Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 48353
Vorher
Eloma Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bedarfsartikel zur GemeinschaftsverpflegungEloma GmbH - Innovative Koch- und Backtechnik
Eingetragen
14.2.1975
Branche
Herstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Würzmitteln und Soßen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Bedarfsartikel zur Gemeinschaftsverpflegung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Kulke
seit 15.10.2018
Prokura
Miriam Dimitrijevic
seit 2.3.2018
Prokura
Mark Joseph Müller
seit 11.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Temp-Rite International GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Temp-Rite International GmbH
Germany
5.962 €
0.30%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eloma GmbH

Maisach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Inhaltsübersicht

1 Prüfungsauftrag

2 Grundsätzliche Feststellungen

3 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

4 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung

5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

5.1.1 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

5.1.2 Jahresabschluss

5.1.3 Lagebericht

5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses

5.3 Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

6 Schlussbemerkung

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen (zusammen die "Deloitte-Organisation"). DTTL (auch "Deloitte Global" genannt) und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/de/UeberUns.

Anlagen

1 Lagebericht und Jahresabschluss

Lagebericht

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

1 Prüfungsauftrag

Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13. März 2023 der

Eloma GmbH,

Maisach

- nachfolgend auch kurz "Eloma" oder "Gesellschaft" genannt -

wurden wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 gewählt. Die gesetzlichen Vertreter haben uns aufgrund dieses Beschlusses den Auftrag zur Durchführung der Abschlussprüfung nach § 317 HGB für das Geschäftsjahr 2022/2023 erteilt.

Wir bestätigen nach § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Bei der Erstellung des Prüfungsberichts haben wir die deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450 n.F. (10.2021)) beachtet.

Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Dritten, gelten die unter dem 1./7. August 2023 getroffenen Vereinbarungen sowie ergänzend die als Anlage beigefügten "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der Fassung vom 1. Januar 2017.

Dieser Prüfungsbericht wurde nur zur Dokumentation der durchgeführten Prüfung gegenüber der Gesellschaft und nicht für Zwecke Dritter erstellt, denen gegenüber wir nach der im Regelungsbereich des § 323 HGB geltenden Rechtslage keine Haftung übernehmen.

2 Grundsätzliche Feststellungen

Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter

Aus dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der gesetzlichen Vertreter sowie den sonstigen geprüften Unterlagen heben wir folgende Aspekte hervor, die für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind:

• Grundlagen der Gesellschaft

Die Eloma gehört zur ALI Gruppe, einem in Mailand ansässigen Unternehmensverbund in der Großküchenbranche. Die Gesellschaft ist ein weltweit vertretener Hersteller von Kombidämpfern und Ladenbacköfen für den Profibereich. Kunden sind Restaurant- und Hotelküchen, Supermärkte, Backshops, Metzgereien, Tankstellen, Quick-Service Restaurants, Zug- und Schiffsküchen sowie Unternehmen der Gemeinschaftsverpflegung. Der Verkauf erfolgt über den Fachhandel bzw. bei Key Accounts direkt durch den Eloma Vertrieb. Der Service für die Endkunden erfolgt über regionale Eloma Service-Partner. In Maisach, dem Hauptsitz der Gesellschaft, sind Vertrieb, Marketing und Produktmanagement, Administration sowie Geschäftsführung angesiedelt. Am Standort Bad Gottleuba befinden sich Produktion, Einkauf und Logistik, Forschung und Entwicklung sowie der After Sales Bereich.

Eloma nimmt am Cash-Pooling der ALI Gruppe teil. Mit der unmittelbaren Muttergesellschaft, Temp-Rite International Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bremen, besteht seit dem 1. Januar 2008 ein Ergebnisabführungsvertrag.

• Ertragslage

Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 25.001) um 25,1 % auf TEUR 31.278 deutlich gestiegen. Nach Abklingen der Corona-Pandemie steigen nun die Investitionen in den von der Pandemie stark betroffenen Hauptmärkten, den Restaurant- und Hotelküchen, deutlich. Zudem konnte der zu Beginn des Geschäftsjahres sehr hohe Auftragsbestand abgebaut werden. Diese beiden Entwicklungen haben zu stark steigenden Umsatzerlösen geführt. Der Exportanteil betrug 61,2 % (Vorjahr: 55,3 %).

Die Gesamtkosten erhöhten sich um TEUR 4.378 bzw. 18,9 % von TEUR 23.204 im Vorjahr auf TEUR 27.582 im Geschäftsjahr 2022/2023. Dabei sind die Materialaufwendungen aufgrund von steigenden Beschaffungspreisen und weiterhin anhaltenden Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen überproportional zum Umsatz um 26,5% (TEUR 3.074) gestiegen. Erhöht hat sich ebenfalls der Personalaufwand, der entsprechend der Entwicklung der Anzahl der Mitarbeiter sowie der Lohnerhöhungen im Geschäftsjahr 2022/2023 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 795 gestiegen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich ebenfalls um insgesamt TEUR 584, was im Wesentlichen auf gestiegene Reisekosten (TEUR 130), gestiegene Werbe- und Messekosten (TEUR 65) sowie gestiegene Kosten für die Zertifizierung von Geräten (TEUR 153) zurückzuführen ist.

Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2022/2023 ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.749 (Vorjahr TEUR 2.457).

• Vermögens- und Finanzlage

Die Veränderung der Bilanzsumme (TEUR -759) ist bei den Aktiva vor allem auf den Rückgang der Vorräte um TEUR 919 aufgrund abgebauter Sicherheitsbestände zurückzuführen. Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die stichtagsbedingt um TEUR 529 angestiegen sind. Bei den Passiva sind insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR -956) deutlich zurückgegangen, was insbesondere auf die gesunkene Cash-Pooling Verbindlichkeit zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital blieb mit TEUR 7.122 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 44,1 % (Vorjahr: 42,1 %).

Die gesetzlichen Vertreter erläutern, dass das Cash-Pooling mit der ALI Gruppe die Liquidität der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt sicherstellt.

• Risiken und Ausblick

Geschäftsrisiken haben die gesetzlichen Vertreter vor allem in der Beschaffung bezogen auf die Entwicklung von Rohstoff- und Energiepreisen, mögliche Lieferantenausfälle sowie in einer gegebenenfalls sinkenden Nachfrage identifiziert. Die gesetzlichen Vertreter haben im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Einzelrisiken identifiziert, die einzeln oder in ihrer Wechselwirkung bestandsgefährdend sind oder dazu geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schwerwiegend zu beeinträchtigen.

Chancen sehen die gesetzlichen Vertreter in der Globalisierung, die Markteintrittsbarrieren in bisher von der Eloma noch nicht erschlossenen Märkten entscheidend reduzieren kann. Zudem werden neue Zielgruppen und Partnerschaften durch das Zusammenwachsen von Lebensmittelherstellern und Systemgastronomien erwartet. Auf dieser Grundlage streben die gesetzlichen Vertreter mit einem wachsenden Produktangebot sowie Produktverbesserungen und einer Intensivierung der Vertriebsaktivitäten die Ausweitung des Geschäftsvolumens an.

