Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
W-P Management Consult GmbH
Brunnenbergstraße 5, 86420 Diedorf Markt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lukas Vincent Kühl seit 16.12.2024 | Prokura |
Thomas Markus Alexander Lottner seit 8.11.2023 | Prokura |
Matthias Gutheil seit 29.3.2021 | Geschäftsführer |
Michael Dr. rer. oec. Kühl seit 1.8.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KGDiedorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021Grundlagen des Konzerns Unser Konzern mit Hauptsitz in Diedorf und Betriebsstandorten in Augsburg, Karlsruhe, Nürnberg, Heidenau, Berlin, Lauda-Königshofen, Efringen-Kirchen, Waldshut-Tiengen, Kerpen und Wiesa befasst sich fraktionsspezifisch mit der Sammlung, Sortierung, Lagerung, Verwertung und dem Handel von kommunalen, privaten und gewerblichen Abfällen. Der Konzern dient der Kreislaufwirtschaft zum Erhalt und Schutz einer gesunden Umwelt. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Kalenderjahr 2021 ist das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) um 2,7, % (Vj. - 5,0 %) gestiegen (Entwicklung lt. BWE). Dies reicht jedoch nicht, um den starken Rückgang im ersten Corona-Jahr aufzuholen. Dabei fielen die privaten Konsumausgaben im Kalenderjahr 2021 um weiter -0,2 % (Vj -6,0 %) und die staatlichen Konsumausgaben stiegen um 3,4 % (Vj. 3,4 %). Die Erwerbslosenquote lag im Jahr 2021 wie im Vorjahr bei 3,3 % (Vj. 3,7 %). Das Corona-Virus hatte die Industrie, Gewerbefirmen und Direkthaushalte auch im zweiten Jahr vor große Herausforderungen gestellt. Daher musste sich auch unsere Branche dem aktuellen Markt laufend anpassen und weiterhin sehr flexibel auf Kundenwünsche reagieren. Der Markt für Sekundärrohstoffe war volatil. Gerade in den ersten Monaten waren die Preise niedriger, jedoch auf einem deutlich höheren Niveau als im Vorjahr, und stiegen aber anschließend im Laufe des Jahres kontinuierlich an. b) Geschäftsverlauf Der Wettbewerb in der Kreislaufwirtschaft hat sich enorm im öffentlich-rechtlichen und gewerblichen Bereich erhöht. Jedoch konnten wir mit einer guten Auftragslage unser Ergebnis auch in dieser Situation verbessern. Trotz dieses angespannten wirtschaftlichen Umfelds haben sich die Umsatzerlöse unserer Unternehmensgruppe im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Dieses resultiert vor allem aus der stark gestiegenen Nachfrage nach Sekundärrohstoffen sowie deren Preisentwicklung. Der Rohertrag konnte auch in diesem Geschäftsjahr weiter gesteigert werden. Die Beteiligung bzw. der Geschäfts- oder Firmenwert der im Vorjahr zu 100 % übernommene Kühn Entsorgung GmbH wurde im aktuellen Geschäftsjahr komplett abgeschrieben. Grund hierfür war die anhaltende nicht positive Geschäftsentwicklung sowie der weiterhin deutlich negative Geschäftsbeitrag von TEUR - 866 (Vj. TEUR -1.020). Die weiteren wesentlichen Kostenpositionen, u. a. Personalaufwand, Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sind moderat gestiegen bzw. sogar gesunken, was sich positiv im Ergebnis ausgewirkt hat. In den Abschreibungen ist die außerplanmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes der Kühn Entsorgung GmbH mit TEUR 426. Insgesamt liegt unser Konzernergebnis 2021, trotz des Sondereffektes aufgrund der Abschreibung der Beteiligung mit TEUR 9.626 (Vj. TEUR 4.300) deutlich über Plan. c) Ertragslage Die Ertragslage wird durch nachfolgende Gewinn- und Verlustrechnung beschrieben. Konzern 2021 Ertragslage
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rohertragsquote hat sich aufgrund der überproportionalen Erhöhung des Materialaufwands, aufgrund der stark gestiegen Sekundärrohstoffpreise gegenüber den Umsatzerlösen verschlechtert. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden u.a. die Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, Auflösungen von Rückstellungen und Anpassungen von Wertberichtigungen auf Forderungen ausgewiesen. Bei den Personalaufwendungen wirkten sich Gehaltssteigerungen und ein Anstieg der Mitarbeiterzahl kostenbelastend aus. Die EBIT und EBITDA Werte haben sich wie folgt entwickelt:
