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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Fuchs seit 20.7.2021 | Geschäftsführer |
David Brockschmidt seit 9.11.2018 | Prokura |
Felix Lautaro Binsack seit 20.2.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Forum Holdings 17 S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TIMETOACT Software & Consulting GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht (für Veröffentlichungszwecke) zum 31.12.2020TIMETOACT Software & consulting GmbH, KölnInhaltsverzeichnis 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Unternehmensentwicklung 1.3 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 1.4 Branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.5 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1.5.1 Vermögenslage 1.5.2 Finanzlage 1.5.3 Ertragslage 1.6 Besondere Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres 1.7 Leistungsindikatoren 1.8 Gesamtaussage 2 Prognosebericht 3 Chancen- und Risikobericht 4 Unterschrift der Geschäftsführung 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die TIMETOACT Software & Consulting GmbH ("TIMETOACT") erbringt IT-Dienstleistungen und hält zudem mittelbar und unmittelbar mehrheitliche Anteile an fünfzehn weiteren operativ tätigen IT-Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zusammen bilden diese Unternehmen die TIMETOACT GROUP mit, Ende 2020, insgesamt rund 560 Mitarbeitern an 14 Standorten. Die TIMETOACT Software & Consulting GmbH erbringt für ihre Kunden insbesondere Leistungen in den Bereichen:
Die TIMETOACT Software & Consulting GmbH hat zum Ende 2020 rund 145 Mitarbeiter an 3 Standorten Köln, Seligenstadt und Hamburg beschäftigt. Neben diesen Leistungen erbringt die TIMETOACT Shared Services wie zum Beispiel Buchhaltung und Rechnungswesen, Einkauf, Managementberatung, Marketing und Personalwesen für die TIMETOACT GROUP. Die TIMETOACT fördert die Cross Company Competencies, konkret den Erfahrungsaustausch zwischen Mitarbeitern und Managern, den Austausch von Ressourcen innerhalb der Gruppe sowie das Cross- und Upselling. Zu der TIMETOACT GROUP gehören neben dem Mutterunternehmen TIMETOACT Software & Consulting GmbH die folgenden operativen Unternehmen:
Im Bereich Software License Consulting & Sales vertreibt die TIMETOACT Software und Consulting Software Lizenzen von global agierenden Softwarekonzerne wie Atlassian, HCL, IBM, und Oracle sowie zahlreiche spezialisierte Software Anbieter wie Betasystems, NEXIS, Quest, Wallix, Qlickview, Infor, Talend, Intershop, Shopware und Valo. Die Kunden der TIMETOACT sind Unternehmen des gehobenen Mittelstandes, Großunternehmen, Unternehmen des öffentlichen Sektors sowie internationale Konzerne bzw. deutsche Töchter von internationalen Konzernen. Oftmals wird die TIMETOACT auch durch ihre Partnerunternehmen beauftragt. Die TIMETOACT GROUP unterhält zudem eine enge Partnerschaft zu drei Nearshoring Unternehmen in Griechenland, Kroatien und Serbien. 1.2 Unternehmensentwicklung Im Vorjahr wurde für das Berichtsjahr mit einer leichten Steigerung Gesamtleistung in Höhe von zuvor € 41 Mio. gerechnet. Tatsächlich wurde im Geschäftsjahr 2020 eine Gesamtleistung von mehr als € 45 Mio., die leicht oberhalb der Erwartung liegt, erzielt. TIMETOACT investiert darüber hinaus ständig in Akquise von erfahrenen Beratern. Zudem gewinnt die TIMETOACT beständig Mitarbeiter über die duale Ausbildung in Kooperation mit mehreren privaten Fachhochschulen sowie durch die Vergabe von Stipendien. Die interne und externe Weiterbildung der Mitarbeiter, die Entwicklung der Mitarbeiter und das Unternehmenswachstum schaffen für die Mitarbeiter Aufstiegschancen. Die stete Pflege der Unternehmenskultur und des sozialen Miteinanders ist maßgeblich für eine unterdurchschnittliche Fluktuation. Im Geschäftsjahr