Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vestas Services GmbH
Otto-Hahn-Straße 2, 25813 Husum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Renato Alessandro Trindade de Almeida Coelho seit 19.5.2026 | Geschäftsführer |
Gianluca D'Angelo seit 19.5.2026 | Prokura |
Nils Röhlinger seit 4.3.2026 | Geschäftsführer |
Cornelis Anthonius Matheus de Baar seit 4.3.2026 | Prokura |
Jan From seit 4.3.2026 | Geschäftsführer |
Christina Maria Klatt seit 4.3.2026 | Prokura |
Lise Andersen Linnebjerg seit 11.3.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Vestas Central Europe A/S | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vestas Services GmbHHusumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018A. Grundlagen des UnternehmensA. 1 Unternehmenszweck und Konzernzugehörigkeit A. 1.1. Unternehmensverbund Die Vestas Services GmbH gehört zum dänischen Vestas Konzernteil Vestas Central Europe A/S (im Folgenden: VCEU-Konzern). Die Konzernobergesellschaft ist die Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark.
A. 1.2. Geschäftszweck Der Geschäftszweck der Vestas Services GmbH umfasst die Wartung und die Vermietung von Werkzeugen sowie die gesamte Ersatzteillogistik für die Gesellschaften des VCEU-Konzerns sowie für weitere Gesellschaften der weltweiten Vestas-Gruppe (vgl. hierzu Umsatzaufstellung). Die Gesellschaft erzielt somit ihre Umsätze im Wesentlichen mit verbundenen Unternehmen. Die Vestas Services GmbH verfügt weder über eigene Mitarbeiter noch über eigene operative Strukturen. Sämtliche Leistungen (Betrieb des Zentrallagers in Mutzschen, logistische und operative Steuerung, administrativer Support) werden extern bezogen. A. 1.3. Bericht über die Forschung und Entwicklung Entsprechend dem Geschäftszweck betreibt die Vestas Services GmbH keine eigene Forschung oder Entwicklung. B. WirtschaftsberichtB. 1 Wirtschaftliches Umfeld Das Geschäftsjahr 2018 war ein erfolgreiches Jahr für die Windenergiebranche wie auch für die Vestas Gruppe. Mit etwas mehr als 51 GW global neu installierter Leistung konnte der Vorjahreswert von 52 GW erneut nahezu erreicht werden. Die Vestas Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 10.847 MW (Vorjahr: 8.779 MW) geliefert, wodurch gleichzeitig der bisherige Rekord aus dem Jahr 2016 übertroffen werden konnte. Die weltweite Energieleistung aus Windkraft ist in 2018 auf rund 592 GW (Vorjahr: 539 GW) gestiegen. Die Spitzenposition beim Ausbau der Windenergie hatte unverändert China mit einer neu installierten Leistung von rund 23 GW, nachdem es im Vorjahr mit einer installierten Leistung von rund 20 GW bereits führend war. Zwar hatte auch Indien im Jahr 2018 weiterhin einen beachtlichen Anteil mit einem Ausbau von 2.191 MW, jedoch betrug dieser nur noch etwa die Hälfte des Zubaus des Vorjahres (4.148 MW). Der Ausbau in Europa war mit 11.677 MW (Vorjahr: 16.803 MW) und einem Rückgang von rund 30% im Vorjahresvergleich erstaunlich gering. Insbesondere die Märkte in Deutschland (2.402 MW; Vorjahr: 6.581 MW) und Großbritannien (589 MW; Vorjahr: 4.270 MW) wiesen stark rückläufige Zahlen bei der neuinstallierten Leistung vor. Trotz der Wahl des neuen Präsidenten im Jahre 2016 und der damit verbundenen kritischen Zukunftsaussichten für die Windenergie in den USA lag der Zubau im Jahr 2018 mit 7.588 MW (Vorjahr: 7.017 MW) sogar noch über dem des Vorjahres. In Lateinamerika gab es nennenswerte Neuerrichtungen in Brasilien (1.939 MW), Mexiko (929 MW) und Argentinien (494 MW). Auf dem afrikanischen Markt war eine weiter steigende Aktivität zu erkennen. Der Zubau betrug hier 962 MW (Vorjahr: 618 MW) und erfolgte zu einem Großteil in Ägypten (380 MW) und Kenia (310 MW). Vestas ist in nahezu allen wichtigen Märkten weltweit vertreten und konnte auch im Jahr 2018 wieder von den noch anhaltenden positiven Rahmenbedingungen in den USA profitieren und die Position als Marktführer weiter festigen. Es wurden 2.827 MW (Vorjahr: 2.988 MW) installiert. Insgesamt wurden in 2018 Windenergieanlagen