Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 222666
Vorher
Kronen 2712 GmbH
Eingetragen
3.11.2020
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Die Fortführung des Bleibetriebs Nordenham zum Zwecke der Erzeugung von Blei, Schwefelsäure und sonstigen Nebenerzeugnissen sowie die Durchführung weiterer Tätigkeiten auf dem Gebiet der NE-Metallerzeugung und -Weiterverarbeitung. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Adam David Purkis
seit 21.4.2026
Geschäftsführer
Prokura
Keno Blohm
seit 11.12.2024
Prokura
Prokura
Prokura
Frank Bremer
seit 2.5.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Glencore International AG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

NZH Nordenham Zinc Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nordenham Metall GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Das Unternehmen

Wir - die Nordenham Metall GmbH - sind eine in Deutschland ansässige 100-prozentige Tochter des Glencore Konzerns. Glencore ist eines der weltweit größten, global diversifizierten Rohstoffunternehmen und ein bedeutender Produzent und Vermarkter von mehr als 60 Rohstoffen, die das tägliche Leben verbessern.

In den 1970er-Jahren als Handelsunternehmen gegründet, hat Glencore sich zu einem bedeutenden Rohstoffproduzenten und -vermarkter mit rund 150.000 Mitarbeitern und Auftragnehmern und einer starken Präsenz in über 35 Ländern sowohl in etablierten als auch in aufstrebenden Regionen für natürliche Ressourcen entwickelt.

Glencore ist in der Primärproduktion, Vermarktung und dem Recycling von Zink und Blei tätig und fördert und verarbeitet Zink- und Bleierz in Australien, Südamerika, Kasachstan und Kanada. Es wird Zink- und Bleierz in Verarbeitungsanlagen in Australien, Kanada, Spanien, Italien, Deutschland, Großbritannien und Kasachstan geschmolzen und raffiniert. Das Recycling von Zink und Blei findet in Europa und Nordamerika statt.

Glencore verfügt über eine globale Marketingreichweite und vertreibt Zink- und Bleikonzentrate und -metalle sowie wertvolle Nebenprodukte wie zum Beispiel Schwefelsäure. Die Aktien sind an den Börsen in London und Hongkong registriert.

Der Standort in Nordenham zählt zu den traditionsreichsten Industrieunternehmen in der Region. Seit über 100 Jahren wird in Nordenham Blei produziert. Blei ist ein natürlicher Werkstoff und wird in den verschiedensten Industrien verwendet. Es wird als chemischer Energiespeicher in Bleiakkumulatoren verwendet und wird durch die Zulieferer der Automobilindustrie genutzt. Das Element Blei schützt bereits in dünnen Schichten Gebäude vor Witterungseinflüssen sowie Menschen vor Röntgenstrahlung und dient als Korrosionsschutz in der chemischen und Metallindustrie. Die Nutzungsdauer von Konstruktionen und Baustoffen wird durch Bleiverkleidungen verlängert. Das Metall leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft. Das Nebenprodukt Schwefelsäure entsteht bei der Verhüttung von sulfidischen Erzen und wird in der Herstellung von Batterien sowie in der Chemieindustrie zur Herstellung von Düngemitteln und Pigmenten sowie in vielen weiteren chemischen Produktionsprozessen verwendet.

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die relevanten Rohstoffpreise (London Metal Exchange, LME) tendierten im Jahr 2023 niedriger als im Vorjahr. So lag der Bleipreis in Höhe von USD 2.138,18 je Tonne um 0,6 % unter dem Vorjahresniveau von USD 2.150,17 je Tonne - vor allem aufgrund der Auswirkungen höherer Zinssätze auf die Verbraucher- und Industrienachfrage und einer einsetzenden Normalisierung der Energiemärkte nach den extremen Störungen im Jahr 2022.

Nach einem turbulenten Jahr 2022 normalisierten sich die für die Nordenham Metall GmbH relevanten Energiemärkte im Jahr 2023 weitgehend, was zu einem Rückgang der Strom-, Öl-, Erdgas- und Kohlepreise führte. Insbesondere Europa hat die akute Energiekrise im Jahr 2022 trotz der anhaltenden globalen geopolitischen Spannungen mit hohen Gasvorräten und relativ stabilen Märkten überstanden. Traditionelle Energiequellen wie Kohle, Öl und Gas bleiben weiterhin wichtig für die Unterstützung einer zuverlässigen und erschwinglichen Energieversorgung während des Übergangs zu zunehmender Elektrifizierung und erneuerbaren Energieformen.

