Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 8338
Eingetragen
26.6.2002
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Handel, Vertrieb und Herstellung von Industriearmaturen, Instrumentierung und Service aus dem Bereich der Mess- und Regeltechnik einschl, der Vertretung von Unternehmen der Mess- und Regeltechnik oder von Unternehmen anderer Industrieerzeugnisse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Amjed Slim
seit 31.7.2025
Prokura
Bernd Jenner
seit 30.6.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.130.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Leusch GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Seit mehr als 40 Jahren ist die LEUSCH GmbH als Lieferant im Bereich Industriearmaturen für die Prozessindustrie tätig. Wir sind sowohl Hersteller als auch Lieferant aller Arten von Armaturen. Speziell für extreme Anwendungsbereiche können wir unsere langjährige Erfahrung einbringen. So fertigen wir Armaturen für Tief- und Hochtemperaturbereiche, als auch für hohe Drücke in den verschiedensten Materialien.

Seit 2003 ist die LEUSCH GmbH ein Tochterunternehmen der international tätigen SAMSON AG mit ihrem Sitz in Frankfurt am Main.

2. Forschung und Entwicklung

Um sich weiterhin langfristig am Markt etablieren zu können, ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte von erheblicher Bedeutung. Die Tätigkeiten im Bereich der Forschung und Entwicklung konzentrieren sich daher auf alle Bereiche mit Unterstützung von unterschiedlichen Abteilungen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft verlief im Jahr 2023 aufgrund der anhaltenden geopolitischen Krisen leicht rückläufig. Insbesondere die Auswirkungen des Ukraine Konflikts stellte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 vor deutliche Herausforderungen. Maßnahmen zur Bekämpfung der stark erhöhten Teuerungsrate von jahresdurchschnittlich 6,1 % führten zu einem Anstieg des Zinsniveaus und erschwerte somit Investitions- und Wachstumsvorhaben. Die Wirtschaftsleistung des Euroraumes verlief lediglich marginal positiv.

Die Vereinigten Staaten hingegen verzeichneten weiterhin ein solides Wachstum in Höhe von 2,4 %, wobei ihre expansive Geldpolitik die Inflationsrate beeinflusste. China, als weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft, übertraf die vorherigen Erwartungen und verzeichnete zum Jahresende eine Steigerung des Bruttoinlandproduktes von größer 4 %. Indien zeigte sich erneut als aufstrebende Wirtschaftsmacht mit dynamischem Wachstum von über 6 %.

Die globalen Lieferketten blieben weiterhin anfällig, da verschiedene Länder mit Engpässen und Unterbrechungen zu kämpfen hatten.

2. Darstellung des Marktumfeldes

Der Markt für Industriearmaturen verzeichnet in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Lieferkettenprobleme ist das Wachstum zunächst geringer ausgefallen als erwartet. Die Nachfrage nach Industriearmaturen wird weiterhin von der steigenden Automatisierung und der Suche nach umweltfreundlicheren und energieeffizienteren Lösungen angetrieben. Laut unabhängigen Studien wird der Markt im Bereich der automatisierten Auf-/Zu-Armaturen bis 2027 ein jährliches Wachstum von ca. 4,5 % verzeichnen und ein Umsatzvolumen von ca. 17,7 Milliarden US-Dollar erreichen.

3. Geschäftsverlauf und Lage

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat weiterhin starken Einfluss auf den Geschäftsverlauf der LEUSCH GmbH. Bedingt durch die EU-Sanktionen sowie interner Konzernvorgaben ist es weiterhin nicht möglich neues Russlandgeschäft zu generieren. Dadurch fehlt weiterhin ein ursprünglich wichtiger Absatzmarkt für das LEUSCH-Produktportfolio.

Die oben beschriebene gesamtwirtschaftliche Situation führte dazu, dass der Wegfall des Russland-Absatzmarktes nicht durch Auftragseingang im Bereich des kurzfristig erfüllbaren Tagesgeschäft kompensiert wurde. Somit konnte das geplante Umsatzniveau nicht erreicht werden.

Der Auftragseingang beim langläufigen Projektgeschäft lag jedoch deutlich über dem Planniveau. Grund hierfür ist eine Beauftragung im Rahmen eines Großprojektes im Bereich der Chemieindustrie. Der Umsatz wird aufgrund der Projektlaufzeit jedoch erst im Jahr 2024 realisiert.

Die im Jahr 2022 initiierten Restrukturierungsmaßnahmen zeigten spürbare Wirkung. Das Kostenniveau konnte dauerhaft gesenkt werden. Trotz der rückläufigen Gesamtleistung konnte das Unternehmensergebnis in den positiven Bereich gebracht werden.