Die gesetzlichen Vertreter prognostizieren, dass durch neue Produkte sowie durch die kontinuierliche Internationalisierung der Vertriebsaktivitäten und der weiteren Gewinnung von zusätzlichen Vertriebspartnern im laufenden Geschäftsjahr 2023/2024 ein leichtes Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr 2022/2023 erzielt wird. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen die gesetzlichen Vertreter bei einer stabilen Aufrechterhaltung der Kostenstruktur mit einem weiter steigenden deutlich positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung.

Zusammenfassend stellen wir nach § 321 Abs. 1 Satz 2 HGB fest, dass wir die Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter, insbesondere die Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und die Beurteilung der künftigen Entwicklung des Unternehmens, wie sie im Jahresabschluss und im Lagebericht ihren Ausdruck gefunden haben, als realistisch ansehen.

3 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 der Eloma GmbH, Maisach, in der Fassung der Anlage 1 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Eloma GmbH, Maisach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eloma GmbH, Maisach - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eloma GmbH, Maisach, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 22. November 2023

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer

gez. Maximilian Wilsch, Wirtschaftsprüfer"

4 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

Prüfungsgegenstand

Gegenstand unserer Abschlussprüfung waren

die Buchführung

der Jahresabschluss (bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang)

der Lagebericht

der Gesellschaft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft; dies gilt auch für die Angaben, die wir zu diesen Unterlagen erhalten haben. Wir verweisen ergänzend auf den Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" unseres vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks.

Unsere Aufgabe ist es, diese Unterlagen und Angaben im Rahmen unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen. Unsere diesbezügliche Verantwortung wird in den Abschnitten "Grundlage für die Prüfungsurteile" und "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks beschrieben.

Art und Umfang der Prüfung

Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und unter dem 7. November 2022 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss; er wurde am 13. März 2023 festgestellt.

Wir haben die Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

In Bezug auf die wesentlichen Grundzüge unseres prüferischen Vorgehens verweisen wir auf die Darstellungen im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres vorstehend in Abschnitt 3 wiedergegebenen Bestätigungsvermerks. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wenden wir unseren risiko- und prozessorientierten Prüfungsansatz an; zu dessen Umsetzung bedienen wir uns unserer Prüfungssoftware Engagement Management System (EMS). Sie unterstützt die Planung, Durchführung und Dokumentation der Abschlussprüfung.

Die Abschlussprüfung erstreckt sich nach § 317 Abs. 4a HGB nicht darauf, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann.

Die Prüfung wurde von uns in den Monaten Juni bis November 2023 durchgeführt.

Identifizierte relevante Kontrollen der Gesellschaft haben wir unserem Prüfungsplan entsprechend auf Angemessenheit und gemäß unserem prüferischen Ermessen auf Wirksamkeit geprüft. Auf Grundlage der Ergebnisse aus der Prüfung der Kontrollen haben wir Art und Umfang unserer aussagebezogenen Prüfungshandlungen (analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungen von ausgewählten Geschäftsvorfällen und Kontensalden) festgelegt. Bei Einzelfallprüfungen haben wir Nachweise in bewusster Auswahl bzw. unter Heranziehung von Stichprobenverfahren eingeholt.

Folgende Prüfungsschwerpunkte wurden gesetzt:

Nachweis und Periodenzugehörigkeit der Umsatzerlöse

Bewertung der Vorräte

Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen

Zur Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung der Gesellschaft haben wir uns einen Überblick über die Organisation der Buchführung und ein Verständnis der prüfungsrelevanten Kontrollen verschafft sowie entsprechende Aufbau- und Funktionsprüfungen, insbesondere in Bezug auf die implementierten wesentlichen Kontrollmaßnahmen, vorgenommen.

Die Gesellschaft hat am 31. August 2023 eine Stichtagsinventur durchgeführt, an der wir am Standort Bad Gottleuba beobachtend teilgenommen haben.

Im Rahmen der Prüfung der Forderungen sowie der Guthaben bei Kreditinstituten und der Rückstellungen haben wir von ausgewählten Kunden Saldenbestätigungen sowie von allen Kreditinstituten und allen Rechtsanwälten sowie Steuerberatern der Gesellschaft Bestätigungen über Guthaben, Ansprüche und Verpflichtungen der Gesellschaft eingeholt.

Bei der Prüfung der Pensionsrückstellungen haben wir die Ergebnisse des versicherungsmathematischen Gutachtens der Bayerische Finanzberatungs- und Vermittlungs-GmbH, München - unter Berücksichtigung unserer Einschätzung von deren Kompetenz, Fähigkeiten und Objektivität - sowie die Mitteilung des Versicherungsunternehmens über den steuerlichen Aktivwert der Rückdeckungsversicherung einer kritischen Würdigung unterzogen und entsprechend genutzt.

Zukunftsbezogene Angaben im Lagebericht haben wir vor dem Hintergrund der Jahresabschlussangaben auf Plausibilität und Übereinstimmung mit den während der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen beurteilt.

Die gesetzlichen Vertreter haben alle gewünschten Aufklärungen und Nachweise erbracht und unter dem 22. November 2023 die berufsübliche Vollständigkeitserklärung in schriftlicher Form abgegeben. Darin wird insbesondere versichert, dass die gesetzlichen Vertreter ihrer Verantwortlichkeit für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften nachgekommen sind und dass alle Geschäftsvorfälle entsprechend den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufgezeichnet und im Jahresabschluss bzw. im Lagebericht entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt sind.

5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung

5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

5.1.1 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Die Buchführung entspricht den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen zu entnehmenden Informationen sind in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht abgebildet.

5.1.2 Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist diesem Bericht als Bestandteil der Anlage 1 beigefügt.

Der Jahresabschluss wurde ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die gesetzlichen Vorschriften zur Gliederung, Bilanzierung und Bewertung sowie zum Anhang wurden in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Die Angaben der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter sind in zulässiger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

5.1.3 Lagebericht

Der Lagebericht für das Geschäftsjahr2022/2023 ist diesem Bericht als Bestandteil der Anlage 1 beigefügt.

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung entspricht der Lagebericht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften.

5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss insgesamt, d.h. das Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

5.3 Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Mehrjahresübersicht

2022/2023 2021/2022 2020/2021
Umsatzerlöse TEUR 31.278 25.001 20.912
Veränderung der Umsatzerlöse % 25,1 19,6 2,3
Materialaufwand TEUR 14.660 11.586 9.047
Materialaufwandsquote % 46,9 46,3 43,3
Personalaufwand TEUR 8.205 7.410 7.111
Personalaufwandsquote % 26,2 29,6 34,0
Belegschaft (§ 267 Abs. 5 HGB) Ø 139 127 122
Umsatz je Beschäftigten TEUR 225 200 171
Investitionen Sachanlagen TEUR 176 139 107
Abschreibungen Sachanlagen TEUR 440 497 604
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung TEUR 3.749 2.457 1.612
Bilanzsumme TEUR 16.163 16.923 13.538
davon
Anlagevermögen TEUR 4.763 5.040 5.431
Eigenkapital TEUR 7.122 7.122 7.122
Eigenkapitalquote % 44,1 42,1 52,6
2019/2020 2018/2019
Umsatzerlöse 20.444 25.017
Veränderung der Umsatzerlöse -18,3 -2,7
Materialaufwand 8.768 10.130
Materialaufwandsquote 42,8 40,9
Personalaufwand 6.660 7.249
Personalaufwandsquote 32,5 29,9
Belegschaft (§ 267 Abs. 5 HGB) 130 128
Umsatz je Beschäftigten 157 195
Investitionen Sachanlagen 163 241
Abschreibungen Sachanlagen 652 650
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung -74 2.044
Bilanzsumme 14.336 15.035
davon
Anlagevermögen 5.983 6.549
Eigenkapital 7.122 7.122
Eigenkapitalquote 49,7 47,4

6 Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 der Eloma GmbH, Maisach, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Zu dem von uns erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt 3 "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks".

