Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 201550
Eingetragen
29.1.1992
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Entwicklung und Anwendung innovativer Elektroniktechnologien, die Herstellung darauf beruhender und verwandter Produkte sowie die nationale und internationale Vermarktung dieser Technologien und Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alice Göpel
seit 4.9.2018
Geschäftsführer
Jörg Schneider
seit 13.1.2017
Geschäftsführer
Thomas Wenzel
seit 8.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
33.35%
33.32%
Ricardo Wenzel
32.32%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Kahla
133.400 DM
33.35%
Jena
133.300 DM
33.32%
Ricardo Wenzel
Jena
129.300 DM
32.32%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GÖPEL electronic GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Die Lagebericht erstattung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen.

Grundlagen des Unternehmens

Die GÖPEL electronic GmbH mit Sitz in Jena beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung innovativer Elektroniktechnologien, der Herstellung darauf beruhender und verwandter Produkte sowie der nationalen und internationalen Vermarktung dieser Technologien und Produkte.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Auch im 33. Jahr ihres Bestehens konnte die Firma GÖPEL electronic GmbH zum 32. Mal in ununterbrochener Folge Gewinn erwirtschaften.

a) Ertragslage

Der Gewinn 2023 erreichte mit ca. 5,1 Mio. € vor Abschreibungen und Steuern eine komfortable Größe.

Die Basis des Erfolges lag in Innovationsinitiativen in allen vier Bereichen Inspektionslösungen (AOI/AXI/SPI/IBV), Automotive Test Solutions (ATS), Embedded JTAG Solutions (EJS) und Industrieller Funktionstest sowie an dem Engagement und Einsatz unserer Mitarbeiter.

Der Bereich der Elektromobilität konnte weitere Marktanteile sichern. Eine signifikante Ertragssteigerung zum Vorjahr wurde vor allem im Bereich der Inspektion erzielt.

Der Umsatz verzeichnete mit 43,7 Mio. € einen Anstieg von 2,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Das entspricht ca. 7 %.

Aufgrund von Personalaufbau und -entwicklung stieg der Personalaufwand in 2023 um etwa 6%.

b) Finanzlage (Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren)

Die Eigenkapitalquote liegt bei 82% und konnte das gute Niveau des Vorjahres beibehalten.

Der Überschuss vor Steuern und Abschreibungen beträgt ca. 5,1 Mio. €.

Planmäßig konnte die GÖPEL GmbH in 2023 ihre Investitionsdarlehen weiter tilgen. Die Finanzschulden haben sich insgesamt um ca. 272 T€ verringert.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mit der erfolgreichen Zertifizierung im Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001:2015 im Berichtsjahr ist ein wichtiger Schritt für den Umweltschutz unternommen wurden. Durch die Weiterentwicklungen im Online Marketing konnten alte Kundenstrukturen gefestigt und neue Kunden gewonnen werden. Ein weiterer Schwerpunkt war die Qualifizierung der Mitarbeiter durch Aus-, Fort- und Weiterbildung. Des Weiteren wurde im Berichtsjahr die schon in den Vorjahren begonnene Automatisierung und Rationalisierung der Produktion weiter vorangetrieben. Diese Entwicklung wird sich in den folgenden Geschäftsjahren weiter fortsetzen. Durch die TISAX Zertifizierung in 2022 konnte ein Grundstein für ein Informationssicherheits-Management-System gelegt werden. Der Standard betrifft die sichere Verarbeitung von Informationen von Geschäftspartnern, den Schutz von Prototypen und den Datenschutz. Die Zertifizierung sichert den zukünftigen Absatzmarkt in der Automobilindustrie für die Gesellschaft.

c) Vermögenslage

Im Anlagenbereich wurden Ersatzinvestitionen im Bereich der technischen Ausstattung im üblichen Umfang vorgenommen sowie Instandhaltungsinvestitionen getätigt. Hervorzuheben ist die Investition einer weiteren Fräsmaschine im CNC-Bereich.

Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide.

Geschäftsbereichsbezogener Chancen- und Risikobericht

a) Chancen der künftigen Entwicklung

Die wesentlichen Chancen der Firma zur Gewinnerwirtschaftung wurden konsequent genutzt. Diese bestanden in der guten Aufstellung der Kernkompetenzen in den verschiedenen Feldern der Mess- und Prüftechnik.