d) Finanzlage Die Mittelzuflüsse aus betrieblicher Tätigkeit i.H.v. TEUR 15.909 bilden die wichtigste Finanzierungsquelle. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 6.548 betreffen im Wesentlichen die Anschaffung eines neuen Grundstücks bei der Kühl Entsorgung & Recycling Südwest GmbH und die Erweiterung des Fuhrparkes und der technischen Anlagen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich, aufgrund des Auslaufens von Mietkaufverträgen und Tilgung von Darlehen. Grundsätzlich steuert die Holding die Bestände an Zahlungsmitteln und ist verantwortlich für die Fremdmittelbeschaffung. Das Kernziel des Finanzmanagements ist die Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs. Der Gesellschaft stehen ausreichend freie Kreditlinien zur Verfügung. Unsere Unternehmensgruppe war jederzeit in der Lage, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Zahlungen erfolgten grundsätzlich unter Abzug von Skonto. e) Vermögenslage Zum Stichtag 31. Dezember 2021 beträgt unsere Eigenkapitalquote 4,1 % (Vorjahr 1,9 %). Unter Berücksichtigung der Finanzmittel, die uns darüber hinaus vom Gesellschafter als Gesellschafterverbindlichkeiten ausgereicht wurden, beträgt die wirtschaftliche Eigenkapitalquote 36,2 % (Vorjahr: 29,5 %). Die Bilanzsumme erhöhte sich auf TEUR 57.285 (Vorjahr TEUR 49.155), was auf eine Erhöhung der Forderung aufgrund des deutlich gestiegenen Umsatzes zurückzuführen ist. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Die Geschäftsführung der Kühl-Gruppe ist mit dem Geschäftsverlauf 2021 zufrieden. Die im Vorjahr getroffene Prognose von moderat steigenden Umsatzerlösen und einem konstanten operativen Ergebnis konnten übertroffen werden. Prognosebericht Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten im Kalenderjahr 2022 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3,0% und um 2,9% im Jahr 2023. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich gebessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 86,3 Punkte gestiegen, nach 84,5 Punkten im Oktober. Mit den laufenden Geschäften waren die Unternehmen zwar weniger zufrieden, aber der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate ließ merklich nach. Die Rezession dürfte weniger tief ausfallen als viele erwartet haben. Für das Kalenderjahr 2022 erwarten wir trotz der geo- und finanzpolitischen Unsicherheiten ein ordentliches Geschäftsjahr. Die Sekundärrohstoffpreise sind im Jahr 2022 bis Juli weiter gestiegen. Ab August, vor allem jedoch im September und Oktober, erfolgte ein Einbruch der Preise. Demensprechend rechnen wir mit moderat sinkenden Umsatzerlösen und einer gleichlautenden operativen Ergebnisentwicklung. Unser Haus wird sich mit weiteren Kostensenkungsmaßnahmen und einer zunehmenden Digitalisierung und Nachhaltigkeit darauf einstellen. Der Kreislaufwirtschaftsgedanke beim Ausbau der Wertschöpfungskette für unsere Kunden wird weiterentwickelt. Wir werden weiter unsere Geschäftsbereiche unter Ertragsgesichtspunkten analysieren und soweit erforderlich gegensteuern. Die Akquise neuer Kunden und Aufträge, strenge Kostendisziplin und eine konservativ geprägte Risikobereitschaft werden die Entwicklung unserer Gruppe im Geschäftsjahr 2022 maßgeblich beeinflussen. Risiko- und Chancenbericht Risiken werden insbesondere im hohen Wettbewerbsdruck sowie in den starken Preisschwankungen am Markt sowie der massiven Kostensteigerungen insbesondere aufgrund der Inflation bzw. den gestiegenen Energiekosten in allen Bereichen gesehen. Gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Verpackungsgesetz und die Gewerbeabfallverordnung werden den Markt in den kommenden Jahren weiterhin stark beeinflussen. Wir sind auf die neuen Gegebenheiten sehr gut vorbereitet und glauben, auch in Zukunft eine tragende Rolle in der Entsorgungswirtschaft spielen zu können. Zur Steuerung unserer Unternehmensgruppe verwenden wir ein monatliches Reporting, mit der die Einheiten ihren Geschäftsverlauf an die Muttergesellschaft melden. Mittels eines konsequenten Risikomanagements sind wir in der Lage, Fehlentwicklungen im Zahlungsverhalten unserer Kunden zu erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung von Zahlungsausfällen zu betreiben. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten durch die Corona-Krise sowie des Krieges in der Ukraine nochmals verstärken, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit mittelbar auch die wirtschaftliche Situation unserer Gesellschaft negativ beeinflussen. Aufgrund des hohen Anteils an kommunalen Kunden halten wir dieses Risiko jedoch für überschaubar. Chancen bieten sich im Gewinn zusätzlicher Sammelgebiete durch die Teilnahme an Ausschreibungen sowie Erweiterung des Angebotsportfolios. Im Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts sind uns keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt. Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht Wir gehen davon aus, dass im Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts, unsere Risiken geschäftsüblich sind. Uns liegen keine Anhaltspunkte vor, deren Eintreten den Bestand des Konzerns oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.
