ZETT LITE LIGHTING GmbHLiquidiert

33442 Herzebrock-Clarholz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 8956
Vorher
DOMOLDAU GmbH
Eingetragen
8.4.2011
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Beleuchtungslösungen und allgemeinen optischen oder elektrotechnischen Erzeugnissen aller Art

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ventizz IV SPV A LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZETT LITE LIGHTING GmbH

Herzebrock-Clarholz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.611,44   30.634,19  
2. Geleistete Anzahlungen 23.000,00 61.611,44 0,00 30.634,19
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.738,66   7.675,66  
2. Technische Anlagen und Maschinen 217.850,87   210.734,63  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 452.055,93 678.645,46 167.989,94 386.400,23
  740.256,90   417.034,42
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.869.345,48   1.704.186,16  
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 512.380,86   448.639,82  
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.099.759,01   2.361.540,75  
4. Geleistete Anzahlungen 535.948,06 6.017.433,41 908.977,00 5Â23.343,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 314.387,37   314.943,82  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 52.048,65   195.921,79  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 154.277,25 520.713,27 213.262,35 724.127,96
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   986.158,61   1.100.363,69
  7.524.305,29   7.247.835,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten   112.320,35   85.119,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   0,00   555.135,44
  8.376.882,54   8.305.124,24

PASSIVA

       
  31.12.2012   31.12.2011
  EUR   EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00   25.000,00
II. Kapitalrücklage   4.600.000,00   2.100.000,00
III. Verlustvortrag   -2.680.135,44   0,00
IV. Jahresfehlbetrag (i.Vj. soweit durch Eigenkapital gedeckt; vgl. im Übrigen Posten D. der Aktivseite)   -995.891,42   -2.125.000,00
  948.973,14   0,00
B. Rückstellungen        
Sonstige Rückstellungen   1.401.687,22   1.482.753,43
C. Verbindlichkeiten        
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   22.526,97   25.910,80
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   2.672.606,54   1.637.479,47
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   2.842.606,70   4.248.678,38
-davon gegenüber Gesellschaftern EUR 2.628.771,91 (i.Vj. EUR 4.204.546,87 )-        
4. Sonstige Verbindlichkeiten   488.481,97   910.302,16
-davon aus Steuern EUR 55.706,14 (i. Vj. EUR 50.208,80)-        
  6.026.222,18   6.822.370,81
  8.376.882,54   8.305.124,24

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

2012 8.4. - 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   10.333.203,15   3.604.628,60
2. Personalaufwand        
a)Löhne und Gehälter 4.587.482,52   2.515.117,62  
b)Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 868.403,21 5.455.885,73 478.139,98 2.993.257,60
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   173.276,66   64.718,33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   5.320.760,34   3.073.823,58
-- davon aus Währungsumrechnung EUR 53.805,77 (i. Vj. EUR 31.550,86)--        
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   373.147,84   147.912,73
--davon an verbundene Unternehmen EUR 201.916,66 (i. Vj. EUR 147.912,73)--        
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -989.867,42   -2.675.083,64
7. Sonstige Steuern   6.024,00   5.051,80
8. Jahresfehlbetrag   -995.891,42   -2.680.135,44

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Anschaffungs-/ Herstellungskosten Zugänge des Geschäftsjahres Abgänge des Geschäftsjahres Endbestand Anschaffungs-/ Herstellungskos ten
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.678,16 13.561,80 0,00 45.239,96
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 23.000,00 0,00 23.000,00
  31.678,16 36.561,80 0,00 68.239,96
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.206,79 2.350,00 0,00 10.556,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 238.567,25 57.699,23 0,00 296.266,48
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 203.172,75 401.194,22 1.478,61 602.888,36
  449.946,79 461.243,45 1.478,61 909.711,63
  481.624,95 497.805,25 1.478,61 977.951,59
Abschreibungen
Abschreibungen Anfangsbestand Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge des Geschäftsjahres kumulierte Abschreibungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.043,97 5.584,55 0,00 6.628,52
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.043,97 5.584,55 0,00 6.628,52
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 531,13 1.287,00 0,00 1.818,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.832,62 50.582,99 0,00 78.415,61
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 35.182,81 115.822,12 172,50 150.832,43
  63.546,56 167.692,11 172,50 231.066,17
  64.590,53 173.276,66 172,50 237.694,69
Buchwert zum 31.12.2012 Buchwert zum 31.12.2011
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.611,44 30.634,19
2. Geleistete Anzahlungen 23.000,00 0,00
  61.611,44 30.634,19
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.738,66 7.675,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 217.850,87 210.734,63
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 452.044,93 167.989,94
  678.645,46 386.400,23
  740.256,90 417.034,42

