ZETT LITE LIGHTING GmbHLiquidiert
33442 Herzebrock-Clarholz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Werner Manfred Julius Schmidt seit 16.1.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ventizz IV SPV A Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZETT LITE LIGHTING GmbHHerzebrock-ClarholzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012Unternehmensüberblick Die ZLL ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: auf der einen Seite werden vom Bereich Professional Lighting unter der Marke "LITELICHT" professionelle Key-Account Kunden wie Einzelhandelsketten, Elektriker, Bauträger etc. beliefert; der Bereich Consumer Lighting unter der Marke StarLicht wendet sich mit seinen Produkten vor allem an Privatkunden und setzt seine Produkte größtenteils über Baumärkte und ähnliche Verkaufsstellen ab. Das Geschäftsjahr 2012 war weiterhin stark davon geprägt, nach der Neugründung im Jahr 2011 das Vertrauen der bisherigen Kunden/Lieferanten zu erhalten, die Geschäftsbeziehungen weiter zu festigen und schnellstmöglich zusätzliche Kunden aufzubauen. In einem insgesamt stabil-freundlichen gesamtwirtschaftlichen Umfeld war es der Gesellschaft möglich, diese Ziele in einem recht guten Umfang zu erreichen. So war es uns gelungen, im Jahr 2012 einen Großauftrag einer großen und bedeutenden Einzelhandelskette zu gewinnen. Die wesentlichen Schritte für die Erfolge 2012 waren:
Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2012 insgesamt EUR 8.377 Mio. Die Summe des Anlagevermögens beträgt TEUR 740. Die Summe des Umlaufvermögens beträgt insgesamt EUR 7.524 Mio, verteilt auf Vorräte EUR 6.017 Mio, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände inkl. Bankguthaben i. H. v. EUR 1.507 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden im Geschäftsjahr 2012 an einen Factor verkauft. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 996 ab. Zur finanziellen Absicherung der Gesellschaft bestehen zum 31. Dezember 2012 mit einem Rangrücktritt versehene Gesellschafterdarlehen i. H. v. EUR 2,5 Mio. Die Fortführung des Unternehmens wird daher positiv beurteilt. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Insgesamt liegt die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im für das Geschäftsjahr 2012 erwarteten Rahmen. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung liegen im Wesentlichen auf der Kundenseite. Der Aufbau von weiteren Kunden sowohl im Bereich Consumer Lighting (StarLicht) wie auch im Bereich Professional Lighting (LITELICHT) durch die Entwicklung von neuen LED-Produkten gemeinsam mit der Alleingesellschafterin Zett Optics GmbH ist die große Kernaufgabe der kommenden Jahre, um den Umsatz und die Profitabilität des Unternehmens nachhaltig zu steigern. Potentielle Risiken liegen ebenfalls in erster Linie auf der Kundenseite durch mögliche Veränderungen in der Kundenstruktur, in deren Folge Projektaufträge ausbleiben. Weitere operative Risiken sind:
Die identifizierten Risiken werden ständig überwacht. Unsere Prognosen lassen aber nicht erwarten, dass die o. g. Risiken so gravierend sind, als dass der Bestand des Unternehmens gefährdet sein könnte. Ausblick Das Jahr 2013 steht unter den Vorzeichen einer Konsolidierung. Der Bereich StarLicht wurde von der Praktiker-Insolvenz Anfang Juli getroffen und wird in diesem Jahr deswegen seine Ziele nicht erreichen können. Allerdings wird es möglich sein, durch die Nutzung von Zusatzchancen einen zumindest teilweisen Ausgleich der zu erwartenden Minderumsätze zu erreichen. Darüber hinaus zeigt sich im Bereich Starlicht eine deutliche Verbesserung der Rohertragsmarge, die wir auch in Zukunft stärken werden. Dies wird uns helfen, die Ergebniswirksamkeit der aktuellen Entwicklung am DIY-Markt zumindest teilweise zu kompensieren. Im Bereich LITELICHT zeigt sich nach einem sehr verhaltenen Start in das neue Jahr nun endlich eine deutliche Verbesserung der Auftragslage. Projekte werden zu Aufträgen und Bestellungen werden platziert. Wir gehen insgesamt von einem Ergebnis auf EBIT Ebene zwischen EUR -1,5 und -2,0 Mio. aus. Die Gesellschaft plant, nach der angesprochenen Konsolidierung im Jahr 2013, in den Jahren 2014 und 2015 mit neuen Produkten, die zurzeit in der Entwicklung sind, am Wachstum des LED-Marktes in besonderem Maße teil zu haben. Die Umsatzzuwächse werden im deutlich 2-stelligen Bereich liegen. Für 2014 plant die Gesellschaft trotz des Rückschlags durch die Praktiker-Insolvenz einen Umsatz leicht über dem Niveau von 2012 bei einer Umsatzrendite im einstelligen Prozentbereich auf EBIT Grundlage. Wir weisen darauf hin, dass zur Fortführung der Gesellschaft die Bereitstellung von ausreichend finanziellen Mitteln durch die Gesellschafterin notwendig ist. Die Gesellschafterin hat beschlossen, aus den in 2012 gewährten Gesellschafterdarlehen einen Betrag von TEUR 200 mit Wirkung zum 31. März 2013 in eine Einzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft zu wandeln. Darüber hinaus wurden bisher weitere EUR 2,6 Mio. in 2013 in die Kapitalrücklage eingezahlt. Ferner hat die Gesellschafterin am 8. Februar 2013 ein weiteres Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 1,1 Mio. gewährt. Dieses Gesellschafterdarlehen wurde zum 28. Juni 2013 um weitere EUR 0,5 Mio. aufgestockt. Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis hat bzw. wird die Gesellschafterin der Gesellschaft im Jahr 2013 insgesamt einen Betrag von EUR 4,7 Mio. zuführen. Weitere Ereignisse nach Geschäftsjahresende, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind uns nicht bekannt.