wurde der Standort Münster aus strategischen Gründen veräußert. Weiterhin steht die Etablierung einer Wertekultur im Unternehmen, die zu einer Zufriedenheit unter den Mitarbeitern führen soll und damit Bindung schaffen soll im Fokus. Es soll erreicht werden, dass die Mitarbeiter die Werte der gesamten Gruppe aktiv leben und somit ein einheitliches Bild im Außenauftritt schaffen und eine Unternehmenskultur etablieren, die TIMETOACT als modernes Unternehmen und attraktiven Arbeitgeber darstellt. Für die kommenden Jahre plant die TIMETOACT die "Buy and Build" Strategie fortzusetzen und weitere Unternehmen entweder direkt oder als Enkelgesellschaft zu akquirieren und in die TIMETACT GROUP zu integrieren. 1.3 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2020 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) rund € 3,37 Billionen und sank damit gegenüber dem Vorjahrswert von rund € 3,47 Billionen um rund € 0,10 Billionen, was einem Rückgang von rund 2,9 % entspricht. Damit ist nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge die Wirtschaftsleistung Deutschlands erstmals wieder deutlich zurück gegangen. Zuletzt zurückgegangen war das BIP im Jahr 2009, als Auswirkung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft sind als Grund für den Einbruch im Jahr 2020 anzuführen. Für 2021 wird das BIP laut Prognose des DIW um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr steigen. 1.4 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Zeichen der Bitkom Branche stehen wieder auf Wachstum. Nach dem Corona-Schock und vorübergehen rückläufigen Umsätzen zeichnet sich ein deutlicher Stimmungsaufschwung ab. Insgesamt ist die Bitkom Branche gut durch die Corona Krise gekommen. Die Corona Krise hat die Digitalisierung in vielen Bereichen beschleunigt. Wirtschaft, Staat und Verbraucher investieren in digitale Technologien, auch zwischenzeitlich aufgeschobene Investitionen werden jetzt nachgeholt. Die Bitkom e.V. (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) prognostiziert für das Jahr 2021 einen Umsatz von € 101,8 Milliarden für den Markt der Informationstechnik. Dies entspricht einem Wachstum von 6,6%. Das größte Volumen bilden die IT-Services mit € 41,1 Milliarden auch in 2021 (+ 3,7%) noch vor der IT-Hardware. Das größte Wachstum wird mit 10,9 % und € 33,2 Milliarden im IT-Hardware Segment erwartet. Die Ausgaben für das Software Segment sollen um 6,0 % auf € 27,5 Milliarden Euro steigen. Das Informationstechnik Segment wird seine Bedeutung als größtes Branchensegment weiter ausbauen und nach Bitkom Prognose um 6,6 % auf € 101,8 Milliarden steigen. 1.5 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1.5.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr von € 36,7 Mio. auf € 41,2 Mio. (entspricht +12,1 %) gestiegen. Wesentliche Bewegungen in den Bilanzposten sind hierbei auf der Aktivseite der Bilanz insbesondere auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+ € 0,4 Mio.), die sonstigen Vermögensgegenstände (./. € 0,7 Mio.), davon € 1,0 Mio. für Forderungen aus Ertragsteuern, und die liquiden Mittel (+ € 4,5 Mio.) zurückzuführen. Auf der Passivseite der Bilanz entfallen die wesentlichen Bewegungen auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ € 1,2 Mio.), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+ € 0,3 Mio.), die sonstigen Verbindlichkeiten (+ € 1,1 Mio.) und auf das Eigenkapital (+ € 2,3 Mio. aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres). Das Vermögen der TIMETOACT besteht zum Abschlussstichtag in erster Linie aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (46,77 %, Vorjahr: 51,25%), den Finanzanlagen (32,4 %, Vorjahr: 36,0 %) und den liquiden Mitteln (14,3 %, Vorjahr: 3,6 %). Das Finanzanlagevermögen setzt sich zusammen aus den Beteiligungen an den Tochterunternehmen