Zur Unterstützung der Geschäfte existiert ein Vertriebs- und Supportcenter in den USA (Texas). Die Gewinnung von weiteren Marktanteilen im asiatischen Raum wird durch ein Regionaloffice in Malaysia, eine Tochtergesellschaft in Chengdu sowie eine Tochtergesellschaft in Bangalore erreicht. Weiterhin existiert ein von Jena aus geführtes internationales Sales-Management, um die Auslandsgeschäfte zu forcieren. Der Exportanteil der Geschäfte lag insgesamt bei ca. 42% in 2023.

Aufgrund des anhaltenden negativen Einflusses des BREXITS auf das Exportgeschäft in UK und den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie wurde die Geschäftstätigkeit der 2006 gegründeten Tochtergesellschaft in UK weitestgehend eingestellt.

Im Bereich Embedded JTAG Solutions (EJS), einem Testverfahren für alle Segmente der Elektronik konnte ein Anteil an der gesamten Wertschöpfung von 21 % erzielt werden.

Hierbei handelt es sich um Systeme für den Test elektronischer Baugruppen der Höchstintegration. Auf diesem Gebiet konnte in Deutschland und Europa die Marktführerschaft behauptet werden. Dieser Erfolg basiert auf über 30-jähriger intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Ende 2023 waren im Geschäftsfeld mehr als 25 Diplom-Ingenieure mit der Entwicklung von Hard- und Software beschäftigt.

Drei weitere Geschäftsfelder sind der Automotive Test Solutions (ATS), der Bereich Inspektionslösungen (AOI/AXI/SPI/IBV) und der Bereich Industrieller Funktionstest.

Der Bereich ATS inklusive Industriellem Funktionstest erwirtschaftete 47 % des Firmenertrages und konnte sein gutes Ergebnis aus dem Vorjahr halten.

Große Chancen werden darin gesehen, neben der Ausführung kundenspezifischer Lösungen insbesondere den Bereich Produktentwicklung zu stärken. Dazu sollen neue Absatzmärkte in Asien erschlossen werden.

Weitere Chancen zeigen sich im Auftragswachstum im Bereich der Elektromobilität. Damit trägt das noch relativ junge Geschäftsfeld als Untergruppe des Bereiches ATS zum stabilen Wachstum bei.

Bei ATS profitiert die GmbH einmal davon, dass ihr Forschungs- und Entwicklungspotential auf die Testung von Kommunikationsbussen im Automobil gerichtet wurde und damit eine Spezialkompetenz erlangt wurde, wie sie in Deutschland ihresgleichen sucht.

Andererseits erfordert der hohe Wettbewerbsdruck im Automobilbau den häufigen Modellwechsel und die ständige Steigerung des Elektronik- und Informationstechnikanteils. Dadurch steigt der Bedarf an neuartiger Prüf- und Testtechnik auch bei zeitweisem Absinken der Produktionsstückzahlen.

Ein Wandel des Automobils hin zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren stellt für die GmbH weiterhin große Potentiale dar. Da sich die angebotene Testtechnik überwiegend auf elektronische Komponenten im Fahrzeug konzentriert, wird hier der Kreis der Bedarfsträger weiterwachsen. Das betrifft einmal die elektrische Testtechnik aber auch die Produktlinien der Inspektionslösungen (AOI/AXI/SPI/IBV).

Beide Teams profitieren vom gestiegenen Qualitätsanspruch in der Elektronikfertigung und von der wachsenden Komplexität elektronischer Baugruppen, deren fehlerfreie Verarbeitung nur durch automatische Testverfahren nachweisbar ist.

Insbesondere durch die Weiterentwicklungen in der 3D-Technologie und den vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden Absatzsteigerungen erwartet. Darin sind wesentliche Chancen für ein zukünftiges stabiles Wachstum zu sehen. Weiterhin hält der Inspektionsbereich an der Zielstellung der europäischen Marktführerschaft fest, insbesondere im Bereich der THT-Fertigung.

Der Anteil des Bereichs Inspektion (AOI/AXI/SPI/IBV) an der Wertschöpfung der Firma betrug 19% und konnte sein gutes Ergebnis aus dem Vorjahr beibehalten.

