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Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Behrens seit 4.1.2019 | Geschäftsführer |
Wolfgang Hahn seit 25.4.2017 | Geschäftsführer |
Bernd Zahn seit 17.4.2014 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VITALIA Vertriebs GmbHWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell der Vitalia Vertriebs GmbH 2. Ziele 3. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Vermögens- / Ertrags- / Finanzlage III. Risiko-/ Chancen-/Prognosebericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Prognosebericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell der Vitalia Vertriebs GmbH Die Vitalia Vertriebs GmbH mit Sitz in Würzburg konzentriert ihre Geschäftstätigkeit auf den Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln, freiverkäuflichen Arzneimitteln, Medizinprodukten, Kosmetika und diätetischen Lebensmitteln. Das Unternehmen lässt Produkte im Private-Label-Bereich für namhafte Handelshäuser entwickeln und produzieren. Diese werden im In- und Ausland vertrieben. Die Vitalia Vertriebs GmbH besitzt alle erforderlichen Zertifizierungen. Seit dem Gründungsjahr 1993 besitzt sie eine Herstellungserlaubnis für Arzneimittel und in den Folgejahren Zertifizierungen für die Herstellung und den Handel von Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten. Mit der Muttergesellschaft und Alleingesellschafterin WindStar Medical GmbH in Wehrheim wurde im Jahr 2016 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. 2. Ziele Ziel ist es, durch Erweiterung und Aktualisierung des vorhandenen Verkaufssortiments den Absatz der Listungsprodukte und Aktionsprodukte, aber auch neue Produkte, bei den Bestandskunden weiter auszubauen und weitere Neukunden im In- und Ausland zu gewinnen. Eine weitere Zielsetzung ist, über die Sortiments- und Vertriebsarbeit den Umsatz weiter nachhaltig und profitabel zu steigern. 3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird von der Vitalia Vertriebs GmbH selbst nicht durchgeführt, da im Unternehmensverbund nicht selbst produziert wird. Dies ist bei den jeweiligen Herstellern angesiedelt. Im Unternehmen besteht ein Innovationsprozess, in dem fortwährend nach Ansätzen für Neuproduktentwicklungen gesucht und darüber beraten wird. Die Neuproduktentwicklungen werden mit den jeweiligen Herstellern in Folge umgesetzt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach wie vor hat die deutsche Wirtschaft, entgegen der Entwicklung in vielen europäischen Staaten, eine positive Entwicklung. Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e.V.[1] wird diese Entwicklung insbesondere durch die Inlands-, als auch die Auslandnachfrage gestützt. Für den OTC-Massmarket Deutschland[2], der für die Vitalia Vertriebs GmbH von wesentlicher Bedeutung ist, ist festzustellen, dass sich die Umsatz-Entwicklung mit +2,7 % zum Ende des 3. Quartals 2017 gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt hat. Im Detail sehen die Umsatzentwicklungen im OTC-Massmarket Deutschland Gesamt, wie auch in den einzelnen Distributionskanälen, folgendermaßen aus1:
Die Drogeriemärkte sind mit einem aktuellen Umsatzanteil von 62,2 % der dominierende Absatzkanal in Deutschland. Dieser Anteil konnte, wie auch in den Vorjahren, durch die Sortimentsweiterentwicklungen der Drogeriemärkte ausgebaut werden. Der Lebensmitteleinzelhandel kann die Sortimentsweiterentwicklung der Drogeriemärkte nicht adäquat in seinen Märkten umsetzen und verliert hierdurch Anteile und liegt aktuell bei einem Anteil von 20,3 %. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2016, konnte der Discount diese Entwicklung in 2017 nicht fortsetzen und hat jetzt mit 17,5 %, insbesondere durch die Reduzierung von OTC-Aktionen, Anteile verloren. Das Wachstum im OTC-Massmarket ist in 2017 bei den Marken (+3,7 %) wesentlich stärker als bei den Eigenmarken (+0,8 %). Die schwache Entwicklung bei den Eigenmarken ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der OTC-Aktionen im Discount zurückzuführen. 2. Geschäftsverlauf Die Vitalia Vertriebs GmbH hat 2017 ihr viertes Geschäftsjahr als Teil der WindStar-Group erfolgreich abgeschlossen. Die Vitalia Vertriebs GmbH konnte auch in 2017 eine Vielzahl von neuen Produkten und Multiplikationen bestehender Produkte auf dem deutschen und internationalen Markt neu einführen. Die Neueinführungen wurden überwiegend im Drogeriemarkt platziert. Im Discount konnten im laufenden Geschäftsjahr weitere neue Aktionsartikel geliefert werden. Mit neuen Produkten und Multiplikationen bestehender Produkte konnte die Vitalia Vertriebs GmbH neue Aktionsartikel für den MassMarket für das laufende, aber auch schon für das kommende Geschäftsjahr 2018 erfolgreich fixieren. 