 

München, den 22. November 2023

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer

Maximilian Wilsch, Wirtschaftsprüfer

Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23

(01.09.2022 - 31.08.2023)

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Eloma GmbH, Maisach, gehört seit Anfang 2008 zur ALI Gruppe mit Sitz in Mailand, Italien. Die ALI S.p.A. ist seit Gründung 1973 in Besitz der Familie Berti und ist mit weltweit über 115 Marken, 75 Produktionswerken und über 100 Niederlassungen einer der größten Unternehmensverbunde der Großküchenbranche. Alle Marken und Unternehmen der ALI Gruppe agieren selbständig, sowohl auf dem Markt als auch bei ihren strategischen Entscheidungen. Unabhängig davon erfolgt zwischen den Unternehmen der ALI Gruppe in den Bereichen F&E, Einkauf und Produktion, wo es sinnvoll erscheint, eine Zusammenarbeit bzw. ein Erfahrungsaustausch.

Die Eloma GmbH ist ein weltweit agierender Hersteller von hochwertigen Kombidämpfern und Ladenbacköfen für den Profibereich. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland ca. 140 Mitarbeiter und ist über Vertriebspartner in mehr als 50 Ländern weltweit vertreten. Die Kunden sind Restaurant- und Hotelküchen, Supermärkte, Backshops, Metzgereien, Tankstellen, Quick-Service Restaurants, Zug- und Schiffsküchen sowie Unternehmen der Gemeinschaftsverpflegung. Der Verkauf erfolgt über den Fachhandel bzw. bei Key Accounts direkt durch den Eloma Vertrieb. Den Service beim Endkunden stellen regionale Eloma Service-Partner sicher. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Maisach. Hier sind Vertrieb, Marketing & Produktmanagement, Administration und Geschäftsführung angesiedelt. Am Standort Bad Gottleuba befinden sich Produktion, Einkauf & Logistik, F&E sowie After Sales. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Eloma GmbH ca. 5,2 Prozent der Aufwendungen in F&E investiert. Dies wurde vor allem in die Weiterentwicklung bereits bestehender Produkte investiert wurde.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland befindet sich seit über einem Jahr im Abschwung. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hat der Erholung von der Pandemie ein jähes Ende bereitet. Die schon zuvor anziehende Verbraucherpreisinflation ist zwischenzeitlich auf über 8 % gestiegen. Dadurch wird den privaten Haushalten Kaufkraft entzogen. Die Leitzinsen sind um über vier Prozentpunkte gestiegen. Das trifft insbesondere die Bauwirtschaft.

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich zuletzt erneut verschlechtert, dazu trägt auch politische Unsicherheit bei. Insgesamt deuten die Indikatoren darauf hin, dass die Produktion im dritten Quartal 2023 nochmals spürbar gesunken ist. Allerdings haben mittlerweile die Löhne aufgrund der Teuerung angezogen, die Energiepreise abgenommen und die Exporteure die höheren Kosten teilweise weitergegeben, so dass Kaufkraft zurückkehrt. Daher dürfte der Abschwung zum Jahresende abklingen und der Auslastungsgrad der Wirtschaft im weiteren Verlauf wieder steigen.

Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,6 % sinken. Damit revidieren die Institute ihre Prognose vom Frühjahr 2023 kräftig um 0,9 Prozentpunkte nach unten. Der wichtigste Grund dafür ist, dass sich die Industrie und der Konsum langsamer erholen als im Frühjahr prognostiziert worden war. Für das Jahr 2024 liegt die Prognose mit 1,3 % nur 0,2 Prozentpunkte unter der aus dem Frühjahr. Danach wird sich bemerkbar machen, dass das Potenzialwachstum aufgrund der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung mittelfristig deutlich zusammenschmilzt.

Die konjunkturelle Schwäche ist mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Die Institute erwarten allerdings nur einen moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 2,6 Millionen Personen im Jahr 2023. Im kommenden Jahr wird die Zahl der Arbeitslosen wohl leicht sinken.

An der Preisfront entspannt sich die Lage nach und nach. Die Inflationsrate dürfte im Jahr 2023 bei 6,1 % liegen und auf 2,6 % im Jahr 2024 zurückgehen. Die Kerninflation (Inflation ohne Energiepreise) sehen die Institute im laufenden Jahr bei 6,1 % und im kommenden Jahr bei 3,1 %.

(Quelle: Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2023: Kaufkraft kehrt zurück -Politische Unsicherheit hoch, Herbst 2023, S. 9)

Die Wirtschaftsleistung im Euroraum stagnierte im ersten Halbjahr 2023. Eine Belebung des privaten Konsums blieb aus, wohl vor allem wegen der bis zum Frühjahr weiterhin gesunkenen Reallöhne, und die Warenexporte gingen zurück. Zudem dämpften die hohen Zinsen die Investitionen im Wohnbau. Hingegen legten die Ausrüstungsinvestitionen und jene im Nicht-Wohnbau zu. Dies dürfte unter anderem auf die staatlichen Impulse zurückgehen, die vielerorts im Rahmen des NextGenerationEU-Programms gegeben wurden.

Die stagnierende inländische Verwendung im Euroraum insgesamt überdeckt heterogene länderspezifische Entwicklungen. So sanken im zweiten Quartal in Frankreich die Konsumausgaben der privaten Haushalte und die Bruttoanlageinvestitionen, welche auch in Italien zurückgingen. In Spanien expandierte hingegen beides im gleichen Zeitraum kräftig, wenngleich das Produktionsniveau dort noch niedriger war als vor der Pandemie.

Der im Vorjahresvergleich starke Rückgang der Energiepreise dämpft die Gesamtinflation gemäß Harmonisiertem Verbraucherpreisindex (HVPI). Die Teuerung hat sich seit ihrem historischen Höchststand im Herbst des Vorjahres auf 5,3 % im August 2023 halbiert. Die Kerninflationsrate (HVPI ohne Energie, Lebensmittel, Tabak und Alkohol) ist hingegen bislang kaum zurückgegangen. Sie lag im August ebenfalls bei 5,3 %. (Quelle: Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2023: Kaufkraft kehrt zurück -Politische Unsicherheit hoch, Herbst 2023, S. 25)

Nach einem kräftigen Jahresauftakt hat die Weltwirtschaft im Sommer 2023 etwas an Schwung verloren. Dabei dämpft eine schwache Industrieproduktion schon seit einiger Zeit die Konjunktur, insbesondere in Europa. In China belasten hohe Schulden im Immobiliensektor die Wirtschaft. In vielen anderen Regionen sind es die stark gestiegenen Zinsen, welche die Wohnungsbauinvestitionen deutlich dämpfen. Die übrigen Investitionen schwächten sich demgegenüber in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bisher kaum ab. Vor allem die USA überraschten in der ersten Jahreshälfte mit einer kräftigen Expansion. Hier scheint die Konjunktur ihren Schwung bis in das dritte Quartal behalten zu haben. Zudem weiteten einige Schwellenländer ihre Wirtschaftsleistung deutlich aus. Vielfach stützt eine zunehmende Beschäftigung die Konjunktur.

