weiterhin IT-Dienstleistungen für die Santander Gruppe erbracht werden. Chancen- und RisikoberichtDie künftigen Entwicklungschancen sind mit der Entwicklung der Santander Gruppe eng verknüpft. Es wird auf die Ausführungen im Prognosebericht verwiesen. Die SCTS GmbH rechnet ihre Leistungen innerhalb der Gruppe nach dem Cost-Plus-Verfahren ab. Dies sichert die Marge der SCTS GmbH tendenziell ab. Darüber hinaus wird für die angebotenen Services zum Teil auf externe Berater zurückgegriffen. Dies ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität. Die Risiken der Gesellschaft werden durch die Geschäftsführung gesteuert. Die Santander Consumer Bank AG hat die SCTS GmbH in das Risikomanagement der SCB AG eingebunden. Auf Basis ihrer Geschäftstätigkeit ergeben sich für die SCTS GmbH vornehmlich Risiken, die aus den Geschäftsprozessen (Operationelles Risiko) resultieren, sowie Risiken aus der Informations- und Kommunikationstechnologie, inklusive Risiken aus Cyberkriminalität, Compliance-Risiken und Personalrisiken. Im Einklang mit der Capital Requirements Regulation (CRR) definiert die SCTS das operationelle Risiko als Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Prozessen, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden. Diese Definition umfasst auch Rechtsrisiken; davon explizit ausgeschlossen sind die strategischen, Geschäfts- und Reputationsrisiken. Für die Steuerung und Überwachung operationeller Risiken hat die Santander-Gruppe in Deutschland das "Three Lines of Defence"-Modell implementiert mit dem Ziel, die Verluste aus operationellen Risiken systematisch zu mindern. Die SCTS GmbH ist in dieses Modell integriert. Das Management operationeller Risiken liegt dezentral in der Verantwortung der Bereiche (First Line of Defence) und umfasst vornehmlich die Identifikation, Analyse und Bewertung der operationellen Risiken. Daneben hat die SCTS ein Business-Continuity-Management-Konzept implementiert, um ihre Funktionsfähigkeit zu stärken, so dass die als kritisch identifizierten Geschäftsprozesse bei Eintritt eines Stör- oder Notfalls fortgeführt werden können. Das BCM Konzept der SCTS ist in das der Santander Consumer Bank AG integriert. Cyberrisiken gehören weiterhin zu den besonders stark wachsenden Risiken. Die wesentlichen Prozesse der Unternehmen sind fast durchgängig davon abhängig, dass die IT reibungslos funktioniert. Das macht sie verwundbar. Sie sind der Gefahr von externen und internen IT-Sicherheitsvorfällen ausgesetzt. Insbesondere Ransomware-Angriffe sind eine ernstzunehmende Bedrohung. Interne Awareness Programme wurden intensiviert, hier wird mit Test Phishing Mails die Aufmerksamkeit weiterhin hochgehalten. Diese Maßnahmen werden durch Cybersecurity koordiniert. Cyberangriffen können sowohl finanzielle Verluste als auch beachtliche Reputationsschäden erzeugen. Eine wesentliche Ursache für Cyber-Risiken sind veraltete Systeme und Anwendungen. Um diese Schwachstellen zu schließen, folgt die Santander Consumer Bank AG und damit auch die SCTS der "Null-Toleranz-Politik" der Santander Gruppe. Das dem Chief Information Security Officer (CISO) zugeordnete Cyber-Security-Team, eine Stabsstelle unter der Leitung der Santander Consumer Bank AG, soll die Implementation und Kontrolle von IT-Sicherheitsstandards gewährleisten. Durch die zunehmende Auslagerung nimmt auch das Risiko zu, das Dienstleister Opfer von Attacken werden. Die SCTS ist hier in die Dienstleister Steuerung und Kontrolle von Santander Corporate integriert und arbeitet aktiv mit der Santander Consumer Bank AG an Strategien der Risiko Überwachung und Minimierung. Sowohl die lokale und globale Auswahl von Dienstleistern wird nach einem einheitlichen Verfahren der Gruppe durchgeführt. Bei lokal festgestellten hohen Risiken werden diese nochmal in einem globalen Komitee