Diedorf, im Dezember 2022 gez. Die Geschäftsleitung KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
KonzernkapitalflussrechnungKONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2021
* Finanzmittelfonds umfasst die liquiden Mittel Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Ergänzende Angaben zum Eigenkapital, das dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist: TEUR 2.214 stehen zur Gewinnausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. TEUR 136 unterliegen der gesetzlichen Ausschüttungs- oder Abführungssperre. Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und BewertungAllgemeine Angaben Der Konzernabschluss der Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG (Sitz Diedorf, HRA 12856 Amtsgericht Augsburg) zum 31. Dezember 2021 ist nach den Konzernrechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. HGB unter grundsätzlicher Berücksichtigung der DRS aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Konzernabschlusses hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die gesetzlich geforderte Einheitlichkeit der Bilanzierung und Bewertung ist durch einheitliche Bilanzierungsvorschriften im Konsolidierungskreis und Zentralisierung des Rechnungswesens sichergestellt. Abweichungen zu den jeweiligen Jahresabschlüssen, sofern vorhanden, werden durch Überleitungsrechnungen in die sogenannte Handelsbilanz II berücksichtigt. Dabei werden einheitlich die Rechnungslegungsvorschriften für große Gesellschaften beachtet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Bandbreite der Nutzungsdauer liegt zwischen 2 - 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Für Zugänge des laufenden Geschäftsjahres werden die Abschreibungen nach der linearen oder degressiven Methode vorgenommen. Bei allen Zugängen wird die Abschreibung pro rata temporis angesetzt; geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Darüber hinaus werden bei Vermögensgegenständen, die einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung unterliegen, außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Teilwert angesetzt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes mit den Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB ist Bestandteil des Anhangs. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten, die fertigen Erzeugnisse und Waren mit den Verkaufspreisen ab Station abzüglich Handling- und Verwaltungskosten sowie einer Gewinnmarge angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Erkennbaren und latenten Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Bestehen bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüssen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so wird eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer in der Bilanz angesetzt. Eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuer in der Bilanz angesetzt werden. Wertdifferenzen können sich dabei aus abweichenden steuerlichen Bilanzierungsvorschriften oder aus Anpassungen an die konzerneinheitliche Bewertung ergeben. Steuerliche Verlustvorträge werden in die Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung nur dann berücksichtigt, wenn - vor Ansatz der Steuervorteile aus Verlustvorträgen - eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung besteht. Bei einem sich ergebenden Überhang an aktiven latenten Steuern wird vom Ansatzwahlrecht einheitlich kein Gebrauch gemacht. Auf die in DRS 18.64 geforderte Angabe, auf welchen Differenzen oder steuerlichen Verlustvorträgen aktive latente Steuern beruhen, wurde mangels gesetzlicher Vorschrift verzichtet. Ebenfalls wurde auf die in DRS 18.67 geforderte steuerliche Überleitungsrechnung verzichtet. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden gemäß § 306 HGB abgegrenzt, soweit diese dem Betrag nach wesentlich sind. In dem Sonderposten für Investitionszulagen sind abgegrenzte Investitionszulagen und Zuschüsse gemäß den Nutzungsdauern der Investitionszulage- und zuschussberechtigten Anlagegüter enthalten. Die Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Pensionsrückstellungen werden entsprechend den Vorschriften des BilMoG nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (PUCM) auf Basis eines Zinsfußes von 1,87% (Vj. 2,30 %) ermittelt. Dabei kommen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zur Anwendung. Lohn- und Gehaltstrend und Rentendynamik betragen unverändert 0%. Der Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen, der sich nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergeben würde, übersteigt den in der Bilanz angesetzte Betrag um TEUR 136 (Vj. TEUR 174). Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Grundlagen für die Währungsumrechnung Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Sofern die Restlaufzeit, gerechnet vom Bilanzstichtag, länger als ein Jahr beträgt, erfolgt die Umrechnung nur dann mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, sofern aus der Währungsposition Kursverluste drohen. Sämtliche im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 zu berücksichtigenden Jahresabschlüsse sind in der Berichtswährung Euro aufgestellt, so dass eine Währungsumrechnung nach § 308a HGB nicht vorzunehmen war. Angaben zum Konsolidierungskreis und -stichtag Bezüglich der Beteiligungsquoten an den einzelnen Tochtergesellschaften und Beteiligungen wird auf die Ausführungen zum Anteilsbesitz verwiesen. Die Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG hält im Geschäftsjahr Anteile an den folgenden unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften, die vollständig konsolidiert werden. • W-P Management Consult GmbH, Diedorf • Rolf Kühl Papierhandels-GmbH, Diedorf • KER Kühl Elektronikschrott Entsorgung & Recycling GmbH, Diedorf • Kühl Entsorgung & Recycling Verwaltungs GmbH, Heidenau • Kühl Entsorgung & Recycling GmbH & Co. KG, Heidenau • Kühl Entsorgung & Recycling Südwest GmbH, Karlsruhe • KHR Kühl human resources GmbH, Diedorf • Kühl Entsorgung und Recycling Süd GmbH, Diedorf • Kühn Entsorgung GmbH, Karlsruhe • RBD Recycling Business Development GmbH, Diedorf • Kreislaufwirtschaft Kühl GmbH & Co. KG, Thermalbad Wiesenbad / OT Wiesa • O.K. Oudegem Kühl Recycling GmbH, Diedorf • Kreislaufwirtschaft Kühl Verwaltungsgesellschaft mbH, Thermalbad Wiesenbad / OT Wiesa • Sekuridata Gesellschaft für Akten- und Datenvernichtung GmbH, Diedorf Die nachfolgenden Unternehmen werden nach der Methode der Quotenkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. • msp-logistic GmbH, Zeulenroda Der Konzernabschluss wurde entsprechend § 299 Abs. 1 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG aufgestellt. Die Aufstellung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen erfolgte ebenfalls zu diesem Zeitpunkt. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Im Rahmen der Erstkonsolidierung von Anteilen an Tochterunternehmen, die nach dem 31. Dezember 2009 erworben wurden, wird die Kapitalkonsolidierung unter Anwendung der sogenannten Neubewertungsmethode durchgeführt. Für Unternehmenserwerbe, die bis einschließlich 31. Dezember 2009 stattgefunden haben, wurde die Buchwertmethode angewandt. Der Erwerb der Minderheitenanteile bei der Kühn Entsorgung GmbH Höhe von 25 % wurde nach DRS 23 als Kapitalvorgang durch ergebnisneutrale Verrechnung des Unterschiedsbetrags mit dem Bilanzgewinn abgebildet. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb der Kühn Entsorgung GmbH sollte planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben werden. Im Geschäftsjahr erfolgte jedoch aufgrund der anhaltend negativen Geschäftsentwicklung eine außerplanmäßige Abschreibung um TEUR 449 auf TEUR 0. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Für in den Konzernabschluss zu übernehmende Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen oder Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, sind die Zwischenergebnisse gemäß § 304 Abs. 1 HGB zu eliminieren. Infolge der für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns untergeordneten Bedeutung der konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen wurde auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen verzichtet. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnliche Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. In gleicher Weise wurde mit konzerninternen Ergebnisausschüttungen und Beteiligungserträgen verfahren. B. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten des JahresabschlussesI. Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen ist im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Der Bilanzgewinn ergibt sich aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres (TEUR 2.149) zuzüglich des Jahresüberschusses und abzüglich des Anteils der in die Gesellschafterverrechnungskonten eingestellt wird. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 1.264), Rückstellungen über Wiederherstellungs-/Abbruchverpflichtungen (TEUR 601) sowie Rückstellungen über ausstehende Rechnungen (TEUR 845). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