(Quelle: Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2023: Kaufkraft kehrt zurück -Politische Unsicherheit hoch, Herbst 2023, S. 13)

Der Branchenverband HKI meldet einen Absatzwachstum für das erste Halbjahr 2023 von 6,7 % im Bereich Kombidämpfer und Backgeräte für den Einzelhandel, nachdem Umsatzwachstum für das erste Halbjahr 2022 von 9,1 % im Vergleich zu 2021.

(Quelle: Branchenverband HKI, Fachabteilung Heißumluftdämpfer, Statistik Heißumluftdämpfer, Zeitraum Januar 2023 bis Juni 2023 im Vergleich zum Vorjahr)

Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2022/23 21,5 % unter den Vorjahreswerten. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/23 einen Umsatz (bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator) von 25,1 % über dem Vorjahr. Der Umsatz erholte sich zunehmend von der Corona-Pandemie. Große Kundensegmente wie Restaurant- und Hotelküchen hatten mit langfristigen Schließungen und damit verbunden finanziellen Einbußen zu kämpfen, investieren nun aber wieder deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Zudem wurde der sehr hohe Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres über das Jahr hinweg abgebaut, sodass der Auftragsbestand zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr insgesamt rückläufig ist.

Das Budget (geplant waren ein Umsatzanstieg von 13,8 % sowie ein deutlich höheres Jahresergebnis als im Vorjahr) wurde sowohl beim Umsatz als auch beim Jahresergebnis deutlich übererfüllt.

Die Materialeinsatzquote ist von 45,7 % im Vorjahr auf 47,1 % gestiegen.

Insgesamt ergab sich ein positives Jahresergebnis vor Gewinnabführung (bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator) in Höhe von TEUR 3.749 (Vj. TEUR 2.457).

Die Geschäftsleitung der Eloma GmbH beurteilt die Gesamtentwicklung des Unternehmens insgesamt als günstig.

Gesamtlage des Konzerns

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022/23 konnten die Ziele beim Auftragseingang nicht ganz, jedoch beim Umsatz deutlich übererfüllt werden. In allen geographischen Bereichen haben wir Wachstum zu verzeichnen.

Insgesamt stieg der Umsatz im Geschäftsjahr um ca. 25,1 % auf TEUR 31.278 (Vj. TEUR 25.001). Der Exportanteil betrug 61,2 % (Vj. 55,3 %).

In der DACH-Region ist der Umsatz um 9,6 % gestiegen.

In Europa insgesamt sind die Umsätze um 4,8 % gestiegen.

In Nord- und Südamerika ist der Umsatz um 115,2 % gestiegen.

In Asien, Arabien und Afrika ist der Umsatz um 99,3 % gestiegen.

Die Materialkosten sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.074 (+26,5 %) leicht überproportional gestiegen. Hintergrund sind weiterhin erhöhte Beschaffunsgpreise, die nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Die Personalkosten sind um TEUR 795 (10,7 %) gestiegen, was im Wesentlichen auf Neueinstellungen, sowohl in der Verwaltung als auch in der Fabrik beruht.

Die Abschreibungen sind um TEUR 74 (-14,0 %) gesunken, was vor allem an der vollständigen Abschreibung einer großen Maschine liegt.

Der sonstige betriebliche Aufwand ist um TEUR 584 (15,9 %) gestiegen, dies liegt vor allem an weiteren Personalkosten (TEUR +95), gestiegenen Reisekosten (TEUR +130), an gestiegenen Werbe- und Messenkosten (TEUR +65), gestiegenen Frachtkosten (TEUR +132), gestiegenen Zertifizierungskosten (TEUR +153) und an gestiegenen sonstigen Aufwendungen (TEUR +9).

Insgesamt betrachtet stiegen die Gesamtkosten somit um TEUR 4.378 von TEUR 23.204 im Jahr 2021/22 auf TEUR 27.582 im Geschäftsjahr 2022/23.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 312 auf TEUR 304 gesunken.

Aufgrund des gestiegenen Umsatzes ist die Umsatzrendite auf Basis des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung auf 12,0 % (Vj. 9,9 %) gestiegen.

Die Eigenkapitalrentabilität vor Ergebnisabführung beträgt 52,6 % (Vj. 34,5 %).

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist von TEUR 5.040 auf TEUR 4.763 gesunken. Den laufenden Abschreibungen i.H.v. TEUR 458 stehen Neuzugänge i.H.v. TEUR 181 gegenüber.

Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 919 auf TEUR 5.965 gesunken (Vj. TEUR 6.883). Dies liegt vor allem daran, dass die zusätzliche Bevorratung des Vorjahres abgebaut wurde.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.015 (Vj. TEUR 4.129) sind stichtagsbedingt um TEUR 115 gesunken.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind stichtagsbedingt von TEUR 560 im Vorjahr um TEUR 530 auf TEUR 1.090 gestiegen.

In Bezug auf die Veränderungen auf der Passivseite sei auf die Ausführungen in der Finanzlage verwiesen.

Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Pensionsrückstellungen, saldiert mit den verpfändeten Rückdeckungsversicherungen, sind mit TEUR 321 (Vj. TEUR 303) um TEUR 18 gestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 1.082 im Vorjahr auf TEUR 1.688 um TEUR 606 gestiegen. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 368 (Vj. TEUR 279), Rückstellung für Rechnungsüberhang in Höhe von TEUR 267 (Vj. TEUR 29), sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 272 (Vj. TEUR 172) und Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 781 (Vj. TEUR 602).

Die Summe der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber den Gesellschaftern beträgt zum 31. August 2023 TEUR 6.075 (Vj. TEUR 7.105).

Das Eigenkapital blieb aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags bei insgesamt TEUR 7.122. Die Eigenkapitalquote liegt bei 44,1 % (Vj. TEUR 42,1 %).

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich unternehmens- bzw. konzernintern. Grundsätzlich erfolgt die Finanzierung aus der operativen Geschäftstätigkeit. Die Cash-Pooling Verbindlichkeit ist von TEUR 4.574 auf TEUR 2.326 gesunken.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagevermögen sind mit TEUR 176 (Vj. TEUR 139) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Finanzjahr 2022/2023 wurde vor allem in neue Betriebsanlagen investiert. Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind keine Investitionen in größerem Umfang geplant.

Liquidität

Seit August 2010 nimmt Eloma am Cash-Pooling der ALI Gruppe teil, sodass die Fähigkeit des Unternehmens, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, nicht gefährdet ist.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Bundesregierung erwartet in ihrer Jahresprojektion eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das laufende Jahr um 0,2 % und für das Jahr 2024 um 1,8 %. Damit revidiert die Bundesregierung ihre Herbstprojektion merklich für das laufende Jahr nach oben und für das kommende Jahr nach unten; im Herbst prognostizierte sie einen Rückgang um 0,4 % für das Jahr 2023 und ein Zuwachs um 2,3 % für das Jahr 2024. Die Einschätzung des Potenzialwachstums ist nach oben angepasst worden. Im Durchschnitt des Zeitraums von 2022 bis 2027 beträgt die Wachstumsrate 0,9 % (nach 0,7 % in der Herbstprojektion). Am Bild eines sich allmählich abschwächenden Wachstums der Produktionsmöglichkeiten hat sich jedoch nichts geändert.