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

Unternehmensüberblick

Die ZLL ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: auf der einen Seite werden vom Bereich Professional Lighting unter der Marke "LITELICHT" professionelle Key-Account Kunden wie Einzelhandelsketten, Elektriker, Bauträger etc. beliefert; der Bereich Consumer Lighting unter der Marke StarLicht wendet sich mit seinen Produkten vor allem an Privatkunden und setzt seine Produkte größtenteils über Baumärkte und ähnliche Verkaufsstellen ab.

Das Geschäftsjahr 2012 war weiterhin stark davon geprägt, nach der Neugründung im Jahr 2011 das Vertrauen der bisherigen Kunden/Lieferanten zu erhalten, die Geschäftsbeziehungen weiter zu festigen und schnellstmöglich zusätzliche Kunden aufzubauen. In einem insgesamt stabil-freundlichen gesamtwirtschaftlichen Umfeld war es der Gesellschaft möglich, diese Ziele in einem recht guten Umfang zu erreichen. So war es uns gelungen, im Jahr 2012 einen Großauftrag einer großen und bedeutenden Einzelhandelskette zu gewinnen. Die wesentlichen Schritte für die Erfolge 2012 waren:

Sicherstellung einer kontinuierlichen Belieferung der Kunden im Bereich StarLicht (Kunden der Baumarktbranche (DIY) und andere Großkunden), Aufbau neuer Lieferanten und Einführung neuer Produkte, vor allem mit LED Technik.

Aus- und Aufbau des Vertriebs für den Bereich LITELICHT, Halten und Zurückgewinnen von ehemaligen Kunden sowie aktive Neukunden-Akquisition.

Bereinigung des Produktprogramms und Abverkauf von Auslaufprodukten.

Weitere Optimierung der Ablaufprozesse im Unternehmen inkl. Effizienzsteigerungen im Bereich Logistik und Fertigung.

Abschluss einer Vertriebs- und Distributionsvereinbarung für die DACH-Region mit einem Anbieter von komplementären Produkten für den Geschäftsbereich StarLicht.

Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2012 insgesamt EUR 8.377 Mio.

Die Summe des Anlagevermögens beträgt TEUR 740. Die Summe des Umlaufvermögens beträgt insgesamt EUR 7.524 Mio, verteilt auf Vorräte EUR 6.017 Mio, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände inkl. Bankguthaben i. H. v. EUR 1.507 Mio.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden im Geschäftsjahr 2012 an einen Factor verkauft.

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 996 ab. Zur finanziellen Absicherung der Gesellschaft bestehen zum 31. Dezember 2012 mit einem Rangrücktritt versehene Gesellschafterdarlehen i. H. v. EUR 2,5 Mio. Die Fortführung des Unternehmens wird daher positiv beurteilt.

Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen.

Insgesamt liegt die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im für das Geschäftsjahr 2012 erwarteten Rahmen.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung liegen im Wesentlichen auf der Kundenseite. Der Aufbau von weiteren Kunden sowohl im Bereich Consumer Lighting (StarLicht) wie auch im Bereich Professional Lighting (LITELICHT) durch die Entwicklung von neuen LED-Produkten gemeinsam mit der Alleingesellschafterin Zett Optics GmbH ist die große Kernaufgabe der kommenden Jahre, um den Umsatz und die Profitabilität des Unternehmens nachhaltig zu steigern. Potentielle Risiken liegen ebenfalls in erster Linie auf der Kundenseite durch mögliche Veränderungen in der Kundenstruktur, in deren Folge Projektaufträge ausbleiben.