X-INTEGRATE Software & Consulting GmbH, edcom Software & Consulting GmbH, synaigy GmbH, CLOUDPILOTS Software & Consulting GmbH, TIMETOACT GROUP Schweiz GmbH, novaCapta GmbH (vormals novaCapta Software & Consulting GmbH), TIMETOACT Nederland B.V., TIMETOACT GROUP Österreich GmbH, GIS Gesellschaft für Informationssysteme AG, ARS Computer und Consulting GmbH, KI. Test GmbH sowie den Ausleihungen gegenüber der synaigy GmbH sowie weiteren verbundenen Unternehmen. Die TIMETOACT Content Services GmbH, Wien wurde mit Vertrag vom 30. September 2020 mit Rückwirkung zum 31. Dezember 2019 auf die TIMETOACT GROUP Österreich GmbH verschmolzen. Die gute Liquidität und der hohe Forderungsbestand sind auf die weiterhin gute Auftragslage zurückzuführen. Die Forderungen betreffen in erster Linie große Kunden, mit denen seit Jahren erfolgreich zusammengearbeitet wird. Forderungsausfälle hat es in den Vorjahren so gut wie keine gegeben. Die Liquidität besteht nahezu ausschließlich in Bankguthaben. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Verbindlichkeiten fristgerecht erfüllen zu können. Sie weist im Geschäftsjahr insgesamt eine sehr gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus. 1.5.2 Finanzlage Das Unternehmen war und ist unverändert durch seine sehr gute Liquiditätssituation jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Bankguthaben sowie die sonstigen liquiden Mittel betragen zum Stichtag € 5,8 Mio. (Vorjahr: € 1,3 Mio.). Im gleichen Zeitraum stiegen die Gesamtverbindlichkeiten auf rund € 14,8 Mio. (Vorjahr: € 12,7Mio.). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen € 11,2 Mio. (Vorjahr: € 10,0 Mio.). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Stichtag in Höhe von € 0,5 Mio. (Vorjahr: € 0,8 Mio.). Die Kapitalstruktur ist insgesamt sehr ausgewogen. Die Eigenkapitalquote bleibt im Geschäftsjahr nahezu unverändert bei 50,8 (Vorjahr: 50,7 %). Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist sehr gut, Engpässe sind nicht zu erwarten. Durch weitere, bisher nicht ausgeschöpfte Kreditlinien besteht jederzeit die Möglichkeit, eventuelle kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. 1.5.3 Ertragslage Aufgrund des im Software Handelsgeschäfte typischen 3-jahres Zyklus ist der Handelsumsatz im Jahr 2020 in etwa wie im Jahr 2019 und damit deutlich geringer als im Jahr 2018 ausgefallen. Der Umsatz im Dienstleistungsbereich könnte jedoch signifikant gesteigert werden, so dass insgesamt ein Umsatz in Höhe von € 45,2 Mio., verglichen mit € 41,3 Mio. im Vorjahr (Steigerung von 9,4%) erzielt werden konnte. Unter Berücksichtigung eines unterproportional gestiegenen Materialaufwands von 4,6 % und von leicht überproportional gestiegenen Personalaufwendungen von 13,8 % konnte im Geschäftsjahr ein EBIT in Höhe von € 3,5 Mio. und eine Umsatzrendite von 5,1% (Vorjahr 8,4%) erreicht werden.
Das EBIT wurde wie folgt ermittelt: Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge + Erträge aus Beteiligungen des Finanzanlagevermögens ./. Materialaufwand ./. Personalaufwand ./. Abschreibungen ./. sonstige betriebliche Aufwendungen ./. sonstige Steuern = EBIT (Earnings Before Interest and Taxation) Haupteinflussfaktor für das gesunkene EBIT ist die Tatsache, dass im Vorjahr Gewinnausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von € 2,0 Mio. vereinnahmt wurden. Der Jahresüberschuss hat sich überproportional im Vergleich zum gesunkenen EBIT verringert, was im Wesentlichen auf den Steuereffekt auf die Gewinnausschüttungen des Vorjahres zurückzuführen ist. Im aktuellen Geschäftsjahr sank die Eigenkapitalrendite als auch die Umsatzrendite im Vergleich zum Vorjahr, was auf das höhere Eigenkapital aufgrund der vorgetragenen Gewinne sowie auf den aufgrund der Ausschüttungen geringeren Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist.