(Quelle: Stellungnahme der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose zur Jahresprojektion 2023 der Bundesregierung, S. 1)

Durch die Zugehörigkeit zur ALI Gruppe eröffnen sich zusätzliche Vertriebskanäle im Export, da der ALI Konzern durch seine Unternehmen und Marken ein international gut aufgestelltes Vertriebsnetz hat.

Bei den Rohstoffpreisen - insbesondere für Edelstahl aber auch für elektrische und elektronische Komponenten - konnten wir im Geschäftsjahr 2022/23 einen Preisanstieg beobachten, der Legierungszuschlag ist gegenläufig gesunken. Für das Folgejahr gehen wir davon aus, dass es bei den Rohstoffpreisen zu sehr volatilen Entwicklungen kommen könnte. Durch das bewährte Instrument Jahresrahmenverträge mit Abnahmemengen zu vorab festgelegten Preisen zu vereinbaren, sind wir bei wesentlichen Sortimenten abgesichert. Für erwartete Preissteigerungen bei Edelstahl im Folgejahr haben wir Vorsorge durch selektierte kalkulatorische Aufschläge bei den Standardpreisen getroffen.

Die Geschäftsführung erwartet, dass durch die kontinuierliche Internationalisierung der Vertriebsaktivitäten und der weiteren Gewinnung von zusätzlichen Vertriebspartnern trotz der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation im kommenden Geschäftsjahr der hohe Umsatz von diesem Jahr wieder erzielt wird. Eventuelle Umsatzeinbußen im Kundensegment der Restaurant- und Hotelküchen können mit steigenden Umsätzen aus den Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung, Backshops, Metzgereien und Tankstellen kompensiert werden.

Vor diesem Hintergrund sieht die Geschäftsführung von Eloma gute Chancen, wettbewerbsfähig am Markt zu agieren, die Marktposition zu verbessern und deutliche Gewinne zu erwirtschaften. Eloma erwartet im Geschäftsjahr 2023/24 durch die geplante leichte Umsatzsteigerung sowie eine stabile Aufrechterhaltung der Kostenstruktur ein deutlich positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung, welches das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022/2023 leicht übertreffen wird.

Chancen- und Risikobericht

Als international agierendes Unternehmen ist Eloma verschiedenen Risiken ausgesetzt. Daher ist es unerlässlich, Risiken frühzeitig zu erkennen, ihre Ursachen und Auswirkungen zu analysieren und durch geeignete Maßnahmen nachhaltig zu vermeiden oder zu begrenzen.

Ebenso ist es erfolgsentscheidend, Chancen frühzeitig zu erkennen und wahrzunehmen.

Unternehmerisches Risiko wird bei Eloma definiert als die Gefahr, die gesetzten finanziellen, operativen oder strategischen Ziele nicht wie geplant zu erreichen. Dies bedeutet im weiteren Sinne, einerseits unerwünschte negative Ereignisse (Risiken) zu vermeiden und andererseits unerwartete gewünschte Ereignisse (Chancen) wahrzunehmen.

Risikomanagementsystem

Eloma verfügt über eine Vielzahl von Instrumenten, Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu analysieren.

Ein strukturierter und einheitlicher Planungsprozess sowie ein umfassendes Berichtswesen.

Klar definierte Konzernrichtlinien der ALI Gruppe sowie Beschreibungen von internen Prozessen und Kontrollsystemen der Eloma. Um die Nachhaltigkeit und Ordnungsmäßigkeit von internen Kontrollen und Freigaben zu gewährleisten, unterliegen alle sensiblen Abläufe konsequent dem Vier-Augen-Prinzip.

Eine im Rahmen der ALI Gruppe verfolgte, globale Liquiditätssteuerung für ein optimales Cash- und Zinsmanagement. Insbesondere ist diese in der Lage, auch in schwierigen Zeiten die Liquidität von Eloma sicherzustellen.

Die Informationssicherheit, die Integrität der Daten und die Verfügbarkeit der Systeme hat für Eloma durch die integrierten Systeme und mit seiner Vielzahl von mobilen PC-Anwendern einen besonders hohen Stellenwert. Aus diesem Grunde wurde das Management der ERP- und CRM-Systeme an starke internationale Partner outgesourced.

Ein umfassendes Versicherungskonzept gemäß den Standards der ALI Gruppe, das jährlich an das neue Risikoumfeld und die Organisationsstruktur angepasst wird.

Zwischen der ALI Gruppe und der Geschäftsleitung werden regelmäßig Strategiegespräche durchgeführt, die das Risiko von strategischen Fehlentwicklungen minimieren.

Risiken und Chancen

Politische Krisen und Naturkatastrophen

Die Auswirkungen von politischer Instabilität und Naturkatastrophen können den Absatz von Produkten in den jeweils betroffenen Ländern negativ beeinträchtigen.

Unsere internationale Ausrichtung und die Tatsache, dass wir unsere Produkte auf vielen Märkten der Welt anbieten, geben uns die Flexibilität zum Ausgleich regionaler wirtschaftlicher Schwierigkeiten durch Kompensation auf anderen Märkten. Eine signifikante negative Beeinflussung erscheint damit als unwahrscheinlich.

Wettbewerbs- und Branchenrisiken

Die Entwicklung und Trends der Branche sowie die Marktstrategie der Wettbewerber werden laufend beobachtet und in der Unternehmensplanung entsprechend berücksichtigt. Ein Risiko, dass durch Zusammenschlüsse und Fusionen neue, starke Wettbewerber entstehen, ist zwar vorhanden, den möglicherweise daraus entstehenden Schaden stufen wir jedoch nicht als hoch ein.

Ökonomische Risiken und Preisdruck

Das internationale Wirtschaftsumfeld, in dem sich Eloma bewegt, ist durch konjunkturelle Risiken gekennzeichnet. Der Kauf von Eloma-Geräten ist für einige unserer Kunden mit einer beträchtlichen Investition verbunden und unterliegt damit einem Investitionsentscheidungsprozess.

Mittelfristig gehen wir dennoch davon aus, dass sich die generelle Investitionsbereitschaft in den nächsten Monaten weiterhin erhöht, oder zumindest nicht absinkt. Ebenso erwarten wir, dass sich auch die zeitliche Planung derartiger Investitionen, wenn auch langsam, aber stetig weiterentwickelt. Das damit verbundene Risiko für unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stufen wir als moderat ein.

Der Krieg in der Ukraine hat bisher keine merklichen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Der damit verbundenen Wirtschaftskrise und speziell der Energiekrise begegnen wir mit einem Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Flexibilität. Auf die aus heutiger Sicht denkbaren gesamtwirtschaftlichen Szenarien sind wir vorbereitet.

Das Risiko, dass Kunden aufgrund der Preisstruktur zu anderen Anbietern wechseln, stufen wir als relativ gering ein, da viele Kunden schon sehr lange mit Eloma zusammenarbeiten und vor allem viele Großkunden vertraglich an den Anbieter gebunden sind.

