Waldeck Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marzena Dembek seit 29.10.2025 | Prokura |
Sarah Bengard seit 27.6.2024 | Prokura |
Jochen Erich Kreißl seit 9.11.2023 | Prokura |
Ellen Laura Sofie Stilbauer seit 9.11.2023 | Prokura |
Bradley Jay Slater seit 25.10.2022 | Geschäftsführer |
Konstantinos Varlas seit 30.6.2022 | Geschäftsführer |
Oliver Roderick Tailby seit 10.11.2021 | Prokura |
Bernd Koch seit 31.5.2021 | Prokura |
Swen Frank Knut Grünitz-Post seit 28.1.2021 | Geschäftsführer |
Dirk Heinz Tangemann seit 7.9.2020 | Prokura |
Gregor Alzer seit 23.10.2019 | Prokura |
Russell Wayne Wegner seit 23.10.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Abbott Laboratories Deutschland GmbHEschbornKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Abbott Laboratories Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Abbott Laboratories Deutschland GmbH, Eschborn, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Abbott Laboratories Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 8. September 2023 Ernst
& Young GmbH
Bendler, Wirtschaftsprüfer Mell, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr 2022
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022A. ALLGEMEINE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS I. Erstellung des Konzernabschlusses Die Abbott Laboratories Deutschland GmbH, Eschborn, (Obergesellschaft) wurde durch Abbott Laboratories, Abbott Park, Illinois, USA, am 12. August 2019 errichtet. Die Einzahlung des Gründungskapitals und Aufnahme der Geschäftstätigkeit erfolgte am 30. August 2019. Die Obergesellschaft erwarb am 16. Dezember 2019 direkt und indirekt alle Anteile an mehreren Unternehmen der weltweit tätigen Abbott Unternehmensgruppe mit der Folge, dass die Abbott Laboratories Deutschland GmbH eine Muttergesellschaft im Sinne des § 290 HGB wurde und daher zur Erstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist. Der hier vorliegende Konzernabschluss der Abbott Laboratories Deutschland GmbH wurde gemäß der §§ 290 ff. HGB aufgestellt und berücksichtigt die Vorschriften zur Rechnungslegung des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB). Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. II. Registerinformation Die Obergesellschaft ist unter der Firma Abbott Laboratories Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn im Register des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 116662 eingetragen. III. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis des vorliegenden Konzernabschlusses umfasst neben der Abbott Laboratories Deutschland GmbH als Obergesellschaft die folgenden Gesellschaften (einbezogene Tochtergesellschaften):
An diesen Gesellschaften hält die Abbott Laboratories Deutschland GmbH direkt oder indirekt jeweils 100% des Kapitals. IV. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert werden, wird nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden aufgerechnet. Die aus dem gegenseitigen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultierenden Zwischenergebnisse werden eliminiert. Die darauf entfallenden Ertragsteuern werden aktivisch abgegrenzt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthält die Aufwendungen und die Erträge der einbezogenen Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Abbott Laboratories Deutschland GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt, die gegenüber dem Vorjahr unverändert sind. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten wurden die nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB zu berücksichtigenden Kosten einbezogen (Bewertung zu Vollkosten). Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Die Ausgaben zu deren Entwicklung werden als Aufwand erfasst. Insofern macht die Abbott Laboratories Deutschland GmbH von dem Wahlrecht zur Aktivierung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 248 Abs. 2 HGB keinen Gebrauch. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden jeweils über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Diese geschätzte Nutzungsdauer reflektiert jeweils den Stabilitätsgrad der Gesundheits- und Medizintechnikbranche sowie der Absatzmärkte, in denen die erworbenen Unternehmen tätig sind. Für immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden folgende Nutzungsdauern unterstellt, wobei die planmäßigen Abschreibungen jeweils linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer erfolgen:
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse, die unfertigen Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei in die Herstellungskosten die nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB zu berücksichtigenden Kosten einbezogen wurden (Bewertung zu Vollkosten). Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und/oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden bei der Bewertung durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Die Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Für bekannte Ausfallrisiken wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs des Stichtags angesetzt. Die Bewertung von langfristigen Fremdwährungsforderungen erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs des Stichtags oder dem niedrigeren historischen Kurs. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für bekannte Ausfallrisiken wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle bis zum Bilanzstichtag getätigten Ausgaben, soweit sie Aufwand künftiger Perioden darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Zudem werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Aus Konsolidierungsmaßnahmen ergaben sich passive latente Steuern in Höhe von TEUR 127.013 (Vorjahr: TEUR 151.129). Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern für erwartete Steuerentlastungen auf Ebene der konsolidierten Einzelabschlüsse wurde in Anwendung des Wahlrechts des § 298 Abs. 1 i.V.m. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt. Dieser Wertansatz wurde auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (,Projected Unit Credit Method' analog den Vorschriften des IAS 19) ermittelt. Bei der Ermittlung des zurückgestellten Erfüllungsbetrages wurde ein Diskontierungszinssatz von 1,79% p.a. (Vorjahr: 1,87%) verwendet, was dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen des Erfüllungsbetrages basieren auf den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Wie im Vorjahr wurde bei der Einkommensdynamik eine jährliche Steigerung von 2,8% p.a. unterstellt. Es wurden Rentensteigerungen von 1,0% bis 2,0% (Vorjahr: 1,5% bis 1,75%) angenommen. Der Wertansatz der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag und berücksichtigt alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften sowie erkennbare Risiken, denen wir ausreichend Rechnung getragen haben. Sofern einzelne sonstige Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis zur Erfüllung haben, wurden diese unter Verwendung der von der Deutschen Bundesbank nach den Vorgaben der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten Zinssätze diskontiert. Die Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Dabei werden kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs des Stichtages angesetzt. Die Bewertung von langfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs des Stichtages oder mit dem jeweils höheren historischen Kurs. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle Einnahmen bis zum Bilanzstichtag, soweit sie Erträge künftiger Perioden darstellen. B. SPEZIELLE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns im Geschäftsjahr 2022 ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Konzernanhang) dargestellt. 2. Anteilsbesitz Die Abbott Laboratories Deutschland GmbH hält direkt oder indirekt alle Anteile am Kapital der folgenden verbundenen Unternehmen:
1) Ergebnisabführung gem. § 301 AktG
analog durch Verlustvortrag beschränkt
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände hatten wie im Vorjahr am Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 ohne Ausnahme eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.182.415 (Vorjahr: TEUR 893.329) per 31. Dezember 2022 enthielten TEUR 570.796 (Vorjahr: TEUR 579.795) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen sowie TEUR 1.611.619 (Vorjahr: TEUR 313.534) Forderungen aus der Anlage flüssiger Mittel bei Schwestergesellschaften. 4. Eigenkapital und Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel Das gezeichnete Kapital von TEUR 26 und die Kapitalrücklage von TEUR 1.631.222 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Im Berichtsjahr wurde durch die Gesellschafterin eine Einstellung in die Kapitalrücklage von TEUR 1.150.023 vorgenommen. Der Konzernjahresfehlbetrag resultierte aus dem Einzelabschluss der Abbott Laboratories Deutschland GmbH, den Erträgen und Aufwendungen der einbezogenen Tochtergesellschaften sowie aus Konsolidierungsbuchungen auf Konzernebene. Im Konzernbilanzverlust ist ein Verlustvortrag des Vorjahres in Höhe von TEUR 1.006.643 enthalten. Die Entwicklung des Eigenkapitals des Konzerns im Geschäftsjahr 2022 ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB für die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften betrug am 31. Dezember 2022 TEUR 36.689 (Vorjahr: TEUR 52.482). 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen im Konzernabschluss beinhalten die folgenden, wesentlichen Rückstellungspositionen mit Beträgen von jeweils mehr als TEUR 5.000:
7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalteten am 31. Dezember 2022 eine langfristige Wechselverbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 3.437.000 (Vorjahr: TEUR 3.437.000). Darüber hinaus bestanden am 31. Dezember 2022 keine langfristigen Darlehensverbindlichkeiten (Vorjahr: TEUR 469.931) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzten sich am 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen:
8. Gewährung von Sicherheiten für bestehende Verbindlichkeiten Zum 31. Dezember 2022 bestanden bei der Obergesellschaft Abbott Laboratories Deutschland GmbH Verbindlichkeiten aus einem nach dem Recht des US-Bundesstaates Illinois begebenen Wechsels inkl. aufgelaufener Zinsen in Höhe von TEUR 3.441.186 (Vorjahr: TEUR 3.441.186). Die aus diesem Wechsel bestehenden Forderungen standen am Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 der Abbott Laboratories Subsidiary Singapore Private Ltd., Singapur, zu. Der Wechsel verpflichtet die Abbott Laboratories Deutschland GmbH und ihre Tochtergesellschaften dazu, keine Sicherheiten zu Lasten ihres Vermögens an Dritte zu gewähren. Ausgenommen hiervon ist das im normalen Geschäftsgang übliche Gewähren von Sicherheiten. Ferner hat die Abbott Laboratories Deutschland GmbH zur Besicherung der oben genannten Wechselverbindlichkeit der Wechselgläubigerin durch zwei separat geschlossene Verträge jeweils erstrangige Pfandrechte auf alle von ihr gehaltenen Anteile am Stammkapital der Abbott Laboratories Deutschland Subsidiary GmbH, Eschborn, sowie auf alle von ihr gehaltenen Anteile am Stammkapital der Abbott Medical GmbH, Eschborn, eingeräumt. Diese Verträge verpflichten die Abbott Laboratories Deutschland GmbH ferner dazu, die verpfändeten Anteile nicht zu veräußern, nachrangig zu verpfänden oder anderweitig zu belasten. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen am 31. Dezember 2022 TEUR 36.463 (Vorjahr: TEUR 52.268). Sie resultierten vor allem aus bestehenden Mietverträgen mit TEUR 32.342 (Vorjahr: TEUR 34.600) und begonnenen Investitionsvorhaben sowie Abnahmeverpflichtungen aus Rahmenbestellungen mit TEUR 4.121 (Vorjahr: TEUR 17.668). Der Vorteil der Mietverträge liegt in der anfänglich geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus den Vertragslaufzeiten ergeben, sofern die Mietgegenstände nicht mehr vollständig genutzt werden könnten. 10. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2022 bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. 11. Außerbilanzielle Geschäfte Die Diagnostikasparte des Konzerns rechnet mit einzelnen Kunden pro Befund ab. Die an den Kunden zur Verfügung gestellten Reagenzien werden beim Versand an den Kunden direkt über die Gewinn- und Verlustrechnung verbucht und bis zum Verbrauch durch den Kunden in der Bilanz ohne Wert erfasst. Das Gesamtvolumen dieser Lieferungen ist ohne wesentliche Auswirkungen auf den gesamten Abschluss der Abbott Gruppe Deutschland. Darüber hinaus bestanden per Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 keine für die Beurteilung der finanziellen Lage wesentlichen Tatbestände, welche nicht in der Bilanz oder an anderer Stelle in diesem Anhang enthalten sind. 12. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung gegen Kursrisiken schließen die Abbott GmbH sowie die Abbott Diagnostics GmbH Devisentermingeschäfte ab. Diese Verträge werden über die Central Treasury Unit mit Schwestergesellschaften im weltweiten Abbott Konzernverbund abgeschlossen, welche wiederum Kurssicherungsgeschäfte mit ausgewählten Geschäftsbanken abschließen. Die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte haben ausschließlich nicht-spekulativen Charakter. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes der Devisentermingeschäfte wird die Differenz aus vereinbartem Terminkurs und Stichtagskurs mit dem Nominalvolumen multipliziert. Für die sich hierbei ergebenden negativen Zeitwerte wurden Rückstellungen gebildet. Die Nominalwerte sowie die Buch- und beizulegenden Zeitwerte der zum 31. Dezember 2022 sowie der zum Vorjahresstichtag noch offenen Geschäfte gehen aus der nachfolgenden Aufstellung hervor:
13. Erläuterung zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds der Konzern-Kapitalflussrechnung als Bestandteil dieses Konzernabschlusses setzt sich wie folgt zusammen:
Die "Liquiden Mittel" bestehen aus den Guthaben bei Kreditinstituten. Die "Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Anlage liquider Mittel" resultieren aus kurzfristigen Geldanlagen, die die Abbott Gruppe Deutschland als Teil der Finanzierungs-Rahmenvereinbarung tätigte. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 bestanden Geldanlagen bei der Abbott Luxembourg Finance S.à r.l., Luxemburg, sowie bei der Abbott Laboratories, Abbott Park, Illinois, USA. Die "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Aufnahme liquider Mittel" resultieren aus einer kurzfristigen Darlehensaufnahme bei der Abbott Luxembourg Finance S.à r.l., Luxemburg. Bedeutende zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge lagen im Geschäftsjahr 2022 nicht vor. 14. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr dieses Konzernabschlusses entspricht dem Geschäftsjahr der Obergesellschaft, Abbott Laboratories Deutschland GmbH, und entspricht dem Kalenderjahr. 2. Umsatzerlöse Nachfolgend dargestellt sind die Umsatzerlöse des Konzerns im Geschäftsjahr 2022 und 2021. Die Abbott Laboratories Deutschland GmbH selbst erzielte weder im Geschäftsjahr 2022 noch im Geschäftsjahr 2021 Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Verkauf und der Vermietung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen. Unter übrigen Tätigkeitsbereichen werden die Produktumsätze von kleineren Divisionen sowie die Erlöse aus nicht produktbezogenen Dienstleistungen zusammengefasst.
3. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen TEUR 10.349 (Vorjahr: TEUR 9.678) im Geschäftsjahr 2022 und betrafen ausschließlich den Standort Delkenheim. 4. Personalstand Die durchschnittliche Anzahl der im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 3.005 (Vorjahr: 2.903). Hierin enthalten waren 1.402 Tarifangestellte (Vorjahr: 1.338), 1.494 außertarifliche Mitarbeiter (Vorjahr: 1.454), 97 leitende Angestellte (Vorjahr: 97) sowie 12 Aushilfskräfte (Vorjahr: 14). 5. Periodenfremde und Aufwendungen und Erträge Im Geschäftsjahr 2022 beliefen sich die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Vorjahre auf TEUR 1.514 (Vorjahr: TEUR 2.115). Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für Vorjahre betrug im Geschäftsjahr 2022 TEUR 21.567 (Vorjahr: TEUR 6.582). 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich auf TEUR 74.947 (Vorjahr: TEUR 33.282) im Geschäftsjahr 2022. Sie enthalten Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 24.116 (Vorjahr: TEUR 36.585). 7. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Kalenderjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, beträgt TEUR 584 (Vorjahr: TEUR 494), und entfällt wie im Vorjahr vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. 8. Latente Steuern Auf Ebene der Einzelabschlüsse der in diesen Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag Bewertungsdifferenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen sowie steuerliche Verlustvorträge, die in Folgejahren voraussichtlich zu einer Entlastung des Konzerns führen werden (,Steuerliche Latenzen'). Diese Latenzen betreffen im Wesentlichen Pensionsrückstellungen. Ferner bestanden zum Bilanzstichtag Latenzen bei den sonstigen Rückstellungen sowie bei Forderungen und Verbindlichkeiten. In Anwendung des Wahlrechts des § 274 HGB wurden keine aktiven latenten Steuern auf den aktiven Überhang der Latenzen auf Ebene der Einzelabschlüsse im Konzernabschluss angesetzt. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag steuerliche Latenzen, die aus Konsolidierungsbuchungen auf Ebene des Konzernabschlusses resultierten. Bei der Berechnung der hierauf entfallenden und im Konzernabschluss saldiert ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 127.013 (Vorjahr: TEUR 151.129) wurde ein Steuersatz von 31,24% (Vorjahr: 31,38%) zu Grunde gelegt. 9. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 314 Abs. 3 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Von den Mitgliedern der Geschäftsführung haben im Berichtsjahr nur Herr Grapow, Frau Apuokine und Herr Varlas Vergütungen von Unternehmen des Konzerns erhalten. C. ERGÄNZENDE ANGABEN I. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens von TEUR 39.281 auf neue Rechnung vorzutragen. II. Konzernverhältnisse Am Stammkapital der Abbott Laboratories Deutschland GmbH ist die Abbott Management LLC, Abbott Park, Illinois, USA zu 100% beteiligt. Als verbundene Unternehmen gelten alle Unternehmen, an denen die Abbott Laboratories, Abbott Park, Illinois, USA, mittelbar oder unmittelbar mit Mehrheit beteiligt ist. Der Konzernabschluss (größter Konsolidierungskreis) ist unter folgender Adresse erhältlich:
oder unter https://www.abbott.com/investors.html. Die Abbott Laboratories Deutschland GmbH veröffentlicht einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die folgenden direkten und indirekten Tochtergesellschaften wurden in Anwendung des § 264 Abs. 3 HGB von der Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften, von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses nach §§ 325 ff. HGB sowie von der Prüfungspflicht nach § 316 ff. HGB befreit. Die jeweiligen Gesellschafterinnen haben dieser Befreiung zugestimmt:
III. Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder von außergewöhnlicher Bedeutung Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr unter Anwendung der Wesentlichkeit folgende Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung identifiziert:
Die Diabetessparte des Konzerns (bestehend aus Vertriebsorganisation und Distribution) hat im Geschäftsjahr 2022 Umsätze von insgesamt TEUR 2.315.680 erzielt, gegenüber TEUR 1.961.329 im Geschäftsjahr 2021. Dieser Umsatz hängt in wesentlichen Teilen mit dem Ausbau der Marktpräsenz bei Glukosemesssystemen zusammen.