4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Hinweis: Die Darstellung und der Umfang wurden im Vergleich zu den Vorjahren an die Standards des Konzern-Berichtswesens angeglichen

Zur Analyse der Unternehmenslage dienen nachfolgende Kennzahlen:

2022 T€ / Quote 2023 T€ / Quote Delta Vorjahr
%
Auftragseingang 11.845 € 24.993 € 111 %
Umsatzerlöse 15.154 € 12.959 € -14 %
Gesamtleistung 13.965 € 13.802 € -1 %
Materialaufwendungen * 7.674 € 7.989 €
inkl. zugekaufte Dienstleistungen (55%) (58%) 4 %
Personalaufwendungen * 5.727 € 4.511 €
(41%) (33%) -21 %
Ergebnis vor Steuern * -1.767 € 7 €
(-13%) (0%) 100 %
Bilanzsumme 17.450 € 18.600 € 7 %
Anlagevermögen ** 5.343 € 5.131 €
(31%) (28%) -4 %
Vorratsvermögen ** 6.289 € 9.317 €
(36%) (50%) 48 %
Forderungen ** 1.359 € 1.948 €
(8%) (10%) 43 %
Eigenkapital ** 9.145 € 9.149 €
(52%) (49%) 0 %
Verbindlichkeiten ** 7.196 € 8.552 €
(41%) (46%) 19 %
Cashflow -2.067 € -106 %
Investitionen 49 € 126 € 157 %

* Quote gemessen an der Gesamtleistung

** Quote gemessen an der Bilanzsumme

Die Entwicklungen im Bereich Auftragseingang und Umsatzerlöse werden im Ordnungspunkt B Abs. 3 des Lageberichts beschrieben.

Aufgrund der im Jahr 2022 durchgeführten Outsourcing-Maßnahmen im Bereich der mechanischen Fertigung, erhöhte sich Materialaufwandquote.

Die Personalaufwendungen konnten im Rahmen dieser Maßnahmen jedoch reduziert werden.

Durch die verbesserte Kostensituation aber auch durch Auflösungen von Risiko-Rückstellungen konnte ein positives Ergebnis erzielt werden.

Aufgrund des anlaufenden Projektgeschäfts ist eine Steigerung des Vorratsvermögens um 48 % zu verzeichnen, welche aus einem hohen Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie der Roh-Hilfs- und Betriebsstoffe resultiert.

Längere Zahlungsziele führen zu einem erhöhten Forderungsbestand im Vergleich zum Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten wuchsen zum Bilanzstichtag um 19 %, resultierend aus den notwendigen Beschaffungsmaßnahmen für zukünftig eingelastete Aufträge.

Die Verbindlichkeiten beinhalten einen Darlehensbetrag in Höhe von 6.163 T€ ohne festgelegte Laufzeit gegenüber verbundenen Unternehmen.

Aufgrund der für das Projektgeschäft notwendigen Materialbeschaffungen, liegt ein negativer Cash-Flow vor.

Die Summe der Investitionen resultiert vornehmlich aus den Maßnahmen zum Umbau der ehemaligen Produktionsfläche in eine Lagerfläche.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung nutzt die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren für die Planung und Steuerung des Unternehmens:

Umsatzerlöse

Auftragseingang

Ergebnis vor Steuern

Auf die Entwicklung der genannten Leistungsindikatoren wurde bereits eingegangen.

6. Gesamtaussage

Das deutsche Wirtschaftswachstum war im Jahr 2023 leicht rückläufig und auch im Euroraum verzeichnete man lediglich ein marginales Wachstum. Dies spiegelte sich ebenfalls in den Auftragseingängen des kurzfristig realisierbaren Tagesgeschäfts aus Deutschland und des Euroraumes wider. Somit blieb der Umsatz unter dem Planniveau und hinter dem Vorjahreswert. Das ursprünglich geplante Ergebnis einer "schwarzen Null" wurde erreicht.

C. Zweigniederlassungsbericht

Es existieren keine Zweigniederlassungen.

D. Prognosebericht

Die Inflation und damit einhergehenden Preisschwankungen verlieren an Volatilität. Lieferzeiten sind zwar weiterhin lang aber auf einem konstanten Niveau. Die ersten Preisreduktionen bei Basismaterialieferanten konnten durchgesetzt werden. Somit ist die wirtschaftliche Situation insgesamt planbarer und Verkaufsmargen sicherer.