Als Gegengewicht zur Energiekostenstabilisierung trug die steigende Nachfrage in China, unterstützt durch die Energiewende und damit verbundene Infrastrukturinvestitionen, maßgeblich dazu bei, eine schwächere Nachfrage in den entwickelten Märkten auszugleichen und die Preise der meisten wichtigen Rohstoffe auf einem Niveau zu halten, das deutlich über den Tiefstständen des vorherigen Zyklus lag.

Die weltweite Nachfrage nach Blei im Jahr 2023 wuchs nur geringfügig im Vergleich zum Vorjahr. Die wichtigsten Treiber waren die anhaltende Nachfrage nach Bleisäurebatterien, insbesondere im Automobilsektor, die stabile Nachfrage aus industriellen Anwendungen, das Wachstum der chinesischen Industrie und regulatorische Entwicklungen, die das Recycling und die Verwendung von Blei beeinflussen. Trotz der wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten blieb die Nachfrage nach Blei weitgehend stabil, getragen durch die o.g. spezifischen Sektorbedürfnisse und regionalen Entwicklungen. Die Blei Nachfrage bleibt in Europa trotz Erholung nach der COVID-19 Pandemie infolge des Russland-Ukraine-Kriegs weiterhin gebremst und es wird andauern, bis sich die LME-Handelsmengen wieder auf einem normalen Niveau bewegen.

Der Absatz der Blei- und Nebenprodukte der Nordenham Metall GmbH erfolgt vollständig über die Glencore International AG im Rahmen des im Jahr 2021 geschlossenen Lohnverarbeitungsvertrages. Die Produktion von Bleiprodukten blieb hinter den budgetierten Erwartungen zurück (-2,3 %). Dies ist v.a. auf technische Probleme zurückzuführen. Die Produktionsleistung des Schlackenreduktionofens blieb durch Ausfälle hinter den Erwartungen zurück. Auch der Badschmelzofen arbeitete nicht mit der erwarteten Verfügbarkeit. Zusätzlicher Grund ist die gestiegene Komplexität der Einsatzstoffe. Dies ging einher mit einem rückläufigen Bleigehalt der Einsatzstoffmischung infolge einer durchgeführten Optimierung des Rohstoffportfolios. Die Rohstoffversorgung erfolgte vollumfänglich und störungsfrei durch die Glencore International AG.

Aufgrund des Lohnfertigungskonzeptes und der damit verbundenen Kostendeckung haben schwankende Produktionsmengen und Kostenstrukturen grundsätzlich keinen nennenswerten Einfluss auf den wirtschaftlichen Geschäftsverlauf und das Ergebnis der Gesellschaft.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt ab mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.199,9.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist aufgrund der Einführung des Lohnfertigungsmodells im Jahr 2021 weitestgehend von konjunkturellen Entwicklungen abgekoppelt. Dabei sind die Stückkosten je Tonne Blei innerhalb des Konzerns und im internationalen Wettbewerb ein wesentlicher Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes. Bleipreise, Hüttenlöhne und vereinbarte Prämien haben insoweit keinen Einfluss auf das Unternehmensergebnis. Das gewählte Kostenaufschlagsmodell hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dazu geführt, dass ein positives wirtschaftliches Ergebnis erzielt wird.

Für den Zeitraum 2023 hat die Bundesregierung energieintensiven Unternehmen wiederum eine Kompensation für im Strompreis enthaltene CO 2 -Kosten gewährt. Da bis zur Erstellung des Jahresabschlusses 2022 der Bescheid der Deutschen Emissionshandelsstelle (DeHSt) für das Jahr 2022 nicht vorlag, wurde die Zuwendung in Höhe von TEUR 897,6 in der Ergebnisrechnung 2023 erfolgswirksam ausgewiesen. Es ist zu erwarten, dass diese Verfahrensweise bis zum Ende der vierten Handelsperiode (2030) beibehalten wird.

Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge) stieg im Jahr 2023 gegenüber 2022 um Mio. EUR 10,9 = 10,2 %. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen der inflationsbedingt gestiegene Umsatz aus dem Lohnfertigungsvertrag mit Glencore (Mio. EUR 15,6 = 16,2 %) bei gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen (Mio. EUR -3,3 = 66,5%). Die Materialquote stieg ebenfalls auf 35,3 % (Vorjahr 33,0 %).

Die Personaleinsatzquote stieg leicht auf 24,4 % (Vorjahr: 24,0 %). Ursächlich hierfür war der Anstieg der Mitarbeiteranzahl und dementsprechend des Personalaufwands bei gestiegener Betriebsleistung.

