Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 90378
Eingetragen
16.9.2011
Branche
Vermittlung von KreditenFinanzierungs-ConduitsAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen (Finanzdienstleistungsinstitut), insbesondere - Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG), - Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG), - Abschlussvermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 KWG) und - Drittstaateneinlagenvermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 5 KWG). Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen, und auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator
Marcel Dr. Malmendier
seit 10.1.2022
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
14.20%
14.20%
12.70%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 8 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
3P FINANZ AG
Germany
13.000 €
20.00%
D***** P*****
9.225 €
14.20%
M***** M*********
9.225 €
14.20%
R*** P****
8.250 €
12.70%
F**** H****************
7.150 €
11.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Qualitates GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

der Qualitates GmbH, Darmstadt

1. Geschäftstätigkeit, Ausrichtung, Bewältigung Corona-Krise

Die Geschäftstätigkeit der Qualitates GmbH umfasst die Anlageberatung und Anlagevermittlung. Hierfür besteht seit 2011 eine Erlaubnis gemäß Kreditwesengesetz. Betreut werden Privatkunden und institutionelle Kunden.

Wir sehen die Qualitates im Bereich nachhaltiger Investmentberatung langfristig gut positioniert. Der aktuelle Trend unter dem Stichwort "Sustainable Finance" gibt dieser bereits als Gründungsidee formulierten Positionierung nun erneut Recht.

Mit den Entwicklungen auf internationaler Ebene - insbesondere Schaffung und Verbindlichmachung der Sustainable Development Goals (Pariser Klimaabkommen 2015) und Regulatorik im Anschluss an den EU Action Plan (ab 2018) - sehen wir einen wachsenden Bedarf an Beratung im Bereich des nachhaltigen und verantwortungsvollen Investierens.

Wir gehen den Weg der Nachhaltigkeit konsequent weiter und unterstützen den Diskurs um Sustainable Finance. Jedoch kann dieser regulatorische Diskurs kompetente Beratung nicht ersetzen. Dort sehen wir unsere Rolle, im direkten Kontakt mit Investoren. Ebenso sehen wir unsere Rolle darin, einen guten fachlichen Austausch zwischen Beratern und Vermittlern zu organisieren.

Die Qualitates sieht sich im Bereich nachhaltiger Investments als Vorreiter, indem sie alle ihre Berater dazu auffordert, motiviert und interne Mitwirkungsmöglichkeiten an Research-Prozessen bietet, die über die Praxis zu einer fortwährenden Professionalisierung in den Bereichen Investmentberatung und Nachhhaltigkeit beitragen.

Die Corona-Krise konnten wir gut bewältigen. Wir erlebten einen hohen Beratungsbedarf verbunden mit Mittelzuflüssen. Die weiteren Entwicklungen in 2021 und darüber hinaus sehen wir mit Optimismus. Im Zuge der weltweiten Impfkampagnen und anderer Anpassungen an die Corona-Krise, die aus unserer Sicht für eine deutliche wirtschaftliche Erholung sprechen, erwarten wir eine positive Entwicklung, jedoch keine erhebliche Geschäftsexpansion.

2. Geschäftsentwicklung

Das organische, kontinuierliche Umsatzwachstum mit qualifizierten Beratern und ein moderates Beraterwachstum sind weiterhin zentrale Themen bei der Qualitates. In 2020 erfolgte eine Anbindung eines neuen Beraters. Zugleich sind die Umsätze mit der Beraterschaft auch ohne diese Neuanbindung gewachsen.

Die Gesamterträge im Geschäftsjahr 2020 betragen 670.608 EUR. Die Provisionsaufwendungen sind infolge gestiegener Erträge ebenfalls gestiegen. Wegen nachlaufender Provisionszahlungen, die dem alten Geschäftsjahr zuzuordnen sind, und den damit verbundenen, notwendigen Abgrenzungen kann es zwischen verschiedenen Geschäftsjahren zu leichten Verschiebungen des prozentualen Provisionsanteils am Gesamtumsatz kommen. Zudem wurde für das Jahr 2020 die Systematik der Abgrenzung leicht überarbeitet. Für das Jahr 2020 hat dies den Effekt, dass die Provisionsaufwendungen prozentual etwas stärker gestiegen sind als das Umsatzwachstum.