Die durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen zeigen nun dauerhaft Wirkung und schaffen Flexibilität im volatilen Projektgeschäft. Aufgrund des überplanmäßigen Auftragseingangs im Jahr 2023 rechnen wir mit einem Anstieg der Umsatzerlöse auf 21,5 Mio. €, was insgesamt zu einer Verbesserung des Jahresergebnisses 2024 führen sollte. Zudem konnten wir mit unseren konzernverbundenen Schwestergesellschaften in den Ländern China, Indien und USA Lizenzverträge zur Fertigung eines ausgewählten Produktportfolios abschließen, woraus eine zusätzliche Einnahmequelle in Form von Lizenzgebühren für die LEUSCH GmbH entwickelt werden soll.

Für das Jahr 2024 planen wir ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,8 Mio. €.

E. Chancen- und Risikobericht

Die geopolitische Lage und auch das wirtschaftliche Stimmungsbild der Bundesrepublik Deutschland erschwert weiterhin die Absatzplanung. Aus diesem Grund verstärken wir unsere Bestrebungen die Vertriebsaktivitäten globaler zu gestalten und arbeiten gemeinsam mit den internationalen Vertriebsteams des SAMSON-Konzerns an der Vermarktung unserer Produkte.

Der Roll-Out des lizensierten LEUSCH-Produktportfolios in die Länder China, Indien und USA wird neben den zusätzlichen Lizenzumsätzen die Reichweite unserer Produkte erhöhen und mittel- bis langfristig das After-Sales Geschäft antreiben und den Standort in Neuss als Center of Competence festigen.

Unsere Produkte finden zunehmend Verwendung im Projektgeschäft. Auftragseingänge finden daher oftmals nur punktuell statt. Die durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen befähigen die LEUSCH GmbH auf solche Ereignisse flexibel und kosteneffizient zu reagieren.

Riskomanagementdefizite und Finanzinstrumente

Die Leusch GmbH ist so strukturiert, dass innerhalb der Geschäftsleitung die Verantwortungsbereiche Technik, Sourcing und kaufmännischer Bereich aufgeteilt sind.

Die Buchhaltung wird im eigenen Haus erstellt. Somit ist die Geschäftsführung jederzeit in der Lage auf eventuelle negative Entwicklungen zu reagieren.

Wir sind bestrebt Lieferverbindlichkeiten kurzfristig zu begleichen. Durch ein aktives Mahnmanagement und engen Kontakt zu unseren Kunden reagieren wir aktiv auf ausstehende Forderungen gegenüber unseren Kunden.

Das Risikomanagement der Leusch GmbH ist dazu geeignet, Risiken, die den Bestand oder die Fortentwicklung wesentlich beeinträchtigen können, rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Die allgemeine wirtschaftliche Situation und die Lage in der Branche werden ständig analysiert.

Es existieren keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Geschäftsleitung geht von dem Fortbestand des Unternehmens aus.

 

Neuss, den 31. Januar 2024

Leusch GmbH

Bernd Jenner, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.131.206,53 5.416
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.212,00 73
II. Sachanlagen 5.090.994,53 5.343
B. UMLAUFVERMÖGEN 13.246.805,78 11.819
I. Vorräte 9.317.478,25 6.289
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.947.825,66 1.360
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 843,63 (Vorjahr: T€ 1)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.981.501,87 4.170
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 45.111,62 46
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 177.325,27 169
18.600.449,20 17.450

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
T€
A. EIGENKAPITAL 9.149.289,22 9.145
I. Gezeichnetes Kapital 1.130.000,00 1.130
II. Kapitalrücklage 1.172.000,00 1.172
III. Bilanzgewinn 6.847.289,22 6.843
- davon Gewinnvortrag: € 6.842.816,52 (Vorjahr: T€ 8.472)
B. RÜCKSTELLUNGEN 898.718,02 1.109
C. VERBINDLICHKEITEN 8.552.441,96 7.196
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 8.552.441,96 (Vorjahr: T€ 7.196)
18.600.449,20 17.450

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
T€
Rohergebnis 6.822.942,88 6.840
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: € 1.006,37 (Vorjahr: T€ 1)
1. Personalaufwand -4.605.574,32 -5.728
a) Löhne und Gehälter -3.867.287,38 -4.846
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -738.286,94 -882
- davon für Altersversorgung: € 7.206,20 (Vorjahr: T€ 8)
2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -406.493,10 -626
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.629.632,83 -2.219
- davon aus Währungsumrechnung: € 2.694,23 (Vorjahr: T€ 4)
Betriebsergebnis 181.242,63 -1.733
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 160,73 102
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -165.181,19 -138
- davon aus Aufzinsung: € 2.070,00 (Vorjahr: T€ 2)
- davon an verbundene Unternehmen: € 163.111,19 (Vorjahr: T€ 135)
-165.020,46 -36
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.292,39 148
Ergebnis nach Steuern 13.929,78 -1.621
7. Sonstige Steuern -9.457,08 -9
Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 4.472,70 -1.630
8. Gewinnvortrag 6.842.816,52 8.473
Bilanzgewinn 6.847.289,22 6.843