Das saldierte Ergebnis aus Kursdifferenzen beträgt TEUR -17,1 (Vorjahr: TEUR -8,4). Im Vergleich zum Vorjahr wurden um TEUR 6,1 höhere Kursgewinne (2023: TEUR 16,5; 2022: TEUR 10,4) realisiert. Die Kursverluste erhöhten sich auf TEUR -33,6 (Vorjahr: TEUR -18,8).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung unseres Unternehmens werden die im Folgenden genannten finanziellen Leistungsindikatoren verwendet. Diese Indikatoren werden nach den Rechnungslegungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards ermittelt. Wesentliche Abweichungen zu den Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB sind nicht zu verzeichnen:

2023 2023 Abweichung
TEUR Ist Plan absolut relativ
Umsatz 116.529 149.343 -32.814 -21,97 %
Sonstige betriebliche Erträge 1.637 51 1.586 >100 %
Materialaufwand 41.654 78.070 -36.416 -46.65 %
Rohergebnis (*) 76.513 71.324 5.188 7,27 %
EBIT (**) 2.307 771 1.536 >100 %

(*) : Ermittlung in entsprechender Anwendung von § 276 HGB
(**) : EBIT = Earnings before Interest and Tax (Jahresergebnis vor Zinsergebnis, Ertragsteuern)

Umsatz

Die Abweichung der Umsatzerlöse zum Planwert ergibt sich aus der Anwendung des Lohnfertigungskonzeptes. Insbesondere das Budget für die Energiekosten erwies sich als zu pessimistisch. Die Kosten für Strom, Erdgas und fossile Brennstoffe lagen signifikant unter dem Planansatz.

Materialaufwand

Die Materialaufwendungen im Geschäftsjahr 2023 sanken deutlich infolge der Normalisierung der Energiebezugskosten nach dem Höhepunkt der Energiekrise im Jahr 2022.

EBIT

Die Steuerungsgröße EBIT ist definiert als Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen. Die Abweichung zum Plan ist v.a. auf die Erstattung aus der Stromsteuer für 2022 (Zuwendung in Höhe von TEUR 897,6 in der Ergebnisrechnung 2023 erfolgswirksam ausgewiesen) sowie weitere ungeplante sonstige betriebliche Erträge zurückzuführen. Weiterhin begründet sich der geringere Materialaufwand hauptsächlich in den tatsächlich niedrigeren Energiekosten. Dagegen stand ein geringerer Umsatz, begründet durch niedrigere Schmelzlöhne und Metallpreise. Der Absatzmarkt für Schwefelsäure stand ebenfalls unter dem Einfluss der gesunkenen Nachfrage.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in der Nachhaltigkeit unseres Handelns. Bei Übernahme des Unternehmens hat Glencore umfangreiche Investitionen zugesagt, um den Umbau der Nordenham Metall GmbH in den kommenden Jahren voranzutreiben. Mindestens 25 Millionen Euro sollen, so ist es im Pakt für "Umwelt und Beschäftigung" mit der Landesregierung Niedersachsen und dem Landkreis Wesermarsch festgelegt, in den kommenden Jahren zur umwelttechnischen Erneuerung des Standortes eingesetzt werden - besonders im Umweltschutz, in der Arbeitssicherheit, in den Bereichen der Unternehmens- und Innovationskultur, aber auch in strukturellen und technologischen Fragen. Wichtige Maßnahmen sind dabei der SO2-Wäscher für den Schlackenreduktionsofen und ein Förderband, das die Vorstoffhallen mit den Schmelzanlagen verbinden sollen. Das Förderband wird im Jahr 2024 fertiggestellt.

Neben der Modernisierung des Standorts finden regelmäßige Emissionsmessungen in Kooperation mit Land und Landkreis statt. Auch der Zustand von Boden, Luft und Wasser in der Umgebung des Werkes wird durch unabhängige Experten permanent kontrolliert.

Wir betreiben zudem bereits seit vielen Jahren ein integriertes Managementsystem, um gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, um Transparenz zu schaffen und systematisch nach Maßnahmen zur Reduzierung unserer Energieverbräuche, zur Verbesserung der Umweltleistung sowie zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit zu suchen. Unser Managementsystem ist durch den TÜV NORD nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie DIN EN ISO 14001:2009 zertifiziert. Das gilt entsprechend für unser Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2011. Das System basiert auf dem sogenannten PDCA-Regelkreis. "PDCA" steht hierbei für die englischen Begriffe "plan, do, check, act". Stets wird auf kontinuierliche Verbesserung und Wirksamkeitsüberprüfung geachtet. Insbesondere unser Energiemanagementsystem trägt dazu bei, dass Einsparpotentiale identifiziert und die Effizienz der eingesetzten Energieträger gesteigert wird.