Herzebrock-Clarholz, am 17. Juli 2013 ZETT LITE LIGHTING GmbH Die Geschäftsführung Thomas Willing Dr. Marcus Liehr Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Das Gliederungsschema von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften für "mittelgroße" Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend dem § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamt-kostenverfahren aufgestellt worden. Das Jahr 2012 umfasst ein volles Wirtschaftsjahr, 2011 hingegen ein Rumpfgeschäftsjahr vom 8. April bis 31. Dezember 2011. Vergleiche zwischen diesen beiden Abschlüssen sind daher nur bedingt möglich. Größenabhängige Erleichterungen gemäß §§ 276, 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagegüter sind zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten aktiviert und werden linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagevermögen Das in 2012 erworbene Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten aktiviert und wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Umlaufvermögen Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den gleitenden Durchschnitten der Einstandspreise bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet worden. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die ermittelten Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Zur Berücksichtigung von Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden angemessene Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ebenso wie die flüssigen Mittel mit ihrem Nominalwert angesetzt. Zur Berücksichtigung eines Forderungsausfalles wurden Einzelwertberichtigungen i. H .v. TEUR 205 gebildet. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wurden pauschale Wertberichtigungen i. H. v, TEUR 5 vorgenommen. Im Rahmen eines Factoringvertrages verkauft die ZLL Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte an eine Bank. Zweck des Factorings ist die Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft. Das Delcredererisiko wurde an den Factor abgegeben. Am Bilanzstichtag waren Forderungen i. H. v. TEUR 2.444 veräußert. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt grundsätzlich Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, sofern diese Aufwendungen eine bestimmte Zeit des Folgejahres betreffen und enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für Versicherungen und Gebühren. Jahresfehlbetrag Die ZLL schließt das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR 996 ab. Dennoch verbleibt ein positives Eigenkapital i. H. v. TEUR 949. In 2012 wurde des Eigenkapital noch einmal um 2,5 Mio. € durch Zuführung in die Kapitalrücklage erhöht. Dieses geschah durch Umwandlung eines Gesellschafterdarlehens. Es bestehen Gesellschafterdarlehen i. H. v. EUR 2,5 Mio. (im Vorjahr EUR 4,1 Mio.), die mit einem Rangrücktritt versehen sind. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Ihre Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert worden. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 301) wie Resturlaubsansprüche, Überstunden, Prämien und Abfindungen sowie vertriebsbedingte Verpflichtungen (TEUR 667) wie Boni und Gewährleistungen, Provisionen und sonstige Belastungen als auch sonstige Verpflichtungen (TEUR 434) wie ausstehende Rechnungen und Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen In 2012 fielen Aufwendungen für Mieten, Pachten und Leasingraten in Höhe von TEUR 686 an. Zukünftig werden jährliche Aufwendungen in dieser Größenordnung erwartet. Weitere Sonstige finanzielle Verpflichtungen, über die zu berichten wäre, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Auf Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzposten und auf steuerliche Verlustvorträge entfallen die folgenden aktiven latenten Steuern:
Entsprechend dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden die aktiven latenten Steuern nicht aktiviert. Sonstige AngabenMitarbeiter Die Zahl der im Geschäftsjahr 2012 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer --ohne Geschäftsführer-- betrug:
Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin ist die Zett Optics GmbH, Braunschweig. Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Herzebrock-Clarholz, den 17. Juli 2013 ZETT LITE LIGHTING GmbH Die Geschäftsführung Thomas Willing Dr. Marcus Liehr Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ZETT LITE LIGHTING GmbH, Herzebrock-Clarholz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ZETT LITE LIGHTING GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, wie im Lagebericht in Abschnitt "Ausblick" dargestellt, dass zur Fortführung der Gesellschaft die Bereitstellung von ausreichend finanziellen Mitteln durch die Gesellschafterin notwendig ist.
Hannover, den 22. Juli 2013 KPMG
AG
Thiele Wirtschaftsprüfer Schulz-Roos Wirtschaftsprüfer |
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