Ruhrbahn Mülheim GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Karl Hensel seit 17.2.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
meoline GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtRahmenbedingungen Die meoline GmbH hat am 01.01.2004 den Fahrbetrieb mit den Zielvorgaben aufgenommen, städteübergreifende Synergien zu erschließen und an (privat-)wirtschaftlichen Maßstäben gemessen einen qualitativ hochwertigen Fahrbetrieb für die Städte Mülheim an der Ruhr und Essen zu erbringen. Gesellschafter des Unternehmens waren bis zum 03.11.2008 die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) und die Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH (MVG) mit Beteiligungsquoten in einem Verhältnis von 77 % zu 23 %. Die Anteile der EVV wurden mit Datum 03.11.2008 auf die Essener Verkehrs-AG (EVAG) übertragen. Im Auftrag der Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH und der Essener Verkehrs-AG werden täglich über 400.000 Fahrgäste befördert und rund 60.000 Nutzwagenkilometer zurückgelegt. Damit werden etwa 80 % der gesamten ÖPNV-Beförderungsleistung in den Städten Mülheim an der Ruhr und Essen durch die meoline GmbH erbracht. Ziel ist es, Kosteneinsparungen durch die Zusammenführung der Fahrbetriebseinheiten der Städte zu erschließen sowie die betriebswirtschaftliche Optimierung des Fahrbetriebs und der Buswerkstätten mit einer Ausrichtung an Benchmarks und privatwirtschaftlichen Eckdaten voranzutreiben. Im Zeitraum 2004 - 2009 werden über alle eingesetzten Ressourcen Optimierungen von rund 5,7 Mio. €/Jahr erwartet. Hiervon sind bis zum Jahr 2008 bereits 5,2 Mio. € erreicht worden. Die Kostensenkungen wurden in erster Linie durch die Optimierung des Personal- und Fahrzeugeinsatzes, insbesondere Verbesserungen bei den Krankenständen sowie Reduzierung von Fahrtausfällen, die weitere Senkung des Verwaltungsaufwandes sowie die Verbesserung von betrieblichen Abläufen und Strukturen erreicht. Im Jahr 2008 wurde ein Vergleich mit den lokalen Subunternehmern in Mülheim an der Ruhr und Essen auf Basis der Ist-Werte 2007 durchgeführt. Das Ergebnis ist von einem unabhängigen Gutachter, TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH (TTK) überprüft worden. Es wurde festgestellt, dass meoline mit neu beschafften Ressourcen im Preisniveau der lokalen Privatunternehmen angekommen und somit der Zielsetzung der Wettbewerbsfähigkeit sehr nahe gekommen ist. Zur Durchführung des Fahrbetriebs greift meoline überwiegend noch auf die Ressourcen, Infrastruktur, Fahrzeuge und Personal der Regie-/Mutterunternehmen Essener Verkehrs-AG (EVAG) und Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH (MVG) zurück. Der Aufbau eigener Ressourcen ist seit Gründung der Gesellschaft deutlich vorangeschritten und erfolgt in dem Maße, wie die Ressourcen von den beteiligten Unternehmen abgebaut und nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. Dies gilt zunächst insbesondere für die Beschaffung von modernen Niederflurbussen mit höchstem Umweltstandard und die Einstellung von qualifiziertem Fahrpersonal. meoline verfügt zum 31.12.2008 bereits über 143 Busse sowie 206 eigene Mitarbeiter. Seit 2007 hat meoline am Standort Essen die Instandhaltung der zur Verfügung stehenden Linienbusse in Eigenregie übernommen. Die Beteiligung an der Otto Lingner Verkehrs-GmbH sichert meoline den strategischen Vorteil, Erfahrungen mit privaten Betreiberunternehmen zu sammeln und diese für die meoline zu nutzen. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf Das Jahr 2008 war für die meoline GmbH das fünfte operative Geschäftsjahr. Durch die unentgeltliche zur Verfügungstellung der Bahnen ab dem 01.01.2008 ist die Vergleichbarkeit zum Geschäftsjahr 2007 bei den Umsatzerlösen sowie den fahrzeugbezogenen Kosten im Materialaufwand beeinträchtigt. Zusätzlich sind die im Geschäftsjahr 2003 aktivierten "Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs" letztmalig im Geschäftsjahr 2007 abgeschrieben worden und haben somit keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008. Die Gesellschaft erreichte im operativen Bereich ein positives Jahresergebnis in Höhe von 206,1 T€ (Vorjahr 421,6 T€). Unter Berücksichtigung des Steueraufwands führt dies zu einem Jahresüberschuss für das Jahr 2008 von rd. 67,6 T€ (Vorjahr 8,1 T€). Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt 60.799,7 T€ (Vorjahr 79.853,4 T€) wurden vornehmlich aus den mit den Mutterunternehmen geschlossenen Betriebsleistungsverträgen erzielt. Hier betrug der stadtspezifische Anteil aus diesen Umsatzerlösen 12.249,3 T€ (Vorjahr 15.969,6 T€) für Mülheim an der Ruhr und 48.030,7 T€ (Vorjahr 63.204,9 T€) für Essen. Der Materialaufwand betrug im Berichtsjahr 50.379,2 T€ (Vorjahr 71.522,6 T€). Der Hauptanteil in Höhe von 40.285,1 T€ (Vorjahr 62.703,0 T€) entfiel hierbei auf die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Hierunter ist mit 32.126,4 T€ (Vorjahr 33.092,0 T€) als größte Position der Aufwand für das von den Mutterunternehmen bereitgestellte Personal zu nennen. Im Geschäftsjahr 2008 wurden insgesamt Rückstellungen in Höhe von 1.337,4 T€ (Vorjahr 1.186,8 T€) bilanziert. Hierunter fielen Rückstellungen für Pensionen, Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für offene Urlaubstage, Überstunden, Jahresumlage für Fahrzeugversicherungen sowie für noch nicht abgerechnete Werkstattleistungen aus Vorjahren. Die meoline GmbH setzte in 2008 in der Verwaltung, im Fahrbetrieb und in der Werkstatt Kraftomnibusse Essen insgesamt Mitarbeiter in Höhe von 1.126 Personenjahre (PJ) (Vorjahr 1.128 PJ) ein. Hiervon wurden 954 PJ (Vorjahr 990 PJ) von der MVG und der EVAG bereitgestellt, 172 PJ (Vorjahr 129 PJ) waren eigene Mitarbeiter der meoline. Davon waren im Durchschnitt 10 PJ (inkl. der Geschäftsführung) (Vorjahr 11 PJ) im Management/Stab tätig. Der Personalaufwand für das eigene Personal der meoline betrug inkl. der Sozialabgaben 7.202,3 T€ (Vorjahr 5.368,9 T€). Im Jahr 2008 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 10.495,0 T€ (Vorjahr 10.757,4 T€) getätigt. Der Hauptanteil entfällt mit 10.326,3 T€ auf die Beschaffung von 16 Solo- und 31 Gelenkbussen mit Spurführungseinrichtung für den Standort Essen, die mit 1.866,5 T€ vom VRR gefördert wurde. Als wesentliche Geschäftsvorfälle im Jahr 2008 sind die betrieblichen Anpassungen als Folge der Eröffnung der Haltestelle Stadtmitte in Mülheim an der Ruhr sowie die strategischen Vorbereitungen im Rahmen des Projekts rrp-Verkehr zu nennen. Die Übertragung der meoline-Anteile von der EVV zur EVAG ermöglicht künftig auch die Direktvergabe von Leistungen von dem von der Stadt Essen betrauten Verkehrsunternehmen EVAG zum Betreiberunternehmen meoline. Des Weiteren ist es Ziel im Rahmen der Rhein-Ruhr-Partner Verkehrskooperation, die beiden Fahrbetriebsunternehmen Verkehrsservice Duisburg GmbH (VSD) und meoline GmbH zusammenzuführen. Weitere wesentliche Geschäftsvorfälle sind die finanziellen Auswirkungen des Tarifabschlusses im Jahr 2008 sowie die Entwicklung des Dieselpreises im Jahr 2008. Beide Entwicklungen führen im Jahr 2008 zu Kostensteigerungen in Höhe von ca. 1,8 Mio. €, die jedoch unterjährig zum großen Teil durch interne Kompensationsmaßnahmen gemildert werden konnten. Ein Teil der Kostensteigerungen musste jedoch über Anpassungen beim Kilometerpreis an EVAG und MVG weitergegeben werden. Chancen und Risiken In Anlehnung an die vorhandenen Risikomanagementsysteme der beteiligten Unternehmen wurde im Jahr 2006 ein Risikomanagementsystem bei der meoline GmbH implementiert. Dieses wird seitdem kontinuierlich fortgeschrieben. Im Dezember 2009 wird die Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 in Kraft treten. Die Geschäftsführung arbeitet intensiv an der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Zeit nach 2009. Dabei stehen vor allem die Fragen des gemeinsamen Fahrbetriebs mit Duisburg, der zukünftigen Vertragsgestaltung und der tarifvertraglichen Situation im Vordergrund. Diese Aspekte sind von großer Bedeutung für die künftige Entwicklung und bieten die Chance auf weitere Kostensenkungen. Im Rahmen der Vorbereitung des Projektes rrp-Verkehr wird die Reintegration der Fahrbetriebsstruktur in das "gemeinsame Haus" rrp-Verkehr diskutiert. Als Folge der Umsetzung einer Reintegration der bestehenden Fahrbetriebsstruktur gilt als Risiko die Auflösung der