1.6 Besondere Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres Zu Beginn des Jahres 2021 hat die TIMETOACT Software & Consulting GmbH die IPG-Gruppe mit Gesellschaften in der Schweiz, Deutschland und Österreich übernommen. Im ersten Halbjahr 2021 wurde die TIMETOACT Software & Consulting GmbH mehrheitlich an eine externe Investorengruppe veräußert. Bestehende Minderheitsbeteiligungen an Tochtergesellschaften der TIMETOACT Software & Consulting GmbH wurden im Rahmen eines Management-Beteiligungsprogramms auf Ebene der zukünftigen Konzernmuttergesellschaft TIMETOACT Holding GmbH, München, verlagert. Dieser Wechsel wird für das Jahr 2021 dazu führen, dass die TIMETOACT Software & Consulting GmbH und alle Tochtergesellschaften in einen neuen Konsolidierungskreis einbezogen werden. Die TIMETOACT Holding GmbH, München ist zukünftig Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB. Im Gegenzug erhält die Gruppe Zugriff auf eine Akquisitions- und Working Capital Linie. Für das operative Geschäft erwartet das Management keine nennenswerten Veränderungen. 1.7 Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus von TIMETOACT auf der Entwicklung des Betriebsergebnisses (EBIT) sowie der Entwicklung des Umsatzes. 1.8 Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzt die Geschäftsführung insgesamt als sehr gut ein. Insbesondere die Stabilisierung des Umsatzes und des Ergebnisses auf hohem Niveau ist erfreulich. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 2. Prognosebericht Der IT-Markt insgesamt ist weiterhin im Wandel. Wesentliche Faktoren und Trends sind Cloud-Technologien sowie die Konsolidierung der IT-Dienstleister. Im Gegensatz zu vielen Systemhäusern muss die TIMETOACT den Wechsel ihrer Kunden hin zu Cloud-Technologien nicht fürchten, da die TIMETOACT als IT Berater und Dienstleister keine Hardware vertreibt, keine systemnahen Dienstleistungen anbietet und keine eigenen Rechenzentren betreibt. Die TIMETOACT muss daher kein "Legacy Business" verteidigen. Vielmehr profitiert die TIMETOACT von dem erhöhten Beratungs- und Modernisierungsbedarf, der den Kunden durch den Wechsel auf Cloud Technologien entsteht. Darüber hinaus profitiert die TIMETOACT von der Konsolidierung im IT-Markt. Sowohl Software Hersteller als auch Kunden bevorzugen im Software Lizenzhandel zunehmend größere Anbieter. Die TIMETOACT erwartet daher für 2021 sehr stark steigende Umsätze und Erträge im Software Lizenzhandel. Die TIMETOACT kann, gerade im Verbund mit ihren Tochterunternehmen, ihren Kunden nicht nur die Modernisierung ihrer IT-Systeme anbieten, sondern auch für ihre Kunden individuelle Lösungen und Plattformen für innovative digitale Business Modelle entwickeln, implementieren und betreiben. In den meisten Projekten der TIMETOACT kommen Analyse, Beratung, Data Engineering, Software Engineering, System Engineering und Managed Services gleichermaßen zum Einsatz. Aus den Projekten entstehen langjährige und partnerschaftliche Kundenbeziehungen mit einem tiefen Einblick in die Prozesse der Kunden. Für 2021 plant die TIMETOACT erhebliche Investitionen, u.a. in die weitere Integration der Gesellschaften der TIMETOACT GROUP, den Zukauf von weiteren strategischen Mehrheitsbeteiligungen und den Einstieg eines externen Investors. Für das Geschäftsjahr 2021 wird, trotz der Corona Pandemie, mit einem stark steigenden Umsatz im Dienstleistungsbereich und einem sehr stark steigenden Umsatz im Lizenzhandel gerechnet, welcher im Wesentlichen auf den Abschluss eines großen Einzelgeschäfts zurückzuführen sind. Ferner wird für das Geschäftsjahr 2021 mit einem stark steigenden EBIT gerechnet. In Summe geht die Geschäftsführung von einer sehr positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TIMETOACT aus. 3. Chancen- und Risikobericht In den letzten Jahren ist die TIMETOACT GROUP durch Zukäufe von Unternehmen und Unternehmensteilen stark gewachsen. Damit wurde dem Markttrend begegnet, dass kundenseitig immer häufiger auf größere IT-Unternehmen zurückgegriffen wird. Zudem wird dadurch der Kontakt zu den interessanten Großkunden und damit langfristig das Umsatzwachstum gesichert. Durch die vorhandene (Konzern-)Struktur der