Weitere operative Risiken sind:

 

Anhaltende Engpässe bei der Fachkräftesuche insbesondere in konstruktiven Bereichen;

 

Wechselkursrisiken beim US Dollar;

 

Kostensteigerungen bei Material und Personal sowie ein Inflationsrisiko insbesondere in wichtigen asiatischen Lieferländern wie China;

 

Steigende Lieferzeiten bei fernöstlichen Lieferanten;

 

Pönalerisiken bei Lieferengpässen vor allem bei ZLL im Geschäftsbereich StarLicht;

 

Finanzierungsrisiko bei weiterem Wachstum aufgrund der sehr zurückhaltenden Darlehensvergabe bzw. noch fehlenden Linieneinräumung für ZLL durch Banken;

 

Zurückhaltung bei Limitzusagen von Kreditversicherern; Bonitätsbewertung durch Auskunfteien.

Die identifizierten Risiken werden ständig überwacht. Unsere Prognosen lassen aber nicht erwarten, dass die o. g. Risiken so gravierend sind, als dass der Bestand des Unternehmens gefährdet sein könnte.

Ausblick

Das Jahr 2013 steht unter den Vorzeichen einer Konsolidierung. Der Bereich StarLicht wurde von der Praktiker-Insolvenz Anfang Juli getroffen und wird in diesem Jahr deswegen seine Ziele nicht erreichen können. Allerdings wird es möglich sein, durch die Nutzung von Zusatzchancen einen zumindest teilweisen Ausgleich der zu erwartenden Minderumsätze zu erreichen. Darüber hinaus zeigt sich im Bereich Starlicht eine deutliche Verbesserung der Rohertragsmarge, die wir auch in Zukunft stärken werden. Dies wird uns helfen, die Ergebniswirksamkeit der aktuellen Entwicklung am DIY-Markt zumindest teilweise zu kompensieren. Im Bereich LITELICHT zeigt sich nach einem sehr verhaltenen Start in das neue Jahr nun endlich eine deutliche Verbesserung der Auftragslage. Projekte werden zu Aufträgen und Bestellungen werden platziert.

Wir gehen insgesamt von einem Ergebnis auf EBIT Ebene zwischen EUR -1,5 und -2,0 Mio. aus.

Die Gesellschaft plant, nach der angesprochenen Konsolidierung im Jahr 2013, in den Jahren 2014 und 2015 mit neuen Produkten, die zurzeit in der Entwicklung sind, am Wachstum des LED-Marktes in besonderem Maße teil zu haben. Die Umsatzzuwächse werden im deutlich 2-stelligen Bereich liegen. Für 2014 plant die Gesellschaft trotz des Rückschlags durch die Praktiker-Insolvenz einen Umsatz leicht über dem Niveau von 2012 bei einer Umsatzrendite im einstelligen Prozentbereich auf EBIT Grundlage.

Wir weisen darauf hin, dass zur Fortführung der Gesellschaft die Bereitstellung von ausreichend finanziellen Mitteln durch die Gesellschafterin notwendig ist.

Die Gesellschafterin hat beschlossen, aus den in 2012 gewährten Gesellschafterdarlehen einen Betrag von TEUR 200 mit Wirkung zum 31. März 2013 in eine Einzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft zu wandeln. Darüber hinaus wurden bisher weitere EUR 2,6 Mio. in 2013 in die Kapitalrücklage eingezahlt. Ferner hat die Gesellschafterin am 8. Februar 2013 ein weiteres Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 1,1 Mio. gewährt. Dieses Gesellschafterdarlehen wurde zum 28. Juni 2013 um weitere EUR 0,5 Mio. aufgestockt.

Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis hat bzw. wird die Gesellschafterin der Gesellschaft im Jahr 2013 insgesamt einen Betrag von EUR 4,7 Mio. zuführen.

Weitere Ereignisse nach Geschäftsjahresende, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind uns nicht bekannt.

 

Herzebrock-Clarholz, am 17. Juli 2013

ZETT LITE LIGHTING GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas Willing

Dr. Marcus Liehr

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Das Gliederungsschema von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften für "mittelgroße" Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend dem § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamt-kostenverfahren aufgestellt worden.

Das Jahr 2012 umfasst ein volles Wirtschaftsjahr, 2011 hingegen ein Rumpfgeschäftsjahr vom 8. April bis 31. Dezember 2011.

Vergleiche zwischen diesen beiden Abschlüssen sind daher nur bedingt möglich.

