Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 102547
Vorher
P. Lanz Bau Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
2.7.2015
Branche
Architekturbüros für HochbauSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Planung und Ausführung von allgemeinen Hochbauarbeiten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Matthias Lanz
Bad Soden
27.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ML-Bau GmbH (vormals: P. Lanz Bau Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

Sulzbach (Taunus)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen

Die ML-Bau GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt/Main unter HRB 102547, war zum 31.12.2022 mit einem Stammkapital von 27.000,00 EUR ausgestattet.

Alleiniger Gesellschafter ist Herr Matthias Lanz.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung und Ausführung von Hoch- und Tiefbauten für gewerbliche und private Auftraggeber tätig.

Daneben ist die ML-Bau GmbH in der Form von Arbeitsgemeinschaften an verschiedenen Bauträgerprojekten beteiligt.

Im Mai 2022 wurde über einen Asset-Deal von der P.Lanz-Bau GmbH fast das gesamte Anlagevermögen und der Name " P.Lanz-Bau GmbH " verkauft. Die P.Lanz-Bau GmbH wurde in ML-Bau GmbH umfirmiert und ab dem 01.08.2022 trägt eine neue Firma nun den Namen P.Lanz-Bau GmbH.

Gemäß den vertraglichen Regelungen in dem Kaufvertrag darf die alte ML-Bau GmbH die im Jahre 2022 begonnenen Bauvorhaben noch zu Ende führen, jedoch keine neuen Bauaufträge mehr annehmen.

Die ML-Bau GmbH, wird zukünftig als Projektentwickler verschiedene Bauträgerprojekte, an denen die ML-Bau GmbH über diverse Arbeitsgemeinschaften beteiligt ist, entwickeln und ausführen.

Der Kaufpreis wird gemäß den vertraglichen Regelungen des Asset Deals in 3 Raten in den Jahren 2022, 2023 und 2024 an die ML-Bau GmbH bezahlt.

Der komplette Geschäftsbetrieb der alten P.lanz-Bau GmbH ist zum 01.08.2022 auf die neue P.Lanz-Bau GmbH übergegangen. Sämtliche Mitarbeiter, bis auf 3 Teilzeitbeschäftigte, der alten P.Lanz-Bau GmbH sind von der neuen P.Lanz-Bau GmbH zum 01.08.2022 übernommen worden

Nach dem 01.08.2022 bestanden noch 3 Arbeitsverhältnisse mit Teilzeitkräften zur Abwicklung der Altaufträge und Aufrechterhaltung der Buchhaltung.

Das Unternehmen besteht seit 1972.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahresverlauf hat sich das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland, speziell durch die Folgen des Ukrainekrieges, wie gestiegene Energiekosten, Inflationsanstieg und Zinsanstieg verschlechtert. Für die Bauindustrie hatte dies dazu geführt, dass es Liefer- und Materialengpässe gab, vor allem der massive Preisanstieg für Baustahl hatte großen Einfluss auf die Ertragslage.

Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland hat sich nach Angaben des statischen Bundesamtes im Jahr 2022 um 1,9% erhöht im Vergleich zu 2021.

Der Umsatz in der Bauwirtschaft hat sich nach den Angaben vom Verband Bauindustrie im Jahr 2022 um 5,1 % real gegenüber 2021 verringert.

Die Aussichten, speziell für den Wohnungsbau, sind auch für 2023 und 2024 sehr negativ.

b) Geschäftsverlauf

2022 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 17.989 TEUR (i. Vj. 17.668 TEUR) erzielt. Danach ergibt sich eine Gesamtleistung des Unternehmens für 2022 in Höhe von 21.084 TEUR nach 24.446 TEUR im Vorjahr.

c) Ertragslage

Der Jahresüberschuss der ML-Bau GmbH im Jahre 2022 betrug 930 TEUR gegenüber 473 TEUR im Jahre 2021.

Die ML-Bau GmbH hat 2022 ein EBIT von 1.332 TEUR (i.Vj. 677 TEUR) erwirtschaftet.

Bezogen auf die Betriebsleitung betrug die Materialaufwandsquote 74,90 % (i.Vj. 72,47%) und die Personalaufwandsquote 8,3 % (i.Vj. 11,5%)

Bedingt durch den Verkauf (asset deal) des gesamten operativen Geschäftsbereiches der Gesellschaft, sind sämtliche Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung nicht mit dem Vorjahr vergleichbar.

d) Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital der ML-Bau GmbH wird zum 31.12.2022 in Höhe von 4.907 TEUR (i. Vj. 4.487 TEUR) ausgewiesen.

Die Eigenkapitalquote belief sich somit per 31. Dezember 2022 auf 18,56% (i.Vj. 17,19 %)

Die Bilanzsumme erhöht sich um 430 TEUR auf 26.446 TEUR (i. Vj. 26.016 TEUR).