meoline GmbH. Durch diese "unklare" Lage über die Zukunft des Fahrbetriebs besteht das Risiko der Destabilisierung funktionierender Geschäftsprozesse. Da die Fahrbetriebsleistung der meoline schwerpunktmäßig von den Unternehmen Essener Verkehrs-AG und Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH beauftragt wird, stellt die Abhängigkeit der Gesellschaft von nur wenigen Auftraggebern ein Risiko für meoline dar. Im Rahmen einer steuerlichen Betriebsprüfung des EVV-Konzerns durch die Finanzverwaltung NRW (Groß- und Konzernbetriebsprüfung Bergisches Land) wurden auch die Geschäftsjahre 2003 bis 2005 der meoline betrachtet. Hier vertritt die Betriebsprüfung zur Zeit die Auffassung, dass die meoline bei ihrer Gründung aus gewerbesteuerlicher Sicht einen "Teilbetrieb" gepachtet hätte. Dies hätte die Rechtsfolge der hälftigen Zurechnung der gezahlten Pachtentgelte und damit im ungünstigsten Falle Nachzahlungen für den Zeitraum 2003 bis 2007 in Höhe von ca. 5,2 Mio. €, wovon ein großer Teil auch wieder über die Gewerbesteuer an die Städte Essen und Mülheim an der Ruhr zurückfließen würde. Nach eingehender Prüfung dieser Thematik durch den steuerlichen Berater gibt es jedoch deutlich mehr Argumente, die gegen die Auffassung der Finanzverwaltung sprechen als dafür. Aus diesem Grund wird meoline mit Unterstützung des steuerlichen Beraters, falls notwendig, Rechtsmittel gegen Nachforderungen der Finanzämter einlegen. Auf eine bilanzielle Vorsorge im Rahmen des Jahresabschlusses 2008 wird aufgrund des unwahrscheinlichen Eintritts einer Nachzahlung verzichtet. Im Rahmen der Schlussbesprechung wurde mit der Betriebsprüfung vereinbart, dass aufgrund der gesetzlichen Besonderheiten im ÖPNV der strittige Sachverhalt nicht in die Veranlagung und damit in das Rechtsbehelfsverfahren gegeben werden soll, sondern erst eine verwaltungsinterne Abstimmung mit der Oberfinanzdirektion und dem Finanzministerium NRW gesucht wird. Ausblick Zur dauerhaften Sicherstellung eines leistungsfähigen Nahverkehrs haben die Essener Verkehrs-AG, die Mülheimer Verkehrsgesellschaft mbH und die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG beschlossen, ihre Restrukturierungspläne zu verzahnen und unter dem Titel rrp-Verkehr eine Gesellschaft zu gründen, die langfristig Kosten einsparen und Synergien heben soll. Im Rahmen dieser Entscheidung ist eine Zusammenführung der meoline GmbH mit der Fahrbetriebseinheit der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (Verkehrsservice Duisburg GmbH) geplant. Die Geschäftsführung geht auch für das Jahr 2009 von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus und wird wie bisher die Umsetzung von Optimierungspotenzialen und Kostenreduzierungen vorantreiben. Die Entwicklung der Umsatzerlöse im Planungszeitraum ab dem Jahr 2009 ist weiterhin geprägt von der Umsetzung bereits definierter Optimierungsmaßnahmen im Fahrbetrieb und in der Werkstatt Kraftomnibusse Essen. Diese Optimierungen reduzieren die Aufwandsseite der meoline. Die hierdurch erzielten Einspareffekte können in den Folgejahren an die Auftraggeber der meoline über einen günstigeren Kilometerpreis weitergegeben werden, wobei zu beachten ist, dass diese positiven Effekte jedoch durch Tarif- und Preissteigerungen teilweise wieder aufgezehrt werden. Auch zukünftig ist die kontinuierliche Anpassung der Unternehmensstrukturen und -prozesse der meoline GmbH an die Erfordernisse des ÖPNV der bedienten Städte geplant. Bericht über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung gem. § 108 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Gemeindeordnung NW Unternehmensgegenstand der meoline GmbH ist die Beförderung von Personen mit den verschiedenen Verkehrsmitteln im Öffentlichen Personennahverkehr. Durch die wirtschaftliche Betätigung der Gesellschaft im Rahmen des durch § 2 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages vorgegebenen Gesellschaftszweckes wird die öffentliche Zwecksetzung des Unternehmens erfüllt und der öffentliche Zweck erreicht. Daneben erbringt die Nutzung des Angebotes einen kommunalen Nutzen durch Entlastung des Straßenverkehrs und leistet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.