Finanz- und Fremdwährungsrisiken

Da im Geschäftsjahr 2022/23 ausschließlich in Euro fakturiert und fast ausschließlich in Euro eingekauft wurde, beeinflusst eine Veränderung der Wechselkurse die Ertragslage des Unternehmens nur unwesentlich.

Seit August 2010 nimmt Eloma am Cash-Pooling der ALI Gruppe teil, sodass die Fähigkeit des Unternehmens, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, nicht gefährdet ist, aber grundsätzlich von der Solvenz der ALI Gruppe abhängig ist.

IT-Risiko

Kritische Geschäftsprozesse des Unternehmens sind in IT-Systemen eingebettet, die den gängigen Risiken der Informationstechnologie ausgesetzt sind. Die wesentlichen IT-Systeme in Verbindung mit einem IT-Sicherheitskonzept werden durch die Muttergesellschaft bereitgestellt.

Produktqualität

Eine hohe Produktqualität ist für das Erreichen unserer Ziele unabdingbar. Dennoch ist sich Eloma der möglichen Risiken, die aus Qualitätsmängeln und der fehlerhaften Bedienung der Produkte entstehen könnten, bewusst. Aus diesem Grund werden Reklamationen und bekannte Qualitätsprobleme erfasst und analysiert. Die Risiken aus Produkthaftpflicht sind aus Sicht der Geschäftsleitung ausreichend über die bestehende Produkthaftpflichtversicherung gedeckt.

Produktentwicklung und Markenschutz

Bei Eloma werden wesentliche Entwicklungsergebnisse durch gewerbliche Schutzrechte, Patente und Patentanmeldungen geschützt. Bei möglichen Verletzungen von aktiven Patenten durch Dritte werden entsprechende Abwehrmaßnahmen, bis hin zu gerichtlichen Schritten eingeleitet. Patentklagen wegen möglicher Patentverletzungen durch Eloma werden von Patentanwälten geprüft, verfolgt und abgewehrt.

Personalwirtschaftliche Risiken

Unsere Mitarbeiter und Führungskräfte bilden die Grundlage für den Erfolg und die Weiterentwicklung des Unternehmens. Leistungsträger langfristig an das Unternehmen zu binden, aber auch neue hoch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, ist für uns von größter Bedeutung. Sollte eine signifikante Anzahl dieser Mitarbeiter in kurzem Abstand das Unternehmen verlassen und wir keinen entsprechenden Ersatz finden, könnte das negative Auswirkungen auf unsere Geschäfte haben, allerdings halten wir dieses Szenario für äußerst unwahrscheinlich.

Rohstoffpreise und Beschaffungsrisiken

Eloma ist als produzierendes Unternehmen von der Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise betroffen. Dies führt zu schwankenden Material- und Produktionskosten. Für viele Hersteller unserer Branche ist der Nickelpreis, der sich wiederum auf den Preis des Legierungszuschlags auf Edelstahl auswirkt, von besonderer Bedeutung. Da dieses Risiko alle Marktteilnehmer unserer Branche gleichermaßen trifft, halten wir das daraus resultierende Risiko für Eloma für beherrschbar.

Da Eloma bei Schlüsselkomponenten und -baugruppen mit Lieferanten strategische Partnerschaften eingeht, kann ein unerwarteter Lieferantenausfall zu kurzfristiger Betriebsunterbrechung führen. Diesem Risiko begegnen wir durch eine kontinuierliche Kommunikation mit unseren Schlüssellieferanten, regelmäßige Besuche und Lieferantenaudits sowie eine Notfallplanung für unvorhergesehene Ereignisse.

Für die meisten Kernkomponenten unserer Produktion haben wir Ersatzlieferanten, die kurzfristig einspringen können, falls durch Corona bedingt bestimmte Lieferketten nicht mehr funktionieren. Durch unsere hohe Fertigungstiefe besteht dieses Risiko hauptsächlich bei Rohstoffen, wie Stahl und Elektrokomponenten.

Rahmenverträge werden üblicherweise mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen (z.B. Stahl), wodurch eine Überalterung des Lagerbestandes bei geringem Absatz kein hohes Risiko darstellt.

Forderungsausfallrisiken

Dem durch Forderungsausfälle hervorgerufenen Risiko wird bei Eloma entsprechend vorgebeugt. Im monatlichen Reporting werden offene, fällige Forderungen dargestellt. Dies ist die Grundlage für die Überwachung und gegebenenfalls Festlegung von Gegenmaßnahmen durch das Management.

Chancen bei neuen Absatzmärkten

Neue Absatzmärkte können in der Regel nur mit erhöhtem Aufwand erschlossen und bearbeitet werden, da Markteintrittsbarrieren bezüglich rechtlicher Rahmenbedingungen, Liefer- und Transportregularien und der Gewinnung engagierter und kompetenter Fachhandelspartner bestehen. Die Globalisierung, die Erweiterung der Europäischen Union sowie die rasante Entwicklung in Asien, Osteuropa und Südamerika können die Situation positiv beeinflussen und damit die Markteintrittsbarrieren entscheidend reduzieren. Um diese Chancen frühzeitig zu erkennen, beobachten wir laufend die Entwicklung in den relevanten, potenziellen Absatzmärkten und pflegen intensiv die Kontakte des weltweiten ALI Gruppen Netzwerkes.

Chancen bei neuen Zielgruppen und Partnerschaften

Durch neue Trends der Essgewohnheiten und das Zusammenwachsen von Lebensmittelherstellern und Systemgastronomie treten Unternehmen zunehmend in gastronomische Bereiche ein. Dies sieht man unter anderem am wachsenden Gastronomieangebot von Supermärkten, Möbelhäusern und Fachmärkten. Diese relevanten Zielgruppen und Partnerschaften betreuen wir aktiv durch das Eloma Key Account und Produkt Management.

Chancen bei Erfindungen und Produktinnovationen

Eine Chance sehen wir auch in der Neu- und Weiterentwicklung unseres Produktportfolios durch Erfindungen und Innovationen. Basis dessen sind die Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge zu unseren Produkten und Dienstleistungen aus Vertrieb und Service, aber auch von Lieferanten. Diese Ansätze versuchen wir durch entsprechende Prozesse und Werkzeuge vollständig zu erkennen und zu bewerten. Insbesondere fördern wir die Kultur und Kommunikation, sich regelmäßig über Innovationen und Verbesserungen auszutauschen.

Chancen bei der Beschaffung von Material und Baugruppen

Da Eloma sich bei der Entwicklung und Produktion auf seine Stärken besinnt - Kunden und Anwender richtig zu verstehen, um ihnen den höchstmöglichen Nutzen und die beste Lösung zu bieten - liegt die Fertigungstiefe bei ca. 28,6 %. Folglich werden 71,4 % der Baugruppen und Komponenten von Lieferanten beeinflusst. Um Chancen betreffend Qualitätsverbesserungen, Steigerung der Anwenderfreundlichkeit und Kosteneinsparungen erschließen zu können, ist die Beobachtung und Analyse der Baugruppen- und Komponentenmärkte unerlässlich. Dieser Aufgabe nimmt sich die Produktentwicklung gemeinsam mit Produktion und Einkauf an.