3. Wirtschaftliche Verhältnisse

Die Bilanzsumme zum 31.12.2020 beträgt 227.446 EUR bei einem Eigenkapital von 105.919 EUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 46,57 %.

Zum Bilanzstichtag, den 31.12.2020, betragen die liquiden Mittel 98.523 EUR.

Die Provisions- und Honorareinnahmen beliefen sich auf 644.336,20 EUR.

Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in Höhe von 14.412,51 EUR, der zum Großteil auf veränderte Abgrenzungen (siehe dazu die Erläuterung unter Punkt 2) zurückgeht.

4. Geschäftsmodell

Die Qualitates GmbH ist am Markt, um die Haftungsübernahme für Berater und Vermittler zu gewährleisten und zentrale Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Sie spricht Berater und Vermittler an, die ihr Geschäft seit Jahren mit hohem Qualitätsanspruch und mit Ausrichtung auf Nachhaltigkeit im Bereich der Vermögensstrukturierung und Vermögensanlage betreiben oder sich in diesem Bereich weiterentwickeln wollen. Den Beratern und Vermittlern steht, nach entsprechender Vorprüfung im Hause der Qualitates, eine umfangreiche Auswahl an Investments zur Verfügung. Die Kernleistung der Qualitates gegenüber den Beratern und Vermittlern liegt neben der Zurverfügungstellung führender Beratungs- und Abwicklungstechnologien darin, einen hochwertigen und kontinuierlichen fachlichen Austausch zu organisieren und damit hohe Professionalität und hohes Knowhow zu gewährleisten.

Grundsätzlich ist die Qualitates GmbH unabhängig von großen Finanzmarktakteuren und unterliegt damit nicht den Einflüssen von Banken, Investmenthäusern oder anderen Großinvestoren.

Als Haftungsdach ist die Qualitates GmbH eine Alternative zur Zulassung gemäß §34f Gewerbeordnung: Sie eröffnet Beratern den kompletten Anlagemarkt zu günstigen Konditionen, was eine Zulassung nach §34f Gewerbeordnung nicht leistet. Weiter können teilnehmende Berater an einer Qualitätsgemeinschaft partizipieren, in der miteinander auf Augenhöhe kommuniziert wird und damit ein optimaler Informationsfluss gewährleistet ist. Auch dies können große Häuser mit Ihren zumeist hierarchischen Organisationsformen und Pools mit ihrer in der Regel zentralistischen Ausrichtung rein organisationsstrukturell nicht leisten.

5. Risiko- und Chancenbericht

Die Qualitates sieht ihre Chancen vor allen im wachsenden Segment nachhaltiger Investments. In diesem Bereich werden Umsätze steigen. Auch vor diesem Hintergrund erscheint das Ziel eines moderaten Beraterwachstums weiterhin realistisch. Um für Berater weiterhin attraktiv zu sein verfolgt die Qualitates ihren Weg, fachlichen Austausch zwischen selbstständigen Beratern zu organisieren ebenso wie den Zugang zu einer breiten Produktpalette mit zeitgemäßer Beratungs- und CRM-Technologie.

Ein zentrales Risiko liegt unverändert in massiven Aufwendungen aufgrund der erheblichen regulatorischen Anforderungen, die originär nicht das Kerngeschäft eines Beratungshauses sind. Weiter sind Marktrisiken zu nennen wie insbesondere die wachsende öffentliche Verschuldung, die sich durch die Corona-Krise derzeit beschleunigt, die systemischen Risiken des Kapitalmarktes sowie des Bankensystems und die unklaren Auswirkungen der geostrategischen Auseinandersetzungen zwischen den führenden Kontinenten auf die Kapitalmärkte, in die Europa mit einem starren und in vielerlei Hinsicht strategisch unguten Institutionengefüge hineingeht. Diese Gefahren aus der Verfasstheit des Kapitalmarktes, des Bankensystems und der geostrategischen Auseinandersetzungen scheinen zwar auf kurzfristige Sicht zunächst keine massiven Verwerfungen auszulösen, können aber mittelfristig für Gefahr sorgen.

6. Prognose

Umsatzsteigerungen sind im Laufe des Geschäftsjahres 2021 sowie für die Folgejahre geplant.