TIMETOACT GROUP werden die Vorteile von großen Unternehmen mit den Vorteilen kleinerer Einheiten verbunden. Die größeren Wachstumschancen, das effizientere Arbeiten und das geringere Risiko des Großunternehmens wird durch die gewählte Struktur des Konzerns kombiniert mit der Nähe zum Kunden, die unmittelbaren Kontakt zu den Entscheidern der jeweiligen Gesellschaft haben. Zudem ermöglicht die vorhandene Struktur ein hohes Maß an Flexibilität in den Entscheidungen. Alle Einheiten der Gruppe können die zentralen Dienste nutzen. Damit können sich die Gruppenunternehmen auf ihre Stärken besinnen und sich voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren. Durch die starke Orientierung alle Gruppenunternehmen an der Marke TIMETOACT wird ein gemeinsamer Marktauftritt gewährleistet. Die Gesellschaft profitiert in besonderem Maße von diesen Vorteilen, da hierdurch ein Zugang zu den unterschiedlichsten Märkten möglich ist. Außerdem bietet sich durch die steigende Größe und Bekanntheit der Gruppe die Chance weitere Unternehmen zu übernehmen. Weitere Chancen sind in der Steigerung von Synergieeffekten sowie den Cross- und Upselling-Effekten zu sehen. Die flexible Struktur ermöglicht zudem eine bessere Verteilung der Mitarbeiter und damit langfristig eine Steigerung der Auslastung. Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte ist unverändert angespannt. Das weitere Wachstum des Unternehmens wird auch entscheidend davon abhängen, geeignetes Personal in allen Bereichen einzustellen. Diesem Risiko wird einerseits bei den bestehenden Mitarbeitern mit der Erhöhung der Zufriedenheit und damit der Bindung an das Unternehmen durch Schaffung einer mitarbeiterfreundlichen Unternehmenskultur begegnet. Andererseits macht diese Unternehmenskultur TIMETOACT auch für potentielle Bewerber reizvoller. Durch die Größe der gesamten Gruppe ist TIMETOACT zudem als Arbeitgeber interessanter geworden, da die Vielfalt der Tätigkeiten gestiegen ist. High-Potentials tendieren zudem immer mehr zu Großunternehmen, da in kleineren Strukturen die Möglichkeiten des Wachstums und der Weiterentwicklung begrenzt sind. TIMETOACT kann den vorhandenen und potentiellen Mitarbeitern ein entwicklungsfreudiges Umfeld bieten. Durch den Zukauf von Unternehmen besteht regelmäßig das Risiko, dass eine Fehleinschätzung hinsichtlich des Wertes eines erworbenen Unternehmens und somit eine Fehlinvestition vorliegen könnte. Diesem Risiko wird durch umfangreiche Prüfungen der potentiellen Targets und durch umfassende Analysen des Gesamtmarktes entgegengewirkt. Ein Unternehmen wird nur nach Abschluss aller Prüfungen und intensiven Gesprächen mit den Entscheidern und Eigentümern akquiriert. Zudem ist Philosophie der TIMETOACT, dass die bisherigen Entscheider und Eigentümer weiterhin im erworbenen Unternehmen aktiv sind und somit an der Entwicklung dieses Unternehmens und der gesamten Gruppe mitarbeiten und davon profitieren können. Ein der IT-Branche innewohnendes Risiko ist, dass ein Unternehmen den Entwicklungen und Trends in der Gesamtbranche nicht gewachsen ist und somit dem Fortschritt am Markt hinterherhinkt. Durch fortlaufende Marktanalysen, ständige Fortbildung und Orientierung am technischen Fortschritt stellt TIMETOACT sicher, dass keine Entkopplung von der Marktentwicklung stattfindet und die Gesellschaft immer aktuell am Markt agiert. Risiken der Zukunft sind gesamtwirtschaftlich in dem Isolationismus einzelner Staaten in der globalisierten Wirtschaft zu verorten. Sollte ein Handelskonflikt bestimmte Produkte unserer Kunden in einem wichtigen Exportmarkt unattraktiv machen, würden wir indirekt auch unter dem Effekt leiden. Daneben bedeutet das weitere Andauern der Corona-Pandemie in Deutschland und weltweit für die TIMETOACT Chance und Risiko zugleich. Risiken bestehen durch möglich Umsatzeinbußen aufgrund des Rückzugs von IT-Projekten oder Insolvenzen auf Kundenseite. Gleichzeitig bietet sich aber eine Chance durch vermehrten Kundenbedarf an Homeoffice- und Digitalisierungslösungen für Unternehmen. Insgesamt wird damit gerechnet, gestärkt aus der Corona-Krise hervorzugehen. Durch ein rasch umgesetztes und stetig angepasstes Hygienekonzept wurde der Krankheitsausbruch in dem Mitarbeiterstamm vermieden. Die finanzielle Stabilität der TIMETOACT wird von der Geschäftsführung als sehr hoch eingeschätzt. Es sind keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich. 4. Unterschrift der Geschäftsführung