Zusammenfassung

Sollte sich entgegen unserer getroffenen Prognose für 2023/2024 ein zusätzlicher Rückgang von Absatz und Umsatz einstellen, sind die vorhandenen Risiken für Eloma weder einzeln noch in ihrer Wechselwirkung bestandsgefährdend oder geeignet, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schwerwiegend zu beeinträchtigen. Dennoch können Risiken niemals vollständig ausgeschlossen werden.

 

Maisach, den 22. November 2023

Mark Joseph Müller

Bilanz zum 31. August 2023

Aktiva

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.238,35 21.349,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.233.423,91 4.424.543,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 95.138,69 193.581,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 426.904,04 379.109,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.755.466,64 21.815,00 5.019.049,53
4.762.704,99 5.040.399,46
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.581.318,26 5.353.813,32
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 749.534,55 831.476,88
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 633.774,08 5.964.626,89 698.182,05 6.883.472,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.014.766,56 4.129.412,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.089.709,39 560.422,46
3. Sonstige Vermögensgegenstände 81.566,24 5.186.042,19 84.599,07 4.774.433,79
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 853,09 1.898,41
11.151.522,17 11.659.804,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 249.070,84 222.485,44
249.070,84 222.485,44
Aktiva 16.163.298,00 16.922.689,35

Passiva

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 4.129.970,61 4.129.970,61
III. Gewinnvortrag 991.668,99 991.668,99
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
7.121.639,60 7.121.639,60
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 321.171,74 302.949,36
2. Sonstige Rückstellungen 1.688.431,14 1.082.112,11
2.009.602,88 1.385.061,47
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 691.211,18 1.054.350,16
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 72.999,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.075.052,99 7.031.538,68
4. Sonstige Verbindlichkeiten 265.791,35 257.099,63
- davon aus Steuern EUR 73.445,68 (i. Vj. EUR 57.004,18) -
7.032.055,52 8.415.988,28
Passiva 16.163.298,00 16.922.689,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023

2022/2023 2021/2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 31.278.109,44 25.000.540,11
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -128.848,61 376.899,77
3. Sonstige betriebliche Erträge 304.216,58 312.236,31
- davon aus Währungsumrechnung EUR 1.158,75 (i. Vj. EUR 845,88) -
4. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -13.580.619,65 -10.711.601,99
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.079.135,14 -14.659.754,79 -874.417,31 -11.586.019,30
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -6.904.832,57 -6.216.980,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.299.899,96 -8.204.732,53 -1.193.098,11 -7.410.078,92
- davon für Altersversorgung EUR EUR 45.301,30 (i. Vj. EUR 44.897,35) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -458.275,44 -532.711,22
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.258.902,83 -3.674.811,48
- davon aus Währungsumrechnung EUR 7.254,8 (i. Vj. EUR 23.836,7) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 564,40 530,57
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -107.100,80 -13.027,88
- davon an verbundene Unternehmen EUR 91.562,20 (i. Vj. EUR 8.930,83) -
- davon aus der Aufzinsung EUR 15.538,60 (i. Vj. EUR 4.097,05) -
10. Ergebnis nach Steuern 3.765.275,42 2.473.557,96
11. Sonstige Steuern -16.324,76 -16.101,76
12. Aufwendung aus Gewinnabführung -3.748.950,66 -2.457.456,20
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/23

(01.09.2022 - 31.08.2023)

1. Allgemeine Angaben

Die Eloma GmbH, Maisach, wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 8. Januar 1975 gegründet und ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 48353 eingetragen. Die Geschäftstätigkeit umfasst insbesondere die Herstellung und den Vertrieb von Bedarfsartikeln zur Gemeinschaftsverpflegung - im Wesentlichen "Dämpfer und Backöfen".

Der Jahresabschluss zum 31. August 2023 der Eloma GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbH Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Alle Geschäftsvorfälle des Jahres sind vollständig erfasst und dargestellt.

Die Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorjahresgrundsätzen.

Die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden auch bei der Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um bisher aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen und gehen in der Regel von einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren aus.

Das Sachanlagevermögen ist bilanziert zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungsminderungen, vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen.

Beim beweglichen Anlagevermögen erfolgt die Abschreibung unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Soweit Anlagegegenständen am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Gebäude des Sachanlagevermögens werden bei einer Nutzungsdauer von 33 Jahren planmäßig abgeschrieben.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie technische Anlagen und Maschinen haben überwiegend eine Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren. Sie werden über ihre Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Anschaffungsjahr aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der bezogenen Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Auf das Vorratsvermögen werden Abschläge in Abhängigkeit von der Lagerreichweite vorgenommen:

1.

Veraltetes/Wertloses Vorratsvermögen - vollständige Abwertung bei Identifikation.

2.

Neues Vorratsvermögen (vor weniger als 12 Monaten angeschafft) - keine Abwertung, soweit keine individuellen Abwertungsgründe vorliegen.

3.

Jedes Vorratsvermögen ohne Bewegung wird bei keinem Verbrauch zwischen 1 und 2 Jahren mit einer Abwertung von 50 % und darüber mit 100 % berücksichtigt.

Bei langsam umschlagendem Vorratsvermögen werden folgende Abwertungssätze angewandt:

1.

Bei Fertigprodukten/in Arbeit befindlichen Teilen - je nach Umschlagshäufigkeit mit einer Abwertung zwischen 0 % und 100 %.

2.

Bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Baugruppen - je nach Umschlagshäufigkeit mit einer Abwertung zwischen 0 % und 75 %.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den aus der Betriebsbuchhaltung ermittelten Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB, in denen angemessene Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt sind. Soweit erforderlich werden aufgrund technischer Überalterung, Ungängigkeit sowie auf Gebraucht- und Vorführgeräte einzelfallbezogene Wertberichtungen auf den am Stichtag beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand ausreichend berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen hinsichtlich Pensionszusagen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgung dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), werden mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dieser entspricht dabei den fortgeführten Anschaffungskosten.

Der beizulegende Zeitwert der Aktivwerte beträgt zum Stichtag TEUR 397. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 716. Es wurden Erträge in Höhe von TEUR 10 und Aufwendungen in Höhe von TEUR 26 miteinander verrechnet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) bewertet. Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt für das Geschäftsjahr 2022/2023 gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wird der Zinssatz in Höhe von 1,81 % verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen zum 31. August 2023 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 10 Jahre sowie des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen sieben Jahre beläuft sich auf EUR 3.844 und ist grundsätzlich zur Ausschüttung gesperrt, soweit nicht frei verfügbare Rücklagen bestehen. Aufgrund des mit der Temp-Rite International GmbH, Bremen, bestehenden Gewinnabführungsvertrags sowie bestehender frei verfügbarer Rücklagen wurde der Gewinn der Gesellschaft vollständig abgeführt.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Bewertung angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Latente Steuern werden aufgrund des vorliegenden ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Organträgerin Temp-Rite International GmbH auf Ebene der Eloma GmbH nicht bilanziert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Bilanzpositionen in Fremdwährung werden am Jahresende mit den vorgegebenen Kursen seitens der Konzernmutter, der ALI Group S.p.A., Mailand, Italien, zum Bilanzstichtag bewertet, die nicht wesentlich von den Devisenkassamittelkursen abweichen.

Die Umsatzrealisierung erfolgt bei inländischen Kunden in der Regel bei Auslieferung der Produkte an den Kunden. Bei ausländischen Kunden erfolgt diese vereinbarungsgemäß überwiegend ab Werk.