Größenabhängige Erleichterungen gemäß §§ 276, 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagegüter sind zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten aktiviert und werden linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagevermögen

Das in 2012 erworbene Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten aktiviert und wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den gleitenden Durchschnitten der Einstandspreise bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet worden.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die ermittelten Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Zur Berücksichtigung von Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden angemessene Abwertungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ebenso wie die flüssigen Mittel mit ihrem Nominalwert angesetzt. Zur Berücksichtigung eines Forderungsausfalles wurden Einzelwertberichtigungen i. H .v. TEUR 205 gebildet. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wurden pauschale Wertberichtigungen i. H. v, TEUR 5 vorgenommen.

Im Rahmen eines Factoringvertrages verkauft die ZLL Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte an eine Bank. Zweck des Factorings ist die Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft. Das Delcredererisiko wurde an den Factor abgegeben.

Am Bilanzstichtag waren Forderungen i. H. v. TEUR 2.444 veräußert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt grundsätzlich Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, sofern diese Aufwendungen eine bestimmte Zeit des Folgejahres betreffen und enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für Versicherungen und Gebühren.

Jahresfehlbetrag

Die ZLL schließt das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 996 ab.

Dennoch verbleibt ein positives Eigenkapital i. H. v. TEUR 949. In 2012 wurde des Eigenkapital noch einmal um 2,5 Mio. € durch Zuführung in die Kapitalrücklage erhöht. Dieses geschah durch Umwandlung eines Gesellschafterdarlehens.

Es bestehen Gesellschafterdarlehen i. H. v. EUR 2,5 Mio. (im Vorjahr EUR 4,1 Mio.), die mit einem Rangrücktritt versehen sind.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Ihre Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert worden.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr.

Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 301) wie Resturlaubsansprüche, Überstunden, Prämien und Abfindungen sowie vertriebsbedingte Verpflichtungen (TEUR 667) wie Boni und Gewährleistungen, Provisionen und sonstige Belastungen als auch sonstige Verpflichtungen (TEUR 434) wie ausstehende Rechnungen und Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

31.12.2012 1 Jahr 1 bis 5 Jahre
EUR EUR EUR
Erhaltene Anzahlungen 22.526,97 22.526,97 0,00
(i. Vj.) (25.910,80) (25.910,80) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.672.606,54 2.672.606,54 0,00
(i. Vj.) (1.637.479,47) (1.637.479,47) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.842.606,70 342.606,70 2.500.000,00
(i. Vj.) (4.248.678,38) (1.748.678,38) (2.500.000,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 488.481,97 488.481,97 0,00
(i. Vj.) (910.302,16) (910.302,16) (0,00)
  6.026.222,18 3.526.222,18 2.500.000,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In 2012 fielen Aufwendungen für Mieten, Pachten und Leasingraten in Höhe von TEUR 686 an. Zukünftig werden jährliche Aufwendungen in dieser Größenordnung erwartet.

Weitere Sonstige finanzielle Verpflichtungen, über die zu berichten wäre, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Auf Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzposten und auf steuerliche Verlustvorträge entfallen die folgenden aktiven latenten Steuern:

TEUR
Jubiläumsrückstellungen 3,7
Steuerlich nutzbare Verlustvorträge 1.003,8
  1.007,5

Entsprechend dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden die aktiven latenten Steuern nicht aktiviert.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Zahl der im Geschäftsjahr 2012 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer --ohne Geschäftsführer-- betrug:

Angestellte (technisch und kaufmännisch) 60
Gewerbliche Arbeitnehmer 85
Leitende Angestellte 4
  149
Auszubildende 6

Gesellschafter

Alleinige Gesellschafterin ist die Zett Optics GmbH, Braunschweig.

Geschäftsführung

 

Herr Thomas Willing, Dipl.-Kaufmann, Borken (seit 1. Juli 2011), gemeinsame Vertretung,

 

Dr. Marcus Liehr, Dipl.-Kaufmann, Gütersloh (seit 1. Juli 2011), gemeinsame Vertretung,

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Herzebrock-Clarholz, den 17. Juli 2013

ZETT LITE LIGHTING GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas Willing

Dr. Marcus Liehr

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ZETT LITE LIGHTING GmbH, Herzebrock-Clarholz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ZETT LITE LIGHTING GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, wie im Lagebericht in Abschnitt "Ausblick" dargestellt, dass zur Fortführung der Gesellschaft die Bereitstellung von ausreichend finanziellen Mitteln durch die Gesellschafterin notwendig ist.

 

Hannover, den 22. Juli 2013

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thiele

Wirtschaftsprüfer

Schulz-Roos

Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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