Durch die Verbindung von traditionellem Jenaer Know How in der Hochleistungsoptik und den innovativen Softwareentwicklungstrends der künstlichen Intelligenz sowie Maschinenvernetzung werden weitere Steigerungspotentiale für das kommende Jahr 2024 gesehen.

b) Risiken der künftigen Entwicklung

Unser Risikomanagementsystem umfasst das Controlling und regelmäßige interne Ertragsberichtserstattung. Es ist darauf ausgerichtet, die dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und das Eigenkapital zu stärken. Es wurden Maßnahmen getroffen, mit welchen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation gewährleistet werden. Dazu gehören die Verwendung von Richtlinien, die Einführung und der Einsatz zuverlässiger Software im Bereich der Warenwirtschaft, die Implementierung zusätzlicher Controlling- und Kostenrechnungsinstrumente sowie die Durchführung von Abweichungsanalysen.

Einem möglichen Ausfallrisiko beugen wir durch gezielte Bonitätsprüfungen unserer Kunden vor. Ferner versuchen wir das Risiko eines Zahlungsausfalls durch entsprechende Zahlungsbedingungen gering zu halten. Die Geschäfte in Russland werden aufgrund des Ukraine-Kriegs und drohenden Sanktionen sowie möglichen Zahlungsausfällen eingestellt. Insofern beurteilen wir dieses Risiko als eher gering.

Sollte sich doch ein Rückgang der Erträge um mehr als 10 % über das gesamte Jahr 2024 gegenüber 2023 einstellen, müsste eine Korrektur der Gewinnerwartungen vorgenommen werden.

Dies würde jedoch nicht die Existenz der Kapitalgesellschaft gefährden, wenn gleichzeitig Sparmaßnahmen wie Weglassen des Urlaubsgeldes, Reduzierung der Reisekosten und Verringerung des Marketingbudgets vorgenommen würden.

Es wäre dann immer noch mit einem Überschuss vor Steuern und Abschreibungen von mehreren Mio. € zu rechnen bzw. garantiert eine nur 85%ige Erfüllung der Planvorgaben 2024 immer noch einen Überschuss in Höhe von 152 T€.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die GmbH auch in Zukunft ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

c) Prognosebericht

Die Planungsunterlagen für 2024 sehen die Fortführung des strategischen Wachstumskurses vor.

Ungewiss bleiben weiterhin die Entwicklungen des Ukraine-Krieges und die Auswirkungen auf die Beschaffungssituation von Zulieferkomponenten. Die Risiken durch die Einschränkungen in der Öl- und Gasversorgung werden als gering eingeschätzt, da diese Energieträger für die Produktion nicht von Relevanz sind.

Demnach werden auch im Jahr 2024 die Herausforderungen in der Materialbeschaffung und Kostensteigerung gesehen. Die Personalpolitik wird ebenfalls im Fokus des neuen Geschäftsjahres stehen.

Dessen ungeachtet wird für 2024 eine weitere Steigerung in Umsatz und Ertrag angestrebt.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.775.704,65 7.665.200,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.378,00 10.162,00
II. Sachanlagen 7.466.518,21 7.355.834,21
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.609.290,21 6.912.977,21
2. technische Anlagen und Maschinen 1.536,00 5.623,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 855.692,00 437.234,00
III. Finanzanlagen 301.808,44 299.203,79
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 45.091,97 45.091,97
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 256.716,47 254.111,82
B. Umlaufvermögen 27.704.765,86 26.055.636,93
I. Vorräte 11.713.679,05 9.989.389,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.590.401,24 13.398.934,88
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.207.769,60 2.054.110,97
2. sonstige Vermögensgegenstände 11.382.631,64 11.344.823,91
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.589,00 8.589,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.400.685,57 2.667.312,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 253.302,87 229.961,18
D. Aktive latente Steuern 514.817,46 528.103,12
Summe Aktiva 36.248.590,84 34.478.901,23

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 29.785.872,22 27.675.650,04
I. Gezeichnetes Kapital 204.516,75 204.516,75
II. Gewinnrücklagen 226.522,18 226.522,18
III. Gewinnvortrag 26.266.682,59 23.570.803,57
IV. Jahresüberschuss 3.088.150,70 3.673.807,54
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 1.182.867,00 1.249.847,00
C. Rückstellungen 3.440.830,62 3.032.141,03
D. Verbindlichkeiten 1.839.021,00 2.521.263,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 142.290,80 414.651,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 142.290,80 201,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 414.450,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 35.402,50 17.850,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 35.402,50 17.850,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.534,21 49.553,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 19.534,21 49.553,21
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.641.793,49 2.039.208,65
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.641.793,49 2.039.208,65
Summe Passiva 36.248.590,84 34.478.901,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 28.353.696,98 27.550.602,41
2. Personalaufwand 18.911.594,84 17.841.332,42
a) Löhne und Gehälter 16.021.416,70 15.108.420,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.890.178,14 2.732.912,35
davon für Altersversorgung 65.033,01 183.097,79
3. Abschreibungen 550.863,73 538.164,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 550.863,73 538.164,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.305.041,88 4.203.450,47
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 421,08 1.157,49
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.775,20 31.777,90
davon aus verbundenen Unternehmen 2.604,65 13.351,13
davon Erträge aus Abzinsung 5.170,55 18.426,77
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.050,54 24.765,26
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.446.433,21 1.275.718,21
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 13.285,66 185.443,49
8. Ergebnis nach Steuern 3.112.487,98 3.698.949,77
9. sonstige Steuern 24.337,28 25.142,23
10. Jahresüberschuss 3.088.150,70 3.673.807,54