Wesentliche Veränderungen ergaben sich durch die Ausbuchung von Anlagevermögen und Umlaufvermögen im Rahmen des Verkaufes des operativen Geschäftsbereiches der Gesellschaft (asset deal) . Gegenläufig wurde eine Kaufpreisforderung eingebucht. Bedingt durch den asset deal sind die Bilanzpositionen mit dem Vorjahr nicht vergleichbar.

e) Gesamtaussage

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Vermögens- und Ertragslage im Jahr 2022 insgesamt positiv und gemäß den Erwartungen der Geschäftsleitung entwickelt haben. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen.

III. Prognosebericht

Zur besseren Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage wird auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2023 bis 2024 eingegangen.

Der Geschäftsverlauf 2022 war hinsichtlich der Gesamtleistung des Unternehmens zufriedenstellend; die Ertragslage wurde weiterhin durch die massiven Preissteigerungen, die teilweise nicht an die Kunden weitergegebenen werden konnten, belastet.

Im Mai 2022 wurde über einen Asset-Deal von der P.Lanz-Bau GmbH das komplette Anlagevermögen und der Name " P.Lanz-Bau GmbH " verkauft. Die P.Lanz-Bau GmbH wurde in ML-Bau GmbH umfirmiert und ab dem 01.08.2022 trägt eine neue Firma nun den Namen P.Lanz-Bau GmbH.

Gemäß den vertraglichen Regelungen in dem Kaufvertrag darf die alte P.Lanz-Bau GmbH die im Jahre 2022 begonnenen Bauvorhaben noch zu Ende führen, jedoch keine neuen Bauaufträge mehr annehmen.

Der komplette Geschäftsbetrieb der alten P.Lanz-Bau GmbH ist zum 01.08.2022 auf die neue P.Lanz-Bau GmbH übergegangen. Sämtliche Mitarbeiter der alten P.Lanz-Bau GmbH sind von der neuen P.Lanz-Bau GmbH übernommen worden.

Die alte P.Lanz-Bau GmbH, seit dem 01.08.2022 nun ML-Bau GmbH, hat im Jahre 2022 noch einen Umsatz in Höhe von 17.989 TEUR erzielt und hat einen Jahresüberschuß in Höhe 930 TEUR erwirtschaftet.

In den Jahren 2023 und 2024 wurden im wesentlichen Altbaustellen abgewickelt und abgerechnet. Wir rechnen für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 mit deutlich abnehmenden Umsatzerlösen und EBIT im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022.

Entgegengesetzt zu den vertraglichen Regelungen des Asset Deals, haben sich die Gesellschafter der neuen P.Lanz-Bau GmbH im November 2024 in einem Aufhebungsvertrag darauf geeignet, dass die ML-Bau GmbH ab November 2024 wieder in eigener Regie neue Rohbauaufträge ausführen darf.

Für das Geschäftsjahr 2025 liegen zurzeit bereits unterschriebene Rohbauaufträge in Höhe von über 8.000 TEUR vor, des Weiteren entwickelt sich die Ertragslage der ARGE Dachbergstraße 30-36 und ARGE Dachbergstraße 60-64 - an diesen beiden ARGE ist die ML-Bau GmbH mit 50% beteiligt - durch im Jahre 2024 getätigte Verkäufe von Wohnungen, sehr positiv.

Insgesamt erwarten wir für das Kalenderjahr 2025 solide wachsende Umsätze und ein solide wachsendes EBIT.

 

ML- Bau GmbH

gez. Matthias Lanz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 13.597,00 634.659,00
I. Sachanlagen 13.547,00 634.609,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 492,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 143.910,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.547,00 490.207,00
II. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 26.411.684,79 25.352.232,70
I. Vorräte 16.214.612,09 18.042.497,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.176.611,52 6.799.939,44
1. Forderungen gegen Gesellschafter 292.621,84 50.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 292.621,84 50.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 9.883.989,68 6.749.939,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.324.651,86 25.092,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.461,18 509.796,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.887,98 29.683,89
Summe Aktiva 26.446.169,77 26.016.575,59