geprüft. Der Trend zur Digitalisierung setzt sich fort. Die Digitalisierung bringt zahlreiche Chancen mit sich: Organisatorische Abläufe lassen sich aufgrund digitaler Technik effizienter gestalten, es entstehen neue Kommunikations- und Absatzwege und es lassen sich neue Produkte und Dienstleistungen gestalten. Aus der digitalen Transformation der Geschäftsmodelle erwachsen auch neue Risikokomplexe, wie Konzentrationsrisiken oder existenzielle Abhängigkeiten von Dienstleistern. Als bedeutendes Risiko wurde der Wandel in Richtung Nachhaltigkeit auf den Gebieten Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental, Social, Governance - ESG) erkannt. Dieser hat eine tiefgreifende Transformation der Wirtschaft zur Folge und damit auch weitreichende Auswirkung auf den Finanzsektor. Den in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsenen Risiken, die sich aus der Verwendung neuer Technologien, der fortschreitenden Digitalisierung und aus Cyber-Kriminalität ergeben, widmet die Santander Consumer Bank AG und ihre Tochtergesellschaften im Rahmen des operationellen Risiko Controllings besondere Aufmerksamkeit. Das derzeitige geopolitische Klima hat zu einem Anstieg der Zahl von Angriffen gegen Finanzinstitute und andere Sektoren geführt. Diese Arten von Cyberangriffen werden immer raffinierter und verbreiteter und stellen eine erhebliche Bedrohung für Unternehmen dar. Pro-russische Hacktivistengruppen haben DDos (Distributed Denial of service) Kampagnen gegen deutsche Websites gestartet, was zu einer wachsenden Bedrohung für deutsche Unternehmen führt. Ebenso ist eine Zunahme von Ransomware-Angriffen mit russischem Hintergrund zu beobachten, die auf Organisationen in Europa und Amerika abzielen, einschließlich kritischer Anbieter in Schlüsselsektoren wie Energie, Finanzen und Telekommunikation. In Anbetracht dieser Bedrohungslage hat der Globale Exekutivausschuss für Cybersicherheit beschlossen, die derzeitige globale Bedrohungsstufe für Cybersicherheit erhöht. Global Cyber Security wird die Situation weiterhin genau beobachten, um sich proaktiv gegen jede potenzielle Bedrohung oder Cyberattacke zu schützen. Die Santander Gruppe hat sich aus den vorher genannten Gründen entschlossen ein Hauptaugenmerk auf die sogenannte IT Resillience zu legen und ihre Vorgaben und Anforderungen in diesem Bereich anzupassen. Dies auch im Hinblick auf die neue EU-Verordnung DORA (Digital Operational Resilience Act), die 2025 in Kraft tritt. Als Compliance-Risiko beschreibt die SCTS GmbH das Risiko potenzieller Verluste, die durch Nichteinhalten regulatorischer oder gesetzlicher Vorgaben entstehen. Die SCTS GmbH ist als 100%ige Tochter der SCB in deren Compliance-Netzwerk integriert. Die Umsetzung der Compliance Vorgaben wird im Rahmen des Normative Tree in allen Tochtergesellschaften durchgeführt. Hierzu gehören auch Vorgaben und Schulungen unter anderem zu den Themen Nachhaltigkeit, Whistleblowing, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und Code of Conduct. Das Gesamtrisiko konnte durch organisatorische Vorkehrungen und Notfallkonzepte weiterhin entsprechend den Vorjahren auf angemessenem Niveau gehalten werden. Auch in Zukunft sieht die Gesellschaft ihre Geschäftschancen in der weiterhin erfolgreichen technischen Unterstützung der in Deutschland tätigen Santander-Gesellschaften, insbesondere der Santander Consumer Bank AG. Die Digitalisierung des Finanzsektors eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten an verschiedenen Stellen entlang der Wertschöpfungskette von Finanzdienstleistungen. Deshalb wird die SCTS GmbH ihren Schwerpunkt auch weiterhin auf die Digitalisierung der Bankwelt legen. Zum Ende des Geschäftsjahres gab es aus Sicht der Geschäftsführung kein Risiko, das sich für die SCTS GmbH als bestandsgefährdend erweisen könnte.