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der GÖPEL electronic GmbH, Jena (Amtsgericht Jena, HR B 201550) wurde nach den Vorschriften des §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften, des GmbHG sowie der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen.

I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibung (3 bzw. 5 Jahre Nutzungsdauer) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, durch die planmäßige Abschreibung vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden in 2009, 2011 und 2014 teilweise planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer und teilweise sofort voll abgeschrieben. In den anderen Jahren wurden sie sofort voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde wie folgt angesetzt und bewertet:

• Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten,

• Ausleihungen an verbundene Unternehmen und sonstige Ausleihungen werden zum Nennwert ausgewiesen.

Soweit erforderlich, werden niedrigere Werte angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 3 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken - bei den Forderungen abzüglich einer Einzelwertberichtigung sowie einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel - bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Fremdwährungskonten wurden zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Erhaltene Zuschüsse und Zulagen für aktivierte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden in einen gesonderten Passivposten " Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" eingestellt. Die Auflösung erfolgt parallel zu den Abschreibungen der geförderten Anlagegüter.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Für die Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ist dagegen der 10-Jahres-Durchschnittszinssatz maßgeblich. Mit der Umsetzung des IDW Rechnungslegungshinweis: Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021) vom 06.07.2021 besteht für Bilanzstichtage ab dem 31.12.2022 grundsätzlich ein Wahlrecht, das Aktiv- oder das Passivprimat bei der Bewertung zu wählen. Je nach Wahl wird der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung bzw. der Aktivwert der in der Bilanz zu berücksichtigenden Rückdeckungsversicherungen angepasst. Die GÖPEL electronic GmbH hat sich für die Anwendung des Passivprimates zur Vermittlung eines besser den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entschieden. IDW RH FAB 1.021 sieht grundsätzlich eine der Höhe nach übereinstimmende Bewertung von Pensionsrückstellungen und Ansprüchen aus den zu ihrer Finanzierung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen vor. Bei rückgedeckten Zusagen, wie im Fall der GÖPEL electronic GmbH, ist die kongruente Bewertung auf die Höhe des rückgedeckten Teils der Pensionsrückstellung beschränkt. Für die übrigen Teile gelten die allgemeinen Bewertungsvorschriften. Im Rahmen des von IDW RH FAB 1.021 vorgesehenen Bewertungswahlrechts hat sich die GÖPEL electronic GmbH für die Bewertung des Anspruchs aus der Rückdeckungsversicherung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Pensionsrückstellung entschieden (Methode des sogenannten Primats der Passivseite). Wir verweisen zusätzlich auf die Anhangangabe II A 8. Die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienenden Rückdeckungsversicherungsansprüche werden mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde die Umrechnung der Fremdwährung anhand des jeweiligen Devisenkurses zum Bilanzstichtag vorgenommen.

Gemäß § 274 HGB wird eine Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen ( latente Steuern) aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz von insgesamt 30,52 %.

II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

A. BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern.

3. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr beträgt 8.589,00 EUR (Vorjahr: 8.589,00 EUR).

4. Mitzugehörigkeit

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen, die den Forderungen aus Lieferung und Leistung (2.207.769,60 EUR) zugehörig sind.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten, die den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (19.534,21 EUR) zugehörig sind.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten Verbindlichkeiten, die den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (35.402,50 EUR) zugehörig sind.

5. Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

6. Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen

Von der Möglichkeit, die Wertaufholungen in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen, wurde im Geschäftsjahr 2010 Gebrauch gemacht. Der eingestellte Kapitalanteil beträgt 226.522,18 EUR. Der Betrag wird unverändert fortgeführt.

7. Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 576.439,46 EUR und betrifft aktivierte latente Steuern gem. § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB mit 514.817,46 EUR. Ferner besteht ein für die Ausschüttung gesperrter Betrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von 61.622,00 EUR.

8. Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellung für die Geschäftsführer basiert auf dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method). Den Berechnungen liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde:

31.12.2023
in %
Zinssatz 1,82
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung 0
Rententrend 1,4

Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

In 2010 erfolgte erstmals die Saldierung der Pensionszusagen mit den Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen.

Die Entwicklung der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sowie die verrechneten Aufwendungen und Erträge sind gemäß § 285 Nr. 25 HGB im Folgenden dargestellt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sowie verrechnete Aufwendungen und Erträge 31.12.2023
in EUR
Erfüllungsbetrag der Verpflichtung aus Pensionsrückstellungen 6.232.856,00
Aktivwert des Deckungsvermögen (Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen gem. IDW FAB 1.021) 4.076.893,00
Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens 3.572.970,00
Verrechnete Personalaufwendungen 463,00
Verrechnete Zeitwertänderung des Deckungsvermögens 21.007,00

Die sonstigen Rückstellungen mit einem nicht unerheblichen Umfang betreffen die Rückstellung für Tantieme, die Rückstellung für Corona-Bonus, den Beitrag zur Berufsgenossenschaft, die Rückstellung für Gratifikationen sowie die Rückstellung für Gewährleistung.

9. Verbindlichkeitenspiegel und Sicherheiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung ergeben sich aus der Bilanz und dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag zum 31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit
< 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
größer als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 142.290,80 142.290,80 0,00 0,00
(414.651,30) (201,30) (414.450,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(362.494,40) (362.494,40) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.258.779,20 1.258.779,20 0,00 0,00
(1.245.746,63) (1.245.746,63) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.534,21 19.534,21 0,00 0,00
(49.553,21) (49.553,21) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 35.402,50 35.402,50 0,00 0,00
(17.850,00) (17.850,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 383.014,29 383.014,29 0,00 0,00
(430.967,62) (430.967,62) (0,00) (0,00)
1.839.021,00 1.839.021,00 0,00 0,00
(2.521.263,16) (2.106.813,16) (414.450,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. 142.950,00 € sind durch die Bestellung von Grundschulden besichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Für die anderen Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gewährt.

10. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 35.402,50 EUR (Vorjahr: 17.850,00 EUR).

11. Latente Steuern

Die Steuerabgrenzungen sind den folgenden Bilanzposten zuzuordnen:

Aktive latente Steuern 31.12.2022
EUR
31.12.2023
EUR
Pensionsrückstellungen 526.071,10 513.178,85
Sonstige Rückstellungen 2.032,02 1.638,61
528.103,12 514.817,46

12. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 1.191,5 TEUR. Diese wurden durch eine Bankbürgschaft abgesichert, so dass eine Belastung nicht zu erwarten ist. Weitere Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

13. nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Zinsvereinbarungen im Gesamtbetrag von 0,5 TEUR sowie aus Leasingvereinbarung im Gesamtbetrag von 838,1 TEUR. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen und aus Altersversorgung.

B. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb des Postens "sonstige betriebliche Erträge" betragen 66.980,00 EUR (Vorjahr: 67.858,00 EUR).

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung ergaben sich nicht.

III. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppe Zahl
Leitende Angestellte (Geschäftsführung und Teamleiter) 16
Kaufmännische Angestellte 7
Technische Angestellte 219

2. Namen der Geschäftsführer/-in

Alice Göpel Dipl.-Kffr.
Jörg Schneider Dipl.-Ing.
Thomas Wenzel Dipl.-Ing.

Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer/-in entspricht unter Berücksichtigung der akademischen Qualifikation der Organstellung.

3. Angaben zu ehemaligen Geschäftsführern

Die Bezüge für frühere Geschäftsführer in 2023 betragen 223 TEUR (Vorjahr: 220 TEUR). Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer betragen zum 31. Dezember 2023 4.114 TEUR (Vorjahr: 4.239 TEUR) und stellen sich den BilMoG-Vorschriften gemäß wie folgt dar:

TEUR
Pensionsrückstellungen gemäß Gutachten 4.114
Abzüglich Aktivwert Rückdeckungsversicherung 2.693
Pensionsrückstellung gemäß Bilanz 1.421

