Reichelt Elektronik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pia Sylvia Pakusa seit 27.1.2017 | Geschäftsführer |
Ulf Timmermann seit 27.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Reichelt Holding GmbH (vormals: Platin 2124. GmbH) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbHSandeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH, SandeKONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019DÄTWYLER TECO HOLDING (DEUTSCHLAND) GMBH, SANDEI. Grundlagen des Teilkonzerns 1. Geschäftsmodell des Teilkonzerns Die Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH, Sande, erstellt für die deutsche Sparte Technical Components - Online Distribution des Dätwyler-Konzerns einen Teilkonzernabschluss, in den per 31. Dezember 2019 die Distrelec GmbH, Bremen, die Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG, Sande, sowie die Reichelt Elektronik Verwaltungsgesellschaft mbH, Sande, einbezogen werden. Der Schweizer Dätwyler-Konzern ist als Partner der Industrie und des produzierenden Gewerbes europaweit in der Online Distribution vertreten. Die Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH ist nicht operativ tätig. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist von dem Beteiligungsertrag, den sie aufgrund ihrer Stellung als Kommanditistin der Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG erzielt, wie auch dem Ertrag bzw. Aufwand aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Distrelec GmbH, geprägt. Die Reichelt Elektronik Verwaltungsgesellschaft mbH ist nicht operativ tätig. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist durch ihre Stellung als Komplementärin der Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG geprägt. Die deutschen operativen Gesellschaften haben folgende Geschäftstätigkeiten: Distrelec GmbH, Bremen (kurz: Distrelec): Unternehmenszweck der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von elektrischen und elektronischen Artikeln aller Art. Dabei ist die Gesellschaft ein High-Service-Distributor für elektronische Bauteile, Messtechnik, Automatisierung und Computerzubehör, der an gewerbliche Abnehmer vertreibt. Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG, Sande (kurz: Reichelt): Gegenstand des Unternehmens ist der Versand, Einzel- und Großhandel mit elektronischen und mechanischen Bauteilen und Bauelementen, elektronischen Geräten aller Art, PC-Technik und anderen technischen Sortimenten. Reichelt gehört im Bereich Elektronik und PC-Technik nach wie vor zu den 100 umsatzstärksten Unternehmen im Versandhandel * . 2. Forschung und Entwicklung Der Teilkonzern besteht aus Handelsunternehmen und unternimmt keinerlei Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft (reales BIP) verlief 2019 moderat und fiel mit 3,0 % niedriger als im Vorjahr (3,6%) ** aus. Die Entwicklung der Rohstoffpreise und eine allgemeine Flaute hatten im Jahr 2019 die Prognosen für das Wirtschaftswachstum gedrückt. Für das kommende Jahr plant der IWF mit einem Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung von 3,4%. Als Hauptrisikofaktor sieht der IWF dabei die drohende Einführung von höheren Zöllen. *** Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland ist im Dezember 2019 auf 96,3 Punkte gestiegen, nach 95,1 Punkten im November. Im verarbeitenden Gewerbe konnte sich der Index etwas erholen. Die Produktionspläne sind weiter auf Kürzungen ausgerichtet. Zudem kommen die Firmen zurzeit schwieriger an neue Kredite, was hauptsächlich auf die eingetrübte Wirtschaftsaussichten und nicht auf die Verfügbarkeit von Geld zurückzuführen ist. Im Dienstleistungssektor ist der Indikator auf den höchsten Wert seit einem halben Jahr gestiegen. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage merklich besser. Mit Blick auf die kommenden Monate kam vorsichtiger Optimismus auf. Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Händler waren etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Ihre Aussichten für die kommenden Monate trübten sich jedoch ein. **** Sowohl die für 2020 erwarteten gesamtwirtschaftlichen als auch die individuellen Entwicklungen des Teilkonzerns können als insgesamt verhalten positiv bezeichnet werden. Die Hinwendung der Kunden zu immer mehr Interneteinkäufen unterstützt das geplante Wachstum bei Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG.. * https://www.ehi.org/de/top-100-umsatzstaerkste-onlineshops-in-deutschland/ ** https://de.statista.com/statistik/daten(studie/197039/umfrage/veraendetung-des-weltweiten-brutto-inlansprodukts/ *** https:/www.zeit.de/wirtschaft/2019-10/iwf-wirtschaftswachstum-prognose-konjunktur **** https://www.ifo.de/node/50668 2. Geschäftsverlauf Distrelec: Das Geschäftsjahr 2019 verlief aus Sicht der Distrelec GmbH nur eingeschränkt positiv. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Mio. EUR oder -11,0% auf insgesamt 32,1 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 36,1 Mio. EUR). Der Umsatz konnte den im Vorjahr prognostizierten Wert von 38,1 Mio. EUR nicht erreichen. Der prognostizierte Umsatz konnte aufgrund sich verändernden Marktbedingungen nicht vollständig erzielt werden. Der Materialaufwand verringerte sich um 2,6 Mio. EUR oder 8,9% auf 26,5 Mio. EUR (Vorjahr: 29,0 Mio. EUR). Die Distrelec GmbH bezieht ihre Ware hauptsächlich von der Distrelec Group. Im aktuellen Geschäftsjahr sind insbesondere die Aufwendungen aus Transferpreisanpassungen (Markup) gestiegen. Diese Anpassungen stellen sicher, dass die Gesellschaft ihre EBIT-Marge von 1,75 % vom Umsatz erreicht. Im Geschäftsjahr 2019 verringerte sich die Mitarbeiterzahl auf 40 (Vorjahr: 49). Dies hat sich auf die Reduzierung der Personalkosten ausgewirkt, die von 2,5 Mio. EUR im letzten Jahr auf 2,2 Mio. EUR zum Ende des Geschäftsjahres 2019 gesunken sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund der im Vorjahr angefallenen Restrukturierungsaufwendungen von 1,2 Mio. EUR oder -30,4% auf 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 4,1 Mio. EUR) gesunken. Das EBIT liegt mit 0,55 Mio. EUR ungefähr auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge liegt wie prognostiziert aufgrund der Transferpreisvereinbarungen bei 1,75 % vom Umsatz. Mit Vertrag vom 23. Dezember 2019 wurde die Distrelec mit Wirkung zum 13 März 2020 an die Aurelius Gruppe mit Sitz in München verkauft. Reichelt: Sowohl die gesamtwirtschaftliche als auch die individuelle Entwicklung des Unternehmens können als positiv bezeichnet werden. Im Rahmen der Geschäftsentwicklung zeigte sich für die Gesellschaft ein leichter B2B-Überhang, welches sich auch im Rahmen des durchschnittlichen Bestellwertes widerspiegelt. Die Ausrichtung der B2C-Kunden in ganz Europa zu immer mehr Interneteinkäufen unterstützt die Wachstumsgeschäftsentwicklung der Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren in 2019 für Reichelt gut. Durch die positive Nachfrageentwicklung im In- und Ausland konnte der Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich gesteigert werden. Trotz des hohen Margendruckes durch verstärkten Wettbewerb konnte die Bruttomarge leicht verbessert werden. Diese erhöhte sich von 29,22% auf 29,46%. Der Geschäftsverlauf des Jahres 2019 war abgesehen von jährlich wiederkehrenden saisonalen Effekten im Sommer von Stetigkeit geprägt. Deutlich zum Gesamtwachstum hat der stark gestiegene Umsatz in den Ländern der EU beigetragen. Zu den guten Ergebnissen hat die Expansion in neue Länder beigetragen. Im Jahr 2019 wurden als Fokusländer Schweiz, Österreich, Frankreich, Polen, UK und die Niederlande definiert. Mitte des Jahres 2019 wurde der Webshop für Italien geschaltet und ab diesem Zeitpunkt haben entsprechende Marketingmaßnahmen begonnen. Die Entwicklung Italiens als neues Expansionsland ist als positiv zu beurteilen. Das EBIT entwickelte sich von TEUR 12.019 im Vorjahr auf TEUR 12.764 im Geschäftsjahr 2019. Als neues Expansionsland wird voraussichtlich im 2. Quartal 2020 Spanien in den Mittelpunkt der Expansionsaktivitäten rücken. Die durchgeführten Aktionen zu Ostern sowie die Umwandlung des "black friday" zu einem "Projekt black" mit einer Laufzeit von einer Woche haben zu sehr erfreulichen Ergebnissen geführt. In diesen Aktionszeiträumen konnte der Umsatz nochmals gesteigert werden. Das gute Wachstum wurde durch diverse Marketingaktivitäten unterstützt und vorangetrieben, wie bspw. Direct Mails, Flyern, sowie neu gestaltete Landingpages. Im strategischen Bereich der Erweiterung der Produktpalette konnten wir mit der Implementierung einer neuen Station, im 2016 errichteten Logistikzentrum, die Aufnahmekapazität nochmals um 25.000 Produkte steigern. In den Jahren 2020 bis 2022 soll im H3 Logistikzentrum eine neue Zwischendecke eingezogen werden, welches die mögliche Kapazität nochmals um 50.000 Produkte steigert. Das für das Jahr 2019 geplante Umsatzwachstum konnte in beiden operativen Gesellschaften nicht erreicht werden. In Summe wurde ein Wachstum bei dem Umsatzerlösen von 5,1 Mio. EUR bzw. 2,7% erreicht. Insbesondere Reichelt hat mit einem Umsatzanstieg von 9,3 Mio. EUR bzw. 6,0% aufgrund der oben genannten Gründe zum Umsatzwachstum beigetragen. Im Bereich EBIT sind die beiden operativen Konzerngesellschaften gemäß im Vorjahr getroffener Prognose über Vorjahresniveau. Zudem führte das Wiederaufleben von Darlehen einschließlich aufgelaufener Zinsen innerhalb der Teco Holding GmbH auf Einzelabschlussebene zu einer sehr hohen Belastung mit zudem erheblichen Kursverlusten. 3. Lage A. Vermögenslage Die Vermögenslage ist durch folgende Kennzahlen gekennzeichnet:
Die Bilanzsumme hat sich wie in den Vorjahren weiter reduziert und zwar um TEUR 6.285 bzw. 13,0 %. Insbesondere das Anlagevermögen ist um TEUR 7.390 bzw. 62,7 % vermindert, was im Wesentlichen auf den planmäßigen Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwerts beruht. Im Umlaufvermögen stehen der Anstieg des Vorratsvermögens (TEUR +2.173) sowie des Cashpools entgegen (TEUR 1.519). Rückläufig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -419) und die Flüssigen Mittel (TEUR -993) entwickelt. Der Anstieg im Bereich des Vorratsvermögens ist durch einen höheren Lagerbestand, aufgrund von Expansionsbestrebungen sowie von Angebotsausweitungen, bei der Reichelt begründet. Die Cash-Pool-Forderungen sind gestiegen, korrespondierend haben sich die flüssigen Mittel reduziert. Die durchgeführten Investitionen im Teilkonzern lagen für das Jahr 2019 bei TEUR 1.247 (Vorjahr: TEUR 582) und dienten in erster Linie der Kapazitätsausweitung, der Steigerung der Produktivität und der Ersatzbeschaffung. Für das Jahr 2020 werden Investitionen in einer Größenordnung von ungefähr TEUR 1.750 geplant, wobei die Implementierung eines neuen Webshops für Spanien (TEUR 400) und der Ausbau des Logistikzentrums (TEUR 1.350) - jeweils die Reichelt betreffend - die wesentlichen Investitionen darstellen. Auf der Passivseite spiegelt sich der Rückgang der Bilanzsumme insbesondere im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR -439) und aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -405) sowie dem Rückgang des Eigenkapitals (-5.242 TEUR) wider, wobei alle Verbindlichkeiten planmäßig getilgt wurden. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Darlehen, die vorwiegend für den Kauf der Reichelt vom Gesellschafter in CHF gewährt wurden. Im Berichtsjahr kam es zu einem Wiederaufleben von Forderungsverzichten in Höhe von insgesamt TCHF 3.500 bzw. TEUR 2.414. Aufgrund von Tilgungen haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dennoch reduziert. Im Zuge des Wiederauflebens der Forderungsverzichte erfolgte die Buchung erfolgswirksam, da der Ertrag aus den Forderungsverzichten in der Vergangenheit auch erfolgswirksam erfasst wurde. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Konzernergebnisses von TEUR 15.365 um TEUR 5.242 auf TEUR 10.123 vermindert. Grund ist hier das negative Konzernergebnis 2019. Der Rückgang der Eigenkapitalquote auf 24,0 % steht zudem im Zusammenhang mit der Reduktion der Bilanzsumme. B. Finanzlage Die Finanzkennzahlen haben sich wie folgt geändert:
* (Flüssige Mittel + Cash-Pool Forderungen/ kurzfristige Verbindlichkeiten + kurzfristige Rückstellungen) Die Cash-Flow-Ströme des Berichtsjahres zeigen auf, dass die Konzerngesellschaften einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 9.913) erwirtschaftet haben. Die Investitionen in das Anlagevermögen im laufenden Geschäftsjahr haben in Höhe von TEUR 1.247 den Cash-Flow belastet. Die Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (Cashpool) wirkten sich mit TEUR 1.519 positiv auf den Cashflow aus Investitionstätigkeit aus. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist geprägt durch Teil-Rückführungen der Konzerndarlehen aus der Schweiz in Höhe von TEUR 5.357. Dieses Fremdkapital ist überwiegend für den Erwerb der Anteile von Reichelt in 2010 aufgenommen worden. Die Finanzierung der Konzerngesellschaften in 2019 erfolgte im Wesentlichen aus dem eigenen operativen Cash-Flow bzw. über Konzerndarlehen aus der Schweiz. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind nicht vorhanden. Durch die Einbindung der Konzerngesellschaften in das EURO-Cash-Pooling des Dätwyler-Konzerns in der Schweiz ist die Liquidität der einzelnen Gesellschaften jederzeit gewährleistet. In Summe hat sich der Finanzmittelfonds zum Stichtag von TEUR 1.886 um TEUR 993 auf TEUR 893 reduziert. Der Finanzmittelfonds beträgt somit 2,12 % der Bilanzsumme des Konzerns. Der Finanzmittelfonds enthält den Zahlungsmittelbestand der Bilanzpositionen Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten C. Ertragslage Die Ertragskennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Konzernumsatzerlöse sind von TEUR 185.679 auf TEUR 190.755 angestiegen, d.h. um gut 2,7 %. Zum Wachstum hat insbesondere Reichelt und hier im Wesentlichen der deutlich gewachsene Auslandsumsatz beigetragen. Die Umsatzerlöse setzten sich gem. In- und Ausland und nach Unternehmen wie folgt zusammen:
Korrespondierend zum Umsatzanstieg hat sich der Materialaufwand um TEUR 3.674 auf TEUR 138.314 erhöht. Die Materialaufwandsquote ist mit 72,5 % auf Vorjahresniveau (72,5%). Der Personalaufwand hat sich von TEUR 13.766 um TEUR 447 bzw. 3,1 % auf TEUR 14.213 erhöht. Grund hierfür sind im Wesentlichen der im Durchschnitt gestiegene Personalbestand sowie eine Lohnerhöhung in Höhe von 2,5 %. Weiterhin belasten die Abschreibungen, insbesondere auf die Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 7.965, das Konzernergebnis. Das Aufleben von Forderungsverzichten hat bei der Dätwyler TeCo Holding zu außerordentlichen Aufwendungen geführt. Zudem hat die nachträgliche Verzinsung das Ergebnis negativ beeinflusst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus Währungskursverlusten in Höhe von TEUR 1.635 - davon realisiert TEUR 1.475 - (Vorjahr: TEUR 1.990 - davon realisiert TEUR 1.990 -). Nach Zinsen und Steuern schließt die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -5.241 (Vorjahr Jahresfehlbetrag: TEUR -6.002) ab. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Konzern sind: Finanzielle Kennzahlen
Nicht finanzielle Kennzahlen:
Die Kennzahlen sind durch den Konzern (Dätwyler Holding AG, Schweiz) vorgegeben und finden dort einheitlich Anwendung in der Unternehmenssteuerung. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht A. Chancen und Risiken In den einzelnen Konzerngesellschaften ist ein Risikofrüherkennungssystem eingerichtet, das sicherstellt, dass die Unternehmens- und Konzernleitung ständig über wesentliche Ereignisse informiert wird. Somit sollen und können Risiken der Geschäftsentwicklung frühzeitig erkannt und dementsprechend Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Im Bereich Controlling wurden keine Veränderungen vorgenommen. Die Anforderungen an Systematik und Transparenz des Controllings sind weiterhin erfüllt. Durch die Einbeziehung in das Managementsystem des Dätwyler-Konzerns ist sichergestellt, dass alle wesentlichen Risiken erkannt werden. Insbesondere ist die strategische Steuerung der einzelnen Gesellschaften und des Teilkonzerns durch die periodischen Ist- und Forecastplanungen sowie die Abweichungsanalysen unverändert sichergestellt. Durch die Einbindung der Tochtergesellschaften in den schweizerischen Mutterkonzern Dätwyler Holding AG, Altdorf, Schweiz, und die teilweise bestehenden Leistungsbeziehungen bestehen insbesondere erhöhte Fremdwährungsrisiken zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken sowie erhöhte Zinsrisiken aus den gewährten Darlehen. Dies trifft vor allem auf die deutsche Muttergesellschaft Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH zu, da diese Konzerndarlehen in Schweizer Franken aufgenommen hat. Da es sich hierbei um innerkonzernliche Risiken handelt, führt dies in der Regel nicht zu Liquiditätsrisiken, da die Finanzierung der deutschen Gesellschaften auch weiterhin überwiegend durch den schweizerischen Konzern vorgenommen werden soll und durch die Aufnahme der Gesellschaften des deutschen Teilkonzerns in das EURO-Cash-Pooling noch besser gesteuert werden kann. Der überwiegende Teil des Warenein- und -verkaufs wird in EUR abgewickelt, so dass Fremdwährungsrisiken bei den operativen Tochtergesellschaften von untergeordneter Bedeutung sind (geringes Risiko). Risiken im Forderungsbestand konnten durch ein kontinuierliches Debitoren-Management auf niedrigem Niveau gehalten werden. Forderungsausfälle durch Insolvenzen sind in Bezug auf Umsatz und Forderungsbestand sehr gering (geringes Risiko). Es existieren weder kunden- noch lieferantenseitig größere Schwerpunkte, die durch kurzfristigen Ausfall ein besonderes Risiko darstellen würden. Das Produktsortiment besteht nahezu ausschließlich aus Handelsware, wovon der Großteil des Produktsortiments in Deutschland und in Europa beschafft wird (geringes Risiko). Ebenso können Preis-/ Absatzrisiken und Technologierisiken weitgehend ausgeschlossen werden. Den Preis- und Rabattkämpfen wird mit einer kontinuierlichen Überwachung der Verkaufspreise begegnet. Eine negative Konjunkturentwicklung könnte in den kommenden Jahren negative Auswirkungen auf künftige Umsatzentwicklungen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind keine signifikanten Umsatzverluste aufgrund von Konjunktureinbrüchen erkennbar. Die Ausweitung des Exportes in innereuropäische Länder und damit die Reduktion der Abhängigkeit von einzelnen, lokalen Märkten, reduziert dieses Absatzrisiko (geringes Risiko). Durch die fehlenden verlässlichen Daten über Branchenvergleiche werden im Vertrieb die vorhandenen Kennzahlen, wie Tagesumsätze, Margenentwicklung, etc. zum Risikomanagement herangezogen. Risiken in der Geschäftsentwicklung bestehen im Bereich des sich erhöhenden Preisdrucks vom Markt und der damit verbundenen Margenerosion (mittleres Risiko). Die Wettbewerbssituation wird ständig in Bezug auf Preis, Logistikleistungen und andere Serviceleistungen überwacht. Ein gut ausgebautes Beschaffungsmanagement, qualitativ hochwertige Produkte, eine erfahrene Belegschaft sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur und optimierte Prozesse und nicht zuletzt die