Als international tätiges Tochterunternehmen mit amerikanischem Stammhaus bestehen umfassende und zahlreiche Geschäftsvorgänge in Fremdwährungen. Insgesamt verbuchte die Abbott Gruppe Deutschland im Geschäftsjahr 2022 Aufwendungen aus Kursverlusten und aus der Währungsumrechnung von TEUR 288.536 (im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021: TEUR 99.776) sowie Erträge aus Kursgewinnen und aus der Währungsumrechnung von insgesamt TEUR 254.132, gegenüber TEUR 104.915 im Geschäftsjahr 2021. IV. Nachtragsbericht Die Obergesellschaft der Abbott Gruppe Deutschland, die Abbott Laboratories Deutschland GmbH, Eschborn, hat am 5. Januar 2023 einen Teil ihrer Verbindlichkeiten gegenüber der Abbott Laboratories Subsidiary Singapore Private Ltd., Singapur, getilgt. Der getilgte Betrag belief sich auf TEUR 1.148.303. Darüber hinaus sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine wesentlichen Vorgänge eingetreten, die besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Abbott Gruppe Deutschland haben. Die zukünftigen Auswirkungen des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine sind schwer vorherzusagen, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht Abbott nicht davon aus, dass der Russland-Ukraine-Konflikt wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Abbott Gruppe Deutschland haben wird. V. Geschäftsführung Der Geschäftsführung der Abbott Laboratories Deutschland GmbH gehörten und gehören an:
Eschborn, den 31. August 2023 Die Geschäftsführung der Abbott Laboratories Deutschland GmbH Christian Grapow John Arthur McCoy Jr. Konstantinos Varlas Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022Grundlagen des Konzerns der Abbott Gruppe Deutschland Geschäftsmodell Als eine Firma ist Abbott seit 1965 in Deutschland tätig. Abbott gehört in Deutschland zu den forschenden Gesundheitsunternehmen. In ihrer derzeitigen Zusammensetzung existiert die Abbott Gruppe Deutschland seit Dezember 2019 und bietet ihren Kunden eine breite Produktpalette aus den verschiedenen Bereichen der Medizintechnik. Die operative Geschäftstätigkeit der Abbott Gruppe Deutschland wird von der Abbott GmbH, Wiesbaden, der Abbott Diagnostics GmbH, Wiesbaden, der Abbott Medical GmbH, Eschborn, der Abbott Automation Solutions GmbH, Hamburg, sowie der Abbott Rapid Diagnostics Germany GmbH, Köln, ausgeübt. Die Abbott GmbH vertreibt Produkte aus den Bereichen Diagnostika, Diabetes Care und Molecular an Endkunden im deutschen Markt sowie an Endkunden in ausgewählten Ländern Europas und des Mittleren Ostens, in denen Abbott nicht durch eigene Vertriebsgesellschaften vertreten ist. Die wesentlichen Produktsegmente der Abbott GmbH sind: Diagnostika: In diesem Segment werden Produkte und Services im Bereich der Immundiagnostik, der klinischen Chemie und der Hämatologie, angeboten. Diabetes Care: Hier werden Produkte und Service-Angebote rund um das Thema Blutzuckermessung angeboten. Hervorzuheben ist hierbei das Produkt FreeStyle Libre. Molecular: Vertrieb von molekulardiagnostischen Tests für Ärzte, Labore und Patienten. Das Portfolio konzentriert sich auf Infektionskrankheiten, Onkologie, prä- und postnatale Diagnostik sowie Organtransplantationen. Ferner betreibt die Abbott GmbH in Wiesbaden-Delkenheim einen Produktionsstandort zur Herstellung von Reagenzien für den Einsatz in Labordiagnosegeräten. Die in den Produktionsprozess eingehenden Vorprodukte werden im Wesentlichen von Schwestergesellschaften bezogen. Die Ausbringung der Produktion wird zum Teil über die Vertriebsorganisation der Abbott GmbH selber und zum Teil über Schwestergesellschaften vermarktet. Darüber hinaus betreibt die Abbott GmbH mehrere Dienstleistungseinheiten, welche die oben genannten operativen Einheiten oder auch Schwestergesellschaften unterstützen. Die Abbott Diagnostics GmbH bündelt den Bezug von Fertigprodukten verschiedener ausländischer Abbott-Gesellschaften mit den Technologien aus der Produktion der Abbott GmbH, betreibt ein Logistikzentrum in Wiesbaden und vertreibt das komplette Sortiment diagnostischer, "Diabetes Care" und Molecular-Fertigprodukte an die jeweiligen Abbott-Landesgesellschaften. Die Abbott Medical GmbH ist ausschließlich als Vertriebsgesellschaft für den deutschen Markt tätig und vertreibt Produkte zur Behandlung und Überwachung von Herz- und Gefäßerkrankungen sowie zur transkutanen Schmerzbehandlung. Die Abbott Automation Solutions GmbH befasst sich primär mit der Entwicklung von modularen Transportsystemen zur Automatisierung des Betriebes von Humanlaboren. Sie betreut und steuert ferner die Produktion dieser Systeme durch externe Partner. Vertrieb und Kundenservice für diese Produkte werden von Schwestergesellschaften sichergestellt. Die in Köln ansässige Abbott Rapid Diagnostics Germany GmbH beschäftigt ca. 70 Mitarbeiter und ist in der Schnelldiagnostik mit den Schwerpunkten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionskrankheiten und Toxikologie tätig. Ziele und Strategien Die Abbott Gruppe Deutschland stellt einen wesentlichen außeramerikanischen Bestandteil der weltweiten Aktivitäten von Abbott Laboratories, Abbott Park, Illinois, USA, dar. Bestimmte zentrale Unternehmensfunktionen, wie etwa die Ziele, Strategien, Unternehmensplanung, Finanzmanagement (,Treasury') sowie Forschung & Entwicklung werden maßgeblich durch Abbott Laboratories beeinflusst. Ferner sind die Liefer- und Leistungsbeziehungen der Abbott Gruppe Deutschland maßgeblich durch die Geschäftsbeziehungen mit den anderen Abbott-Gesellschaften geprägt. Ein Gesamtbild über die weltweiten Aktivitäten von Abbott Laboratories ergibt sich nur aus dem von Abbott Laboratories veröffentlichten Konzernabschluss, der unter der im Konzernanhang genannten Adresse bezogen werden kann. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Abbott GmbH sind ausschließlich im Auftrag der Muttergesellschaft Abbott Laboratories geführt. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf € 10,3 Mio. im Geschäftsjahr 2022 gegenüber € 9,7 Mio. im Geschäftsjahr 2021. Diese Kosten werden nach vertraglicher Vereinbarung von Abbott Laboratories im vollen Umfang getragen. Am Standort Wiesbaden-Delkenheim werden seit fast 40 Jahren Tests für Hepatitis-, Retrovirus- und andere Infektionskrankheiten entwickelt. Der traditionelle Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt in Delkenheim sind neue In-vitro-Diagnostika zum Nachweis von Infektionskrankheiten, die sowohl zu einer früheren und genaueren Diagnose als auch zu einer höheren Sicherheit in der Bluttransfusion beitragen. Zudem entwickeln die Experten derzeit neue Tests in den Bereichen Stoffwechsel und Onkologie, führen Design Validations für Tests durch und kollaborieren mit verschiedenen Forschungs-Einrichtungen in Europa in der Identifizierung neuer Biomarker. Die Wissenschaftler liefern Immunchemie-Produkte für die ARCHITECT- und die Alinity Analyse-Geräte. So besteht in Wiesbaden eine komplette Wertschöpfungskette von der Forschung und Entwicklung über die klinische Prüfung, die Zulassungsbeantragung bis hin zu Produktion, Vermarktung, Distribution und Vertrieb des fertigen Produkts. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Nach der konjunkturellen Erholung im Jahr 2021 setzte sich das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 zurückhaltend fort. Dabei war die konjunkturelle Entwicklung geprägt durch die Invasion von Russland in der Ukraine sowie hohe Inflationsraten. Negative Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft hatten auch die erheblichen Lieferkettenprobleme sowie stark gestiegene Rohstoff- und Energiepreise. Nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wuchs die weltweite Wirtschaftsleistung um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr. Die entwickelten Industrieländer verzeichneten einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von etwa 2,7 %, die Wachstumsmärkte eine Steigerung von etwa 4 % gegenüber 2021. Die schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussten auch die Wirtschaftslage in Deutschland. Die hohe Inflationsrate, der Anstieg der Energiepreise sowie Material- und Lieferengpässe bremsten die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Trotz der erschwerten Bedingungen ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach Angaben des statistischen Bundesamtes um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2021 war die deutsche Wirtschaft um 2,6 % gewachsen. Die Entwicklung in einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief sehr unterschiedlich. Durch die Aufhebung der Corona-Schutzmaßnahmen profitierten die Bereiche Sonstige Dienstleister (+6,3 %) sowie Verkehr und Gastgewerbe (+4 %). Auch die Branche Information und Kommunikation (+3,6 %) konnte einen deutlichen Zuwachs notieren. Die Bruttowertschöpfung im Handel und im Baugewerbe ging dagegen zurück. Gründe hierfür sind der Material- und Fachkräftemangel sowie hohe Baukosten. Die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe veränderte sich kaum zum Vorjahr. Die hohen Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine resultierten bei den Unternehmen in höheren Produktionskosten. Ferner führten internationale Lieferschwierigkeiten zur Dämpfung der Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe. Der private Konsum war die Wirtschaftsstütze der deutschen Wirtschaft. Die Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten fast das Vorkrisenniveau von 2019. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich 2022 in einem auch weiterhin schwierigen Umfeld robust. Die Medizintechnik-Branche hat sich 2022 gegenüber dem Vorjahr leicht erholt. Der Branchenverband BVMed schätzt das Umsatzwachstum 2022 der in Deutschland tätigen Unternehmen auf 3,3 %. Dramatische Kostensteigerungen bei Transport- und Rohstoffpreisen belasteten die Unternehmen erheblich. Weitere Faktoren wie steigende Energiepreise sowie Probleme bei Zulieferern und Lieferketten minderten zudem die Unternehmensentwicklung in der deutschen Medizintechnik. Obwohl die Unternehmen mit immensen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert wurden, stieg die Anzahl der Arbeitsplätze in der Branche. Geschäftsverlauf Innerhalb der Abbott Gruppe Deutschland erfolgt die Steuerung der einzelnen operativen Einheiten sowohl durch finanzielle als auch durch nicht-finanzielle Kennzahlen. Die zu erhebenden Kennzahlen werden grundsätzlich auf Ebene der operativen Einheit definiert und orientieren sich am Marktumfeld der jeweiligen Einheit. Die wesentlichen, für die Abbott Gruppe Deutschland insgesamt relevanten Kennzahlen sind nachfolgend dargestellt: Wesentliche finanzielle Kennzahlen sind
Wesentliche nicht-finanzielle Kennzahlen sind
Ertragslage Die Umsatzerlöse der Abbott Gruppe Deutschland beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf € 6.722,9 Mio. gegenüber € 6.079,9 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021. Der Umsatzanstieg von € 643,0 Mio. oder 10,6 % im Vergleich zum Vorjahr resultiert vor allem aus der deutlich gestiegenen Distributionstätigkeit am Standort Wiesbaden, welche zu deutlich gestiegenen Umsätzen mit den aus Wiesbaden belieferten Schwestergesellschaften in den Tätigkeitsbereichen Diagnostika und Diabetes Care geführt hat. Ferner sind die inländischen Umsätze mit Drittkunden im Tätigkeitsbereich Diabetes Care gegenüber dem Vorjahr um € 35,4 Mio. gestiegen, wobei vor allem das Wachstum des Produktes FreeStyle Libre hervorzuheben ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 2022 € 259,0 Mio. gegenüber € 108,7 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021. In beiden Geschäftsjahren resultierten diese Erträge im Wesentlichen aus Kursgewinnen und aus den Erträgen aus der Währungsumrechnung. Der Materialaufwand betrug € 5.546,7 Mio. im Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zu € 5.120,6 Mio. im Jahr 2021. Der Anstieg von € 426,1 Mio. bzw. 8,3 % gegenüber dem Vorjahr spiegelt im Wesentlichen das gestiegene Umsatzvolumen wider. Die Materialquote (definiert als Materialaufwand geteilt durch Umsatzerlöse) belief sich 2022 auf 82,5 % und lag damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres 2021 von 84,2 %. Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr 2021 um € 11,9 Mio. oder 3,4 % auf € 359,1 Mio. im Geschäftsjahr 2022. Der hierin enthaltene Aufwand für Löhne und Gehälter stieg 2022 um 7,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dies ist zum einen auf den gestiegenen Personalstand der Abbott Gruppe Deutschland zurückzuführen, welcher 2022 im Durchschnitt um 3,5 % über dem Personalstand des Vorjahres lag. Zum anderen wurde dieser Anstieg durch laufende Entgeltanpassungen im Geschäftsjahr 2022 beeinflusst. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung sanken im Vergleich zum Vorjahr um € 6,5 Mio. auf € 87,1 Mio. im Geschäftsjahr 2022. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (exkl. Geschäfts- oder Firmenwert) und auf Gegenstände des Sachanlagevermögens beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf € 144,8 Mio. und lagen damit um 16,6 Mio. oder 10,3 % unter dem Vorjahreswert von € 161,4 Mio. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen dadurch begründet, dass im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021 der Wert mehrerer immaterieller Vermögensgegenstände mit Bezug zu Kunden, Technologie und Markenrechten um insgesamt €13,7 Mio. außerplanmäßig abgeschrieben wurde, ohne dass im Geschäftsjahr 2022 vergleichbare außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen wurden. Die Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte betrugen im Geschäftsjahr 2022 € 182,2 Mio. und lagen deutlich um € 527,5 Mio. unter dem Vorjahreswert von € 709,7 Mio. im Geschäftsjahr 2021. Die Abbott Gruppe Deutschland hatte im Geschäftsjahr 2021 den Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb diverser Tochterunternehmen am 16. Dezember 2019 zusätzlich zur planmäßigen Abschreibung außerplanmäßig um weitere € 469,6 Mio. abgeschrieben. Die Ursachen für die genannte Abschreibung lagen in einer voraussichtlich dauernden Wertminderung dieses Geschäfts- oder Firmenwertes. Im Geschäftsjahr 2022 wurde keine vergleichbare außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2022 € 759,2 Mio. und stiegen im Vergleich zu 2021 deutlich um € 344,0 Mio. bzw. 82,8 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr vor allem Kursverluste, Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sowie Frachtkosten, Aufwendungen für Marketing und Vertrieb sowie Aufwendungen für Garantiegewährung. Die Veränderung zum Vorjahr beinhaltet gegenläufige, zum Teil wesentliche Effekte. Die Haupttreiber für den Anstieg gegenüber dem Vorjahr sind die Aufwendungen aus Kursverlusten und aus der Währungsumrechnung sowie die Kosten für Versand und für ausgehende Frachten. Die Aufwendungen aus Kursverlusten und aus der Währungsumrechnung stiegen gegenüber dem Vorjahr 2021 um € 188,8 Mio. auf € 288,5 Mio. im Geschäftsjahr 2022. Die Aufwendungen für Versand und für ausgehende Frachten stiegen im Geschäftsjahr 2022 auf € 130,0 Mio. und liegen damit um € 26,4 Mio. über dem Wert des Vorjahres. Das Netto-Zinsergebnis betrug 2022 minus € 102,1 Mio. und liegt damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von minus € 101,3 Mio. Es beinhaltete im Berichtsjahr 2022 wie schon im Vorjahr 2021 im Wesentlichen die Zinsaufwendungen für einen langfristigen Schuldwechsel, den die Abbott Laboratories Deutschland GmbH zur Finanzierung des Erwerbs von Beteiligungen begeben hat. Die Zinsaufwendungen hierauf beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 nahezu unverändert auf € 95,5 Mio. Das Netto-Zinsergebnis umfasst die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sowie die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betrugen im Geschäftsjahr 2022 € 74,9 Mio. im Vergleich zu € 33,3 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021. Sonstige Steuern fielen 2022 wie schon im Vorjahr 2021 nicht in wesentlicher Höhe an. Der Konzernjahresfehlbetrag der Abbott Gruppe Deutschland betrug im Geschäftsjahr 2022 € 180,5 Mio. gegenüber € 713,1 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021. Die Entwicklung des Finanzmittelfonds wird in der Kapitalflussrechnung dargestellt, die Teil dieses Konzernabschlusses ist. Die Finanzmittel der Abbott Gruppe Deutschland beliefen sich am 31. Dezember 2022 auf € 1.628,2 Mio. (Bilanzstichtag 31. Dezember 2021: € 327,5 Mio.). Finanzlage Die Investitionen der Abbott Gruppe Deutschland beliefen sich 2022 auf € 170,1 Mio. und liegen damit um € 33,0 Mio. oder 24,1 % über den Investitionen des Geschäftsjahres 2021 von € 137,1 Mio. Dieser Anstieg enthält wesentliche, gegenläufige Effekte: Im Geschäftsjahr 2021 hat die Abbott Gruppe Deutschland insgesamt € 21,8 Mio. in den Erwerb des deutschen Abbott Rapid-Diagnostik-Geschäftes investiert. Diesem Einmaleffekt des Vorjahres stehen keine vergleichbaren Investitionen im Berichtsjahr 2022 gegenüber. Die Investitionen in Labordiagnosegeräte, die Kunden im Rahmen von Leihverträgen zur Nutzung überlassen werden, haben 2022 gegenüber dem Vorjahr 2021 deutlich zugenommen, wobei die Geräte der Alinity-Produktfamilie hervorzuheben sind. Die Entwicklung der Liquidität ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt, die Teil dieses Konzernabschlusses ist. Der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit der Abbott Gruppe Deutschland betrug 2022 € 6,7 Mio. gegenüber einem Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit von € 306,1 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021. Diese Veränderung resultiert zum einen aus erheblich gestiegenen Auszahlungen zum Aufbau des Netto-Umlaufvermögens sowie zum anderen aus erheblich gestiegenen Ertragsteuerzahlungen. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug 2022 € 148,0 Mio. Dieser enthielt im Wesentlichen die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen in Höhe von € 160,8 Mio. (Vorjahr 2021: € 114,9 Mio.), welche vor allem die verstärkten Platzierungen von Labordiagnosegeräten bei Kunden enthalten. Im Vorjahr 2021 enthielt der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ferner Einzahlungen aus der teilweisen Rückzahlung von langfristigen Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 58,8 Mio., denen im Berichtsjahr nur vergleichbare Zahlungen in Höhe von € 8,0 Mio. gegenüberstanden. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug 2022 € 1.441,9 Mio. (Vorjahr 2021: Mittelabfluss in Höhe von € 112,8 Mio.) und resultiert im Wesentlichen aus der Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von € 1.150,0 Mio., die die Gesellschafterin des Mutterunternehmens der Abbott Gruppe Deutschland 2022 geleistet hat. Ferner hat die Abbott Gruppe Deutschland im Geschäftsjahr 2022 € 271,2 Mio. Finanzkredite bei verbundenen Unternehmen aufgenommen, die im Wesentlichen zur Finanzierung des gestiegenen Netto-Umlaufvermögens verwendet wurden. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Abbott Deutschland Gruppe betrug am 31. Dezember 2022 € 6.357.6 Mio. und lag mit € 1.298,4 Mio. oder 25,7 % deutlich über dem Niveau des vorangegangenen Bilanzstichtags 31. Dezember 2021, an dem sich die Bilanzsumme vor nicht durch Konzerneigenkapital gedecktem Fehlbetrag auf € 5.059,2 Mio. belief. Der Wert des Anlagevermögens sank im Geschäftsjahr 2022 um € 177,7 Mio. oder 5,8 % auf € 2.909,8 Mio. am 31. Dezember 2022. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gingen im Geschäftsjahr 2022 um € 260,3 Mio. oder 13,8 % zurück, was fast ausschließlich auf planmäßige Abschreibungen zurückzuführen ist. Das Sachanlagevermögen stieg im Geschäftsjahr 2022 um € 81,5 Mio. bzw. 21,7 % auf € 457,8 Mio. am 31. Dezember 2022. Hierin spiegeln sich neben den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von € 66,8 Mio. noch die Investitionstätigkeit der Abbott Gruppe Deutschland und hier insbesondere die Bereitstellung von Labordiagnosegeräten an Kunden in Rahmen von Leihverträgen wider. Der Wert des Finanzanlagevermögens betrug am 31. Dezember 2022 € 831,4 Mio. und lag damit in etwa auf dem Niveau des vorherigen Bilanzstichtages (Wert am 31. Dezember 2021: € 830,3 Mio.). Das Umlaufvermögen stieg von € 1.966,4 Mio. am 31. Dezember 2021 um € 1.474,1 Mio. auf € 3.440,5 Mio. am Bilanzstichtag 31. Dezember 2022. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von € 1.150,0 Mio., die die Gesellschafterin der Obergesellschaft der Abbott Gruppe Deutschland 2022 geleistet hat. Diese Einzahlung erhöhte die flüssigen Mittel, welche die Abbott Gruppe Deutschland bei verbundenen Unternehmen am 31. Dezember 2022 angelegt hat, und damit das Umlaufvermögen. Das Eigenkapital der Abbott Gruppe Deutschland stieg im im Geschäftsjahr 2022 um € 969,5 Mio. auf € 444,1 Mio. am 31. Dezember 2022. Dieser Anstieg wurde im Wesentlichen durch die Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von € 1.150,0 Mio. begründet, die die Gesellschafterin der Abbott Laboratories Deutschland, der Obergesellschaft der Abbott Gruppe Deutschland, im Dezember 2022 geleistet hat. Teilweise kompensiert wurde dies durch den Konzernjahresfehlbetrag der Abbott Gruppe Deutschland für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von € 180,5 Mio. Der Betrag der Rückstellungen stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 von € 756,5 Mio. am 31. Dezember 2021 um € 117,0 Mio. auf € 873,5 Mio. am 31. Dezember 2022. Dieser Anstieg beinhaltet mehrere Effekte: Zum einen stiegen die Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr 2022 deutlich um € 56,5 Mio. gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres, was vor allem auf den Dienstzeitaufwand der aktiven Mitarbeiter zurückzuführen ist. Ferner stiegen die Steuerrückstellungen im Geschäftsjahr 2022 deutlich um € 32,1 Mio. auf € 46,2 Mio. am Bilanzstichtag 31. Dezember 2022. Schließlich stiegen im Bereich Diabetes Care die Rückstellungen für erwartete Ersatzlieferungen an Kunden im Geschäftsjahr 2022 deutlich um € 10,0 Mio. Die Verbindlichkeiten betrugen am 31. Dezember 2022 €4.911,5 Mio. und lagen damit um € 235,5 Mio. über dem Wert des vorangegangenen Bilanzstichtages 31. Dezember 2021 von € 4.676,0 Mio. Ursachen hierfür sind vor allem die gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen für den Bezug von Vorräten (Rückgang von € 191,7 Mio. gegenüber dem Vorjahresstichtag 31. Dezember 2021) sowie gestiegene Geldaufnahmen bei verbundenen Unternehmen zur Finanzierung des Netto-Umlaufvermögens (Anstieg von € 396,0 Mio. gegenüber dem Vorjahresstichtag 31. Dezember 2021). Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2022 für die Abbott Gruppe Deutschland aus operativer Sicht zufriedenstellend war. Die Umsätze der Abbott Gruppe Deutschland stiegen im Geschäftsjahr 2022 um 10,6 % gegenüber den konsolidierten Umsätzen des Vorjahres 2021. Damit wurde die prognostizierte Entwicklung eines Wachstums im unteren 2-stelligen Prozentbereich erreicht. Der Konzernjahresfehlbetrag 2022 betrug € 180,5 Mio. gegenüber € 713,1 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr 2021. Damit wurde die Prognose eines Konzernjahresfehlbetrages im unteren dreistelligen Bereich erreicht. Chancen- und Risikobericht Für die Abbott Gruppe Deutschland stellt das Risikomanagement einen wesentlichen und unverzichtbaren Bestandteil der Unternehmensführung und -steuerung dar. Die Abbott Gruppe Deutschland überwacht - unter anderem durch ein permanentes Controlling bei den verschiedenen Divisionen - die Geschäftsentwicklung. Neben einem rollierenden Prognosesystem werden regelmäßig interne Berichte erstellt, welche die Unternehmensführung und die verantwortlichen Managementebenen frühzeitig und umfassend über alle signifikanten Risiken informieren. Als wesentlicher Teil einer US-amerikanischen Unternehmensgruppe unterliegen die internen Kontrollprozesse der Gesellschaften der Abbott Gruppe Deutschland den Bestimmungen des Sarbanes-Oxley- Gesetzes von 2002 der Vereinigten Staaten (,Sox'). Die Organisation und Durchführung der Sox- Kontrollen wird dabei im Wesentlichen durch Stabsstellen geleitet, die in der US-amerikanischen Muttergesellschaft, Abbott Laboratories, angesiedelt sind. Wettbewerbsrisiken Durch Markt- und Wettbewerbsbeobachtung werden Risiken für die eigene Marktposition regelmäßig analysiert und - soweit