Im vergangenen Geschäftsjahr kam mit der DIN EN ISO 45001-2018 eine weitere wichtige Zertifizierung hinzu. DIN EN ISO 45001-2018 ist eine international anerkannte Norm für Arbeitsschutzmanagementsysteme, die von der International Organization for Standardization (ISO) entwickelt wurde. Sie legt Anforderungen an ein Arbeitsschutzmanagementsystem fest, um Organisationen dabei zu unterstützen, die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten und zu verbessern. Damit werden alle Anforderungen der London Metal Exchange für Zertifizierungen erfüllt.

Im Berichtsjahr hat das Unternehmen sein Compliance-Programm durch personelle Verstärkung des lokalen Compliance Teams und in Zusammenarbeit mit dem lokalen Management sowie dem regionalen Compliance Team konsequent intensiviert. Die Arbeit und Ergebnisse in diesem Bereich sind im Einklang mit den globalen Prioritäten der Glencore International AG.

Der Bereich Arbeitssicherheit ist mit dem globalen Programm SafeWork 2.0 der Glencore tief in unserer Organisation verankert. Konzernweit wurde die Implementierung des SafeWork-2.0-Programms auch bei der Nordenham Metall GmbH fortgesetzt. Die Ausstattung der Arbeitskleidung sowie der Arbeitsmittel entspricht den hohen Anforderungen unserer Produktionsprozesse im Hinblick auf das Gefährdungspotential für unsere Mitarbeiter. SafeWork hilft Führungskräften und Mitarbeitenden vor Ort, Gefahren am Arbeitsplatz zu erkennen und zu bewältigen, um tödliche Unfälle zu verhindern und unsere Mitarbeiter jeden Tag sicher nach Hause zu bringen.

SafeWork ist Kernbestandteil der Sicherheitssysteme und -programme von Glencore und wurde entwickelt, um vier Dinge zu erreichen:

Klären und verstärken der Sicherheitserwartungen von Glencore.

Sicherstellung der effektiven Umsetzung von Fatal Hazard Protocols und Sicherheitsstandards und -praktiken bei Glencore, um tödliche Unfälle und schwere Verletzungen zu verhindern.

Förderung der operativen Disziplin im gesamten Unternehmen.

Nachhaltige Verbesserung der Sicherheitskultur.

Im Rahmen der Visible-Leadership-Aktivitäten werden drei verschiedene Kategorien von Interaktionen zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden durchgeführt:

Rundgänge zur Beobachtung von Arbeitsanweisungen und Verfahren.

Personenbezogene Sicherheitsgespräche.

Allgemeine Sicherheitsbegehungen.

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 1.033 Interaktionen für die Nordenham Metall GmbH und die Nordenhamer Zinkhütte GmbH aufgezeichnet. Die Anzahl wird im Jahr 2024 deutlich gesteigert werden, da die Aktivitäten im Laufe des ersten Halbjahres 2023 begonnen haben. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurden bereits 1.495 Interaktionen durch die Führungskräfte beider Unternehmen dokumentiert.

Wasserstoff spielt in den Planungen energieintensiver Unternehmen eine zunehmend wichtigere Rolle - insbesondere, wenn es um die Dekarbonisierung nicht oder nur schwer elektrifizierbarer Prozesse im Unternehmen geht. Der Zugang zu Wasserstoff wird somit zu einem zentralen Standortfaktor. Glencore Nordenham mit der Nordenham Metall GmbH und der Nordenhamer Zinkhütte GmbH hat in der Region Wesermarsch daher die Allianz "H2Marsch" gegründet. Unter dieser Initiative arbeiten die lokalen Unternehmen, der Landkreis, die Städte und Infrastrukturbetreiber zusammen an der zukünftigen Energieinfrastruktur. Die Wasserstoff-Beschaffung soll dabei durch den Import per Schiff, die Wasserstoff-Produktion in der Region und die Beschaffung per Wasserstoff-Pipeline gelingen. Dank der Initiative ist die H2Marsch Pipeline Teil des deutschen Kernnetzes geworden. Derzeit evaluiert die Initiative verschiedene Wege der Wasserstoffbeschaffung für die Region.