3. Erläuterungen und Angaben zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23 und dessen Zusammensetzung zum 31. August 2023 ist im Anlagenspiegel als integraler Bestandteil des Anhangs dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Fremde Dritte (TEUR 4.015; Vj. TEUR 4.129) sowie die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 82; Vj. TEUR 85) haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.090; Vj. TEUR 560) bestehen gegen Unternehmen der ALI Group S.p.A., Mailand, Italien. Diese resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt am 31. August 2023 TEUR 2.000 (Vj. TEUR 2.000). Die Kapitalrücklage beträgt im Geschäftsjahr 2022/23 unverändert TEUR 4.130. Der Gewinnvortrag beträgt TEUR 992.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags hat sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Pensionsrückstellungen

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 716 (Vj. TEUR 718). Diese wurden mit Deckungsvermögen (Zeitwert: TEUR 397, Anschaffungswert: TEUR 838) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Das Deckungsvermögen besteht aus verpfändeter Rückdeckungsversicherung.

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (TEUR 10; Vj. TEUR 9) wurden mit den Zinszuführungen TEUR 26 (Vj. TEUR 13) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von TEUR 16 (Vj. TEUR 4) ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

durchschn. Rechnungszins der letzten 10 Jahre 1,81 %
Gehaltsdynamik (inkl. Karrieretrend) p.a. 0,00 %
Rentendynamik p.a. 1,00 %

Der Unterschiedsbetrag gemäß §253 Abs. 6 HGB bei einer Ermittlung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Rechnungszins der letzten sieben Jahre beträgt zum 31. August 2023 TEUR 25 (Vj. TEUR 19).

Die Gewinnabführung des Vorjahres wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr vollzogen.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 781; Vj. TEUR 602), Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 368; Vj. TEUR 279), Kundenboni (TEUR 217; Vj. TEUR 133), ausstehende Rechnungen (TEUR 267; Vj. TEUR 29) und Sonstiges (TEUR 55; Vj. TEUR 39) enthalten.

Die Rückstellungen im Personalbereich beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Weihnachtsgeld- und Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 419 (Vj. TEUR 355) sowie für nicht genommenen Urlaub und für Überstunden in Höhe von TEUR 240 (Vj. TEUR 202).

Die Rückstellungen für Sonstiges beinhalten größtenteils Rückstellungen für Jahresabschlusstätigkeiten in Höhe von TEUR 33 (Vj. TEUR 22).

Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten können dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden:

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 691.211 0 0 691.211
VJ 1.054.350 0 0 1.054.350
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
VJ 73.000 0 0 73.000
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.075.053 0 0 6.075.053
VJ 7.031.539 0 0 7.031.539
Sonstige Verbindlichkeiten 265.791 0 0 265.791
VJ 257.100 0 0 257.100
7.032.055 0 0 7.032.055
VJ 8.415.988 0 0 8.415.988

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum 31. August 2023 aus vertragsgemäßer Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.749 (Vj. TEUR 2.457) und aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 2.326 (Vj. TEUR 4.575).

4. Erläuterungen und Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse teilen sich nach geographischen Märkten wie folgt auf:

01.09.2022 - 31.08.2023 01.09.2021 - 31.08.2022
TEUR % TEUR %
Europa 20.940 66,9 % 20.005 80,0 %
davon D-A-CH 14.246 45,5 % 13.004 52,0 %
USA 5.185 16,6 % 2.410 9,6 %
Asien, Arabien und Afrika 5.153 16,5 % 2.586 10,4 %
31.278 100,0 % 25.001 100,0 %

Die Umsatzerlöse entfallen auf den Tätigkeitsbereich "Herstellung und Vertrieb von Bedarfsmitteln zur Gemeinschaftsverpflegung" - im Wesentlichen auf den Produktbereich "Dämpfer und Backöfen".

Die sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten Erträge aus der Auflösung für Rückstellungen in Höhe von TEUR 58 (Vj. TEUR 63).

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag 31. August 2023 nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen für Gebäude, Kraftfahrzeuge und Büromaschinen betragen TEUR 1.691 (Vj. TEUR 662). Davon entfallen TEUR 400 auf das Geschäftsjahr 2023/24 weiter TEUR 1.054 werden in den nächsten 1 bis 5 Jahren fällig und die restlichen TEUR 237 entfallen auf den Zeitraum über 5 Jahren.

Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2022/23 2021/22
Gewerbliche Mitarbeiter 64 58
Angestellte 68 62
Auszubildende 7 7
139 127

Organe der Gesellschaft

Zusammensetzung der Geschäftsführung

Mark Joseph Müller, CEO, Weyarn

Vergütung der Organe (§ 285 Nr. 9a, b HGB)

Von der Befreiung der Angabepflicht nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft bezogen hat.

Die Versorgungsbezüge der ehemaligen Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen betrugen TEUR 72 (Vj. TEUR 71). Die Pensionsrückstellungen betreffen die drei Unternehmensgründer, die für die Eloma GmbH als Geschäftsführer tätig waren sowie deren Ehepartner.

Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. August 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

Konzernzugehörigkeit

Die Eloma GmbH ist zum Stichtag am 31. August 2023 zu 100 % ein Tochterunternehmen der Temp-Rite International GmbH, Bremen.

Die Temp-Rite International GmbH ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der ALI Group S.p.A ., Mailand, Italien. Die ALI Group S.p.A. hält daher mittelbar 100 % der Geschäftsanteile an der Eloma GmbH. Die Eloma GmbH wird zum 31. August 2023 in den Konzernabschluss der ALI Group S.p.A ., Mailand, Italien, einbezogen. Der Konzernabschluss der ALI Group S.p.A. stellt sowohl den kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis dar.

Mit der Temp-Rite International GmbH, Bremen, wurde am 11. Juli 2008 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Dieser gilt für die Zeit ab 1. Januar 2008 und kann zum Ende eines Geschäftsjahres, jedoch nicht vor Ablauf von 5 Jahren, gekündigt werden.

 

Maisach, den 22. November 2023

Mark Joseph Müller

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.08.2022 Zugänge Umgliederung Abgänge 31.08.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.080.346,22 4.493,00 0,00 0,00 1.084.839,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.593.489,29 0,00 0,00 0,00 6.593.489,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.771.925,55 0,00 0,00 0,00 3.771.925,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.827.661,52 176.087,97 21.815,00 0,00 3.025.564,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.815,00 0,00 -21.815,00 0,00 0,00
13.214.891,36 176.087,97 0,00 0,00 13.390.979,33
14.295.237,58 180.580,97 0,00 0,00 14.475.818,55
Kumulierte Abschreibungen
31.08.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.08.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.058.996,29 18.604,58 0,00 1.077.600,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.168.946,23 191.119,15 0,00 2.360.065,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.578.343,98 98.442,88 0,00 3.676.786,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.448.551,62 150.108,83 0,00 2.598.660,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.195.841,83 439.670,86 0,00 8.635.512,69
9.254.838,12 458.275,44 0,00 9.713.113,56
Buchwerte
31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.238,35 21.349,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.233.423,91 4.424.543,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 95.138,69 193.581,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 426.904,04 379.109,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 21.815,00
4.755.466,64 5.019.049,53
4.762.704,99 5.040.399,46

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