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: Leusch GmbH
Sitz: Neuss
Registergericht: Amtsgericht Neuss, HRB 8338

Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 HGB in Anspruch.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die im Berichtsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben keine nennenswerten Änderungen gegenüber denen des Vorjahres erfahren.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer und planmäßigen Abschreibung vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechender steuerlicher Vorschriften linear vorgenommen worden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 1.000,00 € werden in einem Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % ausreichend berücksichtigt.

Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das gezeichnete Kapital, das in voller Höhe eingezahlt ist, wird zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Teilwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Rentenanpassungen sind mit 2,0 % p.a. eingerechnet.

Die Berechnungen für das Jahr 2023 erfolgten mit dem Rechnungszinsfuß auf Basis des druchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten Jahre. Für 2023 beträgt der Rechnungszinsfuß damit nun 1,82 % gegenüber einem Rechnungszinsfuß auf Basis des druchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben Jahre in Höhe von 1,74 %. Hierdurch reduziert sich der Verpflichtungswert um 492,00 €. In Höhe dieses Betrages ergibt sich eine Ausschüttungssperre.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach der Bruttomenge ergibt sich aus dem als Anlage gesondert beigefügten Anlagespiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag € 1.636.447,48 (Vj. T€ 895) und betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch die Verpfändung von Bankguthaben rückgesichert. Das verpfändete Bankguthaben dient ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und ist dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Das Guthaben wurde nach den Bestimmungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Erfüllungsbetrag der Pension 114.864,00
Verpfändetes Bankguthaben zur Rückdeckung 292.189,27
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 177.325,27

Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 292.

Die Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen betragen 0,00 € (Vj. 0,00 €).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag € 6.575.163,34 (Vorjahr: T€ 6.495).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren T€ 412 aus Lieferungen und Leistungen und T€ 6.163 aus Darlehen.

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen nach § 285 Nr. 3 HGB bestehen in Höhe von insgesamt 155 T€ (Vj. 226 T€).

Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

- Herr Bernd Jenner, Diplom-Ingenieur, Krefeld

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung sowie die Gesamtbezüge der Hinterbliebenen früherer Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber Hinterbliebenen früherer Geschäftsführer werden € 114.864,00 zurückgestellt.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

2023 2022
Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) 63 78
Aushilfen (extern) 1 2
Insgesamt 64 80

Mutterunternehmen

Muttergesellschaft im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB ist die SAMSON AG mit Sitz in Frankfurt am Main. Letztere stellt einen Konzernabschluss nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB auf.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neuss, den 30. Januar 2024

Die Geschäftsführung

Bernd Jenner

Anlage zum Anhang

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Software 334.373,49 0,00 0,00 334.373,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 181.508,62 0,00 0,00 181.508,62
515.882,11 0,00 0,00 515.882,11
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 5.615.071,08 0,00 0,00 5.615.071,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.598.517,40 0,00 0,00 2.598.517,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.038.993,18 126.496,04 -55.192,51 2.110.296,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.400,00 0,00 0,00 3.400,00
10.255.981,66 126.496,04 -55.192,51 10.327.285,19
10.771.863,77 126.496,04 -55.192,51 10.843.167,30
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Software 261.063,49 33.099,00 0,00 294.162,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 181.507,62 0,00 0,00 181.507,62
442.571,11 33.099,00 0,00 475.670,11
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 1.610.327,55 127.331,00 0,00 1.737.658,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.879.465,40 118.672,00 0,00 1.998.137,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.422.909,12 127.391,10 -49.805,51 1.500.494,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.912.702,07 373.394,10 -49.805,51 5.236.290,66
5.355.273,18 406.493,10 -49.805,51 5.711.960,77
BILANZWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Software 40.211,00 73.310,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
40.212,00 73.311,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 3.877.412,53 4.004.743,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 600.380,00 719.052,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 609.802,00 616.084,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.400,00 3.400,00
5.090.994,53 5.343.279,59
5.131.206,53 5.416.590,59

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Leusch GmbH, Neuss

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Leusch GmbH, Neuss - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leusch GmbH, Neuss, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen:

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststelllen.

 

Kassel, den 01. Februar 2024

FACT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Gottmann, Wirtschaftsprüfer

Uwe Schweickert, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. März 2024 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 26. März 2024 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 6.847.289,22 auf neue Rechnung vorzutragen.

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