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.907.511,80 4.486.910,12
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Gewinnvortrag 3.949.667,30 3.986.263,91
III. Jahresüberschuss 930.844,50 473.646,21
B. Rückstellungen 1.736.021,47 1.310.110,79
C. Verbindlichkeiten 19.802.636,50 20.219.554,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.367.309,14 317.314,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.067.309,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 300.000,00 317.314,69
2. sonstige Verbindlichkeiten 18.435.327,36 19.902.239,99
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18.282.502,15 18.946.114,99
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 152.825,21 956.125,00
Summe Passiva 26.446.169,77 26.016.575,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.159.247,16 6.881.248,20
2. Personalaufwand 1.691.106,66 2.807.641,02
a) Löhne und Gehälter 1.238.767,80 2.084.695,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 452.338,86 722.945,28
davon für Altersversorgung 1.313,52 10.978,32
3. Abschreibungen 132.971,64 224.632,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 132.971,64 224.632,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.949.439,08 3.251.756,87
5. Erträge aus Beteiligungen 2.481,28 23.987,75
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,80
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.670,83 170.626,73
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 55.848,89 5.684,21
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.445,11 46.719,91
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 387.317,15 157.108,15
11. Ergebnis nach Steuern 943.274,54 582.319,55
12. sonstige Steuern 12.430,04 108.673,34
13. Jahresüberschuss 930.844,50 473.646,21

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ML-Bau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Sulzbach am Taunus
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt/M.
Register-Nr.: HRB 102547

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Mit Kaufvertrag über Wirtschaftsgüter vom 19.07.2022 hat die P. Lanz-Bau GmbH nahezu Ihren gesamten Geschäftsbetrieb im Wege eines Asset Deals an die Lanz NewCo Bau GmbH verkauft. Im Anschluss wurde die Lanz NewCo Bau GmbH in P. Lanz Bau GmbH umfirmiert. Die vormalige P. Lanz-Bau GmbH wurde in ML-Bau GmbH umfirmiert.

Der Abschluss enthält den Verkauf des gesamten Geschäftsbereiches der Gesellschaft. Verkauft wurde größtenteils das Anlagevermögen, Teile des Umlaufvermögen und zukünftige Geschäftschancen inklusive der Übergang sämtlicher Arbeitsverhältnisse. Damit sind sämtliche Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung nicht vergleichbar.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die angefangenen Arbeiten sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen für Gewährleistungen betreffen drei Bauvorhaben, die bis zum Bilanzstichtag erbracht wurden und die bis zur Bilanzerstellung gerichtlich anhängig wurden.

Die erheblichen Preissteigerungen für Materialien im Zeitpunkt der Bilanzerstellung machen voraussichtlich keine Drohverlustrückstellung notwendig, wesentliche Baustoffe sind durch Lieferkontingente gesichert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.617. 273,70 EUR (Vorjahr: 75.092,95 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 3.236.396,81 EUR (Vorjahr: 2.743.493,23 EUR).

Angaben zum Eigenkapital

Der Gewinnvortrag wurde um den Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 473.646,21 erhöht und aufgrund von Anpassungen aus einer steuerlichen Außenprüfung um EUR 510.242,72 vermindert.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Garantierückstellung, Urlaubs- , Aufbewahrung- und Abschlusskosten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Gesamtbetrag zum davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit 31.12.2022
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.367,3 1.067,3 300,0
(Vj) (317,3) (0,00) (317,3)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.761,8 15.761,8 0,00
(Vj) (15.478,9) (15.478,9) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 905,9 905,9 0,00
(Vj) (1.083,9) (1.083,9) (0,00)
Sonstige 1.767,5 1.614,7 152,8
(Vj) (3.429,8) (2.473,7) (956,1)
davon aus Steuern 1.111.9 1.111,9 0,00
(Vj) (1.384,0) (1.348,0) (0,00)
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 0,0 0,0 0,00
(Vj) (0,0) (0,0) (0,00)
Summe 19.802,6 19.349,8 452,8
(Vj) (20.309,9) (19.036,5) (1.273,4)

Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.367,3 (Vorjahr: TEUR 300,0) durch Grundpfandrechte gesichert. In Höhe von TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 17,3) bestehen Sicherungsübereignungen an finanzierten Vermögensgegenständen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von EUR 4.570.000,00 enthalten. Sie betreffen den Kaufpreis aus dem mit Kaufvertrag über Wirtschaftsgüter vom 19.07.2022 von der P. Lanz-Bau GmbH im Wege eines Asset Deals an die Lanz NewCo Bau GmbH verkauften Vermögensgegenstände.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 910.167,09 enthalten. Sie betreffen den Abgang der Restbuchwerte der im Wege des Asset Deals an die Lanz NewCo Bau GmbH verkauften Vermögensgegenstände.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag als unbeschränkt haftende Gesellschafterin an 7 Arbeitsgemeinschaften beteiligt.

Daneben bestehen Verpflichtungen in Höhe von jährlich netto 91.258 EUR aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 27.

Folgende Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 16,25
Angestellte 10,75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Kaufmann Matthias Lanz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Die Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB zu Anteilen an Arbeitsgemeinschaften unterbleiben in Anwendung von § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 930.844,50 EUR und wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Sulzbach, 27. Januar 2025

gez. Matthias Lanz, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.01.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ML-Bau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ML-Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ML-Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Würzburg, 29.01.2025

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