in 39 Ländern (Vorjahr: 30 Länder) durch Vestas errichtet. In Europa waren während des Geschäftsjahres insbesondere Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen sowie Großbritannien die wichtigsten Märkte für Vestas. In dem asiatisch-pazifischen Raum konnten Projekte in Australien, Indien, China und Thailand in nennenswertem Umfang realisiert werden. Für die nächsten Jahre ist Vestas aufgrund eines Rekordauftragseinganges im Jahr 2018 sowie den dadurch nochmals gestiegenen Auftragsbestand und der frühzeitigen Aktivitäten in den Wachstumsmärkten in Afrika, Lateinamerika und Osteuropa weiterhin gut positioniert. Daneben ist auch die Positionierung auf dem US-Markt weiterhin sehr positiv zu bewerten. Auf die Veränderungen in den europäischen Märkten, insbesondere aufgrund der Einführung des Auktionssystems in Deutschland, war Vestas bereits gut vorbereitet und konnte hier auf die Erfahrungen aus den weltweiten Aktivitäten zurückgreifen. Zudem wird eine stabile Marktentwicklung in Europa erwartet, die auf langfristigen Zielen basiert, welche einen Anteil der erneuerbaren Energien von 20% bis zum Jahr 2020 bzw. einen Anteil von 35% bis zum Jahr 2030 an dem gesamten Energieverbrauch vorsehen. B. 2 Geschäftsergebnis Das EBIT hat sich im Berichtsjahr vergleichsweise deutlich um EUR 949.364,79 auf EUR 1.808.169,25 verringert. Es berechnet sich wie folgt:
Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf einen Nettoaufwand in Höhe von EUR 471.545,05 (Vorjahr: Nettoaufwand EUR 1.552.115,74) und besteht im Wesentlichen aus Erträgen und Aufwendungen für das Inhouse-Banking sowie konzerninternen Darlehenszinsen. B. 3 Vermögenslage B. 3.1 Aktiva Der Buchwert des Anlagevermögens ist im Berichtszeitraum um EUR 4.360.269,30 gesunken. Dieser Rückgang ist nahezu ausschließlich auf die planmäßigen Abschreibungen zurückzuführen, denen geringere Neuinvestitionen gegenüberstehen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene und assoziierte Unternehmen (EUR 36.558.003,98, Vorjahr: EUR 57.725.178,86) ist trotz gestiegener Umsatzerlöse erneut ein Rückgang zu verzeichnen. Dieser resultiert zu einem Großteil daraus, dass zum Bilanzstichtag keine bzw. geringere Forderungen gegenüber der Vestas Spare Parts & Repair A/S (EUR -9.204.317,71), der Vestas Deutschland GmbH (EUR -4.365.070,01) sowie der Vestas Poland Sp. z.o.o. (EUR -4.400.367,92) bestehen. B. 3.2 Passiva Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 25.000,00. Das gesamte Eigenkapital hat sich im Jahr 2018 insgesamt von EUR 55.992.431,81 auf EUR 55.305.266,47 verringert. Diese Entwicklung ist auf den Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres zurückzuführen. Die Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 6.031.265,05 (Vorjahr: EUR 4.661.911,65) enthalten Rückstellungen für Nachzahlungen für Vorjahre. Hierin enthalten sind auch Rückstellungen für potentielle Steuernachzahlungen aufgrund der während des Jahres 2019 abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Jahre 2009 bis 2011. Die Verbindlichkeiten der Vestas Services GmbH haben im Vergleich zum Vorjahr nochmals sehr deutlich um EUR 39.884.784,88 auf EUR 128.168.996,05 (Vorjahr: EUR 168.053.780,93) abgenommen. Diese Veränderung erklärt sich im Wesentlichen durch die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 86.973.786,78, Vorjahr: EUR 118.415.666,74) aufgrund gesunkener Inhouse-Banking-Verbindlichkeiten (EUR -20.654.476,83) sowie konzerninterner Darlehensverbindlichkeiten (EUR -16.246.447,66). Die für die Beurteilung der Vermögenslage wesentlichen Kennzahlen haben sich dabei wie folgt entwickelt:
B. 4 Finanzlage Die Vestas Services GmbH finanziert sich über die Inhouse-Bank der Vestas-Gruppe. Die vertragliche Grundlage bildet das unterzeichnete Intra-Group Credit Facility Agreement vom 16. Mai 2016 zwischen der Vestas Wind Systems A/S und der Vestas Services GmbH. Die Forderungen und Verbindlichkeiten der Gesellschaft lauten im Wesentlichen auf EURO und in geringem Umfang auf US-Dollar. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Der Entwicklung des unterjährig möglichen Wechselkursrisikos wird durch die monatliche Stichtagsbewertung im Ergebnis Rechnung getragen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war durch ihre Teilnahme am Inhouse-Banking der Konzernobergesellschaft jederzeit gegeben. B. 5 Ertragslage B. 5.1. Absatz - und Kundenstruktur Die Vestas Services GmbH erzielt ihre Umsätze nahezu ausschließlich mit verbundenen bzw. assoziierten Unternehmen des gesamten Vestas-Konzerns und dessen Joint-Venture mit der Mitsubishi Heavy Industries Ltd, Tokio, Japan, der MHI Vestas Offshore Wind A/S, Aarhus, Dänemark. Der größte Kunde ist nach wie vor die Vestas Spare Parts & Repair A/S, Aarhus, Dänemark, gefolgt von dem Schwesterunternehmen Vestas Deutschland GmbH, Hamburg. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gestiegen. Als wesentlicher Grund für den Umsatzanstieg ist eine hohe Aktivität des Marktes, insbesondere in Spanien und Italien, sowie im Servicegeschäft, im Berichtsjahr zu nennen. Auch die weitere Einbindung der Availon GmbH in den Vestas-Konzern im Berichtsjahr ist als wesentlicher Faktor zu nennen. Die Umsatzerlöse wurden mit folgenden Gesellschaften erzielt:
B. 5.2. Materialaufwand Im Berichtsjahr betrug die Materialaufwandsquote 82,4% (Vorjahr: 82,0%). B. 5.3. Beschaffungs - und Vorratspolitik Die Ersatzteile zur Versorgung der entsprechenden Konzerngesellschaften werden weitestgehend von der Spare-Parts-Organisation innerhalb der Vestas-Gruppe bezogen. Es erfolgen jedoch darüber hinaus auch lokale Beschaffungen. Höchste Relevanz hat bei der Vorratspolitik eine jederzeitige Lieferbereitschaft, um die Stillstandzeiten von zu versorgenden Windenergieanlagen zu minimieren. Gleichzeitig wird jedoch durch die Bündelung der Logistikprozesse großes Augenmerk auf die Optimierung der Bestandsführung im Sinne eines aktiven Working-Capital Managements gelegt. Im Geschäftsjahr erfolgte durch die fortlaufende Erweiterung der Ersatzteillogistik ein Anstieg der Vorräte um EUR 2.581.569,19 auf EUR 51.359.343,19 (Vorjahr: EUR 48.777.774,00). Das Net Working Capital hat sich um EUR 11.175.106,62 auf EUR 58.098.280,50 im Jahr 2018 verringert und berechnet sich wie folgt:
B. 5.4. Investitionen Im Berichtsjahr 2018 wurden insgesamt Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von EUR 8.202.418,18 (Vorjahr: EUR 9.817.891,80) vorgenommen. Die Investitionen entfallen dabei zu einem überwiegenden Teil auf den Bereich Werkzeuge zur Errichtung von Windenergieanlagen und zur Durchführung von Serviceleistungen. Für das Geschäftsjahr 2019 und 2020 liegt der Investitionsbedarf leicht oberhalb des Niveaus des Berichtsjahres. B. 5.5. Personalentwicklung Die Vestas Services GmbH beschäftigt, wie auch in den Vorjahren, keine Mitarbeiter. B. 5.6. Bedeutsame Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden die Kennzahlen "EBIT" und "EBIT-Umsatzrentabilität" (EBIT/Umsatz) angewendet, die sich wie folgt entwickelt haben:
Die Geschäftsführung ging im Vorjahr von einem EBIT sowie einer EBIT-Umsatzrentabilität für das Berichtsjahr auf konstantem Niveau aus. Tatsächlich lagen diese Kennzahlen im Berichtsjahr jedoch vergleichsweise deutlich unter den Vorjahreswerten, was insbesondere durch den gestiegenen Materialaufwand sowie erhöhte sonstige betriebliche Aufwendungen bedingt ist und nicht vollständig durch den Anstieg der Umsatzerlöse kompensiert werden konnte. C. Chancen-, Risiko- und PrognoseberichtC. 