Köln, 30. September 2021 Felix Binsack Hermann Ballé Frank Fuchs BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG (für Veröffentlichungszwecke) zum 31. Dezember 2020TIMETOACT Software & Consulting GmbH, KölnInhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2 Bilanzierungsmethoden 3 Bewertungsmethoden 3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 3.2 Finanzanlagen 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.4 Rückstellungen 3.5 Verbindlichkeiten 3.6 Rechnungsabgrenzungsposten, Kassenbestand sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten 4 Erläuterungen zur Bilanz 4.1 Anlagevermögen 4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.3 Gezeichnetes Kapital 4.4 Rückstellungen 4.5 Verbindlichkeiten 4.6 Rechnungsabgrenzungsposten 4.7 Mitzugehörigkeitsvermerke 5 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 6 Sonstige Angaben 6.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 6.2 Mitarbeiter 6.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 6.4 Vorschlag zur Gewinnverwendung 6.5 Geschäftsführung 6.6 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile 6.7 Gesamthonorar des Abschlussprüfers 7 Unterschrift der Geschäftsführung 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die TIMETOACT Software & Consulting GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Köln und wird beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 30971 geführt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB (Handelsgesetzbuches) in seiner aktuellen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des HGB wurden die Regelungen des GmbHG (Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung) beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Form des Gesamtkostenverfahrens beibehalten. 2. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen, die Verbindlichkeiten sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird vor dem Hintergrund des voraussichtlich daraus dauernden Nutzens über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rückstellungen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden latente Steuern ermittelt. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf einen Ansatz aktiver latenter Steuern. Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Rahmen des § 249 HGB bzw. § 250 HGB gebildet. 3. Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Aufwendungen für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Währungsumrechnungen erfolgten gemäß § 256a HGB. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: 3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Einem dauernden Wertverlust wird ggf. durch den Ansatz außerplanmäßiger Abschreibungen Rechnung getragen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Angeschaffte Software und IT-Ausstattung wird in der Regel über drei Jahre abgeschrieben, Betriebs- und Geschäftsausstattung über zehn Jahre, Kraftfahrzeuge über sechs Jahre und Büroeinrichtung über 5 bis 13 Jahre. Der entgeltlich erworbene Firmenwert wurde im Jahr 2011 aktiviert und wird aufgrund des voraussichtlich daraus dauernden Nutzens, über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich (netto) EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG sofort als Aufwand erfasst. 3.2 Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert (ggf. unter Berücksichtigung der Währungsumrechnung nach § 256a HGB) angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 3.4 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Die Steuerrückstellungen betreffen bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagte Steuern und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages dotiert. 3.5 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag (ggf. unter Berücksichtigung der Währungsumrechnung nach § 256a HGB) angesetzt. 3.6 Rechnungsabgrenzungsposten, Kassenbestand sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten Aktive- und Passive Rechnungsabgrenzungsposten, der Kassenbestand sowie die Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert (ggf. unter der Berücksichtigung von Währungsumrechnung nach § 256a HGB) angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1 Anlagevermögen Entwicklung des AnlagevermögensGeschäftsjahr 01.01.-31.12.2020