Mülheim an der Ruhr, 31. März 2009 meoline GmbH Jochen Hensel, Geschäftsführer Heiko Hansen, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungDem Gesellschaftsvertrag entsprechend wurden die Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften angewendet. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren ist unverändert beibehalten worden. II. Erläuterung zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und BewertungBilanz Das Anlagevermögen ist im Einzelnen in der "Entwicklung des Anlagevermögens" (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Gliederung der Sachanlagen wurde entsprechend der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen in der Fassung vom 13.07.1988 gestaltet. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten unter Abzug von Rabatten, Boni und Skonti bewertet. Seit 2008 werden Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis von 150,00 € bis 1.000,00 € in einem Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG eingestellt. Dieser Sammelposten wird im Geschäftsjahr seiner Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren zu je 20 % aufwandswirksam aufgelöst. Den planmäßigen Abschreibungen liegen steuerlich anerkannte Nutzungsdauern zu Grunde. Die Anlagenzugänge werden linear monatsgenau abgeschrieben. Soweit Anlagegegenstände bezuschusst oder finanziell gefördert wurden, sind diese Mittel zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage auf der Passivseite unter dem gesonderten Posten "Fördermittel und Zuschüsse von Dritten" ausgewiesen. Sie werden nach Maßgabe der Nutzungsdauer der je-weiligen Sachanlagen aufgelöst. Die Bewertung der Beteiligungen entspricht den Anschaffungskosten. Der Kaufpreis für 50 % der Anteile an der Otto Lingner Verkehrs GmbH beträgt 110.000,00 € aus dem gezeichneten Kapital von 26.000,00 €. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Das Stammkapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen und wird von folgenden Gesellschaften gehalten:
Die Gesamtverpflichtung für Pensionen wurde auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Beachtung der handelsrechtlichen Bestimmungen und Anwendung der neuen Richttafeln bei einem Zinsfuß von 5,0 % ermittelt und beläuft sich auf 465.917,00 €. Die Pensionsrückstellung wurde voll dotiert. Die Steuerrückstellung steht für eine zu erwartende Gewerbesteuernachzahlung für 2007 an die Städte Mülheim an der Ruhr und Essen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in angemessener Höhe. Sie umfassen im Wesentlichen Jahresabschlusskosten, Geschäftsführertantiemen, noch nicht genommene Urlaubsansprüche, Überstunden und fehlende Rechnungen für bereits erbrachte Leistungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert worden. Es bestehen folgende Restlaufzeiten:
Für die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 18.563.550,93 € bestehen Sicherungsübereignungen von 48 Solobussen und 95 Gelenkbussen. Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen betrifft die Essener Versorgungs- u. Verkehrsgesellschaft mbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen gegenüber der EVAG. Die Verbindlichkeiten beinhalten die Leistungen aus dem Betriebsleistungsverhältnis. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen aus den bestehenden Betriebsleistungsverträgen zwischen der meoline GmbH und den folgenden Gesellschaften erzielt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 204.769,14 € Erträge aus Schadens- ersatzforderungen enthalten. Der Materialaufwand resultiert in der Hauptsache aus Aufwendungen für Personalgestellung, Fahrzeugmieten, Dieselkraftstoff und Dienstleistungen, die von der MVG und EVAG bezogen wurden. Die Abschreibungen beziehen sich auf das Sachanlagevermögen (2.825.944,43 €). Erträge aus der Auflösung von Fördermitteln sind von den Abschreibungen abgesetzt (936.735,37 €). Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte in 2008 durchschnittlich 172 eigene Mitarbeiter. Zusätzlich wurden 954 Mitarbeiter von der Essener Verkehrs-AG und der Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH gestellt. Angaben zum Jahresergebnis Das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 schließt mit einem Ergebnis von 67.618,20 € ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. III. Ergänzende AngabenBeteiligungsunternehmen, Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft hält 50 % der Anteile an der Otto Lingner Verkehrs-GmbH. Das gezeichnete Kapital beträgt 26.000,00 €. Das Geschäftsjahr 2008 schloss mit einem Jahresüberschuss von 16.095,62 € ab. Das Eigenkapital am 31.12.2008 betrug 123.872,84 €. Die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) mit Sitz in Essen hält 82,19 % der Anteile am gezeichneten Kapital der EVAG; meoline ist damit ein Konzernunternehmen der EVV und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Zusammensetzung der Organe, Aufwendungen für Organe Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung. Aufsichtsratmitglieder
Geschäftsführung
Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2008 gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen 309.129,68 €. An Aufsichtsratsmitglieder wurden 13.380,00 € vergütet.
Mülheim an der Ruhr, 31. März 2009 meoline GmbH Jochen Hensel, Geschäftsführer Heiko Hansen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der meoline GmbH, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 15. April 2009 PricewaterhouseCoopers
Josef Rakel, Wirtschaftsprüfer ppa. Christoph Drewes, Wirtschaftsprüfer |
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