3. Vermögens-/ Ertrags-/Finanzlage Auch im Jahre 2017 setzte sich das Wachstum der Gesellschaft fort. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 17,5 % an. Die Vitalia Vertriebs GmbH konnte sich damit in einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld gut behaupten. Das Wachstum der Vitalia Vertriebs GmbH ist insbesondere auf Sortimentserweiterungen und die Fokussierung auf den Vertriebskanal Drogeriemärkte sowie den Discounter zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beträgt im Geschäftsjahr 2017 2.153 T€. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung von 35,9 %. Dies liegt, neben der Umsatzsteigerung, im Wesentlichen an einem gesunkenen Mitarbeiteraufwand. Der Jahresüberschuss konnte um 36,4 % auf 2.130 T€ gesteigert werden und wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags an die WindStar Medical GmbH abgeführt. Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Nahrungsergänzungsmittel dar. Diese machen 59,6 % der gesamten Umsätze aus. Danach folgen die freiverkäuflichen Arzneimittel mit einem Anteil am Umsatz von 26,2 % und den Medizinprodukten mit 17,5 %. Die Finanzlage kann unverändert als gut bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen, soweit vereinbart unter Berücksichtigung von Skontofristen beglichen, und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Zur Optimierung der Liquiditätsplanung werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der Übernahme des Delkredererisikos im Rahmen eines Factoring-Vertrages veräußert. Die Bilanzsumme ist von 7,0 Mio. € auf 8,0 Mio. € gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an dem um 2,0 Mio. € höheren Lagerbestand. Der Anteil des Lagerbestands an der Bilanzsumme beträgt 70,5 %. Gegenläufig haben sich die Forderungen gegen Gesellschafter entwickelt. Diese betrugen im Vorjahr 1,8 Mio. € und sind zum Bilanzstichtag in Verbindlichkeiten in Höhe von 0,7 Mio. € umgeschlagen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 15,4 % der Bilanzsumme. Der Wert liegt um 1,4 %-Punkte unter dem Wert des Jahres 2016. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 52,5 % auf 1,5 Mio. € erhöht. Dies liegt hauptsächlich an dem höheren Umsatz im Dezember 2017 gegenüber Dezember 2016. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote 2017 beträgt 71,8 % (Vorjahr 82,3 %). III. Risiko-/Chancen-/Prognosebericht 1. Risikobericht Auch im Jahr 2018 ist von einer intensiven Wettbewerbssituation auszugehen. Die Marktsituation ist weiterhin vor allem durch den Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Neue Lohnhersteller und Zusammenschlüsse von Lohnherstellern im In- und Ausland können sich zu weiteren leistungsfähigen Mitbewerbern entwickeln. Dies kann zu negativen Auswirkungen auf den Umsatz/Ertrag der Vitalia Vertriebs GmbH führen. Mit einem konsequenten Lieferantenmarketing wird dieser aufgezeigten Entwicklung seit Jahren erfolgreich entgegengesteuert. Die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Lohnherstellern sind ein Garant, das stetig steigende Einkaufsvolumen auch in Zukunft zu sichern. Auf der Beschaffungsseite greift die Vitalia Vertriebs GmbH auf qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Rohstoffe und Endprodukte werden fortlaufend überwacht, Qualitätssysteme wichtiger Lieferanten werden darin einbezogen. Latente Risiken liegen in puncto Sortimentsauslistungen, Rohstoffknappheit und Produktionsausfall bei Lohnherstellern. Eingeleitete Gegenmaßnahmen sind laufende Neuproduktentwicklung, Lieferantenportfolioausbau sowie die Erweiterung von Kooperationen mit Lohnherstellern. Es bestehen entsprechende Verträge, die mögliche Haftpflichtrisiken oder Schäden absichern. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind nicht zu erwarten. Im Falle möglicher Zahlungsausfälle sind diese zum größten Teil durch Versicherungen abgedeckt. Die installierten Qualitätssicherungs- und Management-Systeme werden regelmäßig überprüft. 2. Chancenbericht Die Geschäftsführung rechnet auch 2018 mit einem steigenden Umsatzvolumen und Ertrag. Gründe hierfür sind der konsequente Ausbau der OTC-Sortimente, aber auch die Suche nach Produkten, die dem OTC-Bereich nahestehen wie z. B. Kosmetikartikel. Durch Intensivierung der Vertriebstätigkeiten im In- und Ausland werden wir zukünftig diese Entwicklung festigen. Diese gute Entwicklung wird auch in der Zukunft durch bestehende, aber auch neue Kunden stark geprägt werden. Im Bereich Arzneibäder konnte die Vitalia Vertriebs GmbH in den letzten Jahren den Kundenkreis und die Marktposition stark ausbauen. Dadurch konnten wir Anfang 2017 für die Vitalia Vertriebs GmbH einen weiteren wichtigen strategischen Kunden gewinnen, nachdem bereits im Vorjahr zwei strategisch wichtige Kunden dazugewonnen wurden. Auch bei diesem neuen Kunden konnten wir zwischenzeitlich mehrere neue Listungsartikel sowohl für 2017 als auch für 2018 aus unserem Portfolio lancieren. Bei bestehenden Kunden konnten wir für das laufende Geschäftsjahr unsere Arzneibäder als neue Listungsartikel von Mitbewerbern ablösen. Die Vitalia Vertriebs GmbH erzielt mit ihrer Zugehörigkeit zur WindStar Medical Group Synergiepotenziale in den Bereichen Produktentwicklung, Einkauf, Vertrieb, Qualitätsmanagement, Regulatory Affairs und Verwaltung. 