Das Unternehmen investiert gemeinsam mit der Nordenhamer Zinkhütte GmbH in gute Aus- und Weiterbildung sowie hohe Standards beim Arbeits- und Gesundheitsschutz. Per 31. Dezember 2023 beschäftigten wir 13 Auszubildende (Vorjahr: 9).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 Mio. EUR 55,7 (Vorjahr: Mio. EUR 37,1). Das Anlagevermögen beträgt Mio. EUR 32,6 (Vorjahr: Mio. EUR 16,1). Die Zugänge zu den Sachanlagen (Mio. EUR 18,0) sind v.a. auf die folgenden Investitionen zurückzuführen: den Neubau eines Vakuuminduktionsofens für die Silberraffination (TEUR 5.081,1), die Modernisierung der Abgasbehandlung des Badschmelzofens (TEUR 2.632,0), den Bau eines neuen Metallförderbandes des Badschmelzofens (TEUR 2.509,3) sowie die Einhausung und Erweiterung des Zwischenlagers für die Bleiraffination (TEUR 1.502,2).

Das Working Capital (kurzfristig gebundenes Vermögen abzüglich kurzfristige Schulden) ist um Mio. EUR 15,0 gesunken. Maßgeblich waren hierfür die um EUR 16,4 Mio. auf Mio. EUR 44,0 angestiegenen Verbindlichkeiten sowie um EUR 0,9 Mio. auf EUR 9,5 Mio. gestiegenen kurzfristigen Rückstellungen bei um EUR 0,8 Mio. auf EUR 6,5 Mio. gestiegenen Vorräten sowie um EUR 0,7 Mio. auf EUR 14,5 Mio. gesunkenen Forderungen.

Das langfristige Fremdkapital wird im Wesentlichen durch ein Darlehen der Glencore International AG aus dem Erwerb des Geschäftsbetriebes aus der Insolvenzmasse der vormaligen Weser-Metall GmbH geprägt. Weiterhin bestehen langfristige Rückstellungen für Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen sowie Altersteilzeit.

Die Eigenkapitalquote zum Stichtag stieg trotz des Anstiegs der Bilanzsumme aufgrund des Jahresüberschusses auf 3,6 % (Vorjahr: 2,2 %).

Finanzlage

Liquide Mittel standen zu jeder Zeit in ausreichendem Maße zur Verfügung; alle fälligen Verbindlichkeiten wurden fristgerecht beglichen.

Die Gesellschaft ist in das Finanzmanagement der Glencore-Gruppe einbezogen.

Zum 31. Dezember 2023 betrug die Verbindlichkeit aus dem Verrechnungskonten mit Glencore International AG Mio. EUR 22,8 (Vorjahr: Mio. EUR 12,9). Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit von Mio. EUR 18,1 spiegelt sich in der Entwicklung der Konzernverrechnungskonten wider.

Risikobericht

Wesentliche Chancen und Risiken

Im Geschäftsmodell haben Geschäftsrisiken aufgrund von Währungsschwankungen sowie aus der Volatilität der Beschaffungspreise von Konzentraten für die Gesellschaft grundsätzlich keine Bedeutung. Aufgrund der vertraglich zugesicherten Kostendeckung können bestandsgefährdende wirtschaftliche Risiken lediglich bei langfristig sehr niedrigen Bleipreisen sowie einer nachhaltig steigenden Gas- und Strompreisentwicklung entstehen. Für die Sicherung des Standortes ist es daher notwendig, dass bestehende Entlastungen bei den Energiekosten langfristig erhalten bleiben.

Risikomanagement

Ziel des Risikomanagements ist es, bestandsgefährdende Risiken zu vermeiden bzw. frühzeitig zu erkennen, ihre Größenordnung und Eintrittswahrscheinlichkeit einzuschätzen und geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Das unternehmensinterne Risikomanagement kategorisiert die verschiedenen Risiken nach Finanzrisiken, politischen/rechtlichen Risiken und Prozessrisiken. Marktpreisrisiken haben aufgrund des Geschäftsmodells nur untergeordnete Relevanz. Für jede Risikokategorie sind Berichts- und Kontrollmechanismen installiert, um die Risiken zu erkennen, zu analysieren und zu bewerten sowie relevante Informationen weiterzuleiten. Die Überwachung dieser Aktivitäten obliegt dem Management und wird mittels des internen Auditsystems überwacht.

Verwendung von Finanzinstrumenten

Seit Einführung des Lohnfertigungskonzeptes werden keine Finanzinstrumente zur Absicherung eingesetzt.

Prognosebericht

Infolge des Geschäftsmodells wird die nachhaltige Profitabilität der Gesellschaft sichergestellt, da die zukünftigen operativen Jahresergebnisse positiv sein werden. Negative Ergebnisse können lediglich in den Fällen zu verzeichnen sein, in denen Aufwendungen gemäß den vertraglichen Regelungen nicht zu übernehmen sind.