Hinsichtlich der Umsatz- und Kostenentwicklung gehen wir von kontinuierlichen und prozentual sehr ähnlichen Steigerungen für das Jahr 2021 aus. Es wird erwartet, dass das Ergebnis kurzfristig wieder positiv sein wird, weil das negative Ergebnis für 2020 durch Abgrenzungseffekte bedingt war. In diesen Überlegungen zur Entwicklung sind die Risiken der Coronakrise bereits berücksichtigt.

Durch die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Qualität, durch die intensive Vernetzung im Bereich nachhaltig ausgerichteter Finanzberater sowie durch regulatorische Veränderungen (Unterstellung von §34f-Berater unter die Aufsicht der Bafin) glauben wir, dass wir weiterhin gezielt und in der Nische erfolgreich Berater ansprechen können.

 

Darmstadt, 26.04.2021

Frank Härtling-Mollhelm

Dr. Marcel Malmendier

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
Barreserve 46,84 36,35
Kassenbestand 46,84 36,35
Forderungen an Kreditinstitute 98.523,11 41.396,59
täglich fällig 98.523,11 41.396,59
Forderungen an Kunden 111.858,89 109.275,65
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 20.140,18
Sachanlagen 1,00 1,00
Sonstige Vermögensgegenstände 16.942,50 8.072,05
Rechnungsabgrenzungsposten 74,00 437,00

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
Sonstige Verbindlichkeiten 106.476,64 45.193,25
7. Rückstellungen 15.050,00 16.693,18
Steuerrückstellungen 0,00 1.643,18
andere Rückstellungen 15.050,00 15.050,00
Eigenkapital 105.919,70 97.332,21
Eingefordertes Kapital 65.000,00 65.000,00
Gezeichnetes Kapital 65.000,00 65.000,00
Kapitalrücklage 23.000,00
d) Bilanzgewinn 17.919,70 32.332,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
Provisionserträge 644.336,20 584.666,24
Provisionsaufwendungen 566.469,76 455.968,72
Sonstige betriebliche Erträge 26.272,05 21.304,23
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 118.513,00 113.175,17
Personalaufwand 56.209,77 49.973,65
Löhne und Gehälter 47.917,78 42.084,02
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 8.291,99 7.889,63
b) andere Verwaltungsaufwendungen 62.303,23 63.201,52
Sonstige betriebliche Aufwendungen 38,00
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 12.889,60
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -14.412,51 23.936,98
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.768,78
27. Jahresfehlbetrag 14.412,51 -16.168,20
Gewinn- / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 32.332,21 16.164,01
Bilanzgewinn 17.919,70 32.332,21

sonstige Berichtsbestandteile

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

der Qualitates GmbH, Darmstadt

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma Qualitates GmbH ist beim Registergericht Darmstadt unter der Nummer HRB 90378 registriert.

Der Jahresabschluss der Firma Qualitates GmbH wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes, der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie der Satzung aufgestellt. Es wurden die Vorschriften für die große Kapitalgesellschaft angewendet.

Der Jahresabschluss besteht aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie einem Anhang. Darüber hinaus wurde ein Lagebericht gemäß § 289 HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht Formblatt 1 zu § 2 RechKredV. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und entspricht Formblatt 3 zu § 2 RechKredV.

Nach Erteilung der Erlaubnis der BaFin zum Erbringen von Finanzdienstleistungen am 22. August 2011, hat die Gesellschaft erstmals am 01. November 2011 ihre Geschäfte aufgenommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Die Barreserve und Forderungen an Kreditinstitute sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen an Kunden und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit dem Nennwert, unter Berücksichtigung vorzunehmender Wertberichtigungen, angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Rückstellungen werden mit dem wahrscheinlichen Wert passiviert. Die Grundlage ist die vorsichtige kaufmännische Beurteilung.

Das Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt.

Es existieren keine Beträge, die auf fremde Währung lauten.

Abgrenzungsposten für latente Steuern waren nicht zu bilden. Handels- und Steuerbilanz stimmen überein.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit bis 3 Monate.

