Herstellung von Prüfmaschinen
NRW Pellets GmbH
Am Gäuseberg 1, 57339 Erndtebrück, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Bruckner seit 12.2.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Cyclenergy Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NRW Pellets GmbHErndtebrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der NRW Pellets GmbH1. Geschäftstätigkeit 1.1. Unternehmensgegenstand, Produkte, Standorte und Absatzmärkte Gegenstand der NRW Pellets GmbH (NRW Pellets), Erndtebrück, ist die Produktion sowie der Vertrieb von Holzpellets. Das Produkt der Gesellschaft besteht in ENPlus-A1/DINplus Holzpellets für den nicht-industriellen Bereich in loser Form sowie in abgesackter Form (Sackware). Die Holzpellets der NRW Pellets GmbH werden im Wesentlichen als Brennstoff für Pellet-Heizsysteme überwiegend in privaten Haushalten genutzt. Die Produktion der Pellets erfolgt im durch NRW Pellets errichteten Pelletwerk in Erndtebrück im Landkreis Siegen-Wittgenstein. Das Pelletwerk hat eine Produktionskapazität von rd. 120.000 Tonnen pro Jahr. Die für die Pelletproduktion erforderliche Prozesswärme wird durch die zur Cycleenergy-Gruppe gehörende Cycleenergy Schameder GmbH erzeugt. Diese produziert Wärme und Strom auf Basis von fester Biomasse aus der Region. Das Absatzgebiet der Gesellschaft ist überwiegend in Deutschland. Darüber hinaus werden Kunden aus dem europäischen Ausland, insbesondere den Benelux-Staaten und Frankreich, bedient. 1.2. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 33 Arbeitnehmer (VJ 33), davon 33 Angestellte (VJ 33), beschäftigt. 2. Rahmenbedingungen und Entwicklung des operativen Geschäfts 2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Umsatzentwicklung der Gesellschaft hängt im Regelfall hauptsächlich von der Entwicklung der vertraglich vereinbarten Pellet- und Rohstoffpreise sowie der nachgefragten Pelletmenge ab, die stark durch die Wetterlage - insbesondere in Heizperioden - und auch die Lagerkapazität der Kunden beeinflusst wird. Das Geschäftsjahr 2023 wurde von einer Volatilität des Absatzmarktes geprägt. Dies hat zu einer hohen Planungsunsicherheit geführt, auf die die Gesellschaft mehrfach sehr kurzfristig reagiert hat. Das Absatzziel von rd. 95.000 Tonnen wurde im Jahr 2023 nicht erreicht, was einerseits auf die Nachwehen des Markteinbruches im 4. Quartal 2022 und anderseits auf die reduzierte Nachfrage ab Oktober 2023 zurückzuführen war. Hauptursache für den geringen Absatz zu Jahresende waren der sehr milde Herbst und Frühwinter. Trotz des auch im weiteren Verlauf überdurchschnittlich warmen Winters konnte die Pelletmenge im 1. Quartal 2024 im Vergleich zu 2023 gesteigert werden. Es ist davon auszugehen, dass ein vergleichsweise volatiles Marktumfeld bis auf weiteres anhalten wird - auf Grund der flexiblen und breiten Struktur in der Rohstoffbeschaffung, der Produktion und auch im Vertrieb sieht sich die Gesellschaft gut gerüstet. 2.2. Entwicklung des operativen Geschäfts 2.2.1. Pelleterzeugung Das Absatzziel von rd. 95.000 Tonnen wurde im Jahr 2023 nicht erreicht, was auf die oben beschriebene Volatilität des Pelletmarktes zurückzuführen war. Im Geschäftsjahr 2023 produzierte die Gesellschaft rd. 88.000 Tonnen (Vorjahr: 97.000 Tonnen) EN plus-A1 6mm Holzpellets. Neben der EN plus Zertifizierung verfügt die NRW Pellets auch über eine DIN plus und PEFC Zertifizierung. Die Produktionskapazität von rund 120.000 Tonnen Pellets wurde damit zu ca. 73% ausgenutzt. 2.2.2. Pelletvermarktung Die produzierten Pellets werden fast ausschließlich an zertifizierte Händler verkauft. 2.3. Lage der Gesellschaft unter Einbezug der finanziellen Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen iHv. 256 T€ getätigt, um die Effizienz in der Produktion kontinuierlich zu verbessern. 2.3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren
2.3.2. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 423 T€ auf 5.296 T€ reduziert. Die Reduktion ist im Wesentlichen auf die planmäßigen Abschreibungen in der Höhe von 665 T€ zurückzuführen. Dem stehen Anlagenzugänge in Form von Investitionen in der Höhe von 256 T€ gegenüber. Die Vorräte der Gesellschaft sind im abgelaufenen Geschäftsjahr in Folge der gesunkenen Rohstoffpreise und des Lagerabbaus im Waldlager um 856 T€ auf 2.799 T€ gesunken. Die Preisentwicklung wirkt sich auch auf die Bewertung der Bestände an Fertigprodukten aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der deutlich niedrigeren Verkaufsmengen und -preise im 4.Quartal zum Jahresende auf 133 T€ gesunken (VJ 1.089 T€). Die sonstigen Forderungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen und belaufen sich zum Jahresende auf 726 T€ (VJ 816 T€), es sind dies im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt und debitorischen Kreditoren. Die Finanzierung der NRW Pellets erfolgt aus der Unternehmensgruppe heraus. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 477 T€ (Vorjahr: 769 T€). Das Eigenkapital hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um den Jahresüberschuss im Ausmaß von 965 T€ von 7.257 T€ auf 8.222 T€ gesteigert. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 75% (Vorjahr: 60,2%). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 1.947 T€. Die langfristige Verbindlichkeit, welches aus einem Darlehen der Muttergesellschaft bestand, wurde im Jahr 2023 aufgrund des positiven Cash-Flows aus der operativen Tätigkeit zur Gänze getilgt (VJ 1.805 T€). 2.3.3. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft, die im Wesentlichen aus Pelletverkäufen bestehen, betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 23.356 T€ und sind damit gegenüber dem Vorjahr um 6.798 T€ (-22,5%) gesunken. Dies lässt sich vor allem auf die nach der Preisrallye 2022 wieder gesunkenen Pelletpreise und den Mengenrückgang im Q4 2023 zurückführen. Wie bereits im Vorjahr konnten 100% der im Geschäftsjahr 2023 fakturierten Umsätze bis Anfang des Folgejahres als Zahlungseingänge verbucht werden. Es gab keine Zahlungsausfälle. Im Laufe des 1. Quartal 2023 hatte sich der Markt wieder stabilisiert und im 2. und 3. Quartal konnten stabile Umsätze erzielt werden. Die überdurchschnittlich hohen Temperaturen führten ab Oktober 2023 wieder zu wesentlichen Mengenrückgängen und die Gesellschaft hat die Produktionsmenge entsprechend angepasst und reduziert. Der Betriebsleistung (Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderungen) iHv. 23.100 T€ (Vorjahr: 31.391 T€) standen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren von 16.798 T€ (Vorjahr: 20.223 T€) gegenüber. Daraus resultiert eine Aufwandsquote von 72,7% (Vorjahr: 64,4%). Unter Berücksichtigung der um 691 T€ gesunkenen Aufwendungen für bezogene Leistungen ergibt sich eine Materialaufwandsquote von 74% (Vorjahr: 68%). Da es 2023 keine wesentlichen sonstigen betrieblichen Erträge gab, sind diese um 1.961 T€ auf 79 T€ gesunken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist ein Personalaufwand in Höhe von 1.797 T€ angefallen. Das entspricht einem Anstieg um 213 T€ gegenüber dem Vorjahr und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den jährlichen Tariferhöhungen, die aufgrund der hohen Inflation wesentlich höher als in den Vorjahren ausgefallen sind. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 liegen mit 665 T€ gegenüber dem Vorjahr auf einem beinahe unveränderten Niveau (Vorjahr 673 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Jahr 2023 belaufen sich auf 2.536 T€. Der Großteil dieser Ausgaben und des Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr entfällt auf Instandhaltungsarbeiten (1.381 T€; Vorjahr 1.848 T€). Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von 965 T€ erwirtschaftet. 2.4. Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Zusammenfassend zeigte sich im Berichtsjahr unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen Rahmenparameter und bestehenden Wetter-Abhängigkeiten eine zufriedenstellende, den Planungen annähernd entsprechende Entwicklung der NRW Pellets GmbH. 3. Chancen und Risiken 3.1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Das Ziel der Gesellschaft ist es, Chancen erfolgsorientiert zu nutzen und möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die daraus resultierenden Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. Das Controlling der NRW Pellets erfolgte auch 2023 dienstleistend durch die Cycleenergy Holding und stellte in einem regelmäßigen Reporting und in Prognoserechnungen sowie in darüberhinausgehenden Analysen ein umfassendes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der zukünftigen Entwicklung bereit. Das interne Kontrollsystem wird kontinuierlich weiter ausgebaut, um zusätzliche, teilweise automatisierte Kontrollen der ordnungsmäßigen Abarbeitung kaufmännischer Aufgaben zu ermöglichen. Das Rohstoffmanagement wird dabei im ERP-System "Butler" abgebildet. 3.1.1. Chancen Die Gesellschaft hat in den letzten Jahren einen Wandel von einer Absatzstrategie basierend auf sehr wenigen großen Kunden hin zu einer Mehrkundenstrategie vollzogen. Damit wurde ein wesentliches Risiko, nämlich der Nichtabnahme von Mengen durch einzelne große Kunden entgegengewirkt und bestehende Abhängigkeiten reduziert. Das Absatzgebiet der Gesellschaft ist mit Nordrhein-Westfalen bis hin zu BeNeLux und Frankreich als strategisch gut zu bezeichnen. 2023 wurden in Deutschland 56.000 neue Pelletheizungen installiert. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass der Markt eher Chancen in Bezug auf die Absatzmenge bietet als Risiken. 3.1.2. Regulatorische Risiken Die Gesellschaft gilt als stromintensives Unternehmen im Sinne des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG) und kann deshalb auch im Geschäftsjahr 2023 die besondere Ausgleichsregelung nach §§ 40 ff. EEG in Anspruch nehmen. Grundlage dazu ist die Einhaltung der DIN ISO 50.001. Hierzu wurde ein am Standort ansässiges Energiemanagement-Team etabliert, welches für die normgerechte Nutzung aller Energieformen verantwortlich ist. Unterstützt wird dieses Team von gruppeninternen Spezialisten, um die Einhaltung der Norm sicherzustellen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses lag das Zertifikat mit einer Gültigkeit bis 23. Juni 2026 vor. 3.1.3. Operative Risiken Das größte operative Risiko der Gesellschaft liegt in ungeplanten Wartungsmaßnahmen oder Reparaturen am Pelletwerk, die z.B. durch Ausfälle oder technische Störungen verursacht werden und so zu Produktionsausfällen führen können. 2023 gab es in diesem Zusammenhang keine wesentlichen Produktionsausfälle. Um auch zukünftig möglichen Ausfällen entgegenzuwirken und die Reparatur- sowie Instandsetzungskosten so gering wie möglich zu halten, werden regelmäßig umfassende Wartungsarbeiten und Messungen durchgeführt, die einen störungsfreien Produktionsablauf im Pelletwerk sicherstellen sollen. Des Weiteren stehen Lagerkapazitäten zur Verfügung, um Produktionsschwankungen ausgleichen zu können. Die bereits 2022 wesentlich gestiegenen Strompreise veranlassten das Management, auf die Stromversorgung durch die Schwestergesellschaft - Cycleenergy Schameder GmbH am Standort umzusteigen. Dies gewährleistet eine durchgängig sichere und planbare Stromversorgung. 