a) Sicherheit durch Buchgrundschuld, Sicherungsübereignung der von der Bank finanzierten Fahrzeuge so wie Abtretung der Forderungen gegen eine Kommune und Abtretung der Forderungen aus einer Einzelgesellschaft II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse
Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung In der Position soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung sind TEUR 147 (Vj. TEUR 163) enthalten, die auf Aufwendungen für die Altersversorgung entfallen. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 178; Vj. TEUR 444) sowie weitere periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 16 (Vj. TEUR 138) enthalten. Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von TEUR 61 (Vj. TEUR 85) enthalten. C. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus laufenden Miet-, Leasingverträgen stellen sich wie folgt dar:
Mitglieder der Geschäftsführung / Komplementär Persönlich haftender Gesellschafter während des abgelaufenen Geschäftsjahres war die Rolf Kühl Holding Verwaltungs GmbH mit Sitz in Diedorf und mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 26. Dieser obliegt zudem die Geschäftsführung der Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG. Die Komplementärin wird vertreten durch ihren Alleingeschäftsführer • Herrn Dr. Michael Kühl Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 32. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 413 (Vj. 396) Mitarbeiter beschäftigt. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gliedert sich in folgende Gruppen:
Angaben nach § 264b HGB Folgende Gesellschaften sind von der Anwendung der Vorschriften zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts nach §§ 325ff HGB befreit: • Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG • Rolf Kühl Papierhandels-GmbH • Kühl Entsorgung & Recycling Südwest GmbH • Kühl Entsorgung & Recycling GmbH & Co. KG • Kühl Entsorgung & Recycling Verwaltungs GmbH • Kühl Entsorgung und Recycling Süd GmbH • W-P Management Consult GmbH • Kühn Entsorgung GmbH • KER Kühl Elektronikschrott Entsorgung & Recycling GmbH • Kreislaufwirtschaft Kühl GmbH & Co. KG • KHR Kühl human resources GmbH Aufstellung des Anteilsbesitzes
Die Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG ist oberstes Mutterunternehmen im Sinne von § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds beinhaltet die liquiden Mittel. Im Finanzmittelfonds sind liquide Mittel von quotal einbezogenen Unternehmen i.H.v. TEUR 160 (Vj. TEUR 122) enthalten. Die unter Anlage 3 dargestellte Konzernkapitalflussrechnung wurde in Anwendung der Vorschriften des DRS 21 aufgestellt. Nachtragsbericht Mit Kaufvertrag vom 06.12.2022 wurde im Rahmen eines Asset Deals ein Grundstück sowie weitere Vermögensgegenstände erworben. Der Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten erfolgt mit Wirkung zum 01.01.2023. Der Ukraine-Krieg wird Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft haben. Insbesondere die steigenden Rohstoff- und Energiepreise stellen eine Herausforderung für die Unternehmen dar. ErgebnisverwendungsvorschlagÜber die Verwendung des Jahresüberschusses des Mutterunternehmens gibt der Eigenkapitalspiegel Auskunft.
Diedorf, den 30. Dezember 2022 gez. Dr. Michael Kühl, Geschäftsführer KONZERNANLAGEN SPIEGEL zum 31. Dezember 2021Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 30.12.2022 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG, Diedorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG, Diedorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rolf Kühl Holding GmbH & Co. KG, Diedorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 30. Dezember 2022 SONNTAG
GmbH
gez. Mairock, Wirtschaftsprüfer gez. Kanus, Wirtschaftsprüfer |
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