Die Sachanlagen haben sich im Geschäftsjahr 2020 wie folgt entwickelt:

Anschaffungs-Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen - vom 01.01.2020 bis 31.12.2020
EUR
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 1,00 0,00 424,20 1,00 1,00
Sachanlagen 425,20 424,20 0,00 424,20 1,00 1,00

An Betriebs- und Geschäftsausstattung ist ein Computer vorhanden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 16.942,50 EUR entsprechen der im Folgejahr abziehbare Vorsteuer in Höhe 9.175,34 EUR, der Körperschaftssteuerrückforderung in Höhe von 3.878,16 EUR und der Forderung aus Gewerbesteuerüberzahlung in Höhe von 3.889,00 EUR.

Forderungen an Gesellschafter bestehen in Höhe von 595 EUR.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich die Verbindlichkeiten gegenüber Beratern in Höhe von 97.502,39 EUR EUR enthalten. Die Restlaufzeit beträgt bis zu drei Monate. Die Position enthält Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 59.324 EUR.

Unter der Position 'Andere Rückstellungen' sind die Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 15.000 EUR gebucht.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt Euro 65.000,00 und ist voll eingezahlt.

Eigenkapital
(in EUR)
31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 31.12.2017
Gezeichnetes Kapital 65.000,00 65.000,00 65.000,00 65.000,00
Kapitalrücklage 23.000,00 0,00 0,00 0,00
Gewinn-/ Verlustvortrag 32.332,21 16.164,01 2.094,35 -9.414,72
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -14.412,51 16.168,20 14.069,66 10.915,82
Eigenkapital 105.919,70 97.332,21 81.164,01 66.501,10

Die Provisionserträge wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Die Provisionsaufwendungen in Höhe von 566.470 EUR enthalten periodenfremde Provisionszahlungen an Vermittler aus 2019 in Höhe von 21.768 EUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen Erträge aus periodenfremden Erträgen in Höhe von 12,2 TEUR aus 2019 sowie weiterberechnete Kosten an die Vermögensschadenhaftpflicht in Höhe von 8 TEUR.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen setzen sich hauptsächlich aus Aufwendungen für nicht abziehbare Vorsteuer (17,4 TEUR), für Abschluss- und Prüfkosten (15,1 TEUR), Versicherungen (8,5 TEUR) und Beiträge (4,9 TEUR) und Verwaltungskosten (5,4 TEUR) zusammen.

Im Bilanzgewinn von 17.919,70 EUR ist ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 14.412,51 EUR enthalten.

IV. Sonstige Angaben

a. Aufgliederung der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigt neben den beiden Geschäftsführern zwei Mitarbeiterinnen.

b. Geschäftsführer

Organe der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2020 die Geschäftsführer

Herr Frank Härtling-Mollhelm (Finanzberater), Darmstadt und

Herr Dr. Marcel Malmendier (Finanzberater), Bochum.

Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung werden unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nicht offengelegt.

c. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 26 RechKredV bzw. der sonstigen handelsrechtlichen Bestimmungen bestehen nicht.

d. Honorar Abschlussprüfer

Im Geschäftsjahr beträgt das Gesamthonorar des Abschlussprüfers 15. 070 EUR. Davon entfallen 7.326 EUR auf Abschlussprüfungsleistungen und 7.744 EUR auf andere Bestätigungsleistungen.

e. Geschäfte mit nahestehenden Personen, auch juristische Personen

Die Gesellschaft hat verschiedene administrative Tätigkeiten des Back-Office an die Gesellschafterin 3P FINANZ AG, Darmstadt, übertragen. Die Vergütung für diese Tätigkeiten ist marktgerecht.

f. Die Corona Pandemie hat zu keinem Einbruch in den Beständen der Depots geführt, im Gegenteil, die Bestände konnten zum Jahresende 2020 sogar deutlich ausgebaut werden. Im Sommer 2020 gab es eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von 23.000 EUR zur Stärkung des Eigenkapitals.

V. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2020

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Darmstadt, den 26.04.2021

Dr. Marcel Malmendier

Frank Härtling-Mollhelm

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.06.2021 festgestellt.

Berichtsprüfung

Text

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Qualitates GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Qualitates GmbH, Darmstadt (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gensingen, den 14. Mai 2021

App Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen App, Wirtschaftsprüfer

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