Der Bleipreis betrug am Ende des Berichtszeitraums 2.031,00 USD/t (Kassa 29. Dezember 2023). Zum Zeitpunkt der Berichterstattung betrug der LME-Kassapreis 2.106,50 USD/t (Kassa 18. Juni 2024).

Auf Basis dieser Erwartungen geht die Geschäftsleitung für die beiden folgenden Jahre von einem positiven EBIT aus (2024: Mio. EUR 2,1; 2025: Mio. EUR 4,9). Der Umsatz wird auf Basis aktueller Planungsrechnungen für 2024 Mio. EUR 128,2 respektive Mio. EUR 124,4 für 2025 betragen. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden danach wie folgt geplant:

TEUR 2024 Plan 2025 Plan
Umsatz 128.224 124.404
Sonstige betriebliche Erträge 518 529
Materialaufwand 40.488 37.455
Rohergebnis (*) 88.254 87.479
EBIT (**) 2.074 4.874

(*) : Ermittlung in entsprechender Anwendung von § 276 HGB
(**) : EBIT = Earnings before Interest and Tax (Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern)

Die Geschäftsführung intensiviert in Zusammenarbeit mit der Nordenhamer Zinkhütte GmbH die Ausbildung am Standort Glencore Nordenham und wird mittelfristig mehr Auszubildende auf die vielfältigen Berufe unserer Produktion und Verwaltung vorbereiten. Für das Jahr 2024 sind 13 Neueinstellungen für Auszubildende vorgesehen. Darunter befinden sich Plätze für Auszubildende, die ein duales Studium absolvieren und somit den Führungskräftenachwuchs der technischen und kaufmännischen Abteilungen bilden können.

Um die Klimapolitik Deutschlands zu unterstützen, strebt Glencore das Ziel an, bis 2050 klimaneutral zu sein. Dies soll in mehreren Schritten erfolgen:

CO 2 -Reduzierung bis 2026 um 15 %,

bis 2035 um 35 % und

Klimaneutralität in 2050.

Durch die Verfolgung der Konzernziele unterstützt die Nordenham Metall GmbH den Transformationsprozess der Industrie und erfüllt die übergeordneten Ziele der Energie- und Klimapolitik der Bundesrepublik Deutschland.

Sonstige Angaben

Im Berichtszeitraum hat es keine umweltrelevanten Vorkommnisse gegeben. Es wurden sämtliche Auflagen eingehalten.

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 16 auf 364 Personen an (Vorjahr: 348 Personen). Die Anzahl der Auszubildenden betrug zum 31. Dezember 2023 13 (Vorjahr: 9).

 

Nordenham, den 27. Juni 2024

Nordenham Metall GmbH

Thomas Hüser, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294 146
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.339 3.530
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.586 6.340
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.391 1.586
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.971 4.454
32.287 15.910
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 28 28
32.609 16.084
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 6.366 5.529
2. Geleistete Anzahlungen 106 99
6.472 5.628
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17 41
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.028 12.995
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.408 2.121
14.453 15.157
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.194 197
23.119 20.982
55.728 37.066

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Gewinnvortrag 799 175
III. Jahresüberschuss 1.200 624
2.024 824
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.299 1.057
2. Steuerrückstellungen 475 17
3. Sonstige Rückstellungen 7.793 7.489
9.567 8.563
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.001 3.874
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.690 23.478
3. Sonstige Verbindlichkeiten 270 243
davon aus Steuern: TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 235)
43.961 27.595
D. Passive latente Steuern 176 84
55.728 37.066

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 116.529 102.326
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1 0
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.637 4.893
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.389 33.397
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.265 2.030
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 24.131 21.401
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.665 4.311
davon für Altersversorgung: TEUR 254 (Vorjahr: TEUR 271)
5. Abschreibungen 1.579 986
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 43.772 43.902
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20 0
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 0)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 492 219
davon an verbundene Unternehmen: TEUR 492 (Vorjahr: TEUR 173)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 45)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 635 291
10. Ergebnis nach Steuern 1.259 682
11. Sonstige Steuern 59 59
12. Jahresüberschuss 1.200 624

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 222666 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss ist in Tausend Euro dargestellt, der Anlagenspiegel wird abweichend hiervon in Euro dargestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen Vorschriften. Für immaterielle Wirtschaftsgüter werden Nutzungsdauern zwischen 1 und 5 Jahren, bei Gebäuden 1 bis 20 Jahre und bei den übrigen Sachanlagen 1 bis 20 Jahren angesetzt.