Die Finanzanlagen betreffen die gehaltenen Beteiligungen (vgl. hierzu Punkt 6.6) und Ausleihungen. 4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 1.028 eine Restlaufzeit bis zu 5 Jahren und in Höhe von TEUR 15.414 weniger als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren in Höhe von TEUR 34 enthalten. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind auch Forderungen aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für 2019 in Höhe von TEUR 432 inbegriffen. 4.3 Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt EUR 250.000,00 (Vorjahr EUR 250.000,00). Es ist in voller Höhe eingezahlt. 4.4 Rückstellungen Die Steuerrückstellungen umfassen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für gewerbesteuerliche Zwecke für das Jahr 2020 (TEUR 1.006). Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Earn-Out-Klauseln (TEUR 1.400), Gewährleistungen (TEUR 166), Personalkosten (TEUR 1.475+381), Urlaubsansprüchen (TEUR 152), Prüfungs- und Abschlusskosten (TEUR 192), Berufsgenossenschaft (TEUR 36) und Aufbewahrungspflichten (TEUR 19). 4.5 Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
4.6 Rechnungsabgrenzungsposten In den Fällen, in denen Leistungen für einen Zeitraum nach Bilanzstichtag erbracht werden, werden die Umsätze ratierlich auf die Laufzeit des Vertrages verteilt und zeitanteilig periodengerecht vereinnahmt. 4.7 Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 2.806 handelt es sich in Höhe von TEUR 2.602 um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 204 um Forderungen aus kurzfristigen Darlehen der TIMETOACT Software & Consulting GmbH gegenüber Tochterunternehmen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 824 handelt es sich in Höhe von TEUR 824 um kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich regional wie folgt:
Hinsichtlich der Aufgliederung nach dem Tätigkeitsbereich wird auf die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 2 HGB verwiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Sachbezügen in Höhe von TEUR 291 (Vorjahr TEUR 306) und aus der Auflösung von Rückstellungen, zugleich periodenfremde Erträge, in Höhe von TEUR 188 (Vorjahr TEUR 111) enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 2 (Vorjahr TEUR 3). In dem Aufwand für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von TEUR 1.752 (Vorjahr TEUR 1.506) sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr TEUR 149) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 26 (Vorjahr TEUR 5). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von TEUR 154 (Vorjahr TEUR 183) sind Erträge aus der Abzinsung / Aufzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR TEUR 11 (Vorjahr TEUR 27) sowie Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 138 (Vorjahr TEUR 146) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. nicht zu verzeichnen. 6. Sonstige Angaben 6.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB zum 31. Dezember 2020 von insgesamt EUR 100.005 gegenüber verbundenen Unternehmen zu vermerken: Zum Stichtag hat die TIMETOACT zwei Patronatserklärungen gegenüber Dritten zugunsten einer Tochtergesellschaft in Höhe von EUR 2 (davon Merkposten EUR 2 - Vorjahr EUR 100.002) abgegeben. Aufgrund der Umfänglichkeit ist eine valide Schätzung der zum Stichtag bestehenden potentiellen Verpflichtung nicht möglich. Ferner hat die TIMETOACT zum Stichtag zwei Schuldbeitritte gegenüber Dritten zugunsten zweier Tochtergesellschaften in Höhe von EUR 2 (davon Merkposten EUR 2 - Vorjahr EUR 0) erklärt. Aufgrund der Umfänglichkeit ist eine valide Schätzung der zum Stichtag bestehenden potentiellen Verpflichtung nicht möglich. Der Schuldbeitritt zugunsten einer Tochtergesellschaft besteht aufgrund der Ablösung zugrundeliegender Verbindlichkeiten nur noch bis Mai 2021. Zudem hat die TIMETAOCT zum Stichtag zwei Bürgschaften gegenüber Dritten zugunsten zwei weiterer Tochtergesellschaften in Höhe von EUR 100.001 (davon Merkposten EUR 1 - Vorjahr EUR 1) abgegeben. Aufgrund der Umfänglichkeit ist eine valide Schätzung der zum Stichtag bestehenden potentiellen Verpflichtung für eine Bürgschaft nicht möglich. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den Erklärungen, Schuldbeitritten und den Bürgschaften wird mit weniger als 10 % eingestuft, da die Gesellschaften in 2020 positive Liquiditätsüberschüsse erwirtschaftet haben und keine Inanspruchnahmen erwartet werden. Im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen eingegangen, die über die in der Handelsbilanz zum 31.12.2020 ausgewiesenen Verbindlichkeiten hinausgehen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Mietverträge in Höhe von TEUR 4.271 (Nominalwert), sowie aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 22 und langfristigen Versicherungsverträgen in Höhe von TEUR 19. 6.2 Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (alles Angestellte) im Geschäftsjahr betrug 143. Diese teilen sich auf folgende Gruppen auf:
6.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Zu Beginn des Jahres 2021 hat die TIMETOACT Software & Consulting GmbH die IPG-Gruppe mit Gesellschaften in der Schweiz, Deutschland und Österreich übernommen. Im ersten Halbjahr 2021 wurde die TIMETOACT Software & Consulting GmbH mehrheitlich an eine externe Investorengruppe veräußert. Bestehende Minderheitsbeteiligungen an Tochtergesellschaften der TIMETOACT Software & Consulting GmbH wurden im Rahmen eines Management-Beteiligungsprogramms auf Ebene der zukünftigen Konzernmuttergesellschaft TIMETOACT Holding GmbH, München, verlagert. Dieser Wechsel wird für das Jahr 2021 dazu führen, dass die TIMETOACT Software & Consulting GmbH und alle Tochtergesellschaften in einen neuen Konsolidierungskreis einbezogen werden. Die TIMETOACT Holding GmbH ist zukünftig Mutterunternehmen im Sinne des § 294 Abs. 1 HGB. Mit Vertrag vom 22. Juli 2021 wurde die GIS Gesellschaft für InformationsSysteme AG, Hannover auf die novaCapta GmbH, Köln (vormals novaCapta Software & Consulting GmbH, Köln) mit handelsrechtlicher Rückwirkung zum 1. Januar 2021 verschmolzen. 6.4 Vorschlag zur GewinnverwendungDen Gesellschaftern wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Mit Beschluss vom 21. April 2021 haben die Gesellschafter eine Verwendung des voraussichtlichen Jahresergebnisses 2020 in Höhe von € 1,5 Mio. im Rahmen einer inkongruenten Vorabausschüttung beschlossen. Weitere Beschlüsse zur Gewinnverwendung existieren nicht. 6.5 Geschäftsführung Die Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Hermann Ballé, Geschäftsführer Vertrieb und Personal, Köln Herr Felix Binsack, Geschäftsführer Operations, Köln Am 17.06.2021 ist zudem Frank Fuchs, Geschäftsführer Finanzen, Hamburg zum Geschäftsführer bestellt worden. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6.6 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
In Klammern sind die jeweils letzten festgestellten Geschäftsjahre zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der TIMETOACT vermerkt. 6.7 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB im Konzernanhang der TIMETOACT Software & Consulting GmbH, Köln angegeben. 7. Unterschrift der Geschäftsführung
Köln, 30. September 2021 Felix Binsack Hermann Ballé Frank Fuchs Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 8. Dezember 2021 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteilA. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die TIMETOACT Software & Consulting GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der TIMETOACT Software & Consulting GmbH, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TIMETOACT Software & Consulting GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und ● vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts: Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. ● holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. ● beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 30. September 2021 Daniels
GmbH
Thorsten Daniels, Wirtschaftsprüfer |
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