Mönchengladbach, den 03.06.2024 Santander Consumer Technology Services GmbH Die Geschäftsführung Fernando Burgos Heroe Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Santander Consumer Technology Services GmbH hat die Geschäftsanschrift Madrider Straße 1, 41069 Mönchengladbach. Sie hat ihren Sitz in Mönchengladbach und ist beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Nummer HRB 7090 registriert. Der Jahresabschluss der Santander Consumer Technology Services GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Aufstellung des Abschlusses erfolgte gemäß § 267 Abs. 3 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 EUR werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der unfertigen Leistungen für Teilmodule, deren Abnahme erst in folgenden Geschäftsjahren vorgenommen wird, erfolgt auf Basis der angefallenen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bzw. unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Waren wurden mit den durchschnittlichen Einkaufspreisen unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken, die einen niedrigeren Wertansatz notwendig machen, liegen nicht vor. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Aktive latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des aktuellen Ertragsteuersatzes von 32,98 %. Das gezeichnete Kapital wurde vollständig einbezahlt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sie wurden mit dem Barwert der anteilig erworbenen planmäßigen Anwartschaften (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen erfolgt nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre, bei Rückstellungen für vergleichbar langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre. Es werden die von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet. Die Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen erfolgt nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB unter Berücksichtigung einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Die der Berechnung zu Grunde liegenden Bewertungsparameter gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt: Bewertungsannahmen per 31. Dezember 2023
Gemäß § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB sind Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen gesondert auszuweisen. Dabei werden die Aufwendungen unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Erfolgsauswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungszinssatzes werden unter den Personalaufwendungen gezeigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennbetrag bilanziert. III. Erläuterungen zur Bilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. 2. VorräteDie unfertigen Leistungen betreffen angefallene Herstellungskosten für noch nicht fertig gestellte Software aus Werkverträgen für die Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach, deren Abnahme durch die Bank erst in Folgejahren erfolgt. Die Waren beinhalten im Wesentlichen die zu Veräußerungszwecken gehaltenen Notebooks, Computerzubehör sowie Smartphones. 3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Gesellschafterin Santander Consumer Bank AG. Diese betreffen Dienstleistungen in Höhe von 10.097 TEUR, die Softwarelizenzen, Hardwarewartung und sonstigen Aufwendungen beinhalten, allgemeine Softwareprojekte und Softwarewartung in Höhe von insgesamt 2.438 TEUR sowie Softwareprojekte aus dem Bereich "Banking as a Service" in Höhe von 723 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Körperschafts- und Gewerbesteuervorauszahlungen in Höhe von 1.048 TEUR. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestehen nicht. 4. Guthaben bei KreditinstitutenDie Guthaben bei Kreditinstituten bestehen gegenüber der Santander Consumer Bank AG in Höhe von 51.412 TEUR (im Vorjahr 49.663 TEUR) und der Deutschen Bank AG in Höhe von 707 TEUR (im Vorjahr 1.744 TEUR). Es bestehen keine Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 4.969 TEUR betrifft geleistete Vorauszahlungen für IT-Leistungen, Versicherungen und sonstige Kosten, die sich auf Folgeperioden beziehen. 6. Aktive latente SteuernDie aktiven latenten Steuern betreffen unterschiedliche handels- und steuerbilanzielle Ansätze bei immateriellen Vermögensgegenständen (1.577 TEUR), Pensionsrückstellungen (3.583 TEUR), Jubiläumsrückstellungen (176 TEUR). Passive latente Steuern resultieren aus den übernommenen Verpflichtungen gem. § 5 Abs. 7 EStG (28 TEUR). Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Ertragsteuersatz von 32,98 % zu Grunde gelegt. Nach Saldierung bestehen aktive latente Steuern in Höhe von 5.308 TEUR. Dieser Betrag ist gem. § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. 7. EigenkapitalDas Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 77 TEUR, einer Kapitalrücklage in Höhe von 4.511 TEUR und dem Bilanzgewinn in Höhe von 24.634 TEUR (bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 22.139 TEUR zuzüglich dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 2.495 TEUR), zusammen. Die Entwicklung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2023 ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