3. Prognosebericht Für 2018 wird die Vitalia Vertriebs GmbH den bereits eingeschlagenen Weg weiterverfolgen, verstärkt auch Gesundheitsprodukte in angrenzenden Sortimenten einzuführen, um neue Umsatzpotentiale auszuschöpfen. Des Weiteren sollen durch die intensive Weiterentwicklung der multidimensionalen Produktstrategie (Innovationen, Produktmultiplikationen, Relaunch) neue Umsatzpotentiale erschlossen werden. Die Vitalia Vertriebs GmbH wird den bereits in 2017 eingeschlagenen Weg, die Auslandsaktivitäten zu intensivieren fortsetzen, um durch den Ausbau des Sortiments bei bestehenden Auslandskunden beziehungsweise durch die Neukundengenerierung im Ausland weitere Umsatz- und Ertragspotentiale zu erzielen. Vor diesem Hintergrund wird für 2018 ein deutlich steigender Umsatz und ein deutlich ansteigendes EBIT erwartet.
Würzburg, den 21. März 2018 Vitalia Vertriebs GmbH Wolfgang Hahn, Geschäftsführer Hubert Baum, Geschäftsführer [1] DIW: https://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574069.de; 18.1.18 [2] Nielsen AGM, OTC Markt YTD KW39/2017 Bilanz zum 31. Dezember 2017AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 20171. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Vitalia Vertriebs GmbH mit Sitz in Würzburg wird im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter der Registernummer HRB 6465 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die VITALIA Vertriebs GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Offenlegung werden die Erleichterungsvorschriften gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung angesetzt. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdauern der Anlagegüter. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % (Vorjahr: 1 %) der nichteinzelwertberichtigten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden saldiert ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel.
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 703 (Vorjahr: TEUR -1.796) betreffen mit TEUR 2.130 (im Vorjahr TEUR 1.562) die Ergebnisabführung und mit TEUR 11 (im Vorjahr Forderungen in Höhe von TEUR 12) den Liefer- und Leistungsverkehr. Saldiert wurden Forderungen aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 1.438 (im Vorjahr TEUR 3.347). Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Ein im Januar 2014 geschlossener Factoring-Vertrag über den laufenden Verkauf aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der Übernahme des Delkredererisikos dient der Optimierung der Liquiditätsplanung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen der Gesellschaft betragen TEUR 62 und verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:
Haftungsverhältnisse Die im Rahmen des Gesellschafterdarlehens zwischen der WSM Holding GmbH und der ProSiebenSat1 Media SE im Jahr 2016 gewährten Sicherheiten wurden zum Jahresende 2017 freigegeben. Es bestehen somit keine Haftungsverhältnisse zum Bilanzstichtag. Geschäftsführung Gemeinsame Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Wolfgang Hahn, Diplom-Betriebswirt, Klingenmünster und Herr Hubert Wilhelm Baum, Handelsfachwirt, Würzburg. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 7 Arbeitnehmer beschäftigt.
5. Konzernabschluss, Name und Sitz des Mutterunternehmens Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ProSiebenSat1 Media SE, Unterföhring, als oberste Konzerngesellschaft zum 31. Dezember 2017 einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Darüber hinaus wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der NCG-NUCOM GROUP SE, als unterste Konzerngesellschaft, einbezogen. Mit dem Mutterunternehmen WindStar Medical GmbH, Wehrheim, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.
Würzburg, den 21. März 2018 Hubert Wilhelm Baum, Geschäftsführer Wolfgang Hahn, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der V ITALIAVertriebs GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 21. März 2018 KPMG
AG
Bähr, Wirtschaftsprüfer Fröhlich, Wirtschaftsprüferin Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 9. Mai 2018 festgestellt. |
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