Investition in zusätzliche Kapazitäten bieten Möglichkeiten, diesen Risiken zu begegnen. Soweit dies überhaupt überschaubar ist, kann als Ergebnis der eigenen Risikoanalyse festgestellt werden, dass keine Risiken erkennbar sind, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Vielmehr existiert für die Unternehmensgruppe die Chance aufgrund der implementierten Risikosteuerungsinstrumente, dass Risiken erkannt und rechtzeitig abgewendet werden können. Durch die Einbindung im internationalen Konzern besteht u.a. die Chance, neue Absatzmärkte zu erschließen, umfangreichere Produktpaletten anzubieten und die Verfügbarkeit der Artikel deutlich zu verbessern. Die Chancen auf den deutschen und internationalen Märkten sollen insbesondere durch verschiedene Marketingaktivitäten gestärkt werden. Die Expansion soll in 2020 insbesondere auf dem spanischen Markt gestärkt werden. Im Mittelpunkt der Vertriebsaktivitäten für die nächsten Jahre steht weiterhin das Internet. Auch kann durch das implementierte Cash-Pooling die vorhandene Liquidität im Teilkonzern optimal genutzt werden. Aus der Ausbreitung des Coronavirus seit Januar 2020 besteht für die Teco Holding GmbH derzeit das geringe Risiko, dass Planungen und Ziele aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nach unten korrigiert werden müssen. Die Anpassungen werden im Rahmen des Rolling Forecast abgebildet. Aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit können wir die finanziellen Auswirkungen noch nicht verlässlich abschätzen. B. Prognosebericht Die Vermögensgegenstände der Distrelec GmbH sind am 13. März 2020 von der Dätwyler TeCo Holding (Deutschland) GmbH in die Aurelius Gruppe übergehen. Aurelius hat mit Vertrag vom 23. Dezember. 2019 die Distrelec sowie die Nedis von Dätwyler AG übernommen. Die Gesellschaft der Distrelec bleibt bestehen. Die in der Prognose zu erwartenden Annahmen beziehen sich daher nur auf die Konsolidierung der Reichelt Gesellschaften und des Teco Holding GmbH Einzelabschlusses. Von allen verbleibenden Gesellschaften ist nur die Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG operativ tätig. Für das Jahr 2020 erwarten wir für die einzig operativ tätige Gesellschaft Reichelt ein Umsatzwachstum von 8%. Durch die Umsatzsteigerungen wird sich voraussichtlich das Konzern EBIT im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöhen, da sich die Kosten voraussichtlich nicht ähnlich stark wir der Umsatz erhöhen werden. Dank der Konjunkturprognosen 2019 für den deutschen Markt von +1,4 % ***** , der guten Kostenstruktur und Kapazitätserweiterungen mit einer Stärkung der Marktposition im Inland und den zusätzlichen Anstrengungen im Ausland werden die Ziele als realistisch eingeschätzt. Im Rahmen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren erwarten wird, dass sich der Linefill auf ca. 95 % im Konzern verbessern wird. Die Weiterempfehlungsrate (Net Promotor score) wird sich aufgrund des zunehmenden B2B Geschäfts bei Reichelt leicht erhöhen und aus Sicht des Konzerns zwischen 60 % und 65 % liegen. Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Cornoavirus-Epidemie). Die Geschäftsführung hat derzeit ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung in 2020 noch nicht gegenüber der Planung/Budget angepasst. Wir gehen daher weiter von einem Wachstum der Umsatzerlöse 2020 aus. ***** https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74644/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/
Sande, den 26. März 2020 Walter Scherz, Geschäftsführer Ulf Timmermann, Geschäftsführer Pia-Sylvia Pakusa, Geschäftsführerin KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019DÄTWYLER TECO HOLDING (DEUTSCHLAND) GMBH, SANDEAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH, Sande
Anhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019der Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH, SandeI. Vorbemerkung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Muttergesellschaft des Konzerns ist beim Registergericht Oldenburg unter der Handelsregisternummer HRB 211715 gemeldet. Mit Gesellschafterbeschluss vom 29. Dezember 2016 wurde der Sitz der Gesellschaft von Bremen nach Sande verlegt. Die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265 ff. und 275 HGB gegliedert und nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH, Sande, hat als Mutterunternehmen nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB für das Geschäftsjahr 2019 einen Konzernabschluss erstellt. Dabei handelt es sich um einen Teilkonzernabschluss, da die Muttergesellschaft auch in den Konzernabschluss der Dätwyler Teco Holding AG, Altdorf, Schweiz mit einbezogen wird. Der Konzernabschlussstichtag entspricht dem Stichtag des Mutterunternehmens und aller einbezogenen Gesellschaften. Vermerke, die wahlweise in der Bilanz / Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, werden im Anhang angegeben. III. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis besteht neben der Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH aus folgenden Unternehmen:
Die Reichelt Elektronik Verwaltungsgesellschaft mbH, Sande, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG, Sande. IV. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung der bis zum 31. Dezember 2009 vollkonsolidierten Gesellschaften erfolgte unverändert nach der Buchwertmethode. Danach sind die Beteiligungswerte des Mutterunternehmens zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung, die mit dem Erwerb der Beteiligung vorgenommen wird, mit dem anteiligen buchmäßigen Eigenkapital der Tochterunternehmen zu verrechnen. Bei erstmals ab dem Jahr 2010 einbezogenen Unternehmen wurden die erworbenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Rahmen der Kaufpreisallokation zum Zeitpunkt, als das Unternehmen Tochterunternehmen wurde, neu bewertet. Ein bei der erstmaligen Einbeziehung eines erworbenen Unternehmens entstehender Goodwill wird in der Konzernbilanz angesetzt und regelmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Ausweis erfolgt unter der Position "Geschäfts- oder Firmenwert" in der Konzernbilanz und im Konzernanlagespiegel. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden gem. § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Aufwendungen und Erträge aus konzerninternem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie aus internen Kostenverrechnungen wurden gem. § 305 Abs. 1 HGB eliminiert. Ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge ergaben sich hierbei nicht. Nennenswerte Zwischengewinne im Anlagevermögen oder Vorratsvermögen existieren nicht, sodass auf eine Eliminierung gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet wurde. Aktive und passive latente Steuern sind für sämtliche temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gemäß den Regelungen des DRS 18 "Latente Steuern im Konzernabschluss" gebildet. Die latenten Steuern wurden auf der Grundlage der Steuersätze ermittelt, die zum Realisierungszeitpunkt erwartet werden. Diese basieren auf den am Bilanzstichtag verabschiedeten Regelungen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. V. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Tochterunternehmen sind nach den für Kapitalgesellschaften geltenden gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten der inländischen Konzernunternehmen entspricht den Vorschriften der §§ 252 - 256a HGB. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (überwiegend Software) werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und im Zugangsjahr zeitanteilig und linear in der Regel über 3 Jahre abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der sich aus der zum 1. Januar 2005 vorgenommenen Erstkonsolidierung der Distrelec GmbH, Bremen, ergebende Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Der Maßstab für den Abschreibungszeitraum ist die Stabilität und die voraussichtliche Bestandsdauer der Branche des erworbenen Unternehmens (branchenübliche Kundenbindung). Für den Firmenwert des im Jahr 2010 übernommenen Unternehmens Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG, Sande, wird eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt, da ab diesem Zeitpunkt mit einer stärkeren Veränderung der Absatz- und Beschaffungsmärkte sowie der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG gerechnet wird. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Abschreibungen der Sachanlagen werden nach Maßgabe der branchenüblichen Nutzungsdauer linear und im Zugangsjahr zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 20 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Für selbstständig nutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungswerten von mehr als Euro 150,00 und weniger als Euro 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Wirtschaftsgüter deren Anschaffungswert, vermindert um die darin enthaltene Vorsteuer, Euro 150,00 nicht übersteigt werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Das Anlagevermögen enthält keine aktivierten Zinsen für Fremdkapital. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagedauert, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskoten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen nur Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag. Sie stellen den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag dar. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Steuern und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Diskontierungszinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Sofern die Restlaufzeit mehr als ein Jahr betrug, erfolgte die Bewertung grundsätzlich mit dem Anschaffungskurs oder zum niedrigeren bzw. höheren Devisenkurs zum Zeitpunkt der Bilanzierung. Das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip wurden beachtet. 2. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich für den Konzern aus dem Konzernanlagespiegel, der dem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen entfallen vollständig auf Cashpool-Forderungen gegen die Alvest AG, Altdorf/Schweiz. Aktive latente Steuern Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Konzernsteuersatz in Höhe von 31,58 % verwendet. Die aktiven latenten Steuern setzen sich aus aktiven latenten Steuern auf die Ergänzungsbilanz der Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG, Sande, in Höhe von TEUR 22.652 (Vorjahr: TEUR 27.183) sowie aus der unterschiedlichen Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.768. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH beträgt EUR 3.100.000,00. Gesellschafter ist die Dätwyler Teco Holding AG, Altdorf/Schweiz. Hinsichtlich der Entwicklung wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. Die Kapitalrücklage ist eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Im Geschäftsjahr wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.526) aus der Kapitalrücklage entnommen. Der Konzernbilanzverlust in Höhe von TEUR 17.424 (Vorjahr: Konzernbilanzverlust von TEUR 12.183) enthält einen Verlustvortrag in Höhe von TEUR 12.183 (Vorjahr: Verlustvortrag von TEUR 6.181). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Vielzahl unterschiedlicher Risiken, vor allem:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag wie folgt angesetzt und zeigen die folgenden Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 5.989 (Vorjahr: TEUR 8.907). Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 25.014 (Vorjahr: TEUR 27.292) aus Darlehensbeziehungen. Für das Darlehen von der Dätwyler Holding AG, Altdorf/Schweiz, besteht eine unbefristete Laufzeit. In den Jahren 2000 bis 2006 wurde durch die Gesellschafterin der Dätwyler Teco Holding (Deutschland(GmbH), Sande/ Deutschland, die Dätwyler Teco Holding AG, Altdorf/Schweiz auf insgesamt CHF 22,62 Mio und EUR 5,9 Mio Forderungsverzichte mit Besserungschein für gewährte Darlehen zugunsten der Kapitalrücklage ausgesprochen. Die buchhalterische Erfassung hingegen erfolgte z.T. nicht zugunsten der Kapitalrücklage, sondern zugunsten des jeweiligen Ergebnisses erfolgswirksam. In den Folgejahren 2007 bis 2019 sind nunmehr wieder aufgelebte Darlehen in Höhe von CHF 19,6 Mio entweder entsprechend erfolgswirksam oder erfolgsneutral behandelt worden. In 2019 erfolgte das Auflegen eines Darlehen erfolgswirksam und belastete demzufolge das laufende Ergebnis mit TEUR 2.424 zuzüglich TEUR 1.913 Zinsen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 814 (Vorjahr: TEUR 967), kreditorische Debitoren TEUR 855 (Vorjahr: TEUR 683) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) sowie übrige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 173 (Vorjahr: TEUR 277). 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Konzern im Wesentlichen durch den Handel mit Elektrik bzw. Elektronikprodukten erzielt. Der Anteil des Auslandsumsatzes im Konzern liegt bei 15,43% (Vorjahr 12,5%). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge (TEUR 304; Vorjahr 225). Diese beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Realisierung von bereits wertberichtigten Forderungen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen. Materialaufwand Der Materialaufwand hat sich vom TEUR 134.640 auf T€ 138.314 (+2,7%) erhöht. Enthalten sind die Aufwendungen für den Einkauf von Handelswaren der Distrelec GmbH und der Reichelt GmbH & Co. KG. Personalaufwand Der Personalaufwand hat sich von TEUR 13.766 auf TEUR 14.213 erhöht (+3,2%). Grund hierfür sind Lohnerhöhungen sowie mehr Mitarbeiter. Während die Mitarbeiteranzahl bei Distrelec gesunken ist, ist diese bei Reichelt gestiegen. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beinhalten Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 7.965 (Vorjahr: TEUR 7.965) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus Währungskursverlusten in Höhe von TEUR TEUR 1.635 - davon realisiert TEUR 1.475 - (Vorjahr: TEUR 1.990 - davon realisiert TEUR 1.990 -) sowie periodenfremde Aufwendungen aus der Wertberichtigung von Alt-Forderungen bei Reichelt in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 61). Ebenfalls beinhalten diese sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Aufwendungen für das Wiederaufleben des Darlehens in Höhe von TEUR 2.414. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.795 (Vorjahr: TEUR 2.998) enthalten. Ebenfalls beinhalten die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen den Zinsaufwand für das Wiederaufleben der Darlehen in Höhe von TEUR 1.913. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist der Ertrag aus der Veränderung der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR -1.377 (Vorjahr: TEUR -1.446) erfasst. VI. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen und anderen finanziellen Verpflichtungen innerhalb der nächste 5 Jahre in Höhe von TEUR 5.073 (Vorjahr: TEUR 6.388), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.073 (Vorjahr TEUR 5.075). Darüber hinaus bestand am Bilanzstichtag kein Bestellobligo. Darlehen, auf die in Vorjahren Forderungsverzichte mit Besserungsschein ausgesprochen werden, betragen zum Stichtag, bewertet zu aktuellen Wechselkursen, noch TEUR 10.955 (im Vorjahr TEUR 13.709). Die korrespondierend in der Zukunft, im Fall eines Wiederauflebens der Verbindlichkeiten entstehenden Zinsen ermitteln sich auf TEUR 3.987 (im Vorjahr TEUR 6.845). Es besteht eine Bankbürgschaft in Form eines Avals von CHF 30.000,00. Es handelt sich um Sicherheitsleistungen, die von allen Unternehmen bei Exporten in die Schweiz, beim Zoll zu hinterlegen sind. Der Konzern ist mit seinen konsolidierten Tochtergesellschaften in den Cash-Pool der Alvest AG eingebunden. Innerhalb des Cash-Pool-Vertrages besteht eine gesamtschuldnerische Haftung. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 323 Mitarbeiter (Vorjahr: 314 Mitarbeiter), davon gewerbliche Mitarbeiter 185 (Vorjahr: 178), kaufmännische Mitarbeiter 131 (Vorjahr: 126), Geschäftsführer 3 (Vorjahr: 3) sowie 4 Auszubildende (Vorjahr 7). Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers betrug im Jahr 2019 TEUR 49 und btraf ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen Gesonderte Angaben zur Kapitalflussrechnung nach DRS 21 Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bestand der Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Die Forderungen aus dem zentralen Cash-Management der Teilkonzerngesellschaften gegen die Alvest AG, Altdorf/Schweiz, sind nicht Teil des Finanzmittelfonds. Befreiung für Tochtergesellschaften Die in diesem Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften Distrelec GmbH, Bremen, und Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG, Sande, nehmen die Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB und des § 264b HGB hinsichtlich der Veröffentlichung ihrer Jahresabschlüsse in Anspruch. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss der Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH soll - vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gesellschafter - auf neue Rechnung vorgetragen werden. Angaben zum Konsolidierungskreis Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Dätwyler Teco Holding AG, Altdorf/Schweiz, deren Mutterunternehmen, die Dätwyler Holding AG, Altdorf/Schweiz, an der Schweizer Börse kotiert ist und entsprechend einen Konzernabschluss nach Swiss GAAP FER erstellt (größter Kreis). Der Konzernabschluss wird im Internet offengelegt. Die Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH, Sande, erstellt nach den §§ 290 ff. HGB zum 31. Dezember 2019 einen deutschen Teilkonzernabschluss (kleinster Kreis), der beim Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Organmitglieder Geschäftsführer des Mutterunternehmens waren im Geschäftsjahr 2019:
Bezüge der Geschäftsführung Von den Geschäftsführern erhalten nur 2 Geschäftsführer Bezüge von der deutschen Muttergesellschaft bzw. ihren Tochterunternehmen. Auf eine Angabe wurde gem. §314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Mit Vertrag vom 23. Dezember 2019 hat die Dätwyler Gruppe die Unternehmen Distrelec und Nedis mit Wirkung zum 13. März 2020 an die Aurelius Gruppe mit Sitz in München Verkauft. Der Übergang der Distrelec GmbH wurde im Rahmen eines Asset-Deals vollzogen. Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus Coronavirus-Epidemie). Für den Konzern der Teco Holding GmbH erwarten wir, dass die Ziele aus heutiger Sicht erreichbar sind, gleichwohl ein Risiko besteht, die Erwartungen im Rahmen des Rolling Forecast anpassen zu müssen. Aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit können wir die finanziellen Auswirkungen nicht verlässlich abschätzen.
Sande, den 29. Februar 2020 Geschäftsführung W. Scherz P. Pakusa U. Timmermann
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH, Sande Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH, Sande, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dätwyler Teco Holding (Deutschland) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 26. März 2020 KPMG
AG
gez. Schadeck, Wirtschaftsprüfer gez. Bartsch, Wirtschaftsprüfer Der Konzernjahresabschluss wurde am 27. August 2020 festgestellt. |
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