1 Prognosebericht Da der Umfang der Geschäftstätigkeit unverändert weniger von der Anzahl neu installierter Windenergieanlagen als zum überwiegenden Teil vom Bestandsgeschäft abhängig ist, wirken sich kurzfristige Schwankungen im allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld sowie besondere Entwicklungen in der Windenergiebranche nicht unmittelbar auf die Geschäftstätigkeit der Vestas Services GmbH aus. Im Detail liegt dies darin begründet, dass die Grundlage für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft langfristige Serviceverträge der Schwestergesellschaften mit den Kunden der Vestas-Gruppe sind. Entsprechend wird die zukünftige Entwicklung auch davon abhängig sein, in welchem Maße auslaufende Serviceverträge verlängert bzw. neue Kunden hinzugewonnen werden können. Als konzerninterne Servicegesellschaft liegt dabei der Fokus primär auf der permanenten Lieferbereitschaft. Aufgrund der konzernweit anwendbaren Transferpreisrichtlinien wird für die Jahre 2019 und 2020 ein konstantes EBIT bzw. eine stetige EBIT-Umsatzrentabilität auf dem Niveau des Berichtsjahres erwartet. Die Rahmenbedingungen in der Windenergiebranche sind weltweit grundsätzlich als solide einzuschätzen, daher wird in den kommenden Jahren mit einer stabilen Nachfrage gerechnet. Hierfür spricht insbesondere der hohe Auftragseingang der Vestas Wind Systems A/S, der im abgelaufenen Jahr nochmals ein Rekordhoch erreichte. Gleichwohl wird der Wettbewerbsdruck innerhalb der Branche aufgrund der steigenden Verbreitung von Auktionsmodellen weiter zunehmen und die Marktteilnehmer der Windkraftbranche zunächst vor neue Herausforderungen stellen. Es ist von einem stabilen, wenngleich auch leicht rückläufigem Markt in Europa auszugehen. Im Gegenzug werden die Märkte in Nord- und Südamerika sowie auch in Afrika und Asien in den Jahren von 2019 bis 2021 weiter zulegen. Vestas ist aus Sicht der Konzernführung in diesen Wachstumsmärkten gut positioniert und blickt daher optimistisch auf die Entwicklung der nächsten Jahre. Die Geschäftsführung geht für die beiden kommenden Jahre von einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse aus. Die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie haben aus Sicht der Unternehmensleitung darüber hinaus keinen wesentlichen Anpassungsbedarf für die wesentlichen Leistungsindikatoren des Prognosezeitraums 2020 zur Folge. Vorläufige Zahlen der weltweiten Vestas Gruppe für das Geschäftsjahr 2020 zeigen, dass die Ergebnisse für das erste Quartal den Erwartungen entsprechen. Die Auswirkungen auf das 1. Quartal ließen, isoliert betrachtet, die Annahme zu, dass die Ziele für das Jahr 2020 erreicht werden können. Angesichts der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung der Pandemie im Hinblick auf weitere mögliche Restriktionen und Einschränkungen sowie ihrer Dauer, kann eine quantitative Schätzung der finanziellen Folgen nicht vorgenommen und eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht abgegeben werden. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Nachtragsbericht innerhalb des Anhangs. C. 2 Risiken und Chancen der Gesellschaft Sowohl beschaffungsseitig als auch absatzseitig bestehen keine wesentlichen Risiken, da der größte Teil der Geschäftstätigkeit innerhalb des Vestas-Konzerns mit Schwestergesellschaften ausgeübt wird. Diese sind, wie auch die Gesellschaft selbst, in den Finanzierungsverbund des Konzerns eingebunden, so dass Liquiditäts- und Bonitätsrisiken minimiert werden. Darüber hinaus werden alle maßgeblichen Geschäfte in EURO abgewickelt, wodurch auch keine nennenswerten Fremdwährungsrisiken existieren. Gleichzeitig verringern diese strukturellen Gegebenheiten allerdings auch die Möglichkeiten, wesentliche neue Potentiale selbständig zu erschließen. Sowohl die Chancen und Risiken der Gesellschaft als auch die zukünftige Entwicklung stehen damit in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Entwicklung des VCEU-Konzerns als auch des Vestas-Konzerns weltweit. Derzeit läuft eine Betriebsprüfung, die den Prüfungszeitraum für die Jahre von 2012 bis 2016 umfasst. Bisher haben sich keine Feststellungen ergeben, die Mehrsteuern erwarten lassen. Gleichwohl besteht ein geringes Risiko, dass die Finanzverwaltung im weiteren Prüfungsverlauf die Auffassung der Gesellschaft zu einzelnen Sachverhalten nicht teilt und daraus Steuernachzahlungen resultieren.