3.1.4. Marktrisiken Das größte Absatzrisiko stellen derzeit die überdurchschnittlich warmen Temperaturen des Herbsts bzw. Winters 2023/24 dar. Dies führte am Gesamtmarkt wie oben beschrieben zu einem mengenmäßigen Nachfragerückgang und in der Folge marktbedingt zu einer Preisreduktion. Um auf der Rohstoffseite die Risiken zu mitigieren, wurden auch 2023 weitere Initiativen gesetzt, um alternative Rohstoff- und Bezugsquellen optimal nutzen zu können. Es ist nun kurzfristig möglich, verschiedene Rohstoffe (Rundholz, Sägenebenprodukte) alternativ in der Produktion einzusetzen. Dies gewährleistet höchste Flexibilität, um auf Veränderungen am Rohstoffmarkt reagieren zu können. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass mit einem entsprechenden Lieferantenmanagement mittelfristig mit keinen nachhaltigen Versorgungsengpässen zu rechnen sein wird, insbesondere da der Standort in einer der waldreichsten Regionen Deutschlands liegt. 2023 hat die Cycleenergy Holding GmbH für die NRW Pellets GmbH eine Forderungsausfallsversicherung abgeschlossen, ergänzend zum operativen Management der Kundenrisiken (kontinuierliches Nachverfolgen offener Posten, ggf. Reduktion von Mengen). 3.2. Risikomanagementziele und -methoden Die Risikobewertung erfolgt durch die Cycleenergy Holding GmbH. Das Risikomanagementsystem ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Damit werden die Identifikation, Bewertung und Begrenzung von Risiken kontinuierlich gewährleistet. Die potenziellen Risiken werden regelmäßig hinsichtlich ihrer möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet, die Liquiditätsrisiken unterliegen einer kontinuierlichen Überwachung. 4. Prognosebericht 4.1. Volks- und marktwirtschaftlicher Ausblick Eine weiterhin überdurchschnittliche Inflation, der andauernde Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, und ein konstant hohes Zinsniveau erschweren momentan jegliche gesamtwirtschaftliche Prognose. Für den Pelletmarkt geht die Geschäftsführung mittelfristig von einem signifikanten Nachfrageüberhang aus und somit von einem nur geringen Absatzrisiko. Wiewohl die Preise für Sägenebenprodukte und in der Folge für Holzpellets seit Ende 2022 gesunken sind, ist mittelfristig von einem Anstieg auszugehen, der allerdings aller Voraussicht nicht mehr das Niveau von 2022 erreichen wird. 4.2. Umsatz- und Ergebniserwartung Ab Anfang 4. Quartal 2023 wurde die Gesellschaft mit sehr kurzfristigen Mengenrückgängen sowohl bei loser Ware wie auch bei Sackware konfrontiert, worauf binnen weniger Tage mit entsprechenden Produktionsstillständen reagiert werden konnte. Die Verkaufspreise der Pellets haben sich im ersten Quartal 2024 deutlich reduziert. Mit zeitlicher Verzögerung kommt es auch zu einer Senkung der Rohstoffpreise, womit es mittelfristig wieder zu einer Stabilisierung des Preisverhältnisses zwischen Rohstoffen und Fertigprodukten kommen wird. Trotz der herausfordernden Marktsituation konnten im 1. Quartal höhere Pelletmengen als im Vergleichszeitraum 2023 abgesetzt werden. Für 2024 ist auf Grund der aktuellen Marktsituation und den getroffenen Annahmen von einem deutlichen Umsatzanstieg im Vergleich zu 2023 auszugehen. Vor dem Hintergrund prognostizierter steigender Rohstoffpreise und weiterer Kostenentwicklungen erwartet die Geschäftsführung für 2024 ein zum Berichtsjahr vergleichbares EBITDA und Ergebnis vor Steuern. Auf Grund der hohen Volatilität bei Mengen und Preisen ist das Jahr 2024 von einer relativ hohen Planungsunsicherheit geprägt, wobei die Geschäftsführung erwartet, das Jahr mit einem positiven Cash-Flow abzuschließen.