4. Angaben zum Anteilsbesitz an Unternehmen mit mindestens 20 Prozent der Anteile

Firmenname Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis 2022 Stammkapital Umrechnungskurse zum 31.12.2022
GOEPEL electronics LLC Austin/USA 100,00 % -574.839 $ 1$ = 0,93 €
GOEPEL electronics Ltd. London/UK 100,00 % -34.272 £ 100 £ 1 £ = 1,13 €
GOEPEL electronics India Private Ltd. Bangalore/ Indien 90,00 % 4.757,90 INR (zum 31.03.2023) 448.749 INR 1 INR = 0,01 € (31.03.2023)
GOEPEL electronics ASIA Ltd. Hong Kong 100,00 % in Liquidation 10.000,00 HKD 1 HKD = 0,12 €
GOEPEL electronic (Chengdu) Co. Ltd. Chengdu/ China 100,00 % -55.874,15 CNY 213.222,50 CNY 1 CNY = 0,14 €

Gem. § 293 HGB ist die Gesellschaft für 2023 von der Pflicht, einen Konzernabschluss aufzustellen, befreit.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

6. Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 3.088.150,70 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Jena, den 11.04.2024

Göpel, Geschäftsführerin

Wenzel, Geschäftsführer

Schneider, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel

Göpel electronic GmbH

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugang
Euro
Umbuchung
Euro
Abgang
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 879.625,60 3.902,38 0,00 57.530,85 825.997,13
879.625,60 3.902,38 0,00 57.530,85 825.997,13
II. Sachanlagen
1.) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.747.495,79 0,00 0,00 0,00 11.747.495,79
2.) technische Anlagen und Maschinen 152.997,82 0,00 0,00 0,00 152.997,82
3.) andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 3.486.868,06 654.861,35 0,00 468.613,81 3.673.115,60
15.387.361,67 654.861,35 0,00 468.613,81 15.573.609,21
III. Finanzanlagen
1.) Anteile an verbundenen Unternehmen 45.091,97 0,00 0,00 0,00 45.091,97
2.) Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 254.111,82 2.604,65 0,00 0,00 256.716,47
299.203,79 2.604,65 0,00 0,00 301.808,44
Summe I. bis III. 16.566.191,06 661.368,38 0,00 526.144,66 16.701.414,78

*) Davon Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen: Euro 112.426,73

sowie im Zusammenhang mit Umbuchungen: Euro 0,00

Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr *)
Euro
Zuschreibung
Euro
Abgang
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 869.463,60 6.686,38 0,00 57.530,85 818.619,13
869.463,60 6.686,38 0,00 57.530,85 818.619,13
II. Sachanlagen
1.) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.834.518,58 303.687,00 0,00 0,00 5.138.205,58
2.) technische Anlagen und Maschinen 147.374,82 4.087,00 0,00 0,00 151.461,82
3.) andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 3.049.634,06 236.403,35 0,00 468.613,81 2.817.423,60
8.031.527,46 544.177,35 0,00 468.613,81 8.107.091,00
III. Finanzanlagen
1.) Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.) Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. bis III. 8.900.991,06 550.863,73 0,00 526.144,66 8.925.710,13
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 01.01.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.378,00 10.162,00
7.378,00 10.162,00
II. Sachanlagen
1.) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.609.290,21 6.912.977,21
2.) technische Anlagen und Maschinen 1.536,00 5.623,00
3.) andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 855.692,00 437.234,00
7.466.518,21 7.355.834,21
III. Finanzanlagen
1.) Anteile an verbundenen Unternehmen 45.091,97 45.091,97
2.) Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 256.716,47 254.111,82
301.808,44 299.203,79
Summe I. bis III. 7.775.704,65 7.665.200,00

Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag zum 31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit
< 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
größer als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 142.290,80 142.290,80 0,00 0,00
Vorjahr 414.651,30 201,3 414.450,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 362.494,40 362.494,40 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.258.779,20 1.258.779,20 0,00 0,00
Vorjahr 1.245.746,63 1.245.746,63 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.534,21 19.534,21 0,00 0,00
Vorjahr 49.553,21 49.553,21 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 35.402,50 35.402,50 0,00 0,00
Vorjahr 17.850,00 17.850,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 383.014,29 383.014,29 0,00 0,00
Vorjahr 430.967,62 430.967,62 0,00 0,00
1.839.021,00 1.839.021,00 0,00 0,00
2.521.263,16 2.106.813,16 414.450,00 0,00

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 und § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GÖPEL electronic GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GÖPEL electronic GmbH, Jena - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GÖPEL electronic GmbH, Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, den 14.05.2024

Drescher Dersch Partnerschaft (mbB)
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Dersch, Wirtschaftsprüfer

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