8. RückstellungenDie Position "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" beinhaltet Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 17.888 TEUR und solche für Deferred Compensation in Höhe von 2.130 TEUR. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zu einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 263 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Die Steuerrückstellungen in Höhe von 21 TEUR betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Körperschaftsteuer mit 2 TEUR sowie Gewerbesteuerrückstellungen mit 15 TEUR und 4 TEUR für Umsatzsteuernachzahlungen für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen betragen insgesamt 11.742 TEUR. Diese entfallen hauptsächlich auf offene Rechnungen in Höhe von 9.528 TEUR, die wiederum im Wesentlichen gegenüber Dritten bestehen. 2.076 TEUR der offenen Rechnungen betreffen verbundene Unternehmen. Außerdem werden in dieser Position Rückstellungen für Jubiläen in Höhe von 2.214 TEUR ausgewiesen. 9. Erhaltene Anzahlungen auf BestellungenDer Posten beinhaltet die von der Gesellschafterin Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach, erhaltenen Anzahlungen für laufende IT-Projekte (unfertige Leistungen). 10. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 529 TEUR beinhalten Verbindlichkeiten für bezogene Leistungen im Rahmen von IT-Dienstleistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Abrechnungen für bezogene Leistungen im Rahmen von IT-Projekten bei der Santander Global Technology & Operations, S.L in Höhe von 18.627 TEUR sowie gegenüber der Santander Consumer Finance Global Services, S.L. in Höhe von 13 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Lohnsteuer in Höhe von 412 TEUR. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse resultieren aus im Inland erzielten Erlösen für Dienstleistungen und Programmierarbeiten sowie aus dem Verkauf von Hardware. Die Erlöse werden ausschließlich konzernintern mit der Santander Gruppe erzielt. Die Umsatzerlöse aus abgenommenen Werkverträgen betragen 39.250 TEUR. Die Umsatzerlöse aus Dienstverträgen belaufen sich auf 97.597 TEUR. Aus der Veräußerung von Waren (insbesondere Hardware) hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 1.519 TEUR erzielt. Die Umsatzerlöse der Santander Consumer Technology Services GmbH belaufen sich auf insgesamt 138.366 TEUR. 2. BestandsveränderungenIm Geschäftsjahr 2023 wurden unfertige IT-Projekte der Vorjahre für die Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach, in Höhe von 31.917 TEUR abgeschlossen. Die Gesamtsumme der in 2023 neu gestarteten Projekte beläuft sich auf 52.590 TEUR, sodass daraus eine saldierte Bestandserhöhung von unfertigen Leistungen in Höhe von 20.673 TEUR resultiert. 3. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (6.507 TEUR) und einer Vorsteuerkorrektur (666 TEUR) für das Jahr 2022. 4. MaterialaufwandDer Betrag von 126.032 TEUR enthält Aufwendungen für bezogene Waren und zugekaufte IT-Dienstleistungen. 66.916 TEUR hiervon entfallen auf verbundene Unternehmen. 5. PersonalaufwandIm Personalaufwand sind die Aufwendungen für Löhne und Gehälter (27.246 TEUR), die Aufwendungen für soziale Abgaben (4.905 TEUR) sowie die Aufwendungen für Altersversorgung (462 TEUR) und Unterstützung (149 TEUR) enthalten. 6. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Inanspruchnahme von administrativen Service-Leistungen (1.271 TEUR), Versicherungsbeiträge (216 TEUR), Leasinggebühren (212 TEUR) und Trainingskosten für das Personal (274 TEUR). 7. Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeBei dem Posten handelt es sich um Zinserträge aus dem Kontokorrentkonto bei der Santander Consumer Bank AG in Höhe von 90 TEUR. 8. Zinsen und ähnliche AufwendungenBei dem Posten handelt es sich im Wesentlichen um Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen sowie Jubiläumszuwendungen in Höhe von 357 TEUR. 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie sonstige SteuernDie Position betrifft Gewerbesteuer des Geschäftsjahres in Höhe von 615 TEUR, Körperschaftsteuer des Geschäftsjahres in Höhe von 525 TEUR und Aufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von 152 TEUR. Der Ertrag in Höhe von 13 TEUR resultiert aus in Vorjahren zu hoch gebildeter Rückstellung für lokale Steuern. 10. ErgebnisverwendungDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 24.634 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Die Gesellschaft nimmt für die Geschäftsführung die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch und verzichtet auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB. PersonalbestandDie Zahl der Beschäftigten betrug in 2023 durchschnittlich 328 Mitarbeiter, davon 244 männliche und 84 weibliche. Außerbilanzielle GeschäfteDie Santander Consumer Technology Services GmbH hat keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte getätigt. Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug für das Geschäftsjahr 2023 117 TEUR ohne Umsatzsteuer und betraf ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. KonzernabschlussDas Stammkapital der Santander Consumer Technology Services GmbH wird zum Bilanzstichtag zu 100 % von der Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach, gehalten. Diejenige Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten Unternehmenskreis aufstellt, ist die Banco Santander S.A., Boadilla del Monte, Spanien. Dieser Abschluss wird beim spanischen Handelsregister hinterlegt. Unterste Muttergesellschaft, die einen Konzernabschluss aufstellt, ist die Santander Consumer Finance S.A., Madrid, Spanien, die in den Konsolidierungskreis der Banco Santander S.A., Boadilla del Monte, Spanien, mit einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Weitere wesentliche VerträgeMit der Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach, als herrschendem Unternehmen ist am 16. Oktober 2018 ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen worden. Ihm hat die Gesellschafterversammlung am selben Tag zugestimmt. Es bestand in 2023 weiterhin eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Santander Consumer Holding GmbH, Mönchengladbach. MindestbesteuerungIm Oktober 2021 veröffentlichte die OECD Mustersteuerregeln für die Reform des internationalen Steuersystems, die formell als Globale Anti-Basis-Erosionsregeln (GloBE) oder informell als internationale Steuerregeln der Pillar II bezeichnet werden. Diese Regeln zielen darauf ab, einen globalen Mindeststeuersatz von mindestens 15 % für große internationale Konzerne einzuführen. Am 22. Dezember 2022 verabschiedete die Europäische Kommission die Richtlinie 2022/2523, die einen effektiven Mindeststeuersatz für die globalen Aktivitäten großer multinationaler Konzerne sicherstellt. Die Richtlinie lehnt sich eng an den OECD-Rahmen zur Bekämpfung von Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung an. Die OECD hat außerdem Umsetzungsleitfäden und einen Bericht über "Safe Harbours" veröffentlicht, um die Umsetzung dieser Vorschriften zu vereinfachen. Am 10. November 2023 hat der Bundestag das Gesetz zur nationalen Umsetzung der Mindestbesteuerung (MinStG) verabschiedet und am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Deutschland hat im MinStG zudem von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eine nationale Ergänzungssteuer einzuführen und die Regelungen zum Safe Harbour übernommen. Banco Santander S.A. als zukünftige Parent Entity (UPE) sowie ihre verbundenen Unternehmen (nachfolgend: Konzern) fallen in den Anwendungsbereich der verabschiedeten oder im Wesentlichen verabschiedeten Gesetzgebung und haben eine Bewertung des potenziellen Risikos des Konzerns in Bezug auf die Ertragsteuern durch Pillar II durchgeführt. Sobald die Gesetzgebung in Spanien verabschiedet ist, wird Banco Santander S.A. zur Ultimate Parent Entity (UPE). Auf Grundlage der Bewertung durch den Konzern, kommen die gesetzlichen Vertreter der Santander Consumer Technology Services GmbH zur Einschätzung, dass der effektive Steuersatz von Pillar II in Deutschland voraussichtlich über 15 % liegen wird. Daher wird in Deutschland keine wesentliche Steuerbelastung durch Einführung von Pillar II erwartet.
Mönchengladbach, den 03.06.2024 Santander Consumer Technology Services GmbH Die Geschäftsführung Fernandos Burgos Herce AnlagenspiegelENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR per 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Santander Consumer Technology Services GmbH, MönchengladbachPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Santander Consumer Technology Services GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Santander Consumer Technology Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 4. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Pascal Vollmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Valentino Saitta, Wirtschaftsprüfer |
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