Erndtebrück, den 22. April 2024 NRW Pellets GmbH Die Geschäftsführung gez. Christoph Bruckner gez. Birgit Weiss BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023NRW Pellets GmbH, ErndtebrückI. Allgemeine GrundlagenDie NRW Pellets GmbH mit Sitz in Erndtebrück ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Siegen unter HRB 8865 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion und der Vertrieb von Holzpellets aus Sägeresthölzern, Waldholz und Hobelspänen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die NRW Pellets GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Von den Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften wird teilweise Gebrauch gemacht. Die NRW Pellets GmbH wird in den Konzernabschluss der Cycleenergy Holding GmbH, Wien/Österreich, (kleinster Konsolidierungskreis) und der Parmbys Beteiligungen AG, Wien/Österreich, (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden nicht veröffentlicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. 2. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes und für die betriebliche Altersversorgung nicht berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der in § 255 Abs. 2 S. 3 HGB genannten Kosten wurde daher kein Gebrauch gemacht. Auch das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wird nicht angewendet. Unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 19 Jahren wird das abnutzbare unbewegliche Anlagevermögen linear abgeschrieben. Die Zugänge an geringwertigen Anlagegütern mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto wurden im Berichtsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Bei dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. 3. Die unter den Vorräten erfassten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert. Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch die nach dem Handelsrecht verpflichtend zu berücksichtigenden notwendigen Gemeinkosten. Das Wahlrecht nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wird nicht angewendet. Fremdkapitalzinsen sind nicht Bestandteil der Herstellungskosten. 4. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag bilanziert. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken ist durch Bildung von Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen worden. 5. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. 6. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bewertet. 7. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung tragen und wurden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre restlaufzeitadäquat abgezinst. 8. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 9. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und flüssige Mittel in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip angewandt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche hierunter ausgewiesenen Forderungen sind wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 1) auf Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 1.517 (Vorjahr TEUR 0) auf sonstige Vermögensgegenstände (Finanzbereich). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 1.519 (Vorjahr TEUR 0) auf Forderungen gegen Gesellschafter 3. Eigenkapital Die Kapitalrücklage ist in Höhe von TEUR 23.800 gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten wie rückständigen Urlaub und Arbeitszeitkonten sowie ausstehende Eingangsrechnungen und Jahresabschlusskosten. 5. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 744 (Vorjahr: TEUR 950) auf Lieferungen und Leistungen. Der Rest der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfällt auf sonstige Verbindlichkeiten (Finanzbereich). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.590) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuer in Höhe von TEUR 339 (Vorjahr TEUR 12) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 8). 6. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen des Vorjahres sind außergewöhnliche Erträge aus Stromabsicherungsgeschäften (TEUR 1.570) und aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 434) enthalten. IV. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. V. sonstige AngabenDer Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr an: Christoph Bruckner, Gresten (Österreich), Leitung Technik & Betrieb, Geschäftsführer Cycleenergy Holding GmbH Markus Gahleitner, Wien (Österreich), bis 24.11.2023, Geschäftsführer Cycleenergy Holding GmbH Birgit Weiss, Wien (Österreich), ab 24.11.2023, Leitung Finanzen & Controlling, Cycleenergy Holding GmbH Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge für ihre Tätigkeit. Vorschüsse oder Kredite wurden nicht gewährt. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 33 Arbeitnehmer, davon 33 Angestellte, beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich auf TEUR 30. Diese Verpflichtungen sind aus Pacht- und Leasingverträgen in 2024 fällig. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Relevanz für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens eingetreten.
Erndtebrück, 22. April 2024 gez. Christoph Bruckner gez. Birgit Weiss sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel zum 31.12.2023NRW Pellets GmbH Produktion von Holzpellets, Erndtebrück
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigenAbschlussprüfers An die NRW Pellets GmbH, Erndtebrück Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NRW Pellets GmbH, Erndtebrück - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NRW Pellets GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
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