Die Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken bei den Hilfs- und Betriebsstoffen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Fremdwährungsforderungen werden im Zugangszeitpunkt grundsätzlich mit dem Umrechnungskurs zum Transaktionszeitpunkt angesetzt. Sofern ihre Restlaufzeit am Bilanzstichtag nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden sie gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Bankguthaben in fremder Währung sind ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wurde nicht ausgeübt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) durch ein externes Gutachten. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszinssatz basiert - entsprechend der gesetzlichen Regelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB - auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,83 %. Der Rechnungszins für die Abzinsung wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins It. Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 31,2 (Unterschiedsbetrag).

Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Zukünftige Einkommenssteigerungen sowie Rentenanpassungen wurden mit jeweils 2,0 % p.a. berücksichtigt.

Den Rückstellungen für Altersteilzeit liegt ein Rechnungszins von 0,99 % zugrunde. Der Rechnungszins ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 bei einer mittleren Restlaufzeit von einem Jahr. Die Einkommenssteigerung wurde mit 2,0 % p.a. berücksichtigt. Der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte Erfüllungsbetrag dieser Rückstellungen in Höhe von TEUR 358,7 wurde mit dem steuerlichen Aktivwert der Rückdeckungsversicherungsverträge in Höhe von TEUR 208,3 verrechnet. Der Aktivwert entspricht den Anschaffungskosten und dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherungsverträge.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17 41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen übrige verbundene Unternehmen 12.028 12.995
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 2.408 2.121
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
14.453 15.157

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Glencore International AG, Baar (Schweiz) (GIAG) 11.636 12.405
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Nordenhamer Zinkhütte GmbH, Nordenham (NZH) 392 590
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
12.028 12.995

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt TEUR 25.

Zum Bilanzstichtag wurden 100 % der Geschäftsanteile von der NZH Nordenham Zinc Holding GmbH, Nordenham gehalten.

Rückstellungen

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
ausstehende Lieferantenrechnungen 4.273 4.638
Pensionsrückstellungen 1.299 1.057
Personalkosten 3.473 2.799
Steuerrückstellungen 475 17
Rückstellung für Abschluss und Prüfung 47 52
9.567 8.563

Verbindlichkeiten

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.001 3.874
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.690 23.478
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.357 10.205
Sonstige Verbindlichkeiten 270 243
davon aus Steuern 251 235
43.961 27.595

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 10.357 ein Darlehen von der Glencore International AG, in Höhe von TEUR 22.771 das Konzernverrechnungskonto mit Glencore International AG sowie Verbindlichkeiten aus dem Kooperationsvertrag mit der NZH in Höhe von TEUR 412.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Einzelnen die nachfolgenden Sachverhalte:

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen 9.206 4.350
Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Pachtverträgen 478 436
9.684 4.786

Für langfristige Verträge über die Anmietung von Produktions- und Lagerflächen mit einer Restlaufzeit von bis einem Jahr bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 426,8. Die übrigen Miet- und Leasingverpflichtungen enden in den nächsten zwei Jahren.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

TEUR 2023 2022
Tolling Fee 112.098 96.502
Umsatz Kooperationsvertrag 3.672 4.970
Schrottverkäufe 197 134
Übrige Umsatzerlöse 562 720
116.529 102.326

Sonstige betriebliche Erträge

TEUR 2023 2022
übrige sonstige betriebliche Erträge 1.637 4.893
1.637 4.893

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von TEUR 898 aus Strompreiskompensation.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

TEUR 2023 2022
Ausgangsfrachten 213 225
Aufwendungen für Instandhaltung 9.957 12.786
Versicherungsbeiträge 489 485
Arbeitnehmerüberlassung 2.132 913
Sonstige Dienstleistungen 22.127 21.826
übrige sonstige Betriebsaufwendungen 8.854 7.667
43.772 43.902

Zinsergebnis

Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 491,7 (Vorjahr: TEUR 219,0) betreffen überwiegend die Verzinsung des Konzernverrechnungskontos und des Darlehens mit Glencore International AG (TEUR 491,7; Vorjahr: TEUR 173,2) sowie die Diskontierung der Rekultivierungs-, Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen (TEUR -19,6; Vorjahr: TEUR 45,0).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Seit dem Abschlussstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 haben.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Hauptberuflicher Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Thomas Hüser, Essen.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterlassen.

Mitarbeiter

Die Anzahl der Beschäftigten (Jahresdurchschnitt) betrug:

2023 2022
Produktion 250 244
Verwaltung 114 104
364 348

Die Nordenham Metall GmbH hatte zum 31. Dezember 2023 13 (Vorjahr: 9) Auszubildende.

Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Die Rückstellung für Pensionen und Anwartschaften beträgt gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe b) Satz 3 1. Hs. TEUR 57,6.

Honorar des Abschlussprüfers

TEUR 2023 2022
Abschlussprüfung 48 52
andere Bestätigungsleistungen 0 0
48 52

Konzernverhältnisse

Das Mutterunternehmen, welches einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Mutterunternehmen der Glencore-Gruppe aufstellt, ist die Glencore plc mit Sitz in Saint Helier / Jersey. Dieser Abschluss ist unter www.glencore.com einsehbar, sonstige Veröffentlichungspflichten bestehen nicht.

 

Nordenham, den 27. Juni 2024

Thomas Hüser, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 171.758,57 176.220,33 26.554,57 0,00 374.533,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.850.259,56 682.518,95 412.949,71 0,00 4.945.728,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.918.607,04 998.734,58 955.633,66 0,00 8.872.975,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.825.081,66 3.130.257,10 233.238,41 36.055,23 5.152.521,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.453.237,46 13.154.284,06 -1.628.376,35 8.122,81 15.971.022,36
17.047.185,72 17.965.794,69 -26.554,57 44.178,04 34.942.247,80
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 28.000,00 0,00 0,00 0,00 28.000,00
17.246.944,29 18.142.015,02 0,00 44.178,04 35.344.781,27
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.058,17 54.217,39 0,00 80.275,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 319.890,69 286.728,50 0,00 606.619,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 578.816,36 708.801,17 0,00 1.287.617,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 238.894,65 528.813,42 6.521,28 761.186,79
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.137.601,70 1.524.343,09 6.521,28 2.655.423,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.163.659,87 1.578.560,48 6.521,28 2.735.699,07
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294.257,91 146
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.339.109,03 3.530
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.585.357,75 6.340
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.391.335,15 1.586
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.971.022,36 4.454
32.286.824,29 15.910
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 28.000,00 28
32.609.082,20 16.084

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Nordenham Metall GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nordenham Metall GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nordenham Metall GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 27. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer

Tobias Schulz, Wirtschaftsprüfer

Niederschrift über Beschlüsse der Gesellschafterversammlung Minutes of the Resolutions of the Shareholder's Meeting
der of
Nordenham Metall GmbH
mit dem Sitz in Berlin / with its seat in Berlin
("Gesellschaft / Company"),
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter HRB 222666. registered with the commercial register (Handelsregister) of the local court (Amtsgericht) of Berlin (Charlottenburg) under HRB 222666.
Alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft ist die The sole shareholder of the Company is
NZH Nordenham Zinc Holding GmbH, mit Sitz in Nordenham, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 211657. NZH Nordenham Zinc Holding GmbH, with registered office in Nordenham, registered with the commercial register (Handelsregister) of the local court (Amtsgericht) of Oldenburg under HRB 211657.
I.
Unter Verzicht auf die Einhaltung aller sich aus Gesetz oder Gesellschaftsvertrag ergebenden Form-, Frist- oder sonstigen Vorschriften über die Einberufung, Ankündigung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung sowie auf alle danach vorgeschriebenen Informationsrechte hält die Gesellschafterin hiermit eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt einstimmig: Waiving any and all form, notice and other requirements imposed by applicable statutory law or the articles of association of the Company regarding the convening, announcement and holding of a Shareholder's meeting as well as all information rights prescribed therein the Shareholder hereby holds a Shareholder's meeting and decides unanimously:
1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird festgestellt. 1. The Company's annual financial statements as of 31 December 2023 are approved.
2. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 1200 wird auf neue Rechnung vorgetragen 2. The annual net profit for the fiscal year 2023 in the amount of TEUR 1200 will be carried forward to new accounts.
3. Dem Geschäftsführer wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. 3. The managing director is granted discharge for the fiscal year 2023.
4. Die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt. 4. Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft is appointed auditor for the fiscal year 2024.
II.
Es wurden keine weiteren Beschlüsse gefasst. No further resolutions were adopted.
Im Fall einer Abweichung der deutschen von der englischen Fassung ist ausschließlich der deutsche Text maßgeblich. Die englische Fassung dient lediglich Informationszwecken. In case of any conflict between the English and the German text, the German text shall prevail. The English version is for information purposes only.
(Unterschriftenseite folgt) (signature page to follow)

 

Nordenham, 15.1.2025

NZH Nordenham Zinc Holding GmbH

Thomas Hüser, Geschäftsführer / Managing Director

[Annex: Annual financial statements of the fiscal year 2023]

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