möglich - Gegenmaßnahmen eingeleitet. Patentcontrolling erfolgt im Wesentlichen durch Abbotts interne Fachabteilungen einschließlich der Abteilungen Patents & Trademarks, Legal, Licensing und Projektmanagement, gegebenenfalls unter Inanspruchnahme externer Dienstleister sowie der Unterstützung von in- und ausländischen Schwestergesellschaften. Fertigungs- und Beschaffungsrisiken Die Abbott Gruppe Deutschland unterliegt darüber hinaus bestimmten Beschaffungsmarktrisiken, die darin bestehen, dass die zur Herstellung der Produkte benötigten Rohstoffe und Vorprodukte nicht oder nicht in ausreichendem Maße in der erforderlichen Qualität bzw. Quantität zur Verfügung stehen. Um diesen Risiken zu begegnen, wurden Prozesse zur Lieferantenbewertung und -kontrolle etabliert, welche einen risikobasierten Ansatz verfolgen: Abhängig davon, wie kritisch das bezogene Material oder die bezogene Dienstleistung ist, werden an Lieferanten und Dienstleister differenzierte Anforderungen gestellt. Diese sind umso anspruchsvoller, je höher die Bedeutung der bezogenen Materialien oder Dienstleistungen für die Abbott Gruppe Deutschland ist. So reichen die Anforderungen zum Beispiel bei der Neuaufnahme von Geschäftsbeziehungen vom Anfordern von Nachweisen über bestehende Zertifizierungen im Bereich des Qualitätsmanagements (bei vergleichsweise unkritischen Teilen) bis hin zu Begehungen der Betriebsstätten der Lieferanten durch Mitarbeiter von Abbott (bei kritischen Materialien). Bestehende Lieferantenbeziehungen werden in regelmäßigen Intervallen überprüft, wobei sich die Häufigkeit wiederum daran orientiert, wie kritisch die bezogenen Produkte für Abbott sind. Als Ergebnis dieser Überprüfungen wird pro Lieferant ein Status vergeben, der angibt, ob dessen Produkte und Dienstleitungen den Qualitätsanforderungen von Abbott entsprechen. Die Einrichtungen und Fertigungstechniken werden von staatlichen Behörden regelmäßig auf die Einhaltung von GMP-Standards untersucht. Die Abbott Gruppe Deutschland unterstützt die Einhaltung dieser Standards durch Einsatz entsprechender Maßnahmen zur Qualitätskontrolle und -sicherung. Durch Sicherheitsmaßnahmen und Wartungspläne wird versucht, das Risiko eines teilweisen oder vollständigen Ausfalls von Produktionsanlagen zu minimieren. Bis zum Tage der Erstellung dieses Konzernabschlusses können wir keine wesentlichen Auswirkungen des Konfliktes in der Ukraine auf die Geschäftstätigkeit der Abbott Deutschland Gruppe feststellen. Finanzrisiken Zur Absicherung gegen Währungs- und sonstige Kursrisiken werden adäquate derivative Finanzinstrumente eingesetzt (Devisentermingeschäfte). Zur Absicherung gegen Kursrisiken schließen die Abbott GmbH sowie die Abbott Diagnostics GmbH Devisentermingeschäfte ab. Diese Verträge werden mit Schwestergesellschaften innerhalb des weltweiten Abbott Konzernverbundes abgeschlossen, welche wiederum Kurssicherungsgeschäfte mit ausgewählten Geschäftsbanken abschließt. Die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte haben ausschließlich nicht-spekulativen Charakter. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen im Konzernanhang. Liquiditäts- und Ausfallrisiken wird durch eine permanente Kontrolle unseres Forderungsbestandes sowie durch ein intensives Mahnwesen vorgebeugt. Konkreten Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Allgemeine steuerliche Risiken Als Teil eines weltweit agierenden Unternehmensverbundes unterliegen die Unternehmen der Abbott Gruppe Deutschland zahlreichen steuerlichen Gesetzen und Regelungen und sind Gegenstand regelmäßiger steuerlicher Außenprüfungen. Änderungen und Anpassungen durch zukünftige Betriebsprüfungen können zu höheren Steuerzahlungen führen. Chancen Neben den oben beschriebenen Risiken bieten sich der Abbott Gruppe Deutschland zahlreiche Chancen, die sich positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung auswirken können. Die Abbott Gruppe Deutschland ist Teil einer weltweit agierenden Unternehmensgruppe und verfügt über ein breit aufgestelltes Produktportfolio. Die Kenntnis des Marktes und die Kenntnis über die Bedürfnisse unserer Kunden sowie die Beherrschung anspruchsvoller Technologien bieten der Abbott Gruppe Deutschland die Chance am langfristig steigenden Bedarf für Produkte der Medizintechnik zu partizipieren. Gesamtaussage zur Risikolage Aus heutiger Sicht sind der Geschäftsführung der Abbott Laboratories Deutschland GmbH keine Risiken bekannt, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken zu einer dauerhaften und bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage von der Abbott Gruppe Deutschland führen könnten. Prognosebericht Die im Konzernlagebericht 2021 getroffenen Prognosen für das Geschäftsjahr 2022 sowie die tatsächlich eingetroffenen Werte sind nachfolgend tabellarisch dargestellt:
Im Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein moderates Umsatzwachtum im unteren zweitstelligen Prozentbereich. Ferner gehen wir für das Geschäftsjahr 2023 von einem gegenüber 2022 sinkenden Konzernjahresfehlbetrag in unterer dreistelliger Millionenhöhe aus. Bei der Anzahl der 2023 aus den Distributionszentren in Wiesbaden und Breda versandten Produkten erwarten wir einen moderaten Anstieg im einstelligen Prozentbereich gegenüber 2022. Bei der Anzahl der in Wiesbaden hergestellten Tests gehen wir für 2023 von einem Anstieg im mittleren zweistelligen Prozentbereich gegenüber 2022 aus. Bis zum Tage der Erstellung dieses Konzernabschlusses können wir keine wesentlichen Auswirkungen des Konfliktes in der Ukraine auf die Geschäftstätigkeit der Abbott Deutschland Gruppe feststellen. Hinsichtlich unseres Nachtragsberichts verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzernanhang. Der Konzernlagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.
Eschborn, den 31. August 2023 Die Geschäftsführung der Abbott Laboratories Deutschland GmbH Christian Grapow John Arthur McCoy Jr. Konstantinos Varlas
Abbott Management LLC durch/by: Alison E. Davies Handelnd als / Capacity: Vice President and Treasurer |
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