Husum, 19. Juni 2020 Vestas Services GmbH Cornelis Anthonius Matheus de Baar, Geschäftsführer Hans Martin Smith, Geschäftsführer Kieran Patrick Walsh, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Vestas Services GmbH hat ihren Sitz in Husum. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Flensburg unter der Registernummer HRB 5410 FL eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der Vestas Services GmbH zum 31. Dezember 2018 wurde nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt, soweit im Folgenden nicht anders dargestellt. Die Bewertung der Vermögens- sowie Schuldposten trägt nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken Rechnung. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich der über die wirtschaftliche Nutzungsdauer planmäßig vorgenommenen linearen Abschreibungen bewertet. Für die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände wird grundsätzlich eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren zugrunde gelegt. Von dem Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Das Sachanlagevermögen wird gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 sowie Abs. 3 HGB mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen, nach Maßgabe der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, bewertet. Für planmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen wird überwiegend eine Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde gelegt. Für die Bewertung der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag außerplanmäßig abgeschrieben. Bei Wegfall des Abschreibungsgrundes erfolgt gemäß § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten. Geringwertige Anlagegüter, deren Netto-Anschaffungskosten einen Betrag von EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden als jahresbezogener Sammelposten dargestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Zeitwert der Finanzanlagen am Bilanzstichtag voraussichtlich dauerhaft unter dem Buchwert liegt, werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Dem Wertaufholungsgebot wird durch Zuschreibung Rechnung getragen. Die Bewertung der Vorräte, die im Wesentlichen aus Ersatzteilen und Servicematerialien für Windparks bestehen, erfolgt zum Durchschnittswert gemäß § 240 Abs. 4 HGB, unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Ungängige Teile wurden, soweit erforderlich, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie geleistete Anzahlungen und liquide Mittel werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für das mögliche Ausfallrisiko von Forderungen gegenüber Dritten wurde eine Wertberichtigung in Höhe von EUR 16.475,50 (Vorjahr: EUR 0,00) gebildet. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit dies nach § 274 HGB geboten ist. Die sich ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Bilanzierungswahlrecht Gebrauch gemacht und auf den Ansatz latenter Steuern verzichtet. Aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen bzw. Verlustvorträge werden nur angesetzt, sofern ihre Realisierbarkeit in Zukunft hinreichend gesichert erscheint. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie entsprechend dem gewerbesteuerlichen Hebesatz. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbeertragsteuer ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Steuersatz von 28,075 %. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, unter Einbeziehung von zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt. Sofern Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, werden diese gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, unter Berücksichtigung des Einzelbewertungsgrundsatzes, abgezinst. Die Marktzinssätze werden den von der Deutschen Bundesbank zu diesem Zweck monatlich veröffentlichten Statistiken entnommen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden entsprechend dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles umgerechnet. Fremdwährungsposten werden zunächst mit dem Kurs am Entstehungstag in EURO umgerechnet und zum Bilanzstichtag, unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips, mit dem niedrigeren (Forderungen, Liquide Mittel) bzw., unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips, dem höheren (Verbindlichkeiten) Stichtagskurs im Sinne des § 256a HGB bewertet. Abweichend hiervon erfolgt gemäß § 256a Satz 2 HGB die Umrechnung bei Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger, unabhängig vom Anschaffungskosten- bzw. Realisationsprinzip, mit dem zum Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs. IV. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Sachanlagevermögens ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel. Das Finanzanlagevermögen besteht aus Aktien bzw. Geschäftsanteilen an folgenden Gesellschaften:
1 Mittelbare Beteiligung über die Availon Holding GmbH 2 Die Währungsumrechnung des Eigenkapitals erfolgt zum Stichtagskurs (1,1993 EUR/USD), die des Jahresergebnisses zum Durchschnittskurs (1,1297 EUR/USD). 3 Die Währungsumrechnung des Eigenkapitals erfolgt zum Stichtagskurs (4,177 EUR/PLN), die des Jahresergebnisses zum Durchschnittskurs (4,2570 EUR/PLN). 4 Ergebnis vor Ergebnisabführung 5 Die weiteren Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB sind der Geschäftsführung bei Aufstellung des Jahresabschlusses nicht bekannt. 6 Bei Aufstellung des Jahresabschlusses sind der Geschäftsführung lediglich die Werte zum 31. Dezember 2016 bekannt. Aufgrund fehlender wirtschaftlicher Aktivitäten sowie der nicht zu erwartenden Realisierung des Projektes wurden in 2007 - entsprechend § 253 Abs. 3 Satz 2 HGB a. F. - außerplanmäßige Abschreibungen, bis auf einen Erinnerungswert von EUR 1,00, vorgenommen. Die angefallenen Herstellungskosten für ein tschechisches Projekt wurden als unfertige Leistungen aktiviert. § 255 Abs. 2 HGB wurde dabei beachtet. Bei den unter den Vorräten erfassten Waren handelt es sich um Ersatzteile für Windkraftanlagen. In den Vorräten wurden Wertberichtigungen in Höhe von EUR 3.340.602,37 (Vorjahr: EUR 1.932.220,14) aufgrund fehlender Gängigkeit der Ersatzteile gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 61.979.131,89 (Vorjahr: EUR 96.387.713,41) bestehen in Höhe von EUR 36.516.961,31 aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: EUR 57.023.997,84) sowie in Höhe von EUR 25.462.170,58 (Vorjahr: EUR 39.363.715,57) aus der Konzernfinanzierung (Inhouse-Banking sowie gewährtes Darlehen). Zudem gibt es, wie im Vorjahr, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 41.042,67 (Vorjahr: EUR 701.181,02). Diese bestehen gegenüber Tochterunternehmen des Joint-Ventures zwischen der Mitsubishi Heavy Industries Ltd. Tokio, Japan und der Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark, (MHI Vestas Offshore Wind). Forderungen gegenüber der Gesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 10.398,37. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen aus Forderungen gegenüber der Finanzverwaltung in Höhe von EUR 1.773.934,64 (Vorjahr: EUR 4.043.575,73) und debitorischen Kreditoren in Höhe von EUR 161.828,78 (Vorjahr: EUR 203.524,14). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Steuerrückstellungen beinhalten die erwarteten Mehrsteuern aus der Betriebsprüfung für die Jahre von 2009 bis 2011. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 289.730,10 (Vorjahr: EUR 280.846,42) auch Rückstellungen für Jahresabschlussgebühren in Höhe von EUR 49.000,00 (Vorjahr: EUR 37.000,00) und Steuerberatungskosten in Höhe von EUR 8.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Mit Ausnahme der Steuerrückstellungen für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 haben sämtliche Rückstellungen am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 86.973.786,78 (Vorjahr: EUR 118.415.666,74) enthalten einerseits Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 14.002.627,97 (Vorjahr: EUR 8.543.583,44). Zum anderen bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Konzernfinanzierung (Inhouse-Banking sowie Darlehen) in Höhe von EUR 72.971.158,81 (Vorjahr: EUR 109.872.083,30). Vertragliche Grundlage ist das Intra-Group Credit Facility Agreement sowie ein Darlehensvertrag zwischen der Vestas Wind Systems A/S und der Vestas Services GmbH. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Mit Ausnahme des konzerninternen Darlehens über EUR 70.935.664,01 (Vorjahr: EUR 87.182.111,67) zur Finanzierung der Akquisition der Availon Holding GmbH sowie einer Verbindlichkeit aufgrund von Transferpreisanpassungen über EUR 13.030.395,45 (Vorjahr: EUR 11.526.515,45), welche jeweils eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besitzen, haben sämtliche Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen am Bilanzstichtag nicht. Aufgrund abweichender Wertansätze durch § 256a HGB zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ergab sich zum 31. Dezember 2018 insgesamt ein Überhang aktiver latenter Steuern, welcher in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wurde. Die aktiven latenten Steuern sind ausschließlich auf abweichende Wertansätze im Bereich der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zurückzuführen. V. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIm Geschäftsjahr 2018 wurden die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 240.053.305,30 (Vorjahr: EUR 218.736.475,67) nahezu ausschließlich mit verbundenen Unternehmen generiert. Die Umsatzerlöse entfielen in Höhe von EUR 377.211,97 (Vorjahr: EUR 6.101.341,20) auf das Joint-Venture MHI Vestas Offshore Wind oder dessen Tochterunternehmen. Die Umsätze gliedern sich geographisch wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren in Höhe von EUR 1.237.987,30 (Vorjahr: EUR 0,00) aus Entschädigungen für beschädigte oder verlorengegangene Werkzeuge sowie in Höhe von EUR 10.816,05 (Vorjahr: EUR 209.408,60) aus der Währungsumrechnung. Während des Geschäftsjahres wurden keine periodenfremden Erträge (Vorjahr: EUR 0,00) erzielt. Die Abschreibungen ergeben sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel. Im Geschäftsjahr 2018 sind sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von EUR 29.184.016,19 (Vorjahr: EUR 24.576.029,61) entstanden. Diese resultieren hauptsächlich aus Aufwendungen für Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Lagerung und dem Transport des Materials sowie der Reparatur und Instandhaltung von Werkzeugen in Höhe von EUR 23.734.388,89 (Vorjahr: EUR 20.276.813,08). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten zusätzlich Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 272.981,96 (Vorjahr: EUR 748.749,81). Es waren keine periodenfremden Aufwendungen während des Geschäftsjahres zu berücksichtigen. VI. Sonstige AngabenMitarbeiter Die Vestas Services GmbH beschäftigte im Jahr 2018, wie auch im Vorjahr, keine Mitarbeiter. Honorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2018 betreffend, wird auf die Veröffentlichung dieser Angabe im Konzernabschluss der Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark verwiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft betragen EUR 1.768.866,00 (Vorjahr: EUR 957.537,00) und resultieren aus bestehenden Verträgen für Logistikdienstleistungen. Die finanziellen Verpflichtungen entfallen in Höhe von EUR 1.015.469,00 auf das Jahr 2019 sowie in Höhe von EUR 753.397,00 auf die Jahre von 2020 bis 2023. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Nicht mehr Geschäftsführer der Gesellschaft ist:
Der Geschäftsführung wurden während des Jahres 2018 keine Bezüge für ihre Tätigkeit im Dienste der Gesellschaft gewährt. Konzernverhältnisse Die Vestas Deutschland GmbH, Hamburg, war seit August 2005 100%iger Gründungsgesellschafter der Vestas Services GmbH. Mit Wirkung zum 30. Juni 2009 wurden sämtliche Anteile an der Gesellschaft an die Vestas Central Europe A/S, Aarhus, Dänemark, veräußert. Oberstes Mutterunternehmen der Vestas Central Europe A/S, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die Vestas Wind Systems A/S, Aarhus, Dänemark. Dieser Konzernabschluss wird bei der ERHVERSVS-OG SELBSKAB-STYLRELSEN, Kampmannsgade 1, DK-1780 Kopenhagen, Dänemark hinterlegt. Damit ist die Gesellschaft gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Nachtragsbericht Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die Einfluss auf den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2018 gehabt hätten. Am 30. Januar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den internationalen Gesundheitsnotstand aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 hat die WHO die Verbreitung des Coronavirus nunmehr als Pandemie eingestuft. Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus und die daraus resultierenden Folgen auf die Geschäftsentwicklung der Vestas Services GmbH werden laufend überwacht. Die Geschäftsführung geht auf Grundlage der jüngsten Entwicklungen davon aus, dass sich die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus und die notwendigen Eindämmungsmaßnahmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nicht wesentlich negativ auswirken werden. Die Vestas Services GmbH ist fast ausschließlich als interner Zulieferer anderer Vestas-Tochtergesellschaften aktiv. Bei diesen handelt es sich um Vertriebsgesellschaften für den Verkauf, Aufbau sowie die Wartung von Windkraftanlagen. Insbesondere bei den Wartungsverträgen handelt es sich um langfristige Verträge mit den Kunden, die auch in der aktuellen Situation größtenteils unverändert fortgeführt werden, da auch weiterhin der Bedarf an Erneuerbaren Energien und eine entsprechend zuverlässige Verfügbarkeit der Windkraftanlagen gegeben ist. Dies bestätigte sich durch den hohen Auftragseingang von Neuprojekten, den der Vestas-Konzern im ersten Quartal vermelden konnte. Hinsichtlich des Auftragseingangs von Neuprojekten konnte Vestas weltweit ein starkes Q1-2020 vermelden und das weltweite Interesse an Erneuerbaren Energien ist weiterhin gegeben. Im Bereich der Errichtung bereits erhaltener Aufträge mit Aufbau in den Jahren 2020/2021 wird auch weiterhin an zahlreichen Projekten festgehalten. Sowohl die Wartungsdienstleistungen als auch der Anlagenaufbau werden durch die Aktivitäten der Vestas Services GmbH insofern unterstützt, dass Werkzeuge und Materialien an die verschiedenen Projekte mit Schwerpunkt Europa geliefert werden. Sicherlich bestehen hier gewisse Risiken bei vor- und nachgelagerten Prozessen (z. B. mögliche Versorgungsengpässe durch fehlende Zulieferungen), aber die Vestas-Gruppe ist hier in enger Abstimmung mit den globalen Logistikpartnern, um den negativen Einfluss so gering wie möglich zu halten. Die der Vestas Services GmbH bekannten Abschätzungen und Annahmen für das Geschäftsjahr sind im Prognosebericht innerhalb des Lageberichts berücksichtigt und beschrieben. Darüber hinaus sind zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentlichen weiteren Belastungen bekannt oder abschätzbar. Im Jahresverlauf sind jedoch weitere Belastungen möglich. Angesichts der nicht vorhersehbaren Entwicklung im Hinblick auf weitere mögliche Restriktionen und Einschränkungen sowie ihrer Dauer, kann eine quantitative Schätzung der finanziellen Folgen der aktuell ergriffenen Maßnahmen nicht vorgenommen werden. Aufgrund der positiven Liquiditätssituation innerhalb des Vestas-Konzerns ist jedoch nicht von einem bestandsgefährdenden Risiko auszugehen. Darüber hinaus sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Vestas Services GmbH haben.
Husum, den 19. Juni 2020 Vestas Services GmbH Cornelis Anthonius Matheus de Baar, Geschäftsführer Hans Martin Smith, Geschäftsführer Kieran Patrick Walsh, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Vestas Services GmbH, Husum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vestas Services GmbH, Husum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vestas Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 29. Juni 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer Jana Zemmrich, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde am 13.08.2020 festgestellt. |
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